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Gibt es die ewige Liebe oder ist es normal, dass sie irgendwann vergeht?

20. Juni 2010 um 13:50

Hallo,

wie seht ihr das? Meint ihr, dass es normal ist, dass man seinen Partner irgendwann (wenn man schon 15 Jahre lang zusammen ist) nicht mehr liebt, so wie man seinen Partner lieben sollte? Also, dass es mehr die Macht der Gewohnheit geworden ist, dass es eher mehr geschwisterlich ist? Man hat viel gemeinsam aufgebaut, Familie, usw... Ist das der Grund, wieso so viele Partner fremd gehen?

Ich habe immer an die große Liebe geglaubt, an die ewige Treue und jetzt bin ich es selbst nicht mehr. Und das schlimme daran, ich hab ihm gegenüber noch nicht einmal ein schlechtes Gewissen. Das schockiert mich schon, muss ich ehrlich gestehen. Aber es ist keine Reue da, nur die Angst, dass er drauf kommt.

Ich weiß, dass sich jetzt gleich ganz viele auf mich stürzen werden und mich böse anmachen werden.

Es ist nicht so, dass ich meinen Mann nicht mag, aber ich denke, dass ich ihn nicht mehr liebe. Wir haben viele schwere Zeiten hinter uns, er ist sehr oft sehr schlecht gelaunt und lässt das alles an mir ab. Es tut mir irgendwie so gut, dass da jetzt jemand da ist, der mich auffängt, der mir Komplimente macht, der alles an meinem Körper mag, der mich wieder in den Arm nimmt und mich festhält, mit dem ich tollen Sex habe... Ich liebe diesen anderen Mann nicht, aber er gefällt mir, er macht mich an und ich mag ihn. Ich genieße mit ihm einfach das Neue, Fremde, Prickelnde, das ich schon so lange nicht mehr gespürt habe.

Mein Mann befriedigt mich auch sexuell nicht wirklich. Ich habe bestimmt die letzten 3 Jahre gekämpft und versucht da was zu ändern, aber ich kam diesbezüglich bei ihm nicht weiter. Er sagt, dass er mit unserem Sex zufrieden ist, so wie er ist und dass er deshalb auch keinen Grund sieht, etwas daran zu verändern. Wenn es mir einmal nicht so gut geht, dann sagt er nur zu mir: Hast du heut wieder deinen depressiven? Dabei stimmt das garnicht. Ich bin von Natur aus eine sehr lebenslustige Frau, kann mich an vielen Kleinigkeiten erfreuen. Aber es darf mir irgendwie nicht mal nicht so gut gehen. Manchmal brauche ich das aber, ich brauche eine starke Schulter zum Anlehnen und die habe ich bei meinem Mann nicht mehr. Der andere gibt mir das aber.

Ich möchte mich von meinem Mann aber auch nicht trennen. Mag unsere Familie gerne zusammenhalten. Ich würde es am liebsten so weiterlaufen lassen, wie es jetzt ist. Ich denke mir, dass es bei jedem anderen Partner irgendwann einfach auch so wäre, weil es meiner Meinung nach die ewige große Liebe nicht gibt.

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20. Juni 2010 um 16:03

Liebe
hey
ich habe denke ich noch zu wenig erfahrung in sache großer liebe. aber ich denke dass sich die liebe im laufe der zeit verändert. ich glaube es ist normal, dass die leidentschaftliche junge liebe zu einem vertrauten verhältnis übergeht vll so in geschwisterliche liebe wie du oben geschrieben hast. man verbringt viel zeit mit dem partner und er ist somit die engste vertrauensperson. ich denke jedoch auch, dass man dabei aufpassen muss dass die leidenschaft nicht verschwindet.
an deiner stelle würde ich es erst mal so lassen (ich habe ungefährt dasselbe problem, und mich selbst schockiert es auch dass mich kein gewissen plagt) du solltest aber mit deinem ehemann reden und zb. ein neues hobby beginnen.
ich habe meinen eltern einen tanzkurs geschenkt und seitdem sind sie wie ausgewechselt, da sie nicht mehr nur den tristen alltag zusammen verbringen sondern sich so auch wieder körperlich nahe kommen.
ich denke mit der zeit ränkt sich das wieder ein. sei einfach spontan und fahr mit ihm übers wochenende in ein wellnesshotel. wenn du schon gebucht hast kann er ja kaum nein sagen viel glück

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23. Juni 2010 um 14:54

Ich glaube daran
Hallo,

obwohl ich vor vielen Jahren erfahren habe, das mein Mann mich betrügt, glaube ich trotzdem daran das es die ewige Liebe gibt. Keiner sagt das es leicht ist sie zu erhalten, doch sie ist es bestimmt in den meisten Fällen wert darum zu kämpfen. Wenn es auch viele Hindernisse und Wirrungen gibt.

