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Gesetz ist so gut wie durch

15. März 2007 um 8:29

"Gute" Meldung für alle Männer mit einer Geliebten - Scheidung wird jetzt billiger....

Artikel aus Bild & WAZ:

Für geschiedene Mütter wird es künftig ganz, ganz bitter!

Spätestens im Juli soll das Ganze in Kraft treten. Kernpunkte:

Geschiedene Ehefrauen müssen für ihren Lebensunterhalt in Zukunft grundsätzlich selbst sorgen. Das erschütternde Ergebnis: Unzählige Hausfrauen und Mütter werden nach einer Scheidung überhaupt keinen Unterhalt mehr bekommen!

Beispiel: Ein Familienvater von zwei Kindern (5 und 10 Jahre alt) lernt eine andere Frau kennen, bekommt mit der Freundin ein Baby. Bisher muss der Mann von seinem Bruttoeinkommen (4000 Euro monatlich) laut Hütter der geschiedenen Ehefrau 432,33 Euro und den Kindern 342,50 Euro Unterhalt zahlen! Nach neuem Recht bekommen die zwei Kinder zusammen 555,49 Euro, die Ex-Frau 0 EURO!

CSU-Familienexpertin Daniela Raab: Das Gesetz führt dazu, dass der besondere Schutz der Ehe verloren geht und die geschiedenen Frauen verstärkt wieder für ihren Unterhalt sorgen müssen.

Und was sagt das Bundesjustizministerium dazu? Ein Sprecher von Zypries zu BILD: Man muss das Gesamtpaket betrachten. NICHT-verheiratete Mütter und Väter, die Kinder betreuen, werden besser gestellt.


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Jetzt gibt es für die Männer wieder eine Ausrede weniger, sich nicht zu trennen

Bine

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15. März 2007 um 8:46

Damit hast Du meine
volle Zustimmung! Ich bin da keiner anderer Meinung und bin absolut für das Gesetz.

Es wird gerechter, so das die zweite Familie auch endlich in der Gesellschaft eine Chance bekommt, was bisher immer sehr schwierig umzusetzen war.

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15. März 2007 um 8:50

Meiner
hat sich getrennt. Daher kann ich nur sagen: nicht alle Kerle sind gleich!

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15. März 2007 um 9:40
In Antwort auf dolly_12843641

Damit hast Du meine
volle Zustimmung! Ich bin da keiner anderer Meinung und bin absolut für das Gesetz.

Es wird gerechter, so das die zweite Familie auch endlich in der Gesellschaft eine Chance bekommt, was bisher immer sehr schwierig umzusetzen war.

Das Gesetz allein reicht nicht
man kann der Ex-Frau aber nur dann die Verantwortung für ihren Lebensunterhalt aufbürden wenn die Gemeinschaft ihr auch die Möglichkeit gibt zu arbeiten. D.h. ohne einen Ausbau der Kinderbetreuungsmöglichkeiten wie etwa in Skandinavien bedeutet das neue Gesetz nur die Degradierung der Ex-Frau zum Sozialfall. Ehegattenunterhalt abschaffen und Kinderkrippen, Kindergärten und Ganztagesschulen schaffen - nur das gesamte Paket macht Sinn.

Gruß

Hans

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15. März 2007 um 9:58
In Antwort auf daniel_12916908

Das Gesetz allein reicht nicht
man kann der Ex-Frau aber nur dann die Verantwortung für ihren Lebensunterhalt aufbürden wenn die Gemeinschaft ihr auch die Möglichkeit gibt zu arbeiten. D.h. ohne einen Ausbau der Kinderbetreuungsmöglichkeiten wie etwa in Skandinavien bedeutet das neue Gesetz nur die Degradierung der Ex-Frau zum Sozialfall. Ehegattenunterhalt abschaffen und Kinderkrippen, Kindergärten und Ganztagesschulen schaffen - nur das gesamte Paket macht Sinn.

Gruß

Hans

Die Förderung
der Kinderkrippen sowie der Ganztagsschulen (die es hier bei uns sogar schon vereinzelt gibt) ist die nächste Stufe der Planung.
Ich finde es jedoch nicht als Degradierung der Ex-Frau zum Sozialfall, sondern eine Verteilung der Verantwortung - das bisherige Gesetz hat den Mann im Falle einer Scheidung zum Sozialfall gemacht und der Gründung einer zweiten Familie im Weg gestanden. Das dieser Weg endlich frei gemacht wird, hätte schon früher geklärt werden müssen.

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15. März 2007 um 10:46

Andere Sichtweise
Obwohl ich hier von einer ganz anderen Position aus schreibe, sehe ich das Ganze etwas kritischer: wohin führt uns ein solches Gesetz? Es wird wieder so sein, daß sich Ehefrauen nicht trennen und in ihrer Ehe alles aushalten, weil sie auf den "Versorger" angewiesen sind. Das hat sich in der Vergangenheit gezeigt, da war das auch so, daß die Ehen ein Leben lang hielten. Ich denke auch nicht, daß einer Frau daraus ein Vorwurf zu machen ist, schließlich entscheiden sich beide Ehepartner irgendwann gemeinsam für die klassische Rollenaufteilung und es ist eben meist immer noch so, daß die Frau auf die Karriere verzichtet, um sich um die Kinder und den Haushalt zu kümmern.

Des weiteren denke ich auch, daß für viele Männer bei einer Trennung nicht die finanzielle Situation ausschlaggebend ist: wenn die zukünftig wissen, daß die Ehefrau, die dann entweder nicht mehr beruflich ordentlich Fuß fassen kann, weil sie jahrelang raus ist, oder aber die Kinder sind noch zu klein, so daß sie eh zu Hause bleiben muß, am Existenzminimum nagen würde, so kann ich mir vorstellen, daß das die meisten mehr abschreckt, als selber den Gürtel für sich enger schnallen zu müssen. Da würden sie denn doch die Schuldgefühle drücken. Zumal wenn die Geliebten selbständig sind und im Berufsleben stehen, weil sie keine Familie haben.

Daß man jetzt als NÄCHSTES daran denkt, die Versorgungssituation für die Kinder zu verbessern finde ich wieder einmal typisch: da wurde der zweite Schritt vor dem ersten gemacht. Hätten die Ehefrauen die freie Entscheidung vorher gehabt und weiter im Berufsleben bleiben können, weil es genug Kinderkrippenplätze gibt, so finde ich ein solches Gesetz legitim. Die Realität sieht aber heute noch ganz anders aus. Krass gesagt: die Frau kann vom Eigenheim in den sozialen Wohnungsbau, weil der Mann fremdgeht. Finde ich nicht in Ordnung.

Um Missverständnissen vorzubeugen: ich war jahrelang Geliebte, hab einen guten Beruf und bin kinderlos - denke also, daß meine Sichtweise bezüglich dieses Themas mehr als objektiv ist.

Viele Grüße, Zelda.

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15. März 2007 um 10:58

Hm
den liebe kathi sage mir bitte was ist den falsch drann wen man in eine ehe ist und kinder zusammen hatt und sich ein gemeinsammes leben aufgebaut und ein gemütliches zu hause,das ist für mich familienleben und ich finde das nicht mal so verkehrt ,und wie gesagt scheiert eine ehe den sind immer 2 scghuld aber liben sich 2 menschen den schafft eine 3 person die ehe nicht kaputt zu machen wen die liebe da ist.

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15. März 2007 um 17:34

Leider klafft
"Formrecht" und "gefühltes Recht" sehr weit auseinader......Gesetzgebung ist leider nicht immer gerecht......

Ich denke, es kommt immer auf den Einzelfall an und auch hier gbt es wieder eine Schnittgruppe für die solch ein Gesetz einfach nur eine Katastrophe ist.

Wie es jetzt ist, finde ich es nicht ok, das allerdings auch nicht.

Ich bin dafür, die Schuldfrage wieder einzuführen

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15. März 2007 um 17:56

Anzahl der Kinder
Also ich muss sagen das Gesetz ist von der Theorie her eigentlich ziemlich fair weil das Geld was eine Frau bekommt stark von der Anzahl der Kinder abhängt.Sie bekommt halt nur weniger wenn es in der eher keine oder nur ein Kind gibt.

Topic:
Also hängt es wohl eher an der anzahl der Kinder ob der Mann eine ausrede hat.

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15. März 2007 um 18:08
In Antwort auf mervin_12465587

Anzahl der Kinder
Also ich muss sagen das Gesetz ist von der Theorie her eigentlich ziemlich fair weil das Geld was eine Frau bekommt stark von der Anzahl der Kinder abhängt.Sie bekommt halt nur weniger wenn es in der eher keine oder nur ein Kind gibt.

Topic:
Also hängt es wohl eher an der anzahl der Kinder ob der Mann eine ausrede hat.

So fair finde ich das gar nicht
Meist einigen sich Ehepaare darauf, daß die Mutter zu Hause bleibt und die Kinder betreut sprich teilweise auch jahrelang aus dem Berufsleben raus ist und es dann,wenn es zur Scheidung kommt mitunter sehr schwer hat, überhaupt wieder im Berufsleben Fuß zu fassen.

By the way...die Geldstory ist für die meisten Betrüger ohnehin nur ein Vorwand!

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15. März 2007 um 20:38
In Antwort auf dolly_12843641

Die Förderung
der Kinderkrippen sowie der Ganztagsschulen (die es hier bei uns sogar schon vereinzelt gibt) ist die nächste Stufe der Planung.
Ich finde es jedoch nicht als Degradierung der Ex-Frau zum Sozialfall, sondern eine Verteilung der Verantwortung - das bisherige Gesetz hat den Mann im Falle einer Scheidung zum Sozialfall gemacht und der Gründung einer zweiten Familie im Weg gestanden. Das dieser Weg endlich frei gemacht wird, hätte schon früher geklärt werden müssen.

