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Getrennte Wohnungen wegen Arbeitslosigkeit?

21. Oktober um 13:43

Hallo zusammen,

folgender Sachverhalt. Meine Partnerin wohnte berufsbedingt 600km von mir entfernt. Nun ist sie vor kurzem arbeitslos geworden und zu mir in meine Wohnung gezogen. Das erste mal seit 12 Jahren Beziehung, dass wir zusammen wohnen. Leider bekommt sie nur 6 Monate ALG1 und rutscht dann eig ins Hartz4. Nun kommt der Punkt. Da wir ja zusammenwohnen bilden wir eine Bedarfsgemeinschaft, sprich sie wird kein Geld vom Amt bekommen. Wir halten unsere Kosten bis jetzt völlig getrennt und ich bin auch nicht gewillt, dem Amt meine Finanzen offen zu legen. Ich kenne natürlich diese Internetrechner, aber die sind sehr realitätsfern. Wir wohnen in meiner Eigentumswohnung für die ich natürlich eine Rate an die Bank zahle. Die Höhe kann ich aber natürlich selbst bestimmen. Sie soll sich natürlich angemessen an unseren Wohnkosten beteiligen, aber was und wie gibt man das in diesen Rechnern an? Auch wird dort einfach eine Summe angenommen, die wir zum Leben brauchen. Dass ich beispielsweise jeden Monat 450€ an Sprit brauche wird dort nicht berücksichtigt. Ich kann auch nicht von heute auf Morgen Leasingveträge, Telefonanschluss und so weiter kündigen. Krankenversichern muss sie sich ja auch noch irgendwie. Ich sehe eig nur die Möglichkeit, dass sie wieder auszieht und sich eine eigene Wohnung nimmt. Im Idealfall findet sie natürlich schnell wieder eine Arbeit, leider ist das zur Zeit sehr schwer und ich gehe vom Worst-Case aus

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21. Oktober um 13:51

Und was spricht jetzt dagegen, dass Du Deine Freundin, mit der Du stolze 12 Jahre zusammen bist, finanziell zu unterstützen?


Oder wie wäre es mit heiraten?
Dann hast Du Steuerklasse 3.

 

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21. Oktober um 13:53

Ich habe mal gehört, dass man ein Jahr "auf Probe" miteinander lebt und man dann erst eine Bedarfsgemeinschaft bildet.
Was macht sie denn beruflich? Erstmal wäre ja auch Teilzeit denkbar, damit sie wenigstens sozialversichert ist und sie etwas zum Alltag beitragen kann. Einen Fuß hätte sie dann ja auch schon in der Tür, falls mal jemand krank/schwanger/sonst was wird.

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21. Oktober um 14:02
In Antwort auf unbeleidigteleberwurst

Und was spricht jetzt dagegen, dass Du Deine Freundin, mit der Du stolze 12 Jahre zusammen bist, finanziell zu unterstützen?


Oder wie wäre es mit heiraten?
Dann hast Du Steuerklasse 3.

 

Es geht ja nicht um ein bisschen zu unterstützen, sondern um ein komplett zweites Leben zu finanzieren inkl. Versicherungen usw. Das muss man erstmal schaffen. 

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21. Oktober um 14:06
In Antwort auf baum888

Es geht ja nicht um ein bisschen zu unterstützen, sondern um ein komplett zweites Leben zu finanzieren inkl. Versicherungen usw. Das muss man erstmal schaffen. 

Kann sie denn gar kein Geld verdienen?
Manche Branchen suchen doch händeringend, zB die Gastronomie.

Mal diese Theorie dieser zweiten Wohnung weiterverfolgt:
Könnte sie denn dann besagte Versicherungen bezahlen? Wohl kaum...
 

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21. Oktober um 14:13

Wieso hat sie die Arbeit verloren und warum gehst du davon aus, dass sie in 6 Monaten gar nichts finden wird? Ich meine in 6 Monaten findet man doch immer Arbeit, weitersuchen kann man dann ja immer noch. 

