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Gibt es keine Liebe mehr?

14. Oktober 2010 um 13:57

Gibt es wirklich keine glücklichen Paare mehr in unserer Gesellschaft? Seit zwei Jahren bin ich von meinem Mann getrennt, die Hoffnung, die wahre Liebe zu finden, hab ich glaub schon längst aufgegeben und nach dem, was ich hier so lese und in den zwei Jahren gesehen habe, scheint es sie doch tatsächlich nicht zu geben. Entweder sind die Paare an sich schon unglücklich oder einer von beiden sucht sich eine Affäre, soll das wirklich die neue Beziehung sein?

Ist es wirklich so aussichtslos, dass sich zwei Menschen begegnen, die sich symphatisch finden und über die Zeit aus der Symphatie Liebe entstehen könnte? Füreinander da zu sein, sich gegenseitig Halt zu geben, zusammen zu lachen, sich vom Tag erzählen, gefühlvolle Momente erleben, den anderen vermissen und sich auf ihn freuen also doch ziemlich schlichte einfache Dinge, die in eine Beziehung gehören sollten. Den Partner eben einfach lieben, ohne ihn mit der Liebe zu erdrücken - ist das wirklich so schwer und unmöglich zu realisieren?

Hab ja schon fast das Gefühl, ich komm von nem anderen Stern!!!

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14. Oktober 2010 um 14:07

Das wüsste ich auch zu gerne...
...ich hoffe es doch stark. ich selbst habe noch keine erfahrung mit beziehungen > 3 jahre oder zusammenwohnen, aber ich verliere leider leider immer mehr die vorstellung vom "glücklichen gemeinsamen leben".
eher werde ich deprimiert z.b. durch die unzähligen beiträge hier im forum von unglücklichen frauen und männern, die in einer langjährigen partnerschaft feststecken und sich selbst ganz verloren haben.

Mittlerweile habe ich richtig Angst, dass auch in meiner beziehung plötzlich das "ich" verschwindet und durch "wir" ersetzt wird, dass die probleme auftreten, die so typisch sind für lange beziehungen: alltag, unerfülltes liebesleben, nur noch vollständig durch den partner zu sein, und die böse gewöhnung.

ich glaube ja gar nicht an die perfekte große problemlose liebe, ich weiß, dass probleme dazu gehören- aber ist es so schwierig, die zu meistern?

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14. Oktober 2010 um 14:08

Hey
das hier ist ein forum, wo andere ihre probleme schildern, was auch erklären würde wieso du hier seit 2 jahren sowas liest.
wieso sollte ein glückliches pärchen hier reinschreiben wie gut es ihnen geht
außerdem die schönen gefühle die du hier schilderst, von wegen zusammengehörigkeit, verliebt sein, vermissen etc. die wirst du ja auch erlebt haben, sonst hättest du deinen exmann nicht geheiratet.
es kann halt nciht alles auf anhieb klappen und manchmal kann man halt nciht wieder sofort die bessere hälfte finden, nur geduld

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14. Oktober 2010 um 14:09


Hallo,

du kommst nicht von einem anderen Stern!
Es ist einfach nur so und das hat mal eine Freundin zu mir gesagt:
Liebe ist ein Moment, du weißt niemals wie lange der Moment dauert!
Es kann gut gehen und der Moment geht bis zum Lebensende,
aber es kann auch schlecht laufen und die Liebe geht nur ein paar Monate, Jahre.
Man sollte den Moment den man mit jem. hat genissen und heute in unser viel zu schnellen Welt will man nichts verpasssen.
Ehe und Kinder sind keine Garantie mehr das man zusammen bleibt.
Eigentlich sehr schade, aber leider entwickelt sich so eine Gesellschft, wo es keine Grenzen keine Tabus mehr gibt.
Man muss eben versuchen in dieser Welt seinen Platz zufinden. Vielleicht für immer mit einem Partner oder eben mit mehreren.
Besonders muss man das einfach auch ein bisschen anderes sehen, früher waren Frauen stärker abhängig von ihrem Männern und damal gab es auch schon Konflikte und schwierigkeiten in Beziehungen nur wurden diese anders angegangen weil man eben wusste das man von dem anderen abhängig ist.
Heute läuft das anderes, Frauen verdienen ihr GEld genauso wie die Männer sie können sie genauso eine Wohnung leisten und ihre Kinder versorgen wie es eben damals nur der Mann alleine konnte.
Die Liebe geht unter dem wandel der GEsellschaft unter und nicht weil Menschen nicht mehr lieben können, sondern einfach nur wissen, dass Sie eben niemals einsam sind, und niemals abhängig sind.
Wer heute als Frau von seinem Mann abhängig ist wird komisch angeschaut, früher war es umgekehrt.
Also zum Schluss, ich denke einfach man kann die große Liebe finden, aber vielleicht braucht man dazu mehr als eine Beziehung um sie zu finden!