Verteilung der Verantwortung...
finde ich auch gut. Leider ist es bei einer Scheidung oder Trennung fast immer so, dass die Verantwortung für die Versorgung der Kinder sehr ungleich aufgeteilt wird.
Wer bleibt zuhause, wenn die Kinder krank sind? Wer steht nachts auf, wenn sie schlecht schlafen? Wer macht die alltägliche Versorgung, die Wäsche, das Essen, neue Schuhe, Klamotten kaufen, das Kinderturnen, Elternabend, Arztbesuche, die Spielgruppe usw.? Kannst du dir vorstellen, wieviel Zeit und Energie das kostet?
Ein getrennter Mann übernimmt in der Regel jedes zweite Wochenende, vielleicht auch einmal die Woche. Wieviel Väter übernehmen die Hälfte des Alltags? Ich kenne keinen einzigen.

Ich habe zwei Kinder unter 2, bin berufstätig, selbständig. Die beiden sind auch schon in der Kita, als Alleinerziehende mit Zwillingen kriegt man ja einen Platz. Die Kita macht um 16.30 Uhr zu. Länger kann man die Kinder dort nicht betreuen lassen. Auch Kindergärten machen meist um diese Zeit zu. Wenn mein Ex die Hälfte der Betreuung übernehmen würde, die ich mache, müsste er kündigen. Dann wäre es vorbei mit seinem schönen Gehalt, das wäre einfach nicht vereinbar. Mit welcher wirklich einigermaßen verantwortungsvollen Position sind diese Zeiten zu vereinbaren? Ganz abgesehen davon, ist es wirklich ratsam, Kinder aus Scheidungsfamilien, die in ihrem Alltag sowieso nur noch einen Elternteil als ständige Bezugsperson haben, in dem Alter mehr als 9 Stunden am Tag fremdbetreuen zu lassen? Und es wird nicht wirklich besser, wenn sie älter werden. 11 Wochen Ferien hat man in der Schule, ganz zu schweigen vom Unterrichtsausfall, Brückentagen usw. Meinst du im Ernst, der Mann würde davon die Hälfte übernehmen? Das bleibt zum ganz großen Teil an der Frau hängen.
Ich finde es sehr in Ordnung, dass mein Ex auch mir Unterhalt zahlt. Wenn ich das, was er mir zahlt, auf die Stunde umreche, die bei mir für die Kinder drauf geht, ist es weniger als ein Euro.

Du bist aber der Meinung, die geschiedene Frau soll endlich Verantwortung übernehmen und auch voll arbeiten, damit der Mann sich seine Zweitfamilie auch leisten kann? Da hätte man dann aber gleichzeitig die Männer zwangsverpflichten sollen, sich anteilsmäßig mehr für die Kinderbetreuung zu engagieren.

Ich bin normalerweise ein friedlicher Mensch, habe auch keinen prinzipiellen Hass auf Geliebte, die Geliebte meines Mannes war eine sympathische Frau, da kann ich nix sagen.
Aber solche Beiträge mit dem Tenor: "Ätsch Bätsch, wir sind endlich im Kommen", dieses Triumphierende "Ja, ich habe gewonnnen!" lassen mir schon ein wenig die Galle hochkochen. Dieses Gehabe hat nichts mehr mit der Freude zu tun, dass sich der geliebte Mensch zu einem bekannt hat, sondern das ist einfach nur gehässig.

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15. März 2007 um 21:16
In Antwort auf sursulapitschi

Verteilung der Verantwortung...
finde ich auch gut. Leider ist es bei einer Scheidung oder Trennung fast immer so, dass die Verantwortung für die Versorgung der Kinder sehr ungleich aufgeteilt wird.
Wer bleibt zuhause, wenn die Kinder krank sind? Wer steht nachts auf, wenn sie schlecht schlafen? Wer macht die alltägliche Versorgung, die Wäsche, das Essen, neue Schuhe, Klamotten kaufen, das Kinderturnen, Elternabend, Arztbesuche, die Spielgruppe usw.? Kannst du dir vorstellen, wieviel Zeit und Energie das kostet?
Ein getrennter Mann übernimmt in der Regel jedes zweite Wochenende, vielleicht auch einmal die Woche. Wieviel Väter übernehmen die Hälfte des Alltags? Ich kenne keinen einzigen.

Ich habe zwei Kinder unter 2, bin berufstätig, selbständig. Die beiden sind auch schon in der Kita, als Alleinerziehende mit Zwillingen kriegt man ja einen Platz. Die Kita macht um 16.30 Uhr zu. Länger kann man die Kinder dort nicht betreuen lassen. Auch Kindergärten machen meist um diese Zeit zu. Wenn mein Ex die Hälfte der Betreuung übernehmen würde, die ich mache, müsste er kündigen. Dann wäre es vorbei mit seinem schönen Gehalt, das wäre einfach nicht vereinbar. Mit welcher wirklich einigermaßen verantwortungsvollen Position sind diese Zeiten zu vereinbaren? Ganz abgesehen davon, ist es wirklich ratsam, Kinder aus Scheidungsfamilien, die in ihrem Alltag sowieso nur noch einen Elternteil als ständige Bezugsperson haben, in dem Alter mehr als 9 Stunden am Tag fremdbetreuen zu lassen? Und es wird nicht wirklich besser, wenn sie älter werden. 11 Wochen Ferien hat man in der Schule, ganz zu schweigen vom Unterrichtsausfall, Brückentagen usw. Meinst du im Ernst, der Mann würde davon die Hälfte übernehmen? Das bleibt zum ganz großen Teil an der Frau hängen.
Ich finde es sehr in Ordnung, dass mein Ex auch mir Unterhalt zahlt. Wenn ich das, was er mir zahlt, auf die Stunde umreche, die bei mir für die Kinder drauf geht, ist es weniger als ein Euro.

Du bist aber der Meinung, die geschiedene Frau soll endlich Verantwortung übernehmen und auch voll arbeiten, damit der Mann sich seine Zweitfamilie auch leisten kann? Da hätte man dann aber gleichzeitig die Männer zwangsverpflichten sollen, sich anteilsmäßig mehr für die Kinderbetreuung zu engagieren.

Ich bin normalerweise ein friedlicher Mensch, habe auch keinen prinzipiellen Hass auf Geliebte, die Geliebte meines Mannes war eine sympathische Frau, da kann ich nix sagen.
Aber solche Beiträge mit dem Tenor: "Ätsch Bätsch, wir sind endlich im Kommen", dieses Triumphierende "Ja, ich habe gewonnnen!" lassen mir schon ein wenig die Galle hochkochen. Dieses Gehabe hat nichts mehr mit der Freude zu tun, dass sich der geliebte Mensch zu einem bekannt hat, sondern das ist einfach nur gehässig.

Grundsätzlich stimme ich Hans174 und Bine zu
Frau kann nur für sich selbst sorgen, wenn sie die Möglichkeit dazu hat. Sprich Kinderbetreuung.
Dieses Gesetz wird ja sicher wie die meisten Gesetze aus einer Million Paragraphen bestehen. Das abgedruckte Beispiel war eben nur ein Beispiel.
Ich bin absolut der Meinung, dass sich eine Frau allein versorgen kann und sollte (o.g. Kinderbetreuung vorausgesetzt). Wieviele Frauen sind geschieden, haben einen neuen Lebenspartner, heiraten extra nicht, damit sie vom Ex-Mann weiterhin Unterhalt bekommen ? Wieviele Frauen erhalten vom Ex-Mann Unterhalt, die Kinder sind schon längst gross und gehen trotzdem nicht arbeiten ? Für solche Fälle finde ich dieses Gesetz absolut richtig. Wenn eine Frau ihre Kinder nicht unterbringen kann, sie keinen Job findet (oft ja, weil sie noch kleine Kinder hat), für diese Frauen ist dieses Gesetz ein Schlag ins Gesicht. Insofern hoffe ich, dass dieses Gesetz nicht nur pauschal umgesetzt wird, sondern die verschiedensten Möglichkeiten berücksichtigt.



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15. März 2007 um 21:28
In Antwort auf aeron_11940124

Grundsätzlich stimme ich Hans174 und Bine zu
Frau kann nur für sich selbst sorgen, wenn sie die Möglichkeit dazu hat. Sprich Kinderbetreuung.
Dieses Gesetz wird ja sicher wie die meisten Gesetze aus einer Million Paragraphen bestehen. Das abgedruckte Beispiel war eben nur ein Beispiel.
Ich bin absolut der Meinung, dass sich eine Frau allein versorgen kann und sollte (o.g. Kinderbetreuung vorausgesetzt). Wieviele Frauen sind geschieden, haben einen neuen Lebenspartner, heiraten extra nicht, damit sie vom Ex-Mann weiterhin Unterhalt bekommen ? Wieviele Frauen erhalten vom Ex-Mann Unterhalt, die Kinder sind schon längst gross und gehen trotzdem nicht arbeiten ? Für solche Fälle finde ich dieses Gesetz absolut richtig. Wenn eine Frau ihre Kinder nicht unterbringen kann, sie keinen Job findet (oft ja, weil sie noch kleine Kinder hat), für diese Frauen ist dieses Gesetz ein Schlag ins Gesicht. Insofern hoffe ich, dass dieses Gesetz nicht nur pauschal umgesetzt wird, sondern die verschiedensten Möglichkeiten berücksichtigt.



Kinderbetreuung...
vorausgesetzt. Das Zauberwort. Wenn es also Kinderbetreuung gibt, dann kann die Frau für sich allein sorgen.
Wenn ich so einen Job machen wollte, mit der Verantwortung und dem Gehalt, das mein Ex hat, müsste ich die Kinder mindestens 10 Stunden am Tag irgendwo unterbringen, bei Projektabgaben dann auch mal 13-14 Stunden. Ganz abgesehen von diversen Nächten, wegen Geschäftsreise, abendlichen Geschäftsverpflichtungen usw.
Krank werden die Kinder dann natürlich auch nicht mehr bzw. auch das übernimmt dann die Kinderbetreuung.

Was für eine Kinderbetreuung stellst du dir denn da vor? Glaubst du im Ernst, dass das für 2jährige aus einer Scheidungsfamilie adäquat ist? Das ist die Zukunft?

