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Gemeinsames Sorgerecht - Selbstverständlich oder optional?

20. August 2016 um 8:13

Eines vorweg: Ich möchte vermeiden, suggestiv zu wirken und versuche deshalb, die Situation rein nüchtern zu beschreiben und nichts Wesentliches wegzulassen.


Meine Freundin erwartet bald ein Kind von mir. Ein Wunschkind und unser beider erstes Kind überhaupt.

Sie ist Östereicherin und lebt auch dort, ich bin Deutscher und lebe in Deutschland.
Den ursprünglich gemeinsam (noch vor der Schwangerschaft) gefaßten Plan, diesen Sommer gemeinsam hier bei mir zu leben hat sie mittlerweile leider über Bord geworfen. Die Begründungen dafür erscheinen mir nicht einleuchtend (diverse Ängste davor, "alleine" im Leben mit Kind nicht klar zu kommen und schlußendlich kann sie sich auch nicht trennen von der Heimat). Sie bleibt nun erstmal lieber mit dem Kind bei den eigenen Eltern.
Das nagt schon sehr an mir. Es bedeutet wohl, daß ich wohl erstmal (was immer das auch heißen mag) keine enge Beziehung zu meinem Kind aufbauen kann, was meines Wissens nach erst recht im Säuglingsalter wichtig ist.
Sie möchte zwar zwischendurch mal für ein paar Wochen zu mir kommen, aber ich bin mir unsicher, ob das ausreicht, eine enge Bindung zwischen Vater und Kind herzustellen.
Ich bin berufstätig und kann deshalb nur im Rahmen meines normalen Urlaubs zu ihr nach Österreich kommen. Für einen Wochenendbesuch ist die Entfernung zu groß.
Ich bin also im Grunde darauf angewiesen, daß sie mich mit dem Kind "besucht".

Was mir zur Zeit aber so richtig zu schaffen macht, ist die Erkenntnis, daß sie mich zwar als Vater nach der Geburt angeben möchte, mir aber ein gemeinsames Sorgerecht verweigert. Zumindest (so sagt sie) solange wir nicht zusammen wohnen.

Die Pläne dazu hörten sich Anfang des Jahres allerdings auch noch anders an: Da sollte unsere Tochter nach der Geburt sogar direkt meinen Nachnamen erhalten, da wir eh' irgendwann heiraten möchten.

Wie soll ich nun damit umgehen?
Es erschreckt mich ehrlich gesagt, in einer bestehenden Partnerschaft, dem Vater des Kindes das Recht abzusprechen, im Fall des Falles über wichtige Dinge (notwendige Operationen zum Beispiel) mitentscheiden zu dürfen oder auch, daß ich mich nicht um mein eigenes Kind sorgen könnte falls der Kindsmutter, also meiner Freundin, etwas zustoßen sollte - und sei es auch "nur" eine vorrübergehende Sache, ein Unfall mit Krankenhausaufenthalt oder ähnliches.

Ich weiß nicht, wie ich damit umgehen soll, es belastet mich sogar so sehr, daß ich Angst habe, in eine Depression zu verfallen.

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20. August 2016 um 9:01

Ich kann deine Freundin verstehen
Und würde wahrscheinlich auch so handeln. Ich erkläre dir auch gern warum: Deine Freundin kommt aus Österreich. Das ist ihre Heimat, dort leben ihre Eltern und sicher auch ihre Freunde. Dort hat sie ein soziales Netz, was ihr mit Baby helfen kann. Das hat sie bei dir in Deutschland nicht. Da hat sie nur dich und du bist berufstätig, also mehrere Stunden des Tages gar nicht da. Sie ist dann ganz allein mit einem Säugling, der einem ganz schön Kräfte abverlangen kann. Das macht unglaublich einsam, wenn man niemanden oder nur eine Bezugsperson hat. Deshalb ist es verständlich, dass sie nicht zu dir nach Deutschland will. Und dann besteht eben auch das Risiko, dass ihr euch mal trennt. Du lebst dann in Deutschland, viele Kilometer weit weg. Du bist dann wohl nur ein Besuchspapa und kommst, wenn du Zeit oder Lust hast. Deine Freundin muss aber den Alltag stemmen, täglich für ihr Kind da sein und auch Entscheidungen treffen. Deshalb ist es auch verständlich, dass die das Sorgerecht erstmal nicht teilen will.

Weißt du was ich nicht verstehe? Warum suchst du dir nicht einen Job in Österreich und ziehst zu deiner Freundin, anstatt einen Umzug von ihr zu erwarten? Damit wären deine Ängste und beginnenden Depressionen im Nu vorbei. Nicht nur sie kann umziehen, sondern auch du. Und wenn du erwarten kannst, dass sie in ihrer Heimat alles zurück lässt, dann kann sie das auch. Und wenn du das nicht willst, dann darfst du dich aber auch nicht aufregen, dass deine Freundin es auch nicht will. Ihr müsst Kompromisse finden und das wäre doch einer. Und wenn das Kind größer ist und ihr als Familie zusammen gewachsen seid, könnt ihr immer noch nach Deutschland gehen.

