Home / Forum / Liebe & Beziehung / Gibt es noch Menschen, die wirklich immer zu einem stehen?

Gibt es noch Menschen, die wirklich immer zu einem stehen?

23. April 2016 um 5:01

Ich muss mich einfach mal auskotzen, wird mit Sicherheit lang, deswegen danke ich schon mal, falls es einige überhaupt bis zum Schluss lesen...
Um überhaupt irgendwie anzufangen, erzähle ich etwas aus meinem Leben...:

Mit etwa 14 haben meine Probleme angefangen, hatte zu der Zeit meinen ersten richtigen Freund, der mich aber negativ beeinflusst hat. Das ging fast 5 Jahre so. Habe durch ihn Freund, Familie, Schule, alles vernachlässigt. Hab mich niedermachen lassen usw. Selbst schuld, ich weiß. Man erkennt es eben erst im Nachhinein alles.

Ich bin eine Person, die sich (leider) immer auf jemanden fokussiert. Ich brauche einfach eine Bezugsperson...Könnte vielleicht mit dem Tod meiner Mutter zusammenhängen? Ich war gerade mal 7, als ich sie verlor. Mein Vater tat zwar immer alles für mich, Nähe und Zuneigung gab es jedoch so gut wie nie. Er musste arbeiten um uns ernähren zu können. Er hat es aber dafür ansonsten super gemacht und ich bin froh einen Vater zu haben, der ja doch sonst irgendwie immer für mich "da" war. Ich war oft bei meiner Tante oder Schwestern als kleines Kind.

So, erste "Bezugsperson" war mein erster Freund. Wodurch dann eben all die Probleme auftauchten und ich erst nach fast 5 Jahren von ihm los kam.

Die zweite Bezugsperson war mein letzter Ex. Hab ihn durchs Internet kennengelernt. Die Beziehung ging in die Brüche, da ich seit einem Jahr arbeitslos war und es nur schleppend voran kam. Wegen starker Müdigkeit. Die war jedoch wirklich SO stark, das ich einige Arzt-Termine nicht wahrnehmen konnte. Gut, einige von euch werden wieder sagen, dass das doch alles leicht ist usw. Für mich war es aber in den Situationen nicht leicht .
Waren schon mal kurz getrennt, da seine Mutter Druck gemacht. Als wir wieder zusammen kamen, konnte ich ihm nicht mehr richtig vertrauen. Dieses Vertrauensproblem führte unter anderem dann halt auch dazu, das die Beziehung wieder endete. Er stand NIE hinter mir und hat nicht an mich geglaubt.

Zu meiner jetzigen Situation:
Seit ein paar Wochen nehme ich ein neues Medikament ein, hab das alte abgesetzt. Mir geht es wunderbar und ich brauch mittlerweile kaum einen Wecker stellen um dann vor 10 Uhr aufzuwachen. Das war davor einfach unmöglich, da ich immer so um die 15 Stunden +-3 geschlafen und meistens nachts auch noch einschlaf schwierigkeiten hatte. Ich wache automatisch nach 7-9 Stunden auf. Länger kann ich auch nicht mehr schlafen, selbst nachmittags einschlafen geht so gut wie gar nicht mehr.
So, dann hab ich im Februar ein Praktikum gemacht bei meinem Ex in der Stadt. Hatte mich dann weiter beworben, wollte dort sogar hinziehen und wirklich alles hinter mir lassen und neu anfangen mit ihm. Nun ja, geht nicht mehr. Hab jedoch (wahrscheinlich) die Ausbildung in einer anderen Stadt, ist jedoch trotzdem weit genug von meinem Heimatort entfernt. Also, mein Leben geht ENDLICH bergauf. der Frühling kommt, wetter super und meine Laune auch.

