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Gleichberechtigung

9. November um 17:22

Wie haltet Ihr es damit? Wird die Hausarbeit gleich aufgeteilt oder werden doch immer noch im Namen der Liebe seine Socken gewaschen? ("Aber er mäht ja auch den Rasen...")

Geht er auf Eure sexuellen Bedürfnisse ein ... oder ist ein Orgasmus ja nicht so wichtig? Pflegt er Euch, wenn ihr die Grippe habt oder kommt Ihr allein zurecht?

Kümmert Ihr euch um Euer Geld oder macht das der Mann? Habt Ihr Euch finanziell abgesichert für den Fall einer Trennung, wenn Ihr Kinder erzieht?

Ist Eure Arbeit so wichtig wie seine?

Ist Gleichberechtigung an sich wichtig oder ist euch wichtiger, dass die Beziehung hamonisch läuft und Ihr Euch wertgeschätzt fühlt?

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9. November um 17:36

Streiten sich die Leute im Forum für dich noch nicht genug? 

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9. November um 19:22
In Antwort auf coquette164

Hausarbeit: klar Wasch ich seine socken. Ich mach nämlich die gesamte wäsche. Er putzt ja auch die ganze wohnung und nicht nur die halbe. Ich finde gleichberechtigung wichtig, richtig und in meiner beziehung so selbstverständlich, dass ich gar nicht auf die Idee käme, dass er irgendwas macht oder nicht macht, weil er sich als mann für wichtiger hält. Hausarbeit wird so aufgeteilt wie wir uns wohl fühlen. Er hat kein händchen fürs bügeln. Das mach ich. Ich finde dafür steuerklärungen ne zumutung, also macht er die. alles andere wird halt nach zeit und Laune verteilt.

sexuell: klar interessiert er sich für meine Bedürfnisse und ich hatte noch nie einen mann, bei dem das nicht so war.

geld: inwiefern sollte sich da einer drum kümmern? Geld ist da, feine sache, aber es muss angenehmerweise nicht betreut werden.

natürlich ist meine Arbeit so wichtig wie seine. Auch hier: da gibt es für mich nix zu diskutieren.

ich finde gleichberechtigung sehr wichtig und ich könnte keine beziehung führen in der diese nicht selbstverständlich ist und ich dafür kämpfen muss, denn ein mann, der mich gedanklich herabsetzt, kann nicht mein mich liebender, schätzender mann sein. Das passt nicht zu meiner Vorstellung einer Beziehung. Ich bin aber niemand der sagt: gleichberechtigung heißt, dass beide immer von allem genau die Hälfte machen. Nein, so etwas finde ich albern und geht an dem gedanken einer Beziehung vorbei. Gleichberechtigung bedeutet für mich, dass wir die gleichen Möglichkeiten haben und dass geschlechtsunabhängig gemeinsam eine Entscheidung getroffen wird, mit der sich beide wohl fühlen und nicht einer anordnet und der andere macht.

dafür, dass du denkst, ihr seid gleichberechtigt, ist eure Rollenverteilung absolut klassisch. Du bügeln, er Steuererklärung. Klar, ein mann kann ja auch besser mit Zahlen
Ich möchte dich damit keineswegs angreifen. Für euch passt das. Das ist wichtig. Du führst eine Beziehung auf Augenhöhe. Das ist super.

Allerdings ist es nicht gleichberechtigt, wenn man freiwillig einem anerzogenem Rollenverständnis folgt. In unserer Gesellschaft ist es nicht das Problem, dass der Mann dominant und Familieoberhaupt ist und die Frau nichts mehr zu sagen hat, sondern eben genau diese Rollenbilder, die uns von klein auf prägen und uns einen Weg vorgeben. 
" er hat kein Händchen fürs bügeln", übersetze ich mal mit: er hat es nie gelernt und hat keinen Bock drauf. Es gibt keinTalent fürs Bügeln Alles übungssache und Wille...




 

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9. November um 18:44
In Antwort auf apfel23

Wie haltet Ihr es damit? Wird die Hausarbeit gleich aufgeteilt oder werden doch immer noch im Namen der Liebe seine Socken gewaschen? ("Aber er mäht ja auch den Rasen..."

Geht er auf Eure sexuellen Bedürfnisse ein ... oder ist ein Orgasmus ja nicht so wichtig? Pflegt er Euch, wenn ihr die Grippe habt oder kommt Ihr allein zurecht?

