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Glücklich.. nee doch nicht.. oder doch?

28. April 2016 um 8:14

Hallo ihr Lieben..

vielleicht finde ich ja jemanden, der folgende Gedankengänge nachvollziehen kann und/oder ähnliches erlebt hat:

Ich bin seit 1,5 Jahren mit einem herzensguten, für mich sehr attraktiven und eigentlich immer fröhlichen Mann in einer Beziehung.

Wir ergänzen uns perfekt, wir lachen über die selben Dinge, wir machen viel Blödsinn und auch der Sex ist prickelnd.

Ihm geht es da auch genauso, er sagt das und zeigt es mir mit seiner liebevollen Art auch immer wieder.

Nun haben wir dennoch manchmal (obwohl wir sonst nie streiten oder so!) ein gewisses Problem miteinander: völlig aus der Kalten fängt er manchmal an zu grübeln, ob ich denn seine Richtige bin, ob wir wirklich so zusammen passen, wie auch alle anderen sagen, ob das wirklich Liebe ist, ob er was verpasst, ob ob ob.. Die Gedanken kommen einfach, man merkt dann, wie seine Laune förmlich kippt.

Ich muss zugeben, ich finde solche Gedankengänge normal - manchmal grübelt man eben, ob das Leben so gut ist, wie es läuft (ich grüble oft auch über sowas, habe ich schon seit ich klein bin.. aber ich nehme die Gedanken und schiebe sie beiseite)

Nun muss man dazu sagen, ich bin seine erste feste Freundin und er mein zweiter Freund - aber so richtig glücklich verliebt bin ich zum ersten Mal. Deshalb könnt ihr vielleicht den Gedanken mit dem "was verpassen" nachvollziehen. Wir sind auch beide sehr jung (er 25, ich 22), da ist man eh immer ein bisschen verwirrt. Nur bei ihm ist es dann extrem, er hat dann ein beklemmendes Panikgefühl, ihm kommen auch Tränen, er hat den Gedanken "ich muss mich trennen", obwohl er mich wirklich sehr liebt - man merkt das ja, wenn jemand mit ganzem Herzen dran ist.. Und das ist er.

Ich weiß einfach nicht weiter.. Es ist so perfekt zwischen uns, wir haben jeden Tag Spaß miteinander, haben die gleichen Interessen, wir trösten und helfen uns, wir vertrauen uns blind und beenden des jeweils anderen Sätze. Jeder sagt, wir sind Lily und Marschall!

Bis auf diese Abende wie gestern, an dem es plötzlich umschlägt. Man muss dazu sagen, ich hab ihn dann heim geschickt, kurz geweint (als er weg war,damit ich ihn nicht noch mehr verunsichere), mich wieder beruhigt und 10 Minuten später stand er wieder vor der Tür und hat gesagt, dass er mich sehr liebt und es ihm schrecklich leid tut und ich nicht böse sein soll und er mich nicht verlieren will, weil alles so perfekt mit mir ist - sauer sein konnte ich dann auch nicht mehr..

Vielleicht weiß ja jemand hier, wie ich mich am besten verhalten sollte!

Ein bisschen Distanz? Wäre das ein Anfang? Denn sonst sehen wir uns eigentlich täglich außer Di und Do. Ich will ihn ja aber auch nicht vor den Kopf stoßen..

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15. Mai 2016 um 20:33

Mir geht es ähnlich
nur dass bei mir nicht mein Freund der Grübler ist sondern ich....
Manchmal brauche ich dringend etwas Abstand und dann, wenn ich allein bin vemisse ich ihn plötzlich sehr stark.
Ich glaube die einzige Medizin ist da éin bisschen Distanz, vielleicht so dass er das, was er zu verpassen glaubt (mit den Kumpeln was unternehmen,...) in dieser Zeit nachholen kann. Zumindest hilft das bei mir, da ich auch noch sehr jung bin und nicht schon das Leben eines eingeschweißten Langzeitpärchens führen will.

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