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Forum / Liebe & Beziehung

Habe das Gefühl meine Freundin nutzt meine Vorliebe aus

Letzte Nachricht: 8. Juni 2017 um 7:43
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rigis_12264079
01.06.17 um 23:20

Hallo,

die Überschrift klingt jetzt viel härter, als mein eigentliches Problem. Aber auf Dauer stört es mich trotzdem. Ich muss mir irgendwo ein paar Meinungen einholen, weil mit meiner Freundin reden ist nicht ganz so leicht.

Das Ding ist, dass ich das Gefühl habe, dass ich irgendwie nur zum streicheln da bin. Sobald ich mit meiner Freundin auf dem Sofa liege und wir fern schauen, fragt sie mich ob ich sie denn streicheln möchte. Mal mit der Hand, mal mit einem Massagegerät oder so. Manchmal fragt sie gar nicht erst, sondern legt meine Hand dann auf ihren Rücken und guckt mich so an. Dann weiß ich schon was sie möchte. Damit habe ich aber kein allzugroßes Problem.

Nur aber zu dem Thema in der Überschrift. Ich habe eine sexuelle Vorliebe. Ich bin sehr offen, habe es am Anfang der Beziehung direkt "zugegeben". Das hat auch immer gut funktioniert, sie hat mich dabei schon fast unterstützt, hatte keine Probleme damit. Doch irgendwann hatte ich es halt einfach übertrieben. Für sie kam es so rüber, als würde ich nur noch darauf stehen. Sie hat das aber nicht direkt gesagt, sondern als ich danach gefragt habe, hat sie nur genervt geguckt und meine Vorliebe dann befriedigt.
Als ich dann auf die zugegangen bin, hat sie mir das Problem geschildert. Habe es verstanden und gesagt ich mache dann jetzt eine Pause und ignoriere meine Vorliebe. Nach ca. 4 Monaten bin ich dann wieder auf sie zugeganen und habe mit ihr darüber gesprochen. Ich habe ihr versichert dass ich es nicht übertreiben werde und ob wir dann langsam wieder anfangen könnten. Sie sicherte zu. Doch trotzdem ist sie immer noch genervt wenn ich danach frage.
Komischerweise eignet sich meine Vorliebe dann gut, wenn es nicht um sexuelle Dinge geht, sondern wenn sie dabei gestreichelt wird, es sich also gut anfühlt. Für mich kommt es dann so rüber als würde sie es nur okay finden, wenn für sie etwas "dabei rausspringt" und mein sexuelles Bedürfnis nicht wichtig ist. Greife ich das einfach falsch auf? Ich meine, ich streichle sie so oft, so viel damit sie sich wohl fühlt. Ist es dann zu viel verlangt auf meine Bedürfnisse beim Sex einzugehen?

Ich hoffe ich konnte das gut umschreiben, ohne dass ich die Vorliebe direkt schildern muss. Es ist nichts schlimmes, kommt sogar sehr oft vor. Nur wird man schnell abgestempelt, das wollte ich vermeiden.

Könnt ihr mir helfen?

Grüße

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rigis_12264079
01.06.17 um 23:54

Das mag jetzt falsch rüber gekommen sein, weil ich mich nur auf den Bereich unserer Beziehung beschränkt habe.
Natürlich haben wir eine Basis, gemeinsame Interessen. Es dreht sich nicht alles um Sex. Das kam wohl falsch rüber. Unsere Beziehung läuft auch gut. Der Punkt ist wahrscheinlich auch eher der, das ich mich nicht traue zu reden.

Sie beteuert ja immer wieder, dass sie meine Vorliebe nicht schlimm findet, es normal für sie ist und sie kein Problem damit hat. Aber trotzdem habe ich halt das Gefühl.

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ramsey_12520590
02.06.17 um 19:32

Eines werde ich nie verstehen. Da postet jemand ein Problem in einem anonymen Forum und umschreibt die entscheidenden Informationen nur. Was soll das? Sollen wir raten? Wenn Deine Vorliebe unwichtig ist, warum redest Du dann dauernd davon?

Wenn Deine Vorliebe Frauen würgen ist, würde ich Dich auch maximal massieren lassen. Wenn Du gerne Euren Hund missbrauchst, würde ich mich trennen und gar nicht massieren lassen. Vielleicht hast Du auch einen Windelfetisch. Keine Ahnung.

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ramsey_12520590
02.06.17 um 19:56

Warum sollte sich seine geheim Vorliebe gut eignen, wenn es nicht um Sex geht, falls es was mit Füßen zu tun hat?

Er fragt: "Ist es dann zu viel verlangt auf meine Bedürfnisse beim Sex einzugehen?"

Ich sage: wenn seine Vorliebe Frauen würgen ist, lautet die Antwort ganz klar ja. Ohne die Vorliebe zu kennen, ist die Diskussion völlig sinnfrei.

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rigis_12264079
06.06.17 um 20:12
In Antwort auf ramsey_12520590

Warum sollte sich seine geheim Vorliebe gut eignen, wenn es nicht um Sex geht, falls es was mit Füßen zu tun hat?

Er fragt: "Ist es dann zu viel verlangt auf meine Bedürfnisse beim Sex einzugehen?"

Ich sage: wenn seine Vorliebe Frauen würgen ist, lautet die Antwort ganz klar ja. Ohne die Vorliebe zu kennen, ist die Diskussion völlig sinnfrei.