vlg

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14. Oktober 2010 um 21:02

Freut mich
find ich ja schön, dass es wenigstens hin und wieder noch Pärchen gibt, die sich gefunden zu haben scheinen. Es geht mir nicht darum, was ich hier drin lese, ich bin erst seit kurzem hier, aber es passt zu dem Bild, was ich leider auch außerhalb des Internets bekommen habe. Ich hab mich mal mit einigen unterhalten, aus Freundes- und Famillienkreis, ob sie sagen können, sie lieben ihren Partner. Bis auf eine, konnte es keine, das finde ich - sagen wir - ziemlich ernüchternd. Es sind liebe Menschen, nicht dass du was falsches denkst. Aber es ist wohl so, dass Liebe wohl in erster Linie nicht mehr wichtig ist, sondern das Zusammenleben einfach funktionieren muss. Na ja, und dass man Kompromisse eingehen muss, ist mir ja auch klar, inwiefern und in welcher Menge muss wohl auch jeder für sich selber entscheiden. Ein Leben ohne Gefühl wollte ich jedenfalls nicht für mich

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14. Oktober 2010 um 21:06
In Antwort auf sun992


Hallo,

du kommst nicht von einem anderen Stern!
Es ist einfach nur so und das hat mal eine Freundin zu mir gesagt:
Liebe ist ein Moment, du weißt niemals wie lange der Moment dauert!
Es kann gut gehen und der Moment geht bis zum Lebensende,
aber es kann auch schlecht laufen und die Liebe geht nur ein paar Monate, Jahre.
Man sollte den Moment den man mit jem. hat genissen und heute in unser viel zu schnellen Welt will man nichts verpasssen.
Ehe und Kinder sind keine Garantie mehr das man zusammen bleibt.
Eigentlich sehr schade, aber leider entwickelt sich so eine Gesellschft, wo es keine Grenzen keine Tabus mehr gibt.
Man muss eben versuchen in dieser Welt seinen Platz zufinden. Vielleicht für immer mit einem Partner oder eben mit mehreren.
Besonders muss man das einfach auch ein bisschen anderes sehen, früher waren Frauen stärker abhängig von ihrem Männern und damal gab es auch schon Konflikte und schwierigkeiten in Beziehungen nur wurden diese anders angegangen weil man eben wusste das man von dem anderen abhängig ist.
Heute läuft das anderes, Frauen verdienen ihr GEld genauso wie die Männer sie können sie genauso eine Wohnung leisten und ihre Kinder versorgen wie es eben damals nur der Mann alleine konnte.
Die Liebe geht unter dem wandel der GEsellschaft unter und nicht weil Menschen nicht mehr lieben können, sondern einfach nur wissen, dass Sie eben niemals einsam sind, und niemals abhängig sind.
Wer heute als Frau von seinem Mann abhängig ist wird komisch angeschaut, früher war es umgekehrt.
Also zum Schluss, ich denke einfach man kann die große Liebe finden, aber vielleicht braucht man dazu mehr als eine Beziehung um sie zu finden!

