Forum / Liebe & Beziehung

Habe meine Freundin geschlagen und fühle mich wie das letzte Elend

Letzte Nachricht: 15. März um 7:14
14.03.21 um 12:45

Hallo,
Wie im Titel beschrieben, habe ich meine Freundin nach einem heftigen Streit geschlagen. Während dem Streit provozierte sie mich vehement zuzuschlagen, und selbst nachdem ich sie von mir weggestoßen hatte, ließ sie nicht von mir ab, kam mit ihrem Gesicht sehr nah an meins und forderte mich weiterhin auf. Nach einer gefühlten Ewigkeit voller Provokationen verlor ich die Kontrolle und schlug wirklich zu. Sie hatte es jedoch vergeben und sich selbst eine Teilschuld eingeräumt, nachdem sie sah, wie ich unmittelbar danach daran zerbrach. Tagelang war ich danach depressiv bzw. bin es immernoch. Einen Suizidversuch habe ich auch unternommen, den sie verhinderte.
Einige Tage war sie nett zu mir, jedoch schwingte sie wieder um und begann mit mir zu streiten. Einmal wegen einer Meinung, bezüglich einer fragwürdigen Lebensentscheidung ihrer Freundin, die ihr nicht gefiel, und später wegen einem beleidigendem Kommentar ihres Familienmitglied auf ein Foto von mir auf ihrer Social Media Seite. Ich habe meine Kontrolle jedoch nicht verloren, flehte sie an aufzuhören mich zu beschimpfen und zu schlagen, bevor ich sie dann rausgeworfen habe. Sie ist bei meiner Schwester, die sich um sie kümmert.
Ich fühle mich wie das letzte Elend, habe seitdem nichts mehr gegessen und rauche nur noch Zigarette für Zigarette.
Ich habe ihr getextet, dass ich sie liebe, es mir leid tut und sie auf sich schauen solle. Ebenso, dass ich sie nicht um Verzeihung bitten kann, weil ich mir selbst dafür nie verzeihen werde. Sie soll gut essen und so gut wie möglich versuchen wieder Kraft zu gewinnen.
Zu unserer Beziehung: sie hat sehr viel Balast in die Beziehung mitgenommen, und selbst an einem Punkt, an dem wegen einem Jobverlust auf der Straße gelandet wäre, habe ich sie nicht alleine gelassen und alles in die Hand genommen, mein Studium, sowie WG links liegen lassen (zwei Jahre verloren), um mit ihr zusammenzuziehen und sie nicht im Stich zu lassen. Als ich danach sah, dass sie im Leben nicht weiterkommt, habe ich sie dazu animiert, ihr Studium in ihrem Heimatland wiederaufzunehmen und zu absolvieren, und habe die letzten Monate vor ihrem Umzug alle Rechnungen und Ausgaben selbst in die Hand genommen, damit sie ein gutes Startkapital hat und sich auf ihre Uni konzentrieren kann. Ebenso unterstützte ich sie weiterhin finanziell mit allen mir zur Verfügung stehenden Mitteln, auch wenn ich dafür selbst auf ein Frühstück oder Abendessen verzichten musste.
Ich überzeugte sie dadurch, dass ihr sagte, sie solle ihr Studium vollenden und eine Ausbildung in der Hand haben, mit der sie unabhängig von allem ist und bestens durch's Leben kommt. Sie müsse sich auch keine Sorgen um Trennungen machen, denn wenn wir uns weiterhin in einem Teufelskreis bewegen, in dem niemand von uns weiterkommt im Leben, dann hätten wir erst recht keine Chance in der Beziehung.
