Home / Forum / Liebe & Beziehung / Gibt es die Liebe wie im Märchen ?

Gibt es die Liebe wie im Märchen ?

26. März um 23:14

Habt ihr solch eine Liebe mal gehabt oder kennen gelernt ? 
also eine wie im Märchen oder im Film ? Oder gibt es sowas nicht und es ist nur der Traum aller Frauen? Haben wir unrealistische Erwartungen? 
wer kann berichten 

Mehr lesen

26. März um 23:59

Ist nicht jede Liebe am Anfang ein Märchen?! Nur muss das Märchen eben die Bewährungsprobe zu happy ever after bestehen...

8 LikesGefällt mir Hiflreiche Antwort !

27. März um 7:29
In Antwort auf fantacola

Habt ihr solch eine Liebe mal gehabt oder kennen gelernt ? 
also eine wie im Märchen oder im Film ? Oder gibt es sowas nicht und es ist nur der Traum aller Frauen? Haben wir unrealistische Erwartungen? 
wer kann berichten 

Was genau findest du an den Märchengeschichten so toll? Frau hat kaum Mitsprache, muss immer hübsch sein und repräsentieren, hat dumme Eltern, kann keine Erfahrungen sammeln, muss viele Scherereien aushalten, der Liebste ist meist ein armer, ungebildeter Kerl der nur mit Seilschaften weiter gekommen ist und anschließend warten ein Leben zu Hause mit Kindern auf sie-nix mit Beruf und Selbstverwirklichung.... 

8 LikesGefällt mir Hiflreiche Antwort !

27. März um 7:52
In Antwort auf fantacola

Habt ihr solch eine Liebe mal gehabt oder kennen gelernt ? 
also eine wie im Märchen oder im Film ? Oder gibt es sowas nicht und es ist nur der Traum aller Frauen? Haben wir unrealistische Erwartungen? 
wer kann berichten 

Liebe wie im Märchen?

Klar gibt es das: du musst bloss in der Verliebtheitsphase, also dann wenn es am schönsten ist, die Beziehung beenden.

4 LikesGefällt mir Hiflreiche Antwort !

27. März um 8:00

Hihi, das ist wohl wahr.... Ein paar Mal im Leben sollte man unbedingt an Märchen glauben wollen und schweben wollen....

 

1 LikesGefällt mir Hiflreiche Antwort !

27. März um 8:13

"Und einen guten Teil der Verliebtheit kann man in einer Beziehung auch langfristig aufrechterhalten. Wenn beide es möchten und etwas dafür tun."

Liest sich nach: zu schön um wahr zu sein.

 

1 LikesGefällt mir Hiflreiche Antwort !

27. März um 8:20

klar. Märchen haben nämlich einen unbezahlbaren Vorteil: sie hören an der Stelle auf, wo die Beziehung beginnt. Und verschweigen damit galant, dass "lebten sie glücklich und zufrieden bis an ihr Lebensende" etwas ist, wofür man einiges tun muss und nichts, was die gute Fee als Zauber in den Ehering gewebt hat.

Nun KANN man sich heutzutage ja auch einfach wieder trennen, also rennen viele ins nächste Märchenschloss, wenn am eigenen der Lack abblättert, statt bei sich zu renovieren und zu putzen. Naja, so geht es auch...

6 LikesGefällt mir Hiflreiche Antwort !

27. März um 8:21
In Antwort auf sonnenwind4

"Und einen guten Teil der Verliebtheit kann man in einer Beziehung auch langfristig aufrechterhalten. Wenn beide es möchten und etwas dafür tun."

Liest sich nach: zu schön um wahr zu sein.

 

nein, das IST wahr.

Der "zu schön um wahr zu sein" - Teil liegt darin, dass das nicht automatisch passiert, sondern man was dafür tun müsste.

2 LikesGefällt mir Hiflreiche Antwort !

27. März um 8:34
In Antwort auf avarrassterne1

nein, das IST wahr.