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15. März 2007 um 22:08
In Antwort auf sursulapitschi

Kinderbetreuung...
vorausgesetzt. Das Zauberwort. Wenn es also Kinderbetreuung gibt, dann kann die Frau für sich allein sorgen.
Wenn ich so einen Job machen wollte, mit der Verantwortung und dem Gehalt, das mein Ex hat, müsste ich die Kinder mindestens 10 Stunden am Tag irgendwo unterbringen, bei Projektabgaben dann auch mal 13-14 Stunden. Ganz abgesehen von diversen Nächten, wegen Geschäftsreise, abendlichen Geschäftsverpflichtungen usw.
Krank werden die Kinder dann natürlich auch nicht mehr bzw. auch das übernimmt dann die Kinderbetreuung.

Was für eine Kinderbetreuung stellst du dir denn da vor? Glaubst du im Ernst, dass das für 2jährige aus einer Scheidungsfamilie adäquat ist? Das ist die Zukunft?

Ich hatte gehofft zu vermitteln,
dass dieses Beispiel nicht als vollständiges Gesetz
angenommen werden sollte. Dass es zu viele unterschiedlichste Lebenssituationen gibt, um allen gerecht zu werden. Dass ich hoffe, dass durch entsprechende Paragraphen mehr Gerechtigkeit geschaffen wird. Sowohl für Frauen als auch für Männer.
Deine Situation kann ich sehr gut nachvollziehen, auch ich habe meine Kinder allein großgezogen. Als ich mich scheiden ließ, waren sie zwei und ein Jahr alt. Kinderbetreuung - ja, Glück gehabt. Die gab es. Auch 12 Stunden, wenn es sein mußte. Jahrelang auch Zweitjob gehabt.
Unterhalt für die Kinder: ein paar Pfennige, wenn überhaupt.
Unterhalt für mich: Null, das war in der Gesetzgebung der DDR gar nicht vorgesehen.
Nein, bitte, ich habe keine Lust auf politische Diskussionen von wegen Unrechtsstaat, alle unterdrückt, verfolgt, eingesperrt usw. - kann ich nicht mehr hören und ist auch Schwachsinn. Und die Kinder mußten auch nicht morgens in der Kita zum Fahnenappell antreten und die Internationale singen.
Fakt ist nun mal, dass die Kinderbetreuung den Frauen die Möglichkeit bot zu arbeiten (Arbeit gab es auch), die Kinder betreut zu wissen (und das gut) und unabhängig von ihren Ex-Männern zu sein.
Wieviel mein Ex-Mann verdiente, war mir herzlich egal, ich hatte nämlich mein eigenes Geld. Und alle Aufwendungen, durchwachten Nächte, Krankheiten meiner Kinder usw., die gehörten zu meinem Leben dazu. Die mußte der Erzeuger meiner Kinder nicht teilen. Aber er teilte auch nicht die Freude, die ich an und mit den beiden hatte. Meine Söhne sind heute 22 und 21 und wir haben ein wirklich tolles Verhältnis.
Bitte verstehe mich nicht falsch, ich will lediglich meine Gedanken äußern. Ja, ich bin der Meinung, dass Frauen sich allein versorgen sollten und können. Sofern sie eben die Möglichkeit der Kinderbetreuung haben.
Viele Grüße
H

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16. März 2007 um 7:28

Letzenendes
... führt so ein Gesetz nur zu einem weiterem Geburtenrückgang für Kinder, weil Kinder dann ein noch stärkeres Finanzielles Risiko für die Frau bedeuten...
Auch wenn ich zu den Glücklichen Frauen gehöre, die genug verdienen, um auf den Unterhalt für sich und das Kind gut und gerne verzichten können, ist mir sehr wohl bewußt, dass es durchaus ganz anders sein kann!
Wenn man Kinder bekommt, sollte jedem Paar bewußtsein, dass es auf jeden Fall berufliche Einschnitte bedeutet- entweder nur für einen Partner oder für beide.
Entscheidet man sich aber in der Ehe dafür, dass es wirklich nur eine Person der Fall sein soll, dann sollte man im Falle einer auf jeden Fall der "Arbeitende Part" den anderen eine Zeit lang auch unterstützen.
Bei Kinderlos gebliebenen Paaren kann ich es aber versthehen, dass der Mann nicht zahlen will...

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16. März 2007 um 7:56
In Antwort auf aeron_11940124

Ich hatte gehofft zu vermitteln,
dass dieses Beispiel nicht als vollständiges Gesetz
angenommen werden sollte. Dass es zu viele unterschiedlichste Lebenssituationen gibt, um allen gerecht zu werden. Dass ich hoffe, dass durch entsprechende Paragraphen mehr Gerechtigkeit geschaffen wird. Sowohl für Frauen als auch für Männer.
Deine Situation kann ich sehr gut nachvollziehen, auch ich habe meine Kinder allein großgezogen. Als ich mich scheiden ließ, waren sie zwei und ein Jahr alt. Kinderbetreuung - ja, Glück gehabt. Die gab es. Auch 12 Stunden, wenn es sein mußte. Jahrelang auch Zweitjob gehabt.
Unterhalt für die Kinder: ein paar Pfennige, wenn überhaupt.
Unterhalt für mich: Null, das war in der Gesetzgebung der DDR gar nicht vorgesehen.
Nein, bitte, ich habe keine Lust auf politische Diskussionen von wegen Unrechtsstaat, alle unterdrückt, verfolgt, eingesperrt usw. - kann ich nicht mehr hören und ist auch Schwachsinn. Und die Kinder mußten auch nicht morgens in der Kita zum Fahnenappell antreten und die Internationale singen.
Fakt ist nun mal, dass die Kinderbetreuung den Frauen die Möglichkeit bot zu arbeiten (Arbeit gab es auch), die Kinder betreut zu wissen (und das gut) und unabhängig von ihren Ex-Männern zu sein.
Wieviel mein Ex-Mann verdiente, war mir herzlich egal, ich hatte nämlich mein eigenes Geld. Und alle Aufwendungen, durchwachten Nächte, Krankheiten meiner Kinder usw., die gehörten zu meinem Leben dazu. Die mußte der Erzeuger meiner Kinder nicht teilen. Aber er teilte auch nicht die Freude, die ich an und mit den beiden hatte. Meine Söhne sind heute 22 und 21 und wir haben ein wirklich tolles Verhältnis.
Bitte verstehe mich nicht falsch, ich will lediglich meine Gedanken äußern. Ja, ich bin der Meinung, dass Frauen sich allein versorgen sollten und können. Sofern sie eben die Möglichkeit der Kinderbetreuung haben.
Viele Grüße
H

Was du sagst ist nichts anderes,
als das es okay ist, wenn die Frauen sowohl allein für ihren Unterhalt aufkommen als auch den Energie- und Zeitaufwand, den Kinder kosten, fast allein tragen.
Dass es okay ist, wenn sich die Aufgabe der Männer quasi auf die Spendung des Samens beschränkt, und der Rest dann Frauensache ist.

Die Meinung teile ich ganz und gar nicht. Ich bezweifele zwar nicht, dass es nicht zu machen wäre. Das machen viele Frauen. Meine Mutter hat auch immer Vollzeit gearbeitet. War aber auch konstant gestresst und am Rande des Nervenzusammenbruchs. So ein Leben ist zu meistern, aber es ist irre anstrengend, das wirst du ja selbst wissen. Ich denke auch nicht, dass die Verhältnisse der DDR so ohne weiteres zu übertragen sind, dort war Kinderbetreuung kostenlos (nehme ich an) und der Regelfall. Die Jobs waren sicher, für alles gesorgt.
Das kannst du heute alles allein organisieren und sehr viel dafür zahlen.

Ob man das nun zum erwünschenswerten Regelfall erheben sollte?
Und aus welchem Grund sollte man die Männer so aus ihrer Verpflichtung entlassen?
Weil die Frau es allein schaffen kann? Weil es irgendwie machbar ist?

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16. März 2007 um 7:56

Da kann mal als Frau
ja nur froh sein, wenn man keine Kinder hat und sein eigenes Geld verdient.

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16. März 2007 um 8:31
In Antwort auf aeron_11940124

Grundsätzlich stimme ich Hans174 und Bine zu
Frau kann nur für sich selbst sorgen, wenn sie die Möglichkeit dazu hat. Sprich Kinderbetreuung.
Dieses Gesetz wird ja sicher wie die meisten Gesetze aus einer Million Paragraphen bestehen. Das abgedruckte Beispiel war eben nur ein Beispiel.
Ich bin absolut der Meinung, dass sich eine Frau allein versorgen kann und sollte (o.g. Kinderbetreuung vorausgesetzt). Wieviele Frauen sind geschieden, haben einen neuen Lebenspartner, heiraten extra nicht, damit sie vom Ex-Mann weiterhin Unterhalt bekommen ? Wieviele Frauen erhalten vom Ex-Mann Unterhalt, die Kinder sind schon längst gross und gehen trotzdem nicht arbeiten ? Für solche Fälle finde ich dieses Gesetz absolut richtig. Wenn eine Frau ihre Kinder nicht unterbringen kann, sie keinen Job findet (oft ja, weil sie noch kleine Kinder hat), für diese Frauen ist dieses Gesetz ein Schlag ins Gesicht. Insofern hoffe ich, dass dieses Gesetz nicht nur pauschal umgesetzt wird, sondern die verschiedensten Möglichkeiten berücksichtigt.



GEB DIR VÖLLIG RECHT!
Man muss das ganze immer ein wenig abwägen...
Sicherlich gibt es Frauen, die ohne den Unterhalt des Ex-Mannes ein Sozialfall wären - aber es gibt auch welche, die das einfach schamlos ausnutzen!!Wie du sagst - haben schon lang einen neuen Partner, heiraten den aber nicht, ziehen offiziell nicht zusammen, nur damit sie die Kohle vom Ex noch bekommen!

Eine weitere Frage hätte ich da noch...Es schrieb hier "Sursu..." dass sie es richtig findet, dass ihr Mann ihr Unterhalt bezahlt, weil sie ja auch den alleinigen "Zeitaufwand" mit ihren Kindern hat - find ich etwas eigenartig, denn Geld wiegt meiner Meinung nach, die Zeit auch nicht auf oder?