Seit einigen Monaten ist ein Familienmitglied von ihr verstorben und gab mein Bestes sie nicht alleine zu lassen. Deshalb bin ich zu ihr gefahren und unterstütze sie so gut es ging.
Sie ist aber zunehmend aggressiver geworden, vor allem bei Streitigkeiten bzw. schaltet sie sofort auf 180 wenn etwas nicht passt. Bei dem zuletzt erwähnten Streit hat ein anderes Familienmitglied ein Foto von mir auf ihrer Facebook-Seite sehr unangebracht kommentiert. Als ich sie fragte, was das soll, fing sie sofort an zu streiten, räumte jedoch ein, dass ihr das selbst nicht gefiel. Sie platzte dann, als ich ihr sagte, sie hätte den Kommentar auch gleich löschen können, anstatt ihn tagelang stehen zu lassen, denn sowas ist verletzend und lasse auch schließlich auch nicht zu, dass ihr jemand Unrecht tut. Ich weiß, dass sie nichts für ihre Familie kann, jedoch hatte ich mir mehr Rückendeckung von ihr erwartet sowie ihren Rücken immer decke.
Ich liebe sie und würde alles tun. Ich habe zuvor nie eine Frau geschlagen und es schmerzt unheimlich die Person geschlagen zu haben, die ich liebe.
Wie erwähnt verspüre ich keinen Hunger, keine Lebenslust, habe nicht mehr einen freien Kopf für die Uni und würde lügen, wenn ich behaupte, dass ich während dem Verfassen dieses Threads keine Suizidgedanken im Hinterkopf hätte.
Ich möchte definitiv professionelle Hilfe in Anspruch nehmen, denn die derzeitige Situation überwältigt mich in allerlei Hinsicht.
Sie (meine Freundin) ist keine schlechte Person, im Gegenteil. Ihre Persönlichkeit kann zwar sehr schwierig sein, aber hat das Herz am rechten Fleck.
Auch wenn ich wusste, dass das Establishment einer gemeinsamen Zukunft eine schwierige Herausforderung sein wird, war ich bereit, diese einzugehen.
Abgesehen von Scham, Reue und etwas Wut (vor allem gegen mich selbst) habe ich auch Angst, jemals wieder mit ihr in diese Situation zu kommen.
Wir hatten zuvor auch öfters gestritten und bei zwei ebenso heftigen Streitereien schlug ich mich selbst vor Verzweiflung/Nervenzusammenbruch und erklärte ihr damals schon, dass ich mich lieber selbst schlagen würde, anstatt ihr wehzutun. Sie sagte wiederholt, dass es ihr lieber wär, ich würde ihr wehtun, als mir selbst.
Im selben Maße wie ich sie liebe, hasse ich mich selbst.
Ich suche keine Vergebung dafür, denn ich werde mir selbst nie vergeben. Es tut weh einer Person wehzutun, die man liebt. Ich erfahre gerade am eigenen Leib wie schmerzhaft es ist.
Ich möchte auch keine Tipps, wie ich am besten wieder die Beziehung aufrecht erhalte, denn ich will, dass es ihr besser geht, koste es was wolle und professionelle Hilfe suchen.
Weiß jemand, welche Art von Therapie dafür am besten wäre?
 