Der "zu schön um wahr zu sein" - Teil liegt darin, dass das nicht automatisch passiert, sondern man was dafür tun müsste.

Also ich bin mit Anfang zwanzig vielleicht mal zu schnell aus der Beziehung ausgeschieden, aufgrund meiner Unreife und Defizite. Aber irgendwann habe ich das Funktionieren einer Liebesbeziehung verstanden. Meine letzte Partnerschaft war eine Langzeitbeziehung. ....Also, ich flüchtete nicht regelmäßig und grundsätzlich alle 1-2 Jahre ins nächste "Liebesrausch".

Du meinst die Verliebtheitsphase lässt sich in einer Langzeitbeziehung zeitlich länger strecken als 2 Jahre? Oder verstehe ich das grade fasch?

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

27. März um 8:40
In Antwort auf sonnenwind4

Also ich bin mit Anfang zwanzig vielleicht mal zu schnell aus der Beziehung ausgeschieden, aufgrund meiner Unreife und Defizite. Aber irgendwann habe ich das Funktionieren einer Liebesbeziehung verstanden. Meine letzte Partnerschaft war eine Langzeitbeziehung. ....Also, ich flüchtete nicht regelmäßig und grundsätzlich alle 1-2 Jahre ins nächste "Liebesrausch".

Du meinst die Verliebtheitsphase lässt sich in einer Langzeitbeziehung zeitlich länger strecken als 2 Jahre? Oder verstehe ich das grade fasch?

da ich inzwischen bei fast 20 Jahren bin: na klar meine ich das!

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

27. März um 8:48
In Antwort auf avarrassterne1

da ich inzwischen bei fast 20 Jahren bin: na klar meine ich das!

Interessant.

Meine längste Verliebtheitphase ging über 2 Jahre, die längste schöne, wirklich gute Beziehungszeit ging so ca. 10 Jahre... An einer Beziehung kann man nicht alleine arbeiten, hängt auch davon ab, ob man sich gemeinsam weiterentwickelt oder sich unterschiedlich weiterentwickelt...ob man den Mensch, für den man sich mal entschieden hat nach Jahren immernoch wiedererkennt, usw. usf....das weißt du sicher alles gut.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

27. März um 8:51

Schön! Genieß es!

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

27. März um 8:54

Liebe wie im Märchen?
Letztlich ist jeder seines Glückes Schmied - Eher zusammen mit seinem Partner. 
 

1 LikesGefällt mir Hiflreiche Antwort !

27. März um 9:00
In Antwort auf sonnenwind4

Interessant.

Meine längste Verliebtheitphase ging über 2 Jahre, die längste schöne, wirklich gute Beziehungszeit ging so ca. 10 Jahre... An einer Beziehung kann man nicht alleine arbeiten, hängt auch davon ab, ob man sich gemeinsam weiterentwickelt oder sich unterschiedlich weiterentwickelt...ob man den Mensch, für den man sich mal entschieden hat nach Jahren immernoch wiedererkennt, usw. usf....das weißt du sicher alles gut.

Liebe, nicht Verliebtheit. Verliebtheit ist Gefühlsfasching. Nichts, was ich grundsätzlich ernst nehme.

Aber ja, unsere Emotionen sind so ausgelegt, dass sie drastisch abflachen, wenn wir sie nicht füttern. Alles andere wäre echt übel. Stell Dir vor, Trauer, Angst, Verzweiflung, ... würden ewig halten...

Wenn Du kein Kind mehr bist, warst Du sicher auch schon mal unglücklich verliebt. Daran kann man die Mechanismen super sehen. Unglückliche Verliebtheit hält bei einigen tatsächlich Monate, manchmal Jahre - wenn sie GEFÜTTERT wird. Wenn man gegensteuert, ist das Ganze nach 1-2 Wochen rückstandslos durch. Geht mit glücklicher Verliebtheit auch. Füttern und sie wandelt sich in Liebe, weiterfüttern und diese kann ewig halten. Es gibt nur halt auf der Erde kein Perpetuum Mobile, haben wir alle in der Schule gelernt.