Jedoch kommen wir nun zum Problem:
Ich fühle mich einsam. Ich habe kaum einen, der wirklich zu mir hält. Meine Familie, bzw meine eine Schwester und mein Vater sind die einzigen Personen, die mich unterstützen und an mich glauben. Und das auch erst seit ca letztem Sommer, als ihnen aufgefallen ist, das ich mich langsam ins positive verändert habe.
Ich hab keine wirklich guten Freunde. Es ist etwas schwierig, besonders um diese Uhrzeit, das jetzt irgendwie zu formulieren. Also tut mir jetzt schon mal leid, wenns durcheinander ist.
Ich hatte jahrelang keinen Kontakt zu ihnen, wegen meinem ersten Ex. mein letzter Ex hat sie dann letztes Jahr zu meinem Geburtstag überraschend eingeladen. Es war ein schöner Abend und alle meinten, das man sich doch ab jetzt wieder öfter treffen kann. Schön und gut, danach gemeldet hat sich NIEMAND, außer ich. Habe später von einer der 3en erfahren, wie abfällig eine von ihnen über mich geredet hat. Ich wäre doch ein schmarotzer und asi, weil ich eben nicht arbeite. Und sowas nannte ich Freunde. Ich habe ihr daraufhin meine Meinung geschrieben. Dies jedoch sachlich und ich bin immer freundlich dabei gebleiben. Sie hatte einmal kurz geantwortet, danach nicht mehr. Wir hatten dann kaum bis keinen Kontakt, haben uns trotzdem zu 4 selten mal getroffen. Es lief jedes mal gleich ab. ICH frage, ob sie mal wieder Zeit haben, eine antwortet, die anderen machen HINTER MEINEM RÜCKEN einen Tag ab und ich muss zusehen, dass ich an dem Tag überhaupt Zeit habe. Danach wird wieder gesagt, wie schön der Abend doch war und das wir uns UNBEDINGT öfter sehen müssen. Dann meldet sich niemand mehr, bis ICH wieder frage, ob die denn überhaupt noch Lust haben, sich mit mir zu treffen. Daraufhin hatte ich ihn dann auch wieder meine Meinung geschrieben, wieder total sachlich und freundlich. ALLE haben sich entschuldigt und meinten, dass die versuchen, es zu ändern. Und dann wieder, niemand meldet sich. Heute Nacht waren wir auch wieder mal unterwegs, weil ICH spontan gefragt hab, ob sie Zeit hätten. Der Abend lief super, jedoch musste ich über einige gesagten Dinge nachdenken, das lässt mir einfach keine Ruhe und ich kann nicht schlafen. Dabei bin ich nie so lange wach...

So, wir kamen auf das Thema, das der Freund einer meiner Freundinnen mal geschreiben hatte, das ich ja doch WOHL cool bin und ich doch öfter mal mitkommen soll. Ich hab gefragt, wie er das denn meint. Sie meinte halt, das sie erzählt hatte, wie ich bin. Hab sie im Stich gelassen und andauernd versetzt (wobei das JAHRE her ist, ich mich entschuldigt habe und mich zurzei wirklich Mühe gebe...) und ich halt nicht arbeite und mein Leben nicht auf die Reihe kriege. Das macht mich natürlich auch zu einer schlechten Freundin... Die sind gerade mal etwas mehr als ein halbes Jahr zusammen, das heißt das sie in den letzten Moanten noch so abfällig über mich gesprochen hat und ihr Freund mich deswegen mit "anderen Augen gesehen hat". War halt letztes Mal erst das zweite mal mit ihm und der Clique unterwegs... Es verletzt mich einfach. Ich habe das Gefühl, das echt keiner zu mir hält...mein Ex nicht, meine Freunde nicht, auch ein Teil meiner Familie nicht... erst seit dem ich die Ausbildungsstelle so gut wie habe, fangen alle an, anders über mich zu reden und zu mir zu halten. Es macht mich einfach so traurig, dass es niemanden gibt, der in Schlechten Zeiten zu einem hält. Ich habe mich war in den letzten Wochen/Monaten wirklich super zum positiven geändert, aber doch bin ich noch der gleiche Mensch... Alleine deswegen habe ich so ein Problem damit, Leuten zu vertrauen. Ich habe Angst jemanden an mich ran zu lassen und dann doch wieder fallen gelassen zu werden. Klar, sowas gehört im Leben dazu, aber ich hätte gerne wenigstens eine Freundin, mit der ich über alles reden kann und die immer zu mir hält, auch hinter meinem Rücken...
Ich glaub, das war nicht alles. Es ist jedoch super schwer, sich noch um diese Uhrzeit zu konzentrieren...