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14.03.21 um 12:58
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Wie im Titel beschrieben, habe ich meine Freundin nach einem heftigen Streit geschlagen. Während dem Streit provozierte sie mich vehement zuzuschlagen, und selbst nachdem ich sie von mir weggestoßen hatte, ließ sie nicht von mir ab, kam mit ihrem Gesicht sehr nah an meins und forderte mich weiterhin auf. Nach einer gefühlten Ewigkeit voller Provokationen verlor ich die Kontrolle und schlug wirklich zu. Sie hatte es jedoch vergeben und sich selbst eine Teilschuld eingeräumt, nachdem sie sah, wie ich unmittelbar danach daran zerbrach. Tagelang war ich danach depressiv bzw. bin es immernoch. Einen Suizidversuch habe ich auch unternommen, den sie verhinderte.
Einige Tage war sie nett zu mir, jedoch schwingte sie wieder um und begann mit mir zu streiten. Einmal wegen einer Meinung, bezüglich einer fragwürdigen Lebensentscheidung ihrer Freundin, die ihr nicht gefiel, und später wegen einem beleidigendem Kommentar ihres Familienmitglied auf ein Foto von mir auf ihrer Social Media Seite. Ich habe meine Kontrolle jedoch nicht verloren, flehte sie an aufzuhören mich zu beschimpfen und zu schlagen, bevor ich sie dann rausgeworfen habe. Sie ist bei meiner Schwester, die sich um sie kümmert.
Ich fühle mich wie das letzte Elend, habe seitdem nichts mehr gegessen und rauche nur noch Zigarette für Zigarette.
Ich habe ihr getextet, dass ich sie liebe, es mir leid tut und sie auf sich schauen solle. Ebenso, dass ich sie nicht um Verzeihung bitten kann, weil ich mir selbst dafür nie verzeihen werde. Sie soll gut essen und so gut wie möglich versuchen wieder Kraft zu gewinnen.
Zu unserer Beziehung: sie hat sehr viel Balast in die Beziehung mitgenommen, und selbst an einem Punkt, an dem wegen einem Jobverlust auf der Straße gelandet wäre, habe ich sie nicht alleine gelassen und alles in die Hand genommen, mein Studium, sowie WG links liegen lassen (zwei Jahre verloren), um mit ihr zusammenzuziehen und sie nicht im Stich zu lassen. Als ich danach sah, dass sie im Leben nicht weiterkommt, habe ich sie dazu animiert, ihr Studium in ihrem Heimatland wiederaufzunehmen und zu absolvieren, und habe die letzten Monate vor ihrem Umzug alle Rechnungen und Ausgaben selbst in die Hand genommen, damit sie ein gutes Startkapital hat und sich auf ihre Uni konzentrieren kann. Ebenso unterstützte ich sie weiterhin finanziell mit allen mir zur Verfügung stehenden Mitteln, auch wenn ich dafür selbst auf ein Frühstück oder Abendessen verzichten musste.
Ich überzeugte sie dadurch, dass ihr sagte, sie solle ihr Studium vollenden und eine Ausbildung in der Hand haben, mit der sie unabhängig von allem ist und bestens durch's Leben kommt. Sie müsse sich auch keine Sorgen um Trennungen machen, denn wenn wir uns weiterhin in einem Teufelskreis bewegen, in dem niemand von uns weiterkommt im Leben, dann hätten wir erst recht keine Chance in der Beziehung.
Seit einigen Monaten ist ein Familienmitglied von ihr verstorben und gab mein Bestes sie nicht alleine zu lassen. Deshalb bin ich zu ihr gefahren und unterstütze sie so gut es ging.
Sie ist aber zunehmend aggressiver geworden, vor allem bei Streitigkeiten bzw. schaltet sie sofort auf 180 wenn etwas nicht passt. Bei dem zuletzt erwähnten Streit hat ein anderes Familienmitglied ein Foto von mir auf ihrer Facebook-Seite sehr unangebracht kommentiert. Als ich sie fragte, was das soll, fing sie sofort an zu streiten, räumte jedoch ein, dass ihr das selbst nicht gefiel. Sie platzte dann, als ich ihr sagte, sie hätte den Kommentar auch gleich löschen können, anstatt ihn tagelang stehen zu lassen, denn sowas ist verletzend und lasse auch schließlich auch nicht zu, dass ihr jemand Unrecht tut. Ich weiß, dass sie nichts für ihre Familie kann, jedoch hatte ich mir mehr Rückendeckung von ihr erwartet sowie ihren Rücken immer decke.
Ich liebe sie und würde alles tun. Ich habe zuvor nie eine Frau geschlagen und es schmerzt unheimlich die Person geschlagen zu haben, die ich liebe.
Wie erwähnt verspüre ich keinen Hunger, keine Lebenslust, habe nicht mehr einen freien Kopf für die Uni und würde lügen, wenn ich behaupte, dass ich während dem Verfassen dieses Threads keine Suizidgedanken im Hinterkopf hätte.
Ich möchte definitiv professionelle Hilfe in Anspruch nehmen, denn die derzeitige Situation überwältigt mich in allerlei Hinsicht.
Sie (meine Freundin) ist keine schlechte Person, im Gegenteil. Ihre Persönlichkeit kann zwar sehr schwierig sein, aber hat das Herz am rechten Fleck.
Auch wenn ich wusste, dass das Establishment einer gemeinsamen Zukunft eine schwierige Herausforderung sein wird, war ich bereit, diese einzugehen.
Abgesehen von Scham, Reue und etwas Wut (vor allem gegen mich selbst) habe ich auch Angst, jemals wieder mit ihr in diese Situation zu kommen.
Wir hatten zuvor auch öfters gestritten und bei zwei ebenso heftigen Streitereien schlug ich mich selbst vor Verzweiflung/Nervenzusammenbruch und erklärte ihr damals schon, dass ich mich lieber selbst schlagen würde, anstatt ihr wehzutun. Sie sagte wiederholt, dass es ihr lieber wär, ich würde ihr wehtun, als mir selbst.
Im selben Maße wie ich sie liebe, hasse ich mich selbst.
Ich suche keine Vergebung dafür, denn ich werde mir selbst nie vergeben. Es tut weh einer Person wehzutun, die man liebt. Ich erfahre gerade am eigenen Leib wie schmerzhaft es ist.
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Du brauchst einen Psychiater.  Dringend. Suizid versuche,  dann so eine Bestie als Freundin zu bezeichnen. Hole dir bitte ganz schnell Hilfe und trenne dich sofort von ihr. Sofort 