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20. August 2016 um 9:29

Details...
Ich glaube, ich muss doch noch ein paar Detail beschreiben:

Ich habe einen wirklich sehr guten Job hier in Deutschland (serh lange im öffentlichen Dienst), der nicht einfach so zu ersetzen wäre. Sie hat keine Arbeit, studiert noch (zur Zeit nicht), ihr soziales Umfeld besteht im Grunde nur aus der engen Familie.
Hier bei mir wäre sie durchaus nicht alleine. Sowohl meine Familie als auch gemeinsame Freunde existieren.
Die Beziehung ist ganz und gar nicht "locker". Sie besteht zwar noch nicht so lange, aber wir haben uns beide Ende letzten Jahres dazu entschieden, eine Familie zu gründen. Und zwar hier in Deutschland, mit dem ganz konkreten Plan, daß sie diesen Sommer zu mir zieht.
Heirat ist ebenfalls gewünscht von beiden. Es geht nur leider nicht so schnell, da ich offiziell noch nicht geschieden bin und sich das Ganze leider länger als nötig hinzieht.

Ohne diese Pläne hätte ich mich gar nicht darauf eingelassen, ein Kind zu zeugen.

I

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20. August 2016 um 9:37

Ja, sie will keinen anderen und wünscht sich eine Zukunft mit mir und dem Kind
Sie hat sogar Angst davor, daß ich sie wegen der Enttäuschungen verlassen könnte. Sagt sie.
Aber sie ist psychisch selber nicht stabil und wagt sich scheinbar nun nicht "in die weite Welt", auf eigenen Beinen zu stehen.

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20. August 2016 um 9:47

Nein, diese Option besteht nicht.
Alles andere habe ich im Laufe des Jahres nach und nach schlicken und akzeptieren müssen, aber der Umzug nach Österreich ist nicht diskutierbar.

Meine langjährige Stellung im öffentlichen Dienst (die bezogen auf meine Funktion sogar sehr gut bezahlt ist) zu kündigen wäre sehr dumm. Sie ist noch nicht mit dem Studium fertig und hat kein Einkommen, lebt komplett vom Geld der Eltern.

Außerdem bin ich leider auch nicht der Wunschkandidat der Familie und werde sogar ziemlich abgelehnt.
Es herrscht ein größerer Altersunterschied, ich lebe noch in Scheidung, komme aus einer deutschen Großstadt...
Kurzum: Wenn ich dort bin ist die Situation leider eh' angespannt.

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20. August 2016 um 9:52
In Antwort auf vince_12695064

Ja, sie will keinen anderen und wünscht sich eine Zukunft mit mir und dem Kind
Sie hat sogar Angst davor, daß ich sie wegen der Enttäuschungen verlassen könnte. Sagt sie.
Aber sie ist psychisch selber nicht stabil und wagt sich scheinbar nun nicht "in die weite Welt", auf eigenen Beinen zu stehen.

Die Geburt wird in ca. sechs Wochen erwartet
Eigentlich war ich bis vor kurzem noch im Glauben, die Geburt sollte wenigstens hier bei mir stattfinden.
Diese Hoffnung wurde mir diese Woche auch genommen.

Sie will mich dabei habe, sagt, daß sie mich braucht. Aber ich werde wohl nicht bei der Geburt meiner Tochter dabeisein können.
Das ist zeitlich ja nicht so genau planbar und bis ich erst dort bin, ist das Kind wahrscheinlich schon auf der Welt. Traurig.

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20. August 2016 um 9:58

Meine Mutter behandelt sie sehr liebevoll, wie eine eigene Tochter.
Und auch meine Freundin mag meine Mutter und ihren Mann (mein Vater lebt leider nicht mehr) sehr.

Aus meinem Freundeskreis (die sie natürlich auch kennt) wurde ihr Hilfe angeboten. Die Frau eines Freundes (die ich übrigens mit meiner Freundin zusammen kennengelernt habe, also keine "Altfreundin" von meiner Seite ist), hat sich beipielsweise sehr angeboten, sie zu unterstützen, wo wes auch geht. Sie hat selber gerade ein Baby, das nun 9 Monate alt ist.

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20. August 2016 um 10:04

Ja, ich stehe voll und ganz hinter ihr.
Sie kann sich auf mich verlassen.
Ich bin (ohne eingebildet wirken zu wollen) ein anständiger Kerl.
Meine Wohnung ist groß (inkl. Kinderzimmer), hat sogar einen eigenen Garten, das Kinderbettchen steht bereit, ebenso natürlich Kinderwagen, Maxi Cosi, Kindertrage und so weiter. Ich befasse mich viel mit dem Thema Kind (da es auch mein erstes ist), bin also sozusagen auch "informiert", bin grundsätzlich sehr verlässlich, würde immer für sie da sein.
Aber acht Stunden am Tag von Monatg bis Freitag muss ich halt arbeiten gehen. Nichts, was einer Familie im Wege stehen sollte...
Im Gegenteil: Freitags um 12:00 Uhr habe ich Wochenende. Ein Papa, der viel Zeit für seine kleine Tochter hätte und sich nichts sehnlicher wünscht, als sich auch um sie kümmern zu können.

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20. August 2016 um 10:12

Nein, die Beziehung ist tatsächlich nicht locker
Sie will definitiv mit mir eine Zukunft haben, keinen anderen Mann und sagt das auch ganz klar.

