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Gibt es Frauen, die was mit einem Analphabeten anfangen würden?

6. November 2017 um 10:12

Ich bin ein primärer Analphabet und besuchte zehn Jahre eine Förderschule für Lernbehinderte. Ich hätte gerne eine Freundin, am liebsten eine mit Abitur. Ich habe eben einige Dokus über Analphabetismus angeschaut und habe mich gleich betroffen gefühlt. Unter Anderem bin ich auf das Video Collien „Fernandes gegen Analphabetismus“ gestoßen und frage mich, ob so eine tolle Frau eine Beziehung mit einem Analphabeten anfangen würde. Wohl kaum…oder doch?! 

Hätte bei euch ein Mann Chancen, der ein primärer- oder funktionaler Analphabet wäre?

 

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6. November 2017 um 13:25

Was für ein Troll... schreibt Hochschuldeutsch und erzählt was von Analphabetismus...🤣👍

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6. November 2017 um 14:07

ja, genau - denn nur weil einer nicht lesen und nicht schreiben kann, muss er noch lange nicht auch ''dumm'' sein - eher im Gegenteil! Um nicht damit aufzufallen, müssen sie sehr erfinderisch und darum auch KLUG sein - mehr als alle anderen!

Sehr freundlich zu ihren Mitmenschen sind sie sicher auch noch, da sie wissen, dass sie oft auf fremde Hilfe angewiesen sein werden.

Frauen sind auch nicht so schlecht, wie oft der Ruf in manchen Foren. Und ja ... wieso sollte eine Frau einen attraktiven Mann ablehnen? Denn nur darum geht es doch immer

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6. November 2017 um 17:02

Es war so schön ruhig hier...

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6. November 2017 um 18:31

Also, wer den Thread ernst nimmt sollte sich mal hinterfragen...

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7. November 2017 um 7:31

Weshalb keine Abiturientin? Ich mag belesene Frauen. Wieso soll ich in meiner Liga, die Liga der Analphabeten, suchen?

Wo gibt es denn passende Frauen für mich? Ich wüsste nicht, wo ich suchen soll. Es gibt unzählige Frauen mit niedrigem Bildungsstand, die einen Freund mit Abitur haben! Komischwerweise stellt dies kein Problem dar.

Es gibt Männer, die würden sogar eine geistigbehinderte Frau als Partnerin akzeptieren! Wieso ist Frauen immer die Augenhöhe so extremwichtig? Bei Männern hört man diese Präferenz nie. Die scheinen überhaupt keine Ansprüche zu stellen.

Wieso soll es "provokativ" sein, als Förderschüler sich eine Frau mit Abi zu wünschen?!

Eine Putzfrau hätte überhaupt kein Problem damit, einen Bankkaufmann zu heiraten. Mit welchem Recht? Wieso gibt es in der heutigen Informationsgesellschaft immer nur so viele Reinigungskräfte für sanitäre Einrichtungen und wieso haben solche Frauen nie ein Problem, einen Partner zu finden?

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7. November 2017 um 7:41
In Antwort auf stefan20x

Weshalb keine Abiturientin? Ich mag belesene Frauen. Wieso soll ich in meiner Liga, die Liga der Analphabeten, suchen?

Wo gibt es denn passende Frauen für mich? Ich wüsste nicht, wo ich suchen soll. Es gibt unzählige Frauen mit niedrigem Bildungsstand, die einen Freund mit Abitur haben! Komischwerweise stellt dies kein Problem dar.

Es gibt Männer, die würden sogar eine geistigbehinderte Frau als Partnerin akzeptieren! Wieso ist Frauen immer die Augenhöhe so extremwichtig? Bei Männern hört man diese Präferenz nie. Die scheinen überhaupt keine Ansprüche zu stellen.

Wieso soll es "provokativ" sein, als Förderschüler sich eine Frau mit Abi zu wünschen?!

Eine Putzfrau hätte überhaupt kein Problem damit, einen Bankkaufmann zu heiraten. Mit welchem Recht? Wieso gibt es in der heutigen Informationsgesellschaft immer nur so viele Reinigungskräfte für sanitäre Einrichtungen und wieso haben solche Frauen nie ein Problem, einen Partner zu finden?

...so schrieb der Analphabet 

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7. November 2017 um 10:02

Für viele Männer zählt Optik mehr als Bildung. Und wenn sie dann noch charakterlich gut drauf ist, ist Geld doch egal er hat ja genug.

