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Gibt es wirklich Frauen, die nur eine Affäre wollen?

25. Mai 2007 um 10:42

Die meisten Frauen, die hier über ihre Affäre berichten, wollen eigentlich mehr von dem Mann. Liegt das in der Natur der Frauen, dass sie sich auf jemanden einlassen, der nur eine Affäre will und sich damit selbst unglücklich machen? Oder ist die Auswahl hier nur einseitig und es gibt auch viele (Single-)Frauen, die eine Affäre haben ohne irgendwann auf mehr zu hoffen?

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25. Mai 2007 um 10:49

Vor etwa 7 Jahren
war ich froh, nicht fest gebunden zu sein.
Ich hatte eine wundervolle Affäre, die ewig in meinem Herzen bleibt.
Ich konnte es genießen, ohne mich über seine Macken aufregen zu müssen.
Als fester Partner wäre er für mich nicht in Betracht gekommen.

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25. Mai 2007 um 11:23

Nein,
er kam nur, wenn ich es auch wollte und das war gut so.
Eine Beziehung, da hätte ich ihn jeden Tag gesehen und das wollte ich auch nicht.
Er war ein eigensinniger Mensch, den man nicht in Stresssituationen ertragen konnte, dafür hatte er seine Frau.

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25. Mai 2007 um 12:30

Ich denke,...
das ist ganz unterschiedlich.

Ich kenne Frauen, die es nicht ertragen über längere Zeit keinen Partner zu haben. Wenn dann aber niemand wirklich Interessantes in Sicht ist, beginnen sie eine Affäre mit einem Mann (den sie ganz nett finden), dann sind sie nicht verpflichtet, wenn der Richtige(!) plötzlich vor der Tür steht.

Ich habe aber auch eine Freundin, die sich von einer Affäre mit einem gebundenen Mann zur nächsten bewegt. Auch wenn ich sie sonst sehr mag, habe ich das Gefühl, dass hier mangelndes Selbstwertgefühl im Spiel ist. Ich denke sie sucht (unbewußt) den Konkurrenzkampf mit der Partnerin, um sich zu beweisen, dass sie besser ist. Sie ist ja auch immer ganz unglücklich, wenn sich der Mann nicht von seiner Beziehung trennt.

Also wahrscheinlich gibt es auch für Frauen viele Gründe, sich auf eine Affäre einzulassen.

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25. Mai 2007 um 12:57

Ich persönlich ...
steigere mich dabei zu sehr rein.
Man muss damit umgehen können. Sich nichts erwarten und einfach locker leben. Wahrscheinlich gelingt es auch nur denen gut die sehr oberflächlich sind.
Wenn ich an einem Menschen interessiert bin, dann auch ehrlich. Und dann geht es mit einer Affäre nicht.

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25. Mai 2007 um 13:03


Danke für die Blumen!

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25. Mai 2007 um 13:10

Antwort auf mich selbst.
Danke für die vielen Antworten.

Mein Verdacht scheint sich zu bestätigen: ich liege mit meiner Meinung im Durchschnitt

Ich hatte bisher nur eine Affäre mit einem beziehungsunfähigen oder beziehungsunwilligen Mann. Ich hab sehr schnell festgestellt, dass es nichts für mich ist. Ich finde eine Affäre mindestens genauso kompliziert, wie eine feste Beziehung und verstehe nicht, weshalb sie immer mit Begriffen wie "locker" und "unkompliziert" in Zusammenhang gebracht wird.
Ich konnte damals keine feste Beziehung gebrauchen, er hatte keine Frau und trotzdem hat es mich genervt, dass wir fast nur bei ihm zu Hause waren, mich keiner seiner Freunde kannte und ich ihn nicht einfach anrufen konnte, wann ich wollte aus Angst, er würde sich genervt fühlen.
Dazu kommt, dass ich mich sexuell eher gehen lassen kann, wenn ich den Mann liebe und eine starke Vertrauensbasis vorhanden ist.

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25. Mai 2007 um 20:36
In Antwort auf jamile23

Antwort auf mich selbst.
Danke für die vielen Antworten.

Mein Verdacht scheint sich zu bestätigen: ich liege mit meiner Meinung im Durchschnitt

Ich hatte bisher nur eine Affäre mit einem beziehungsunfähigen oder beziehungsunwilligen Mann. Ich hab sehr schnell festgestellt, dass es nichts für mich ist. Ich finde eine Affäre mindestens genauso kompliziert, wie eine feste Beziehung und verstehe nicht, weshalb sie immer mit Begriffen wie "locker" und "unkompliziert" in Zusammenhang gebracht wird.
Ich konnte damals keine feste Beziehung gebrauchen, er hatte keine Frau und trotzdem hat es mich genervt, dass wir fast nur bei ihm zu Hause waren, mich keiner seiner Freunde kannte und ich ihn nicht einfach anrufen konnte, wann ich wollte aus Angst, er würde sich genervt fühlen.
Dazu kommt, dass ich mich sexuell eher gehen lassen kann, wenn ich den Mann liebe und eine starke Vertrauensbasis vorhanden ist.