Aber sie steckt selber in einer depressiven Phase und ist zerrissen. Wünscht sich einerseits mich an ihrer Seite und bringt es andererseits nun nicht fertig, ins kalte Wasser zu springen (zu mir zu kommen).

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20. August 2016 um 10:15

Sie sagt,
daß das gemeinsame Sorgerecht nicht für immer ausgeschlossen sein soll.
Solange ich noch verheiratet bin und wir nicht zusammen wohnen.
Aber wann das sein könnte (nächste Jahr oder noch später?) weiß ich nicht.
Und wie gesagt, vereinbart und besprochen war alles anders.

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20. August 2016 um 10:35

Aus Vernunftsgründen
Würde ich so lange man nicht zusammen lebt auf das alleinige Sorgerecht bestehen. Sollte das Kind operiert werden müssen (zwar keine Not-OP, aber dennoch dringend) müssen die Sorgeberechtigten die Einverständniserklärung unterzeichnen, damit die OP erfolgen kann... bei der Entfernung nicht spontan machbar...

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20. August 2016 um 10:39
In Antwort auf schmotterling

Aus Vernunftsgründen
Würde ich so lange man nicht zusammen lebt auf das alleinige Sorgerecht bestehen. Sollte das Kind operiert werden müssen (zwar keine Not-OP, aber dennoch dringend) müssen die Sorgeberechtigten die Einverständniserklärung unterzeichnen, damit die OP erfolgen kann... bei der Entfernung nicht spontan machbar...

Nachtrag
Aus dem Grund habe ich auch via Vollmacht des Kindsvater das alleinige Sorgerecht für meine Kinder. Er fährt zur See und ist auch nicht spontan abrufbar. Auch wenn es für ihn erstmal komisch war, obgleich er weiß, daß ich alles mit ihm abstimmen sofern möglich... hier geht das Wohl der Kinder über Ego-Befindlichkeiten.

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20. August 2016 um 12:53

Ganz richtig erkannt,
sie ist in der Tat noch sehr unreif bzw. unerfahren.
Mit unreif meine ich nicht, daß sie kindisch (albern) wäre, aber eben sehr unerfahren im Leben. Und nicht abgenabelt von den eigenen Eltern.
Ich bin ihre erste Beziehung (mit 26). Das mag jetzt bei Manchen zum Haareraufen führen, aber auch das könnte eben gutgehen. Und alles war so ernsthaft besprochen, daß ich ein wirklich gutes Gefühl mit dieser Sache hatte. Ich habe daran geglaubt und festgehalten.
Und nun bekommt sie tatsächlich kalte Füße, was den Umzug angeht.
Sie meint es wirklich ernst mit mir, ist aber innerlich zerrissen.

Ihre Mutter kann mich angeblich recht gut leiden.
Der älteste Bruder behandelt mich wie Dreck obwohl er mich eigentlich gar nicht kennt, nur vom Sehen (er hatte erreicht, daß ich an Weihnachten unerwünscht war, kommt nicht vorbei wenn ich vor Ort bin etc.) und zusammen mit dem Vater, der mich schon merhmals verbal angegriffen hat weil ich angeblich seiner Tochter nicht gut tue, sind die beiden nicht gerade meine Freunde.
Dabei habe ich niemanden dort etwas getan, sondern habe einfach ein paar Umstände im Gepäck, die nicht so optimal sind - 19 Jahre älter als meine Freundin, noch verheiratet, Deutscher.
Andererseits habe ich auch viele gute Eigenschaften an mir, die aber nicht gesehen werden (wollen) - Sehr verlässlich, anständige Arbeit, "ordentlich" (sowohl im Leben, also nicht kriminell o. ä. als auch, was mich, meine Wohnung etc. angeht) und noch so einiges. Also ganz normal und ohne nicht erwähnte "Leichen im Keller".
Leider schwierig, mit diesen Leuten zurecht zu kommen. Die Mentalität ist auch eine komplett andere, sie wohnen komplett einsam an einer Serpentinenstrecke hoch in den Bergen (nächster Nachbar einen Kilometer weit weg) und ich komme aus einer Großstadt im Rheinland...

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20. August 2016 um 13:05

Du kennst mich nicht
und deshalb ziehst Du halt auch diese Möglichkeit in Betracht, daß ich mich wohl in der Opferrolle fühle.
Aber ich kann Dir versichern, daß ich tatsächlich und ehrlich einfach alles für sie und unser Kind tun würde und möchte und bloß an der Planung festhalte, wie sie kurz bevor sie Schwanger wurde sich auch so vernünftig anhörte.

Bis zum 6. Monat wollte sie ihr Studium abgeschlossen haben, dann zu mir umziehen und die letzten drei Monate der Schwangerschaft bereits fest hier sein. Wir hatten uns sogar schon die Kreissäle hier im Krankenhaus angesehen und Infoabende besucht.

Ich brauche nicht die Selbstdarstellung als jemand, der sich ja so toll kümmern würde wenn er nur dürfte.
Ich möchte das alles wirklich!