Kümmert Ihr euch um Euer Geld oder macht das der Mann? Habt Ihr Euch finanziell abgesichert für den Fall einer Trennung, wenn Ihr Kinder erzieht?

Ist Eure Arbeit so wichtig wie seine? 

Ist Gleichberechtigung an sich wichtig oder ist euch wichtiger, dass die Beziehung hamonisch läuft und Ihr Euch wertgeschätzt fühlt?

Hausarbeit: klar Wasch ich seine socken. Ich mach nämlich die gesamte wäsche. Er putzt ja auch die ganze wohnung und nicht nur die halbe. Ich finde gleichberechtigung wichtig, richtig und in meiner beziehung so selbstverständlich, dass ich gar nicht auf die Idee käme, dass er irgendwas macht oder nicht macht, weil er sich als mann für wichtiger hält. Hausarbeit wird so aufgeteilt wie wir uns wohl fühlen. Er hat kein händchen fürs bügeln. Das mach ich. Ich finde dafür steuerklärungen ne zumutung, also macht er die. alles andere wird halt nach zeit und Laune verteilt.

sexuell: klar interessiert er sich für meine Bedürfnisse und ich hatte noch nie einen mann, bei dem das nicht so war.

geld: inwiefern sollte sich da einer drum kümmern? Geld ist da, feine sache, aber es muss angenehmerweise nicht betreut werden.

natürlich ist meine Arbeit so wichtig wie seine. Auch hier: da gibt es für mich nix zu diskutieren.

ich finde gleichberechtigung sehr wichtig und ich könnte keine beziehung führen in der diese nicht selbstverständlich ist und ich dafür kämpfen muss, denn ein mann, der mich gedanklich herabsetzt, kann nicht mein mich liebender, schätzender mann sein. Das passt nicht zu meiner Vorstellung einer Beziehung. Ich bin aber niemand der sagt: gleichberechtigung heißt, dass beide immer von allem genau die Hälfte machen. Nein, so etwas finde ich albern und geht an dem gedanken einer Beziehung vorbei. Gleichberechtigung bedeutet für mich, dass wir die gleichen Möglichkeiten haben und dass geschlechtsunabhängig gemeinsam eine Entscheidung getroffen wird, mit der sich beide wohl fühlen und nicht einer anordnet und der andere macht.

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9. November um 17:36

Streiten sich die Leute im Forum für dich noch nicht genug? 

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9. November um 18:29
In Antwort auf theola

Streiten sich die Leute im Forum für dich noch nicht genug? 

Die Frage interessiert mich. Und ich hab den Eindruck, dass es bei den Streits (die für Außenstehende wahnsinnig langweillig zu lesen sind) manchmal um das Thema Gleichberechtigung geht, ohne daass das offen gesagt wird. Kann man ja drüber reden. Das ist ein Thema, das alle angeht, wo jede/r eine Meinung und Erfahrungen hat. 

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9. November um 18:44
In Antwort auf apfel23

Wie haltet Ihr es damit? Wird die Hausarbeit gleich aufgeteilt oder werden doch immer noch im Namen der Liebe seine Socken gewaschen? ("Aber er mäht ja auch den Rasen..."

Geht er auf Eure sexuellen Bedürfnisse ein ... oder ist ein Orgasmus ja nicht so wichtig? Pflegt er Euch, wenn ihr die Grippe habt oder kommt Ihr allein zurecht?

Kümmert Ihr euch um Euer Geld oder macht das der Mann? Habt Ihr Euch finanziell abgesichert für den Fall einer Trennung, wenn Ihr Kinder erzieht?

Ist Eure Arbeit so wichtig wie seine? 

Ist Gleichberechtigung an sich wichtig oder ist euch wichtiger, dass die Beziehung hamonisch läuft und Ihr Euch wertgeschätzt fühlt?