vlg

Frei oder geborgen
Ich glaube, mit deiner Emanzipation der Frau hast du wohl gar nicht mal so unrecht. Ne liebe freundin von mir hat mir vor kurzem was ähnliches gesagt. Früher hatten die Frauen doch gar keine Zeit, darüber nachzudenken. Sie hatten sich um die Familie und den Haushalt zu kümmern, sich um das Wohl des Mannes zu kümmern, wurden von der Gesellschaft in eine Schublade gesteckt und keiner hat aufgemurrt, keiner hat Wünsche geschweige denn Forderungen gestellt. Es bestand wohl einfach keine Zeit dafür. Heute sind Frauen gleichberechtigt, stehen ihren eigenen Mann, sind unabhängig, haben Wünsche und Vorstellungen. Fragt man sich nun, was von beiden ist nun die günstigere Variante, lieber in der Gesellschaft untergeordnet, kein Platz und keine Zeit zum Nachdenken und sich vielleicht halbwegs geborgen fühlen oder doch frei und unabhängig zu sein und festzustellen, dass man sich am Ende doch allein fühlt. Ein Freund hat mal zu mir gesagt: Ist es ein Unterschied, ob unglücklich oder allein, eigentlich nicht

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14. Oktober 2010 um 21:48
In Antwort auf diesonne4

Das wüsste ich auch zu gerne...
...ich hoffe es doch stark. ich selbst habe noch keine erfahrung mit beziehungen > 3 jahre oder zusammenwohnen, aber ich verliere leider leider immer mehr die vorstellung vom "glücklichen gemeinsamen leben".
eher werde ich deprimiert z.b. durch die unzähligen beiträge hier im forum von unglücklichen frauen und männern, die in einer langjährigen partnerschaft feststecken und sich selbst ganz verloren haben.

Mittlerweile habe ich richtig Angst, dass auch in meiner beziehung plötzlich das "ich" verschwindet und durch "wir" ersetzt wird, dass die probleme auftreten, die so typisch sind für lange beziehungen: alltag, unerfülltes liebesleben, nur noch vollständig durch den partner zu sein, und die böse gewöhnung.

ich glaube ja gar nicht an die perfekte große problemlose liebe, ich weiß, dass probleme dazu gehören- aber ist es so schwierig, die zu meistern?

Alltag mit Überraschungen
Na ja, eigentlich sollte es nicht schwierig sein, solange beide daran arbeiten. Der Alltag wird sicher früher oder später kommen, aber man muss halt zusehen, dass man für sich immer wieder kleine Momente zu zweit schafft, gerade dann, wenn mal Kinder da sind, da bleibt vieles auf der Strecke. Solange sich man sich bzw. den Partner vielleicht hin und wieder mal überrascht, sollte es wohl funktionieren. Mit dem, dass das "Ich" verschwindet, versteh ich nicht ganz. Das macht ja eigentlich die Beziehung aus, dass man zu zweit ist, dass man zusammen entscheidet und plant. Das soll nicht heißen, dass man permanent aufeinander hängt, jeder brauch seinen Freiraum, Zeit auch mal für sich, ist zumindest meine Meinung. Dass man zu zweit eigentlich das vollendete Ganze wird, find ich auch nicht als so sträflich, eigentlich ist es doch ein schönes Gefühl, wenn man sich dadurch erst vollkommen fühlt, solange man sich selbst dabei eben nicht vergisst

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14. Oktober 2010 um 22:19

Vielleicht
ist die antwort einfach ernüchternd- es gibt sicherlich ausnahmefälle davon, aber diese sind recht selten.

meiner erfahrung nach sucht es sich in einem bestimmten alter schwieriger, als in jungen jahren.

früher hatten wir einen riesen vorsprung vor den jungs- den diese längst aufgeholt haben. der markt ist voll von singlefrauen, die männer haben eine große auswahl.