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20. August 2016 um 13:14

Die Beziehung ist nicht locker!
Glaube das doch bitte mal! Ich brauche das nicht einschätzen, sondern weiß es!
Sie war doch auch merhfach hier bei mir (bis vor fünf Wochen noch), sie will mich heiraten und sieht mich als ihre Zukunft. Aber jetzt im Moment hat sie eben kalte Füße, traut sich nicht mal zu, rund um die Uhr das Baby richtig zu betreuen.

Und ja, ich wäre ein Papa, der sie voll mit dem Kind unterstützt - ich arbeite doch nur 40 Stunden pro Woche.

Ob es vernünftiger gewesen wäre, noch etwas zu warten, darüber kann man durchaus diskutieren. Da möchte ich Dir gar nicht so sehr widersprechen. Jetzt! Aber das Kind ist nun eben unterwegs, es war von uns beiden sehr gewollt und es nützt nicht, nun im Konjunktiv zu jammern.

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20. August 2016 um 14:29

Mit dem Auto ca. 10 Stunden.
Und je nachdem wo und wann mich der Anruf erreicht, rechne nochmal 5 bis 6 Stunden drauf.
Könnte ja auch sein, daß ich mich nochmal eine Stunde hinlegen muss vor solch einer Autofahrt um mich nicht selbst zu gefährden wegen Übermüdung.

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20. August 2016 um 15:36

Hast Du Dir mal alles durchgelesen, was dort unten so steht?
Die gemeinsame Planung war ganz klar eine andere, ansonsten würde es dieses Kind auch überhaupt nicht geben!

Meine (wirklich gute) Arbeitststelle ist nicht so einfach zu ersetzen, es wäre sogar sehr dumm, sie aufzukündigen.
Zumal ihr ja auch nichts im Wege steht - Sie hat keinen Job, studiert noch.
Weshalb sollte ich also entgegen unserer (vernünftigen) Planung im letzten Jahr (vor der Schwangerschaft) nun hier meine Existenz aufgeben?
Und komm' mir nun bitte nicht mit "Wenn Du sie wirklich liebst..."! Den Ball gäbe ich nämlich sofort zurück!

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20. August 2016 um 15:37
In Antwort auf vince_12695064

Hast Du Dir mal alles durchgelesen, was dort unten so steht?
Die gemeinsame Planung war ganz klar eine andere, ansonsten würde es dieses Kind auch überhaupt nicht geben!

Meine (wirklich gute) Arbeitststelle ist nicht so einfach zu ersetzen, es wäre sogar sehr dumm, sie aufzukündigen.
Zumal ihr ja auch nichts im Wege steht - Sie hat keinen Job, studiert noch.
Weshalb sollte ich also entgegen unserer (vernünftigen) Planung im letzten Jahr (vor der Schwangerschaft) nun hier meine Existenz aufgeben?
Und komm' mir nun bitte nicht mit "Wenn Du sie wirklich liebst..."! Den Ball gäbe ich nämlich sofort zurück!

Und heiraten ist zur Zeit ben noch nicht möglich!
Lies Dir also bitte erstmal das bereits Geschriebene durch bevor Du hier so reinhaust!

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20. August 2016 um 17:39

Es ist müßig, sich mit Dir zu "unterhalten"...
Sie ist nicht meine "Geliebte", sondern meine Partnerin!
Und wenn Du einen Funken Vernunft in Dir hättest, dann würdest Du nicht solch einen Blödsinn verzapfen!
Der sichere Job könnte uns am Leben halten! Oder glaubst Du, es ginge uns besser, wenn ich auch nichts verdiene? Junge, junge... ich bin 46 und in gesicherter Stellung.
Das schmeißt man nicht so einfach hin weil die Freundin plötzlich alles an Planung rumreißt und das Schlotternin den Knien bekommt. Ich habe Verständnis für ihre Ängste und möchte ihr helfen bzw. ihr eine starke Hand reichen, aber das geht eben vernünftigerweise (und abgesprochen) nur hier!

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20. August 2016 um 17:42

Noch so eine Selbstherrliche...
"Verkackt", meine Liebe, habe ich es nicht!
Es wäre auch schön, wenn Du Dich etwas gewählter ausdrücken könntest!
Ich habe mit einer erwachsenen Frau, die mittlerweile 27 ist, eine Familienplanung aufgestellt, die durchaus realistisch war und nicht blauäugig ohne Überlegung.
Ich konnte nur nicht ahnen, daß ein halbes Jahr später alles nicht mehr zählt. Zumindest, was den Ortswechsel bzw. das Zusammenziehen und den Ort der Geburt betrifft!

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20. August 2016 um 17:52

Es ist also unvernünftig,
den Gedanken zu haben, daß je nach Situation man vielleicht gerade nicht mal mehr sicher genug eine zehnstündige Autofahrt meistern könnte???
Was, wenn der Anruf abends um elf kommt, nach einem vielleicht eh' schon langen, anstrengenden Tag? Könnte ja sein. Dann sofort und euphorisch alleine (!) durch die komplette Nacht (!) zu fahren, ohne vielleicht vorher nochmal an die eigene Sicherheit zu denken, ist also unflexibel?
Ich habe lediglich die Frage beantwortet, wie lange die Fahrt dauern wird. Und da kann ich eben eventuell nicht nur die bloße Fahrtzeit rechnen, sondern muss eine Reaktionszeit bis zur Abfahrt (inkl. Auto packen) einrechnen.