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21. Oktober um 14:34
In Antwort auf baum888

Hallo zusammen,

folgender Sachverhalt. Meine Partnerin wohnte berufsbedingt 600km von mir entfernt. Nun ist sie vor kurzem arbeitslos geworden und zu mir in meine Wohnung gezogen. Das erste mal seit 12 Jahren Beziehung, dass wir zusammen wohnen. Leider bekommt sie nur 6 Monate ALG1 und rutscht dann eig ins Hartz4. Nun kommt der Punkt. Da wir ja zusammenwohnen bilden wir eine Bedarfsgemeinschaft, sprich sie wird kein Geld vom Amt bekommen. Wir halten unsere Kosten bis jetzt völlig getrennt und ich bin auch nicht gewillt, dem Amt meine Finanzen offen zu legen. Ich kenne natürlich diese Internetrechner, aber die sind sehr realitätsfern. Wir wohnen in meiner Eigentumswohnung für die ich natürlich eine Rate an die Bank zahle. Die Höhe kann ich aber natürlich selbst bestimmen. Sie soll sich natürlich angemessen an unseren Wohnkosten beteiligen, aber was und wie gibt man das in diesen Rechnern an? Auch wird dort einfach eine Summe angenommen, die wir zum Leben brauchen. Dass ich beispielsweise jeden Monat 450€ an Sprit brauche wird dort nicht berücksichtigt. Ich kann auch nicht von heute auf Morgen Leasingveträge, Telefonanschluss und so weiter kündigen. Krankenversichern muss sie sich ja auch noch irgendwie. Ich sehe eig nur die Möglichkeit, dass sie wieder auszieht und sich eine eigene Wohnung nimmt. Im Idealfall findet sie natürlich schnell wieder eine Arbeit, leider ist das zur Zeit sehr schwer und ich gehe vom Worst-Case aus

na wenn Du das so gar nicht willst - lass Dich von einem Fachanwalt für Sozialrecht beraten.

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21. Oktober um 14:36
In Antwort auf unbeleidigteleberwurst

Kann sie denn gar kein Geld verdienen?
Manche Branchen suchen doch händeringend, zB die Gastronomie.

Mal diese Theorie dieser zweiten Wohnung weiterverfolgt:
Könnte sie denn dann besagte Versicherungen bezahlen? Wohl kaum...
 

nein, sie hat dann eben Pech, von Hartz IV hat niemand eine Versicherung, die nicht gesetzlich vorgeschrieben ist.

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21. Oktober um 14:44
In Antwort auf avarrassterne1

nein, sie hat dann eben Pech, von Hartz IV hat niemand eine Versicherung, die nicht gesetzlich vorgeschrieben ist.

Die Frage war auch eher rhetorisch gemeint

 

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21. Oktober um 15:11

Mein Freund ist mit seiner Umschulung auch in Hartz 4 gerutsch und so haben wir eine Bedarfsgemeinschaft gebildet und wir haben genau 20 Euro bekommen
Mein Freund hatte mich zu dieser Zeit auch gefragt ob ich möchte, dass er auszieht - aber ich habe ihm klar gesagt, dass ich das nicht möchte. Ich will ja schließlich auch nicht, dass wenn ich mal in solch einer Lage bin, einfach weggeschickt werde.

Wir haben mit dem Amt von Anfang an offene Karten gespielt und er ist ja extra für mich hergezogen  und die Idee der Umschulung war ja eine Idee vom Arbeitsamt.
Die Umschulung war eine Chance und die haben wir genutz

Ansonsten hat man ja nun noch etwas Zeit von Worst-Case auszugehen - wir planen immer all unsere Kosten damit
Wir haben aktuell alle Kosten soweit im Griff, dass wir zur Not alles mit einen Gehalt zahlen können. Vielleicht sparen solange noch ALG1 kommt o.ä. oder Job suchen.