sehr viele frauen, die sich nach langer beziehungszeit ( ich rede mal von frauen ab 35/40) jetzt alleine auf dem singlemarkt sehen, stellen erstaunt fest, daß sie gewöhnt durch ihre ansprüche (welche auch zum großteil gerechtfertigt sind) plötzlich nicht mehr so einfach einen passenden partner finden- diese suchen sich meist eine junge vorzeigefrau, mit der evtl. noch kinder möglich sind- oder suchen weit entfernt im ausland- dort ist das angebot riesig.

dann ist auch noch der trend in der heutigen zeit zu beobachten, sich schnell zu trennen, wenns schwierig wird- es könnte ja einen besseren und einfacheren partner geben.

und viele sehnen sich auch garnicht nach menschlicher wärme oder einer richtigen beziehung- da ihnen eine affaire ausreicht, bei der einfache körperliche befriedigung erfüllt wird. alles andere wäre ja "anstrengend".

nein, du kommst nicht von einem anderen stern- deine ansprüche sind durchaus als normal zu bezeichnen und überhaupt nicht überzogen oder "über-anspruchsvoll."

sicherlich gibt es noch glückliche partnerschaften und die hoffnung darauf sollte man nicht aufgeben- aber leider sieht die realität doch sehr ernüchternd aus. es ist aber kein grund zur verzweiflung, finde ich- im gegenteil.

es wird wohl das beste sein, sich "finden zu lassen" und lieber alleine zu bleiben, als einen partner an der seite zu haben, der mich als mensch nicht zu schätzen weiß.

das was du hier beschreibst, ist nicht unmöglich zu realisieren- vielleicht ein wenig schwer zu finden. aber irgendwo findet sich die "nadel im heuhaufen." ganz sicher.

lg

enigma

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14. Oktober 2010 um 23:02
In Antwort auf missingyou70

Alltag mit Überraschungen
Na ja, eigentlich sollte es nicht schwierig sein, solange beide daran arbeiten. Der Alltag wird sicher früher oder später kommen, aber man muss halt zusehen, dass man für sich immer wieder kleine Momente zu zweit schafft, gerade dann, wenn mal Kinder da sind, da bleibt vieles auf der Strecke. Solange sich man sich bzw. den Partner vielleicht hin und wieder mal überrascht, sollte es wohl funktionieren. Mit dem, dass das "Ich" verschwindet, versteh ich nicht ganz. Das macht ja eigentlich die Beziehung aus, dass man zu zweit ist, dass man zusammen entscheidet und plant. Das soll nicht heißen, dass man permanent aufeinander hängt, jeder brauch seinen Freiraum, Zeit auch mal für sich, ist zumindest meine Meinung. Dass man zu zweit eigentlich das vollendete Ganze wird, find ich auch nicht als so sträflich, eigentlich ist es doch ein schönes Gefühl, wenn man sich dadurch erst vollkommen fühlt, solange man sich selbst dabei eben nicht vergisst

Hi missingyou!
Es ist schade, dass Du mittlerweile zu einer solchen Einstellung gelangt bist bzw. durch Deine Erfahrungen gelangen musstest. Einer Freundin von mir geht es ähnlich, sie sucht, sie versucht und irgendwie jagt eine Enttäuschung die nächste. Ich verstehe, dass das sehr frustrierend ist.
Du solltest aber das positive Denken nicht aufgeben, denn es gibt sie, die bedingungslose Liebe. Ich habe es nicht geblaubt, nicht zu hoffen gewagt und musste 45 Jahre alt werden und einige bittere Erfahrungen machen, um ihr zu begegnen.
Dann habe ich übers Internet (als ich eine Affaire suchte) die Liebe meines Lebens gefunden - den Mann, den ich mir immer erträumt habe, von seinem Charakter her, von seinem Wesen, erotisch gesehen - einfach in allem. Unsere Lebensumstände sind nicht umkompliziert, aber unsere Liebe ist stärker und gemeinsam schaffen wir alles.
Vielleicht ist dies eine kleine Motivation für Dich, die Hoffnung nicht aufzugeben und weiter offen für den Moment zu sein, in dem Dir der Richtige gegenüber steht.
Viel Glück u. liebe Grüße
Katrin

