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Gewalt in einer Beziehung - Folgeschäden

10. Januar 2017 um 10:25

Hallo Community,

Seit Februar 2016 ist meine beziehung bereits zu ende. Es war eine äußerst gewaltvolle beziehung und nur mit mühe und not und der hilfe von frauennotrufhotlines konnte ich entkommen. Danach wollte ich mir lange nicht eingestehen, dass ich hilfe brauche. Erst jetzt konnte ich duch eine Frauehilfsorganisation zu einer therapie kommen (die startet erst). Da ich studentin bin und nicht vollzeit arbeite fehlte mir einfach unter anderem das geld um mir selbst eine therapie leisten zu können.
Ich komme mir einfach schon so verrückt vor, dass ich bereits jetzt euch fragen wollte ob das was ich euch gleich schildere auch eine folge dieser beziehung ist.
Seit alles zu ende ist kämpfe ich enorm wieder soziale kontakte zu knüpfen. Ich fand einen wundervollen neuen partner aber mehr gelang mir auch nicht. Mein partner ist besorgt weil er meinte ich habe einen vollkommenen "realitätsverlust" erlitten durch meine letzte beziehung. Ich kam nämlich weinend zu ihm und habe gesagt: es tut mir so leid schatz ich habe dich betrogen. Ich bin mit einem anderen jungen kaffee trinken gegangen... er hat mir dann lang und breit und mit ruhe erklärt dass man in einer normalen beziehung nicht durch gewalt bestraft wird wenn man zu anderen kontakt hat. Ich habe das nur schwer begriffen und auch bis jetzt fällt es mir schwer richtig und falsch zu unterscheiden. Was mich jedoch wundert ist mein "neustes problem": seit kurzem schaffe ich es absolut gar nicht mehr meinen hobbys oder meiner arbeit oder meinem studium nachzugehen. Jedes mal wenn ich kritik erhalte setzt mir das enorm zu. Ich fühle mich für nichts mehr gut genug. Mittlerweile ist meine angst zi versagen so schlimm dass ich bereits panikattacken bekomme wenn ich meine uni nur sehe. Was meint ihr? Ist das auch eine folge?
Ich habe das gefühl, dass meine psyche immer mehr zerbricht. Ich dachte zeit heilt wunden. Aber ich habe immer mehr flashbacks. Ich finde das schrecklich.
Bitte um rat! (Groß und kleinschreibung wurde hier nicht berücksichtigt)

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11. Januar 2017 um 11:39

Ja Therapie ist da dringend nötig.
 Vielleicht wird es auch so besser aber da es dich schon in Kernbereichen behindert denke ich solltest du nichts riskieren.
  Bei mir habe sich die Beschwerden im Laufe von Jahren (!) verbessert so dass ich nur noch gelegentlich zu Angst/Abwehrreaktionen und depressiven Reaktionen neige - die mein Mann meistens gut abfangen kann- und kaum noch Flashbacks habe. Aber folgenlos bleiben solche Erlebnisse nicht.

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Er ist so komisch ...
Von: hopelu
neu
11. Januar 2017 um 7:54
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