Hausarbeit: klar Wasch ich seine socken. Ich mach nämlich die gesamte wäsche. Er putzt ja auch die ganze wohnung und nicht nur die halbe. Ich finde gleichberechtigung wichtig, richtig und in meiner beziehung so selbstverständlich, dass ich gar nicht auf die Idee käme, dass er irgendwas macht oder nicht macht, weil er sich als mann für wichtiger hält. Hausarbeit wird so aufgeteilt wie wir uns wohl fühlen. Er hat kein händchen fürs bügeln. Das mach ich. Ich finde dafür steuerklärungen ne zumutung, also macht er die. alles andere wird halt nach zeit und Laune verteilt.

sexuell: klar interessiert er sich für meine Bedürfnisse und ich hatte noch nie einen mann, bei dem das nicht so war.

geld: inwiefern sollte sich da einer drum kümmern? Geld ist da, feine sache, aber es muss angenehmerweise nicht betreut werden.

natürlich ist meine Arbeit so wichtig wie seine. Auch hier: da gibt es für mich nix zu diskutieren.

ich finde gleichberechtigung sehr wichtig und ich könnte keine beziehung führen in der diese nicht selbstverständlich ist und ich dafür kämpfen muss, denn ein mann, der mich gedanklich herabsetzt, kann nicht mein mich liebender, schätzender mann sein. Das passt nicht zu meiner Vorstellung einer Beziehung. Ich bin aber niemand der sagt: gleichberechtigung heißt, dass beide immer von allem genau die Hälfte machen. Nein, so etwas finde ich albern und geht an dem gedanken einer Beziehung vorbei. Gleichberechtigung bedeutet für mich, dass wir die gleichen Möglichkeiten haben und dass geschlechtsunabhängig gemeinsam eine Entscheidung getroffen wird, mit der sich beide wohl fühlen und nicht einer anordnet und der andere macht.

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9. November um 19:22
In Antwort auf coquette164

Hausarbeit: klar Wasch ich seine socken. Ich mach nämlich die gesamte wäsche. Er putzt ja auch die ganze wohnung und nicht nur die halbe. Ich finde gleichberechtigung wichtig, richtig und in meiner beziehung so selbstverständlich, dass ich gar nicht auf die Idee käme, dass er irgendwas macht oder nicht macht, weil er sich als mann für wichtiger hält. Hausarbeit wird so aufgeteilt wie wir uns wohl fühlen. Er hat kein händchen fürs bügeln. Das mach ich. Ich finde dafür steuerklärungen ne zumutung, also macht er die. alles andere wird halt nach zeit und Laune verteilt.

sexuell: klar interessiert er sich für meine Bedürfnisse und ich hatte noch nie einen mann, bei dem das nicht so war.

geld: inwiefern sollte sich da einer drum kümmern? Geld ist da, feine sache, aber es muss angenehmerweise nicht betreut werden.

natürlich ist meine Arbeit so wichtig wie seine. Auch hier: da gibt es für mich nix zu diskutieren.

ich finde gleichberechtigung sehr wichtig und ich könnte keine beziehung führen in der diese nicht selbstverständlich ist und ich dafür kämpfen muss, denn ein mann, der mich gedanklich herabsetzt, kann nicht mein mich liebender, schätzender mann sein. Das passt nicht zu meiner Vorstellung einer Beziehung. Ich bin aber niemand der sagt: gleichberechtigung heißt, dass beide immer von allem genau die Hälfte machen. Nein, so etwas finde ich albern und geht an dem gedanken einer Beziehung vorbei. Gleichberechtigung bedeutet für mich, dass wir die gleichen Möglichkeiten haben und dass geschlechtsunabhängig gemeinsam eine Entscheidung getroffen wird, mit der sich beide wohl fühlen und nicht einer anordnet und der andere macht.

dafür, dass du denkst, ihr seid gleichberechtigt, ist eure Rollenverteilung absolut klassisch. Du bügeln, er Steuererklärung. Klar, ein mann kann ja auch besser mit Zahlen
Ich möchte dich damit keineswegs angreifen. Für euch passt das. Das ist wichtig. Du führst eine Beziehung auf Augenhöhe. Das ist super.

Allerdings ist es nicht gleichberechtigt, wenn man freiwillig einem anerzogenem Rollenverständnis folgt. In unserer Gesellschaft ist es nicht das Problem, dass der Mann dominant und Familieoberhaupt ist und die Frau nichts mehr zu sagen hat, sondern eben genau diese Rollenbilder, die uns von klein auf prägen und uns einen Weg vorgeben. 
" er hat kein Händchen fürs bügeln", übersetze ich mal mit: er hat es nie gelernt und hat keinen Bock drauf. Es gibt keinTalent fürs Bügeln Alles übungssache und Wille...




