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gesundheitliche Probleme in Beziehung

18. April um 14:49 Letzte Antwort: 18. April um 15:22

Ich weiß gar nicht so recht wo ich anfangen soll, aber vielleicht kann mir hier ja jemand mit meinem Problem weiterhelfen bzw. mir Tipps geben und von seinen eigenen Erfahrungen berichten.

Erstmal zum grundlegenden, ich hatte bisher zwei Beziehungen gehabt, eine die etwa eineinhalb Jahre gehalten hat, die andere knapp ein Jahr. Ich weiß, keine besonders lange Zeit, aber ich habe beide Partner wirklich geliebt und war (anfangs) sehr glücklich mit Ihnen. Beide Beziehungen haben aber mehr oder weniger wegen dem gleichen Grund geendet, was mich sehr beschäftigt und für mich die Frage aufwirft, ob es vielleicht doch an mir lag oder ich etwas hätte anders machen müssen.

Ich habe schon etwas länger viele verschiedene gesundheitliche Probleme, welche spielen dabei keine Rolle. Diese gesundheitlichen Probleme führten dazu, dass ich nicht 24/7 gut drauf war, viel nachgedacht habe und zu diesen Zeiten etwas, ich würde sagen „stiller“, auch gegenüber meinem Partner war. Beide wussten, welche Probleme mich beschäftigten und warum, ich bin jedoch auch eine Person die nicht gerne ausführlich über solche Dinge redet.

In der ersten Beziehung schien Anfangs alles perfekt zu laufen, bis zu dem Zeitpunkt als oben genannte Probleme zum ersten Mal aufgetreten sind und ich deshalb öfter im Krankenhaus war. Es stand dann auch eine Operation an, vor der ich extrem nervös war und auch Angst hatte. Folglich war ich in dieser Zeit nicht besonders gut gelaunt und habe mir viele Gedanken gemacht hat. Mein damaliger Partner hat das auch überhaupt nicht nachvollziehen können/wollen, warum mich die ganze Situation so belastet hat, und hat darauf auch relativ negativ und fast schon sauer reagiert. Der Höhepunkt war, dass er mir die Bedingung gesetzt hatte, er würde nur mit mir zusammenbleiben, wenn ich mir vom Arzt Anti-Depressiva verschreiben lassen würde, da ich mich, auch wegen anderen Dingen die in der Beziehung schiefgelaufen sind (im Bezug auf missbrauchtes Vertrauen, das er keine Zeit für mich gehabt hat und ich immer nur das fünfte Rad am Wagen war, etc.), schon in einer Art depressiven Phase befunden habe. Schlussendlich hat er dann mit mir Schluss gemacht als ich gerade im Krankenhaus war, weil er es nicht mehr ausgehalten hat das es mir, ich zitiere, „permanent schlecht geht“ (was überhaupt nicht so war).

In der zweiten Beziehung, in der ich mit meinem Partner relativ schnell zusammengekommen bin, war vorerst auch alles super, bis auf die Tatsache das er von Anfang an krankhaft eifersüchtig war (habe ihm aus meiner Sicht aber nie einen Grund dazu gegeben). Diese Beziehung habe ich nach knapp einem Jahr beendet, unteranderem aus den Gründen, weil er mich in Phasen, in denen er wusste das es mir gesundheitlich nicht besonders gut ging und ich deshalb, wie schon erwähnt, nicht besonders gut drauf war, noch weiter runtergemacht und beleidigt hat und gedroht hatte Schluss zu machen. Ein Beispiel dazu ist, ich zitiere, „wenn die Beziehung dir wirklich etwas wert wäre, wärst du nicht so still und schlecht gelaunt“. Und dass, obwohl die Beziehung mir mehr als alles andere Wert war. Zudem hatte er von mir verlangt, dass ich mit sämtlichen männlichen Freunden den Kontakt abbrechen sollte, selbst wenn ich diese schon seit meiner Kindheit kannte. Dieser Beziehungspartner schreibt mir auch jetzt noch jeden Tag, obwohl wir seit Monaten getrennt sind, und möchte es nochmal versuchen, aber ich glaube nicht das ich das nochmal kann.