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20. August 2016 um 18:04

Da ich noch keine eigenen Kinder habe,
kann ich nicht mit Erfahrung im Umgang aufwarten. Eben so, wie jeder andere, der sein erstes Kind bekommt.
Allerdings lese ich sehr viel dazu und unterhalte mich mit Müttern, hole mir Ratschläge. Da bin ich zuversichtlich, daß es daran nicht scheitern soll. Ich werde mit dem Kind zurechtkommen.
Die Beziehung ust natürlich eine Fernbeziehung. Wir haben immer wieder mal ein paar Wochen zusammen "gewohnt". Auch, ohne daß ich dann Urlaub gehabt hätte, ich bin also ganz normal nachmittags von der Arbeit gekommen etc.
Von ganz normalen Alltag kann man da aber natürlich nicht sprechen. Trotzdem: Wir hatten beide das ganz sichere Gefühl, daß das alles eine gute Zukunft hat. Man entscheidet eben im Leben nicht nur rational, sondern manchmal auch mit einer Spur Gefühl.

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20. August 2016 um 18:15

Ich breche diese Diskussion hier wohl besser ab!
Ich habe keine Lust, mich ständig wegen der Beziehung ansich oder der Entscheidung von uns beiden, ein Kind haben zu wollen, rechtfertigen zu müssen.

Auf mein eigentliches Anliegen wird nicht mehr eingegangen, dann könnt Ihr Euch gerne besser anderen Themen zuwenden!

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20. August 2016 um 18:22

Ich bin kein Lehrer, werde mir natürlich Urlaub nehmen!
Sprich also nicht wieder davon, ich sei unflexibel!
Das habe ich schon längst selber überlegt.
Allerdings wäre es wohl blöd, wenn ich meinen dreiwöchigen Urlaub dort auf Verdacht verbringe, das Kind aber erst am letzten Tag des Urlaubs, also verspätet, auf die Welt kommt, und ich dann wieder abfahren muss weil ich wieder auf der Arbeit zu erscheinen habe, oder!?
Ich kann ja auch nicht erst zum errechneten terimnfahren, sondern muss schon früher da sein fals es früher als errechnet kommt.
Ergo kann ich eigentlich doch nur abwarten bis es losgeht um dann noch etwas Zeit mit dem Kind verbringen zu können.

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20. August 2016 um 19:15

Ja, da werde ich natürlich hinfahren.
Ich würde es mir ja wünschen, daß es so ist und die Frauenärztin sagen könnte, daß es in x Tagen kommt (kurz vorher), aber ist das realistisch?
Ich weiß es nicht.
Ich kann es nicht abstreiten, aber ich habe immer nur gehört, daß man eine Geburt nicht so genau datieren kann.

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20. August 2016 um 23:29
In Antwort auf vince_12695064

Noch so eine Selbstherrliche...
"Verkackt", meine Liebe, habe ich es nicht!
Es wäre auch schön, wenn Du Dich etwas gewählter ausdrücken könntest!
Ich habe mit einer erwachsenen Frau, die mittlerweile 27 ist, eine Familienplanung aufgestellt, die durchaus realistisch war und nicht blauäugig ohne Überlegung.
Ich konnte nur nicht ahnen, daß ein halbes Jahr später alles nicht mehr zählt. Zumindest, was den Ortswechsel bzw. das Zusammenziehen und den Ort der Geburt betrifft!

Ich halte...
Eine Familienplanung mit einem Partner, mit dem ich eine Fernbeziehung führe, also nicht weiß, ob wir auf Dauer im Alltag harmonieren, nicht für durchdacht... auch der Umstand, dass Worte schnell gesprochen sind, die Umsetzung derer aber etwas ganz anderes, wurde außer Acht gelassen. Genau wie der Umstand, dass Dich Teile ihrer Familie ablehnen und Deine Holdeste als Rockzippelkind sich zwischen die Fronten stellen müßte, was weder der Schwangerschaft noch einer frischen Mutti gut tut...

Wo bitte habe ich in Deinen Ausführungen die Stelle verpaßt, die zeigte, dass dieses Vorhaben Kind gut geplant gewesen wäre?

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22. August 2016 um 15:37

Ja
Die Ängste verstehe ich, aber das ist doch erstmal nicht aktuell. Es geht ja erstmal um die restliche Schwangerschaft und die Geburt und die erste Zeit danach. Viele Frauen unterliegen in der Schwangerschaft depressiven Episoden. Und die Gefahr einer postnatalen Depression ist dann nunmal erhöht. Ein Wechsel des gewohnten Umfelds erhöht das Risiko ebenfalls. Deine Freunde und deine Familie scheinen da nicht auszureichen, was ich absolut nachvollziehbar finde. Geborgenheit hat nichts mit mathematischen Gleichungen zu tun. Du kannst ja Elternzeit beantragen, die Zeit verbringst Du dann bei ihr in Österreich, bis sich alles eingespielt hat und sie dir ausreichend vertraut um mit nach Deutschland zu kommen. Im Übrigen kenne ich die Rechtslage nicht. Wenn ihr geteiltes Sorgerecht habt, sie in Deutschland entbindet (deutsche Staatsangehörigkeit) wäre es dann u.U. eine Kindesentführung wenn sie bei einer Trennung mit dem Kind zurück nach Österreich zieht? Unter diesem Gesichtspunkt würde ich das Sorgerecht bei so unklaren Verhältnissen (kein gemeinsamer Haushalt, etc.) auch nicht teilen. Vielleicht ist die nicht ganz so naiv wie du unterstellst

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22. August 2016 um 16:01

Hm...
grundsätzlich kann ich ihre Ängste schon verstehen.