1 LikesGefällt mir Hiflreiche Antwort !

27. März um 9:26

Noch was Illusorisches an diesen Märchenbeziehungen ist, dass beide Partner jederzeit die gleichen Wünsche und Bedürfnisse haben. Nur dann klappt eine Beziehung auch ohne Kommunikation, weil's einfach immer passt. Passiert aber in der Realität nicht (außer man stirbt früh ) - in echten Beziehungen muss man Kompromisse finden und Lösungen, mit denen beide Partner trotz unterschiedlicher Wünsche leben können, und dazu braucht's dann halt Kommunikations- und Konfliktfähigkeit auf beiden Seiten.
Allerdings müssen sich beide Partner über grundlegende Dinge, Wertvorstellungen und Prioritäten schon einig sein, weil's da meistens keine Kompromisse gibt, mit denen sich beide auf Dauer wohlfühlen würden. (Oder überhaupt keine Kompromisse, z.B. bei der Frage, ob man Kinder will oder nicht.) Beim Aushandeln gehts dann eher um Details.

lg
cefeu

4 LikesGefällt mir Hiflreiche Antwort !

27. März um 9:30
In Antwort auf avarrassterne1

Liebe, nicht Verliebtheit. Verliebtheit ist Gefühlsfasching. Nichts, was ich grundsätzlich ernst nehme.

Aber ja, unsere Emotionen sind so ausgelegt, dass sie drastisch abflachen, wenn wir sie nicht füttern. Alles andere wäre echt übel. Stell Dir vor, Trauer, Angst, Verzweiflung, ... würden ewig halten...

Wenn Du kein Kind mehr bist, warst Du sicher auch schon mal unglücklich verliebt. Daran kann man die Mechanismen super sehen. Unglückliche Verliebtheit hält bei einigen tatsächlich Monate, manchmal Jahre - wenn sie GEFÜTTERT wird. Wenn man gegensteuert, ist das Ganze nach 1-2 Wochen rückstandslos durch. Geht mit glücklicher Verliebtheit auch. Füttern und sie wandelt sich in Liebe, weiterfüttern und diese kann ewig halten. Es gibt nur halt auf der Erde kein Perpetuum Mobile, haben wir alle in der Schule gelernt.

So ist das, ja......doch die Liebe alleine füttern in einer Paarbeziehung, völlig unabhängig vom anderen funktioniert nur zeitlich begrenzt. Irgendwann sind die Energiereserven aufgebraucht und der andere muss "mitfüttern", ansonsten ist die Partnerschaft zum Scheitern verurteilt und die Liebe macht sich auf und davon, ihren eigenen Weg der Umwandlung...

1 LikesGefällt mir Hiflreiche Antwort !

27. März um 9:36
In Antwort auf sonnenwind4

So ist das, ja......doch die Liebe alleine füttern in einer Paarbeziehung, völlig unabhängig vom anderen funktioniert nur zeitlich begrenzt. Irgendwann sind die Energiereserven aufgebraucht und der andere muss "mitfüttern", ansonsten ist die Partnerschaft zum Scheitern verurteilt und die Liebe macht sich auf und davon, ihren eigenen Weg der Umwandlung...

in einer Beziehung was auch immer allein auf die Schultern von einem laden funktioniert nicht auf Dauer. Nein, eine Beziehung kann man nicht im Alleingang führen, ist keine Solo-Nummer. Schon der Ansatz, das zu tun ist -pardon- doof.
Hielt ich für nicht erwähnenswert, ehrlich gesagt

Wenn dem so ist:
Schritt 1: prüfen, ob es nicht einen anderen Hintergrund gibt (hab schon genug Beziehungen gesehen, die auseinander gingen, wobei BEIDE das Gefühl hatten, dass sie mehr für den anderen tun als zurückbekommen - mal so zum Nachdenken... )
Schritt 2: Gespräch suchen, ob man gemeinsam etwas ändern möchte (in beiden möglichen Fällen nach 1) )
Schritt 3: wenn nein, Konsequenzen ziehen.

