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Hab nur ich probleme mit der bundeswehr?????

25. Februar 2003 um 11:28

ich komm nicht klar, egal wieviel mühe ich mir gebe. meinem schatzi sage ich schon gar nichts mehr, ich will ihn nicht immer und immer damit nerven. aber ich komme mit seiner entscheidung zur bundeswehr zu gehen nicht klar.

ich halte eh nichts von der bundeswehr und finde sie eingtlich, zumindest was den grundwehrdienst als pflicht für alle männer, überflüssig (ich persönlich finde, alle, männlein wie weiblein, sollten ein soziales jahr leisten und wer das "verweigert"kann zum bund)

wenn ich mir vorstelle, der wird so ein stolzgeschwellter bundi, dann kriege ich das kalte kotzen. feierliche vereidigung.

er sagt immer, er geht da nur hin, damit er körperlich gefordert wird, das ist ja auch selbst für mich vollstens zu verstehen. aber falls er den ganzen quatsch da einfach nur toll finden sollte, dann weiss ich nicht was ich machen soll. dann kann ich nicht sagen "schön schatz, dass es dir gefällt".

ok, wenn ihm die belastung gefällt, ok. an seine grenzen gehen, ok. aber wenn er echt so ein "ich bin stolz beim bund zu sein" soldat wird, dann weiss ich echt nicht, ob ich mit ihm zusammen bleiben kann. ich weiss, das ist nicht nett, aber es zerreisst mir das herz.

naja, vielleicht geht es ja auch gut, richtiger drill sind ja auch nur drei monate und vielleicht wird ja alles echt so wie mein schatzi es sagt.

ausserdem ist es noch was bis dahin, aber ich habe da echt schwierigkeiten mit.

kann mir da einer /eine von euch was zu sagen??

und nein, ich stell mich nicht nur an, und nein, es geht auch nicht darum, dass er dann weg ist, ich habe wirklich ein problem damit, dass er dann ein "soldat" ist.

danke auf jeden fall schon mal für eure kommentare, ich hoffe es werden ein paar sein!

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25. Februar 2003 um 11:42

Ist doch kein Sportverein ...
Hallo Quelleacht,

ich kann schon verstehen, wenn jemandem der Ersatzdienst nicht liegt. Dazu muß man schon eine gewisse soziale Ader haben, und die hat nunmal nicht jeder. Und da klingen einige Monate Bundeswehr mit viel Sport und Abenteuer im Freien doch viel spannender...

Allerdings sollte Dein Freund sich darüber im Klaren sein, daß auch die Bundeswehr eine Armee ist. Und kein Sportverein mit Vollverpflegung. Die Zeiten, zu denen man sich in den heimischen Kasernen sicher fühlen konnte, sind nunmal seit einigen Jahren vorbei. Sicher werden Grundwehrdienstler so schnell nicht in Krisengebiete beordert, dazu gibt's ja die Verpflichteten. Aber er kann ja auch später jederzeit einberufen werden, und dann wird das nix mehr mit Verweigerung. Soldat ist Soldat!

Wenn er das aber wirklich möchte, dann soll er auch dazu stehen. Und zwar zum "vollen" Programm. Und dazu gehört auch das Töten anderer Menschen.

Acy

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25. Februar 2003 um 11:43

Hallo quelleacht
hab auch so meine probleme mit den "bundis" und wenn ich ein mann wäre würde ich auf lieber zivildienst leisten.
andererseits sieh es doch so - wer hat z.b.
bei der flutkatastrophe geholfen? wer ist da wenn irgendwo hilfe benötigt wird? wer ist bei friedenseinsätzen dabei? wer baut in katastrophengebieten alles wieder auf?
das sind soldaten der bundeswehr. vielleicht hilft dir diese sichtweise??
und hab einfach vertrauen in deinen freund,
er wird sich nicht verändern, so gut müßtest
du ihn doch kennen, oder?

wünsch dir alles gute
solveig

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25. Februar 2003 um 11:51

So schlimm ist es auch nicht...
Liebe Quelleacht,

ich selber bin ein "Bundeswehr-Kind", sprich, ich bin in diesem Umfeld groß geworden. Glaube mir, es ist für die Familie nicht immer einfach gewesen, aber wenn man mal ehrlich ist, man hat eine Menge Spass gehabt, nette Menschen kennengelernt und die Bundeswehr nicht von der Seite gesehen, wie viele es beschreiben: Als der letzte Haufen, die eh nur rumgammeln, saufen und und und.
Weist du, wenn du einen Freund hast, der bei der Marine ist, dann ist das alles um so schlimmer: Die Jungs fahren raus, oftmals für Wochen und glaubst Du nicht, das das auch für sie eine Belastung ist? Die Erfahrung, die sie da sammeln, egal ob Grundwehrdienst oder wenn sie sogar Zeitsoldat sind, sind gar nicht so übel: Sie lernen selbstständig zu sein, lernen ihre Sachen in Ordnung zu halten etc. Lach jetzt nicht, ist aber so und es kommt einem später zu Gute )
Wirf Deine Freundschaft mit ihm deswegen nicht übern Haufen, daran kann sie doch nicht wirklich scheitern. Bestraf ihn doch nicht dafür!

Eine wirkliche Hilfe war ich jetzt nicht, aber vielleicht regt es Dich zum Nachdenken an?

Gruß

Jule

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25. Februar 2003 um 11:51

Hallo quelle
ich glaube, daß der bund eine ganze menge weiterbildungsmöglichkeiten bietet. ein paar bekannte von mir sind auch bei dem verein. der eine hat studiert und ein mehr als angenehmes leben genossen, der andere ist zwischen kanada, england und sonstirgendwo umhergegondelt. die erfahrung möchte er nicht mehr missen. der andere war im kosovo. dies hat er hauptsächlich aus geldgründen gemacht. die die ich kenne, sind alles keine "stolzen soldaten".

ich denke, daß dein freund wirklich nur seine grenzen austesten möchte. der bund bietet nunmal sehr viele möglichkeiten.

wenn er vorher nicht "stolz und vaterland" gerufen hat, wird er es vermutlich auch nach dem bund nicht tun. ich glaube kaum, daß die einen soooo umdrehen können.

vielleicht findet er beim bund ja die berufliche chance, die er sonst vielleicht nicht gefunden hätte.

wenn dein freund so ein soldat wäre, hättest du doch bestimmt schon früher irgend welche anzeichen entdeckt.

ich wünsch dir alles gute und mach dir nicht so viele sorgen.

lg

lily

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25. Februar 2003 um 11:54

Hallo
Ich glaube, Du siehst das mit dem Bund etwas eng.
Mein Freund und meine männl. Bekannten waren fast alle beim Bund.
Die meisten allerdings eher aus praktischen Gründen.
Bund dauerte damals 12Monate, Zivi 15, wenn sie Zivi gemacht hätten, hätten sie noch ein Jahr bis zum Studium warten müssen.

Ich kenne aber auch einige die sagen für sie ist weniger schlimm durch den Schlamm zu robben als Pflegedienst zu machen.

Man kann als Zivi nämlich Glück haben und einen netten Job kriegen, wie Essen auf redern ausfahren oder Parkanlagen eines Krankenhauses pflegen.
Man kann aber auch Pech haben und muss sich vielleicht um geistig behinderte Menschen kümmern oder Nachtöpfe im Altenheim ausleeren.
Das sins verdammt harte Jobs und nicht jeder ist dafür gemacht, ich glaube da würde ich auch lieber durch den schlamm robben.

Wenn dein Freund jetzt Berufssoldat werden wollte, würde ich dein Problem verstehen.
Aber Wehrdienst dauert doch nur 9Monate (?glaub ich). In dieser Zeit verrohen die Jungs ein bisschen. Das bringt das Umfeld mit sich. Danach sins die meisten wieder wie früher nur um eine Erfahrung reicher.
Die meisten sind froh es hinter sich zu haben, da wieder raus zu können und ein bisschen stolz es überstanden zu haben.
Wenn Dein Freund heute kein militärfreak ist wird der Bund auch keinen aus ihm machen.