So wie Du das schreibst, wäre sie natürlich nicht "allein" mit dem Baby bei Dir, aber auch wenn sie sich mit Deiner Mutter super versteht, ist es immer noch ganz was anderes, mit all den "dummen Fragen", die man da so hat, zu Schwiegermami zu gehen, als zur Mutter. Etwas anderes, sich vor der Schwiegermutter "blöd anzustellen", weil man eben erst lernen muss, als vor der eigenen Mutter, etwas anderes, die Schwiegermutter um Hilfe zu bitten ... usw.
Dazu kommt, dass man sich im eigenen Zuhause nun einmal grundsätzlich sicherer fühlt. Ist nicht sooooo relevant, wenn es einem gut geht, aber wenn man so schon unsicher ist und sich nicht so toll fühlt, zählt das sehr wohl - und nicht wenig.

Das Ganze wird durch die Schwangerschaft selbst noch ziemlich verstärkt, ich weiss nicht, wie das bei Deiner Partnerin ist, aber bei nicht wenigen Frauen ist der "Hormonfasching" echt übel. Mir tut mein Mann heute noch leid, ich glaube, ich war ziemlich ... ähm... kompliziert
Da wird aus jedem Hauch von Unsicherheit (und davon gibt es nun einmal eine Menge) ein Panik-Monster und man malt sich die wunderlichsten Szenarien aus - daher könnte (!) auch das mit dem Sorgerecht kommen - zumal Du ja nicht da bist - und sie somit auch kaum abfangen kannst (ist nicht als Vorwurf gemeint, beim groben Lesen in diesem Thread habe ich das Gefühl, damit reicht es wohl ...) - Wenn sie noch dazu von ihrem Umfeld in diesen Ängsten bestärkt wird - ist noch eine andere Frage (meine Familie hätte mir sicher auch dazu geraten, das alleinige Sorgerecht zu haben, schon allein, weil meine Mutter auch eine Scheidung mit Kind (mir) erlebt hat).

Pass auf sie auf, so gut es eben geht und hoffe, dass es nach der Geburt besser wird (und achte darauf, Alarm zu geben, falls das Gegenteil der Fall ist).

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22. August 2016 um 18:38
In Antwort auf avarrassterne1

Hm...
grundsätzlich kann ich ihre Ängste schon verstehen.

So wie Du das schreibst, wäre sie natürlich nicht "allein" mit dem Baby bei Dir, aber auch wenn sie sich mit Deiner Mutter super versteht, ist es immer noch ganz was anderes, mit all den "dummen Fragen", die man da so hat, zu Schwiegermami zu gehen, als zur Mutter. Etwas anderes, sich vor der Schwiegermutter "blöd anzustellen", weil man eben erst lernen muss, als vor der eigenen Mutter, etwas anderes, die Schwiegermutter um Hilfe zu bitten ... usw.
Dazu kommt, dass man sich im eigenen Zuhause nun einmal grundsätzlich sicherer fühlt. Ist nicht sooooo relevant, wenn es einem gut geht, aber wenn man so schon unsicher ist und sich nicht so toll fühlt, zählt das sehr wohl - und nicht wenig.

Das Ganze wird durch die Schwangerschaft selbst noch ziemlich verstärkt, ich weiss nicht, wie das bei Deiner Partnerin ist, aber bei nicht wenigen Frauen ist der "Hormonfasching" echt übel. Mir tut mein Mann heute noch leid, ich glaube, ich war ziemlich ... ähm... kompliziert
Da wird aus jedem Hauch von Unsicherheit (und davon gibt es nun einmal eine Menge) ein Panik-Monster und man malt sich die wunderlichsten Szenarien aus - daher könnte (!) auch das mit dem Sorgerecht kommen - zumal Du ja nicht da bist - und sie somit auch kaum abfangen kannst (ist nicht als Vorwurf gemeint, beim groben Lesen in diesem Thread habe ich das Gefühl, damit reicht es wohl ...) - Wenn sie noch dazu von ihrem Umfeld in diesen Ängsten bestärkt wird - ist noch eine andere Frage (meine Familie hätte mir sicher auch dazu geraten, das alleinige Sorgerecht zu haben, schon allein, weil meine Mutter auch eine Scheidung mit Kind (mir) erlebt hat).

Pass auf sie auf, so gut es eben geht und hoffe, dass es nach der Geburt besser wird (und achte darauf, Alarm zu geben, falls das Gegenteil der Fall ist).

Dankeschön!
Ich versuche, mehr Verständnis dafür zu haben.
Aber zu ihr ziehen wäre nun wirklich nicht vernünftig. Ihre Ängste jetzt und daß sie nicht hier entbinden möchte ist zwar schwer zu ertragen, aber ich möchte es akzeptieren lernen.