WArum sollte der Staat bei euch ein Unterschied machen ?
Und eine Wohnung bezahlen wenn diese vielleicht gar nicht genutz wird ?
 

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21. Oktober um 15:14
In Antwort auf unbeleidigteleberwurst

Die Frage war auch eher rhetorisch gemeint

 

da ihm das mehr als klar sein sollte, ist die Rethorik wphl verschwendet

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21. Oktober um 15:15
In Antwort auf unbeleidigteleberwurst

Kann sie denn gar kein Geld verdienen?
Manche Branchen suchen doch händeringend, zB die Gastronomie.

Mal diese Theorie dieser zweiten Wohnung weiterverfolgt:
Könnte sie denn dann besagte Versicherungen bezahlen? Wohl kaum...
 

Am wichtigsten ist die Krankenversicherung und die wird selbstverständlich übernommen. 

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21. Oktober um 15:20
In Antwort auf sonnenfrei

Mein Freund ist mit seiner Umschulung auch in Hartz 4 gerutsch und so haben wir eine Bedarfsgemeinschaft gebildet und wir haben genau 20 Euro bekommen
Mein Freund hatte mich zu dieser Zeit auch gefragt ob ich möchte, dass er auszieht - aber ich habe ihm klar gesagt, dass ich das nicht möchte. Ich will ja schließlich auch nicht, dass wenn ich mal in solch einer Lage bin, einfach weggeschickt werde.

Wir haben mit dem Amt von Anfang an offene Karten gespielt und er ist ja extra für mich hergezogen  und die Idee der Umschulung war ja eine Idee vom Arbeitsamt.
Die Umschulung war eine Chance und die haben wir genutz

Ansonsten hat man ja nun noch etwas Zeit von Worst-Case auszugehen - wir planen immer all unsere Kosten damit
Wir haben aktuell alle Kosten soweit im Griff, dass wir zur Not alles mit einen Gehalt zahlen können. Vielleicht sparen solange noch ALG1 kommt o.ä. oder Job suchen.

WArum sollte der Staat bei euch ein Unterschied machen ?
Und eine Wohnung bezahlen wenn diese vielleicht gar nicht genutz wird ?
 

Job finden steht natürlich an erster Stelle, das ist ja keine Frage. Ich selber suche aber auch schon ewig und lande immer wieder nur in Arbeitnehmerüberlassungen. Auch da sucht sie natürlich.

Eine zweite Wohnung ist auch nicht das was wir unbedingt wollen, aber Krankenkasse und Lebenshaltungskosten hauen natürlich schon rein. Ich mache mir lieber vorher zu viele Gedanken, als hinterher eine böse Überraschung zu erleben.

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21. Oktober um 15:24
In Antwort auf baum888

Job finden steht natürlich an erster Stelle, das ist ja keine Frage. Ich selber suche aber auch schon ewig und lande immer wieder nur in Arbeitnehmerüberlassungen. Auch da sucht sie natürlich.

Eine zweite Wohnung ist auch nicht das was wir unbedingt wollen, aber Krankenkasse und Lebenshaltungskosten hauen natürlich schon rein. Ich mache mir lieber vorher zu viele Gedanken, als hinterher eine böse Überraschung zu erleben.

heiraten

Dann gibt es die Krankenversicherung kostenlos und zu den Lebenserhaltungskosten trägt eine bessere Steuerklasse einen guten Teil bei

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21. Oktober um 15:33
In Antwort auf baum888