LG

RedDevil

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25. Februar 2003 um 12:09
In Antwort auf eloise_12351113

So schlimm ist es auch nicht...
Liebe Quelleacht,

ich selber bin ein "Bundeswehr-Kind", sprich, ich bin in diesem Umfeld groß geworden. Glaube mir, es ist für die Familie nicht immer einfach gewesen, aber wenn man mal ehrlich ist, man hat eine Menge Spass gehabt, nette Menschen kennengelernt und die Bundeswehr nicht von der Seite gesehen, wie viele es beschreiben: Als der letzte Haufen, die eh nur rumgammeln, saufen und und und.
Weist du, wenn du einen Freund hast, der bei der Marine ist, dann ist das alles um so schlimmer: Die Jungs fahren raus, oftmals für Wochen und glaubst Du nicht, das das auch für sie eine Belastung ist? Die Erfahrung, die sie da sammeln, egal ob Grundwehrdienst oder wenn sie sogar Zeitsoldat sind, sind gar nicht so übel: Sie lernen selbstständig zu sein, lernen ihre Sachen in Ordnung zu halten etc. Lach jetzt nicht, ist aber so und es kommt einem später zu Gute )
Wirf Deine Freundschaft mit ihm deswegen nicht übern Haufen, daran kann sie doch nicht wirklich scheitern. Bestraf ihn doch nicht dafür!

Eine wirkliche Hilfe war ich jetzt nicht, aber vielleicht regt es Dich zum Nachdenken an?

Gruß

Jule

Aber
nicht jeder der bei der Marine ist, ist automatisch mit nem U-Boot oder sonstigem unterwegs. Gibt genügend Marinesoldaten, die an Land stationiert sind und nicht raus müssen. Eben weil sie woanders eingeteilt sind. Mein Freund ist auch bei der Marine, musste aber trotzdem noch nie raus. Weil er Marinesicherung war und jetzt irgendwie bei der SKB. Aber die Marine ist n komischer Verein. Weiß nicht, ob die sich für was besseres halten. Irgendwie scheint da alles (!) komplizierter zu sein als beim Heer oder der Luftwaffe.
Wobei du natürlich schon recht hast, dass das für die Jungs, die wirklich raus müssen für Wochen, ne Riesenbelastung sein muss. ^^

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25. Februar 2003 um 12:55
In Antwort auf RedDevil1

Hallo
Ich glaube, Du siehst das mit dem Bund etwas eng.
Mein Freund und meine männl. Bekannten waren fast alle beim Bund.
Die meisten allerdings eher aus praktischen Gründen.
Bund dauerte damals 12Monate, Zivi 15, wenn sie Zivi gemacht hätten, hätten sie noch ein Jahr bis zum Studium warten müssen.

Ich kenne aber auch einige die sagen für sie ist weniger schlimm durch den Schlamm zu robben als Pflegedienst zu machen.

Man kann als Zivi nämlich Glück haben und einen netten Job kriegen, wie Essen auf redern ausfahren oder Parkanlagen eines Krankenhauses pflegen.
Man kann aber auch Pech haben und muss sich vielleicht um geistig behinderte Menschen kümmern oder Nachtöpfe im Altenheim ausleeren.
Das sins verdammt harte Jobs und nicht jeder ist dafür gemacht, ich glaube da würde ich auch lieber durch den schlamm robben.

Wenn dein Freund jetzt Berufssoldat werden wollte, würde ich dein Problem verstehen.
Aber Wehrdienst dauert doch nur 9Monate (?glaub ich). In dieser Zeit verrohen die Jungs ein bisschen. Das bringt das Umfeld mit sich. Danach sins die meisten wieder wie früher nur um eine Erfahrung reicher.
Die meisten sind froh es hinter sich zu haben, da wieder raus zu können und ein bisschen stolz es überstanden zu haben.
Wenn Dein Freund heute kein militärfreak ist wird der Bund auch keinen aus ihm machen.

LG

RedDevil

Ihr gebt alle sehr liebe antworten
danke dafür jetzt schon.

ich weiss ja auch, dass ich mich anstelle und dass er bestimmt der gleiche liebevolle mensch bleibt wie jetzt.

aber der kloss im hals bleibt.

auf der anderen seite habe ich ihm und mir versprochen, es erst mal abzuwarten. vielleicht wird ja alles ganz anders als ich denke (wird eh gut gehen...)

ausserdem lieben wir uns ja, und was ist schon eine liebe wert, die das nicht übersteht.ausserdem muss sich ja jeder weiterentwickeln, ich änder mich ja auch. und daran dass wir uns lieben hat bisher noch nichts gerüttelt, eher im gegenteil, überstandene krisen schweissen zusammen.


ausser die liebe stirbt, aber dann wäre sie wahrscheinlich so oder so gestorben.

hoch, wie theatralisch beschrieben.

ich hör jetzt einfach mal auf.

danke euch allen!

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25. Februar 2003 um 14:33

Ein richtiger Mann...
... der sich dann in der Ehe nicht mehr umgewöhnen muß, sondern anstandslos den Haushalt führt und auch nicht rebelliert, wenn SIE ihren Frust an ihm abläßt. *wegkicher*

Acy

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25. Februar 2003 um 14:56

@robse, bitte lesen und nochmal schreiben.....
ich glaube ich bin heute total hohl, denn ich kann es nicht klar erkennen, was du mir sagen willst. willst du mich an der nase herumführen oder meinst du das ein wenig ernst

aber jetzt mal ein bisschen ernster. genau das, und sei es nur ein scherz finde ich so zum kotzen "nur wer beim bund war ist ein richtiger MANN". Ja, ich bin pingelig und verstehe keinen humor................tut mir ehrlich leid, ich kann im moment über das thema nicht viel lachen.


z.b. diese befehlerei, ich kann das nicht verstehen.vielleicht liegt das auch daran, dass ich mir noch lange nicht alles sagen lasse und meine handlungen überlege oder aus dem bauch raus entscheide, mir auf jeden fall nicht sagen lasse was ich tun soll. nicht einfach so. und ich verstehe überhaupt nicht, wie man als halbwegs klarer mensch sich so viel quark befehlen lassen kann.

wenn du mir nur einen gefallen tun magst, dann erzähl mir wie du das wirklich meinst. ich möchte es wirklich gerne wissen. wenn du den bund toll fandest, dann erkläre mir warum, ich möchte es wissen. weisst du ich hatte mal einen freund, der fand den bund SOOOOO toll, das war echt nicht feierlich. und der hats mir gründlich verdorben. vielleicht kann ich ja auch wieder anfangen anders zu denken, für meinen freund hoffe ich es, denn ich würde lieber zu 1000% hinter im stehen, so wie er auch mich immer unterstützt.

und falls das ein scherz sein sollte dann gib mir das mal zu verstehen.

bis hoffentlich bald, deine quellacht, die dich ganz bestimmt nicht verärgern oder bös zu dir sein wollte, sondern die gerne wirklich wissen möchte was du meinst, und die gerade angst hat alles falsch zu verstehen

(ich verbringe meine zeit momentan mit leuten, die jedes wort auf die goldwaage legen, da wird man irgendwie vorsichtig.........gott sei dank bald vorbei.)