1 LikesGefällt mir Hiflreiche Antwort !

27. März um 10:11
In Antwort auf avarrassterne1

in einer Beziehung was auch immer allein auf die Schultern von einem laden funktioniert nicht auf Dauer. Nein, eine Beziehung kann man nicht im Alleingang führen, ist keine Solo-Nummer. Schon der Ansatz, das zu tun ist -pardon- doof.
Hielt ich für nicht erwähnenswert, ehrlich gesagt

Wenn dem so ist:
Schritt 1: prüfen, ob es nicht einen anderen Hintergrund gibt (hab schon genug Beziehungen gesehen, die auseinander gingen, wobei BEIDE das Gefühl hatten, dass sie mehr für den anderen tun als zurückbekommen - mal so zum Nachdenken... )
Schritt 2: Gespräch suchen, ob man gemeinsam etwas ändern möchte (in beiden möglichen Fällen nach 1) )
Schritt 3: wenn nein, Konsequenzen ziehen.

"Nein, eine Beziehung kann man nicht im Alleingang führen, ist keine Solo-Nummer. Schon der Ansatz, das zu tun ist -pardon- doof."

Manchmal werden Menschen während einer langjährigen Partnerschaft krank (physich oder psychisch), dann muss natürlich der stabilere, gesunde Part viel mehr geben und investieren... in so einem Fall schultert einer alleine die Beziehung eine zeitlang...

"hab schon genug Beziehungen gesehen, die auseinander gingen, wobei BEIDE das Gefühl hatten, dass sie mehr für den anderen tun als zurückbekommen "

Ja klar, das passiert dann, wenn man aneinander vorbeilebt. Jeder hat eine andere Lebenseinstellung entwickelt oder meint es besser zu wissen, was dem anderen guttut... oder oder...

Wenn man nicht mehr miteinander kommunizieren kann, dann gibt es keine gemeinsame Basis...

 

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

27. März um 10:47
In Antwort auf sonnenwind4

"Nein, eine Beziehung kann man nicht im Alleingang führen, ist keine Solo-Nummer. Schon der Ansatz, das zu tun ist -pardon- doof."

Manchmal werden Menschen während einer langjährigen Partnerschaft krank (physich oder psychisch), dann muss natürlich der stabilere, gesunde Part viel mehr geben und investieren... in so einem Fall schultert einer alleine die Beziehung eine zeitlang...

"hab schon genug Beziehungen gesehen, die auseinander gingen, wobei BEIDE das Gefühl hatten, dass sie mehr für den anderen tun als zurückbekommen "

Ja klar, das passiert dann, wenn man aneinander vorbeilebt. Jeder hat eine andere Lebenseinstellung entwickelt oder meint es besser zu wissen, was dem anderen guttut... oder oder...

Wenn man nicht mehr miteinander kommunizieren kann, dann gibt es keine gemeinsame Basis...

 

ich kann Dir mit einer sehr langjährigen (je nach dem, wen man fragt auch chronischen) psychischen Krankheit sagen, dass es gerade dann nicht funktioniert, wenn einer von beiden auf Dauer mehr gibt.

Kurzzeitig - für begrenzte Zeit und begrenzte Intensität - natürlich. Das fällt unter "in guten wie in schlechten Zeiten" und kann (und WIRD ) unter ganz vielen verschiedenen Umständen eintreten, Krankheit ist da nur eine Möglichkeit unter vielen.
Aber auch das kann nur dann gut gehen, wenn der Gebende darauf achtet (!) die eigenen Grenzen nicht zu überschreiten.