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16. März 2007 um 8:40
In Antwort auf aeron_11940124

Ich hatte gehofft zu vermitteln,
dass dieses Beispiel nicht als vollständiges Gesetz
angenommen werden sollte. Dass es zu viele unterschiedlichste Lebenssituationen gibt, um allen gerecht zu werden. Dass ich hoffe, dass durch entsprechende Paragraphen mehr Gerechtigkeit geschaffen wird. Sowohl für Frauen als auch für Männer.
Deine Situation kann ich sehr gut nachvollziehen, auch ich habe meine Kinder allein großgezogen. Als ich mich scheiden ließ, waren sie zwei und ein Jahr alt. Kinderbetreuung - ja, Glück gehabt. Die gab es. Auch 12 Stunden, wenn es sein mußte. Jahrelang auch Zweitjob gehabt.
Unterhalt für die Kinder: ein paar Pfennige, wenn überhaupt.
Unterhalt für mich: Null, das war in der Gesetzgebung der DDR gar nicht vorgesehen.
Nein, bitte, ich habe keine Lust auf politische Diskussionen von wegen Unrechtsstaat, alle unterdrückt, verfolgt, eingesperrt usw. - kann ich nicht mehr hören und ist auch Schwachsinn. Und die Kinder mußten auch nicht morgens in der Kita zum Fahnenappell antreten und die Internationale singen.
Fakt ist nun mal, dass die Kinderbetreuung den Frauen die Möglichkeit bot zu arbeiten (Arbeit gab es auch), die Kinder betreut zu wissen (und das gut) und unabhängig von ihren Ex-Männern zu sein.
Wieviel mein Ex-Mann verdiente, war mir herzlich egal, ich hatte nämlich mein eigenes Geld. Und alle Aufwendungen, durchwachten Nächte, Krankheiten meiner Kinder usw., die gehörten zu meinem Leben dazu. Die mußte der Erzeuger meiner Kinder nicht teilen. Aber er teilte auch nicht die Freude, die ich an und mit den beiden hatte. Meine Söhne sind heute 22 und 21 und wir haben ein wirklich tolles Verhältnis.
Bitte verstehe mich nicht falsch, ich will lediglich meine Gedanken äußern. Ja, ich bin der Meinung, dass Frauen sich allein versorgen sollten und können. Sofern sie eben die Möglichkeit der Kinderbetreuung haben.
Viele Grüße
H

Hallo Henriette,
als ihr euch getrennt habt, warst du noch sehr jung und noch nicht sehr lange aus deinem beruf draußen (wenn überhaupt) und der einstieg wurde dir nicht sonderlich schwer gemacht ?!
Kinderkrippen gab es zu jener zeit in der ehem. ddr auch, ein vorteil auf die andere bundesländer nicht zurückgreifen konnten.

wenn man sich irgendwann einmal entschieden hat und das zusammen, kinder oder auch keine zu bekommen, dann zwangsläufig auch darüber wie die rollenverteilung aussehen soll und das fängt bei der schlechteren LSt-Klasse an. die wenigsten männer verzichten auf eine karriere, oder sind daran interessiert sich das elternjahr zu teilen. sie arbeiten ohne unterbrechung und können an einem weiterkommen feilen.

ist es nicht eher so, wenn eine frau zurück in ihren beruf geht, den auch nur noch teilzeit ausüben kann, oftmals nicht den job bekommt den sie einst innehatte, sondern sich mit irgendeiner freien stelle anfreunden muss? anderes aufgabengebiet, vllt. sogar in einer zweigstelle, die auch noch mehrere kilometer vom wohnort entfernt ist? aufstiegschancen sind gleich null, da man nicht flexibel genug ist und wegen krankheit der kinder oftmals zu hause bleiben muss.

den männern hält man schön den rücken frei und sich selbst verbiegt man, klagt nicht, sondern ist dankbar, dass man den spagat zwischen beruf und familie irgendwie hinbekommt...man ist ja soooo tough

ich kann mich nicht daran erinnern, dass mein mann auch nur ein einziges mal zu hause geblieben ist, oder es in erwägung gezogen hat, nur weil unsere kinder, die geplant und gewollt waren, wegen krankheit nicht in den kiga oder schule gehen konnten. wenn dann die familie, oder freunde nicht greifen, tja was bleibt dann?

ich persönlich denke, dass es mit sicherheit einige/wenige frauen/männer gibt, die sich aushalten lassen, aber mal ganz ehrlich, dass reicht doch in der heutigen zeit hinten und vorne nicht.

WIR haben uns gemeinsam ein LEBEN aufgebaut, anfangs mit vielen einschränkungen, mit vielen zugeständnissen von meiner seite und führen ein gutes leben, müssen auf nichts verzichten. ABER, in meinen tollen job konnte ich nie mehr SO "Fuß fassen", wie ich es mir einst gedacht, vorausgesetzt und gewünscht habe.

all das zusammenaddiert rechtfertigt glaube ich schon unterhalt.

lg
sadie



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16. März 2007 um 8:55
In Antwort auf medusa_12662532

GEB DIR VÖLLIG RECHT!
Man muss das ganze immer ein wenig abwägen...
Sicherlich gibt es Frauen, die ohne den Unterhalt des Ex-Mannes ein Sozialfall wären - aber es gibt auch welche, die das einfach schamlos ausnutzen!!Wie du sagst - haben schon lang einen neuen Partner, heiraten den aber nicht, ziehen offiziell nicht zusammen, nur damit sie die Kohle vom Ex noch bekommen!

Eine weitere Frage hätte ich da noch...Es schrieb hier "Sursu..." dass sie es richtig findet, dass ihr Mann ihr Unterhalt bezahlt, weil sie ja auch den alleinigen "Zeitaufwand" mit ihren Kindern hat - find ich etwas eigenartig, denn Geld wiegt meiner Meinung nach, die Zeit auch nicht auf oder?

Hallo Tjeerd
was würdest du denn vorschlagen? das die frau (in dem fall sursu) noch mehr arbeitet, oder den gürtel enger schnallt? klar, dann hat sie mehr zeit für ihre kinder und ihr mann mehr freizeit....die er natürlich nicht mit seinen kindern verbringen muss, dafür ist ja sursu da

kennst du eigentlich die betreugungsangebote und deren preise?

sursus "mäuse" sind noch keine zwei jahre alt. kannst du dir nur annähernd vorstellen wie zeitintensiv die betreuung ist und wie konstenaufwendig?

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16. März 2007 um 9:21
In Antwort auf dolly_12843641

Die Förderung
der Kinderkrippen sowie der Ganztagsschulen (die es hier bei uns sogar schon vereinzelt gibt) ist die nächste Stufe der Planung.
Ich finde es jedoch nicht als Degradierung der Ex-Frau zum Sozialfall, sondern eine Verteilung der Verantwortung - das bisherige Gesetz hat den Mann im Falle einer Scheidung zum Sozialfall gemacht und der Gründung einer zweiten Familie im Weg gestanden. Das dieser Weg endlich frei gemacht wird, hätte schon früher geklärt werden müssen.

Mann als Sozialfall...
Die Männer, die nach einer Scheidung/Trennung ein Sozialfall sind, sind ganz sicher in der Minderheit.
Das größte Armutsrisiko in Deutschland haben Alleinerziehende. Darüber gibt es glasklare Zahlen, ermittelt im Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung.
Alleinerziehende befinden sich zu Drei Viertel in den unteren Einkommensschichten.
40 Prozent aller Kinder Alleinerziehender sind von Armut betroffen.
Ca. ein Drittel der unterhaltspflichtigen Männer zahlt keinen Unterhalt für Kinder, der Staat springt dann ein, übernimmt Kosten in Höhe von ca. 1 Milliarde pro Jahr.

Weiß nicht, ob es angesichts dieser Zahlen so dringend ist, die Männer nach einer Scheidung und bei Gründung einer Zweitfamilie bessser zu stellen.

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16. März 2007 um 9:26
In Antwort auf edana_12672933

Hallo Tjeerd
was würdest du denn vorschlagen? das die frau (in dem fall sursu) noch mehr arbeitet, oder den gürtel enger schnallt? klar, dann hat sie mehr zeit für ihre kinder und ihr mann mehr freizeit....die er natürlich nicht mit seinen kindern verbringen muss, dafür ist ja sursu da

kennst du eigentlich die betreugungsangebote und deren preise?

sursus "mäuse" sind noch keine zwei jahre alt. kannst du dir nur annähernd vorstellen wie zeitintensiv die betreuung ist und wie konstenaufwendig?

Hallo Sadie!
Ich hab das so verstanden, dass sie doch den ganzen Tag arbeiten geht, oder? Alimente bezahlt er, doch warum bezahlt er auch für sie Unterhalt?? Versteh ich nicht...sie geht doch arbeiten.
Betreuungsangebote sind teuer,das weiss ich...doch dafür bezahlen doch auch Männer Alimente...

Ich bin viell. kein Maßstab aber meine Meinung ist einfach so, dass ich als Frau weiss, auf was ich mich einlasse, wenn ich Kinder bekomme...dass ich irgendwann-wenn es blöd läuft-allein mit meinen Kindern dasteh - also muss ich mir das vorher überlegen, ob ich das will oder nicht...

Was machen ausserdem Frauen, die nicht verheiratet waren und keinen Unterhalt vom Mann zu erwarten haben? Die kommen auch über die Runden, so gut sogar. Als alleinerziehende geht einem eh nix ab, seh es bei meiner Freundin. Die hat jede Unterstüzung, sie es Wohnbeihilfe,Rundfunkbefreiung, Telefongrundgebühr-Freistellung, Rezeptgebühr-Befreiung u.s.w....