Akademikerinnen sind Frauen und die legen eher Wert darauf einen gleichwertigen gebildeten Partner abzukriegen. Nur den finden sie häufig nicht, weil sie halt nicht bereit sind downzudaten. ( Und es 

http://www.spiegel.de/lebenundlernen/job/ueber-40-prozent-kinderlos-akademikerinnen-finden-oft-keinen-partner-a-373449.html

Wenn du als Mann attraktiv bist ( nur 10% der Männer werden von den Frauen als attraktiv eingestuft ) wirst du im Onlinedating keine Probleme haben. Wenn du einen guten Job hast der Versorgerqualitäten verspricht, hast du es ebenfalls leichter eine Partnerin zu finden.

Wenn du das nicht hast, dann hilft es nur aktiv zu werden neue Leute kennenzulernen und die Frau von dir als Person zu überzeugen. Kannst du tanzen? Wie wäre es mit einem Singletanzkurs? Aber komme von dem Standpunkt weg, die Frau muss Abitur haben. Lerne einfach wie gesagt z.B. im Tanzkurs Frauen kennen und unterhalte dich mit denen. Wenn ihr euch sympathisch seid ist es doch völlig egal ob sie oder du Abitur hast.

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7. November 2017 um 12:17

Das ist nun mal so, der Artikel ist zwar alt aber immer noch aktuell. Die Akademikerinnen Falle. Gab auch mal so einen Beitrag im Fernsehen zum veranschauen.

Mann und Frau nebeneinander und dann angefangen mit dem hohen Bildungsstand.
Bei den Männern ging der Pfeil immer eine Etage runter ( bzw. bei den Frauen eine rauf ).

Übrig geblieben sind dann die Akademikerinnen und die ungebildeten Männer im Niedriglohnsegment.  Und ich denke die Statistik ist weiterhin aktuell. Ich habe erst letztens eine sehr sportliche attraktive Rechtsanwältin kennengelernt, hat bereits die Welt gesehen und ist mit 33 im besten Alter...aber noch Single. Ich denke sie wird bald über ihren Schatten springen müssen oder alleine bleiben. ( Auf der anderen Seite braucht sie auch einen Mann der damit klar kommt, dass sie mehr oder deutlich mehr Geld als er verdient )

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7. November 2017 um 12:29

Ich kann mir keine Beziehung mit einem Analphabeten vorstellen.
Ich bin Mitte 30 und Akademikerin. Ein Partner wäre im ähnlichen Alter. Wer es in Deutschland im Alter zwischen 30 und 40 immernoch nicht geschafft hat, lesen und schreiben zu lernen, der wird es wohl aus gutem Grund noch nicht geschafft haben. Entweder keine Motivation (denn als Erwachsener lernt es sich mit Sicherheit schwerer denn als Kind), keine Einsicht, zu große Bequemlichkeit oder was auch immer. Ob er es jenseits der 30 oder 40 noch lernt, ist eher zu bezweifeln. Und mit so einer Person könnte ich mir tatsächlich keine Beziehung vorstellen.  

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7. November 2017 um 12:38
In Antwort auf gabriela1440

ja, genau - denn nur weil einer nicht lesen und nicht schreiben kann, muss er noch lange nicht auch ''dumm'' sein - eher im Gegenteil! Um nicht damit aufzufallen, müssen sie sehr erfinderisch und darum auch KLUG sein - mehr als alle anderen!

Sehr freundlich zu ihren Mitmenschen sind sie sicher auch noch, da sie wissen, dass sie oft auf fremde Hilfe angewiesen sein werden.

Frauen sind auch nicht so schlecht, wie oft der Ruf in manchen Foren. Und ja ... wieso sollte eine Frau einen attraktiven Mann ablehnen? Denn nur darum geht es doch immer

Dass Analphabeten eine gewisse Schläue haben, würde ich nicht bestreiten. Aber dass sie besonders intelligent sein sollen, durchaus. Mit Sicherheit haben viele schwierige Umstände hinter sich, aber gerade mit zunehmenden Alter sollte die Erkenntnis und der Wille steigen, etwas an der Situation zu ändern. 

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7. November 2017 um 14:14
In Antwort auf stefan20x

Weshalb keine Abiturientin? Ich mag belesene Frauen. Wieso soll ich in meiner Liga, die Liga der Analphabeten, suchen?

Wo gibt es denn passende Frauen für mich? Ich wüsste nicht, wo ich suchen soll. Es gibt unzählige Frauen mit niedrigem Bildungsstand, die einen Freund mit Abitur haben! Komischwerweise stellt dies kein Problem dar.

