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Gleichgesinnte Muslimas

4. Juni 2011 um 12:37 Letzte Antwort: 21. Juni 2011 um 12:21

Salamu alykum
ich bin seit 13 Jahren konvertiert, verh. und habe vier Kinder.
Lange Zeit war ich nicht mehr im Internet und hätte wieder Lust mich mit gleichgesinnten Muslimas auszutauschen. Der Islam ist sehr wichtig für mich und es wäre schön mich mit Frauen auszutauschen denen es genauso geht .

Fi aman illah

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4. Juni 2011 um 13:04

So ist es
nach gut 13 Jahren ist man einiges gewohnt aber ich freue mich auf Normalos mit denen man sich gut unterhalten kann, den Rest ignoriert man

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4. Juni 2011 um 14:42

Hi
ich bin Deutsche und war länger auf meiner Suche. Mit 27 habe ich dann den Weg zum Islam gefunden. Für mich war klar, dass wenn ich den Weg gehe ganz oder gar nicht und so entschied ich mich dann auch dazu Kopftuch bzw. hijab zu tragen. Ich denke zwingen kann mann dazu keine Frau, wenn wird sie es irgendwann ablegen und dass ist eine Sache zwischen ihr und ihrem Leben. Zwei Jahre später lernte ich meinen Mann kennen - Algerier - und jetzt haben wir schon 4 Kinder, mann wie die Zeit rennt. Ach ja ich bin jetzt 41

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4. Juni 2011 um 14:44

Jo
bei vier Kindern hat man Nerven wie Stahl und etliche Zusammenbrüche

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4. Juni 2011 um 15:12

Salam
ich freue mich Schwestern zu treffen.
Fi aman illah

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4. Juni 2011 um 15:17

Salam
weiss nicht ob angekommen, wenn nicht noch mal, freue mich auch auf Schwestern drum bin ich ja ins Forum, man wird sehen.

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5. Juni 2011 um 12:01

Hi
Ich habe ein Leben gelebt wie jeder andere auch, ganz normal aber ich dachte mir das Spiel Spass und Arbeit .... nicht alles sein kann im Leben. Ich komme aus einer christl. Gläubigen Familie so war mit Gottglaube nichts fremdes. Aber ab in die Kiste und das wars war mir zu wenig. Was hätte das menschliche Leben dann für einen Sinn, die großartigen Dinge die Menschen leisten können. So war der Anfang meiner Suche.
Aber wie gesagt dass muss jeder für sich entscheiden welchen Weg er geht und ob er damit glücklich ist.

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6. Juni 2011 um 8:43

Hi
Ich will es eher so formulieren, man läuft durch die Wüste ohne Wasser und Durst bringt einen um, dann findet man eine Oase mit Wasser und würde mann dann sagen nein danke ich hätte doch lieber Apfelsaft. Ich hatte gefunden was ich immer gesucht hatte und deswegen bin ich glücklich.

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6. Juni 2011 um 10:50

Hallo
mich würde interesseiren, was sich für dich genau geändert har, seitdem du konvertiert bist. Warst du vorher im christlichen Glauben sehr firm und hast du vielleicht sogar Dinge mitgenommen?

Ich habe mich längere Zeit mit beiden Religionen beschäftigt, da mein Vater Moslem war (allerdings nicht streng, hat gar nicht nach dem Koran gelebt) und meine Mutter katholisch (auch nicht streng) und als ich volljährig wurde, sollte ich selber entscheiden, was ich sein möchte. Nun ja, da meine katholische Oma mich heimlich getauft hatte und mein Mann ebenfalls katholisch ist, bin ich jetzt eben auch katholisch auf dem Papier, aber habe an manchen Lehren der katholischen Kirche auch so meine Zweifel.

Da ich auch, wenn ich Muslima wäre, genau dasselbe Leben führen würde, die gleichen Dinge essen, trinken, anziehen und denken würde, würde mich mal interessieren, wie du es machsr, also ob du alles umgekrempelt hast?