Aus meiner Perspektive habe ich diese schlechte Laune an keinem der beiden Partner ausgelassen und immer versucht eine normale, glückliche Beziehung zu führen. Ich mache mir nur einfach extrem viele Gedanken darüber, ob es vielleicht nicht doch an mir lag und ich einfach versuchen hätte müssen meine Gedanken um meine Gesundheit und die Ängste beiseite zu schieben, um eine bessere Freundin zu sein. Ich verstehe durchaus, dass das für einen Partner mehr als belastend sein kann, andererseits bin ich aber auch der Meinung, dass man in einer Beziehung für einander da sein sollte, egal wie es dem anderen geht.

Aktuell habe ich jemanden kennengelernt, der mir wirklich gefällt und der auch Interesse an mir zu haben scheint. Ich habe nur so unglaubliche Angst mich auf etwas einzulassen, dass wieder aus diesen Gründen endet und ich mir weiter Vorwürfe machen muss, dass es mir halt manchmal nicht so gut geht. Wegen den ganzen Sachen die vorgefallen sind, sowohl auf die Gesundheit bezogen und auch auf die Beziehungen oder wie damit umgegangen wurde, und noch einige andere Sachen, bin ich psychisch sehr angeknackst.

Es würde mich sehr freuen wenn mir der ein oder andere von euch einen Rat geben könnte.
 
 
 

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18. April um 15:10

Ich finde nicht, dass du was falsch gemacht hast, außer an zwei komische und unempathische Männer geraten zu sein. Wenn die Partnerin krank ist, sollte man ihr werer Vorwürfe machen noch ihr sagen, sie solle sich doch einfach nicht so anstellen. Das war Egoismus pur von den beiden. Die Gesundheit ist ein hohes Gut, darauf sollte man auch acht geben und es sollte auch kein Problem sein, das zu tun. Ich denke, wenn du von Anfang an ehrlich bist und sagst, dass es dir auch manchmal einfach nicht so gut geht, wird das auch okay sein. Und wenn nicht, dann weißt du wneigstens schnell Bescheid.

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18. April um 15:22
In Antwort auf mxrxna

Ich weiß gar nicht so recht wo ich anfangen soll, aber vielleicht kann mir hier ja jemand mit meinem Problem weiterhelfen bzw. mir Tipps geben und von seinen eigenen Erfahrungen berichten.

Erstmal zum grundlegenden, ich hatte bisher zwei Beziehungen gehabt, eine die etwa eineinhalb Jahre gehalten hat, die andere knapp ein Jahr. Ich weiß, keine besonders lange Zeit, aber ich habe beide Partner wirklich geliebt und war (anfangs) sehr glücklich mit Ihnen. Beide Beziehungen haben aber mehr oder weniger wegen dem gleichen Grund geendet, was mich sehr beschäftigt und für mich die Frage aufwirft, ob es vielleicht doch an mir lag oder ich etwas hätte anders machen müssen.

Ich habe schon etwas länger viele verschiedene gesundheitliche Probleme, welche spielen dabei keine Rolle. Diese gesundheitlichen Probleme führten dazu, dass ich nicht 24/7 gut drauf war, viel nachgedacht habe und zu diesen Zeiten etwas, ich würde sagen „stiller“, auch gegenüber meinem Partner war. Beide wussten, welche Probleme mich beschäftigten und warum, ich bin jedoch auch eine Person die nicht gerne ausführlich über solche Dinge redet.