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16. März 2007 um 9:37
In Antwort auf aeron_11940124

Grundsätzlich stimme ich Hans174 und Bine zu
Frau kann nur für sich selbst sorgen, wenn sie die Möglichkeit dazu hat. Sprich Kinderbetreuung.
Dieses Gesetz wird ja sicher wie die meisten Gesetze aus einer Million Paragraphen bestehen. Das abgedruckte Beispiel war eben nur ein Beispiel.
Ich bin absolut der Meinung, dass sich eine Frau allein versorgen kann und sollte (o.g. Kinderbetreuung vorausgesetzt). Wieviele Frauen sind geschieden, haben einen neuen Lebenspartner, heiraten extra nicht, damit sie vom Ex-Mann weiterhin Unterhalt bekommen ? Wieviele Frauen erhalten vom Ex-Mann Unterhalt, die Kinder sind schon längst gross und gehen trotzdem nicht arbeiten ? Für solche Fälle finde ich dieses Gesetz absolut richtig. Wenn eine Frau ihre Kinder nicht unterbringen kann, sie keinen Job findet (oft ja, weil sie noch kleine Kinder hat), für diese Frauen ist dieses Gesetz ein Schlag ins Gesicht. Insofern hoffe ich, dass dieses Gesetz nicht nur pauschal umgesetzt wird, sondern die verschiedensten Möglichkeiten berücksichtigt.



Die Kinder sind schon längst groß...
kleine geschichte: paar 25 heiratet, beide ing`s, erstes kind unterwegs, mann bekommt die chance im ausland zu arbeiten, frau geht mit, danach kommen ganz viele verschiedene einsatzorte auf der ganzen welt, zweites und drittes kind kommen. heute sind die kinder aus dem haus. die frau, die ihren beruf aufgegeben hat ist heute 55 jahre alt und wurde vom mann verlassen. sie KANN nicht mehr in ihren beruf zurück und ist ein leben gewohnt, dass nicht am existenzminimum liegt.



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16. März 2007 um 9:43
In Antwort auf medusa_12662532

Hallo Sadie!
Ich hab das so verstanden, dass sie doch den ganzen Tag arbeiten geht, oder? Alimente bezahlt er, doch warum bezahlt er auch für sie Unterhalt?? Versteh ich nicht...sie geht doch arbeiten.
Betreuungsangebote sind teuer,das weiss ich...doch dafür bezahlen doch auch Männer Alimente...

Ich bin viell. kein Maßstab aber meine Meinung ist einfach so, dass ich als Frau weiss, auf was ich mich einlasse, wenn ich Kinder bekomme...dass ich irgendwann-wenn es blöd läuft-allein mit meinen Kindern dasteh - also muss ich mir das vorher überlegen, ob ich das will oder nicht...

Was machen ausserdem Frauen, die nicht verheiratet waren und keinen Unterhalt vom Mann zu erwarten haben? Die kommen auch über die Runden, so gut sogar. Als alleinerziehende geht einem eh nix ab, seh es bei meiner Freundin. Die hat jede Unterstüzung, sie es Wohnbeihilfe,Rundfunkbefreiung, Telefongrundgebühr-Freistellung, Rezeptgebühr-Befreiung u.s.w....

Hallo Tjeerd,
Die Kinder sind 5 Stunden am Tag in der Kita, die Zeit habe ich abzüglich der Hin- und Herfahrerei zum Arbeiten. Den Rest des Tages betreue ich die Kinder. Das sind 9 Stunden pro Tag.
Mein Mann übernimmt jedes zweite Wochenende.
Deswegen zahlt er auch mir Alimente, auch wenn das für dich nicht begreiflich ist.
Von dem, was ich zurzeit verdiene, könnte ich nicht einmal die Fixkosten bezahlen.
Die Alimente, die MÄnner für Kinder zahlen, sollten auch nicht nur für die Kosten der Kinderbetreuung reichen, da Kinder darüber hinaus auch Geld kosten.

Übrigens finde ich deine obige Aussage, als Frau weiß ich doch, auf was ich mich einlasse, wenn ich Kinder kriege, an Dreistigkeit nicht zu überbieten.
Und der Mann weiß nicht, worauf er sich einlässt bzw. der kann ja aus der Verantwortung entlassen werden, wenn er keinen Bock mehr hat?

Und der Staat soll dann bei den ALleinerziehenden einspringen, auch wenn der Mann einen guten Job hat und alles zahlen?

Naja, ich denke, es hat eh keinen Sinn, zu versuchen, dir da irgendetwas zu erklären. Wenn ich mich richtig erinnere, bist du doch auch die, die damit geprahlt hat, dass es deinem Freund nach der Scheidung finanziell sogar besser geht als vorher und habt ihr die Frau bei der Trennung nicht ziemlich beschissen und ihr alle möglichen Fehlinformationen zukommen lassen, damit ja alles so günstig wie möglich für euch läuft?

Du bist in der Tat kein Maßstab.

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16. März 2007 um 9:46
In Antwort auf medusa_12662532

Hallo Sadie!
Ich hab das so verstanden, dass sie doch den ganzen Tag arbeiten geht, oder? Alimente bezahlt er, doch warum bezahlt er auch für sie Unterhalt?? Versteh ich nicht...sie geht doch arbeiten.
Betreuungsangebote sind teuer,das weiss ich...doch dafür bezahlen doch auch Männer Alimente...

Ich bin viell. kein Maßstab aber meine Meinung ist einfach so, dass ich als Frau weiss, auf was ich mich einlasse, wenn ich Kinder bekomme...dass ich irgendwann-wenn es blöd läuft-allein mit meinen Kindern dasteh - also muss ich mir das vorher überlegen, ob ich das will oder nicht...

Was machen ausserdem Frauen, die nicht verheiratet waren und keinen Unterhalt vom Mann zu erwarten haben? Die kommen auch über die Runden, so gut sogar. Als alleinerziehende geht einem eh nix ab, seh es bei meiner Freundin. Die hat jede Unterstüzung, sie es Wohnbeihilfe,Rundfunkbefreiung, Telefongrundgebühr-Freistellung, Rezeptgebühr-Befreiung u.s.w....

Aha,
du würdest also deinen partner von all den verpflichtungen entbinden, damit es ihm weiterhin gut geht, er keine nachteile durch dich/euch hat?
ich wollte das auch, dass es meinem partner gut geht, aber dabei würde ich mich und meine kids an erste stelle setzen.

du hast keine kinder? dann informiere dich einmal über die preise. die alimente die du ansprichst...was beinhalten die denn für dich? überschlag mal schnell im kopf. je älter die kinder werden reicht das hinten und vorne nicht, es sei denn, du hälst deine kinder von all dem fern was geld kostet.

hier geht es nicht darum ob frauen für sich und ihre kinder aufkommen können, denn das können sie mit sicherheit, hier geht es doch vielmehr darum ob es gerechtfertigt ist, den frauen alles aufzuladen (organisation und sehr viele kosten) und die männer auch noch von dem bisschen befreien, was sie mindestens tun können.

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16. März 2007 um 10:24
In Antwort auf edana_12672933

Aha,
du würdest also deinen partner von all den verpflichtungen entbinden, damit es ihm weiterhin gut geht, er keine nachteile durch dich/euch hat?
ich wollte das auch, dass es meinem partner gut geht, aber dabei würde ich mich und meine kids an erste stelle setzen.

du hast keine kinder? dann informiere dich einmal über die preise. die alimente die du ansprichst...was beinhalten die denn für dich? überschlag mal schnell im kopf. je älter die kinder werden reicht das hinten und vorne nicht, es sei denn, du hälst deine kinder von all dem fern was geld kostet.

hier geht es nicht darum ob frauen für sich und ihre kinder aufkommen können, denn das können sie mit sicherheit, hier geht es doch vielmehr darum ob es gerechtfertigt ist, den frauen alles aufzuladen (organisation und sehr viele kosten) und die männer auch noch von dem bisschen befreien, was sie mindestens tun können.

Hallo Sadie
Erstmal würd ich meinen Partner nicht davon entbinden, denn das sind Männer nach einer Trennung zum Großteil sowieso. Die Verantwortung bleibt zum größten Teil bei uns Frauen,das ist nun mal so und das weiss ich von vornherein.

Ich habe keine eigenen Kinder. Aber mein Freund hat 2 und ich weiss, was er allein Alimente bezahlt. Die Kinder sind 2 und 9 Jahre alt und er bezahlt monatlich 980 Euro...je älter sie werden, umso höher wirds...also glaub ich nicht, dass seine Ex-Frau die kinder von allem fern halten muss, was Geld kostet.

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16. März 2007 um 10:30
In Antwort auf sursulapitschi

Hallo Tjeerd,
Die Kinder sind 5 Stunden am Tag in der Kita, die Zeit habe ich abzüglich der Hin- und Herfahrerei zum Arbeiten. Den Rest des Tages betreue ich die Kinder. Das sind 9 Stunden pro Tag.
Mein Mann übernimmt jedes zweite Wochenende.
Deswegen zahlt er auch mir Alimente, auch wenn das für dich nicht begreiflich ist.
Von dem, was ich zurzeit verdiene, könnte ich nicht einmal die Fixkosten bezahlen.
Die Alimente, die MÄnner für Kinder zahlen, sollten auch nicht nur für die Kosten der Kinderbetreuung reichen, da Kinder darüber hinaus auch Geld kosten.

Übrigens finde ich deine obige Aussage, als Frau weiß ich doch, auf was ich mich einlasse, wenn ich Kinder kriege, an Dreistigkeit nicht zu überbieten.
Und der Mann weiß nicht, worauf er sich einlässt bzw. der kann ja aus der Verantwortung entlassen werden, wenn er keinen Bock mehr hat?

Und der Staat soll dann bei den ALleinerziehenden einspringen, auch wenn der Mann einen guten Job hat und alles zahlen?

Naja, ich denke, es hat eh keinen Sinn, zu versuchen, dir da irgendetwas zu erklären. Wenn ich mich richtig erinnere, bist du doch auch die, die damit geprahlt hat, dass es deinem Freund nach der Scheidung finanziell sogar besser geht als vorher und habt ihr die Frau bei der Trennung nicht ziemlich beschissen und ihr alle möglichen Fehlinformationen zukommen lassen, damit ja alles so günstig wie möglich für euch läuft?