Ich habe eben erlebt, dass meine Mutter "Gott" sagte, mein Vater "Allah", aber sie haben mir exakt dieselben Dinge vermittelt, die über beide Religionen hinausgehen: Toleranz, (Nächsten-)liebe, Vergebung, Leben nach dem Tod, Helfen, wo es nötig ist...

Deshalb frage ich mich, muss ich so "klein" von Gott denken, dass ich glaube, dass es ihn kümmert, ob ich z.B. mich zum Trinken hinsetze oder ob ich mir in der Kirche die Kommunion abhole? Geht das Göttliche nicht darüber hinaus und reicht es, wenn ich mich an dem orientiere, was in allen Religionen in etwa gleich ist? Kommen die Kleinigkeiten, die uns Menschen in religiösen Fragen trennen, wirklich von Gott oder hatte da ein Mensch die Finger im Spiel?

Bitte nicht als Kritik an dir verstehen, falls du wirklich komplett alles umgekrempelt hast. Ich will niemanden kritisieren. Ich suche nur nach den Gemeinsamkeiten in den Religionen und finde es unnötig, alles zu suchen, was uns Menschen trennt anstatt das Gemeinsame hervorzuheben und den Gedanken an den EINEN Gott für alle Menschen zu suchen...

So, das war jetzt das Wort zum Montag
Liebe Grüße
Murmel

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21. Juni 2011 um 11:08
In Antwort auf teriz_12952669

Hallo
mich würde interesseiren, was sich für dich genau geändert har, seitdem du konvertiert bist. Warst du vorher im christlichen Glauben sehr firm und hast du vielleicht sogar Dinge mitgenommen?

Ich habe mich längere Zeit mit beiden Religionen beschäftigt, da mein Vater Moslem war (allerdings nicht streng, hat gar nicht nach dem Koran gelebt) und meine Mutter katholisch (auch nicht streng) und als ich volljährig wurde, sollte ich selber entscheiden, was ich sein möchte. Nun ja, da meine katholische Oma mich heimlich getauft hatte und mein Mann ebenfalls katholisch ist, bin ich jetzt eben auch katholisch auf dem Papier, aber habe an manchen Lehren der katholischen Kirche auch so meine Zweifel.

Da ich auch, wenn ich Muslima wäre, genau dasselbe Leben führen würde, die gleichen Dinge essen, trinken, anziehen und denken würde, würde mich mal interessieren, wie du es machsr, also ob du alles umgekrempelt hast?

Ich habe eben erlebt, dass meine Mutter "Gott" sagte, mein Vater "Allah", aber sie haben mir exakt dieselben Dinge vermittelt, die über beide Religionen hinausgehen: Toleranz, (Nächsten-)liebe, Vergebung, Leben nach dem Tod, Helfen, wo es nötig ist...

Deshalb frage ich mich, muss ich so "klein" von Gott denken, dass ich glaube, dass es ihn kümmert, ob ich z.B. mich zum Trinken hinsetze oder ob ich mir in der Kirche die Kommunion abhole? Geht das Göttliche nicht darüber hinaus und reicht es, wenn ich mich an dem orientiere, was in allen Religionen in etwa gleich ist? Kommen die Kleinigkeiten, die uns Menschen in religiösen Fragen trennen, wirklich von Gott oder hatte da ein Mensch die Finger im Spiel?

Bitte nicht als Kritik an dir verstehen, falls du wirklich komplett alles umgekrempelt hast. Ich will niemanden kritisieren. Ich suche nur nach den Gemeinsamkeiten in den Religionen und finde es unnötig, alles zu suchen, was uns Menschen trennt anstatt das Gemeinsame hervorzuheben und den Gedanken an den EINEN Gott für alle Menschen zu suchen...