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25. Februar 2003 um 15:53

Danke, danke,danke!
aber wenn ich das jetzt lese was du mir geschrieben hast, dann denke ich, da kann man reden und reden und reden, die erfahrung muss man selber gemacht haben, oder vertue ich mich da?

also werde ich ihn ziehen und seine erfahrungen machn lassen. aber, wäre liebe wenn du da auch was zu zurückschreiben würdest: wenn er da hin geht und das ganz toll findet (also einen an der Waffel hat ) dann glaube ich nicht, dass meine liebe das überlebt. ich finde die Einstellung die du hast übrigens genau so wie ich es mir für meinen schatz wünschen würde.

ich hoffe sehr, dass es ihm zwar eingermassen gefällt, so dass er es aushält, aber nachher auch eher sagt, dass es scheisse war. damit könnte ich leben.

dann hätte ich ja recht gehabt (oh, ich kann langsam doch wieder scherze drüber machen)

wo warst du denn damals und was hast du gemacht?ß ich hoffe dich nervt meine neugier nicht, aber es interssiert mich wirklich, denn das gesülze von leuten, die heute noch dem spintsaufen hinterhertrauren oder jetzt noch stolz sind, dass sie, auch nach 3 Jahren immer noch das Gewehr blind putzen können, kann ich nicht mehr hören. ich brauch mal anständige infos.

will meinen schatz ja nicht verurteilen nur weil er sich für den bund entschieden hat, will ihn ja eigentlich unterstützen. ich habe schon ein paar sehr nette leute, die auch beim bund waren und "normale" sachen erzählt haben, aber die die schiess erzählen, da reicht einer, um fünf gute Infos zu zerschiessen.

oh, ich hoffe ich nerve dich nicht!

es ist mir echt wichtig. ich habe nämlich jemanden gefunden mit dem ich alt werden möchte, und wenn es nur an schlechter publicitiy scheitert,....ich glaube ich brauche dir nicht zu sagen, wie schnell herzensangelegenheiten eskalieren können. man weiss zwar nachher gar nicht mehr warum man sich so aufgeregt hat, aber im schlimmsten falle hat man alles kaputt gemachtn

so, jetzt reicht es aber, jetzt warte ich voll freude auf deine antwort, bin aber nicht mehr lange im netz, also im schlimmsten falle bis morgen!

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25. Februar 2003 um 16:05

Von Männern in tarnfarbenen Unterhosen
Hi Quelle,

also, der Meine war auch beim Bund, ist zwar schon ca. 14 Jahre her und war "vor meiner Zeit", aber ich sag mal so, geschadet hat's ihm sicher nicht.

Er ist der friedlichste und friedliebenste Mensch, den ich kenne und das hat sich auch durch den Bund nicht geändert. Er fand's grässlich, aber diese schwierige Zeit hat seinen Charakter gestärkt. Das mit dem Hemden auf Kante falten, Betten machen und Klo putzen ist zwar leider nicht hängen geblieben , dafür sind ihm zwei gute Freunde geblieben, die er dort kennen lernte. Wenn die drei zusammen sind, tauschen sie mit so einer Art "Begeisterung" Geschichten von damals aus ("Und dann der Orientierungsmarsch bei minus 30 Grad und mit 30 Kilo Gepäck, ich hatte 30 Blasen an den Füßen" usw.), man könnte glatt den Eindruck bekommen, es wäre eine tolle Zeit gewesen, aber ich weiß, dass es das nicht war. Aber im Nachhinein sind sie halt immer noch ein bissl stolz, dass sie das überstanden haben.

Das einzig Unangenehme sind wirklich diese hässlichen Springerstiefel, die nach Auskunft des Meinen "super praktisch, warm und wasserdicht" sind und immer in unserem Flur rumliegen. Nicht zu vergessen die sexy olivfarbenen langen Unterhosen. Mmmmmmh...

Also, mach Dir keinen Kopf, es gibt echt Schlimmeres!

LG

NM

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25. Februar 2003 um 16:08
In Antwort auf piper_11946753

Danke, danke,danke!
aber wenn ich das jetzt lese was du mir geschrieben hast, dann denke ich, da kann man reden und reden und reden, die erfahrung muss man selber gemacht haben, oder vertue ich mich da?

also werde ich ihn ziehen und seine erfahrungen machn lassen. aber, wäre liebe wenn du da auch was zu zurückschreiben würdest: wenn er da hin geht und das ganz toll findet (also einen an der Waffel hat ) dann glaube ich nicht, dass meine liebe das überlebt. ich finde die Einstellung die du hast übrigens genau so wie ich es mir für meinen schatz wünschen würde.

ich hoffe sehr, dass es ihm zwar eingermassen gefällt, so dass er es aushält, aber nachher auch eher sagt, dass es scheisse war. damit könnte ich leben.

dann hätte ich ja recht gehabt (oh, ich kann langsam doch wieder scherze drüber machen)

wo warst du denn damals und was hast du gemacht?ß ich hoffe dich nervt meine neugier nicht, aber es interssiert mich wirklich, denn das gesülze von leuten, die heute noch dem spintsaufen hinterhertrauren oder jetzt noch stolz sind, dass sie, auch nach 3 Jahren immer noch das Gewehr blind putzen können, kann ich nicht mehr hören. ich brauch mal anständige infos.

will meinen schatz ja nicht verurteilen nur weil er sich für den bund entschieden hat, will ihn ja eigentlich unterstützen. ich habe schon ein paar sehr nette leute, die auch beim bund waren und "normale" sachen erzählt haben, aber die die schiess erzählen, da reicht einer, um fünf gute Infos zu zerschiessen.

oh, ich hoffe ich nerve dich nicht!

es ist mir echt wichtig. ich habe nämlich jemanden gefunden mit dem ich alt werden möchte, und wenn es nur an schlechter publicitiy scheitert,....ich glaube ich brauche dir nicht zu sagen, wie schnell herzensangelegenheiten eskalieren können. man weiss zwar nachher gar nicht mehr warum man sich so aufgeregt hat, aber im schlimmsten falle hat man alles kaputt gemachtn

so, jetzt reicht es aber, jetzt warte ich voll freude auf deine antwort, bin aber nicht mehr lange im netz, also im schlimmsten falle bis morgen!

Jetzt
muss ich mich mal doch zu Wort melden! Du sprichst immer davon, dass du ihn unterstützen willst. Danach klingt es aber nicht.
Ich habe überhaupt keine Erfahrung mit Bund gemacht, mein letzter Freund ist Engländer gewesen und die haben kein Wehrdienst, von daher kann ich nicht mit Erfahrungen dienen. Aber ich möchte nur ganz allgemein sagen, dass jeder Mensch doch das Recht auf eigene Meinung, ist schlecht ausgedrückt, ich meine, dass du ihm doch das Recht einräumen solltest, das aus seinem Leben zu machen, wozu er Lust hat und seine Energie verwenden möchte!! Das mag sein, dass du diese Einstellung nicht gut findest und sie nicht verstehen kannst, das bedeutet aber nicht, dass deine Wahrheit auch für andere gilt. Menschen sind Gott sei Dank unterschiedlich, dass es auch unterschiedliche Meinungen und Vorlieben oder was auch immer gibt. Wenn dein Freund es machen möchte, dann musst du das akzeptieren und ihm nicht das Leben schwer machen! Er stellt deine Einstellung zum Leben oder was du aus deinem Leben machen möchtest auch nicht in Frage und das würdest du doch auch nicht wollen, oder?! Du willst doch auch frei entscheiden, was du machen möchtest und erwartetst Unterstützung von ihm, also räume auch ihm dieses Recht zu!

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25. Februar 2003 um 16:24
In Antwort auf piper_11946753

Danke, danke,danke!
aber wenn ich das jetzt lese was du mir geschrieben hast, dann denke ich, da kann man reden und reden und reden, die erfahrung muss man selber gemacht haben, oder vertue ich mich da?

also werde ich ihn ziehen und seine erfahrungen machn lassen. aber, wäre liebe wenn du da auch was zu zurückschreiben würdest: wenn er da hin geht und das ganz toll findet (also einen an der Waffel hat ) dann glaube ich nicht, dass meine liebe das überlebt. ich finde die Einstellung die du hast übrigens genau so wie ich es mir für meinen schatz wünschen würde.

ich hoffe sehr, dass es ihm zwar eingermassen gefällt, so dass er es aushält, aber nachher auch eher sagt, dass es scheisse war. damit könnte ich leben.

dann hätte ich ja recht gehabt (oh, ich kann langsam doch wieder scherze drüber machen)

wo warst du denn damals und was hast du gemacht?ß ich hoffe dich nervt meine neugier nicht, aber es interssiert mich wirklich, denn das gesülze von leuten, die heute noch dem spintsaufen hinterhertrauren oder jetzt noch stolz sind, dass sie, auch nach 3 Jahren immer noch das Gewehr blind putzen können, kann ich nicht mehr hören. ich brauch mal anständige infos.

will meinen schatz ja nicht verurteilen nur weil er sich für den bund entschieden hat, will ihn ja eigentlich unterstützen. ich habe schon ein paar sehr nette leute, die auch beim bund waren und "normale" sachen erzählt haben, aber die die schiess erzählen, da reicht einer, um fünf gute Infos zu zerschiessen.

oh, ich hoffe ich nerve dich nicht!

es ist mir echt wichtig. ich habe nämlich jemanden gefunden mit dem ich alt werden möchte, und wenn es nur an schlechter publicitiy scheitert,....ich glaube ich brauche dir nicht zu sagen, wie schnell herzensangelegenheiten eskalieren können. man weiss zwar nachher gar nicht mehr warum man sich so aufgeregt hat, aber im schlimmsten falle hat man alles kaputt gemachtn

so, jetzt reicht es aber, jetzt warte ich voll freude auf deine antwort, bin aber nicht mehr lange im netz, also im schlimmsten falle bis morgen!