Du bist in der Tat kein Maßstab.

Kurz eine Antwort
Dass er Alimente bezahlt, hab ich nicht in Frage gestellt...

Und nochwas meine Liebe! Wir haben seine Ex-Frau nicht beschissen,denn sie hat alles finanzielle bekommen,was ihr zugestanden ist...Sie hat mehr Geld im Monat zur Verfügung, als vor der Scheidung...ist aus dem Haus zur Hälfte ausbezahlt worden und bekommt jedes Mal wenn sie besondere Ausgaben hat, für die Kinder auch noch ein Zuckerl...Von handwerklicher HIlfe meines Freundes gar nicht sprechen.

Mein Freund hat sehr wohl nicht das gleiche, wie vor der Scheidung - wär ja auch etwas unlogisch, wenn man bedenkt, dass er damals keine Alimente bezahlen musste, sie nicht 90.000 Euro bekommen hat und seine Ex-Frau damals auch noch arbeiten ging und zum Haushaltsgeld 900 Euro beigetragen hat..

Und trotzdem wusstest du, worauf du dich mit Kinder einlässt...auch dein Mann wusste es, doch er beklagt sich doch nicht...mehr wollt ich damit nicht sagen.

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16. März 2007 um 10:46
In Antwort auf sursulapitschi

Was du sagst ist nichts anderes,
als das es okay ist, wenn die Frauen sowohl allein für ihren Unterhalt aufkommen als auch den Energie- und Zeitaufwand, den Kinder kosten, fast allein tragen.
Dass es okay ist, wenn sich die Aufgabe der Männer quasi auf die Spendung des Samens beschränkt, und der Rest dann Frauensache ist.

Die Meinung teile ich ganz und gar nicht. Ich bezweifele zwar nicht, dass es nicht zu machen wäre. Das machen viele Frauen. Meine Mutter hat auch immer Vollzeit gearbeitet. War aber auch konstant gestresst und am Rande des Nervenzusammenbruchs. So ein Leben ist zu meistern, aber es ist irre anstrengend, das wirst du ja selbst wissen. Ich denke auch nicht, dass die Verhältnisse der DDR so ohne weiteres zu übertragen sind, dort war Kinderbetreuung kostenlos (nehme ich an) und der Regelfall. Die Jobs waren sicher, für alles gesorgt.
Das kannst du heute alles allein organisieren und sehr viel dafür zahlen.

Ob man das nun zum erwünschenswerten Regelfall erheben sollte?
Und aus welchem Grund sollte man die Männer so aus ihrer Verpflichtung entlassen?
Weil die Frau es allein schaffen kann? Weil es irgendwie machbar ist?

Vom Prinzip halte ich das neue Gesetz für gut,
denn es verlagert den Schwerpunkt der Unterhaltsrechte auf die Kinder.
Diese sind aufgrund ihres Alters nicht in der Lage, ihren Lebensunterhalt
selbst zu verdienen und müssen daher alimentiert werden. Die Frau (oder der Mann) der die Hauptlast der Kindererziehung nach der Trennung trägt, ist zumindest theoretisch in der Lage seinen Lebensunterhalt selbst zu verdienen. Daher ist es vernünftig,
den Unterhalt für die Kinder (auch für unehelige Kinder aus Nebenbeziehungen) höher zu priorisieren als den für die ehemaligen Partner.

Die Aufgabe der Gesellschaft ist es aber, jedem die Möglichkeit zu geben seinen Lebensunterhalt zu verdienen. Durch bezahlbare oder kostenlose Kinderkrippen und -gärten, und durch Teilzeitarbeitsplätze, durch eine Mindestbetreuungszeit durch den anderen Partner (bis hin zu 50%, dann würden Männer nämlich die gleichen Problem wie ihre Frauen bekommen, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, und dies ist meiner Meinung nach der einzige Weg, unsere Arbeitsgesellschaft auf einen familienfreundlicheren Weg zu bekommen).

Im Einzelfall ist das neue Gesetz sicherlich genauso ungerecht oder Mißbrauch ausgesetzt wie das alte. Dazu sind die Lebensmodell heutzutage viel zu verschieden und zu zahlreich.

Gruß

Hans

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16. März 2007 um 10:53
In Antwort auf medusa_12662532

Kurz eine Antwort
Dass er Alimente bezahlt, hab ich nicht in Frage gestellt...

Und nochwas meine Liebe! Wir haben seine Ex-Frau nicht beschissen,denn sie hat alles finanzielle bekommen,was ihr zugestanden ist...Sie hat mehr Geld im Monat zur Verfügung, als vor der Scheidung...ist aus dem Haus zur Hälfte ausbezahlt worden und bekommt jedes Mal wenn sie besondere Ausgaben hat, für die Kinder auch noch ein Zuckerl...Von handwerklicher HIlfe meines Freundes gar nicht sprechen.

Mein Freund hat sehr wohl nicht das gleiche, wie vor der Scheidung - wär ja auch etwas unlogisch, wenn man bedenkt, dass er damals keine Alimente bezahlen musste, sie nicht 90.000 Euro bekommen hat und seine Ex-Frau damals auch noch arbeiten ging und zum Haushaltsgeld 900 Euro beigetragen hat..

Und trotzdem wusstest du, worauf du dich mit Kinder einlässt...auch dein Mann wusste es, doch er beklagt sich doch nicht...mehr wollt ich damit nicht sagen.

Moment mal.....
hast du hier nicht mal geschrieben, dass ihr der ehehfrau wichtige details nicht gesagt habt, damit sie keine ansprüche stellt und die füße still hält? aber ich denke, dass hatten wir schon zig mal und du hast deine eigene denk- u. sichtweise (hauptsache ich und ER).

um auf deine antwort weiter oben zu kommen...dein freund zahlt also deiner meinung nach genug unterhalt, mag sein, es ist deine meinung und die lasse ich dir gerne, aber trotzdem hast du mir nicht beantwortet was deiner meinung nach alles von dem geld bezahlt werden muss, denn DAS wird sich deiner kenntnis entziehen.

wenn sich die ex-ehefrau deines freundes durch die trennung finanziell verbessert hat (und das nicht nur kurzfristig und auf den ersten blick), dann solltest du dieses patentrezept einmal hier ins forum stellen, wird evtl. hilfreicher sein als deine wenig auf grundlagen beruhenden aussagen.

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16. März 2007 um 12:23
In Antwort auf lally_11969332

Da kann mal als Frau
ja nur froh sein, wenn man keine Kinder hat und sein eigenes Geld verdient.

Emanzipation in aller Munde
Ich denke, eine WIRKLICH emanzipierte Frau, wird das Geld eines Mannes nicht wollen...immer diese Scheinemanzipation und dieses unmögliche Fishpicking amncher Leute

Grüß Dich

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16. März 2007 um 13:09
In Antwort auf shena_12375982

Emanzipation in aller Munde
Ich denke, eine WIRKLICH emanzipierte Frau, wird das Geld eines Mannes nicht wollen...immer diese Scheinemanzipation und dieses unmögliche Fishpicking amncher Leute

Grüß Dich

Nein, ganz
--- denn die Erziehung der Kinder ist nun mal auch ein harter Job...
Bei mir und dem Vater meiner Tochter war es so, dass seine Karriere wegen dem Kind wesentlich mehr gelitten hat als meine, weil er sie Erzogen hat.
Weil ich sehr große hochachtung vor dieser Arbeit habe, habe ich ihn nach unserer Trennung (unsere Tochter lebt mehr oder minder bei uns beiden, da wir nur 10min auseinander wohnen...) anfangs finanziell unterstützt (freiwillig, weil es UNSER Kind war)
Daher finde ich es nur OK, dass, wenn ein Part in der Ehe aufgrund der Erziehung der Kinder, was leider ein ubezahlter Knochenjob ist, auf anderer Ebene keine Karriere macht, später zumindest zum Teil unterstützt wird!
Ich finde es nicht unemanzipert, auch die Erziehu von Kindern als Arbeit anzusehen...

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16. März 2007 um 13:20

Ich denke eher, dieses Gesetzt wird die Scheidungsquote eher senken!
Denn: Die meisten Scheidungen werden von Frauen, nicht von Männern eingereicht. Wenn eine Frau nach der Scheidung selbst für ihren Unterhalt aufkommen muß und dies vielleicht gar nicht kann wegen der Kinder, dann wäre sie doch blöd, wenn sie sich scheiden lassen würde, oder???

Ob dann dementsprechend mehr Männer die Scheidung einreichen, bezweifele ich sehr.

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16. März 2007 um 13:27

Finde das Gesetzt nicht in Ordnung...
Denn die Ehefrau gibt ihren Beruf auf wegen der Familie. Sie ist aus dem Beruf oft jahrelang draußen. Wie soll sie den wieder reinkommen?
Welcher Arbeitnehmer will eine Mitarbeiterin, die jahrelang aus dem Beruf ist und nicht mehr up-to-date? Hinzu kommt, dass die Kinderbetreuung ein Problem oft darstellt. Gerade in den ländlichen Gebieten. Ich finde, wenn eine Frau zwecks der Familie - u. a. auch wegen dem Mann - auf ihre Eigenständigkeit verzichtet, unbedingt abgesichert sein muß.

Wenn man jetzt heiratet, eine Familie gründet, muß man damit rechnen, eines schönen Tages von HARTZIV leben zu müssen.

Die Regierung beschwert sich, weil es zu wenig Kinder gibt in Deutschland. Toll, jetzt werden sich bestimmt viele Frauen es sich 2 Mal überlegen, so ein Risiko einzugehen, wenn man nicht mal abgesichert ist.