1 LikesGefällt mir Hiflreiche Antwort !

27. März um 11:25
In Antwort auf fantacola

Habt ihr solch eine Liebe mal gehabt oder kennen gelernt ? 
also eine wie im Märchen oder im Film ? Oder gibt es sowas nicht und es ist nur der Traum aller Frauen? Haben wir unrealistische Erwartungen? 
wer kann berichten 

"Märchen" find ich übertrieben, aber eine harmonische, liebevolle und alles überwindende Beziehung kann es definitiv geben! ❤

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

27. März um 12:29
In Antwort auf avarrassterne1

ich kann Dir mit einer sehr langjährigen (je nach dem, wen man fragt auch chronischen) psychischen Krankheit sagen, dass es gerade dann nicht funktioniert, wenn einer von beiden auf Dauer mehr gibt.

Kurzzeitig - für begrenzte Zeit und begrenzte Intensität - natürlich. Das fällt unter "in guten wie in schlechten Zeiten" und kann (und WIRD ) unter ganz vielen verschiedenen Umständen eintreten, Krankheit ist da nur eine Möglichkeit unter vielen.
Aber auch das kann nur dann gut gehen, wenn der Gebende darauf achtet (!) die eigenen Grenzen nicht zu überschreiten.

Volle Zustimmung. ...

...die eigenen Grenzen und Fähigkeiten lernt man oftmals erst dann kennen, wenn es schwierig wird.

...schwierige und schlechte Zeiten fehlerfrei gemeinsam zu überstehen bzw. sich gegenseitig auch eigene Fehler einzugestehen ist eine Hochleistung, die nicht jeder erbringen kann und will... 

1 LikesGefällt mir Hiflreiche Antwort !

27. März um 12:37
In Antwort auf sonnenwind4

Volle Zustimmung. ...

...die eigenen Grenzen und Fähigkeiten lernt man oftmals erst dann kennen, wenn es schwierig wird.

...schwierige und schlechte Zeiten fehlerfrei gemeinsam zu überstehen bzw. sich gegenseitig auch eigene Fehler einzugestehen ist eine Hochleistung, die nicht jeder erbringen kann und will... 

leider lernen die meisten die eigenen Grenzen erst kennen, nachdem sie sie hoffnungslos überschritten haben und die Folgen davon nicht mehr übertünchen können.

1 LikesGefällt mir Hiflreiche Antwort !

27. März um 12:58
In Antwort auf avarrassterne1

leider lernen die meisten die eigenen Grenzen erst kennen, nachdem sie sie hoffnungslos überschritten haben und die Folgen davon nicht mehr übertünchen können.

Das stimmt auch... Und wenn jeder auf seine Art seine Grenzen überschritten hat, sollte er auch dazu stehen und daraus lernen.

 

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

27. März um 17:24
In Antwort auf fantacola

Habt ihr solch eine Liebe mal gehabt oder kennen gelernt ? 
also eine wie im Märchen oder im Film ? Oder gibt es sowas nicht und es ist nur der Traum aller Frauen? Haben wir unrealistische Erwartungen? 
wer kann berichten 

Im Märchen mussten die Protagonisten sich bewähren und Heldentaten vollbringen, bevor sie mit der großen Liebe belohnt wurden.

Im realen Leben anno 2019 landen die Protagonisten gleich im Bett und haben dann keine Lust mehr auf Heldentaten.
 

13 LikesGefällt mir Hiflreiche Antwort !

27. März um 17:32
In Antwort auf nichtabgeholt

Im Märchen mussten die Protagonisten sich bewähren und Heldentaten vollbringen, bevor sie mit der großen Liebe belohnt wurden.

Im realen Leben anno 2019 landen die Protagonisten gleich im Bett und haben dann keine Lust mehr auf Heldentaten.
 

Die Heldentat ist doch sie ins Bett zu kriegen - so denken zumindest einige.