Ich kenne dein Leben nicht. Doch ich weiß wie weh es tut, betrogen zu werden. Das ein Alltag entsteht der Stress mit sich bringt, das Kribbeln nachläßt, das man nicht mehr soviele oder gar keine Komplimente mehr bekommt das macht einen anfällig für die Reize eines anderen Mannes.

Doch so bewußt sich auf die Affäre einzulassen, ohne schlechtes Gewissen das gibt mir sehr zu denken. Ich glaube das zum Führen einer guten Ehe 2 Personen gehören. Ich habe in meiner Ehe auch viele Fehler gemacht, das muss ich mir eingestehen. Doch wirklich bewußt zu betrügen und das Familienleben aber nicht aufgeben zu wollen, zeugt von einem großen Egoismus.

Wenn du deinen Mann nicht mehr liebst, dann trage auch die Konsequenzen. Verlaß ihn, gib ihm die Chance mit einer anderen Frau glücklich zu werden oder sich über sein Verhalten dir gegenüber bewußt zu werden und eine Änderung eurer Beziehung herbeizuführen. Doch was du hier machst ist einfach nebenbei Spaß zu haben, ohne den sicheren Halt den dir dein Mann bietet aufzugeben.

Du hast deinen Mann doch wahrscheinlich mal aus Liebe geheiratet. Du beschreibst ihn so lieblos mit den Worten: Es ist nicht so das ich ihn nicht mag. Das klingt als würdest du über eine fremde Person reden. Er ist dein Mann, der Offenheit und Ehrlichkeit verdient. Du gehst mit einem Mann ins Bett von dem du schreibst das du ihn nicht liebst (für mich unvorstellbar). Was passiert wenn du einen Mann kennenlernst, den du liebst. Dann gehst du ohne Rücksicht auf deine Familie zu nehmen?

Wenn dir dein Mann so wenig bedeutet, dann gib euch Beiden die Chance wieder glücklich zu werden. Gleiches Recht für alle. Offenbare dich deinem Mann, so entscheidet er darüber ob er sich ebenfalls eine Geliebte hält, die ihm alles das gibt wozu du nicht mehr bereit bist. Dann könnt ihr eine offene Ehe führen, ohne das es Verletzungen gibt. Wäre das eine Option für dich? Könntest du das ertragen, das dein Mann sich ebenfalls amüsiert, oder bist du nur dir selber gegenüber so großzügig?

Ich stürze mich nicht auf dich, doch ich finde es schlimm wie du mit den Gefühlen deines Mannes spielst. Solange es Personen wie dich gibt, die ihren Egoismus ausleben ohne Rücksicht auf andere zu nehmen, solange gibt es Menschen die daran zerbrechen. Mich würde es interessieren ob dein Geliebter ebenfalls verheiratet ist?

Ich hoffe du denkst mal darüber nach wieviel Leid du anrichtest, wenn dein Mann es erfährt. Sei dir sicher, irgendwann durch einen dummen Zufall kommt es heraus.

Viele Grüße
Kleines 1968

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23. Juni 2010 um 15:17

Ich teile Deine Meinung zu 100%
Hallo Ratlos...

Ich kann Dich sehr gut verstehen, würde heute - wäre ich in Deiner Situation - ähnlich handeln.

Nein, die ewige Treue gibt es im echten wahren Leben nur unter ganz bestimmten Voraussetzungen: entweder man hat keine Gelegenheit zum Fremdgehen oder keiner will einen...

Im Laufe der Zeit verändert sich eine erotische Beziehung in eine familiäre, vielleicht mütterliche/väterliche Verbindung. Liebe ist das schon, aber sicher keine Erotik. Kann man das den Menschen wirklich übel nehmen? Ich denke nicht...

Aus dem Grund möchte ich auch nicht mehr so viel in eine Beziehung investieren. Wenn die Liebe zuende ist, soll weder ein Umzug, noch andere lebenswichtige Dinge auf dem Spiel stehen. Mit dieser Einstellung habe ich mich an die heutige Gesellschaft angepasst. Dass Du keine Trennung möchtest, weil Du zu viel verlierst, kann ich sehr gut verstehen...

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23. Juni 2010 um 15:32
In Antwort auf kleines1968

Ich glaube daran
Hallo,

obwohl ich vor vielen Jahren erfahren habe, das mein Mann mich betrügt, glaube ich trotzdem daran das es die ewige Liebe gibt. Keiner sagt das es leicht ist sie zu erhalten, doch sie ist es bestimmt in den meisten Fällen wert darum zu kämpfen. Wenn es auch viele Hindernisse und Wirrungen gibt.