Wie wichtig ist es,
eine durchschnittliche Meinung zu vertreten?

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25. Mai 2007 um 21:08
In Antwort auf freierwille

Wie wichtig ist es,
eine durchschnittliche Meinung zu vertreten?

Überhaupt nicht.
Das hab ich nur gesagt, weil die meisten hier es ähnlich mit einer Affäre halten.
Mich hat es nur interessiert, ob ich mit meiner Einschätzung richtig liege, dass die Mehrzahl der Frauen in eine Affäre auch Gefühle investieren.

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25. Mai 2007 um 21:13
In Antwort auf jamile23

Überhaupt nicht.
Das hab ich nur gesagt, weil die meisten hier es ähnlich mit einer Affäre halten.
Mich hat es nur interessiert, ob ich mit meiner Einschätzung richtig liege, dass die Mehrzahl der Frauen in eine Affäre auch Gefühle investieren.

Und warum...
interessiert dich das?

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25. Mai 2007 um 21:19
In Antwort auf freierwille

Und warum...
interessiert dich das?

Nur so...
ich könnte ja mit meiner Einschätzung was die Affären anderer anbelangt auch falsch liegen.

Mir ist aufgefallen, dass sehr viele Beiträge von unglücklichen Geliebten zu finden sind. In meinem Bekanntenkreis kenne ich auch niemanden, der mit einer reinen Affäre glücklich ist. Aber es hätte ja sein können, dass es doch sehr viele davon gibt und vielleicht ein paar davon hier im Forum.

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25. Mai 2007 um 21:23
In Antwort auf jamile23

Nur so...
ich könnte ja mit meiner Einschätzung was die Affären anderer anbelangt auch falsch liegen.

Mir ist aufgefallen, dass sehr viele Beiträge von unglücklichen Geliebten zu finden sind. In meinem Bekanntenkreis kenne ich auch niemanden, der mit einer reinen Affäre glücklich ist. Aber es hätte ja sein können, dass es doch sehr viele davon gibt und vielleicht ein paar davon hier im Forum.

>Nur so<...
... klingt nicht sehr plausibel. Und die sozioevolutionäre Theorie sollte inzwischen auch
bei jedem angekommen sein.

aber egal

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26. Mai 2007 um 10:19

GEO? Focus? Irgendwo stand es doch ...
dass nur sehr wenige Säugetiere monogam leben. Und wenn, wissen die Herren und Damen Wissenschaftlhuber nicht warum.

Insbesondere die Affen machen sich in Sachen Promiskuität zum Affen und schiessen jeden Vogel ab - speziell die Bonobos. Denen kommt es auch nicht darauf an, eine 'intakte Kleinfamilie' darzustellen, sondern quasi in Verantwortung aller für den Nachwuchs aller zu sorgen. Und so holt sich schon mal die Matriarchin das Jüngstgeborene irgendeiner anderen und stillt damit ihren Pflegegetrieb.

Sicher liegen ähnliche Veranlagungen irgendwo in der menschlichen Psyche verschüttet und passen so gar nicht zusammen mit dem gesellschaftlichen Ideal und der gesellschaftlich organisierten Lebensweise.

Dennoch - so stand zu lesen - würden Männer wie Frauen gleichfalls gerne fremdgehen, um ihre archaischen und unbewussten Triebe zufriedenzustellen.

Da nun so ziemlich viele Leut' sich recht früh binden, oder doch zumindest zusammentun - gerne, um sich auch noch ein Hintertürchen offenzuhalten - kommt es zu dem gesellschaftlich unschönen Effekt der Affären. Getrieben vom Trieb - und deswegen heisst er ja so - sind die Konsequenzen wenig durchdacht worden. Und man weiss heute auch, dass das Denken in diesem Zustand nicht so richtig funktioniert, denn wenn das Hirndope weg ist - das 'Verliebtsein' - kommt die nüchterne Bestandsaufnahme und der Kopfschmerz.
Oder besser Bauchweh. Die Natur hat das sehr gut eingerichtet: Nicht denken, sondern Schnakseln, und wenn schon nix weiter bleibt von dem sexuellen Rausch so doch zumindest ein neuer Erdenbürger. Mehr will die Natur ja auch gar nicht. 'Der Rest ist euer Problem.'
Der Trieb sagt: 'nicht warten auf Mr. Right, sondern sich jetzt vermehren', das gillt sinngemäss natürlich auch für die Männer. Und genauso natürlich kommt irgendwann der Katzenjammer, und genauso natürlich erhofft man und frau sich vom nächsten Partner die 'Endlösung' - den festen, absoluten Anker für's Leben.

Auf Englisch: Bullshit.

Das alles ist Bio-logisch, denn die Biologie schert sich nicht um Regel oder Folgen, das Gesetz heisst schlicht: 'Vermehren und Abnippeln' - und den Rest kannst du dir an den Helm stecken.