Da es ja jetzt eh eraten wurde: Ja, geht um Füße. 
Ah, jetzt verstehe ich worauf ihr hinaus wollt. Aus der Perspektive habe ich es noch gar nicht gesehen.

Wenn sie die Vorliebe nicht teilt, dann tue entweder ich ihr den Gefallen, dass ich es unterdrücke oder sie tut mir einen Gefallen, indem sie mitmacht. 100% glücklich ist dementsprechend niemand dabei.

Sorry für die ungenaue Fragestellung, ist 'n bisschen unangenehm. 

Glaubt ihr es macht dann keinen Sinn das anzusprechen?

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ramsey_12520590
06.06.17 um 21:27
In Antwort auf rigis_12264079

Da es ja jetzt eh eraten wurde: Ja, geht um Füße. 
Ah, jetzt verstehe ich worauf ihr hinaus wollt. Aus der Perspektive habe ich es noch gar nicht gesehen.

Wenn sie die Vorliebe nicht teilt, dann tue entweder ich ihr den Gefallen, dass ich es unterdrücke oder sie tut mir einen Gefallen, indem sie mitmacht. 100% glücklich ist dementsprechend niemand dabei.

Sorry für die ungenaue Fragestellung, ist 'n bisschen unangenehm. 

Glaubt ihr es macht dann keinen Sinn das anzusprechen?

Nun, ein Fußfetisch ist ja völlig harmlos. Nur leider teilen ihn wenige Menschen, u.a. Deine Freundin nicht. Was ich aber jetzt nicht verstehe ist, wie Deine Freundin den Fetisch für sich ausnutzt? Bist Du Dir sicher, dass das nicht eine Art Wunschdenken von Dir ist?

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ramsey_12520590
07.06.17 um 7:39

tststs mein lieber lord.

Zum einen waren die meisten Fakes tatsächlich Fakes, zum anderen behandle ich hier niemanden und kan daher auch keine iatrogenische Krankheit induzieren.

Deine Meinung, dass die Art des Fetisch keine Rolle spielt, sei Dir unbenommen. Für sexuell normal orientierte Menschen, wie seine Partnerin, spielt es sehr wohl eine Rolle. Ich verstehe, dass Du das mit Deinem BDSM Hintergrund gerne wegdiskutieren würdest, aber die Realität sieht nun einmal anders aus. Die wenigsten Menschen sind glücklich über einen Fäkal- oder Nekrophilie-Fetisch, um einmal zwei Extrembeispiele zu nennen.

Erkläre mir doch einmal, wie die Art des Fetischs in einer Partnerschaft keine Rolle spielen kann? Wo doch Sexualität ein wichtiges, gemeinsames Bindeglied in einer Partnschaft ist.

Was ich an (manchmal) missionarischen Beiträgen über sexuelle Vorlieben und sexuelle Störungen nicht mag, sind die darin mitschwingenden Vorwürfe, dass jeder der diese nicht teilt, ein engstirniger und vorurteilsbehafteter Mensch ist. Mitspracherecht haben nur die Eingeweihten und Erleuchteten. Blöd nur, dass die Partnerin des TE keine Erleuchtete ist.

 

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ramsey_12520590
07.06.17 um 8:57

Ganz einfach... es gibt Fetische, die stellen einfach eine fokussierte Sexualisierung auf etwas Alltägliches dar und es gibt Fetische und sexuelle Spielweisen, die allgemein als abstoßend oder ekelerregend empfunden werden.

Selbstverständlich gibt es für das Gros der Menschen da einen Unterschied. Ein Fußfetisch verletzt niemanden und stößt auch niemanden ab, also rate ich dem TE damit gelassen umzugehen. So ein Fetisch kann und muss dem liebenden Partner mitgeteilt werden und die beiden sollten besprechen, wie sie ihn in ihr Liebesspiel einbauen können.

Würde es sich hier aber um Gewaltfantasien oder gemeinhin Ekel oder Abscheu erregende Phantasien handeln, würde ich dem TE raten, eher nur vorsichtig vorzufühlen und baiserend auf der Reaktion seiner Partnerin entweder die ganze Wahrheit ans Licht zu bringen, sich zu trennen und eine gleichgesinnte Partnerin suchen, oder aber eine Therapie wg Paraphilie zu beginnen.

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rigis_12264079
07.06.17 um 21:24

Kein Thema, also das abschweifen. Fand die Diskussion und eure Meinungen dementsprechend sehr interessant!

Was mich nur ein bisschen stört, dass ich es anscheind nach dem Punkt, an dem ich es übetrieben, nicht wieder gut machen kann. Also wie schon gesagt, das ist mittlerweile mehr als ein halbes Jahr her, seitdem das Thema negativ relevant wurde.
Vorher alles gut, ich habe es übertrieben, mich entschuldigt und sie fand es wieder okay. Aber anscheind ist es nicht okay, sonst wäre ja alles wie früher..

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ramsey_12520590
08.06.17 um 7:43

Was liebe ich doch die deutschen Oberlehrer und Oberlehrerinnen, die anderen vorschreiben möchten, was zu sagen erlaubt ist und was nicht  .

Ich persönlich finde, dass purple hier (wie in anderen Threads auch) sehr viel inhlatlich beigetragen hat.

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