Hallo zusammen,

folgender Sachverhalt. Meine Partnerin wohnte berufsbedingt 600km von mir entfernt. Nun ist sie vor kurzem arbeitslos geworden und zu mir in meine Wohnung gezogen. Das erste mal seit 12 Jahren Beziehung, dass wir zusammen wohnen. Leider bekommt sie nur 6 Monate ALG1 und rutscht dann eig ins Hartz4. Nun kommt der Punkt. Da wir ja zusammenwohnen bilden wir eine Bedarfsgemeinschaft, sprich sie wird kein Geld vom Amt bekommen. Wir halten unsere Kosten bis jetzt völlig getrennt und ich bin auch nicht gewillt, dem Amt meine Finanzen offen zu legen. Ich kenne natürlich diese Internetrechner, aber die sind sehr realitätsfern. Wir wohnen in meiner Eigentumswohnung für die ich natürlich eine Rate an die Bank zahle. Die Höhe kann ich aber natürlich selbst bestimmen. Sie soll sich natürlich angemessen an unseren Wohnkosten beteiligen, aber was und wie gibt man das in diesen Rechnern an? Auch wird dort einfach eine Summe angenommen, die wir zum Leben brauchen. Dass ich beispielsweise jeden Monat 450€ an Sprit brauche wird dort nicht berücksichtigt. Ich kann auch nicht von heute auf Morgen Leasingveträge, Telefonanschluss und so weiter kündigen. Krankenversichern muss sie sich ja auch noch irgendwie. Ich sehe eig nur die Möglichkeit, dass sie wieder auszieht und sich eine eigene Wohnung nimmt. Im Idealfall findet sie natürlich schnell wieder eine Arbeit, leider ist das zur Zeit sehr schwer und ich gehe vom Worst-Case aus

Wie stellst du dir denn eine Partnerschaft vor? Mit immer getrennten Kassen? Irgendwie kommt mir das so unverbindlich vor. Als wenn jeder gleich wieder möglichst unkompliziert gehen könnte. Angenommen, sie würde das tun. Wie müsste dann denn die Idealpartnerin sein? 

Natürlich ist es für dich die vorsichtigste Lösung, wenn du sie alleine wohnen lässt. Aber für eine gute Beziehung spricht das leider nicht. 

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21. Oktober um 15:40
In Antwort auf anne234

Wie stellst du dir denn eine Partnerschaft vor? Mit immer getrennten Kassen? Irgendwie kommt mir das so unverbindlich vor. Als wenn jeder gleich wieder möglichst unkompliziert gehen könnte. Angenommen, sie würde das tun. Wie müsste dann denn die Idealpartnerin sein? 

Natürlich ist es für dich die vorsichtigste Lösung, wenn du sie alleine wohnen lässt. Aber für eine gute Beziehung spricht das leider nicht. 

Wenn ich so drüber nachdenke ist es wirklich mehr wie eine WG. Wir haben beide bisher immer alleine gewohnt. Vielleicht liegt es daran. Jeder hat seine eigenen Schränke und wir halten alles sehr getrennt. Ich kenne es nicht anders und hab da noch nie wirklich drüber nachgedacht.

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21. Oktober um 15:40

Du siehst nur die Möglichkeit, dass sie wieder auszieht. Und sie rechnet sich schon aus, wann sie in H4 rutscht.

Wie wäre es denn mit Antwort c:

Dass sie wieder arbeiten geht! Auch wenn es zunächst mal kein Traumjob ist, irgendwas findet sich immer.

Ich habe keine abgeschlossene Ausbildung, aber wenn ich Donnerstags meinen Job los war, hatte ich am darauffolgenden Mittwoch schon wieder was neues. Und sei es nur, dass ich Pferdeställe ausgemistet habe...

Zeitung lesen, anrufen, guten Eindruck machen, dann läuft das schon. Auch wenn es nichts dauerhaftes ist und erst mal nur reicht um einigermaßen über die Runden zu kommen. In der Zeit, in der man das macht, kann man dann nach was besserem Ausschau halten. Immer noch sinnvoller als nur darüber nachzudenken, wie man der Gesellschaft künftig gemütlich auf der Tasche liegen kann...