Es gibt Männer, die würden sogar eine geistigbehinderte Frau als Partnerin akzeptieren! Wieso ist Frauen immer die Augenhöhe so extremwichtig? Bei Männern hört man diese Präferenz nie. Die scheinen überhaupt keine Ansprüche zu stellen.

Wieso soll es "provokativ" sein, als Förderschüler sich eine Frau mit Abi zu wünschen?!

Eine Putzfrau hätte überhaupt kein Problem damit, einen Bankkaufmann zu heiraten. Mit welchem Recht? Wieso gibt es in der heutigen Informationsgesellschaft immer nur so viele Reinigungskräfte für sanitäre Einrichtungen und wieso haben solche Frauen nie ein Problem, einen Partner zu finden?

ja WÜNSCHEN tu ich mir auch viel .. aber ich krich auch nich alles.

Sowieso soll man ja vorsichtig mit seinen Wünschen umgehen, denn wehe sie werden auch noch wahr !

Die Männer fürchten doch eh so gebildete und kluge Frauen ?

Diese Frauen neigen eben auch dazu zu sagen, was sie wissen - und was sie ''besser'' wissen - Junge - die quatschen Dich in Grund und Boden -  isch schawöööre

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7. November 2017 um 14:20
In Antwort auf 6rama9

...so schrieb der Analphabet 

naja ... ... was sollen denn die armen Männer noch schreiben, nur damit die holde Weiblichkeit mal wieder auf sie aufmerksam wird ?

hart aber herzlich 

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8. November 2017 um 11:04

Peinlichkeit wäre durchaus ein Problem. Aber auch finde ich mangelnden Ehrgeiz, kein Duchhaltevermögen und schlechte Motivation wirklich abstoßend. 
Ich bin bei weitem kein Arbeitstier, aber ich denke, dass ich die Arschbacken zusammen kneifen kann, mich auch durch Sachen durchbeißen kann, die anstrengend und unangenehm sind. Z.B. fand ich meinen Studiengang echt furchtbar und ich hatte den Eindruck, dass ich nichts davon für meinen jetztigen Beruf gebrauchen kann. Ich hatte dein Eindruck, ich lerne dort tatsächlich nichts. Aber ich habe mich durchgequält, weil ich wusste, dass der Beruf mir sehr gefallen wird. Was er auch tut. 
Ich habe gerne Freizeit, aber ich möchte auch einen gewissen Lebensstandard führen. Und das ist, wenn man nicht oder nur schlecht lesen und schreiben kann, durchaus ein Problem. Ich kann auch nciht von der Hand in den Mund leben und ich will auch kein Ernährer für irgendwen spielen. Aber das unabhängig von Analphabetentum. 
Bei Einwanderern wäre ich auch abgeschreckt, wenn jemand nach ewiger Zeit in Deutschland immernoch nicht gescheit die deutsche Sprache beherrscht. Das muss nicht akzentfrei sein, aber so, dass er sich im Alltag zurecht findet und einen Beruf ausüben kann.
Auch eine fremde Sprache ist etwas, was man lernen kann. Aber auch dafür braucht man Motivation, Durchhaltevermögen und Ehrgeiz. Jemandem, der die Sprache nach Jahren nicht kann, wird es an den genannten Eigenschaften mangeln. Undd das finde ich problematischer als die Tatsache, dass ich mich z.B. auf Englisch unterhalten müsste. Das wäre an sich kein Problem. 

Wie siehst du es denn?

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8. November 2017 um 12:40

Natürlich sind mir auch andere Eigenschaften wichtig, aber einen Faulpelz mag ich auch nicht haben. 

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8. November 2017 um 12:55

Ich rede nicht von Lernschwierigkeiten. Das ist ein anderes Thema. Analphabeten haben nciht unbedingt immer eine Lernschwierigkeit, eine Lernschwäche oder Legasthenie. 

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8. November 2017 um 12:59
In Antwort auf orchideenblatt

Ich rede nicht von Lernschwierigkeiten. Das ist ein anderes Thema. Analphabeten haben nciht unbedingt immer eine Lernschwierigkeit, eine Lernschwäche oder Legasthenie. 

Umgekehrt ja auch. Jemand mit Lernschwierigkeiten muss nciht Analphabet sein. 

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8. November 2017 um 13:04

So wie er schreibt, scheint er es ja ziemlich gut im Griff zu haben. Hat also was dafür getan. Und ob man ihn heute noch als Analphabet bezeichnen kann?! Vielleicht verhält es sich wie beim trockenen Alkoholiker. Der wird ja auch nach 20 Jahren Abstinenz noch als Alkoholiker bezeichnet. Bei Analphabeten weiß ich es nicht. 
Außerdem lernen Leute mit Lernschwäche ja auch, sie brauchen nur länger. Sie können auch eine Ausbildung machen und einen Beruf ausüben. Aber auch da muss man am Ball bleiben. Aber auch das ist ein anderes Thema.

