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Forum / Liebe & Beziehung

Hab ich mich vielleicht noch nicht ausgetobt?

Letzte Nachricht: 17. Dezember 2006 um 0:43
C
carola_12118995
06.12.06 um 9:50


Hallo liebes Forum!!

Ich weiß zur Zeit nicht was in mir so richtig vorgeht.
Bin seit fast 9 Monaten glücklich mit meinem Schatz zusammen. Außer das wir zur Zeit was schweres durchstehen müssen läuft alles in jeglicher Hinsicht einfach supi. Es gibt nix womit ich nicht zufrieden bin oder was ich ändern würde.
Ich könnte mir auch vorstellen mit ihm eine gemeinsame Zukunft aufzubauen.

Jetzt ist es aber so, dass ich zur Zeit immer mehr den Gedanken daran verschwende ob ich mich noch nicht richtig ausgetobt hab weil er mein aller erster richtiger Freund ist. Er hatte vor mir schon 8 Freundinnen und konnte sich sozusagen seine "Hörner" abstoßen. Meine Freundinnen hatten auch schon mit mehreren Männern Erfahrung gesammelt. Das klingt zwar jetzt vielleicht total blöd aber ich bin auf die Leute ein wenig eifersüchtig. Ich denke halt, dass ich vielleicht irgendwas verpasse. Mich macht das echt fertig, das ich zur Zeit so denke.
Ich verstehe das nicht. Ich liebe meinen Freund über alles. Warum denke ich dann so? Geht es hier vielleicht irgend jemandem ähnlich?

LG

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R
raghu_12071188
06.12.06 um 10:26

Sie es mal andersrum
die wußten erst nach 8 leuten, was sie suchen, du schon wesentlich früher

es kann natürlich auch sein, daß du angst davor hast, in einer beziehung "eingesperrt" zu sein. aber längst nicht jede beziehung ist das ende von allem. behalte doch genug kontakte außerhalb der beziehung bei. vielleicht legt sich das ja dann doch irgendwann ...

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R
riitta_12486354
06.12.06 um 10:27

Na,
mit 21 bist du doch noch ganz klar in der 'Austob-Phase'. Freu dich doch auf das, was noch alles kommen wird ! Dein 'allererster' Freund, mit dem du seit ein paar Monaten zuamen bist, wird ja bestimmt nicht dein letzter sein.
Also eine wunderschöne Beziehung mit deinem jetzigen Freund und eine tolle Zeit mit den Typen, die danach noch kommen werden!

Liebe Grüße,
Maja

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L
lidiya_11974426
15.12.06 um 17:45

Mir geht es genauso!
hallo sonne2104!
Ich hab genau das gleiche "Problem". Eigentlich ist mein Freund mein absoluter Traummann, er sieht super aus, hat einen absolut tollen charakter und trägt mich echt auf händen. Wir sind jetzt seit fast 1 1/2 Jahren zusammen. Aber obwohl an sich wirklich alles so toll läuft, hab ich immer wieder das gefühl, etwas zu verpassen. ich bin 20 und hatte vor ihm noch keine beziehung. Ich vermisse einfach das Verliebtheitsgefühl, das ich am Anfang hatte. Als man noch vor jedem Treffen Herzklopfen hatte und man das Grinsen kaum noch aus dem Gesicht bekommen hat. Natürlich freue ich mich immernoch, wenn ich ihn sehe, aber es ist einfach alles so routiniert.
Ich würde so gerne nochmal so fühlen wie damals. Aber irgendwie ist es heute mehr so, als würde ich einen Kumpel besuchen gehen, wenn ich zu ihm fahr.

Ich fühle mich so schlecht, weil ich einfach nicht zu schätzen weiß, was ich hab.

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A
an0N_1274714799z
15.12.06 um 17:56

Wow...
Hallo Sonne,
ich war auf der Suche nach GENAU einem solchen Eintrag...
Hast du denn nebst dem Gefühl etwas zu verpassen auch das Bedürfnis dich auszutoben???
So geht es nämlich mir...
Okay, ich habe mich schon vor meinem Freund recht ausgetobt, habe aber immer wie mehr daran zu nagen, dass das nun fertig sein soll...?!
Ich bekomme von relativ vielen Männern das Angebot eines Flirtes und überlege mir immer wie öfter darauf einzugehen, weiss aber auf der anderen Seite, dass es meinen Freund zerreissen würde...
Ich liebe ihn über alles und er trägt mich auf Händen!!
Trotzdem habe ich das Bedürfnis etwas mit anderen Männern anzufangen...
Wuaaaahhh...Bin in einem solchen Zwiespalt =(

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Y
yassin_11899101
16.12.06 um 12:05

"leidens"genossin
schön das auch noch andere frauen so denken wie ich.ich bin auch seit einiger zeit in solch einer lage wie du. bin jetzt mit meinem freund zwei jahre zusammen und er ist mein erster freund.ich weis was ich an ihm hab und liebe ihn auch , auch wenn es hier und da kleine probleme gibt.dennoch finde ich es immer total schade,wenn man andere pärchen auf partys oder sonstwo sieht die gerad ganz frisch zusammen sind oder halt nur ihren spaß suchen.
du hast es so schön mit dem wort "austoben" beschrieben,genauso ist es.ich lebe ebenfalls in dem zwiespalt. aber versucht doch einfach einmal das "nachzumachen" was die anderen pärchen machen ,es kann nur schön werden...
LG Hydra

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J
jarod_12098475
16.12.06 um 13:37

Thread gelesen...
.. und den Kopf ein wenig geschüttelt.