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16. März 2007 um 13:49
In Antwort auf andra_12440639

Nein, ganz
--- denn die Erziehung der Kinder ist nun mal auch ein harter Job...
Bei mir und dem Vater meiner Tochter war es so, dass seine Karriere wegen dem Kind wesentlich mehr gelitten hat als meine, weil er sie Erzogen hat.
Weil ich sehr große hochachtung vor dieser Arbeit habe, habe ich ihn nach unserer Trennung (unsere Tochter lebt mehr oder minder bei uns beiden, da wir nur 10min auseinander wohnen...) anfangs finanziell unterstützt (freiwillig, weil es UNSER Kind war)
Daher finde ich es nur OK, dass, wenn ein Part in der Ehe aufgrund der Erziehung der Kinder, was leider ein ubezahlter Knochenjob ist, auf anderer Ebene keine Karriere macht, später zumindest zum Teil unterstützt wird!
Ich finde es nicht unemanzipert, auch die Erziehu von Kindern als Arbeit anzusehen...

Kindererziehung ist ein harter und wichtiger Job
der durch den Partner ja auch entlohnt wird, da er/sie während der Ehe aushäusig arbeitet und für den Lebensunterhalt sorgt.

Trotzdem finde ich, daß alles Grenzen hat und ich finde es auch reichlich "unemanzipiert" noch Jahre später auf diese Aufgabe zu plädieren und zu sagen...."nur weil ich mich um seine Kinder, die auch Deine sind, gekümmert habe, steht mir was zu."
Dafür wurde derjenige, der Erzieht doch schon entlohnt undletzten Endes, sind solche Dinge im Vorfeld besprochen und sollten somit auch klar sein.

Irgendwo hört es bei mir auf und wer nach Emanzipation schreit, in die Eigensttändigkeit entlassen werden will - was ja der Grundgedanke der Emanzipation ist,dem vielen Veränderungen zu Grunde liegt, sollte in letzer Konsequenz auch Manns genug sein, dann eigenständig leben zu können-das ist nicht auf Dich persönlich bezogen und nur meine Meinung!

Jede Frau (fast jede) ist für Emanzipation,die Rechte mit sich gebracht hat aber der auch Pflichten zugrunde liegen, die keiner wahr haben möchte!

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16. März 2007 um 13:58

,...
ich finds gut, dass sich die Exfrau nicht ewig vom Exmann durchfüttern lassen kann,... oftmals wurde das Gesetzt ja übelst ausgenützt,... die Frau hatte schon lange wieder einen neuen Partner, und der Exmann musste weiter blechen,... außerdem gibts doch zuhauf Frauen, die extra nicht arbeiten gehen, aus dem Gedanken heraus: soll der mal schön weiterzahlen,... und vielleicht verlieren so auch einige nette Artgenossinnen die Motivation für eine Heirat,...

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16. März 2007 um 13:58
In Antwort auf shena_12375982

Kindererziehung ist ein harter und wichtiger Job
der durch den Partner ja auch entlohnt wird, da er/sie während der Ehe aushäusig arbeitet und für den Lebensunterhalt sorgt.

Trotzdem finde ich, daß alles Grenzen hat und ich finde es auch reichlich "unemanzipiert" noch Jahre später auf diese Aufgabe zu plädieren und zu sagen...."nur weil ich mich um seine Kinder, die auch Deine sind, gekümmert habe, steht mir was zu."
Dafür wurde derjenige, der Erzieht doch schon entlohnt undletzten Endes, sind solche Dinge im Vorfeld besprochen und sollten somit auch klar sein.

Irgendwo hört es bei mir auf und wer nach Emanzipation schreit, in die Eigensttändigkeit entlassen werden will - was ja der Grundgedanke der Emanzipation ist,dem vielen Veränderungen zu Grunde liegt, sollte in letzer Konsequenz auch Manns genug sein, dann eigenständig leben zu können-das ist nicht auf Dich persönlich bezogen und nur meine Meinung!

Jede Frau (fast jede) ist für Emanzipation,die Rechte mit sich gebracht hat aber der auch Pflichten zugrunde liegen, die keiner wahr haben möchte!

Klar...
... soll das nicht Jahre gehen, aber wenn man mit einem sehr kleinem Kind alleine da steht, ist das nicht so leicht direkt in den Beruf wieder einzusteigen. Daher finde ich am Anfang eine Unterstützung schon wichtig, bis die Frau oder der Mann den Wiedereinstieg gemacht hat!
Ich habe eh eine ganz andere einstellung zur Familienplanung- wegen der ich ja keine Unterstützung brauchte und mein EX-Freund auch nur 3 oder 4 Monate, bis er sein Studium vollendet hatte.
Aber da das in vielen Familien noch nicht so ist, bleibe ich dabei, dass man sich ANFANGS unterstützen sollte!

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16. März 2007 um 13:59
In Antwort auf augenstern5

Finde das Gesetzt nicht in Ordnung...
Denn die Ehefrau gibt ihren Beruf auf wegen der Familie. Sie ist aus dem Beruf oft jahrelang draußen. Wie soll sie den wieder reinkommen?
Welcher Arbeitnehmer will eine Mitarbeiterin, die jahrelang aus dem Beruf ist und nicht mehr up-to-date? Hinzu kommt, dass die Kinderbetreuung ein Problem oft darstellt. Gerade in den ländlichen Gebieten. Ich finde, wenn eine Frau zwecks der Familie - u. a. auch wegen dem Mann - auf ihre Eigenständigkeit verzichtet, unbedingt abgesichert sein muß.

Wenn man jetzt heiratet, eine Familie gründet, muß man damit rechnen, eines schönen Tages von HARTZIV leben zu müssen.

Die Regierung beschwert sich, weil es zu wenig Kinder gibt in Deutschland. Toll, jetzt werden sich bestimmt viele Frauen es sich 2 Mal überlegen, so ein Risiko einzugehen, wenn man nicht mal abgesichert ist.

,,,,
ach komm,... ich war 8!!!! Jahre zu Hause und arbeit auch wieder,... wer will der kann,....

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16. März 2007 um 14:00
In Antwort auf augenstern5

Ich denke eher, dieses Gesetzt wird die Scheidungsquote eher senken!
Denn: Die meisten Scheidungen werden von Frauen, nicht von Männern eingereicht. Wenn eine Frau nach der Scheidung selbst für ihren Unterhalt aufkommen muß und dies vielleicht gar nicht kann wegen der Kinder, dann wäre sie doch blöd, wenn sie sich scheiden lassen würde, oder???

Ob dann dementsprechend mehr Männer die Scheidung einreichen, bezweifele ich sehr.

Oder die Hochzeitsquote,....
,......, gibt doch soooooo viele berechnende Weiber,....

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16. März 2007 um 14:01
In Antwort auf lally_11969332

Da kann mal als Frau
ja nur froh sein, wenn man keine Kinder hat und sein eigenes Geld verdient.

Powerkatze
für Kinder kriegst doch Alimente,...!!!!???

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16. März 2007 um 14:03
In Antwort auf shena_12375982

Emanzipation in aller Munde
Ich denke, eine WIRKLICH emanzipierte Frau, wird das Geld eines Mannes nicht wollen...immer diese Scheinemanzipation und dieses unmögliche Fishpicking amncher Leute

Grüß Dich

Equinox68
genau so denke ich auch,...... warum um Gottes Willen soll denn der Exmann für meinen Unterhalt aufkommen????

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16. März 2007 um 14:06
In Antwort auf andra_12440639

Letzenendes
... führt so ein Gesetz nur zu einem weiterem Geburtenrückgang für Kinder, weil Kinder dann ein noch stärkeres Finanzielles Risiko für die Frau bedeuten...
Auch wenn ich zu den Glücklichen Frauen gehöre, die genug verdienen, um auf den Unterhalt für sich und das Kind gut und gerne verzichten können, ist mir sehr wohl bewußt, dass es durchaus ganz anders sein kann!
Wenn man Kinder bekommt, sollte jedem Paar bewußtsein, dass es auf jeden Fall berufliche Einschnitte bedeutet- entweder nur für einen Partner oder für beide.
Entscheidet man sich aber in der Ehe dafür, dass es wirklich nur eine Person der Fall sein soll, dann sollte man im Falle einer auf jeden Fall der "Arbeitende Part" den anderen eine Zeit lang auch unterstützen.
Bei Kinderlos gebliebenen Paaren kann ich es aber versthehen, dass der Mann nicht zahlen will...

Laijla
von diesem Standpunkt aus wäre es sicher sinnvoll die Höhe der Alimente nach oben hin zu überbedenken,.....

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16. März 2007 um 14:06
In Antwort auf andra_12440639

Klar...
... soll das nicht Jahre gehen, aber wenn man mit einem sehr kleinem Kind alleine da steht, ist das nicht so leicht direkt in den Beruf wieder einzusteigen. Daher finde ich am Anfang eine Unterstützung schon wichtig, bis die Frau oder der Mann den Wiedereinstieg gemacht hat!
Ich habe eh eine ganz andere einstellung zur Familienplanung- wegen der ich ja keine Unterstützung brauchte und mein EX-Freund auch nur 3 oder 4 Monate, bis er sein Studium vollendet hatte.
Aber da das in vielen Familien noch nicht so ist, bleibe ich dabei, dass man sich ANFANGS unterstützen sollte!

Und bis wann ist ANFANGS?????
für den einen ist Anfangs, für ein halbes Jahr und der Andere sieht zwei Jahre als Anfang.

Problem ist doch, daß solche Leistungen von vielen ausgenutz werden.Frau geht nicht arbeiten weil Mann ja schließlich zahlen muß und jemde meint, das stünde zu.

Der einzige, der an solchen Regelungen ob es die bestehende ist,oder eine neue, für den Bürger ist es Mist weil es so viele Sonderfälle gibt aber der Staat stellt sich gut und verdient daran!

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16. März 2007 um 14:12
In Antwort auf shena_12375982

Und bis wann ist ANFANGS?????
für den einen ist Anfangs, für ein halbes Jahr und der Andere sieht zwei Jahre als Anfang.

Problem ist doch, daß solche Leistungen von vielen ausgenutz werden.Frau geht nicht arbeiten weil Mann ja schließlich zahlen muß und jemde meint, das stünde zu.

Der einzige, der an solchen Regelungen ob es die bestehende ist,oder eine neue, für den Bürger ist es Mist weil es so viele Sonderfälle gibt aber der Staat stellt sich gut und verdient daran!