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15. Oktober 2010 um 16:55

Ich komme auch von einem anderen Stern
Hallo,

ja es gibt so Phasen da denkt man, ich spinne wohl!
Und ja doch es gibt wohl noch solche Partner die den Wunsch haben wie Du schreibst "füreinander da zu sein, sich gegenseitig Halt zu geben, zusammen zu lachen, sich vom Tag erzählen, gefühlvolle Momente erleben, den anderen vermissen und sich auf ihn freuen" Allerdings kann ich nicht sagen wo die sich verstecken und ob die nicht evtl. eine Tarnkappe tragen. Letzteres ist mir das wahscheinlichste...

Allerdings frage ich mich des öfteren ob die auf einem anderen Stern leben. Sagt man doch Frauen kommen von der Venus und Männer vom Mars...

Eine gute Lösung zum Auffinden eines solchen Exemplares habe ich bis heute nicht gefunden....ich gebe aber nicht auf. Ich glaube an das Gute....seufz

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15. Oktober 2010 um 17:28

So...
Ihr könnt mich jetzt gerne auslachen, weil ich junges Küken meinen Senf dazugebe!

Ich persönlich glaube, die Problematik liegt darin, dass Frauen überzogene Vorstellungen haben und Männer mangelnden Respekt vor den Frauen. Das ist jetzt sehr pauschal gesprochen und trifft natürlich nicht auf alle zu.

Aber was erwarten die Frauen von den Männern? Er muss einfach die perfekten Erwartungen erfüllen: gutaussehend, gebildet, humorvoll und möglichst viel Geld mitheimbringen. Dann sollte er noch im Haushalt anpacken, der perfekte Bilderbuch-Vater sein etc. pp. Es tut mir leid, aber ich selbst ich mit meinen 20 Jahren weiß, dass es diesen Mann nicht gibt. Die Frage ist eher, welche Eigenschaften sind bei meinen Partner wichtig und wo kann ich Kompromisse eingehen? Über welche Fehler kann ich hinwegsehen? Noch dazu neigen Frauen ja zum Übertreiben, Überdramatisieren und manche sind einfach nur noch naiv.
Einige Beispiele, hier aus dem Forum, die immer wieder auftauchen:
"Mein Freund, schaut anderen Frauen nach. Trennung?"
"Mein Freund wagt es Rechtschreibfehler zu haben!"
"Ich bin die Geliebte. Wird er seine Frau nach 12 Jahren endlich verlassen??"
Kein Wunder dass die heutigen Beziehungen nicht mehr funktionieren, weil man dazu neigt sich bei jeden Furz zu trennen, oder andersrum es bei Partner aushält, die einen gar nicht verdienen. (Diese Fälle gibt es ja leider auch!)

Was ich auch bei vielen Paaren vermisse ist eine gelungene Kommunikation. Man sollte den Partner sagen können, was einen nicht passt, jetzt kommt aber das große ABER: man sollte auch die Kritikpunkte des Partner ernst nehmen und eventuell daran arbeiten. Viele Frauen fällt es schwer, ihre Wünsche zu kommunizieren und erwarten dann von ihren Männern, dass diese erfüllt werden. So funktioniert es leider nicht. Man muss schon sagen was man will.

Ich glaube, man kann mit jeden Partner zusammen sein, wenn beide die gleichen Lebensziele verfolgen, beide in der Lage sind Kompromisse einzugehen und eine gute Kommunikation zwischen beiden Partner herrscht.

Tut mir leid, dass nur die Frauen angeprangert werden, denn auch Männer haben ihre Fehler. Aber darauf wollte ich nicht eingehen, weil es sonst den Rahmen gesprengt hätte.

Und dir liebe missingyou, wünsche ich die ganz große Liebe. Es gibt sie. Man sollte nur nicht daran glauben, dass sie einem in den Schoß fällt und das man dafür nichts zu tun muss. Aber wenn man jemanden richtig und aus dem wahren Herzen liebt, dann fällt es einem nicht schwer.