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8. November 2017 um 14:01

Wenn ich jemand wäre, der politische Diskussionen auf Englisch führen können müsste, dann müsste ich das wohl oder übel lernen. Oder was anderes machen. 
Ich finde, das sind 2 völlig unterschiedliche Paar Schuhe. 

In Deutschland deutsch lesen und schreiben zu können ist Grundwissen. Genauso wie die Grundrechenarten zu beherrschen. Nicht jeder muss im Schlaf Kurvendiskussionen können, aber Grundrechenarten sind genauso wichtig wie lesen und schreiben können.

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9. November 2017 um 11:00

Ich glaube, es ist immer schwer, sich solche Szenarien vorzustellen. Weil damit eben mehr verbunden ist als dass der andere eben "nur" einen Tumor im Gehirn hat. Damit könnte z.B. einhergehen, dass sich die Persönlichkeit verändert (bis hin, dass er kaum mehr wiederzuerkennen ist), wie derjenige es selber annimmt, was das für Einschränkungen für die beteiligten Personen, die Beziehung und die Familie, ob sich aus (womöglich entstehender) Unzufriedenheit mehr Konflikte entwickeln usw. 
Auf so eine Antwort auch nur irgendwie antworten zu können, finde ich mehr als schwer. Weil solch eine Erkrankung einfach einen wahnsinnig langen (und kaum einschätzbaren) Rattenschwanz nach sich zieht. 

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9. November 2017 um 13:32

..ach, das weißt Du nicht? Das weiß inzwischen sogar ICH, dass es da so feine ''Hilfsmittel'' - direkt vor meiner Nase - gibt

Jedenfalls habe ich an mir damals festgestellt, dass es für mich darauf ankommt, meinen Partner nicht für dümmer einzuschätzen als mich selbst - dann ist es gut und ich kann den Menschen respektieren, mit all seinen Macken und Schwächen (die oft gar keine Schwäche sind).
 

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9. November 2017 um 14:21

bei diesem hier scheint das jedenfalls der Fall zu sein...


aber es gibt auch andere, die Pfiffikusse unter den Männern mit Lese- und Schreibschwäche - die schaffen sogar den Führerschein - wenn sie hilfreiche, gute Freunde haben - ich kenne zumindest einen ganz gut und war begeistert.

Niemand sollte unterschätzt werden.

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10. November 2017 um 11:08

Glaubst du wirklich, du könntest für mich 'ne "Sekretärin" sein? Ich würde mich bei falschem Dativ an einen Analphabeten stören. Sich an jemanden stören... Du kannst dir sicher sein, für Korrespondenz und Formulare bräuchte ich dich nicht.

Ich konnte in der 1. Klasse lesen und schreiben. Ich kann mich daran erinnern, dass ich seit meinem 7. Lebensjahr völlig problemlos lesen kann. Meine gemessene Lesegeschwindigkeit liegt bei über 1000 Wörtern pro Minute. Der durchschnittliche Leser kommt auf ca. 200 bis 300 Wörter pro Minute.

Ich habe in meiner Kindheit und Jugend sehr viel gelesen, viele Bücher und Zeitschriften. Computerzeitschriften, Focus und den Spiegel. Für war es als Kind völlig selbstverständlich, unter Anderem  aus der Brockhaus Enzyklopädie oder wissenschaftliche Geschichtsbücher aus der Reihe "Oldenbourg Grundriss der Geschichte " zu lesen. Analphabetismus existierte in meiner Welt nicht.

Mich selbst als "Analphabeten" zu bezeichnen, war zugegeben getrolle. Dass ich - abgesehen von den ersten drei Monaten in der Grundschule - von der Vorschule bis zur 10. Klasse eine Förderschule für Lernbehinderte besuchte, entspricht aber der Wahrheit.

Als ich bei Youtube Dokus über Analphabetismus in Deutschland anschaute, regte ich mich darüber auf, dass viele Analphabeten durchgehend eine Regelschule besuchten oder wesentlich später, z.T. erst ab der 6. oder 8. Klasse in die Förderschule gesteckt wurden.

Dass ich mir unbedingt eine Abiturientin als Partner wünsche, war natürlich nicht erst gemeint. Mir eine Freundin mit einem bestimmten formellen Bildungsabschluss zu wünschen, wäre auch nicht zielführend.