Hm
warte doch ersteinmal ab... Mach dir doch damit nicht jetzt schon das Leben schwer. Sicher wird er am Anfang noch total euphorisch sein, dass er beim Bund ist und soviele neue Leute kennenlernt und so weiter. Aber ich denke nicht, dass er sich so total verändert, dass er nur noch für den Bund lebt. Ich denke mal nicht, dass er dafür eure Beziehung auf's Spiel setzen wird! Nur weil der Bund so "toll" ist... Mach dir da keine Sorgen!

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25. Februar 2003 um 17:03

Mein Freund war schon da...
...so lang ist das auch noch nicht her.

Ich will dich jetzt keinesfalls beunruhigen, ich erzähl nur kurz von meinen Erfahrungen mit Happy End.

Seine Bundeswehrzeit begann im Januar 02. Eigentlich wollte er da gar nicht hin und war total genervt jetzt 9 Monate Soldat sein zu müssen. Nach dem dritten Tag hat er endlich angerufen, ich sag dir ich habe ganz schön gewütet weil er sich ja jetzt erst gemeldet hatte. Es ging eigentlich die ganzen drei Grundwehrmonate so. Wir haben kaum telefoniert und am Wochenende war er immer mit Kollegen unterwegs. Ich dachte so langsam, das es aus ist, denn er hatte sich total verändert. Wenn er am We nachhause kam habe ich nur rumgemosert und telefoniert haben wir gar nicht mehr. Dann kam die Vereidigung: Ich bin mit seinen Eltern zusammen dort hingefahren (fand das alles total dämlich), hab die anderen von seiner Stube kennengelernt und ein paar andere. Mich hat das alles total genervt.
Bis hierhin hört sich das alles schrecklich an, oder?
Nach den drei Monaten wurde er in unsere Nähe versetzt ins Büro, das war natürlich für mich klasse, weil er ja jeden abend wieder da war. Und so langsam konnte ich ihn verstehen.
Er sagt, besonders die drei Monate, waren eine klasse Zeit, weil es eine Gemeinschaft war, die zusammen geschrubbt, gebügelt und sich nachts im Wald warm gehalten hat. Er möchte die Zeit auf keinen Fall missen und warum wir uns in der Zeit nicht verstanden haben, tut ihm zwar leid, aber er sagt es ist meine eigene Schuld gewesen. Mittlerweile gestehe ich mir das auch 100% ein, denn wenn wir telefoniert haben habe ich nur gemecker und am Wochenende sowieso. Tja, denn schließlich stehen die Jungs ja für morgens auf und haben den ganzen Tag schwer zu tun und sind abends verdammt müde und kaputt und dann müssen sie noch die Stube oder ähnliches reinigen...und dann ne zickige Freundin am Telefon...das nervt ganz schön.

Abschließend kann ich nur sagen, das ich froh bin, das mein Schatz dort war, er ist jetzt viel mehr Mann (ich weiß es klingt blöd, aber ich empfinde es so) und er kann bügeln etc.

Ich kann dir auch nur einen Tip geben, wenn dein Freund beim Bund ist, dann unterstützte ihn so gut du kannst und hör ihm zu was er neues zu berichten hat (den das tun die Jungs zu gerne) und dann fällt ihnen auch das zuhören wieder leichter.

Ich hab bestimmt total konfus geschrieben, aber ich bin immer so schlecht im Schreiben.

Lieber Gruß

P.S. Am 26.09.2003 heiraten wir.

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25. Februar 2003 um 22:45

Ach quelleacht
weiste ich bin auch so einer den der bund schon ruft. wir stellen uns da voll das abenteuer vor durch den wald roppen und so richtig gefährlich sein als wären es die urinstinkte. es geht dabei überhaupt nicht um das töten von menschen glaub mir nicht im geringsten. der staat macht sich das von nutzen. ich glaube der urinstinkt vom mann ist die jagt und der staat und der bund lenkt es erst auf einen menschen.
darüber wolltest du aber nit diskutieren sondern über das warum überhaupt hinwollen. viele jungs sehen das erst als einen schritt zur mann werdung. den jagt trieb endlich ausleben zu dürfen. es gibt eigentlich nur wenige die ohne einwirkung von aussen sagen würden "ich mache zivildienst".
es gibt viele die vom bund wiederkommen und meinen das es echt spass gemacht hat sich mal so richtig auszutoben.

mfg fragen1
der auch bund machen will um sich mal so richtig auszutoben und über haupt nicht daran denkt auf menschen jemals schiesen zu müssen oder es ganz und gar zu wollen.
ich werde mich aufjeden fall verweigern ins ausland geschickt zu werden. man hat diese möglichkeit schon bei der musterung gehabt. wer sich von extra kohle locken lässt ist halt dämlich!!

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26. Februar 2003 um 9:10
In Antwort auf gena_12107388

Jetzt
muss ich mich mal doch zu Wort melden! Du sprichst immer davon, dass du ihn unterstützen willst. Danach klingt es aber nicht.
Ich habe überhaupt keine Erfahrung mit Bund gemacht, mein letzter Freund ist Engländer gewesen und die haben kein Wehrdienst, von daher kann ich nicht mit Erfahrungen dienen. Aber ich möchte nur ganz allgemein sagen, dass jeder Mensch doch das Recht auf eigene Meinung, ist schlecht ausgedrückt, ich meine, dass du ihm doch das Recht einräumen solltest, das aus seinem Leben zu machen, wozu er Lust hat und seine Energie verwenden möchte!! Das mag sein, dass du diese Einstellung nicht gut findest und sie nicht verstehen kannst, das bedeutet aber nicht, dass deine Wahrheit auch für andere gilt. Menschen sind Gott sei Dank unterschiedlich, dass es auch unterschiedliche Meinungen und Vorlieben oder was auch immer gibt. Wenn dein Freund es machen möchte, dann musst du das akzeptieren und ihm nicht das Leben schwer machen! Er stellt deine Einstellung zum Leben oder was du aus deinem Leben machen möchtest auch nicht in Frage und das würdest du doch auch nicht wollen, oder?! Du willst doch auch frei entscheiden, was du machen möchtest und erwartetst Unterstützung von ihm, also räume auch ihm dieses Recht zu!

Klar hat jeder dieses Recht
aber hast du dir schon mal überlegt, dass, egal wie sehr ich seine entscheidung toleriere, das nicht heisst, dass ich damit auch wirklich klar komme

ich will ihn auch gar nicht davon abhalten, ich weiss nur nicht, ob unsere wege dann noch gemeinsam verlaufen. und das recht habe ich nämlich auch zu entscheiden, ob ich das alles will. meine wahrheit ist nicht seine. klar, das will ich ihm auch gar nicht aufdrücken.

was glaubst du denn, weswegen ich frage??? weil ich vorbereitet sein will. ich will ihn nicht wegen dem bund verlieren, aber es kann sein, dass dies passiert. ich unterstütze ihn gerne, aber erst wenn ich das gefühl habe, dass es unterstützung wert ist. ich kann doch auch nicht aus meiner haut. wenn ich nicht gerade wie hier intensiv drüber nachdenke, dann ist meine einstellung schon viel "toleranter".

ich WILL ihn unterstützen ich habe aber nie gesagt dass ich weiss dass ich das kann. ich habe keine ahnung. aber ich würde ihn gerne unterstützen. wir beide haben gestern noch einmal darüber geredet und wieder ist es ein stück beser geworden.

ich hoffe du hast verstanden was ich sagen wollte, das wäre mir wichtig, dass das nicht falsch angekommen ist.