Das Problem des Menschen ist also die gesellschaftliche Regelung, die absolut ihren orghanisatorischen Sinn macht, aber durch Aufweichung der Konsequenzen nicht regelgemässen Verhaltens eigentlich schon wieder keine Regel mehr ist. Sie steckt aber noch in den Köpfen, der Wunsch nach der zuverlässigen, heilen Welt, die noch nie mit dem triebhaften Verhalten in Einklang zu bringen war.

Insofern wird jede Affäre - egal für wen - eigentlich immer zum doppelten Konflikt:

Eigentlich sollte sie gesellschaftlich nicht sein, eigentlich sollte entweder die 'Geburtsresource' Frau oder die 'Versorgerresource' Mann exclusiv für einen da sein, aber eigentlich möchte Mann/Frau gerne auch den optionalen Zugriff auf andere Partner, was aber nun schon wieder nicht der 'gesellschaftlichen' und damit oft zudem auch nicht der eigenen Vorstellung von der eigenen Partnerschaft entspricht.

Ist eine 'ordentliche' Ehe schon knifflig in Kopf und Bauch kaum in Einklang zu bringen, eine Affäre - am besten noch unter zwei anderweitig gebundenen Partnern - ist es gleich in mehrfacher Hinsicht nicht und bereitet damit gern multiple Schmerzen. Früher oder später. Weil die meisten Menschen doch irgendwann über die Ungleichheit zwischen Wunsch und Wirklichkeit stolpern.

Genug Exkurs.

Schöne Zeit.

asteus

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26. Mai 2007 um 11:18
In Antwort auf freierwille

>Nur so<...
... klingt nicht sehr plausibel. Und die sozioevolutionäre Theorie sollte inzwischen auch
bei jedem angekommen sein.

aber egal

Interessante Beiträge
lieferst Du, "freierwille", leider nicht.
Was soll dieses ironisch abwertende und völlig inhaltsfreie Gehabe ?

Ich finde das Thema interessant !

jaja

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26. Mai 2007 um 11:25

Gebundene Frauen
wollen oft nur eine Affaire.

Ich vermute, sie wollen ihre Beziehung nicht aufgeben, in der sie die Sicherheit des Vertrauten langjährig bekannten finden. Andererseits fühlen sie aber auch einen Hunger, den sie in ihrer Beziehung nicht stillen zu können glauben.

Ich denke, als Single eine Affaire zu haben, verlangt der Persönlichkeit des Betroffenen ein hohes Maß an Selbsterfülltheit, damit er das positive aus der Affaire annehmen kann, ohne danach süchig zu werden.

jaja

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26. Mai 2007 um 11:54

Definition
Wann ist eine Affaire eigentlich eine Affaire ? Wenn man miteinander schläft oder wenn man körperlich vertraut miteinander umgeht ...
Oder kann es auch ein emotionaler Kontakt sein ?

jaja

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27. Mai 2007 um 14:05

Nö, die archaischen Strukturen sind immer noch da ...
und egal, wie sehr man/frau da willentlich gegensteuert, ist das Betriebssystem - die Lebensgrundlage, die existentielle Motivation - 'Vermehrung auf Deibel komm heraus' noch immer aktuell. Mag sein, dass der Mensch der Illusion erliegt, er könnte es beeinflussen, aber der Sexualtrieb ist nach der Selbsterhaltung der zweitstärkste Trieb schlechthin. Wäre dieser Trieb nicht da, gäbe es wohl keine Menschen mehr. (Vielleicht kein Schaden). Und man sollte vielleicht versuchen, zum Verständnis nicht Ideale aus Humanismus oder gar Religion heranzuziehen sondern völlig 'unmenschlich' objektiv einfach zu beobachten, was passiert. Und wieviele Gensequenzen der Mensch zum Beispiel schon mit einem Schwein gemeinsam hat. Ok, eine winzige Gensequenz geändert, uch schon sieht das Ding anders aus. Aber die Grundlage bleibt.

Übrigens ist schon der 'interne Stammeserhalt' gentechnisch schon deswegen auf Dauer nicht möglich, weil sich hier tatsächlich die Folgen der Inzucht mit der Zeit zeigen würden. Wo holen sich die Weibchen in der Paarungszeit also 'frische' Gene? Richtig, beim Nachbarstamm (macht jeder Züchter so ...) Natürlich so, dass es niemand merkt. Bei den Affen passiert das sicher instinktiv, aber dass die Menschen so viel 'hirnmässiger' handeln, darf wohl in allertiefsten Zweifel gezogen werden. Bei den Gorillas hat man zu aller Erstaunen festgestellt, dass bis zu 90 !! Prozent des Nachwuchses der Sippe weder vom Patriarchen, noch von einem andern Männchen der Sippe strammen. Guckeda. Die 'Sippe' ist zur sozialen Absicherung und als Überlebensgemeinschaft notwendig, zum genetischen Überleben in möglichster Verbreitung eher hinderlich. Erleichtert wird dieses genetische Auffrischungs- und Mischverfahren auch dadurch, dass die Männer natürlich immer zwischen quantitativer (Fremdgehen ... und vergessen ...) und qualitativer (Bindung und Fürsorge) Vermehrungsstrategie wählen können. Die Sippe soll das nächtliche Abenteuer mit Folgen, von Männlein oder Weiblein begangen, ja gar nicht mitbekommen - und so geschieht es halt auch. Und was keiner weiss, macht keinen heiss.