Ich kenne dein Leben nicht. Doch ich weiß wie weh es tut, betrogen zu werden. Das ein Alltag entsteht der Stress mit sich bringt, das Kribbeln nachläßt, das man nicht mehr soviele oder gar keine Komplimente mehr bekommt das macht einen anfällig für die Reize eines anderen Mannes.

Doch so bewußt sich auf die Affäre einzulassen, ohne schlechtes Gewissen das gibt mir sehr zu denken. Ich glaube das zum Führen einer guten Ehe 2 Personen gehören. Ich habe in meiner Ehe auch viele Fehler gemacht, das muss ich mir eingestehen. Doch wirklich bewußt zu betrügen und das Familienleben aber nicht aufgeben zu wollen, zeugt von einem großen Egoismus.

Wenn du deinen Mann nicht mehr liebst, dann trage auch die Konsequenzen. Verlaß ihn, gib ihm die Chance mit einer anderen Frau glücklich zu werden oder sich über sein Verhalten dir gegenüber bewußt zu werden und eine Änderung eurer Beziehung herbeizuführen. Doch was du hier machst ist einfach nebenbei Spaß zu haben, ohne den sicheren Halt den dir dein Mann bietet aufzugeben.

Du hast deinen Mann doch wahrscheinlich mal aus Liebe geheiratet. Du beschreibst ihn so lieblos mit den Worten: Es ist nicht so das ich ihn nicht mag. Das klingt als würdest du über eine fremde Person reden. Er ist dein Mann, der Offenheit und Ehrlichkeit verdient. Du gehst mit einem Mann ins Bett von dem du schreibst das du ihn nicht liebst (für mich unvorstellbar). Was passiert wenn du einen Mann kennenlernst, den du liebst. Dann gehst du ohne Rücksicht auf deine Familie zu nehmen?

Wenn dir dein Mann so wenig bedeutet, dann gib euch Beiden die Chance wieder glücklich zu werden. Gleiches Recht für alle. Offenbare dich deinem Mann, so entscheidet er darüber ob er sich ebenfalls eine Geliebte hält, die ihm alles das gibt wozu du nicht mehr bereit bist. Dann könnt ihr eine offene Ehe führen, ohne das es Verletzungen gibt. Wäre das eine Option für dich? Könntest du das ertragen, das dein Mann sich ebenfalls amüsiert, oder bist du nur dir selber gegenüber so großzügig?

Ich stürze mich nicht auf dich, doch ich finde es schlimm wie du mit den Gefühlen deines Mannes spielst. Solange es Personen wie dich gibt, die ihren Egoismus ausleben ohne Rücksicht auf andere zu nehmen, solange gibt es Menschen die daran zerbrechen. Mich würde es interessieren ob dein Geliebter ebenfalls verheiratet ist?

Ich hoffe du denkst mal darüber nach wieviel Leid du anrichtest, wenn dein Mann es erfährt. Sei dir sicher, irgendwann durch einen dummen Zufall kommt es heraus.

Viele Grüße
Kleines 1968

Hallo Kleines...
Genauso müsstest Du dann aber auch die Konsequenzen tragen und Deinen Mann - weil er Dich betrogen hat - verlassen...

Du tust dies aber auch nicht... dann mach der Threadstellerin doch bitte auch kein schlechtes Gewissen für etwas, was Du genauso wenig bereit bist, in die Tat umzusetzen...

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23. Juni 2010 um 20:06
In Antwort auf nastassja1212

Hallo Kleines...
Genauso müsstest Du dann aber auch die Konsequenzen tragen und Deinen Mann - weil er Dich betrogen hat - verlassen...

Du tust dies aber auch nicht... dann mach der Threadstellerin doch bitte auch kein schlechtes Gewissen für etwas, was Du genauso wenig bereit bist, in die Tat umzusetzen...


[Genauso müsstest Du dann aber auch die Konsequenzen tragen und Deinen Mann - weil er Dich betrogen hat - verlassen...]

Wieso das den?

Sie hat doch klip und klar geschrieben:

[Offenbare dich deinem Mann, so entscheidet er darüber ob er sich ebenfalls eine Geliebte hält, die ihm alles das gibt wozu du nicht mehr bereit bist. ]

Und kleines hat ihre Entscheidung getroffen.

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23. Juni 2010 um 20:08
In Antwort auf kleines1968

Ich glaube daran
Hallo,

obwohl ich vor vielen Jahren erfahren habe, das mein Mann mich betrügt, glaube ich trotzdem daran das es die ewige Liebe gibt. Keiner sagt das es leicht ist sie zu erhalten, doch sie ist es bestimmt in den meisten Fällen wert darum zu kämpfen. Wenn es auch viele Hindernisse und Wirrungen gibt.