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26. Februar 2003 um 9:13
In Antwort auf gwynn_12179727

Ach quelleacht
weiste ich bin auch so einer den der bund schon ruft. wir stellen uns da voll das abenteuer vor durch den wald roppen und so richtig gefährlich sein als wären es die urinstinkte. es geht dabei überhaupt nicht um das töten von menschen glaub mir nicht im geringsten. der staat macht sich das von nutzen. ich glaube der urinstinkt vom mann ist die jagt und der staat und der bund lenkt es erst auf einen menschen.
darüber wolltest du aber nit diskutieren sondern über das warum überhaupt hinwollen. viele jungs sehen das erst als einen schritt zur mann werdung. den jagt trieb endlich ausleben zu dürfen. es gibt eigentlich nur wenige die ohne einwirkung von aussen sagen würden "ich mache zivildienst".
es gibt viele die vom bund wiederkommen und meinen das es echt spass gemacht hat sich mal so richtig auszutoben.

mfg fragen1
der auch bund machen will um sich mal so richtig auszutoben und über haupt nicht daran denkt auf menschen jemals schiesen zu müssen oder es ganz und gar zu wollen.
ich werde mich aufjeden fall verweigern ins ausland geschickt zu werden. man hat diese möglichkeit schon bei der musterung gehabt. wer sich von extra kohle locken lässt ist halt dämlich!!

Lieb von dir
dass du das so nett geschrieben hast. ich denke das wird ganz schön schwer für uns beide. mein schatz weiss, dass er mir beweisen muss (so blöd sich das auch anhören mag) dass er der gleiche mensch bleibt und nur von der aktivität an sich, nicht aber von dem gebrülle begeistert ist.

und ich muss zuhören und akzeptieren lernen.

ich denke das wird gehen. wenn du dann im Oktober auch noch hier im forum bist, dann weiss ich ja wo hilfe ist.

dank dir!

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26. Februar 2003 um 21:08
In Antwort auf piper_11946753

Lieb von dir
dass du das so nett geschrieben hast. ich denke das wird ganz schön schwer für uns beide. mein schatz weiss, dass er mir beweisen muss (so blöd sich das auch anhören mag) dass er der gleiche mensch bleibt und nur von der aktivität an sich, nicht aber von dem gebrülle begeistert ist.

und ich muss zuhören und akzeptieren lernen.

ich denke das wird gehen. wenn du dann im Oktober auch noch hier im forum bist, dann weiss ich ja wo hilfe ist.

dank dir!

Hehe immer da
jupp das beste was du tun kannst einfach ihn sich austoben lassen und versuchen nach möglichkeit auch wenn es schwerfällt ihn nit anzuschiesen mit streit hehe. habe gehört luftwaffe ist das beste was einen passieren kann da is man sehr viel daheim was macht dein schatz?

warte auf ihn es lohnt sich auch wenn die trennung weh tut.

mal schaun ob mein schatz warte *neugierig bin*

mfg fragen1

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26. Februar 2003 um 21:19

Hallo
Nun muss ich auch mal was dazu sagen. Ist schon interessant was man hier liest.
Also, ich war zu alten Zeiten SAS Soldat in der Ostarmee.
Große Wahlmöglichkeit ob man geht oder nicht gab es kaum. Entweder 18 Monate Armee, oder 2 Jahre Bautrupp, was eher wie ein Strafkommando behandelt wurde.
Also musste eigentlich jeder gehen. Einzig über die Dauer wurde entschieden.
Da ich mich nicht länger Verpflichten wollte als diese 18 Zwangmonate, bat man mich mehrfach zum „Gespräch“ ... um es mal nett auszudrücken. Ich hatte eine saubere Weste und keine Verwandtschaft im „feindlichen Kapitalismus“ und somit war ich ein kleines Sahnestückchen. Da ich aber dem Druck der „Gespräche“ stand hielt, wandelte sich die nette Atmosphäre in weniger gute Stimmung und man wollte mich für meine Untat bestrafen.
Erst drohte man mir mich mit 28 zu holen, wenn ich Familie habe und das ich dann „an den Arsch der Welt“ geschickt wurde. Tja ... zog auch nicht. Meine Reaktion darauf: Bitte schön, ich freu mich drauf.
Dankbarerweise überlegte es man sich und holte mich schon 1 Jahr später.
Was folge waren 18 Monate Horror. 4 Wochen normale Grundausbildung, dann 3 Monate härterer „Feinschliff“ mit allerhand Psychospielchen.
Dann ging es raus. Ich war in all der Zeit nur 3x zu Hause. Von den 548 Tagen war ich über 350 Tage nur draußen unterwegs. Am Ende noch 4 Monate Kasachstan. Ohne das mich übrigens jemand dazu fragen musste. Du warst Soldat und fertig. Wahl gab es nicht.
Man wurde einige Monate vorher informiert, noch mal Ausbildung für den Einsatz dort und ab ging es im Güterzug.
Es war die schlimmste Zeit meines Lebens.
Das Fazit am Ende. Ich hab ein Auge zu 80% eingebüßt. Dank Strahlung ist Kinder zu zeugen kaum mehr möglich. Da lebt fast nix mehr. Aber ICH lebe. Das ist an Ende wichtig.
Ich musste am letzte Tag unterschreiben, das ich okay bin und gesundheitlich unversehrt.
Man zwang mich und alle anderen dazu und das unter der Androhung dann nicht entlassen zu werden. Natürlich wollte jeder weg und ich auch. Es hätte im Osten sowieso nie irgendeine
Entschädigung gegeben.

In den Tagen draußen, hatte ich natürlich kein Bett. Man schlief, wann und wo es eben ging. Mir gehörte lediglich eine Zeltplane und eine Decke. Darunter schlief ich. Egal ob es nass oder kalt war. Und das mitunter 9 Wochen am Stück. Zusammen eben fast 350 Tage.
Im Winter bin ich mit den Stiefeln am Erdboden festgefroren.
Hat jemand eine Ahnung wie es ist bitterlich zu frieren, aber nicht in 10 Minuten den warmen Bus zu betreten, sondern mit dem Wissen, dass noch 3 Wochen vergehen, bis man einen warmen Raum betritt?
In den wenigen Tagen in der Kaserne freute man sich wie ein kleiner Junge in einem Bett schlafen zu können. Sauber, trocken und warm. Endlich duschen ... es gab nur einen Hahn, Kaltwasser.
Oft aber waren wir nur wenige Tage dort, dann ging es wieder raus.
Kontakt zur Welt draußen gab es kaum. Wenn ich „unterwegs“ war und Feldpost schrieb,
musste ich sie sammeln und sie war oft lange Tage dann unterwegs.
Selber Post bekam man kaum. Wir waren ja in der Pampa und immer woanders. In der Kaserne dann konnte man anrufen. Handy gab es ja nicht, also nutze man die Telefonzelle im „Objekt“. Ach so, die war nur 1 Stunde am Tag geöffnet und viele standen Stundenlang an. Naja, es waren ja nur 2000 Mann für diese eine Möglichkeit. Aber es gab eh kaum Telefone zu Hause und so hielt sich der Andrang in Grenzen. Ausgang bekam ich logischerweise nur wenn ich mal in der Kaserne war. Ich kann es an einer Hand abzählen. Ansonsten draußen war Montag, wie Sonntag ...man vergaß im laufe der endlosen Wochen.
Gehirnwäsche ... man schlief mit der AK47 im Dreck. Munition ... scharf.
Einziger Höhepunkt des Tages: Der Abendliche Sandmann im Kofferradio Kurzwelle.
Einige hatten Kinder und sie wusste, dass sie jetzt gerade auch den Sandmann hören. Ein Gefühl wie „zu Hause“ sein.