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22. August 2016 um 18:44

Über die Entscheidung vor neun Monaten
möchte ich nun wirklich nicht mehr reden. Entschuldigung
Aber es ist wirklich müßig und ändert nichts an der Situation.
Ich meine zwar immer noch, daß wir beide (!) ein Alter hatten, in dem man durchaus für das, was man plant verantwortlich sein sollte. Sie ist kein Kind. Aber ja, etwas unreif, das weiß ich nun besser. Wahrscheinlich hätte ich mit dem Wissen von heute auch noch kein Kind mit ihr gezeugt. Es klang halt wirklich gut. Das Studium könnte übrigens jetzt beendet sein, so war es ja auch geplant. Masterarbeit im Juni, dann Umzug und die letzten drei Monate der Schwangerschaft schon zusammen sein.

Ja, ich weiß, auch etwas riskant weil wir den "richtigen" Alltag ja nur recht wenig erlebt hatten. Jetzt sind wir alle schlauer.
Aber wie gesagt, nun geht es nicht mehr darum, das Vergangene um die Ohren zu hauen, sondern darum, das Beste daraus zu machen.

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22. August 2016 um 19:49

Elternzeit kann ich mir leider gar keine nehmen
wenn das Kind nicht in meinem Haushalt lebt.

Hätte ich sonst gemacht, wenn sie hier wäre.

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22. August 2016 um 19:53

Das Studium steht eigentlich kurz vor dem Abschluß -
wenn man es nun noch verfolgen könnte - und es wäre hier auch möglich, das Studium zu beenden!
Du kannst alles gut verstehen... ohne zu wissen, wovon Du überhaupt sprichst!

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22. August 2016 um 19:57
In Antwort auf sarisafari30

Ja
Die Ängste verstehe ich, aber das ist doch erstmal nicht aktuell. Es geht ja erstmal um die restliche Schwangerschaft und die Geburt und die erste Zeit danach. Viele Frauen unterliegen in der Schwangerschaft depressiven Episoden. Und die Gefahr einer postnatalen Depression ist dann nunmal erhöht. Ein Wechsel des gewohnten Umfelds erhöht das Risiko ebenfalls. Deine Freunde und deine Familie scheinen da nicht auszureichen, was ich absolut nachvollziehbar finde. Geborgenheit hat nichts mit mathematischen Gleichungen zu tun. Du kannst ja Elternzeit beantragen, die Zeit verbringst Du dann bei ihr in Österreich, bis sich alles eingespielt hat und sie dir ausreichend vertraut um mit nach Deutschland zu kommen. Im Übrigen kenne ich die Rechtslage nicht. Wenn ihr geteiltes Sorgerecht habt, sie in Deutschland entbindet (deutsche Staatsangehörigkeit) wäre es dann u.U. eine Kindesentführung wenn sie bei einer Trennung mit dem Kind zurück nach Österreich zieht? Unter diesem Gesichtspunkt würde ich das Sorgerecht bei so unklaren Verhältnissen (kein gemeinsamer Haushalt, etc.) auch nicht teilen. Vielleicht ist die nicht ganz so naiv wie du unterstellst

Das Kind hätte sogar durch Abstammung zwei Staatsbürgerschaften
wenn es in Deuschland geboren würde, da ich Deutscher bin und hier lebe.
Die österreichische Staatsangehörigkeit erhält es auf jeden Fall durch die Mutter.

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22. August 2016 um 21:06

Es hört sich momentan so an,
daß sie "die erste Zeit" (Monate, Jahre?) bei den Eltern bleiben möchte. Ich hoffe deshalb, daß wir vielleicht zumindest nächstes Jahr richtig zusammen wohnen.
Die Masterarbeit hat sie nicht wie geplant abschließen können, da sie wohl (was ich nun weiß) psychisch zu sehr angespannt war um sich zu konzentrieren.

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22. August 2016 um 23:52
In Antwort auf vince_12695064

Elternzeit kann ich mir leider gar keine nehmen
wenn das Kind nicht in meinem Haushalt lebt.

Hätte ich sonst gemacht, wenn sie hier wäre.

Das
Wundert mich sehr. Du kannst in deiner Elternzeit mit dem Kind eine Weltreise unternehmen, es muss natürlich nicht in deinem Haushalt leben ?! Ggf. Musst du bei ihr einen Zweitwohnsitz anmelden. bestimmt alles komplizierter, vielleicht kostspielig, aber machbar wenn man denn will. Du hinterlässt wirklich einen recht festgefahrenen Eindruck. Ich hoffe es liegt an deiner belasteten Gefühlswelt und nicht an deiner grundsätzlichen Flexibilität. Ich weiss nicht ob es in Österreich Elternzeit gibt. Da die nicht berufstätig ist, könntest du die kompletten Monate nehmen. Im Übrigen würde ich hochschwanger oder mit Säugling in den ersten Monaten weder 10 Std. Autofahrt noch einen Flug in den Alltag integrieren.