Im Übrigen hat man sich irgendwann kulturell darauf geeinigt, dass jedes Männlein (genau - oder mindestens??) ein Weiblein kriegt, damit es für so manchen Kriegskameraden nicht geradezu eine verlockende Chance war, auf dem Kriegszug den heimischen Nebenbuhler - hoppla, 'tschuldigung ... - aus dem Weg zu räumen. So wären Kriege nicht zu gewinnen und auch hier hat die Regelung eher sozialen als genetischen Hintergrund.

Es gibt (gab?) tatsächlich Kulturen in denen die Männer 'allgemeines Verfügungsgut' der Frauen sind(waren?) und natürlich haben sich die Frauen ausgesucht, mit welchem sie ein Kind haben wollen. Nur hatte kein Mann den Anspruch auf die Vaterschaft, da die Aufzucht des Nachwuchses eine Pflicht der Allgemeinheit ist. Nun denn, das sieht schon wieder sehr nach Affensippe aus - und sieht auch sehr nach dem heutigen gesellschaftlichen Modell aus, da es immer weniger (Ehe-) Paare gibt, dafür mehr alleinerziehende Singles, die von der Gemeinschaft dazu instand gesetzt werden müssen, ihre Erziehungsarbeit zu leisten. Ahem.


Den Menschen als die Krone der Schöpfung zu bezeichnen würde mir allerdings erst einfallen, wenn er andere Triebe, wie Macht- und Geldgier gesellschaftlich in den Griff bekommt. Und aufhört, sein Lebensgrundlagen selbst zu vernichten. Und dass das passiert, glaube ich im System des real existierenden Kapitalismus nie und nimmer.

Solange sind Menschen so ziemlich die schädlichsten Viecher, die auf Erden jemals hausten.

Grrrrrrrunz -- na, was sag' ich?


asteus

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28. Mai 2007 um 18:19

Stellung, jawoll!
Aber welche?


Also, einfach mit dem Text zuvor ...


>>Falls das der fall wäre könnten wir nicht von Vernunft

Was wird - zum Beispiel - täglich durch Raucher, Risikosportler, Autofahrer, Planer in Bauausschüssen, Planer in der Politik und beim Militär und religiös motivierten Kämpfern veranschaulicht?? Sicher NICHT die Vernunft.
In weiten Teilen wird sie nun einmal durch atavistische Motive oder gar durch 'verbrämte' Vernunft ausgehebelt, eben weil 'der Mensch' in seiner Oberflächlichkeit nicht in der Lage sein will, sein Handlungsweise nicht nur bis zum nächsten, sondern bis zum allerletzten Zuge zu durchdenken. Viel zu kompliziert. Spassbremse.

>> oder Gewissen sprechen oder vom Ich!Wir haben etwas was uns eindeutig vom Tier unterscheidet ob Gut oder schlecht für unsere Erde.

Mag sein, aber die Vernunft ist es nicht. Gerade einmal könnten wir von VernunftBEGABUNG reden, von allgegenwärtiger - wenngleich auch eigentlich notwendiger - Nutzung sind wir weit entfernt.

>>Unsere Entscheidung herrscht über unser Leben und manchmal damit auch über das der anderen.

Schön, und welche Motive herrschen über unsere Entscheidungen? Wer von uns ist in der Lage, sich zum Wohle des Ganzen vom Wollen für sich selbst zu entsagen? Ich nicht. Das geht bis zu einem gewissen Grad von Eltern gegenüber ihren Kindern. Doch war es in früheren Zeiten nicht unüblich, um das Leben mehrerer nicht zu gefährden, die Neugeborenen besser gleich umzubringen, bevor die Mutter sich über den Winter zu sehr verausgaben muss und als Versorgerin für die Erstgeborenen auch noch ausfällt. Absolut vernünftig, wenngleich mit anerzogenen Masstäben der Ethik heute nicht in Einklang zu bringen.
1. Selbsterhaltung
2. Vermehrung - mit allen Möglichkeiten.

>>Wir haben einen freien Willen und können aktiv entscheiden.

Siehe oben.

>>Mönche beispielsweise entscheiden sich fürs Fasten und der Abstinenz von welchem Trieb werden diese Seelen den angetrieben?

Von der Erwartung auf 'Besseres', von 'Profit' für sich, (vom Versprechen auf 'inneren Frieden'), sei es durch Lebensqualität (Seelenfrieden)oder Leistungsfähigkeit belohnt zu werden. Oder schlicht, vom angewidert sein ob des profanen Treibens dieser Welt (wie ekel, schal und unerspriesslich ... der alte Shakespeare ...)

>>Nach deiner Theorie

Pardon - ich habe keine Theorie, ich lese nur und finde so Manches recht einleuchtend ...

>>ist der Mench eine Maschiene,

Nicht doch, lediglich vorwiegend triebgesteuert ... und der Triebe gibt es etliche ...