Für euch kommt das aber offensichtlich nicht in Frage, ihr richtet euer Leben lieber nach ihrer Arbeitslosigkeit aus. Tja, dann müsst ihr halt schauen, wie es mit weniger bis nichts geht und du setzt sie auf die Straße. Dann kann sie sich ja immer noch überlegen, ob sie nicht doch lieber wieder früh aufsteht um Geld zu verdienen...

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21. Oktober um 15:49
In Antwort auf baum888

Wenn ich so drüber nachdenke ist es wirklich mehr wie eine WG. Wir haben beide bisher immer alleine gewohnt. Vielleicht liegt es daran. Jeder hat seine eigenen Schränke und wir halten alles sehr getrennt. Ich kenne es nicht anders und hab da noch nie wirklich drüber nachgedacht.

Dann wäre doch jetzt mal ein guter Zeitpunkt, drüber nachzudenken...

Habt ihr nie über gemeinsame Pläne nachgedacht?
Kinder?

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21. Oktober um 15:51
In Antwort auf didivah2.0

Du siehst nur die Möglichkeit, dass sie wieder auszieht. Und sie rechnet sich schon aus, wann sie in H4 rutscht.

Wie wäre es denn mit Antwort c:

Dass sie wieder arbeiten geht! Auch wenn es zunächst mal kein Traumjob ist, irgendwas findet sich immer.

Ich habe keine abgeschlossene Ausbildung, aber wenn ich Donnerstags meinen Job los war, hatte ich am darauffolgenden Mittwoch schon wieder was neues. Und sei es nur, dass ich Pferdeställe ausgemistet habe...

Zeitung lesen, anrufen, guten Eindruck machen, dann läuft das schon. Auch wenn es nichts dauerhaftes ist und erst mal nur reicht um einigermaßen über die Runden zu kommen. In der Zeit, in der man das macht, kann man dann nach was besserem Ausschau halten. Immer noch sinnvoller als nur darüber nachzudenken, wie man der Gesellschaft künftig gemütlich auf der Tasche liegen kann...

Für euch kommt das aber offensichtlich nicht in Frage, ihr richtet euer Leben lieber nach ihrer Arbeitslosigkeit aus. Tja, dann müsst ihr halt schauen, wie es mit weniger bis nichts geht und du setzt sie auf die Straße. Dann kann sie sich ja immer noch überlegen, ob sie nicht doch lieber wieder früh aufsteht um Geld zu verdienen...

Ich bewundere dich für diesen Optimismus und hoffe du hast recht. Momentan sehe ich ausschließlich Stellenabbau und Kurzarbeit in allen Bereichen von Stahlverarbeitung und allem was an der Automobilindustrie hängt. Durch diese aktuelle Entwicklung ist auch ihr Job weggefallen und meiner läuft auch bald aus. Wir sind beide für alle Richtungen offen, aber mal eben eine Beschäftigung in einer ganz anderen Branche zu finden halte ich für unwahrscheinlich. Das heißt nicht, dass wir es nicht trotzdem versuchen. Ich habe das Gefühl, dass uns viele hier Arbeitsunwillen vorwerfen. Dem ist ganz gewiss nicht so. Ich sehe leider nur die aktuelle Wirtschaftssituation als sehr schlecht.

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21. Oktober um 16:26
In Antwort auf baum888

Ich bewundere dich für diesen Optimismus und hoffe du hast recht. Momentan sehe ich ausschließlich Stellenabbau und Kurzarbeit in allen Bereichen von Stahlverarbeitung und allem was an der Automobilindustrie hängt. Durch diese aktuelle Entwicklung ist auch ihr Job weggefallen und meiner läuft auch bald aus. Wir sind beide für alle Richtungen offen, aber mal eben eine Beschäftigung in einer ganz anderen Branche zu finden halte ich für unwahrscheinlich. Das heißt nicht, dass wir es nicht trotzdem versuchen. Ich habe das Gefühl, dass uns viele hier Arbeitsunwillen vorwerfen. Dem ist ganz gewiss nicht so. Ich sehe leider nur die aktuelle Wirtschaftssituation als sehr schlecht.

