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Habe das Gefühl dass mein Freund mich manchmal emotional ausgrenzt

21. August um 8:28

Hallo Leute, 
hab mich hier angemeldet in der Hoffnung einen Rat zu bekommen, da ich im Moment ehrlich gesagt nicht mehr weiter weiß.
Mein Freund (31) und ich (37) sind seit über 3 Jahren zusammen und wohnen seit etwa etwa 2 Jahren auch zusammen. Wie in jeder Beziehung ist es auch bei uns natürlich nicht immer perfekt. Allerdings gibt es eine Sache, die mir schon sehr viel Sorge bereitet. Ich habe das Gefühl, dass er mich emotional nicht wirklich an sich ran lässt wenn es ihm nicht so gut geht. Das aktuelle Beispiel: sein Opa ist vor kurzem gestorben und die Beerdigung ist morgen. Für mich war es selbstverständlich, dass ich ihn begleite um für ihn da zu sein, auch wenn ich seinen Opa nicht kannte. Nun hatten wir gestern ein Gespräch, in dem er gesagt hat, dass er alleine hingeht, dass er weiß, dass ich für ihn da sein will, er brauche das aber nicht. Ich weiß, jeder geht mit so was anders um und das verstehe ich. Mir geht es darum, dass er es gar nicht zulassen will wenn ich für ihn da sein will. Als er erfahren hat, dass sein Opa verstorben ist, hab ich ihn in den Arm genommen um ihn zu trösten. Er hat das auch für ein paar Minuten zugelassen, aber dann ist er plötzlich aufgestanden und hat sich an seinen Computer verkrochen. Es ist, als ob da eine unsichtbare Mauer wäre, so nah darf ich ran aber keinen Schritt weiter. Es geht mir nicht darum, jetzt unbedingt mitzukommen bei dieser Beerdigung, es macht mir nur einfach Angst, dass er sich in solchen Momenten emotional abzukapseln scheint und meine Unterstützung scheinbar gar nicht will. Ich habe ihm gesagt, dass mich das schon verletzt und er versteht nicht, was daran falsch sein soll. Was meint ihr dazu? Übertreibe ich?
Danke im Voraus für eure Antworten.

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21. August um 9:32
In Antwort auf susi412

Hallo Leute, 
hab mich hier angemeldet in der Hoffnung einen Rat zu bekommen, da ich im Moment ehrlich gesagt nicht mehr weiter weiß.
Mein Freund (31) und ich (37) sind seit über 3 Jahren zusammen und wohnen seit etwa etwa 2 Jahren auch zusammen. Wie in jeder Beziehung ist es auch bei uns natürlich nicht immer perfekt. Allerdings gibt es eine Sache, die mir schon sehr viel Sorge bereitet. Ich habe das Gefühl, dass er mich emotional nicht wirklich an sich ran lässt wenn es ihm nicht so gut geht. Das aktuelle Beispiel: sein Opa ist vor kurzem gestorben und die Beerdigung ist morgen. Für mich war es selbstverständlich, dass ich ihn begleite um für ihn da zu sein, auch wenn ich seinen Opa nicht kannte. Nun hatten wir gestern ein Gespräch, in dem er gesagt hat, dass er alleine hingeht, dass er weiß, dass ich für ihn da sein will, er brauche das aber nicht. Ich weiß, jeder geht mit so was anders um und das verstehe ich. Mir geht es darum, dass er es gar nicht zulassen will wenn ich für ihn da sein will. Als er erfahren hat, dass sein Opa verstorben ist, hab ich ihn in den Arm genommen um ihn zu trösten. Er hat das auch für ein paar Minuten zugelassen, aber dann ist er plötzlich aufgestanden und hat sich an seinen Computer verkrochen. Es ist, als ob da eine unsichtbare Mauer wäre, so nah darf ich ran aber keinen Schritt weiter. Es geht mir nicht darum, jetzt unbedingt mitzukommen bei dieser Beerdigung, es macht mir nur einfach Angst, dass er sich in solchen Momenten emotional abzukapseln scheint und meine Unterstützung scheinbar gar nicht will. Ich habe ihm gesagt, dass mich das schon verletzt und er versteht nicht, was daran falsch sein soll. Was meint ihr dazu? Übertreibe ich?
Danke im Voraus für eure Antworten.