9 LikesGefällt mir Hiflreiche Antwort !

27. März um 17:41
In Antwort auf herbstblume6

Was genau findest du an den Märchengeschichten so toll? Frau hat kaum Mitsprache, muss immer hübsch sein und repräsentieren, hat dumme Eltern, kann keine Erfahrungen sammeln, muss viele Scherereien aushalten, der Liebste ist meist ein armer, ungebildeter Kerl der nur mit Seilschaften weiter gekommen ist und anschließend warten ein Leben zu Hause mit Kindern auf sie-nix mit Beruf und Selbstverwirklichung.... 

Nach das wäre für mich kein Märchen.
ich meine halt sowas wie auf den ersten Blick, mit Haut und Haar und Leidenschaft.... wie im Film

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

27. März um 19:44
In Antwort auf fantacola

Nach das wäre für mich kein Märchen.
ich meine halt sowas wie auf den ersten Blick, mit Haut und Haar und Leidenschaft.... wie im Film

Ich verliebe mich nicht auf den ersten Blick, bevorzuge das Gegenüber erst kennenzulernen-das ist realistischer Als Schwärmereien aufgrund Äußerlichkeiten oder irgendeiner Spontanität.
Meinen Mann mochte ich direkt, ja. Wollte ihn gerne näher kennenlernen und war schnell verknallt, hatte schnell den Gedanken „ach, so in der Art dürfte mein Ehemann wohl gerne sein“.
Mit Haut und Haar? Es gibt durchaus Dinge an ihm die verbesserungswürdig sind aber ich liebe ihn so wie er ist auch wenn er daran nichts ändert.
Leidenschaft? War schon da, ja aber musste sich erst praktisch einspielen. Es war und ist schön aber die absolute Extase ist nicht Alltag.
Nein, es ist nicht wie im Märchen aber es ist wundervoll und ich würde ihn nicht tauschen wollen. 

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

27. März um 21:03
In Antwort auf fantacola

Nach das wäre für mich kein Märchen.
ich meine halt sowas wie auf den ersten Blick, mit Haut und Haar und Leidenschaft.... wie im Film

Nein, "Liebe auf den etsten Blick" hatze ich noch nie - und ich bin sehr, sehr, sehr froh darüber!

Haut, Haar und Leidenschaft... Klar.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

27. März um 22:47
In Antwort auf fantacola

Habt ihr solch eine Liebe mal gehabt oder kennen gelernt ? 
also eine wie im Märchen oder im Film ? Oder gibt es sowas nicht und es ist nur der Traum aller Frauen? Haben wir unrealistische Erwartungen? 
wer kann berichten 

Naja...die Märchen enden ja alle unglücklicherweise an der spannendsten Stelle. "Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute". Aber WIE leben sie? Darüber schweigen die Märchen beharrlich.  Vermutlich würde sie keiner mehr lesen wollen.


 

3 LikesGefällt mir Hiflreiche Antwort !

27. März um 22:47
In Antwort auf herbstblume6

Was genau findest du an den Märchengeschichten so toll? Frau hat kaum Mitsprache, muss immer hübsch sein und repräsentieren, hat dumme Eltern, kann keine Erfahrungen sammeln, muss viele Scherereien aushalten, der Liebste ist meist ein armer, ungebildeter Kerl der nur mit Seilschaften weiter gekommen ist und anschließend warten ein Leben zu Hause mit Kindern auf sie-nix mit Beruf und Selbstverwirklichung.... 

Welches Märchen meinst Du denn genau? 

3 LikesGefällt mir Hiflreiche Antwort !

28. März um 8:10

ja, deswegen ja auch das "klar" bei letzterem.
Aber "auf den ersten Blick"? Bloß nicht!

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

28. März um 8:13
In Antwort auf nichtabgeholt

Im Märchen mussten die Protagonisten sich bewähren und Heldentaten vollbringen, bevor sie mit der großen Liebe belohnt wurden.