Warum?

Mir scheint da eine quasi selbstgenerierende Grundlage unserer 'Spassgesellschaft' munter zu blühen:

Neues, Abwechslung, Kick.

Sicher hat es solche wie die beschriebenen Gefühle 'früher' auch schon immer gegeben, ich würde jetzt eine lange Nase kriegen, wenn ich sagen würde, solche 'Ängste' kenne ich nicht.

Dennoch scheint es doch so zu sein, dass dies eine zunehmende ERscheinung ist, da alle nur mehr 'Spass' ohen Verantwortung haben wollen, wenn allgemein - gerade in den Medien, besonders der Regenbogenpresse - das nach wie vor muntere 'Bäumchen wechsel dich'-Spiel proklamiert wird. Da muss ja jeder aussenstehende Mensch zwangsläufig den Eindruck verinnerlichen, DIE (die Prominenten) hätten das 'richtige' Leben, bei DENEN geht immer was Neues, DIE haben immer wieder den Spass des Neuverliebens ... und ich? Ich hab' nix. Immer nur dasselbe.

Natürlich würde es jetzt hier das Forum zerreissen, wenn man nach den psychologischen Grundlagen dieser Erscheinungen suchen wollte, aber ich vermute mal, dass ich vom Prinzip her nicht so ganz falsch liege. Bevor jetzt jemand auf mich deutet: Nein, ich habe mich auch nich binden wollen, schon alleine aus dem Gefühl heraus, es könnte ja 'noch was Besseres' kommen. Eine besonders bei Männern verbreitete ERscheinung. Das Bessere habe ich dann auch getroffen, nur wollte das nix weiter von mir. Was wiederum heisst, dass man vermutlich generell das Leid der 'langweiligen' Dauerbeziehung gegen das Leid der Dauertrennungen eintauscht. Ist ja auch eine Art Kick. So scheint es mir so zu sein, das eine 'gesamtgesellschaftliche Konsistenz' als Grundlage für einen 'Lebenskonsens' schon deshalb kaum möglich ist, weil sich das Individuum dazu berechtigt fühlt, ad lib neue, aufregende Lebensszenarien zu schaffen und zu zerstören, ganz wie es beliebt weil man schliesslich 'spüren muss, dass man lebt'.
Nur die anderen, die das mit einem anstellen, sind ja immer so böse und gemein.

Das Thema ist wirklich vielschichtig, ein nettes Buch dazu, das diesen ganzen Themenkomplex deutet, ist 'Krank an der Gesellschaft', Dr. Affemann.


Und da deuten sich für mich ein paar Dinge an, von der besonders junge Menschen nix wissen wollen:

Man sollte nicht in eine Beziehuzng taumeln, weil das jeder macht und man 'endlich nicht mehr alleine' sein will. Man sollte immer bedenken, dass es sicher noch andere Möglichkeiten geben wird.

Man sollte immer bedenken, dass der möglicherweise vielleicht doch geliebte Mensch eben nicht den Dauerkick für das Leben bieten kann, sogar Eigenschaften aufweisen wird, die eher dazu geeignet sind, Skepsis zu nähren. ER wird auf Dauer nicht Sahnetorte, sondern Schwarzbrot sein. Man sollte akzeptieren, dass das 'normal' ist.

Man sollte immer berücksichtigen, dass auch eine neue Verliebtheit diese Problematik nicht auf Dauer ändern wird, sondern vermutlich eher immer wieder bestätigt.


Man sollte etwa ein Jahr lang nach der ersten Verliebtheit sich selbst nicht trauen und auch keine weitreichenden Entscheidungen treffen, um zur Beurteilung einer Beziehung wieder klaren Kopf zu haben. Die gerne verzeihende rosarote Brille wird sich in jedem Fall verflüchtigen.


Man erlaube mir ganz persönlich die Einlassung, dass ich zwar immer das Gefühl hatte und noch habe etwas zu verpassen, aber nicht die Meinung habe, die noch möglichen sexuellen Erfahrungen müssten mit unterschiedlichen Frauen geschehen ... eine würde völlig genügen.

Aber 'perfekt' sollte sie schon sein - achja.



Möge uns Erleuchtung zuteil werden.

asteus

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A
aubrey_12770539
17.12.06 um 0:43

Laut
Wissenschaft findet Frau den richtigen erst nach 13 Männern,ich versteh dich also. Und das hat NICHTS mit Spaßgesellschaft zu tun,es gibt einfach viele Leute,die ihren "ersten Partner" heiraten und danach geht alles in die Brüche. Meine Eltern sind so ein Beispiel und sicher nicht das Einzige. Jeder sucht doch,nach dem perfekten Gegenstück,aber wies so oft ist im Leben,das findet man nicht aufs erste Mal.

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