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14.03.21 um 12:58
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Einige Tage war sie nett zu mir, jedoch schwingte sie wieder um und begann mit mir zu streiten. Einmal wegen einer Meinung, bezüglich einer fragwürdigen Lebensentscheidung ihrer Freundin, die ihr nicht gefiel, und später wegen einem beleidigendem Kommentar ihres Familienmitglied auf ein Foto von mir auf ihrer Social Media Seite. Ich habe meine Kontrolle jedoch nicht verloren, flehte sie an aufzuhören mich zu beschimpfen und zu schlagen, bevor ich sie dann rausgeworfen habe. Sie ist bei meiner Schwester, die sich um sie kümmert.
Ich fühle mich wie das letzte Elend, habe seitdem nichts mehr gegessen und rauche nur noch Zigarette für Zigarette.
Ich habe ihr getextet, dass ich sie liebe, es mir leid tut und sie auf sich schauen solle. Ebenso, dass ich sie nicht um Verzeihung bitten kann, weil ich mir selbst dafür nie verzeihen werde. Sie soll gut essen und so gut wie möglich versuchen wieder Kraft zu gewinnen.
Zu unserer Beziehung: sie hat sehr viel Balast in die Beziehung mitgenommen, und selbst an einem Punkt, an dem wegen einem Jobverlust auf der Straße gelandet wäre, habe ich sie nicht alleine gelassen und alles in die Hand genommen, mein Studium, sowie WG links liegen lassen (zwei Jahre verloren), um mit ihr zusammenzuziehen und sie nicht im Stich zu lassen. Als ich danach sah, dass sie im Leben nicht weiterkommt, habe ich sie dazu animiert, ihr Studium in ihrem Heimatland wiederaufzunehmen und zu absolvieren, und habe die letzten Monate vor ihrem Umzug alle Rechnungen und Ausgaben selbst in die Hand genommen, damit sie ein gutes Startkapital hat und sich auf ihre Uni konzentrieren kann. Ebenso unterstützte ich sie weiterhin finanziell mit allen mir zur Verfügung stehenden Mitteln, auch wenn ich dafür selbst auf ein Frühstück oder Abendessen verzichten musste.
Ich überzeugte sie dadurch, dass ihr sagte, sie solle ihr Studium vollenden und eine Ausbildung in der Hand haben, mit der sie unabhängig von allem ist und bestens durch's Leben kommt. Sie müsse sich auch keine Sorgen um Trennungen machen, denn wenn wir uns weiterhin in einem Teufelskreis bewegen, in dem niemand von uns weiterkommt im Leben, dann hätten wir erst recht keine Chance in der Beziehung.
Seit einigen Monaten ist ein Familienmitglied von ihr verstorben und gab mein Bestes sie nicht alleine zu lassen. Deshalb bin ich zu ihr gefahren und unterstütze sie so gut es ging.
Sie ist aber zunehmend aggressiver geworden, vor allem bei Streitigkeiten bzw. schaltet sie sofort auf 180 wenn etwas nicht passt. Bei dem zuletzt erwähnten Streit hat ein anderes Familienmitglied ein Foto von mir auf ihrer Facebook-Seite sehr unangebracht kommentiert. Als ich sie fragte, was das soll, fing sie sofort an zu streiten, räumte jedoch ein, dass ihr das selbst nicht gefiel. Sie platzte dann, als ich ihr sagte, sie hätte den Kommentar auch gleich löschen können, anstatt ihn tagelang stehen zu lassen, denn sowas ist verletzend und lasse auch schließlich auch nicht zu, dass ihr jemand Unrecht tut. Ich weiß, dass sie nichts für ihre Familie kann, jedoch hatte ich mir mehr Rückendeckung von ihr erwartet sowie ihren Rücken immer decke.
Ich liebe sie und würde alles tun. Ich habe zuvor nie eine Frau geschlagen und es schmerzt unheimlich die Person geschlagen zu haben, die ich liebe.
Wie erwähnt verspüre ich keinen Hunger, keine Lebenslust, habe nicht mehr einen freien Kopf für die Uni und würde lügen, wenn ich behaupte, dass ich während dem Verfassen dieses Threads keine Suizidgedanken im Hinterkopf hätte.
Ich möchte definitiv professionelle Hilfe in Anspruch nehmen, denn die derzeitige Situation überwältigt mich in allerlei Hinsicht.
Sie (meine Freundin) ist keine schlechte Person, im Gegenteil. Ihre Persönlichkeit kann zwar sehr schwierig sein, aber hat das Herz am rechten Fleck.
Auch wenn ich wusste, dass das Establishment einer gemeinsamen Zukunft eine schwierige Herausforderung sein wird, war ich bereit, diese einzugehen.
Abgesehen von Scham, Reue und etwas Wut (vor allem gegen mich selbst) habe ich auch Angst, jemals wieder mit ihr in diese Situation zu kommen.
Wir hatten zuvor auch öfters gestritten und bei zwei ebenso heftigen Streitereien schlug ich mich selbst vor Verzweiflung/Nervenzusammenbruch und erklärte ihr damals schon, dass ich mich lieber selbst schlagen würde, anstatt ihr wehzutun. Sie sagte wiederholt, dass es ihr lieber wär, ich würde ihr wehtun, als mir selbst.
Im selben Maße wie ich sie liebe, hasse ich mich selbst.
Ich suche keine Vergebung dafür, denn ich werde mir selbst nie vergeben. Es tut weh einer Person wehzutun, die man liebt. Ich erfahre gerade am eigenen Leib wie schmerzhaft es ist.
Ich möchte auch keine Tipps, wie ich am besten wieder die Beziehung aufrecht erhalte, denn ich will, dass es ihr besser geht, koste es was wolle und professionelle Hilfe suchen.
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14.03.21 um 13:04