 

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9. November um 19:34
In Antwort auf solina1234

dafür, dass du denkst, ihr seid gleichberechtigt, ist eure Rollenverteilung absolut klassisch. Du bügeln, er Steuererklärung. Klar, ein mann kann ja auch besser mit Zahlen
Ich möchte dich damit keineswegs angreifen. Für euch passt das. Das ist wichtig. Du führst eine Beziehung auf Augenhöhe. Das ist super.

Allerdings ist es nicht gleichberechtigt, wenn man freiwillig einem anerzogenem Rollenverständnis folgt. In unserer Gesellschaft ist es nicht das Problem, dass der Mann dominant und Familieoberhaupt ist und die Frau nichts mehr zu sagen hat, sondern eben genau diese Rollenbilder, die uns von klein auf prägen und uns einen Weg vorgeben. 
" er hat kein Händchen fürs bügeln", übersetze ich mal mit: er hat es nie gelernt und hat keinen Bock drauf. Es gibt keinTalent fürs Bügeln Alles übungssache und Wille...




 

Naja, wie definierst du denn gleichberechtigung? Zwingend jeder macht die Hälfte von jedem? Das finde ich ehrlich gesagt unökonomisch. Oder jeder macht genau das Gegenteil als die klassische rollenverteilung? Das ist für mich prinzipienreiterei womit ich mich ehrlich gesagt nicht identifizieren kann. Die steuer war ein beispiel. Er putzt zb sehr viel mehr als ich. Ihm fällt der Schmutz schneller auf als mir und ich hasse putzen und neige da zugegebenermaßen zur Oberflächlichkeit. ist das jetzt klassisch oder revolutionär? Ich fahr dafür meist auto wenn wir zusammen unterwegs sind. Manchmal fährt er, aber üblicherweise ich. Gibt massig Männer denen würde das nicht passen. ist mir aber egal wer das nun wie bewertet.

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9. November um 19:52

Ich halte nichts mehr davon, meine Angelegenheiten zu übertragen oder die eines Partners zu übernehmen. 
Kann mir momentan nicht mal mehr vorstellen, je wieder mit jemandem zusammen zu wohnen. Deshalb erübrigen sich viele dieser Fragen.
Habe nicht mal mehr Lust mit irgendwem abzusprechen, was 'wir morgen zu Mittag essen'. Ich möchte das essen, worauf ich Lust habe. etc.


 

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9. November um 19:53
In Antwort auf solina1234

dafür, dass du denkst, ihr seid gleichberechtigt, ist eure Rollenverteilung absolut klassisch. Du bügeln, er Steuererklärung. Klar, ein mann kann ja auch besser mit Zahlen
Ich möchte dich damit keineswegs angreifen. Für euch passt das. Das ist wichtig. Du führst eine Beziehung auf Augenhöhe. Das ist super.

Allerdings ist es nicht gleichberechtigt, wenn man freiwillig einem anerzogenem Rollenverständnis folgt. In unserer Gesellschaft ist es nicht das Problem, dass der Mann dominant und Familieoberhaupt ist und die Frau nichts mehr zu sagen hat, sondern eben genau diese Rollenbilder, die uns von klein auf prägen und uns einen Weg vorgeben. 
" er hat kein Händchen fürs bügeln", übersetze ich mal mit: er hat es nie gelernt und hat keinen Bock drauf. Es gibt keinTalent fürs Bügeln Alles übungssache und Wille...




 

okay heißt dein Mann muss seine Wäsche selbst waschen? 

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9. November um 19:57
In Antwort auf solina1234

dafür, dass du denkst, ihr seid gleichberechtigt, ist eure Rollenverteilung absolut klassisch. Du bügeln, er Steuererklärung. Klar, ein mann kann ja auch besser mit Zahlen
Ich möchte dich damit keineswegs angreifen. Für euch passt das. Das ist wichtig. Du führst eine Beziehung auf Augenhöhe. Das ist super.