>>ein Opfer seiner Triebe. Allerdings hat bis jetzt trotz der fortschrittlichsten Wissenschaft noch kein Biologe oder Psychoanalytiker bewiesen im welchem Organ das was wir Seele nennen herkommt. Meine Kritik an deiner Theorie

nicht doch ....


>>ist das du zu wissenschaftlich herangehen willst

Nein. Nur erst einmal 'nicht wertend'. Erst einmal nicht das Eine oder Andere für 'gut' oder 'schlecht halten'. Nur sehen zu wollen, was macht wer .. und ganz besonders, warum.

>> obwohl es Dinge im Menschen gibt die keiner versteht.Ich bin auch jemand der die Wissenschaft sehr ernst nimmt und nicht genug Kenntnisse bekommen kann aber es ist nunmal so das der Trieb im Menschen so viel über ihn entscheidet wie er es und natürlich auch seine Umwelt zulässt.

Doch auch diese 'Umwelt' (sozial, gesellschaftlich) ist geprägt durch akzepiertet Zulässigkeiten (z.B. Monogamie, inzwischen sogar seriell) oder inakzeptable Unzulässigkeiten aus einer Portion Triebentscheidungen heraus. Kapitalismus in per se nix zwingend Schlechtes. Da er aber dazu neigt, nicht nach Notwendigkeiten zu fragen, sondern diese selbst zu generieren um sich selbst zu nähren, steht er insofern immer im Dienste der Geld- und damit Machtkumulation. Macht ist und macht attraktiv. Grösste Auswahl an Geschlechtspartnern.


>>Jeder Mensch hat Bedürfnisse das bezweifle ich nicht.Aber es gab und gibt Gott sei Dank immer noch Leute die lieber Minimalistisch leben und sehr erfüllt sind und zufrieden.

Ein Bild, das die Sklaven der 'Machtmaschine Geldgewinn' - insbes. die Wirtschaftsminister - nicht gerne sehen. Wer soll denn dann den ganzen Müll kaufen? Und den Profiteuren damit zu mehr Einfluss, Macht ... blabla ...

>> Ein Partner ist für diesen Menschen ein Geschenk des Lebens das in Ehre gehalten wird!

Gar nix dagegen und auch für mich immer noch ein erstrebenswertes Ideal. Nur entspricht es nicht der biologischen Grundprogrammierung und braucht das ständige Korrektiv des Verstandes. Oder der Kultur. Oder der 'Gesellschaft', zum Beispiel in Form von gesetzlichen Sanktionen - im weitesten Sinne 'Erziehung'. Nur ist heutzutage eben durch gesellschaftliche Akzeptanz fast jede (auch sexuelle) Beziehung im Kreuzfeuer der öffentlichen 'Begierdenweckung' (wer zweimal mit derselben pennt ...), mal was Neues probieren ... übrigens das Grundprogramm der Evolution und daher auch des Individuums.

Wieder empfindungen die du mit deiner Gen-Hormontheorie nicht erklären kannst.

Schon wieder nicht 'meine' Theorie, und im Sinne messbarer Hormonausschüttungen und damit verbundener Handlungen längst keine Theorie mehr. Aber - zum Beispiel - lässt sich so auch erklären, dass politische 'Halb'-Versager oft gerne wiedergewählt werden. Bevor man das Risiko eines Wechsels auf sich nimmt, lebt man lieber mit einem kalkulierbaren Übel. Ausserdem widerspricht sich das in keinster Weise, denn unterschwellige Motive müssen erst einmal die geistige Zensur - den gesellschaftlichen Überbau - umgehen oder niederkämpfen, bevor sie tatsächlich zum Tragen kommen. Sie sind aber IMMER da.


Ehre, Liebe, Selbstlosigkeit, Bermherzigkeit, Aufopferung, Treue woher kommen diese Gefühle?

Kulturell gefördert und anerzogen. Sie können auch nachweislich aberzogen werden (siehe Kinderarmeen in Afrika, die in schauderhafter Gleichgültigkeit agieren, veranlasst durch Möchtegernpotentaten, die das brachliegende Potential 'geistig-moralisch' ungefestigter Kinder nutzen. Die Triebfeder dahinter? Machtgier ... Geltungsbedürfnis.

>>Solange du mir keinen wissenschaftlichen Ursachen dafür findest behaupte ich: Der Mensch ist kein Tier und kann


Aaaah, sehr schön, KANN!!! Und das tut er nur, wenn er sich was davon verspricht. Solange man mit menschheitsbeglückenden Absichten über die Erde wandelt, wird es schon jemanden geben, dem das nicht passt, wenn seine Macht dadurch schwinden könnte, wenn mal jemand sagt, dass es doch ganz nett sei, wenn alle nett zueinander wären (man hat ihn dann an ein Kreuz genagelt ...). Was würde schwinden? Seine Vor-macht, sein Alpha-Tier-Gehabe und daher seine Bevorzugung durch Geschlechtspartner ... (und darauf läuft es immer hinaus ...)

