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Geschiedener Partner mit "Altlasten"

11. August 2006 um 10:06

Guten Morgen zusammen,

ich lebe nun schon seit 2 Jahren mit meinem Partner zusammen; der sich für mich/uns von seiner Frau und seinen Kindern getrennt hat. Ich weiß, dass klingt jetzt doof und das sagt jeder, aber bei denen hat es vorher tatsächlich schon nicht mehr gepasst, nichtsdestotrotz, haben sie ein 2. Kind in die Welt gesetzt. Soweit so gut, oder auch nicht.
Jedenfalls, ist seine Ex-Frau mit den Kindern knapp 60 km weit weg gezogen. Mein Freund selber hat keinen Führerschein und somit muss ich alle 14 Tage fahren, damit er seine Kinder holen kann. Und da liegt der Hund auch schon begraben, ich habe so einen Aber davor, wenn wieder ein Kinder-Wochenende ansteht, dass ich schon ab Donnerstags kaum noch mit meinem Partner rede, weil ich innerlich so angenervt bin. Nicht falsch verstehen, ich mag Kinder, aber irgendwie sind seine besonders komisch. Die kriegen alles, dürfen alles (seine Begründung: Was soll ich an den paar Tagen im Monat wo ich sie sehe, an den Kindern rumerziehen und ihnen was verbieten!. Hallo?). Dann ist es auch so, wenn die bei uns in unserer kleinen 2-Zimmerwohnung sind, muss ich auf dem Sofa schlafen, damit die zwei Prinzessinen gemütlich im Bett schlafen können. Das nervt mich so an, ich arbeite 5 Tage die Woche in meinem Hauptberuf und geh jeden Samstag auch noch von 6-13 Uhr nebenbei arbeiten, damit wir mehr Geld haben (da er ja 420 Unterhalt zahlen muss). Und als Dank dafür, finde ich eine verwüstete Wohnung vor, wenn ich wieder heim komme und und Aktion ist angesagt, so dass an ein Ausruhen nicht zu denken ist. Dann ist noch das Schlimme, dass die große Tochter (8Jahre) ganz nach ihrer Mutter kommt und von ihr auch gegen mich aufgestachelt wird. Daran hab ich schwer zu knabbern.

Jetzt frag ich mich halt, wie lange ich das noch aushalte. Ich liebe meinen Freund, aber er sagt immer zu mir: Du wusstest dass ich Kinder habe. Aber er kann sich nicht in mich hineinversetzen, wie es ist, von heute auf morgen 2 Kinder vorgesetzt zu bekommen wenn man selber gar keine hat und nicht weiß wie das ist.

Habt ihr sowas vielleicht auch schon mal mitgemacht und könnt mir ein paar Tipps geben?

Danke im Voraus

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11. August 2006 um 16:29

Traurig
Hallo Du Arme!
Kommt mir bekannt vor, habe aber keinen Tip, sitze im gleichen Boot, nur daß seine Tochter nicht zu uns darf/will und er daher immer wieder ins "ehelich Häusliche" fahren muß.
Habe mir sagen lassen, daß wenn man 5 Jahre "durchhält", man es geschafft hat. Ansonsten geht die neue Beziehung kaputt oder er geht zurück an den häusliche Herd. Ich mache das Spiel jetzt schon/erst 10 Monate mit. Ich finde, die Männer sind da mit klaren Grenzen für alle Beteiligten gefragt. Meiner tuts aber auch nicht, sondern entschuldigt, zahlt und "hält die Hand drüber". Mich verletzt es und es "nervt" mich auch.
Ich wünsche Dir viel Glück und alles Liebe,
versuch durchzuhalten - ich tus ja auch,
Gruß

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12. August 2006 um 22:51

Hi daiquieri
versuchs doch mal so: sei ab Donnerstag besonders lieb zu deinem Freund. Verwöhne ihn ein bisschen und fahr ihn dann mit guter Laune zum Kinderholen. Wenn du nach deiner Samstagsarbeit Chaos antriffst, nimms gelassen, das haben Kinder und Männer halt mal so an sich.

Er hat sich doch deinetwegen von seiner Familie getrennt, das heißt, dass er dich liebt und will. Aber wenn du so bockig machst, wird er bald darüber nachdenken, ob er das Richtige getan hat.

Sicher ist er im Zwiespalt und hat auch ein schlechtes Gewissen seinen Kindern gegenüber. Wenn du relaxt und freundlich zu ihm und den Kindern bist, werden sie dich sicher bald als seine neue Frau akzeptieren und die Sache normalisiert sich.

Viel Erfolg und viel Glück!