Beende diese gruselige Beziehung.

Ihr tut euch gegenseitig nicht gut und du belügst dich selber, wenn du erzählst, wie toll ihr euch gegenseitig stützt.

Ihr macht euch gegenseitig psychisch fertig und kaputt.

Es gibt vier Therapieformen:

Verhaltenstherapie, Tiefenpsychologisch fundierte Therapie, Psychoanalytische Therapie und die systemische Therapie.

Welche am besten für dich geeignet ist, muss ein Therapeut im Gespräch feststellen, das kann hier niemand für dich entscheiden.

Am besten aber lässt du dich einweisen. Damit dein wirrer Kopf mal zur Ruhe kommt, du weg bist von Zuhause und deiner Freundin und die Ärzte dich ordentlich durchchecken können um zu sehen, was dir fehlt und welche Hilfe du benötigst.

Halte dich auf jedenfall fern von deiner Freundin. Zur Sicherheit von euch beiden.

Sie sollten sich übrigens auch behandeln lassen.

Eine glückliche Zukunft werdet ihr nicht haben. 

Also nicht jammern, sondern Verantwortung für dein Handeln übernehmen und alle Schritte einleiten um sie vor dir und dich vor dir selber zu schützen.

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14.03.21 um 22:16
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Wie im Titel beschrieben, habe ich meine Freundin nach einem heftigen Streit geschlagen. Während dem Streit provozierte sie mich vehement zuzuschlagen, und selbst nachdem ich sie von mir weggestoßen hatte, ließ sie nicht von mir ab, kam mit ihrem Gesicht sehr nah an meins und forderte mich weiterhin auf. Nach einer gefühlten Ewigkeit voller Provokationen verlor ich die Kontrolle und schlug wirklich zu. Sie hatte es jedoch vergeben und sich selbst eine Teilschuld eingeräumt, nachdem sie sah, wie ich unmittelbar danach daran zerbrach. Tagelang war ich danach depressiv bzw. bin es immernoch. Einen Suizidversuch habe ich auch unternommen, den sie verhinderte.
Einige Tage war sie nett zu mir, jedoch schwingte sie wieder um und begann mit mir zu streiten. Einmal wegen einer Meinung, bezüglich einer fragwürdigen Lebensentscheidung ihrer Freundin, die ihr nicht gefiel, und später wegen einem beleidigendem Kommentar ihres Familienmitglied auf ein Foto von mir auf ihrer Social Media Seite. Ich habe meine Kontrolle jedoch nicht verloren, flehte sie an aufzuhören mich zu beschimpfen und zu schlagen, bevor ich sie dann rausgeworfen habe. Sie ist bei meiner Schwester, die sich um sie kümmert.
Ich fühle mich wie das letzte Elend, habe seitdem nichts mehr gegessen und rauche nur noch Zigarette für Zigarette.
Ich habe ihr getextet, dass ich sie liebe, es mir leid tut und sie auf sich schauen solle. Ebenso, dass ich sie nicht um Verzeihung bitten kann, weil ich mir selbst dafür nie verzeihen werde. Sie soll gut essen und so gut wie möglich versuchen wieder Kraft zu gewinnen.
Zu unserer Beziehung: sie hat sehr viel Balast in die Beziehung mitgenommen, und selbst an einem Punkt, an dem wegen einem Jobverlust auf der Straße gelandet wäre, habe ich sie nicht alleine gelassen und alles in die Hand genommen, mein Studium, sowie WG links liegen lassen (zwei Jahre verloren), um mit ihr zusammenzuziehen und sie nicht im Stich zu lassen. Als ich danach sah, dass sie im Leben nicht weiterkommt, habe ich sie dazu animiert, ihr Studium in ihrem Heimatland wiederaufzunehmen und zu absolvieren, und habe die letzten Monate vor ihrem Umzug alle Rechnungen und Ausgaben selbst in die Hand genommen, damit sie ein gutes Startkapital hat und sich auf ihre Uni konzentrieren kann. Ebenso unterstützte ich sie weiterhin finanziell mit allen mir zur Verfügung stehenden Mitteln, auch wenn ich dafür selbst auf ein Frühstück oder Abendessen verzichten musste.