>>sich bewusst und mit trifftigen Grund von seinen Trieben befreien!


Das haben schon viel Denker der Kulturgeschichte vorgeschlagen ( z.B. 'Verlangen erzeugt Leiden' - Buddha) Und genau das widerspricht in mannigfaltigen Bereichen unserem derzeitigen Wirtschaftsleben. Vielleicht hätte der Oberste doch nicht sagen sollen 'macht euch die Erde untertan', sondern viel besser, 'hegt sie und pflegt sie und von den Früchten EURER Arbeit dürft ihr leben.


Der Mensch und besonders Mann ist leider keine Krone der Schöpfung. Wer vor einer roten Ampel beschleunigt, um als erster vor dieser unter energieverschwendendem Bremsen zum Halt zu kommen, hat insbesondere bewiesen, was er nicht hat. Verstand. Wille, zu verstehen. Selbstkontrolle. Nur das unbewusste Streben 'ich vorne, den besten Platz' -- das beste Weibchen...

Affe.


Pardon.


P.S.:Finde diese Konversation sehr interessant und würde mich einer Stellungnahme erfreuen!


Gleichfalls. Ist geschehen.



asteus

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28. Mai 2007 um 20:43

Ist doch alles nur Mumpitz
Unsere autoritätenhörigen Wissenschaftler knipsen immer wieder das Hirn aus. Dabei hilft einfaches Nachdenken viel weiter.
Warum sollen Frauen keinen Trieb zum Fremdgehen haben? Nur einmal im Jahr ein Kind und so ein blabla... Käse!
Schon mal daran gedacht, dass bei Auflösung der Strukturen, also von Ehe und Partnerschaft usw. wahrscheinlich nur 10% der Männlichkeit je zu einem (vaginalen) Samenerguß käme? Denn der Großteil der Frauen steht halt auf Alpha-Männchen. Und die hätten dann viel zu tun. Das ist es - und dies schlummert eben auch in ihnen. Es ist ja nicht so, dass linkische, übel wirkende Typen die große Gefahr zum Fremdgehen sind. Ist das schon mal angekommen?

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28. Mai 2007 um 20:47
In Antwort auf jamile23

Nur so...
ich könnte ja mit meiner Einschätzung was die Affären anderer anbelangt auch falsch liegen.

Mir ist aufgefallen, dass sehr viele Beiträge von unglücklichen Geliebten zu finden sind. In meinem Bekanntenkreis kenne ich auch niemanden, der mit einer reinen Affäre glücklich ist. Aber es hätte ja sein können, dass es doch sehr viele davon gibt und vielleicht ein paar davon hier im Forum.

Ich denke,
die, die mit ihrer Affäre unzufrieden sind, die schreiben hier rein - und die, die zufrieden sind mit ihrer Affäre eben nicht
Weil diejenigen keinen Grund sehen, ihre Affäre kund zu tun oder darüber zu reden...

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29. Mai 2007 um 11:35

Nö, auch der von Marx geforderte 'neue Mensch'
ist noch lange nicht in Sicht, weil er immer wieder über die Motivation durch seine Triebe fällt.

Tatsächlich stellte eine kommunistische Gesellschaft das humanistische Ideal dar - von der christlichen Religionslehre gar nicht so weit entfernt ('War Jesus Kommunist?') - und lässt sich sogar durch die 10 Gebote weitestgehend umreissen.

Alleine, die Durchführung dieses simplen Kurzratgebers 'Du sollst nicht ...' stösst immer wieder auf den Konflikt mit dem Trieb, und sei es nur, um als 'Gewinner' aus einer Konfliktsituation hervorzugehen, 'um vor anderen gut dazustehen'. Die Welt liebt und verehrt in ihrer gänzlichen Verblödung vermeintliche oder 'erklärte''Gewinner'. Oder man nehme den Paragrafen Numero 1 der Strassenverkehrsordnung:

Jeder hat sich so zu verhalten, dass kein anderer mehr als nach den Umständen unvermeidbar gefährdet, behindert oder belästigt wird'.

Wer da immer - IMMER ! - mitdenkt, kann eigentlich nix falsch machen. Aber keiner würde sein persönliches Streben - individuell gesellschaftlich forciert (Erwerbstätigkeit)oder lustmotiviert und daher in Grundzügen triebhaft - objektiv einer Sinnfrage unterziehen wollen. Fast jeder meint leichtfertig, 'es ist jetzt unvermeidbar, dass ich schnell fahren will'. Schöne Ausrede, denn zumeist hat niemand auch nur einen einzigen triftigen Grund. 'Spät dran' ist auch wieder eine Auswirkung von individueller Nachlässigkeit und Dokument der Uneinsichtigkeit. Eine triebhafte Ausgeburt zur Rechtfertigung, da Sanktionen zumeist nicht folgen.

Doch, es lässt sich sehr wohl messen, was im menschlichen Körper bei welchen Aktionen passiert und welchen Sinn das rein physisch hat.