"Übertreibe ich?"

Übertreiben ist vielleicht der falsche Ausdruck. - Wie Fresh schon schrieb... es gibt Milliarden Menschen auf dieser Welt und jeder von denen verarbeitet Liebe, Wut, Trauer oder Freude anders. - Das bei deinem Freund hat nicht unbedingt etwas mit einer Mauer zu tun, oder der Tatsache, dass er dich nicht in seinem Gefühlsleben braucht. Er braucht dich, aber anders, als du es gewohnt bist. Das ist nichts Schlimmes, sondern einfach etwas zum Akzeptieren, zum Respektieren und zum Danachhandeln.

Die meisten Menschen haben aber eines gemeinsam. - Sie zeigen dir, wann sie dich brauchen.... und sie zeigen dir, wenn sie lieber mit ihrem Gefühl alleine sind.

Also.... mach dir nicht so viele Gedanken und fühl dich bitte nicht verletzt, sondern biete deine Hilfe an, akzeptiere die Form in der er sie annimmt und zieh dich zurück, wenn du merkst, dass es genug ist.
 

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21. August um 9:38
In Antwort auf susi412

Hallo Leute, 
hab mich hier angemeldet in der Hoffnung einen Rat zu bekommen, da ich im Moment ehrlich gesagt nicht mehr weiter weiß.
Mein Freund (31) und ich (37) sind seit über 3 Jahren zusammen und wohnen seit etwa etwa 2 Jahren auch zusammen. Wie in jeder Beziehung ist es auch bei uns natürlich nicht immer perfekt. Allerdings gibt es eine Sache, die mir schon sehr viel Sorge bereitet. Ich habe das Gefühl, dass er mich emotional nicht wirklich an sich ran lässt wenn es ihm nicht so gut geht. Das aktuelle Beispiel: sein Opa ist vor kurzem gestorben und die Beerdigung ist morgen. Für mich war es selbstverständlich, dass ich ihn begleite um für ihn da zu sein, auch wenn ich seinen Opa nicht kannte. Nun hatten wir gestern ein Gespräch, in dem er gesagt hat, dass er alleine hingeht, dass er weiß, dass ich für ihn da sein will, er brauche das aber nicht. Ich weiß, jeder geht mit so was anders um und das verstehe ich. Mir geht es darum, dass er es gar nicht zulassen will wenn ich für ihn da sein will. Als er erfahren hat, dass sein Opa verstorben ist, hab ich ihn in den Arm genommen um ihn zu trösten. Er hat das auch für ein paar Minuten zugelassen, aber dann ist er plötzlich aufgestanden und hat sich an seinen Computer verkrochen. Es ist, als ob da eine unsichtbare Mauer wäre, so nah darf ich ran aber keinen Schritt weiter. Es geht mir nicht darum, jetzt unbedingt mitzukommen bei dieser Beerdigung, es macht mir nur einfach Angst, dass er sich in solchen Momenten emotional abzukapseln scheint und meine Unterstützung scheinbar gar nicht will. Ich habe ihm gesagt, dass mich das schon verletzt und er versteht nicht, was daran falsch sein soll. Was meint ihr dazu? Übertreibe ich?
Danke im Voraus für eure Antworten.

nur meine PERSÖNLICHE einstellung:

es ist selbstverständlich dass er partner auf die beerdigung mitgeht!

könnte ich mir gar nicht anders vorstellen...

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21. August um 14:24

Hallo zusammen,
vielen Dank für eure Antworten. Ich weiß, dass ich manchmal zu emotional bin und dann auch übertreibe. In den Momenten, in denen das so ist, ist mir das meistens nicht bewusst, da überwiegen einfach die Emotionen. Im Nachhinein frage ich mich dann schon immer wieder, ob ich übertreibe oder nicht. 
Also jedenfalls nochmal danke für eure Antworten.

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