Ich überzeugte sie dadurch, dass ihr sagte, sie solle ihr Studium vollenden und eine Ausbildung in der Hand haben, mit der sie unabhängig von allem ist und bestens durch's Leben kommt. Sie müsse sich auch keine Sorgen um Trennungen machen, denn wenn wir uns weiterhin in einem Teufelskreis bewegen, in dem niemand von uns weiterkommt im Leben, dann hätten wir erst recht keine Chance in der Beziehung.
Seit einigen Monaten ist ein Familienmitglied von ihr verstorben und gab mein Bestes sie nicht alleine zu lassen. Deshalb bin ich zu ihr gefahren und unterstütze sie so gut es ging.
Sie ist aber zunehmend aggressiver geworden, vor allem bei Streitigkeiten bzw. schaltet sie sofort auf 180 wenn etwas nicht passt. Bei dem zuletzt erwähnten Streit hat ein anderes Familienmitglied ein Foto von mir auf ihrer Facebook-Seite sehr unangebracht kommentiert. Als ich sie fragte, was das soll, fing sie sofort an zu streiten, räumte jedoch ein, dass ihr das selbst nicht gefiel. Sie platzte dann, als ich ihr sagte, sie hätte den Kommentar auch gleich löschen können, anstatt ihn tagelang stehen zu lassen, denn sowas ist verletzend und lasse auch schließlich auch nicht zu, dass ihr jemand Unrecht tut. Ich weiß, dass sie nichts für ihre Familie kann, jedoch hatte ich mir mehr Rückendeckung von ihr erwartet sowie ihren Rücken immer decke.
Ich liebe sie und würde alles tun. Ich habe zuvor nie eine Frau geschlagen und es schmerzt unheimlich die Person geschlagen zu haben, die ich liebe.
Wie erwähnt verspüre ich keinen Hunger, keine Lebenslust, habe nicht mehr einen freien Kopf für die Uni und würde lügen, wenn ich behaupte, dass ich während dem Verfassen dieses Threads keine Suizidgedanken im Hinterkopf hätte.
Ich möchte definitiv professionelle Hilfe in Anspruch nehmen, denn die derzeitige Situation überwältigt mich in allerlei Hinsicht.
Sie (meine Freundin) ist keine schlechte Person, im Gegenteil. Ihre Persönlichkeit kann zwar sehr schwierig sein, aber hat das Herz am rechten Fleck.
Auch wenn ich wusste, dass das Establishment einer gemeinsamen Zukunft eine schwierige Herausforderung sein wird, war ich bereit, diese einzugehen.
Abgesehen von Scham, Reue und etwas Wut (vor allem gegen mich selbst) habe ich auch Angst, jemals wieder mit ihr in diese Situation zu kommen.
Wir hatten zuvor auch öfters gestritten und bei zwei ebenso heftigen Streitereien schlug ich mich selbst vor Verzweiflung/Nervenzusammenbruch und erklärte ihr damals schon, dass ich mich lieber selbst schlagen würde, anstatt ihr wehzutun. Sie sagte wiederholt, dass es ihr lieber wär, ich würde ihr wehtun, als mir selbst.
Im selben Maße wie ich sie liebe, hasse ich mich selbst.
Ich suche keine Vergebung dafür, denn ich werde mir selbst nie vergeben. Es tut weh einer Person wehzutun, die man liebt. Ich erfahre gerade am eigenen Leib wie schmerzhaft es ist.
Ich möchte auch keine Tipps, wie ich am besten wieder die Beziehung aufrecht erhalte, denn ich will, dass es ihr besser geht, koste es was wolle und professionelle Hilfe suchen.
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Also ich hab da jetzt nicht alles gelesen aber ich befürchte deine Freundin braucht professionelle Hilfe von jemanden der ihr helfen kann und das bist nicht du, egal wie sehr du sie liebst. Das ist ein Fall für Profis die in einem anderen Bezug zu ihr stehen als du. Im übrigen sie ist Probleme hin oder her eine erwachsene Frau! Sie ist für sich verantwortlich, finanziell und beruflich! 