Ich hab mich sehr verändert in dieser Zeit. Man schaffte es zwar nicht mich zu brechen, aber man gab mir etwas mit, was ich nie wieder vergessen werde.
Ich sah Menschen sterben. Ich verlor Kameraden mit denen man einen Tag vorher noch lachte. Selber hatte ich mehrmals Glück (zuviel?) aber Zeugnisse dieser Zeit trage ich auf ewig an meinem Körper. Ich weiß nicht, wie oft ich für Sekunden taub war, wenn der Knall durch den Körper jagt und einem Nadelstiche bis in die Zehenspitzen versetzt.

Ich hab Männer kennen gelernt, die zum Bettnässer wurden. Männer die dem Druck nicht standhielten und Selbstmord begingen. Ich hab Männer kennen gelernt die nicht mehr begriffen wie es ist „draußen“ zu leben, als Zivilist.
Waren es Männer? Nein, wir waren Jungs die hier her mussten.
Ich saß Weihnachten in eine Einzelzelle im Keller, weil ich selber unter psychischen Stress durchdrehte. Ich war nur wenige Tage in der Kaserne und meine Freundin besuchte mich am Heiligen Abend. Aber man lies sie nicht zu mir. Ich hatte sie Monate nicht gesehen ...

Seit der Zeit da draußen, hat das Wort „Durst“ eine neue Bedeutung für mich. Wenn man so weit ist, dass man aus eine Schlammpfützen mit den Händen ein paar Tropfen rettet um sie zu trinken, dann hat das nichts mehr damit zu tun was ich heute mal erlebe, wenn ich Durst habe.
Wenn man nach wachen Tagen und Nächten unter extrem Stress, im Stehen einschläft, hat das nichts mehr mit der Müdigkeit zu tun, die ich heute manchmal habe.

Ich weiß nicht, die Zeit damals hat mich mehr geprägt als alles davor und danach.
Sie hat mich vom Jungen, zum Mann gemacht. Zu welchem Preis nur ...
Als ich endlich entlassen wurde, erkannten mich meine Verwandten auf der Straße nicht mehr, so sehr hatte ich mich verändert. Hausbewohner schauten mich ungläubig an, ob ich denn wirklich ...

Ich bin still geworden nach dieser Zeit. Es dauerte fast 1 Jahr bis ich mich wieder „eingelebt“ hatte und auch ein Lachen in mein Gesicht zurückfand.

Dennoch streiche ich diese Zeit nicht aus meinem Leben.
Es ist alles lang her, aber vergessen werde ich das nie. Ich war damals 19 Jahre alt.

Sehe ich heute die Bundeswehr ..... da lache ich mich tot.
Man sollte das Geld sparen und lieber Zivilschutz zur Pflichtzeit machen.
Da hat das Geld wenigstens noch Sinn.

Die alten Zeiten sind zum Glück Vergangenheit und 9 Monate Wehrdienst in der Bundeswehr sind wohl mehr Abenteuerurlaub als alles andere.



Lass ihn gehen und hab nicht solche Bedenken. Er wird sicher nicht in solche Situationen kommen, wie ich sie so jung erleben musste. Ja, ein wenig erzogen wird er dort schon werden. Aber das kann und sollte auch Dir später zugute kommen. Es ist auch seine Entscheidung. Lass ihn in seiner „Abenteuerwelt“ stolz sein. Das wird ihn nicht verändern.
Keine Angst, Du bekommst ihn so zurück, wie Du ihn abgibst.

Liebe Grüße
Stromer

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27. Februar 2003 um 11:32
In Antwort auf Stromer

Hallo
Nun muss ich auch mal was dazu sagen. Ist schon interessant was man hier liest.
Also, ich war zu alten Zeiten SAS Soldat in der Ostarmee.
Große Wahlmöglichkeit ob man geht oder nicht gab es kaum. Entweder 18 Monate Armee, oder 2 Jahre Bautrupp, was eher wie ein Strafkommando behandelt wurde.
Also musste eigentlich jeder gehen. Einzig über die Dauer wurde entschieden.
Da ich mich nicht länger Verpflichten wollte als diese 18 Zwangmonate, bat man mich mehrfach zum „Gespräch“ ... um es mal nett auszudrücken. Ich hatte eine saubere Weste und keine Verwandtschaft im „feindlichen Kapitalismus“ und somit war ich ein kleines Sahnestückchen. Da ich aber dem Druck der „Gespräche“ stand hielt, wandelte sich die nette Atmosphäre in weniger gute Stimmung und man wollte mich für meine Untat bestrafen.
Erst drohte man mir mich mit 28 zu holen, wenn ich Familie habe und das ich dann „an den Arsch der Welt“ geschickt wurde. Tja ... zog auch nicht. Meine Reaktion darauf: Bitte schön, ich freu mich drauf.
Dankbarerweise überlegte es man sich und holte mich schon 1 Jahr später.
Was folge waren 18 Monate Horror. 4 Wochen normale Grundausbildung, dann 3 Monate härterer „Feinschliff“ mit allerhand Psychospielchen.
Dann ging es raus. Ich war in all der Zeit nur 3x zu Hause. Von den 548 Tagen war ich über 350 Tage nur draußen unterwegs. Am Ende noch 4 Monate Kasachstan. Ohne das mich übrigens jemand dazu fragen musste. Du warst Soldat und fertig. Wahl gab es nicht.
Man wurde einige Monate vorher informiert, noch mal Ausbildung für den Einsatz dort und ab ging es im Güterzug.
Es war die schlimmste Zeit meines Lebens.
Das Fazit am Ende. Ich hab ein Auge zu 80% eingebüßt. Dank Strahlung ist Kinder zu zeugen kaum mehr möglich. Da lebt fast nix mehr. Aber ICH lebe. Das ist an Ende wichtig.
Ich musste am letzte Tag unterschreiben, das ich okay bin und gesundheitlich unversehrt.
Man zwang mich und alle anderen dazu und das unter der Androhung dann nicht entlassen zu werden. Natürlich wollte jeder weg und ich auch. Es hätte im Osten sowieso nie irgendeine
Entschädigung gegeben.

In den Tagen draußen, hatte ich natürlich kein Bett. Man schlief, wann und wo es eben ging. Mir gehörte lediglich eine Zeltplane und eine Decke. Darunter schlief ich. Egal ob es nass oder kalt war. Und das mitunter 9 Wochen am Stück. Zusammen eben fast 350 Tage.
Im Winter bin ich mit den Stiefeln am Erdboden festgefroren.
Hat jemand eine Ahnung wie es ist bitterlich zu frieren, aber nicht in 10 Minuten den warmen Bus zu betreten, sondern mit dem Wissen, dass noch 3 Wochen vergehen, bis man einen warmen Raum betritt?
In den wenigen Tagen in der Kaserne freute man sich wie ein kleiner Junge in einem Bett schlafen zu können. Sauber, trocken und warm. Endlich duschen ... es gab nur einen Hahn, Kaltwasser.
Oft aber waren wir nur wenige Tage dort, dann ging es wieder raus.
Kontakt zur Welt draußen gab es kaum. Wenn ich „unterwegs“ war und Feldpost schrieb,
musste ich sie sammeln und sie war oft lange Tage dann unterwegs.
Selber Post bekam man kaum. Wir waren ja in der Pampa und immer woanders. In der Kaserne dann konnte man anrufen. Handy gab es ja nicht, also nutze man die Telefonzelle im „Objekt“. Ach so, die war nur 1 Stunde am Tag geöffnet und viele standen Stundenlang an. Naja, es waren ja nur 2000 Mann für diese eine Möglichkeit. Aber es gab eh kaum Telefone zu Hause und so hielt sich der Andrang in Grenzen. Ausgang bekam ich logischerweise nur wenn ich mal in der Kaserne war. Ich kann es an einer Hand abzählen. Ansonsten draußen war Montag, wie Sonntag ...man vergaß im laufe der endlosen Wochen.
Gehirnwäsche ... man schlief mit der AK47 im Dreck. Munition ... scharf.
Einziger Höhepunkt des Tages: Der Abendliche Sandmann im Kofferradio Kurzwelle.
Einige hatten Kinder und sie wusste, dass sie jetzt gerade auch den Sandmann hören. Ein Gefühl wie „zu Hause“ sein.