Na ja...
Pauschal kann man das nicht sagen - das hängt sehr von der Anzahl der Kinder und deren Alter ab!
Wenn alle Kinder schon im gutem Kindergartenalter sind, sehe ich auch keinen Grund, warum die Frau nicht möglichst schnell eine Job sucht.

Bei Säuglingen finde ich sieht das ein wenig anders aus... da finde ich auch 1 Jahr OK, weil es echt schwierig sein Kann, eine Betreuungsmöglichkeit zu Suchen und in der Zeit Mutter oder Vater sein wirklich ein 24Stunden Job sein kann!

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16. März 2007 um 14:20
In Antwort auf andra_12440639

Na ja...
Pauschal kann man das nicht sagen - das hängt sehr von der Anzahl der Kinder und deren Alter ab!
Wenn alle Kinder schon im gutem Kindergartenalter sind, sehe ich auch keinen Grund, warum die Frau nicht möglichst schnell eine Job sucht.

Bei Säuglingen finde ich sieht das ein wenig anders aus... da finde ich auch 1 Jahr OK, weil es echt schwierig sein Kann, eine Betreuungsmöglichkeit zu Suchen und in der Zeit Mutter oder Vater sein wirklich ein 24Stunden Job sein kann!

Und damit fängt es doch schon an
Kindergartenalter...das eine Kind kann pflegeleicht uns eigenständig sein, daß andere nicht und bräuchte vielleicht noch Zeit mit der Mutter oder Ähnliches.

Ist nicht so einfach

Jetzt ist es schon so, daß den Freuen (oder auch Männern) zugemutet wird zu arbeiten sobald das Kind in der weiterführenden Schule ist bzw.dorthin kommt aber, das wird nicht durchgezogen weil immer wieder Schlupflöcher da sind und es teilweise auch Ermessensache ist!

Das Problem liegt, meiner Meinung nach in der Geisteshaltung der Leute, darum war der Gedanke "Souialstaat" auch ein Schuß in den Ofen....die Menschen gehen nicht vernatwortungsvoll mit solchen Zugeständnissen um -leider ist das dann zum Nachteil von allen!

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16. März 2007 um 14:29
In Antwort auf shena_12375982

Und damit fängt es doch schon an
Kindergartenalter...das eine Kind kann pflegeleicht uns eigenständig sein, daß andere nicht und bräuchte vielleicht noch Zeit mit der Mutter oder Ähnliches.

Ist nicht so einfach

Jetzt ist es schon so, daß den Freuen (oder auch Männern) zugemutet wird zu arbeiten sobald das Kind in der weiterführenden Schule ist bzw.dorthin kommt aber, das wird nicht durchgezogen weil immer wieder Schlupflöcher da sind und es teilweise auch Ermessensache ist!

Das Problem liegt, meiner Meinung nach in der Geisteshaltung der Leute, darum war der Gedanke "Souialstaat" auch ein Schuß in den Ofen....die Menschen gehen nicht vernatwortungsvoll mit solchen Zugeständnissen um -leider ist das dann zum Nachteil von allen!

Und ich seh schon...
... das mir und meinem EXFreund viel erspart geblieben ist, dadurch, dass wir nicht geheiratet haben und uns nicht im Krieg getrennt haben (und wir Kindererziehung immer als gemeinsame Aufgabe gesehen haben...)... Na ja, und weil wir beide unsere Tochter nie darunter leiden lassen wollten, dass wir uns nicht mehr lieben...

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16. März 2007 um 14:36
In Antwort auf andra_12440639

Und ich seh schon...
... das mir und meinem EXFreund viel erspart geblieben ist, dadurch, dass wir nicht geheiratet haben und uns nicht im Krieg getrennt haben (und wir Kindererziehung immer als gemeinsame Aufgabe gesehen haben...)... Na ja, und weil wir beide unsere Tochter nie darunter leiden lassen wollten, dass wir uns nicht mehr lieben...

Nicht verheiratete Mütter
haben ohnehin nur ein Anspruch auf Unterhalt bis das Kind drei Jahre alt ist, dann nicht mehr.

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16. März 2007 um 14:42
In Antwort auf shena_12375982

Kindererziehung ist ein harter und wichtiger Job
der durch den Partner ja auch entlohnt wird, da er/sie während der Ehe aushäusig arbeitet und für den Lebensunterhalt sorgt.

Trotzdem finde ich, daß alles Grenzen hat und ich finde es auch reichlich "unemanzipiert" noch Jahre später auf diese Aufgabe zu plädieren und zu sagen...."nur weil ich mich um seine Kinder, die auch Deine sind, gekümmert habe, steht mir was zu."
Dafür wurde derjenige, der Erzieht doch schon entlohnt undletzten Endes, sind solche Dinge im Vorfeld besprochen und sollten somit auch klar sein.

Irgendwo hört es bei mir auf und wer nach Emanzipation schreit, in die Eigensttändigkeit entlassen werden will - was ja der Grundgedanke der Emanzipation ist,dem vielen Veränderungen zu Grunde liegt, sollte in letzer Konsequenz auch Manns genug sein, dann eigenständig leben zu können-das ist nicht auf Dich persönlich bezogen und nur meine Meinung!

Jede Frau (fast jede) ist für Emanzipation,die Rechte mit sich gebracht hat aber der auch Pflichten zugrunde liegen, die keiner wahr haben möchte!

Zur Emanzipation...
ist doch auslegungssache! jede/r interpretiert dieses wort für sich anders.

ist man emanzipiert wenn man vh. ist, kinder hat die noch schulpflichtig sind, einen drei viertel job innehat, den haushalt größtenteils alleine macht, die lst.-klasse V besitzt (ist ja oftmals so, dass der gatte wesentlich mehr verdient) und ein organisationstalent ist?

das würde doch heißen, dass die frauen ihr leben gut im griff haben, nicht wahr?

sind sie somit entlohnt?

wenn bei einer trennung die pflichten genau so filigran aufgeteilt würden, wie die rechte und es würde sich die waage halten, dann stimme ich dir zu.

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16. März 2007 um 14:56
In Antwort auf edana_12672933

Zur Emanzipation...
ist doch auslegungssache! jede/r interpretiert dieses wort für sich anders.

ist man emanzipiert wenn man vh. ist, kinder hat die noch schulpflichtig sind, einen drei viertel job innehat, den haushalt größtenteils alleine macht, die lst.-klasse V besitzt (ist ja oftmals so, dass der gatte wesentlich mehr verdient) und ein organisationstalent ist?

das würde doch heißen, dass die frauen ihr leben gut im griff haben, nicht wahr?

sind sie somit entlohnt?

wenn bei einer trennung die pflichten genau so filigran aufgeteilt würden, wie die rechte und es würde sich die waage halten, dann stimme ich dir zu.

Ja, es ist Auslegungs-und Ermessenssache
trotzdem zeugt es für mich nicht von Emanzipation, wenn man unbegründet (damit meine ich, trotz anderer Möglichkeiten)einen Vorteil in Anspruch nimmt weil mein einfach denkt es "stünde einem zu".

Eine wirklich emanzipierte Frau, die auch so behandelt werden möchte, würde dies nicht für sich in Anspruch nehmen.
Alles andere fällt unter die Rubrik "Garnelen aus der Suppe fische" und das ist in keinster weise emanzipiert!

Wie schon geschrieben.

Jeder mag die Vorteile der Emanzipation in Anspruch nehmen, daß damit auch Pflichen verbunden sind wir oft übersehen!

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16. März 2007 um 15:06
In Antwort auf yvelinne

Oder die Hochzeitsquote,....
,......, gibt doch soooooo viele berechnende Weiber,....

Das außerdem...
und das hat nichts mit Berechnung zu tun. Denn wenn ich weiß, dass ich im Scheidungsfalle möglicher Weise zum Sozialfall werde, überlege ich mir es dreimal zu heiraten und Kinder zu kriegen.

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16. März 2007 um 15:18
In Antwort auf shena_12375982

Ja, es ist Auslegungs-und Ermessenssache
trotzdem zeugt es für mich nicht von Emanzipation, wenn man unbegründet (damit meine ich, trotz anderer Möglichkeiten)einen Vorteil in Anspruch nimmt weil mein einfach denkt es "stünde einem zu".

Eine wirklich emanzipierte Frau, die auch so behandelt werden möchte, würde dies nicht für sich in Anspruch nehmen.
Alles andere fällt unter die Rubrik "Garnelen aus der Suppe fische" und das ist in keinster weise emanzipiert!

Wie schon geschrieben.

Jeder mag die Vorteile der Emanzipation in Anspruch nehmen, daß damit auch Pflichen verbunden sind wir oft übersehen!

Das ist Deine Meinung
und die akzeptiere ich, dennoch...

etwas weiter unten habe ich eine kleine geschichte gepostet. wie sieht es denn da deiner meinung nach aus?
ist diese frau nicht emanzipiert, nur weil sie mit 55 jahren nicht mehr in der lage ist in ihren beruf zurückzukehren (unvermittelbar lt. arbeitsamt und seit vielen jahren nicht mehr im berufsleben), weil ihr nichts anderes übrig bleibt als auf - good will - von ihrem mann abhängig zu sein? ist sie das, oder ist es nicht eher DAS was ihr nach all den jahren zusteht.

sie hat ihre karriere hinten an gestellt, sogar aufgegeben. war ihm eine gute beraterin, die mutter seiner kinder, hat ihm in der ganzen welt ein zuhause bereitet und den kindern, war perfekte gastgeberin, hat repräsentiert.
was soll denn diese frau und ich beziehe mich hier nur auf diesen fall, machen?

um ihre emanzipation zu demonstrieren eine putzstelle annehmen?

gott sei dank denkt ihr mann da etwas anders und ermöglicht ihr ein leben, dass nicht mehr dem gleicht was sie vorher kannte, aber doch lebenswert ist. denn ER sieht es genau SO und weiss was sie all die jahre geleistet hat zu schätzen.

almosen sind das keine - quid pro quo -

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