Grüße

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13. August 2006 um 15:06

Tja, da muss ich ihm
recht geben: du wusstest, dass er kinder hat. und dass er sich zwar FÜR DICH von seiner frau - aber ja wohl kaum von seinen kindern trennt.

kinder machen halt nun mal arbeit. besonders wenn sie in dem alter sind, in dem sich die von deinem freund befinden.

es gibt nur zwei möglichkeiten: es gelassener nehmen und drüber hinwegsehen - oder aber trenn dich, wenns dir zuviel wird. kann nämlich so was wie eifersucht bei dir 'ne rolle spielen - dass du deinen freund ganz für dich willst? das wäre nämlich eine erklärung für deine abneigung gegen seine kinder....

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14. August 2006 um 13:11

Kann dich nicht verstehen
Es sind doch nur 4 Tage im Monat, alle 2 Wochen an den WE und hast Du mal darüber nachgedacht, dass er sich freut, die Kinder bei sich zu haben. Ein Tip wäre, nehmt Euch ne größere Wohnung, wo ihr für die Kinder ein Zimmer herrichtet, wo sie schlafen können, denn da sie ja noch jung sind, wird sich dieser Zustand eh nicht so schnell verändern.
Versuch doch die Kinder anzunehmen, sie sind ein Teil von ihm und werden es immer sein, unternehmt viel gemeinsam, so lernst du sie besser kennen und vielleicht auch eines Tages lieben. Wenn Du damit nicht klar kommst, wird die Beziehung nicht funktionieren, er wird den Kontakt zu seinen Kindern nicht für eine Beziehung aufgeben. Das müßte Dir klar sein.

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24. August 2006 um 13:11

Ich kann Dich so gut verstehen!
Hallo!
Dein Problemm habe ich schon seit 5 Jahren! Jetzt ist auch der Moment gekommen wo ich nicht mehr alleine weiter weiss und warscheinlich Hilfe brauche, oder mich trennen muß. Wie gesagt, ich bin mit meinem jetzt seit einem Jahr Mann, schon 5 Jahren zusammen. Ich habe 2 Kinder (16 Jahre alte Tochter und 11 Jahre alten Sohn) aus meine erste Ehe. Er hat eine jetzt 6 Jahrige "Prinzessin". Mit dem Kind komme ich wunderbar klar, aber nur solange der Papa nicht dabei ist. Erste Zeit war alles noch nicht so extrem: mein damals noch Freund war vielleicht noch mehr in mich verliebt und dadurch sah alles noch nicht so schlimm aus und ich hoffte, das irgendwann auch ich mich an die Situation gewöhne. Jetzt sieht es so aus: Wenn "Prinzessin" die Wochenende bei uns

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24. August 2006 um 13:39
In Antwort auf haydee_12723221

Ich kann Dich so gut verstehen!
Hallo!
Dein Problemm habe ich schon seit 5 Jahren! Jetzt ist auch der Moment gekommen wo ich nicht mehr alleine weiter weiss und warscheinlich Hilfe brauche, oder mich trennen muß. Wie gesagt, ich bin mit meinem jetzt seit einem Jahr Mann, schon 5 Jahren zusammen. Ich habe 2 Kinder (16 Jahre alte Tochter und 11 Jahre alten Sohn) aus meine erste Ehe. Er hat eine jetzt 6 Jahrige "Prinzessin". Mit dem Kind komme ich wunderbar klar, aber nur solange der Papa nicht dabei ist. Erste Zeit war alles noch nicht so extrem: mein damals noch Freund war vielleicht noch mehr in mich verliebt und dadurch sah alles noch nicht so schlimm aus und ich hoffte, das irgendwann auch ich mich an die Situation gewöhne. Jetzt sieht es so aus: Wenn "Prinzessin" die Wochenende bei uns