Allerdings ist es nicht gleichberechtigt, wenn man freiwillig einem anerzogenem Rollenverständnis folgt. In unserer Gesellschaft ist es nicht das Problem, dass der Mann dominant und Familieoberhaupt ist und die Frau nichts mehr zu sagen hat, sondern eben genau diese Rollenbilder, die uns von klein auf prägen und uns einen Weg vorgeben. 
" er hat kein Händchen fürs bügeln", übersetze ich mal mit: er hat es nie gelernt und hat keinen Bock drauf. Es gibt keinTalent fürs Bügeln Alles übungssache und Wille...




 

Ja ich denk das ist die Crux, dass die Frauen ja auch von sich aus mehr unbezahlte Hausarbeit machen (im Schnitt). Aber wir leben nun mal kein Leben nach einer theoretischen Planung, wir sind Teil der Umwelt und gesellschaftlichen Rollenzuschreibung und ich denke es ist immer eine Balance. Niemand wird zu 100 % gleichberechtigt leben können, in einer Gesellschaft, in der es noch so viel geschechtsbedingte Rollenverteilung und -zuschreibung gibt. Und niemand muss sich komplett unterdücken lassen, in einer Gesellschaft, die für Gleichberechtigung und Freiheit des Individuums eintritt. 

Ich denke jeder muss das für sich auspendeln. Für mich kann ich sagen: Das ging nicht ohne Zugeständnisse und Fehler

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9. November um 20:02
In Antwort auf coquette164

Naja, wie definierst du denn gleichberechtigung? Zwingend jeder macht die Hälfte von jedem? Das finde ich ehrlich gesagt unökonomisch. Oder jeder macht genau das Gegenteil als die klassische rollenverteilung? Das ist für mich prinzipienreiterei womit ich mich ehrlich gesagt nicht identifizieren kann. Die steuer war ein beispiel. Er putzt zb sehr viel mehr als ich. Ihm fällt der Schmutz schneller auf als mir und ich hasse putzen und neige da zugegebenermaßen zur Oberflächlichkeit. ist das jetzt klassisch oder revolutionär? Ich fahr dafür meist auto wenn wir zusammen unterwegs sind. Manchmal fährt er, aber üblicherweise ich. Gibt massig Männer denen würde das nicht passen. ist mir aber egal wer das nun wie bewertet.

Nein, ich möchte eure Beziehung nicht bewerten. Wer bin denn? Das steht mir nicht zu. Weder deine, noch eine die gleichberechtigt ist, noch eine, die es nicht ist. Ihr habt euren Weg gefunden und das ist gut so. Der "Wert" einer Beziehung liegt darin, dass beide Partner glücklich sind und das ist vollkommen unabhängig davon, ob sie gleichberechtigt ist.

Und du hast Recht, nur etwas zu tun, weil man denk, es ist "gleichberechtigt" ohne den Sinn dahinter zu sehen, ist ebenso Unsinn. Gleichberechtigt heißt auch nicht, alles 50/50 zu teilen.

Gleichberechtigung ist für mich absolut losgelöst von der Beziehung. Es hat viel mehr mit der Emanzipation der Frau zu tun. Inwieweit bist du als Frau geprägt, dass du automatisch in eine klassische Rolle schlüpfst und bleibst. (Der Mann ist im übrigen genauso geprägt.) (Gut, machmal frage ich mich natürlich, was Prägung und was Biologie ist, aber das würde zuweit führen.)
Das lässt sich auch nicht aufwiegen nach dem Motto: ich bügel zwar, aber ich fahre auch Auto. Revolution! Und das 2018! 

Du bügelst, weil er keine Lust hat (Das Argument, ja aber er putzt dafür, zählt nicht, denn das tut er freiwillig, weil er es sauberer haben möchte als du. Er tut es freiwillig, um sich wohler zu fühlen.)

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9. November um 20:09
In Antwort auf theola

okay heißt dein Mann muss seine Wäsche selbst waschen? 

Nein, ich hab (leider) die Wäsche von meinem Ex gewaschen.
Ich sag nicht, dass ich es besser mache oder gemacht hätte 

Meine Beziehung war auch nicht gleichberechtigt. Ich bin wie so viele in diese Hausfrau-und-Mutter-Falle getappt. Ungewollt und ohne böse Absicht meines Ex. Aber deshalb mache ich mir Gedanken darüber. Zu einer Lösung bin ich noch nicht gekommen, daher finde ich diese Diskussion auch spannend.

Aber: Sollte ich irgendwann wieder mit einem Mann zusammen leben, würde in nicht automatisch die Wäsche waschen, sondern unangenehme Aufgaben teilen.