Ach ja, bin in psychologischer Behandlung. Meine Ärztin sagt mir jedoch, das ich doch keine gute Freundin brauche und mehrere Bekanntschaften auch ausreichen. Dann kann ich mit jedem über etwas reden. Also das die passende Person für jedes Thema dabei ist. Sie hilft mir ansosnten aber auch nicht so ganz in der Therapie und macht mich eher etwas "nieder" als mir zu helfen. Werde mir aber ab Sommer in der neuen Stadt eine neue Psychologin suchen...

Mehr lesen

23. April 2016 um 5:41

Naja...
Menschen, die immer zu einem stehen - das kommt darauf an.
Du bringst das Beispiel von Deiner Freundin: Wenn die immer zu Dir stehen würde, auch wenn Du "eine schlechte Freundin" warst, dann müsste sie selbst mal ganz dringend in Therapie. Ja, Freunde sollte man auch durch schlechte Zeiten hindurch begleiten - aber für begrenzte Zeit. Immer zu jemandem stehen, der einen mit Füssen tritt (aus welchen Gründen auch immer, auch wenn derjenige durch Krankheit und andere Ummstände nicht anders kann) ist krank und sonst nichts.

Ich denke, Du kannst, darfst und solltest nicht erwarten, dass andere zu Dir stehen, wenn Du selbst (noch) nicht gesellschaftsfähig bist. Freundschaften sind immer ein Geben und Nehmen, gegenseitige Rücksicht, gegenseitige Loyalität. Wenn man seinen eigenen Part nicht erfüllen kann - muss man auf den anderen verzichten, bis das der Fall ist.

Wenn sich Dein Leben wieder bessert, wirst Du auch wieder Freundschaften finden, aber so lange wie Du nicht für jemanden ein Freund sein konntest, konnte auch Dir niemand ein Freund sein - weisst Du, was ich meine?

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

23. April 2016 um 10:29

Du
schreibst doch selber dass du durch deinen ersten Freund alle vernachlässigt hättest, freunde Familie und Schule etc.

Aber jetzt erwartest du, dass deine freunde nach einer Entschuldigung von dir sofort wieder zu dir stehen sollten... Du hattest sie über 5 jahre vernachlässigt. Vertrauen aufbauen dauert Zeit, dass sie sich nicht unbedingt mit dir treffen wollen, oder dich eben nicht berücksichtigen, kann ich absolut verstehen. Jetzt musst du dich nun einmal eine Zeit lang bemühen und deine freunde fragen, irgendwann pendelt es sich wieder ein, aber DU musst dafür was tun, und nicht deine Freunde.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

23. April 2016 um 10:45
In Antwort auf avarrassterne1

Naja...
Menschen, die immer zu einem stehen - das kommt darauf an.
Du bringst das Beispiel von Deiner Freundin: Wenn die immer zu Dir stehen würde, auch wenn Du "eine schlechte Freundin" warst, dann müsste sie selbst mal ganz dringend in Therapie. Ja, Freunde sollte man auch durch schlechte Zeiten hindurch begleiten - aber für begrenzte Zeit. Immer zu jemandem stehen, der einen mit Füssen tritt (aus welchen Gründen auch immer, auch wenn derjenige durch Krankheit und andere Ummstände nicht anders kann) ist krank und sonst nichts.

Ich denke, Du kannst, darfst und solltest nicht erwarten, dass andere zu Dir stehen, wenn Du selbst (noch) nicht gesellschaftsfähig bist. Freundschaften sind immer ein Geben und Nehmen, gegenseitige Rücksicht, gegenseitige Loyalität. Wenn man seinen eigenen Part nicht erfüllen kann - muss man auf den anderen verzichten, bis das der Fall ist.

Wenn sich Dein Leben wieder bessert, wirst Du auch wieder Freundschaften finden, aber so lange wie Du nicht für jemanden ein Freund sein konntest, konnte auch Dir niemand ein Freund sein - weisst Du, was ich meine?