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15. Oktober 2010 um 21:55
In Antwort auf moonlady90

So...
Ihr könnt mich jetzt gerne auslachen, weil ich junges Küken meinen Senf dazugebe!

Ich persönlich glaube, die Problematik liegt darin, dass Frauen überzogene Vorstellungen haben und Männer mangelnden Respekt vor den Frauen. Das ist jetzt sehr pauschal gesprochen und trifft natürlich nicht auf alle zu.

Aber was erwarten die Frauen von den Männern? Er muss einfach die perfekten Erwartungen erfüllen: gutaussehend, gebildet, humorvoll und möglichst viel Geld mitheimbringen. Dann sollte er noch im Haushalt anpacken, der perfekte Bilderbuch-Vater sein etc. pp. Es tut mir leid, aber ich selbst ich mit meinen 20 Jahren weiß, dass es diesen Mann nicht gibt. Die Frage ist eher, welche Eigenschaften sind bei meinen Partner wichtig und wo kann ich Kompromisse eingehen? Über welche Fehler kann ich hinwegsehen? Noch dazu neigen Frauen ja zum Übertreiben, Überdramatisieren und manche sind einfach nur noch naiv.
Einige Beispiele, hier aus dem Forum, die immer wieder auftauchen:
"Mein Freund, schaut anderen Frauen nach. Trennung?"
"Mein Freund wagt es Rechtschreibfehler zu haben!"
"Ich bin die Geliebte. Wird er seine Frau nach 12 Jahren endlich verlassen??"
Kein Wunder dass die heutigen Beziehungen nicht mehr funktionieren, weil man dazu neigt sich bei jeden Furz zu trennen, oder andersrum es bei Partner aushält, die einen gar nicht verdienen. (Diese Fälle gibt es ja leider auch!)

Was ich auch bei vielen Paaren vermisse ist eine gelungene Kommunikation. Man sollte den Partner sagen können, was einen nicht passt, jetzt kommt aber das große ABER: man sollte auch die Kritikpunkte des Partner ernst nehmen und eventuell daran arbeiten. Viele Frauen fällt es schwer, ihre Wünsche zu kommunizieren und erwarten dann von ihren Männern, dass diese erfüllt werden. So funktioniert es leider nicht. Man muss schon sagen was man will.

Ich glaube, man kann mit jeden Partner zusammen sein, wenn beide die gleichen Lebensziele verfolgen, beide in der Lage sind Kompromisse einzugehen und eine gute Kommunikation zwischen beiden Partner herrscht.

Tut mir leid, dass nur die Frauen angeprangert werden, denn auch Männer haben ihre Fehler. Aber darauf wollte ich nicht eingehen, weil es sonst den Rahmen gesprengt hätte.

Und dir liebe missingyou, wünsche ich die ganz große Liebe. Es gibt sie. Man sollte nur nicht daran glauben, dass sie einem in den Schoß fällt und das man dafür nichts zu tun muss. Aber wenn man jemanden richtig und aus dem wahren Herzen liebt, dann fällt es einem nicht schwer.

Top
Also dich wird ganz sicher niemand auslachen, ich finde es bemerkenswert, was für ne reife Einstellung du mit deinen 20 hast. Eigentlich sind es doch eher die jüngeren, die doch sehr obeflächlich sind, da scheinst du wohl zu den wenigens Ausnahmen zu gehören. Kompromisse wird man immer eingehen müssen, ist eben nur die Frage, in welchem Ausmaß und Ansprüche, na ja, im Laufe der Jahre hat man dann schon ein wenig Ansprüche, wohl aber andere als in jungen Jahren. Geld z.B. spielt für mich keine Rolle, nciht weil ich so viel habe, sondern weil es einfach für mich nicht wichtig ist. Das zwischenmenschliche muss stimmen, das Gefühl muss einfach da sein. Ansonsten bin ich schon ziemlich deiner Meinung. Wirklich echt bewundernswert, bleib so wie du bist

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