Es kommt drauf an, in welcher Branche man schaut! Stahl ist schwierig. Bei uns auch gerade Automobil.
Aber andere Branchen suchen händeringend. Z.B. Gastro, was schon genannt wurde. Oder Pflege. Da werden auch ungelernte Kräfte eingesetzt, die den ausgebildeten Pflegern zuarbeiten und einfache Tätigkeiten abnehmen. Da findet man immer etwas!

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21. Oktober um 17:33
In Antwort auf baum888

Wenn ich so drüber nachdenke ist es wirklich mehr wie eine WG. Wir haben beide bisher immer alleine gewohnt. Vielleicht liegt es daran. Jeder hat seine eigenen Schränke und wir halten alles sehr getrennt. Ich kenne es nicht anders und hab da noch nie wirklich drüber nachgedacht.

Lass dir auch bloß nichts anderes einreden als getrennte Kassen!!  ihr wohnt erst kurz zusammen....  wer weiß klappts überhaupt

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21. Oktober um 17:34
In Antwort auf unbeleidigteleberwurst

Dann wäre doch jetzt mal ein guter Zeitpunkt, drüber nachzudenken...

Habt ihr nie über gemeinsame Pläne nachgedacht?
Kinder?

wieso jetzt schon heiraten & Kinder?  sie haben bis dato doch nur ne fernBeziehung geführt!!   jetzt müssen sie erstmal schauen ob es im Alltag passt !!

heiraten oder Kinder kriegen wäre jetzt sehr verantwortungslos

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21. Oktober um 17:35
In Antwort auf baum888

Ich bewundere dich für diesen Optimismus und hoffe du hast recht. Momentan sehe ich ausschließlich Stellenabbau und Kurzarbeit in allen Bereichen von Stahlverarbeitung und allem was an der Automobilindustrie hängt. Durch diese aktuelle Entwicklung ist auch ihr Job weggefallen und meiner läuft auch bald aus. Wir sind beide für alle Richtungen offen, aber mal eben eine Beschäftigung in einer ganz anderen Branche zu finden halte ich für unwahrscheinlich. Das heißt nicht, dass wir es nicht trotzdem versuchen. Ich habe das Gefühl, dass uns viele hier Arbeitsunwillen vorwerfen. Dem ist ganz gewiss nicht so. Ich sehe leider nur die aktuelle Wirtschaftssituation als sehr schlecht.

wieso hat sie ihre Arbeit verloren?

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21. Oktober um 18:08
In Antwort auf baum888

Wenn ich so drüber nachdenke ist es wirklich mehr wie eine WG. Wir haben beide bisher immer alleine gewohnt. Vielleicht liegt es daran. Jeder hat seine eigenen Schränke und wir halten alles sehr getrennt. Ich kenne es nicht anders und hab da noch nie wirklich drüber nachgedacht.

Dann kannst du auch darüber noch nachdenken. Aus meiner Sicht finde ich, du könntest etwas von diesem Leistungsgedanken abrücken. Das hat in intimen Beziehungen nur einen ganz geringen Platz. Wenn es wirklich Liebe ist, tut jeder gern und freiwillig, was nötig ist. Man freut sich darüber, dass der/die andere einfach da ist. Man sieht auch, was die Partnerin so alles tut, ohne dafür direkt bezahlt zu werden. 
Ich verstehe, dass der Sicherheitsgedanke bei dir zur Zeit im Vordergrund steht. Allerdings ist das sehr einseitig, und ich halte es ganz offen gesagt schon für ein Zugeständnis von ihr, dass sie in eine Wohnung zieht, die nur dir allein gehört. Schon das tut nicht jede Frau. 
Situationen wie die jetzige kann es immer wieder im Leben geben, auch bei dir, bis du endlich sagen kannst, du bist nun von keiner Bank, von keinem Unternehmen mehr abhängig. Aber es lohnt sich auch für dich, jemanden an deiner Seite zu haben, die all das mit erlebt, die mit fühlt und natürlich mit arbeitet. 
Bei uns ging es auch nicht alles reibungslos, streckenweise mussten wir auch hart sparen. Aber heute sind wir unabhängig und stolz auf all das, was wir gemeinsam aufgebaut haben. 