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9. November um 20:10
In Antwort auf apfel23

Wie haltet Ihr es damit? Wird die Hausarbeit gleich aufgeteilt oder werden doch immer noch im Namen der Liebe seine Socken gewaschen? ("Aber er mäht ja auch den Rasen..."

Geht er auf Eure sexuellen Bedürfnisse ein ... oder ist ein Orgasmus ja nicht so wichtig? Pflegt er Euch, wenn ihr die Grippe habt oder kommt Ihr allein zurecht?

Kümmert Ihr euch um Euer Geld oder macht das der Mann? Habt Ihr Euch finanziell abgesichert für den Fall einer Trennung, wenn Ihr Kinder erzieht?

Ist Eure Arbeit so wichtig wie seine? 

Ist Gleichberechtigung an sich wichtig oder ist euch wichtiger, dass die Beziehung hamonisch läuft und Ihr Euch wertgeschätzt fühlt?

Kochen, putzen und waschen ist größtenteils mein Part. Großeinkauf machen wir zusammen. ‚Männerarbeit‘ ist alles seins, da mach ich gar nichts.

Sexualität ist uns beiden sehr wichtig und da gehen wir unseren eigenen Weg, der für beide zu 100% passt.

Wenn einer von uns krank ist, kümmert sich der andere sich.

Wohnung gehört mir, wir haben ein Gemeinschaftskonto, wo wir beide monatlich den gleichen Betrag für Betriebskosten, Lebensmittel etc. einzahlen. Möbel etc. die in der Wohnung bleiben zahle ich, weil ich das so will. Jeder hat sein eigenes Geld. 

Wir arbeiten beide um zu leben und leben nicht um zu arbeiten, obwohl er mehr arbeitet, da er selbstständig ist.

Was für uns Gleichberechtigung ist, ist für andere wahrscheinlich altmodisch oder aber zu außergewöhnlich, finde da muss jedes Paar seinen Weg finden 

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9. November um 20:47
In Antwort auf solina1234

Nein, ich möchte eure Beziehung nicht bewerten. Wer bin denn? Das steht mir nicht zu. Weder deine, noch eine die gleichberechtigt ist, noch eine, die es nicht ist. Ihr habt euren Weg gefunden und das ist gut so. Der "Wert" einer Beziehung liegt darin, dass beide Partner glücklich sind und das ist vollkommen unabhängig davon, ob sie gleichberechtigt ist.

Und du hast Recht, nur etwas zu tun, weil man denk, es ist "gleichberechtigt" ohne den Sinn dahinter zu sehen, ist ebenso Unsinn. Gleichberechtigt heißt auch nicht, alles 50/50 zu teilen.

Gleichberechtigung ist für mich absolut losgelöst von der Beziehung. Es hat viel mehr mit der Emanzipation der Frau zu tun. Inwieweit bist du als Frau geprägt, dass du automatisch in eine klassische Rolle schlüpfst und bleibst. (Der Mann ist im übrigen genauso geprägt.) (Gut, machmal frage ich mich natürlich, was Prägung und was Biologie ist, aber das würde zuweit führen.)
Das lässt sich auch nicht aufwiegen nach dem Motto: ich bügel zwar, aber ich fahre auch Auto. Revolution! Und das 2018! 

Du bügelst, weil er keine Lust hat (Das Argument, ja aber er putzt dafür, zählt nicht, denn das tut er freiwillig, weil er es sauberer haben möchte als du. Er tut es freiwillig, um sich wohler zu fühlen.)

"Der Wert einer Beziehung liegt darin, dass beide Partner glücklich sind und das ist vollkommen unabhängig davon ob sie gleichberechtigt ist" schreibst Du.

Das ist für mich nicht so. Ich finde Gleichberechtigung ist an sich ein Wert. So wie Freiheit und die Würde des Menschen. Die Frage ist, wieviel Glück man bereit ist dafür zu opfern (meine Antwort: nicht zu viel )

Aber: auf Dauer ist eine Beziehung nicht glücklich, wenn sie nicht gerecht ist. Was ist das für ein Glück, das Harmonie in der Beziehung nur über die Schlechterstellung des einen  (und dessen Zufriedenheit damit) erlangt?