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15.03.21 um 7:07
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Einige Tage war sie nett zu mir, jedoch schwingte sie wieder um und begann mit mir zu streiten. Einmal wegen einer Meinung, bezüglich einer fragwürdigen Lebensentscheidung ihrer Freundin, die ihr nicht gefiel, und später wegen einem beleidigendem Kommentar ihres Familienmitglied auf ein Foto von mir auf ihrer Social Media Seite. Ich habe meine Kontrolle jedoch nicht verloren, flehte sie an aufzuhören mich zu beschimpfen und zu schlagen, bevor ich sie dann rausgeworfen habe. Sie ist bei meiner Schwester, die sich um sie kümmert.
Ich fühle mich wie das letzte Elend, habe seitdem nichts mehr gegessen und rauche nur noch Zigarette für Zigarette.
Ich habe ihr getextet, dass ich sie liebe, es mir leid tut und sie auf sich schauen solle. Ebenso, dass ich sie nicht um Verzeihung bitten kann, weil ich mir selbst dafür nie verzeihen werde. Sie soll gut essen und so gut wie möglich versuchen wieder Kraft zu gewinnen.
Zu unserer Beziehung: sie hat sehr viel Balast in die Beziehung mitgenommen, und selbst an einem Punkt, an dem wegen einem Jobverlust auf der Straße gelandet wäre, habe ich sie nicht alleine gelassen und alles in die Hand genommen, mein Studium, sowie WG links liegen lassen (zwei Jahre verloren), um mit ihr zusammenzuziehen und sie nicht im Stich zu lassen. Als ich danach sah, dass sie im Leben nicht weiterkommt, habe ich sie dazu animiert, ihr Studium in ihrem Heimatland wiederaufzunehmen und zu absolvieren, und habe die letzten Monate vor ihrem Umzug alle Rechnungen und Ausgaben selbst in die Hand genommen, damit sie ein gutes Startkapital hat und sich auf ihre Uni konzentrieren kann. Ebenso unterstützte ich sie weiterhin finanziell mit allen mir zur Verfügung stehenden Mitteln, auch wenn ich dafür selbst auf ein Frühstück oder Abendessen verzichten musste.
Ich überzeugte sie dadurch, dass ihr sagte, sie solle ihr Studium vollenden und eine Ausbildung in der Hand haben, mit der sie unabhängig von allem ist und bestens durch's Leben kommt. Sie müsse sich auch keine Sorgen um Trennungen machen, denn wenn wir uns weiterhin in einem Teufelskreis bewegen, in dem niemand von uns weiterkommt im Leben, dann hätten wir erst recht keine Chance in der Beziehung.
Seit einigen Monaten ist ein Familienmitglied von ihr verstorben und gab mein Bestes sie nicht alleine zu lassen. Deshalb bin ich zu ihr gefahren und unterstütze sie so gut es ging.
Sie ist aber zunehmend aggressiver geworden, vor allem bei Streitigkeiten bzw. schaltet sie sofort auf 180 wenn etwas nicht passt. Bei dem zuletzt erwähnten Streit hat ein anderes Familienmitglied ein Foto von mir auf ihrer Facebook-Seite sehr unangebracht kommentiert. Als ich sie fragte, was das soll, fing sie sofort an zu streiten, räumte jedoch ein, dass ihr das selbst nicht gefiel. Sie platzte dann, als ich ihr sagte, sie hätte den Kommentar auch gleich löschen können, anstatt ihn tagelang stehen zu lassen, denn sowas ist verletzend und lasse auch schließlich auch nicht zu, dass ihr jemand Unrecht tut. Ich weiß, dass sie nichts für ihre Familie kann, jedoch hatte ich mir mehr Rückendeckung von ihr erwartet sowie ihren Rücken immer decke.
Ich liebe sie und würde alles tun. Ich habe zuvor nie eine Frau geschlagen und es schmerzt unheimlich die Person geschlagen zu haben, die ich liebe.
Wie erwähnt verspüre ich keinen Hunger, keine Lebenslust, habe nicht mehr einen freien Kopf für die Uni und würde lügen, wenn ich behaupte, dass ich während dem Verfassen dieses Threads keine Suizidgedanken im Hinterkopf hätte.
Ich möchte definitiv professionelle Hilfe in Anspruch nehmen, denn die derzeitige Situation überwältigt mich in allerlei Hinsicht.
Sie (meine Freundin) ist keine schlechte Person, im Gegenteil. Ihre Persönlichkeit kann zwar sehr schwierig sein, aber hat das Herz am rechten Fleck.
Auch wenn ich wusste, dass das Establishment einer gemeinsamen Zukunft eine schwierige Herausforderung sein wird, war ich bereit, diese einzugehen.
Abgesehen von Scham, Reue und etwas Wut (vor allem gegen mich selbst) habe ich auch Angst, jemals wieder mit ihr in diese Situation zu kommen.
Wir hatten zuvor auch öfters gestritten und bei zwei ebenso heftigen Streitereien schlug ich mich selbst vor Verzweiflung/Nervenzusammenbruch und erklärte ihr damals schon, dass ich mich lieber selbst schlagen würde, anstatt ihr wehzutun. Sie sagte wiederholt, dass es ihr lieber wär, ich würde ihr wehtun, als mir selbst.
Im selben Maße wie ich sie liebe, hasse ich mich selbst.
Ich suche keine Vergebung dafür, denn ich werde mir selbst nie vergeben. Es tut weh einer Person wehzutun, die man liebt. Ich erfahre gerade am eigenen Leib wie schmerzhaft es ist.
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Also - Natürlich geht es nicht, das du sie schlägst und das darfst du nicht wieder tun. Aber sie attackiert dich ebenfalls verbal und körperlich, ich sehe dich hier also nicht ganz als die Wurzel des Bösen sondern komplette Überforderung mit ihrem schlechten Verhalten. Wenn eine Frau sich so niveaulos benimmt wie ein Kerl, dich in die Ecke drängt und fluchend zuschlägt muss sie sich nicht über ein Echo wundern, auch wenn ich den Aufschrei hier schon höre. Sie hat definitiv ihren Teil dazu beigetragen und bei jedem Menschen gibt es eine Grenze die einen zum zurück schnappen bringt.