In der ersten Beziehung schien Anfangs alles perfekt zu laufen, bis zu dem Zeitpunkt als oben genannte Probleme zum ersten Mal aufgetreten sind und ich deshalb öfter im Krankenhaus war. Es stand dann auch eine Operation an, vor der ich extrem nervös war und auch Angst hatte. Folglich war ich in dieser Zeit nicht besonders gut gelaunt und habe mir viele Gedanken gemacht hat. Mein damaliger Partner hat das auch überhaupt nicht nachvollziehen können/wollen, warum mich die ganze Situation so belastet hat, und hat darauf auch relativ negativ und fast schon sauer reagiert. Der Höhepunkt war, dass er mir die Bedingung gesetzt hatte, er würde nur mit mir zusammenbleiben, wenn ich mir vom Arzt Anti-Depressiva verschreiben lassen würde, da ich mich, auch wegen anderen Dingen die in der Beziehung schiefgelaufen sind (im Bezug auf missbrauchtes Vertrauen, das er keine Zeit für mich gehabt hat und ich immer nur das fünfte Rad am Wagen war, etc.), schon in einer Art depressiven Phase befunden habe. Schlussendlich hat er dann mit mir Schluss gemacht als ich gerade im Krankenhaus war, weil er es nicht mehr ausgehalten hat das es mir, ich zitiere, „permanent schlecht geht“ (was überhaupt nicht so war).

In der zweiten Beziehung, in der ich mit meinem Partner relativ schnell zusammengekommen bin, war vorerst auch alles super, bis auf die Tatsache das er von Anfang an krankhaft eifersüchtig war (habe ihm aus meiner Sicht aber nie einen Grund dazu gegeben). Diese Beziehung habe ich nach knapp einem Jahr beendet, unteranderem aus den Gründen, weil er mich in Phasen, in denen er wusste das es mir gesundheitlich nicht besonders gut ging und ich deshalb, wie schon erwähnt, nicht besonders gut drauf war, noch weiter runtergemacht und beleidigt hat und gedroht hatte Schluss zu machen. Ein Beispiel dazu ist, ich zitiere, „wenn die Beziehung dir wirklich etwas wert wäre, wärst du nicht so still und schlecht gelaunt“. Und dass, obwohl die Beziehung mir mehr als alles andere Wert war. Zudem hatte er von mir verlangt, dass ich mit sämtlichen männlichen Freunden den Kontakt abbrechen sollte, selbst wenn ich diese schon seit meiner Kindheit kannte. Dieser Beziehungspartner schreibt mir auch jetzt noch jeden Tag, obwohl wir seit Monaten getrennt sind, und möchte es nochmal versuchen, aber ich glaube nicht das ich das nochmal kann.

Aus meiner Perspektive habe ich diese schlechte Laune an keinem der beiden Partner ausgelassen und immer versucht eine normale, glückliche Beziehung zu führen. Ich mache mir nur einfach extrem viele Gedanken darüber, ob es vielleicht nicht doch an mir lag und ich einfach versuchen hätte müssen meine Gedanken um meine Gesundheit und die Ängste beiseite zu schieben, um eine bessere Freundin zu sein. Ich verstehe durchaus, dass das für einen Partner mehr als belastend sein kann, andererseits bin ich aber auch der Meinung, dass man in einer Beziehung für einander da sein sollte, egal wie es dem anderen geht.

Aktuell habe ich jemanden kennengelernt, der mir wirklich gefällt und der auch Interesse an mir zu haben scheint. Ich habe nur so unglaubliche Angst mich auf etwas einzulassen, dass wieder aus diesen Gründen endet und ich mir weiter Vorwürfe machen muss, dass es mir halt manchmal nicht so gut geht. Wegen den ganzen Sachen die vorgefallen sind, sowohl auf die Gesundheit bezogen und auch auf die Beziehungen oder wie damit umgegangen wurde, und noch einige andere Sachen, bin ich psychisch sehr angeknackst.

Es würde mich sehr freuen wenn mir der ein oder andere von euch einen Rat geben könnte.
 
 
 

Hier wäre es wichtig, um welche Erkrankungen es sich handelt. Wenn es alltägliche, leicht zu behandelnde Dinge geht, kann ich die männer schon verstehen. Es gibt Leute, die steigern sich spooo rein und lassen alles Andere aus. Das wäre dann auf die Dauer untragbar. Der zweite Typ übertreibt es maßlos. Keine Chance mehr wert. 

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