Ich hab mich sehr verändert in dieser Zeit. Man schaffte es zwar nicht mich zu brechen, aber man gab mir etwas mit, was ich nie wieder vergessen werde.
Ich sah Menschen sterben. Ich verlor Kameraden mit denen man einen Tag vorher noch lachte. Selber hatte ich mehrmals Glück (zuviel?) aber Zeugnisse dieser Zeit trage ich auf ewig an meinem Körper. Ich weiß nicht, wie oft ich für Sekunden taub war, wenn der Knall durch den Körper jagt und einem Nadelstiche bis in die Zehenspitzen versetzt.

Ich hab Männer kennen gelernt, die zum Bettnässer wurden. Männer die dem Druck nicht standhielten und Selbstmord begingen. Ich hab Männer kennen gelernt die nicht mehr begriffen wie es ist „draußen“ zu leben, als Zivilist.
Waren es Männer? Nein, wir waren Jungs die hier her mussten.
Ich saß Weihnachten in eine Einzelzelle im Keller, weil ich selber unter psychischen Stress durchdrehte. Ich war nur wenige Tage in der Kaserne und meine Freundin besuchte mich am Heiligen Abend. Aber man lies sie nicht zu mir. Ich hatte sie Monate nicht gesehen ...

Seit der Zeit da draußen, hat das Wort „Durst“ eine neue Bedeutung für mich. Wenn man so weit ist, dass man aus eine Schlammpfützen mit den Händen ein paar Tropfen rettet um sie zu trinken, dann hat das nichts mehr damit zu tun was ich heute mal erlebe, wenn ich Durst habe.
Wenn man nach wachen Tagen und Nächten unter extrem Stress, im Stehen einschläft, hat das nichts mehr mit der Müdigkeit zu tun, die ich heute manchmal habe.

Ich weiß nicht, die Zeit damals hat mich mehr geprägt als alles davor und danach.
Sie hat mich vom Jungen, zum Mann gemacht. Zu welchem Preis nur ...
Als ich endlich entlassen wurde, erkannten mich meine Verwandten auf der Straße nicht mehr, so sehr hatte ich mich verändert. Hausbewohner schauten mich ungläubig an, ob ich denn wirklich ...

Ich bin still geworden nach dieser Zeit. Es dauerte fast 1 Jahr bis ich mich wieder „eingelebt“ hatte und auch ein Lachen in mein Gesicht zurückfand.

Dennoch streiche ich diese Zeit nicht aus meinem Leben.
Es ist alles lang her, aber vergessen werde ich das nie. Ich war damals 19 Jahre alt.

Sehe ich heute die Bundeswehr ..... da lache ich mich tot.
Man sollte das Geld sparen und lieber Zivilschutz zur Pflichtzeit machen.
Da hat das Geld wenigstens noch Sinn.

Die alten Zeiten sind zum Glück Vergangenheit und 9 Monate Wehrdienst in der Bundeswehr sind wohl mehr Abenteuerurlaub als alles andere.



Lass ihn gehen und hab nicht solche Bedenken. Er wird sicher nicht in solche Situationen kommen, wie ich sie so jung erleben musste. Ja, ein wenig erzogen wird er dort schon werden. Aber das kann und sollte auch Dir später zugute kommen. Es ist auch seine Entscheidung. Lass ihn in seiner „Abenteuerwelt“ stolz sein. Das wird ihn nicht verändern.
Keine Angst, Du bekommst ihn so zurück, wie Du ihn abgibst.

Liebe Grüße
Stromer

An Stromer
Lieber Stromer,
die Zeit bei der Armee im "Osten" ist sicherlich mit nichts zu vergleichen wie im "Westen". Was Du mitgemacht hast ist furchtbar, etwas, was einen für das ganze Leben prägt.
Aber ich finde es trotzdem nicht gut zu sagen, Budeswehr ist Abenteuerurlaub! Klar, sicherlich hast Du da von Deiner Sichtweise aus Recht, das Erlebte zeigt es Dir, aber nicht alle Soldaten der Bundeswehr haben es "so gut" wie Du denkst:
Ein sehr naher Angehöriger von mir war oftmals für drei Monate verschwunden, im Auftrag der Bundeswehr bzw. BND. Keiner durfte wissen wo er gerade war, ganz toll für die Familie, was er erlebt hat darf er bis heute nicht berichten, nur seine Augen sprechen Bände und was man darin manchmal sehen kann, sagt alles!
Mein jetziger Lebensgefährt kommt selber aus dem Osten, ich weis daher aus 2. Hand was dort bei der Armee ablief und kann nur sagen, auch bei denen gab es genug, die "Abenteuerurlaub" selbst dort (in Polen) erlebten
Liebe Grüße
Jule

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27. Februar 2003 um 15:04
In Antwort auf piper_11946753

Klar hat jeder dieses Recht
aber hast du dir schon mal überlegt, dass, egal wie sehr ich seine entscheidung toleriere, das nicht heisst, dass ich damit auch wirklich klar komme

ich will ihn auch gar nicht davon abhalten, ich weiss nur nicht, ob unsere wege dann noch gemeinsam verlaufen. und das recht habe ich nämlich auch zu entscheiden, ob ich das alles will. meine wahrheit ist nicht seine. klar, das will ich ihm auch gar nicht aufdrücken.

was glaubst du denn, weswegen ich frage??? weil ich vorbereitet sein will. ich will ihn nicht wegen dem bund verlieren, aber es kann sein, dass dies passiert. ich unterstütze ihn gerne, aber erst wenn ich das gefühl habe, dass es unterstützung wert ist. ich kann doch auch nicht aus meiner haut. wenn ich nicht gerade wie hier intensiv drüber nachdenke, dann ist meine einstellung schon viel "toleranter".

ich WILL ihn unterstützen ich habe aber nie gesagt dass ich weiss dass ich das kann. ich habe keine ahnung. aber ich würde ihn gerne unterstützen. wir beide haben gestern noch einmal darüber geredet und wieder ist es ein stück beser geworden.

ich hoffe du hast verstanden was ich sagen wollte, das wäre mir wichtig, dass das nicht falsch angekommen ist.

Es geht
nicht darum, ob das richtig angekommen ist oder nicht, ich verstehe deinen Standpunkt, aber ich kann ihn nicht nachvollziehen.

Wo ich wirklich erstmal nach Luft holen mußte war, als du sagtest, dass du ihn nur dann unterstützt, wenn es einen Unterstützung wert ist!! Ist es dein ernst?! Wenn es deinem Partner wichtig ist, dann ist die Unterstützung es wert. ES handelt sich hierum doch nicht um unrealistische oder unmoralische Sachen. Du übertreibst total, finde ich. Wieso machst du so ein großes Problem daraus, bevor es gar nicht so weit ist?! Du machst aus einer Maus einen Elefanten und redest Probleme und Unstimmigkeiten über die gemeinsame Zukunft ja regelrecht herbei, ist es dir klar!!! Du schreibst, du willst vorbereitet sein, woraus denn bitte?? Du kannst dich im Leben auf nichts vorbereiten, denn das Leben kannst du nicht planen, es kommt immer, wie es kommen muss und du kannst das nicht voraussehen! Du tust ja gerade so, als handele es sich hier um Leben und tot. Mein Gott Mädchen, geniesse deine Beziehung, rede keine Probleme herbei, wo überhaupt keine sind. Und wenn Probleme kommen, dann werden sie kommen. Du wirst es nicht verhindern können!!! Ich wünsche dir trotzdem alles Gute!

