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Geschenke bei Trennung

2. Februar 2012 um 18:51 Letzte Antwort: 3. Februar 2012 um 10:43

Wärend einer kurzen Beziehung, die über Weihnachten ging, war ich so leichtsinnig, meinem Partner ein iPhone zu schenken. Als Gegengeschenk erhielt ich einen Gutschein über Konzertkarten in München. Die Karten habe ich nie gesehen. Im Lauf von 3 Monaten stellte sich für mich heraus, das es sich bei meinem Auserwählten wohl um einen Abzocker handelte. Nie hatte er Geld einstecken, alles musste ich bezahlen. Als ich die Beziehung beeendete, forderte ich das iPhone zurück, was er natürlich verweigerte. Habe ich eine rechtliche Möglichkeit? Es ist doch unfair, das so einer so billig davon kommt.

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2. Februar 2012 um 18:54


http://www.anwalt.de/rechtstipps/geschenkt-ist-geschenkt-oder-doch-nicht_000481.html

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2. Februar 2012 um 19:48

Huch!
Na da ist aber jemand frustriert!

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2. Februar 2012 um 21:00

Aufrechnen
Es geht nicht um den finanziellen Wert. Ich würde das Ding wegwerfen wenn ich es hätte. Aber das war Betrug. Vor allem in Hinsicht dessen was abgemacht war. Er wollte ein Handy und ich nicht allein auf das Konzert. Das haben wir es als Weihnachtsgeschenk "verpackt" in Absprache. Aber was solls. Vielleicht hab ich Glück und es explodiert in seiner Hosentasche. Verdient hätte er es.

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3. Februar 2012 um 0:30
In Antwort auf agrona_11969884

Aufrechnen
Es geht nicht um den finanziellen Wert. Ich würde das Ding wegwerfen wenn ich es hätte. Aber das war Betrug. Vor allem in Hinsicht dessen was abgemacht war. Er wollte ein Handy und ich nicht allein auf das Konzert. Das haben wir es als Weihnachtsgeschenk "verpackt" in Absprache. Aber was solls. Vielleicht hab ich Glück und es explodiert in seiner Hosentasche. Verdient hätte er es.

^^
Es ist ärgerlich - ja - aber von einem Betrug ist es verdammt weit weg.....

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3. Februar 2012 um 9:54


"Ist die Schenkung bereits vollzogen muss der Beschenkte die Sache nach Aufforderung des Schenkers wieder an ihn herausgeben, wenn er die gemachten Auflagen nicht vollzieht. Trifft es den Schenker besonders hart und ist er außerstande seinen angemessenen Unterhalt zu bestreiten oder seine unmittelbaren Unterhaltspflichten zu erfüllen, so kann er die Herausgabe des Geschenkes verlangen. Der Beschenkte darf das Geschenk behalten, soweit er den zum Unterhalt erforderlichen Betrag zahlt. Der Rückforderungsanspruch ist jedoch ausgeschlossen, wenn der Schenker vorsätzlich oder grob fahrlässig seine Bedürftigkeit herbeigeführt hat oder seit Vollzug der Schenkung zehn Jahre verstrichen sind."

(von dem Link ganz unten...)

Er hat dir ja die Konzertkarten (so wie ich es verstanden habe) nicht geschenkt, also muss er dir rechtlich gesehen, das iPhone zurückgeben oder dir den Betrag auszahlen ^^

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3. Februar 2012 um 10:28

Gibt keine Möglichkeit
Du hast es im geschenkt, damit ist er nun der Eigentümer des iPhones. Alles andere wäre illegal (zB Anzeige wegen Diebstahls erheben).

http://dejure.org/gesetze/BGB/530.html

Ausserdem wäre es moralisch höchst verwerflich. Was man schenkt, das bleibt verschenkt. Du bist nicht mehr im Kindergarten und möchtest den blauen Power-Ranger von deinem Kumpel (oder Rainbow-Dash von deiner Freundin zurück, nur weil ihr euch gestritten habt.

Und was du beschrieben hast ist definitiv kein Betrug. Er hat dich ausgenutzt (und du hast es zugelassen). Betrug wäre, wenn er dir Geld für eine (nicht notwendige) Herz-Operation entlockt hätte.

Wie bereits gesagt wurde, betrachts als Lehrgeld und versuch das nächste mal in der Euphorie trotzdem einen klaren Kopf zu bewahren.

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3. Februar 2012 um 10:36

So ist es
Ich frage mich nur gerade wie man einen Gesetzesartikel zitiren kann (sieht zumindest danach aus) und dann wirklich so leichtgläubig sein kann, dass es sich hierbei um einen gegenseitigen Vertrag handelt.

In welcher Welt leben wir, dass man annimmt, Geschenke müssen auf Gegenseitigkeit beruhen?

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3. Februar 2012 um 10:43
In Antwort auf melete_12094492


"Ist die Schenkung bereits vollzogen muss der Beschenkte die Sache nach Aufforderung des Schenkers wieder an ihn herausgeben, wenn er die gemachten Auflagen nicht vollzieht. Trifft es den Schenker besonders hart und ist er außerstande seinen angemessenen Unterhalt zu bestreiten oder seine unmittelbaren Unterhaltspflichten zu erfüllen, so kann er die Herausgabe des Geschenkes verlangen. Der Beschenkte darf das Geschenk behalten, soweit er den zum Unterhalt erforderlichen Betrag zahlt. Der Rückforderungsanspruch ist jedoch ausgeschlossen, wenn der Schenker vorsätzlich oder grob fahrlässig seine Bedürftigkeit herbeigeführt hat oder seit Vollzug der Schenkung zehn Jahre verstrichen sind."

(von dem Link ganz unten...)

Er hat dir ja die Konzertkarten (so wie ich es verstanden habe) nicht geschenkt, also muss er dir rechtlich gesehen, das iPhone zurückgeben oder dir den Betrag auszahlen ^^


ach herrje...da bekommt aber jemand in wirtschaftsrecht eine 6!

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