Ich kenne dein Leben nicht. Doch ich weiß wie weh es tut, betrogen zu werden. Das ein Alltag entsteht der Stress mit sich bringt, das Kribbeln nachläßt, das man nicht mehr soviele oder gar keine Komplimente mehr bekommt das macht einen anfällig für die Reize eines anderen Mannes.

Doch so bewußt sich auf die Affäre einzulassen, ohne schlechtes Gewissen das gibt mir sehr zu denken. Ich glaube das zum Führen einer guten Ehe 2 Personen gehören. Ich habe in meiner Ehe auch viele Fehler gemacht, das muss ich mir eingestehen. Doch wirklich bewußt zu betrügen und das Familienleben aber nicht aufgeben zu wollen, zeugt von einem großen Egoismus.

Wenn du deinen Mann nicht mehr liebst, dann trage auch die Konsequenzen. Verlaß ihn, gib ihm die Chance mit einer anderen Frau glücklich zu werden oder sich über sein Verhalten dir gegenüber bewußt zu werden und eine Änderung eurer Beziehung herbeizuführen. Doch was du hier machst ist einfach nebenbei Spaß zu haben, ohne den sicheren Halt den dir dein Mann bietet aufzugeben.

Du hast deinen Mann doch wahrscheinlich mal aus Liebe geheiratet. Du beschreibst ihn so lieblos mit den Worten: Es ist nicht so das ich ihn nicht mag. Das klingt als würdest du über eine fremde Person reden. Er ist dein Mann, der Offenheit und Ehrlichkeit verdient. Du gehst mit einem Mann ins Bett von dem du schreibst das du ihn nicht liebst (für mich unvorstellbar). Was passiert wenn du einen Mann kennenlernst, den du liebst. Dann gehst du ohne Rücksicht auf deine Familie zu nehmen?

Wenn dir dein Mann so wenig bedeutet, dann gib euch Beiden die Chance wieder glücklich zu werden. Gleiches Recht für alle. Offenbare dich deinem Mann, so entscheidet er darüber ob er sich ebenfalls eine Geliebte hält, die ihm alles das gibt wozu du nicht mehr bereit bist. Dann könnt ihr eine offene Ehe führen, ohne das es Verletzungen gibt. Wäre das eine Option für dich? Könntest du das ertragen, das dein Mann sich ebenfalls amüsiert, oder bist du nur dir selber gegenüber so großzügig?

Ich stürze mich nicht auf dich, doch ich finde es schlimm wie du mit den Gefühlen deines Mannes spielst. Solange es Personen wie dich gibt, die ihren Egoismus ausleben ohne Rücksicht auf andere zu nehmen, solange gibt es Menschen die daran zerbrechen. Mich würde es interessieren ob dein Geliebter ebenfalls verheiratet ist?

Ich hoffe du denkst mal darüber nach wieviel Leid du anrichtest, wenn dein Mann es erfährt. Sei dir sicher, irgendwann durch einen dummen Zufall kommt es heraus.

Viele Grüße
Kleines 1968

Volle
Zustimmung. Besser könnte es keiner ausdrücken!

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23. Juni 2010 um 22:17
In Antwort auf kleines1968

Ich glaube daran
Hallo,

obwohl ich vor vielen Jahren erfahren habe, das mein Mann mich betrügt, glaube ich trotzdem daran das es die ewige Liebe gibt. Keiner sagt das es leicht ist sie zu erhalten, doch sie ist es bestimmt in den meisten Fällen wert darum zu kämpfen. Wenn es auch viele Hindernisse und Wirrungen gibt.

Ich kenne dein Leben nicht. Doch ich weiß wie weh es tut, betrogen zu werden. Das ein Alltag entsteht der Stress mit sich bringt, das Kribbeln nachläßt, das man nicht mehr soviele oder gar keine Komplimente mehr bekommt das macht einen anfällig für die Reize eines anderen Mannes.

Doch so bewußt sich auf die Affäre einzulassen, ohne schlechtes Gewissen das gibt mir sehr zu denken. Ich glaube das zum Führen einer guten Ehe 2 Personen gehören. Ich habe in meiner Ehe auch viele Fehler gemacht, das muss ich mir eingestehen. Doch wirklich bewußt zu betrügen und das Familienleben aber nicht aufgeben zu wollen, zeugt von einem großen Egoismus.

Wenn du deinen Mann nicht mehr liebst, dann trage auch die Konsequenzen. Verlaß ihn, gib ihm die Chance mit einer anderen Frau glücklich zu werden oder sich über sein Verhalten dir gegenüber bewußt zu werden und eine Änderung eurer Beziehung herbeizuführen. Doch was du hier machst ist einfach nebenbei Spaß zu haben, ohne den sicheren Halt den dir dein Mann bietet aufzugeben.