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4. März 2003 um 9:41
In Antwort auf gena_12107388

Es geht
nicht darum, ob das richtig angekommen ist oder nicht, ich verstehe deinen Standpunkt, aber ich kann ihn nicht nachvollziehen.

Wo ich wirklich erstmal nach Luft holen mußte war, als du sagtest, dass du ihn nur dann unterstützt, wenn es einen Unterstützung wert ist!! Ist es dein ernst?! Wenn es deinem Partner wichtig ist, dann ist die Unterstützung es wert. ES handelt sich hierum doch nicht um unrealistische oder unmoralische Sachen. Du übertreibst total, finde ich. Wieso machst du so ein großes Problem daraus, bevor es gar nicht so weit ist?! Du machst aus einer Maus einen Elefanten und redest Probleme und Unstimmigkeiten über die gemeinsame Zukunft ja regelrecht herbei, ist es dir klar!!! Du schreibst, du willst vorbereitet sein, woraus denn bitte?? Du kannst dich im Leben auf nichts vorbereiten, denn das Leben kannst du nicht planen, es kommt immer, wie es kommen muss und du kannst das nicht voraussehen! Du tust ja gerade so, als handele es sich hier um Leben und tot. Mein Gott Mädchen, geniesse deine Beziehung, rede keine Probleme herbei, wo überhaupt keine sind. Und wenn Probleme kommen, dann werden sie kommen. Du wirst es nicht verhindern können!!! Ich wünsche dir trotzdem alles Gute!

Also, jetzt muss ich aber erst mal luft holen!
ich hatte hier nachgefragt, weil es mir wirklich ein problem macht, dass er gehen wird. und ich habe auch deshalb gefragt, gerade weil ich nicht ihn immer damit belasten mag. ja, ich habe ein problem und so sehr ich mich auch bemühe, ja für mich ist das ein rieeesenproblem. ich kann dir nicht erklären warum, aber ich finde, wenn ich hier schon mein herz ausschütte, dann brauch ich mir nicht wie ein kleines mädchen sagen zu lassen, ich soll doch einfach geniessen. sorry, aber das fand ich ein bisschen un nett. sollte ich unfreundlich zu dir gewesen sein, dann war das keine absicht, denn auch deine meinung möchte ich ja schliesslich gerne hören.und wegen dwm geniessen, weisst du , genau das tu ich. doch immer dann, wenn es mal auf das thema zu sprechen kommt, dann werde ich sehr traurig und nachdenklich und manchmal auch wütend. und vielleicht möchte ich einfach sagen "ja schatz geh zur bundeswehr, ich bin voll dabei". und damit ich das kann, deshalb versuche ich, viele "erfahrungsberichte" zu erhlalten.

und, ja, mir ist klar, ich kann mich nicht auf alles vorbereiten, aber tja, was man nicht alles gerne möchte.

übrigens, so "dramatisch" drücke ich das übrigens nur HIER aus, weil ich mir hier einfach mal alles von der seele schreiben kann. und viel ballast, denn bin ich schon einfach über das tippen losgeworden.

und zu guter letzt, falls es dich interessiert, ich kann jetzt wieder besser geniesen, kann es auf mich zu kommen lassen und ihn einfach nur lieben und mich lieben lassen. nicht immer, aber immer öfter.

und danke fürs kopf-waschen, ich glaube das habe ich auch mal gebraucht.

schönen tag nocht, vielleicht hör ich ja noch was von dir, würde mich freuen!

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4. März 2003 um 9:49
In Antwort auf sansa_12567448

Mein Freund war schon da...
...so lang ist das auch noch nicht her.

Ich will dich jetzt keinesfalls beunruhigen, ich erzähl nur kurz von meinen Erfahrungen mit Happy End.

Seine Bundeswehrzeit begann im Januar 02. Eigentlich wollte er da gar nicht hin und war total genervt jetzt 9 Monate Soldat sein zu müssen. Nach dem dritten Tag hat er endlich angerufen, ich sag dir ich habe ganz schön gewütet weil er sich ja jetzt erst gemeldet hatte. Es ging eigentlich die ganzen drei Grundwehrmonate so. Wir haben kaum telefoniert und am Wochenende war er immer mit Kollegen unterwegs. Ich dachte so langsam, das es aus ist, denn er hatte sich total verändert. Wenn er am We nachhause kam habe ich nur rumgemosert und telefoniert haben wir gar nicht mehr. Dann kam die Vereidigung: Ich bin mit seinen Eltern zusammen dort hingefahren (fand das alles total dämlich), hab die anderen von seiner Stube kennengelernt und ein paar andere. Mich hat das alles total genervt.
Bis hierhin hört sich das alles schrecklich an, oder?
Nach den drei Monaten wurde er in unsere Nähe versetzt ins Büro, das war natürlich für mich klasse, weil er ja jeden abend wieder da war. Und so langsam konnte ich ihn verstehen.
Er sagt, besonders die drei Monate, waren eine klasse Zeit, weil es eine Gemeinschaft war, die zusammen geschrubbt, gebügelt und sich nachts im Wald warm gehalten hat. Er möchte die Zeit auf keinen Fall missen und warum wir uns in der Zeit nicht verstanden haben, tut ihm zwar leid, aber er sagt es ist meine eigene Schuld gewesen. Mittlerweile gestehe ich mir das auch 100% ein, denn wenn wir telefoniert haben habe ich nur gemecker und am Wochenende sowieso. Tja, denn schließlich stehen die Jungs ja für morgens auf und haben den ganzen Tag schwer zu tun und sind abends verdammt müde und kaputt und dann müssen sie noch die Stube oder ähnliches reinigen...und dann ne zickige Freundin am Telefon...das nervt ganz schön.

Abschließend kann ich nur sagen, das ich froh bin, das mein Schatz dort war, er ist jetzt viel mehr Mann (ich weiß es klingt blöd, aber ich empfinde es so) und er kann bügeln etc.

Ich kann dir auch nur einen Tip geben, wenn dein Freund beim Bund ist, dann unterstützte ihn so gut du kannst und hör ihm zu was er neues zu berichten hat (den das tun die Jungs zu gerne) und dann fällt ihnen auch das zuhören wieder leichter.

Ich hab bestimmt total konfus geschrieben, aber ich bin immer so schlecht im Schreiben.

Lieber Gruß

P.S. Am 26.09.2003 heiraten wir.

Sorry, erst jetzt,
ich brauche auch gar nicht viel sagen, ausser DANKE! ich werde mich daran erinnern, wenn er beim bund ist und es wird mir das leichter machen. ich glaube sonst könnte ich auch zickig werden.....so werde ich mir vornehmen "lieb" zu ihm zu sein, so lieb wie ich ihn ja auch habe................träum....

danke nochmal!

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4. März 2003 um 9:53
In Antwort auf gwynn_12179727

Hehe immer da
jupp das beste was du tun kannst einfach ihn sich austoben lassen und versuchen nach möglichkeit auch wenn es schwerfällt ihn nit anzuschiesen mit streit hehe. habe gehört luftwaffe ist das beste was einen passieren kann da is man sehr viel daheim was macht dein schatz?

warte auf ihn es lohnt sich auch wenn die trennung weh tut.

mal schaun ob mein schatz warte *neugierig bin*

mfg fragen1

Der hat noch keine ahnung was er mach
aber er hat mir versproche, dass er sich mal ein bisschen schlau macht und ein bisschen kümemrt, damit die schlimme freundin mal sieht, dass er sich ein wenig angagiert...

gerade jetzt ist er beim kreiswehr ersatzamt, "zweite" musterung (ich kann mir den genauen wortlaut einfch nicht merken...)i

ich werde auf ihn warten und ich weiss, dass er alles tun wird so oft wie möglich bei mir zu sein. und das ist sehr schön zu wissen.

kannst mir wennde magst auch mal schreibe, oneillbabe79@hotmail.com

könnte vielleicht hilfreich für uns beide sein, du zum bund gehend, deine freundin daheim lassend, ich daheim gelassen, meine freund beim bund.....


schönen tag noch, die gerade etwas alberne quelleacht!

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