Ich kann Dich so gut verstehen!2
verbringt, schlafe wie auch Du auf dem Couch, weil das Kind beim Papa schlafen möchtet. Ist ja auch OK. Ich habe auch Kinder und bis zum gewiesem Alter ist das eben so, ausserdem sieht das Kind seinem Papa nicht jeden Tag. Ich dagegen kann in diese Zeit bis spät Fernsehen und die Zeit einfach für mich nutzen! Wäre vieleicht auch was für Dich! Das was ich, nach solchen Wochenenden, in meine normalerweise Schlafzimmer, finde ist mit keinen Worten zu beschreiben, aber auch das ist OK. Ich lasse alles so wie es ist bis mein Mann das sieht und gezwungener weise auch aufreumt. Ich sauge sogar den Staub um das Haufen herum und fasse nichts an!!! Wäre vielleicht auch was für Dich! Mich stört was gans anderes. Z.B.: Sobald das Kind da ist verliehre ich meinen Namen. Das heisst, das Kind wird Schatz und s.w. genannt und ich exestiere irgendwie nicht mehr. Ich weiss immer nicht, wem rufft er denn.Das Kind ignoriert wenn wir mal reden, unterbricht mich. Der Vater sieht es nicht. Mein Mann macht fürs Kind alles und wenn ich mal "Nein" sage, wird mir gesagt: "Den frage ich mal Papa, bei Ihm brauche ich ja nur mal zu weinen!" Mein Mann findet das süss. Jeden Tag telefoniert Er mit seine Ex und dem Kind, erklärung ist: "Ich vermisse Sie so doll". Das restliche Zeit ist Trauer angesagt. Jetzt wird das Kind eingeschuld. Wir sind ja vor kurzem in Urlaub gewiesen und mit Finanzen sieht jetzt nicht so rosig aus. Das hat meinem Mann das Recht gegeben mir vorzuschlagen das Geld für eine richtige Feier von dem Konto meines Sohnes zu nehmen, mit den Worten, irgendwann packen wir das Geld zurück. Das wird bei mir nach 5 Jahren nicht besser, eher schlimmer, weil man fängt an alles mit nüschtenen Augen zu sehen. Es gibt noch vieles was ich darüber schreiben und erzählen kann. Jetzt sind wir schon so lange zusammen weil wir keine andere Problemme haben. Verzweifelt bin ich aber schon und glaube das ohne Paarberatung oder sonst noch was, kommen wir nicht weiter und bald eine Scheidung nichts im Wege steht

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29. August 2006 um 22:44
In Antwort auf ela_11915991

Traurig
Hallo Du Arme!
Kommt mir bekannt vor, habe aber keinen Tip, sitze im gleichen Boot, nur daß seine Tochter nicht zu uns darf/will und er daher immer wieder ins "ehelich Häusliche" fahren muß.
Habe mir sagen lassen, daß wenn man 5 Jahre "durchhält", man es geschafft hat. Ansonsten geht die neue Beziehung kaputt oder er geht zurück an den häusliche Herd. Ich mache das Spiel jetzt schon/erst 10 Monate mit. Ich finde, die Männer sind da mit klaren Grenzen für alle Beteiligten gefragt. Meiner tuts aber auch nicht, sondern entschuldigt, zahlt und "hält die Hand drüber". Mich verletzt es und es "nervt" mich auch.
Ich wünsche Dir viel Glück und alles Liebe,
versuch durchzuhalten - ich tus ja auch,
Gruß

Kommt mir bekannt vor
Hallo,

das kommt mir sehr bekannt vor.

mein Partner hat sich auch von seiner Frau getrennt. Damals angebkich nicht wegen mir oder für mich.

Mittlerweile sagt er aber im Streit, dass er es für mich getan hat, sehr unfair.

Er hat aus dieser Ehe zwei kinder. Diese werden total aufgehetzt und mainpuliert. Er will immer alles im Guten lösen, aber es funktioniert nicht. Die Frau macht den vollen Terror und er lässt sich alles gefallen.

Ich gebe mir total Mühe mit den kinder.
Sind sie aber bei uns inder Wohnung bin ich Luft.

Er hat sie alle 2 Wochen das ganze WE und an den anderen einen ganzen Tag.
Unter der Woche arbeitet er sehr lange. Er kommt nur nch heim und sieht fern.

Also ahebn wir alle zwei Wochen einen tag für uns, an dem ermeist schlechte Laune hat.

Dazu kommt, dass ich vor sechs Wochen in einer sehr schlimmen Geburt unseren Sohn bekommen habe.Ich bräuchte etwas Nähe und Zuneigung. Aber eskommt immer das Argument:
Du wusstest, dass ich kinder habe und sie sehen will. Also keine zeit für uns.

Dazu kann ich sagen: Stimmt! Aber unser Kleiner ist auch sein kind und ich habe ja nix gegen die kinder. Ich will einfach nur ein bißchen Zeit für unsere kleine Familie.

Außerdem hat erim Moment keinen Führerscein. Unternehmen wir was mit den Kindern zusammen, smo muss ich fahren. Das kommt manchmal auf 100km am Tag. Aber ein bißchen Dankbarkeit und Verständnis gibt es da nicht. Dabei bin ich einfach auch erschöpft mit einem kleinen Kind und den Nachwirkungen der Geburt.


Mich macht das so traurig! manchmal weiß ich gar nicht mehr weiter.

Du siehst Du bist nicht alleine

LG Michi

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