Du hast deinen Mann doch wahrscheinlich mal aus Liebe geheiratet. Du beschreibst ihn so lieblos mit den Worten: Es ist nicht so das ich ihn nicht mag. Das klingt als würdest du über eine fremde Person reden. Er ist dein Mann, der Offenheit und Ehrlichkeit verdient. Du gehst mit einem Mann ins Bett von dem du schreibst das du ihn nicht liebst (für mich unvorstellbar). Was passiert wenn du einen Mann kennenlernst, den du liebst. Dann gehst du ohne Rücksicht auf deine Familie zu nehmen?

Wenn dir dein Mann so wenig bedeutet, dann gib euch Beiden die Chance wieder glücklich zu werden. Gleiches Recht für alle. Offenbare dich deinem Mann, so entscheidet er darüber ob er sich ebenfalls eine Geliebte hält, die ihm alles das gibt wozu du nicht mehr bereit bist. Dann könnt ihr eine offene Ehe führen, ohne das es Verletzungen gibt. Wäre das eine Option für dich? Könntest du das ertragen, das dein Mann sich ebenfalls amüsiert, oder bist du nur dir selber gegenüber so großzügig?

Ich stürze mich nicht auf dich, doch ich finde es schlimm wie du mit den Gefühlen deines Mannes spielst. Solange es Personen wie dich gibt, die ihren Egoismus ausleben ohne Rücksicht auf andere zu nehmen, solange gibt es Menschen die daran zerbrechen. Mich würde es interessieren ob dein Geliebter ebenfalls verheiratet ist?

Ich hoffe du denkst mal darüber nach wieviel Leid du anrichtest, wenn dein Mann es erfährt. Sei dir sicher, irgendwann durch einen dummen Zufall kommt es heraus.

Viele Grüße
Kleines 1968

Hallo,
natürlich habe ich meinen Mann aus Liebe geheiratet. Er war bisher meine einzige, wirkliche, große Liebe. Ich hab ihn so sehr geliebt, dass ich bereit war, mich komplett auf ihn einzustellen. Ich hab für ihn meine Heimat zurück gelassen, meine gewohnte Umgebung, habe damals einen neuen Job gesucht, um mit ihm zusammen sein zu können, hab seinetwegen zu rauchen aufgehört, usw.... Er hat umgekehrt für mich ähnlich viel gemacht. Wir hatten die ersten beiden Jahre eine Fernbeziehung, deshalb war das dann alles erforderlich. Ich habe den Schritt auch nie bereut, weil ich zu 100% davon überzeugt war, ER ist der Richtige - meine große Liebe. Wir hatten viele Steine, die uns in den Weg gelegt worden sind, aber ich habe nie daran gezweifelt. Ich sag ja, für mich war es einfach immer absolut klar ihm treu zu sein.

Seit er Job mäßig so unzufrieden ist, ist er daheim irgendwie kaum auszuhalten und seine Art hat irgendwie nach und nach meine Liebe zu ihm zerstört. ( Zwischendrin kommt dann die Anwandlung, nachdem er nur an mir herum gehackt hat, nur gelästert hat, dass ihm dann plötzlich einfällt und er mir sagt, wie froh er doch ist, dass er mich hat und wie sehr er mich liebt. Wenn ich ihm dann sage, dass ich davon nichts merken kann und wieso er dann so zu mir ist, dann sagt er mir im "Spaß"... weil du das so brauchst. Ich kann ihn nicht verstehen.

Er hat ein massives Problem damit, dass er arbeiten geht und es ihm in seinem Job ankotzt und ich wegen der Kindererziehung daheim bin, was aber garnicht anders möglich ist - was er schon auch so sieht. Seiner Meinung nach haben Hausfrauen alle nichts zu tun. Ich muss dazu sagen, dass er sich im Haushalt um NICHTS kümmert. Er räumt nicht mal seinen Teller weg. Das mache alles ich, auch den Garten... Rasenmähen usw... Ich kann nur die Hecke nicht schneiden. Aber auch wenn er das macht, dann bin ich dafür zuständig, alles hinter ihm wegzuräumen und wegzufahren und so.

Wenn ich heute darüber nachdenke, wie es war, als wir beide noch berufstätig waren, dann sehe ich schon, dass ich es mir damals schon falsch eingeführt habe. Wir sind beide gemeinsam außer Haus und gemeinsam wieder nach Hause, für ihn war Feierabend und ich hab mich in die Küche gestellt und für ihn gekocht, weil er noch nichts gegessen hatte. Haushalt war ebenfalls meine alleinige Aufgabe. Dabei war er zufrieden. Ich würde das heute von Anfang an in einer Beziehung so nicht mehr machen. Ich kannte es halt so von daheim.