So, das war jetzt das Wort zum Montag
Liebe Grüße
Murmel

Selbe stiuation - umgekehrt
hey,

ich bin in fast der selben situation geborgen, meine mama ist katholisch und mein vater moslem.

mir wurden zwar beide religionen beigebracht bzw. die werte übermittelt, jedoch wurde mir vom islam viel mehr beigebracht als vom christentum, da mein vater viel religiöser ist und mit seiner religion mehr verbunden ist als meine mama.

ich wurde multi-kulti erzogen, so hab ich mit meiner familie weihnachten gefeiert, aber eben auch bayram gefeiert bzw. im fastenmonat ramadan gefastet und gebetet.

dann als ich ca 12 bzw 13 wurde hab ich mich voll und ganz für den islam entschieden, da ich ja beide religionen vorgelebt bekommen habe und dann selbst entscheiden durfte.

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21. Juni 2011 um 11:58
In Antwort auf leeann_12913136

Selbe stiuation - umgekehrt
hey,

ich bin in fast der selben situation geborgen, meine mama ist katholisch und mein vater moslem.

mir wurden zwar beide religionen beigebracht bzw. die werte übermittelt, jedoch wurde mir vom islam viel mehr beigebracht als vom christentum, da mein vater viel religiöser ist und mit seiner religion mehr verbunden ist als meine mama.

ich wurde multi-kulti erzogen, so hab ich mit meiner familie weihnachten gefeiert, aber eben auch bayram gefeiert bzw. im fastenmonat ramadan gefastet und gebetet.

dann als ich ca 12 bzw 13 wurde hab ich mich voll und ganz für den islam entschieden, da ich ja beide religionen vorgelebt bekommen habe und dann selbst entscheiden durfte.

Religionen
ich halte es für schwierig zwei Religionen in einer Ehe wenn beide ihre Religion leben. Als gläubige Christin hätte ich keinen Partner aus einer anderen Religion geheiratet. Aber ich war schon Muslim als ich heiratete. Für die Kinder ist das schon verwirrend. Aber wenn in der Ehe die Religion keine Rolle spielt ist es egal, bringt aber viel Konflikte wenn die Partner ihre Religion leben.

umidriss

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21. Juni 2011 um 12:21
In Antwort auf freda_12917687

Religionen
ich halte es für schwierig zwei Religionen in einer Ehe wenn beide ihre Religion leben. Als gläubige Christin hätte ich keinen Partner aus einer anderen Religion geheiratet. Aber ich war schon Muslim als ich heiratete. Für die Kinder ist das schon verwirrend. Aber wenn in der Ehe die Religion keine Rolle spielt ist es egal, bringt aber viel Konflikte wenn die Partner ihre Religion leben.

umidriss

Liberales denken
es gibt so viele menschen auf der welt mit 1000 verschiedenen meinungen und kulturen, da finde ich dass die religion kein grund wäre nicht ehe einzugehen bzw. war es für mich nie verwirrend in meiner kindheit mit zwei kulturen und zwei religionen aufzuwachsen. meine mutter hat seine kultur teils angenommen und dafür mein vater widerrum ihre kultur akzeptiert, darüber sollte man sich eben vor der ehe klar sein, ob man weltoffen zur anderen person steht.

ich bin sehr liberal aufgewachsen und meine eltern haben mich eben selbst entscheiden lassen, welche religion ich dann annehmen will und welche ich mit voller überzeugung annehme, ich glaube diese erziehungsmaßnahme meiner eltern war nur zum vorteil für mich.

Stell dir vor sie hätten von anfang an gesagt "aus das kind wird christ" oder "das kind muss jetzt moslem sein" das fände ich sehr verwirrend für das kind wenn es in einer binationalen ehe aufwachst.

elhamduallah meine mutter fastet genauso mit aus solidarität und ich denke nicht dass sie jetzt extra konventieren muss wegen ihren, mann wenn sie 25 jahre davor mit einer anderen religion oder kultur aufgewachsen ist.

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