Aha, schauschau, das kapitalistische System bedient sich also unserer Triebe. Natürlich, weil sie nun einmal da sind und weil sie sich nicht wegdiskutieren lassen. Schon eine Lenkung derselben scheint fast unmöglich, solange nicht wirklich ggf. Bestrafungen folgen. Dann heisst es wieder 'Bevormundung' und 'Big Brother' und alles ist vom Tisch. In einer Zeit, in der aus Freiheit Freizügigkeit geworden ist, gilt man schon als 'faschistisch', wenn man auch nur andenken wollte, gesellschaftlich sich nachteilig auswirkende Verhaltensweisen vieler Menschen zwangsweise zu ändern (Gesundheitsverhalten). Auf eigene Tiebbefriedigung gar FREIWILLIG zu verzichten, weil sich das in Summa auf alle negativ auswirken KÖNNTE, fällt dem Individuum niemals ein. Auch der güterkumulierenden Wirtschaft nicht. Wachstum - in allen Bereichen - gilt als unangreifbarer Gundsatz und wenn er sich auf Dauer auch als noch so falsch erweisen wird. Daran krankt die Demokratie - vielleicht die beste aller schlechten Regierungsformen: Und wenn tausend Leute etwas Dummes machen, bleibt es dennoch etwas Dummes. Also, wenn die Mehrheit Mist baut, ist das 'normal' und 'gewünscht'. Niemand ragt nach der langfristigen Verträglichkeit und auch da werden die Parameter der Bewertungen zum Nutzen der 'Machthabenden' und somit machtgeil-triebhaften 'Grosskopferten' zurechtgebogen. Und diese Bewertung den Massen als Masstab vermittelt (Siehe auch 'Mode')

Schauderhaft ist es zu sehen, wie multiple sexuelle Kontakte in möglichst kurzer Zeit zum Massstab für die eigene Attraktivität und das Selbstbewusstsein erklärt werden, 'weil es alle so machen' - und - fatal - weil man dann auch vor anderen als 'begehrenswert' gilt.

Kritik daran gilt als 'lustfeindlich' und altbacken. Aha, lässt sich der Mensch diesen Basistrieb also nicht ausreden? Nein. Vermutlich nicht einmal durch 'Erziehung', bestenfalls lenken, und auch das ist in der ach so liberalen Gesellschaft nicht erwünscht.


Die Krux scheint mir in den sozial verheerend wirkenden, grossen Gehaltsunterschieden und ebenso verheerend wirkenden Götzenanbetungen (Erfolg,Schönheit,Geld ...) der Medien zu liegen.

Alles - in der Tat - motiviert als Befriedigung oder als Ersatzbefriedigung (panem et circenses ...) von Trieben, die als Existenzgrundlage auch heute noch gelten. Der Mensch hat es nur immer noch nicht gelernt, seinen Kopf als wirksames Regulativ zu nutzen.


Und ich möchte jetzt mal etwas von Leuten hören, die auf eine Affäre mit einem wahnsinnig attraktiven Partner verzichten, weil diese/r gebunden ist und das alles nur soziale Verwerfungen und persönliches Leid geben würde.

Einige wenige dieser Spezies soll es ja geben. Oft von dummer Überheblichkeit vom Rest der Welt mitleidig belächelt.


Persönlich befürchte ich, dass die Menschheit es eher schafft, sich selbst und sogar den Planeten nachhaltig zu vernichten als 'zur Vernunft', sprich zum Nachdenken und zur Selbstbeschränkung der triebhaften Beweggründe zu kommen.



Cheers.


asteus

P.S.: Homo homini lupus. Steht zu befürchten.

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30. Mai 2007 um 14:42

Wollemamalversuchekurzzumache ...
sonst dauert's wieder ne Stunde ...

Sehr schön: Geistiger Überbau über den Trieben ... die 'Erziehung'. Moralische Werte. Ethik. Alles etwas auch für mich, der sich in nicht 'idealkonformen' Verhaltensweisen auch unwohl fühlt. Vielleicht sogar ab und an 'schuldig'. Gewissen.
Recht abstrakt.
Irgendwie verinnerlicht zu haben, dass 'richtiges' Verhalten irgendwo irgendwann 'belohnt' wird.

Irgendwas und irgendwer tief drin glaubt daran. Ganz individuell.

Objektiv betrachtet:

Bockmist.

Subjektiv betrachtet:

'Leitlinie'.

Evolution-- woher und wohin ?

Antworten gibt es nur im Reich der Religion ung Esoterik.

Ansonsten ... das Univerversum endet in etwa in 16-20 Milliarden Jahren. Man sollte doch was tun ...

Und schon fängt der mystische Mensch wieder zum Rätseln über das 'davor' oder 'danach' an.

Tatsächlich hat eine 'Freundin' von mir nur mit Verstörung und Argumenten reagiert, als ich voller Unbehagen üder das Ereignis verkündete, aus 'Gewissensgründen' die kurze, unfallartig geschehene Affäre mit ihr nicht weiterführen zu können. Und hat tatsächlich Gründe für eine Affäre gesucht, weil mit ihrem Lebenspartner ohnehin schon 'arg lange sexuell nix mehr lief.' Nein, ich hatte und habe bislang keinen 'Ersatz', weil da schon ein bisschen mehr dazugehört als 'nur' Triebhaftigkeit.