Wenn wir im Urlaub sind und er jobmäßig langsam wieder entspannt, dann ist er wieder ganz der Alte. So wie ich ihn kennen- und lieben gelernt habe.

Er ist allgemein halt so unzufrieden, dass er an allem und jedem was auszusetzen hat. Ich finde das ganz schrecklich. Er ist so richtig eigenbrötlerisch geworden. Und am schrecklichsten finde ich seine Einstellung zu den ganzen Frauen, die er irgendwo sieht.

Hier ein Beispiel:
Letztens wollte er nach der Arbeit zum Frisör gehen ist dann wieder nach Hause gekommen, war total stinkig und hat gemeint, dass er jetzt wieder da ist, weil die ganzen "Hausweiber" am Abend zum Frisör gehen, wo sie doch eh den ganzen Tag Zeit hätten und nichts zu tun haben... Wenn ich so was hör, da könnt ich echt kotzen. So hackt er halt auch an mir herum.

Um das alles irgendwie auszuhalten hab ich in letzter Zeit gemerkt, dass ich mich ihm gegenüber immer mehr distanziert habe, dass ich diese Beleidigungen einfach nicht mehr so an mich ran lasse. Seit dem streiten wir auch kaum mehr. Vielleicht ist das auch der Grund, wieso ich ihm gegenüber kein schlechtes Gewissen habe, ich weiß es nicht.

Auf der anderen Seite ist es ihm immer wichtig, dass er bei uns daheim ist. Dass er nach der Arbeit sofort nach Hause kommt - selbst wenn er sich da dann wie die Axt im Wald benimmt. Ich hätte so gern, dass er sich ein Hobby sucht, ich finde das nicht gut, dass er immer nur daheim sein will. Mag er alles nicht. Auch unsere Freunde sind letztlich meine Freunde und nicht seine.

Da es, wenn wir im Urlaub sind, wirklich wieder harmonisch zwischen uns ist, habe ich halt immer noch Hoffnung, dass es irgendwann wieder besser wird. So, wie es jetzt ist, mag ich das bestimmt nicht für immer, das halte ich auch nicht aus, aber vielleicht wird es nach dem aktuellen Tief ja auch wieder besser. Ich mag die Familie nicht zerrütten. Den Kindern ihr zu Hause nehmen.

Und ja, der Mann, mit dem ich ihn betrüge, hat auch Frau und Kinder.


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24. Juni 2010 um 11:28
In Antwort auf nastassja1212

Hallo Kleines...
Genauso müsstest Du dann aber auch die Konsequenzen tragen und Deinen Mann - weil er Dich betrogen hat - verlassen...

Du tust dies aber auch nicht... dann mach der Threadstellerin doch bitte auch kein schlechtes Gewissen für etwas, was Du genauso wenig bereit bist, in die Tat umzusetzen...

Hallo
Hallo Nastassja,

ich habe die Konsequenzen gezogen. Wahrscheinlich ging das aus meinem Bericht nicht genau hervor. Ich liebe meinen Mann, doch ich habe mich von ihm getrennt und wenn jetzt der Einwand kommt von der ewigen Liebe, ja ich glaube trotzdem noch daran.

Das sind vielleicht die Wirrungen von den ich geschrieben habe. Vielleicht kommen wir noch mal zusammen, doch bestimmt nicht auf der Basis einer Ehe zu dritt.

Ich habe ihr kein schlechtes Gewissen machen wollen, doch ich kann aus meiner Erfahrung der Betrogenen eine Meinung dazu abgeben, wie man sich fühlt.

viele Grüße
Kleines1968

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1. Juli 2010 um 15:40
In Antwort auf bobbie_11963757

Hallo,
natürlich habe ich meinen Mann aus Liebe geheiratet. Er war bisher meine einzige, wirkliche, große Liebe. Ich hab ihn so sehr geliebt, dass ich bereit war, mich komplett auf ihn einzustellen. Ich hab für ihn meine Heimat zurück gelassen, meine gewohnte Umgebung, habe damals einen neuen Job gesucht, um mit ihm zusammen sein zu können, hab seinetwegen zu rauchen aufgehört, usw.... Er hat umgekehrt für mich ähnlich viel gemacht. Wir hatten die ersten beiden Jahre eine Fernbeziehung, deshalb war das dann alles erforderlich. Ich habe den Schritt auch nie bereut, weil ich zu 100% davon überzeugt war, ER ist der Richtige - meine große Liebe. Wir hatten viele Steine, die uns in den Weg gelegt worden sind, aber ich habe nie daran gezweifelt. Ich sag ja, für mich war es einfach immer absolut klar ihm treu zu sein.