Im realen Leben anno 2019 landen die Protagonisten gleich im Bett und haben dann keine Lust mehr auf Heldentaten.
 

tja, stimmt, damit erst einen Drachen zu erschlagen oder den bösen Wolf zu ersäufen, wird es dieser Tage irgendwie knapp ^^ Schade finde ich das eher nicht

1 LikesGefällt mir Hiflreiche Antwort !

28. März um 9:01
In Antwort auf alyson_11905641

Welches Märchen meinst Du denn genau? 

Das ist meine Quintessenz aus den meisten Märchen 

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

28. März um 9:57

was will ich mit "Liebe" zu einem Menschen, der mich gar nicht kennt und ich auch nicht? Was "liebt" er dann? Meine Haarfarbe? ^^ Meinen Charakter, meine Person & Persönlichkeit, mein Wesen jedenfalls nicht. Und ich seins auch nicht.
Endet darin, dass ich mich in jemanden verliebe, mit dem ich meine Zeit gar nicht verbringen möchte, weil wir gar nicht kompatibel wären.
Also spielt man Lotto, ob man zufällig das Glücklos zieht, oder einfach nur sehr, sehr weh tun wird.

Thanks, but no thanks.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

28. März um 13:04
In Antwort auf fantacola

Nach das wäre für mich kein Märchen.
ich meine halt sowas wie auf den ersten Blick, mit Haut und Haar und Leidenschaft.... wie im Film

Es geht dir also um die "Liebe auf den ersten Blick"? Man trifft sich und bäm?

Die wissenschaftlich begründete Meinung dazu ist, soweit ich weiß, dass die Intensität der Verliebtheitsgefühle beim Kennenlernen wenig bis gar nix mit dem Gelingen der Beziehung auf lange Sicht zu tun haben.
Also das heißt, es gibt genauso glückliche Langzeitbeziehungen, in denen die Gefühle erst nach und nach gewachsen sind (z.B. aus einer Freundschaft heraus - da hat man ja praktisch nie den ganz großen Hormonkick, weil man sich halt schon gut kennt, bevor man sich verliebt - das hemmt die berühmte rosarote Brille ein wenig ). Und es gibt andersrum genauso Beziehungen, die mit ganz großen Gefühlen anfangen und sich nach kurzer oder längerer Zeit in Zoff oder Gleichgültigkeit auflösen.

Große Verliebtheitsgefühle am Anfang sind somit kein Indikator, und schon gar keine Garantie, für ne glückliche Beziehung. Man mag so eine Verliebtheit auf den ersten Blick zwar wie Schicksal empfinden, und in Folge dessen sogar länger an der Beziehung festhalten, als man's normalerweise tun würde, weil man sich an diesen magischen Anfang erinnert und meint, der kann doch nicht einfach für die Tonne gewesen sein. Aber tatsächlich (und eigentlich wenig überraschend) beruhen solche schnellen Verliebtheitsgefühle mehr auf oberflächlicher Attraktivität, passender Chemie (Pheromone und so Zeug) oder auch sowas wie ner oberflächlichen Ähnlichkeit mit Papa (ja tatsächlich). Alles Dinge, die für den langfristigen Wohlfühlfaktor nur ne untergeordnete Rolle spielen.