Man sollte seine Präferenzen mit genügend Selbstreflexion überdenken. Mir erschließt sich aber nicht, wieso eine Analphabetin zu mir passen sollte. Weil ich eine Förderschule besuchte?

Als ich noch die Förderschule besuchte, gab es dort kaum Mädchen aus dem europäischen Kulturkreis. Viele Mädchen in den Förderschulen stammen aus dem erzkonservativen, islamischen Familien und waren ethnisch arabischer Herkunft. Es gibt natürlich aus Schülerinnen aus liberalen, islamischen Familien, aber genau solche besuchen in der Regel keine Förderschule.

Ich will aber eine säkulare, bildungsbewusste - und natürlich! - attraktive Freundin! 

 

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10. November 2017 um 11:35
In Antwort auf stefan20x

Glaubst du wirklich, du könntest für mich 'ne "Sekretärin" sein? Ich würde mich bei falschem Dativ an einen Analphabeten stören. Sich an jemanden stören... Du kannst dir sicher sein, für Korrespondenz und Formulare bräuchte ich dich nicht.

Ich konnte in der 1. Klasse lesen und schreiben. Ich kann mich daran erinnern, dass ich seit meinem 7. Lebensjahr völlig problemlos lesen kann. Meine gemessene Lesegeschwindigkeit liegt bei über 1000 Wörtern pro Minute. Der durchschnittliche Leser kommt auf ca. 200 bis 300 Wörter pro Minute.

Ich habe in meiner Kindheit und Jugend sehr viel gelesen, viele Bücher und Zeitschriften. Computerzeitschriften, Focus und den Spiegel. Für war es als Kind völlig selbstverständlich, unter Anderem  aus der Brockhaus Enzyklopädie oder wissenschaftliche Geschichtsbücher aus der Reihe "Oldenbourg Grundriss der Geschichte " zu lesen. Analphabetismus existierte in meiner Welt nicht.

Mich selbst als "Analphabeten" zu bezeichnen, war zugegeben getrolle. Dass ich - abgesehen von den ersten drei Monaten in der Grundschule - von der Vorschule bis zur 10. Klasse eine Förderschule für Lernbehinderte besuchte, entspricht aber der Wahrheit.

Als ich bei Youtube Dokus über Analphabetismus in Deutschland anschaute, regte ich mich darüber auf, dass viele Analphabeten durchgehend eine Regelschule besuchten oder wesentlich später, z.T. erst ab der 6. oder 8. Klasse in die Förderschule gesteckt wurden.

Dass ich mir unbedingt eine Abiturientin als Partner wünsche, war natürlich nicht erst gemeint. Mir eine Freundin mit einem bestimmten formellen Bildungsabschluss zu wünschen, wäre auch nicht zielführend.

Man sollte seine Präferenzen mit genügend Selbstreflexion überdenken. Mir erschließt sich aber nicht, wieso eine Analphabetin zu mir passen sollte. Weil ich eine Förderschule besuchte?

Als ich noch die Förderschule besuchte, gab es dort kaum Mädchen aus dem europäischen Kulturkreis. Viele Mädchen in den Förderschulen stammen aus dem erzkonservativen, islamischen Familien und waren ethnisch arabischer Herkunft. Es gibt natürlich aus Schülerinnen aus liberalen, islamischen Familien, aber genau solche besuchen in der Regel keine Förderschule.

Ich will aber eine säkulare, bildungsbewusste - und natürlich! - attraktive Freundin! 

 

Warum verbringst Du dann Deine Zeit damit in Foren herumzutrollen, statt eine Freundin zu suchen?

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10. November 2017 um 23:19
In Antwort auf stefan20x

Ich bin ein primärer Analphabet und besuchte zehn Jahre eine Förderschule für Lernbehinderte. Ich hätte gerne eine Freundin, am liebsten eine mit Abitur. Ich habe eben einige Dokus über Analphabetismus angeschaut und habe mich gleich betroffen gefühlt. Unter Anderem bin ich auf das Video Collien „Fernandes gegen Analphabetismus“ gestoßen und frage mich, ob so eine tolle Frau eine Beziehung mit einem Analphabeten anfangen würde. Wohl kaum…oder doch?! 

Hätte bei euch ein Mann Chancen, der ein primärer- oder funktionaler Analphabet wäre?

 

Gibt es Frauen, die was mit einem Analphabeten anfangen würden?

Ja die gibt es.
Ich war zwei jahre auf so einer Förderschule wegen LRS
und habe bis jetzt zwei Langzeit beziehungen gehabt und auch schon das ein oder andere Date.
also es geht.



 

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