Seit er Job mäßig so unzufrieden ist, ist er daheim irgendwie kaum auszuhalten und seine Art hat irgendwie nach und nach meine Liebe zu ihm zerstört. ( Zwischendrin kommt dann die Anwandlung, nachdem er nur an mir herum gehackt hat, nur gelästert hat, dass ihm dann plötzlich einfällt und er mir sagt, wie froh er doch ist, dass er mich hat und wie sehr er mich liebt. Wenn ich ihm dann sage, dass ich davon nichts merken kann und wieso er dann so zu mir ist, dann sagt er mir im "Spaß"... weil du das so brauchst. Ich kann ihn nicht verstehen.

Er hat ein massives Problem damit, dass er arbeiten geht und es ihm in seinem Job ankotzt und ich wegen der Kindererziehung daheim bin, was aber garnicht anders möglich ist - was er schon auch so sieht. Seiner Meinung nach haben Hausfrauen alle nichts zu tun. Ich muss dazu sagen, dass er sich im Haushalt um NICHTS kümmert. Er räumt nicht mal seinen Teller weg. Das mache alles ich, auch den Garten... Rasenmähen usw... Ich kann nur die Hecke nicht schneiden. Aber auch wenn er das macht, dann bin ich dafür zuständig, alles hinter ihm wegzuräumen und wegzufahren und so.

Wenn ich heute darüber nachdenke, wie es war, als wir beide noch berufstätig waren, dann sehe ich schon, dass ich es mir damals schon falsch eingeführt habe. Wir sind beide gemeinsam außer Haus und gemeinsam wieder nach Hause, für ihn war Feierabend und ich hab mich in die Küche gestellt und für ihn gekocht, weil er noch nichts gegessen hatte. Haushalt war ebenfalls meine alleinige Aufgabe. Dabei war er zufrieden. Ich würde das heute von Anfang an in einer Beziehung so nicht mehr machen. Ich kannte es halt so von daheim.

Wenn wir im Urlaub sind und er jobmäßig langsam wieder entspannt, dann ist er wieder ganz der Alte. So wie ich ihn kennen- und lieben gelernt habe.

Er ist allgemein halt so unzufrieden, dass er an allem und jedem was auszusetzen hat. Ich finde das ganz schrecklich. Er ist so richtig eigenbrötlerisch geworden. Und am schrecklichsten finde ich seine Einstellung zu den ganzen Frauen, die er irgendwo sieht.

Hier ein Beispiel:
Letztens wollte er nach der Arbeit zum Frisör gehen ist dann wieder nach Hause gekommen, war total stinkig und hat gemeint, dass er jetzt wieder da ist, weil die ganzen "Hausweiber" am Abend zum Frisör gehen, wo sie doch eh den ganzen Tag Zeit hätten und nichts zu tun haben... Wenn ich so was hör, da könnt ich echt kotzen. So hackt er halt auch an mir herum.

Um das alles irgendwie auszuhalten hab ich in letzter Zeit gemerkt, dass ich mich ihm gegenüber immer mehr distanziert habe, dass ich diese Beleidigungen einfach nicht mehr so an mich ran lasse. Seit dem streiten wir auch kaum mehr. Vielleicht ist das auch der Grund, wieso ich ihm gegenüber kein schlechtes Gewissen habe, ich weiß es nicht.

Auf der anderen Seite ist es ihm immer wichtig, dass er bei uns daheim ist. Dass er nach der Arbeit sofort nach Hause kommt - selbst wenn er sich da dann wie die Axt im Wald benimmt. Ich hätte so gern, dass er sich ein Hobby sucht, ich finde das nicht gut, dass er immer nur daheim sein will. Mag er alles nicht. Auch unsere Freunde sind letztlich meine Freunde und nicht seine.

Da es, wenn wir im Urlaub sind, wirklich wieder harmonisch zwischen uns ist, habe ich halt immer noch Hoffnung, dass es irgendwann wieder besser wird. So, wie es jetzt ist, mag ich das bestimmt nicht für immer, das halte ich auch nicht aus, aber vielleicht wird es nach dem aktuellen Tief ja auch wieder besser. Ich mag die Familie nicht zerrütten. Den Kindern ihr zu Hause nehmen.

Und ja, der Mann, mit dem ich ihn betrüge, hat auch Frau und Kinder.


Ihr könnt es schaffen
Hallo,

leider hat meine Rückantwort etwas gedauert, doch ich hoffe du liest es noch.