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9. November um 20:55
In Antwort auf solina1234

dafür, dass du denkst, ihr seid gleichberechtigt, ist eure Rollenverteilung absolut klassisch. Du bügeln, er Steuererklärung. Klar, ein mann kann ja auch besser mit Zahlen
Ich möchte dich damit keineswegs angreifen. Für euch passt das. Das ist wichtig. Du führst eine Beziehung auf Augenhöhe. Das ist super.

Allerdings ist es nicht gleichberechtigt, wenn man freiwillig einem anerzogenem Rollenverständnis folgt. In unserer Gesellschaft ist es nicht das Problem, dass der Mann dominant und Familieoberhaupt ist und die Frau nichts mehr zu sagen hat, sondern eben genau diese Rollenbilder, die uns von klein auf prägen und uns einen Weg vorgeben. 
" er hat kein Händchen fürs bügeln", übersetze ich mal mit: er hat es nie gelernt und hat keinen Bock drauf. Es gibt keinTalent fürs Bügeln Alles übungssache und Wille...




 

"Allerdings ist es nicht gleichberechtigt, wenn man freiwillig einem anerzogenem Rollenverständnis folgt."

Warum nicht? Du sagst ja schon selbst: freiwillig.
Wie definierst du denn Gleichberechtigung? Ich definiere es eigentlich wortwörtlich. Jeder hat das gleiche Recht und die gleichen Berechtigungen. Warum sprichst du eine gleiche Berechtigung der Beziehungsparteien ab, nur weil einzelne aufgeilte Aufgaben der klassischen Rollenverteilung entsprechen?

Wenn sie bspw. kocht weil sie Kochen entspannend findet und er es als lästiges Übel sieht, warum sollte dann nicht sie kochen?
Ich denke, nahezu niemand hat an Putzen und Waschen wirklich Freude. Es muss aber erledigt werden. Wenn wie im Beispiel von coquette164 sie nun lieber wäscht und er lieber putzt, widerspricht es dann dem Gleichberechtigungsgedanken, nur weil Waschen in der klassischen Rollenverteilung die Frau erledigt? Beide sind für dieselben Dinge und Aktivitäten berechtigt, teilen sich die anliegenen Aufgaben aber so auf, dass jeder für sein Empfinden das geringe Übel erledigt. Freiwillig. Was ist daran nicht gleichberechtigt?

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9. November um 21:08
In Antwort auf kuschro

"Allerdings ist es nicht gleichberechtigt, wenn man freiwillig einem anerzogenem Rollenverständnis folgt."

Warum nicht? Du sagst ja schon selbst: freiwillig.
Wie definierst du denn Gleichberechtigung? Ich definiere es eigentlich wortwörtlich. Jeder hat das gleiche Recht und die gleichen Berechtigungen. Warum sprichst du eine gleiche Berechtigung der Beziehungsparteien ab, nur weil einzelne aufgeilte Aufgaben der klassischen Rollenverteilung entsprechen?

Wenn sie bspw. kocht weil sie Kochen entspannend findet und er es als lästiges Übel sieht, warum sollte dann nicht sie kochen?
Ich denke, nahezu niemand hat an Putzen und Waschen wirklich Freude. Es muss aber erledigt werden. Wenn wie im Beispiel von coquette164 sie nun lieber wäscht und er lieber putzt, widerspricht es dann dem Gleichberechtigungsgedanken, nur weil Waschen in der klassischen Rollenverteilung die Frau erledigt? Beide sind für dieselben Dinge und Aktivitäten berechtigt, teilen sich die anliegenen Aufgaben aber so auf, dass jeder für sein Empfinden das geringe Übel erledigt. Freiwillig. Was ist daran nicht gleichberechtigt?

Natürlich gibt es Verzerrungen bei Männern und Frauen, die beide als richtig empfinden, es aber nicht sind. Beispiel: man lässt einen Mann und eine Frau bei einem Bewerbungsgespräch exakt das Gleiche sagen. Und Männer und Frauen sollen die Bewerber/innen bewerten. Sowohl Männer wie Frauen bewerten den Mann als besser und kompetenter, wenn beide das Gleicche sagen (dazu gibt es ausreichend Studien). Die Abwertung des eigenen Geschlechts findet bei den Frauen völlig freiwillig statt. Trotzdem ist es nicht gleichberechtigt, jemanden nur wegen seines Geschlechts als weniger kompetent einzustufen. 