Jou, lilaclouds, der Grossteil von Volk kichert über so eine Einstellung, schliesslich müsste man doch immer schauen, alles mitzunehmen, was sich bietet.

Ich halte solcherlei Argumentation nicht für erwachsen, da Einsichtsfähigkeit über die Reichweite des eigenen Tuns zum Erwachsensein gehört - und somit auch inerterweise gelebter, freiwilliger Verzicht.

Auch wenn ich ob deiner Äusserung

''Selbst Träume die mich in seinen Armen liegen lassen, würden mich vor Scham und Schuldgefühl, noch mehr Distanz zu diesen Trieben nehmen lassen''

ein mildes Lächeln spielen lasse, so bin ich mir ziemlich sicher, dass man und frau nur oft genug die Arschkarte im Leben ziehen muss, um die hehren Vorsätze über den den Haufen zu werfen.

Denn die 'geglaubte Belohnung' für den Verzicht bleibt aus. Bis auf das ruhige Gewissen - was, wie gesagt - ein recht abstrakter Begriff ist. Als identisches Individuum mit anderer Erziehung - was hätte aus einem werden können ... und es täte, mangels wertend gelebtem Vergleich - nicht einmal weh.

Doch dann bleibt zumindest die Phantasie. Denn - ganz humanistisch - die Gedanken sind frei.


Und wir fangen jetzt nicht damit an, ob man denn überhaupt 'schlechte' Gedanken (wer - ausserhalb jeder wertenden und 'wertevermittelnden' Erziehung, bewertet das???) zulassen darf, um diese nicht tasächlich irgendwann auszuführen.
(Der Schritt wäre übrigens ungefähr so gross wie zwischen Wochenendtrip und Mondfahrt.)


Übrigens hat Issac Asimov in der Geschichte 'Notlandung' hübsch den Faden gesponnen, dass es NUR 'individuelle Wahrheiten' gibt, weil jeder Mensch gleich die Wertungen seiner Wahrnehmung mitgeliefert bekommt. Durch Erziehung. Oder auch durch Nicht-Erziehung. Es bleibt seine Wahrheit, die ein anderes Individuum an gleicher Stelle ganz anders wahrnehmen kann.


Also - wir Menschen sind ledigliche biokompatibel. Sollte Mann oder Frau über jemanden fallen, der nicht nur erotisch sondern auch geistig attraktiv ist, so ist das alles, was ein Mensch in seiner biologischen Existenz überhaupt erwarten kann. Festhalten, falls möglich. Dabeibleiben. Auch, wenn der Trieb doch gerne experimentieren möchte. Ganz objektiv.


Gruss

asteus

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30. Mai 2007 um 14:56

Unterschiedlich
Also ganz ehrlich könnte ich mir im Moment nichts schöneres Vorstellen als eine lockere Affäre. Aber ich denke es ist wie mit der platonischen Freundschaft zwischen Mann und Frau: Einer will irgendwann mehr.

Obwohl ich denke es kann auch funktionieren, da man ja bereits merkt in wie weit es mit dem anderen klappt. An Freundschaft glaub ich nur, wenn man bereits was miteinander hatte und weiß es klappt nicht.

Sind nicht alle Frauen und nicht alle Männer gleich....

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30. Mai 2007 um 15:20

Affären aus männlicher Sicht!
Meine Erfahrungen mit etlichen Affären:

Es waren zu 90 % verheiratete Frau, die einen lieben Mann und teilweise Kinder Zuhause hatten, wobei viele nicht einmal unglücklich waren in ihrer Ehe. Ich denke und einige haben das auch zugegeben, es war mehr der Reiz oder auch die Flucht aus dem Alttag.

Bemerkenswert ist auch die Tatsache, dass viele Ehemänner, der zu einer Affäre bereiten Frauen, unglaublich Eifersüchtig waren und ihre besseren Hälften am liebsten eingesperrt hätten.

Keine dieser Affären hat länger als 2 3 Monate gedauert, sollte sie auch nicht.

platin

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3. Oktober 2014 um 0:13

Selbstverständlich!
Selbstbewusste Frauen wie ich nutzen diese Art von Seiten um eine große Auswahl in einem kleinen Privaten Bereich zu bekommen. Und was mir auch sehr wichtig ist, ich habe einfach nicht die Zeit so lange nach einem Mann zu gucken.
Das Internet macht es mir da schon etwas leichter, ich hatte mal ein Profil auf C-Date, aber das war eher ein Reinfall. Jetzt bin ich bei www.bumsdates18.com und das läuft wie soll ich sagen Super. Hatte Heute wieder 4 Anfragen für das Wochenende. Also Langweilig wird einem so bestimmt nicht.

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21. November 2014 um 0:13

Affäre
Hallo. Bin verh. und ehrlich gesagt im bett fehlt sehr vieles beiuns. Ich suche affäre mit eine Dame. Hast du interesse ?
Lg Arda

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