Mein
Leben hat sich aber schon seit einigen Jahren gebessert. ich bin seit 3 Jahren nicht mehr mit meinem Ex zusammen, seit 2,5 Jahren versuche ich, den Kontakt irgendwie aufrecht zu erhalten und in dieser Zeit hab ich sie mit Sicherheit nicht "mit Füßen getreten" oder sonst etwas. Das einzige was War, War eben die Müdigkeit. Das ich mich Anfang der 3 Jahre nicht komplett ändern konnte, ist klar. das kam jetzt einfach mit der Zeit. Ich habe mir danach immer Mühe gegeben, jedoch gab es auch zu der Zeit schlimme Sachen, die passiert sind und in der ich einfach eine gute Freundin gebraucht hätte... und ich finde, wenn von allen Seiten das Interesse besteht, die Freundschaft wieder aufzubessern, dann sollten ALLE an einem Strang ziehen. Sie haben gesagt, dass sie mir verziehen haben. Also nach 2,5 Jahren nachtragend zu sein finde ich schon echt doof. So richtig Kontakt haben wir aber erst seit letztem November. Das finde ich halt einfach schade. Ich War ja jetzt nicht so ein Fall, der komplett unten War, sondern ich War einfach nur immer müde.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

23. April 2016 um 10:48

Das
tu ich auch. Es gab immer wieder zwischendurch kleine Schritte, die mir zeigten, das es voran geht. Doch diese Schritte hat einfach niemand gesehen. Wenn ich auf etwas stolz War, dann wurde ich angeguckt, als wäre ich bescheuert. Denn es gab ja nichts aus deren Sicht, auf was ich stolz sein konnte. Da ist es einfach Schwierig, das Selbstvertrauen zu steigern.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

23. April 2016 um 10:56
In Antwort auf lollypop2013

Du
schreibst doch selber dass du durch deinen ersten Freund alle vernachlässigt hättest, freunde Familie und Schule etc.

Aber jetzt erwartest du, dass deine freunde nach einer Entschuldigung von dir sofort wieder zu dir stehen sollten... Du hattest sie über 5 jahre vernachlässigt. Vertrauen aufbauen dauert Zeit, dass sie sich nicht unbedingt mit dir treffen wollen, oder dich eben nicht berücksichtigen, kann ich absolut verstehen. Jetzt musst du dich nun einmal eine Zeit lang bemühen und deine freunde fragen, irgendwann pendelt es sich wieder ein, aber DU musst dafür was tun, und nicht deine Freunde.

Die
Entschuldigung kam schon vor 3 Jahren. Ich habe mich immer als erstes gemeldet, die ganzen Jahre über. Es ist einfach mühsam, besonders wenn man noch andere Probleme hat und sich eigentlich um sich selbst kümmern soll. Dazu kommt aber, daß sie selbst jetzt die Dinge tun mit ihrem Freund (zum Teil) die für mich in der früheren Beziehung selbstverständlich waren, wodurch sie dann halt das Gefühl hatten, vernachlässigt zu werden. Falls du verstehst, was ich meine. Ihnen ist ihre Beziehung mittlerweile viel wichtiger. Ich versteh es, sie damals nicht. Nun gut, wir waren damals ja auch gerade mal 14-19 Jahre. Da denkt man ja normalerweise anders über Beziehungen. Ich habe sie auch nicht 5 Jahre lang vernachlässigt. Das kam erst 2011 so wirklich, als ich die Schule wechselte. 2013 hab ich dann wieder den Kontakt zu Ihnen gesucht. Zu der Zeit War ich in stationärer Behandlung, eine von ihnen hatte Geburtstag und ich hatte dann einen Brief geschrieben. Ab da an hab ich mich immer wieder für mein Verhalten entschuldigt. Ich finde, nach 3 Jahren ist auch irgendwann mal gut. Ich hatte die 3 heute Nacht nochmal angeschrieben und gefragt, was das sollte, was sie meinen usw. Selbst da wurde mir gesagt, dass das nervt und man doch alte Sachen nicht mehr hervor holen sollte. Sie haben mir also verziehen. Deswegen verstehe ich das alles einfach nicht und frage mich, ob sie überhaupt jemals wieder so für mich da sein werden. Wenn wir feiern waren und eine Probleme mit ihrem Freund hat, redet sie mit mir darüber und jedes mal bekomme ich ein Danke, das ich zuhöre. Wieso kommen sie also kaum von sich alleine auf mich zu?