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9. November um 21:16
In Antwort auf solina1234

dafür, dass du denkst, ihr seid gleichberechtigt, ist eure Rollenverteilung absolut klassisch. Du bügeln, er Steuererklärung. Klar, ein mann kann ja auch besser mit Zahlen
Ich möchte dich damit keineswegs angreifen. Für euch passt das. Das ist wichtig. Du führst eine Beziehung auf Augenhöhe. Das ist super.

Allerdings ist es nicht gleichberechtigt, wenn man freiwillig einem anerzogenem Rollenverständnis folgt. In unserer Gesellschaft ist es nicht das Problem, dass der Mann dominant und Familieoberhaupt ist und die Frau nichts mehr zu sagen hat, sondern eben genau diese Rollenbilder, die uns von klein auf prägen und uns einen Weg vorgeben. 
" er hat kein Händchen fürs bügeln", übersetze ich mal mit: er hat es nie gelernt und hat keinen Bock drauf. Es gibt keinTalent fürs Bügeln Alles übungssache und Wille...




 

Gleichberechtigung schließt die klassische Rollenverteilung nicht aus. 

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9. November um 21:18
In Antwort auf apfel23

"Der Wert einer Beziehung liegt darin, dass beide Partner glücklich sind und das ist vollkommen unabhängig davon ob sie gleichberechtigt ist" schreibst Du.

Das ist für mich nicht so. Ich finde Gleichberechtigung ist an sich ein Wert. So wie Freiheit und die Würde des Menschen. Die Frage ist, wieviel Glück man bereit ist dafür zu opfern (meine Antwort: nicht zu viel )

Aber: auf Dauer ist eine Beziehung nicht glücklich, wenn sie nicht gerecht ist. Was ist das für ein Glück, das Harmonie in der Beziehung nur über die Schlechterstellung des einen  (und dessen Zufriedenheit damit) erlangt?

Ich sehe es so, dass der Wert eine Beziehung davon abhängig ist wie glücklich die Beziehung ist. Ist man nicht nicht glücklich mit ihr, hat sie keinen Wert und man sollte sie aufgeben.
Aber ich denke im Gegensatz nicht, dass man eine gleichberechtigte Beziehung führen muss um glücklich zu sein.

Natürlich ist Gleichberechtigung auch losgelöst von der Beziehung ein Wert, da stimme ich dir zu.

"Die Frage ist, wieviel Glück man bereit ist dafür zu opfern (meine Antwort: nicht zu viel  "
Ich glaube eben nicht, dass das für alle Menschen zwingend in einem Verhältnis zueinander steht: Glück MUSS nicht abhängig von der Gleichberechtigung sein. Für dich vielleicht, für mich auch. Aber manchen ist das nicht so wichtig (was jeder für sein individuelles Glück braucht, ist ja sehr unterschiedlich) Es gibt genug Frauen, die ihr Glück als Hausfrau und Mutter gefunden haben.

"Aber: auf Dauer ist eine Beziehung nicht glücklich, wenn sie nicht gerecht ist."
Es ist sehr unterschiedlich, was man als "gerecht" empfindet. Das ist ja auch ein Teil das Problem. Dadurch dass der Mann in manchen Köpfen über der Frau steht, ist es ja dann nur logisch und "gerecht", wenn der Mann das Sagen hat.
 

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9. November um 21:21
In Antwort auf traventure

Gleichberechtigung schließt die klassische Rollenverteilung nicht aus. 

gut, dazu müsste man erstmal definieren, was "klassisch" ist.

 

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9. November um 21:28

Ich glaub es gibt einen Unterschied zwischen Gleichberechtigung und Gerechtigkeit. Es kann absolut gerecht mit einer klasssischen Rollenverteilung sein. Auch wenn nicht beide die gleichen Rechte haben (also keine Gleichberechtigung). 
 

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9. November um 21:34
In Antwort auf apfel23

Ich glaub es gibt einen Unterschied zwischen Gleichberechtigung und Gerechtigkeit. Es kann absolut gerecht mit einer klasssischen Rollenverteilung sein. Auch wenn nicht beide die gleichen Rechte haben (also keine Gleichberechtigung). 
 

Was wären den die Sachen wo man in der klassischen Rollenverteilung nicht die gleichen Rechte hat?

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