Wenn sie das nochmal macht, zähl innerlich bis 10, versuch ruhig zu bleiben und dreh dich um und geh oder stell sie mit ihren Sachen vor die Tür, je nachdem wessen Wohnung es ist. Begib dich nicht wieder auf ihr niedriges Niveau. Das geht so nicht, aber ihr Furienverhalten eben genau so wenig. 

Die ganze Sache klingt extrem toxisch und du solltest dir ganz schnell professionelle Hilfe suchen, die dir da durch hilft und dir in dieser Extremsituation beisteht.
























 

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15.03.21 um 7:14
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Also ich hab da jetzt nicht alles gelesen aber ich befürchte deine Freundin braucht professionelle Hilfe von jemanden der ihr helfen kann und das bist nicht du, egal wie sehr du sie liebst. Das ist ein Fall für Profis die in einem anderen Bezug zu ihr stehen als du. Im übrigen sie ist Probleme hin oder her eine erwachsene Frau! Sie ist für sich verantwortlich, finanziell und beruflich! 

"Im übrigen sie ist Probleme hin oder her eine erwachsene Frau! Sie ist für sich verantwortlich, finanziell und beruflich! "

Vor allen Dingen wenn er sich dann noch psychisch und körperlich attackieren lassen darf, egal was für Probleme die hat - Er ist doch kein Boxsack zum abreagieren. Und ich stimme dir zu, Madam braucht dringend eine Therapie, alles Weitere sind nur bequeme Ausreden für das asoziale Verhalten anderen Menschen gegenüber, würde es ihr wirklich leid tun, wäre sie schon in Behandlung.

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