Wenn ich den ersten Abschnitt lese, dann kann man nur feststellen, wie groß eure Liebe war. Ihr habt beide trotz Fernbeziehung zueinander gehalten und wahrscheinlich auch einiges entbehrt. Da liest man von einer großen Liebe zwischen den Zeilen und ich kann mir gar nicht vorstellen, das das alles weg ist. Zumal du ja schreibst, wenn Urlaub ist usw. das er ein anderer Mensch ist.

Klar besteht das Leben leider nicht nur aus Urlaub und das macht vieles so schwer. Ich sehe genau wie du wahrscheinlich auch, das seine Unzufriedenheit im Beruf, ihn so ungerecht und lieblos dir gegenüber werden lässt. Das wäre vielleicht ein Ansatzpunkt, wenn es möglich ist einen Jobwechsel in Angriff zu nehmen. Ich denke das er vielleicht vieles gar nicht so meint, einfach hilflos in seiner Wortwahl ist. Das kannst du jedoch natürlich besser beurteilen. Nach außen oft hart und spröde ist, jedoch im Inneren total weich und auch eine berufliche Versagensangst hat. Viele Männer meinen ja immer sie müssen alles alleine klären, niemanden mit ihren Ängsten und Sorgen quälen. Er sieht das du Zuhause bist und "keine" Sorgen hast.

Habt ihr darüber gesprochen, was ihn beruflich so zu schaffen macht? Ich glaube das ihm da einfach dein Mitgefühl und Interesse vielleicht fehlt. Nicht falsch verstehen. Manche Männer sind da wie kleine Kinder, die einfach umsorgt werden wollen. Das war bei meinem Mann so, schwupps kam eine Andere daher, die viel Zeit hatte und so besorgt um ihn war, das ihm das so geschmeichelt und er sich dadurch so wohl gefühlt hat, das daraus eine Affäre wurde. Im Alltag mit Kindern geht vieles unter, viele Männer fühlen sich da einfach zurückgeschoben, können und wollen es jedoch nicht zugeben.

Klar ist es falsch, immer alles alleine zu machen. Das war bei uns genauso. Doch ich habe auch immer gedacht, ihm soviel wie möglich abzunehmen. Wieviel Arbeit hinter einem Haushalt steckt, können sie dadurch natürlich nicht beurteilen. Das wirst du wahrscheinlich auch nur sehr schwer ändern können. Vielleicht ist es dir möglich, stundenweise einen Job anzunehmen, also eigenes Geld verdienen, das er auch Respekt davor hat wie du alles meisterst, ihn jedoch Zuhause auch in die Pflicht nimmst. Das gibt einem selbst auch etwas mehr Bestätigung.

Ich sehe auch das ein Hobby, bzw. eigene Freude für ihn wichtig ist. Also ein Ausgleich zu Beruf und Familie. Vielleicht gäbe es irgendetwas was sein Interesse weckt. Oder vielleicht einen Freund der gerne ab und an mal mit ihn zum Sport geht oder ähnliches. Er wird sonst mit der Zeit wahrscheinlich immer unzufriedener das er an der nächsten Person ausläßt und das bist leider du.

Es ist jedoch keine Lösung sich einen Liebhaber zu suchen um Bestätigung, Lob und Anerkennung zu bekommen. Das entfernt dich immer mehr von deinem Mann und er wird total verletzt sein, wenn er das rausbekommt. Das könnte das Ende sein. Deine Familie wird zerrüttet sein, denn auf Dauer kann eine Affäre nicht gutgehen. Es geht immer mehr Gefühl verloren und es schleicht sich jetzt doch schon eine Gleichgültigkeit deinem Mann gegenüber ein. Laß das nicht zu!

Macht mehr gemeinsam, schafft euch einen gemeinsamen Freiraum. Das ihr auch mal wieder zusammen Spaß habt und von Herzen lachen könnt.

Viel Glück
Kleines1968

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4. Juli 2010 um 16:57

Ich finde es im großen und Ganzen auffällig
das man diese ganzen Zweifel und Tendenzen zur Untreue/Beziehungsauflösung eher von Frauen liest als von Männern. Viele Männer würden ihre Frau weniger schnell verlassen wenn der erste Frühling vorbei ist. Im Schnitt sind viel eher die Frauen so drauf auszubrechen.

Kaum eine Beziehung ist nach 10 Jahren immer noch so wie am ersten Tag. Sie ist anders, das heisst aber nicht das die Liebe weg ist.

Du kannst 100 Beziehungen haben und bei jeder wirst Du z.B. nach einigen Jahren das gleiche schreiben wie jetzt. Du kommst am Ende nie irgendwo an und bist unzufrieden. Eines Tages ist der Mensch auch zu alt dazu und sollte sich eher auf den Lebensabend vorbereiten anstatt Partnerwechsel zu betreiben.

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