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21. Oktober um 20:16
In Antwort auf jasmin7190

wieso jetzt schon heiraten & Kinder?  sie haben bis dato doch nur ne fernBeziehung geführt!!   jetzt müssen sie erstmal schauen ob es im Alltag passt !!

heiraten oder Kinder kriegen wäre jetzt sehr verantwortungslos

Nach 12 Jahren ist es aber alles andere als überstürzt, über mögliche weitere Schritte nachzudenken.

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21. Oktober um 20:43
In Antwort auf baum888

Ich bewundere dich für diesen Optimismus und hoffe du hast recht. Momentan sehe ich ausschließlich Stellenabbau und Kurzarbeit in allen Bereichen von Stahlverarbeitung und allem was an der Automobilindustrie hängt. Durch diese aktuelle Entwicklung ist auch ihr Job weggefallen und meiner läuft auch bald aus. Wir sind beide für alle Richtungen offen, aber mal eben eine Beschäftigung in einer ganz anderen Branche zu finden halte ich für unwahrscheinlich. Das heißt nicht, dass wir es nicht trotzdem versuchen. Ich habe das Gefühl, dass uns viele hier Arbeitsunwillen vorwerfen. Dem ist ganz gewiss nicht so. Ich sehe leider nur die aktuelle Wirtschaftssituation als sehr schlecht.

Deine Feststellungen von Stellenabbau mögen zutreffend sein, sind aber nur die halbe Wahrheit. Die andere Hälfte, und das höre ich von meiner arbeitgebenden Kundschaft beinahe täglich, sucht händeringend Personal und findet keins. 

Nur wenige von der jüngeren Generation wollen früh ausfstehen, sich schmutzig machen oder körperlich anstrengen. Am liebsten möchten sehr viele heute nur noch einen bequemen Bürojob mit Gleitzeit und möglichst noch im Homeoffice und beim kleinsten Pips lassen sie sich schon krankschreiben. Das funktioniert so aber nicht. 

Du hälst es also für unwahrscheinlich, in einer anderen Branche Beschäftigung zu finden?

Ja nu, wenn man derart unflexibel ist und sich für vieles zu fein, dann bleibt halt nur H4.

Oder was spricht dagegen, dass sie, bis sie in ihrer Branche wieder was findet, putzt, kocht, spült, kellnert oder Regale einräumt oder sonst was macht? Bevor sie sich dazu herab lässt, trennt ihr euch lieber wieder räumlich?

Da muss die Liebe aber verdammt groß sein...

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22. Oktober um 9:12
In Antwort auf unbeleidigteleberwurst

Nach 12 Jahren ist es aber alles andere als überstürzt, über mögliche weitere Schritte nachzudenken.

NICHT wenn man noch keinen gemeinsamen Alltag zusammen gehabt hat!

nachdenken ja - aber nicht sofort tun

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22. Oktober um 9:15
In Antwort auf baum888

Job finden steht natürlich an erster Stelle, das ist ja keine Frage. Ich selber suche aber auch schon ewig und lande immer wieder nur in Arbeitnehmerüberlassungen. Auch da sucht sie natürlich.

Eine zweite Wohnung ist auch nicht das was wir unbedingt wollen, aber Krankenkasse und Lebenshaltungskosten hauen natürlich schon rein. Ich mache mir lieber vorher zu viele Gedanken, als hinterher eine böse Überraschung zu erleben.

Job finden steht natürlich an erster Stelle

also sucht sie aktiv?

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