Und wenn du denkst / hoffst, dass sich in glücklichen Beziehungen die anfängliche Leidenschaft in genau dieser Form ein Leben lang hält, dann bist du völlig verkehrt Zum Glück, wenn du mich fragst. Diesen Ausnahmezustand kann der Körper schon rein physiologisch nicht viel länger aufrecht erhalten als etwa ein halbes bis anderthalb Jahre. Länger geht das höchstens unter pathologischen Umständen (z.B. wenn der Geliebte mit ner anderen Frau verheiratet ist und man sich nur alle paar Wochen mal heimlich treffen kann), und darunter leiden auf Dauer Körper, Herz und Hirn.
In "normalen" glücklichen Beziehungen pegelt sich der Hormoncocktail der Verliebtheit (Endorphine, Adrenalin etc.) nach der genannten Zeit auf Normalmaß runter, und ein anderes Hormon - Oxytocin - übernimmt das Geschehen. Dadurch entstehen vertraute Liebe, das Bedürfnis nach Treue undsoweiter. Es ist natürlich prima und trägt zum Beziehungsglück bei, wenn man die Verliebtheitshormone von Zeit zu Zeit wieder aktiviert, indem man (im Bett wie außerhalb) öfter mal neue und aufregende gemeinsame Erlebnisse schafft, aber das ist halt im Alltag kein Dauerzustand.

lg
cefeu

4 LikesGefällt mir Hiflreiche Antwort !

28. März um 19:14

Erst heiß finden, Zeit miteinander verbringen, dann interessant finden, Zeit miteinander verbringen, dann moegen, Zeit miteinander verbringen, dann tiefere Gefühle dann Zeit miteinander verbringen, dann gucken, ob es passt, dann Beziehung. 

1 LikesGefällt mir Hiflreiche Antwort !

29. März um 10:22

ja. Jemanden, den ich nicht kenne, lasse ich persönlich nicht an mich heran.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

29. März um 11:00

Angst? Nee sicher nicht, für einen ONS reicht es auch so - aber alles andere will verdient sein.
Soll auch Frauen geben, die ihre Gefühle per Gießkanne verteilen

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

29. März um 11:09

ich entscheide, wie jeder andere auch, "auf den ersten Blick", ob mir jemand sympathisch ist - oder nicht. Das ändert sich aber über die Zeit ggf. auch.

Und ja, kennenlernen braucht viel Zeit.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

29. März um 16:36

Ich hatte die "Liebe" auf den ersten Blick.
Eigentlich ist es ja nur so ein blöder Spruch, denn Liebe ist es ja nicht. Eher dieses "Wow". Man kann es nicht beschreiben...es ist so ein Gefühl...ein Bauchgefühl, das einem sagt "Das ist genau DER Mann.". Als würde eine innere Stimme einem das sagen, obwohl man diese Person ja noch gar nicht kennt.

Wie im Film war es nicht...dafür hatten wir zu viele Startschwierigkeiten, aber ich hatte immer dieses Bauchgefühl "Zieh es durch...es wird sich lohnen.". Und so war es dann auch. Er ist der Mann, von dem mein Bauchgefühl beim ersten Blick gesprochen hat. 

Diese Filmgeschichten finde ich aber blöd. Das ist so typisch "Ich seh dich, weil leuchtende Pfeile auf dich aufmerksam machen und ich weiss alles von dir...auf einen Blick. Die grosse Liebe ist von einer Sekunde auf die nächste da und man hat das Gefühl, dass man sich 85 Jahre kennt, an Valentinstag nach 3 Wochen Beziehung kommt der Heiratsantrag und in der Hochzeitsnacht zeugt man Zwillinge.".
Ne, das ist doof und einfach nur kitschig. Zumindest für mich ist das nicht erstrebenswert. 
Ich mag es eckig und kantig und alles andere wäre mir zu langweilig. 

Mein persönliches Märchen ist es, wenn ich auch nach Jahren noch Bauchkribbeln habe, wenn er nach Hause kommt. Diese Vorfreude auf ihn. Dass er mich heute noch so anschaut wie damals. Dass wir trotz Kinder noch immer das verliebte Paar sind, das sich auf jedes Date zu zweit freut...auch wenn es nur abends auf dem Sofa ist. 

2 LikesGefällt mir Hiflreiche Antwort !

Frühere Diskussionen
Diskussionen dieses Nutzers
Lust auf mehr Farbe in deinem Leben?
wallpaper

Das könnte dir auch gefallen