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

23. April 2016 um 11:02

Noch ein nachtrag
Mir geht es hauptsächlich allgemein darum, ob es überhaupt Menschen gibt, auf die man sich verlassen kann. Auf mich kann man es mittlerweile, da bin ich mir sehr sicher und ich stehe immer zu Freunden, Familie oder dem Partner. Sollte man sich überhaupt jemals so sehr auf andere verlassen, ihnen vertrauen? Oder sollte man alles lieber alleine regeln? Mir fehlt es einfach, mit irgendwem über alles zu reden. Mein letzter Ex War so ein Ankerpunkt und ich sage mal in freundschaftlichen Sachen hab ich ihm immer sehr vertraut. Aber einfach dieser Zusammenhalt, ich kenne es nicht. Ich habe 2 Schwestern, die halten super zusammen. Ich werde jedoch außen vor gelassen, da sie viel älter sind als ich. Klar, falls was sein sollte, kann ich sie auf sie zählen. Ich weiß nicht wie ich es erklären soll... einfach dieser Zusammenhalt... vielleicht wisst ihr ja, was ich meine...

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

23. April 2016 um 11:33

Du sagst
dein Leben hat sich bereits vor 3 Jahren ins positive gewandelt aber richtig Kontakt mit deinen alten Freunden hast du erst wieder seit November. Das ist gerade mal ein halbes Jahr her und sorry aber erzählen kann man viel wenn der Tag lang ist. Du musst deinen Freunden erst mal beweisen dass du dich tatsächlich geändert hast und dir ihr Vertrauen erst mal erarbeiten. Dir fällt es selbst schwer, vertrauen zu anderen zu fassen, erwartest aber dass sie es dir einfach so entgegenbringen?! Merkst du die Ironie? Freundschaft, vertrauen und Loyalität sind Dinge die man sich erst verdienen muss und nicht einfach Anspruch darauf hat. Ich verstehe, dass dir sowas fehlt und ich bin sicher dass es Menschen gibt, die immer zu 100% hinter einem stehen. Aber nicht von heute auf morgen. Das ist ein Prozess der sich entwickeln muss und an dem vor allem stetig gearbeitet werden muss. Vielleicht sind die Dinge von damals aber auch so verzwickt, dass dieses Vertrauen nie wieder hergestellt werden kann und wenn dann nur mit sehr viel Engagement deinerseits. Es gibt Gründe weshalb es mache Menschen aus der Vergangenheit nicht in die Zukunft schaffen. Lebensansichten ändern sich, vertrauen wird gebrochen oder die Chemie stimmt nicht mehr. Daran ist niemand schuld, das ist das Leben. Mir kommt es aber ein wenig so vor als würdest du allen andern die Schuld geben - immerhin gibst du dir ja so viel Mühe. Schon klar, tust du sicherlich das bezweifle ich gar nicht. aber du verlangst Verständnis für deine Situation, bist aber nicht bereit, eventuell auch deren Verhalten zu verstehen und noch härter daran zu arbeiten, Ihnen deine neue Seite zu zeigen. Man kann sich Freundschaft nicht erzwingen... Arbeite weiter an dir und deinen Fähigkeiten als Freundin. erkenne aber auch wann es keinen Sinn mehr mehr an Leuten festzuhalten die dich vielleicht gar nicht mehr als Freundin haben möchten und versuche vielleicht auch einen kompletten Neuanfang was das betrifft. Es gibt so viele Menschen da draußen, mit denen du dich anfreunden kannst - aber auch hier gilt: dieses "hinter einem stehen in guten und in schlechten Zeiten" musst du dir erarbeiten und selbst zu einer Freundin werden, auf die man sich immer verlassen kann. Auch Kritik muss man sich von Freunden gefallen lassen. Auch wenn man es nicht gerne hört, aber das gehört eben auch dazu. Ich wünsche dir viel Kraft und bleibe unbedingt dran! Verzwifel nicht gleich wenn es mal nicht so läuft wie du es gerne hättest. Beweise dir selbst dass du dein Leben im Griff hast und gib nicht auf - und erst wenn das gegeben ist, können es auch andere erkennen.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

Frühere Diskussionen
Diskussionen dieses Nutzers
Beziehung mit dem Ex verarbeiten
Von: pd2030
neu
11. März 2016 um 1:25
Wir machen deinen Tag bunter!
instagram