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22. August 2016 um 23:59
In Antwort auf vince_12695064

Das Kind hätte sogar durch Abstammung zwei Staatsbürgerschaften
wenn es in Deuschland geboren würde, da ich Deutscher bin und hier lebe.
Die österreichische Staatsangehörigkeit erhält es auf jeden Fall durch die Mutter.

Und
Könnte sie zurück nach Österreich ziehen? oder müsste sie auf deutschem Boden einen Rechtsstreit führen. Der Kindsvater gutsituiert, Beamter, selbstsicher. Sie, deformiert als depressivlabil, unreif, unselbstständig. Versteh mich nicht falsch, ich finde deine Situation echt schlimm und das tut mir leid. Aber ihre Überlegungen sind nachvollziehbar. Vielleicht solltest du nochmal einen Vorstoß bei ihrer Familie wagen? Woher kommt denn ihre Antipathie?

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23. August 2016 um 0:00

Nein
Zum Glück nicht

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23. August 2016 um 7:19
In Antwort auf sarisafari30

Das
Wundert mich sehr. Du kannst in deiner Elternzeit mit dem Kind eine Weltreise unternehmen, es muss natürlich nicht in deinem Haushalt leben ?! Ggf. Musst du bei ihr einen Zweitwohnsitz anmelden. bestimmt alles komplizierter, vielleicht kostspielig, aber machbar wenn man denn will. Du hinterlässt wirklich einen recht festgefahrenen Eindruck. Ich hoffe es liegt an deiner belasteten Gefühlswelt und nicht an deiner grundsätzlichen Flexibilität. Ich weiss nicht ob es in Österreich Elternzeit gibt. Da die nicht berufstätig ist, könntest du die kompletten Monate nehmen. Im Übrigen würde ich hochschwanger oder mit Säugling in den ersten Monaten weder 10 Std. Autofahrt noch einen Flug in den Alltag integrieren.

Ich bin nicht festgefahren,
sondern habe mich bereits um viele Dinge erkundigt.
Natürlich könnte man mit dem Kind in Urlaub fahren während der Elternzeit, aber es muß in Deinem Haushalt leben um überhaupt Elternzeit zu beantragen. Und da ich diese Elternzeit natürlich in Deutschland beantragen muß (ich arbeite hier), müßte das Kind auch hier bei mir in Deutschland wohnen.

Mit einem Säugling ist es wohl sowieso besser, mit dem Zug zu fahren als mit dem Auto oder per Flugzeug.
Eine Fahrt zum mir über Nacht mit einem Zug und Liegeabteil wäre also durchaus möglich. Ein Baby liegt in der Babywanne eines Kinderwagens nicht unbedingt schlechter als im Bettchen.

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23. August 2016 um 7:29
In Antwort auf sarisafari30

Und
Könnte sie zurück nach Österreich ziehen? oder müsste sie auf deutschem Boden einen Rechtsstreit führen. Der Kindsvater gutsituiert, Beamter, selbstsicher. Sie, deformiert als depressivlabil, unreif, unselbstständig. Versteh mich nicht falsch, ich finde deine Situation echt schlimm und das tut mir leid. Aber ihre Überlegungen sind nachvollziehbar. Vielleicht solltest du nochmal einen Vorstoß bei ihrer Familie wagen? Woher kommt denn ihre Antipathie?

Natürlich kann sie zurück nach Österreich.
Wenn das Kind hier auf die Welt kommen würde (wovon ich mich ja gedanklich schon verabschiedet habe), dann hätte es bloß zusätzlich einen deutschen Pass, sonst ändert sich doch nichts. Und das fände ich eben vorteilhaft für den Fall, daß das Kind eben doch mal in Deutschland zur Schule geht und aufwächst. Die Staatsangehörigkeit der Mutter bekommt die Kleine eh' auf jeden Fall.


Die Antipathie ihrer Familie liegt wohl nur an diversen Rahmenbedingungen. Ich bin deutlich älter, offiziell noch verheiratet und bin Deutscher. Richtig kennen tun sie mich leider nicht. Ich kann verstehen, daß ich nicht der Wunschkandidat für die Tochter/Schwester bin, aber ich finde es nicht in Ordnung, mir nicht erstaml als Mensch zu begegnen. Außer die Mutter, die mag mich scheinbar einigermaßen leiden.

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23. August 2016 um 7:40
In Antwort auf vince_12695064

Dankeschön!
Ich versuche, mehr Verständnis dafür zu haben.
Aber zu ihr ziehen wäre nun wirklich nicht vernünftig. Ihre Ängste jetzt und daß sie nicht hier entbinden möchte ist zwar schwer zu ertragen, aber ich möchte es akzeptieren lernen.

Und wo...
... hab ich geschrieben, dass Du zu Ihr ziehen sollst?

Das müsst Ihr mal schön selbst entscheiden, wer da zu wem zieht oder nicht. Eure Entscheidung, nicht meine - aber ebenso müsst Ihr auch mit den Konsequenzen der eigenen Entscheidungen leben.
Wenn man mit dem Kind (meint Schwangerschaft, nicht Geburt ^^) eben nicht bis zum Zusammen ziehen wartet, hat das eben auch Konsequenzen - eine davon ist, dass Du aus der Ferne die Folgen des Hormonfaschings erlebst und nicht wirklich viel dagegen tun kannst.

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23. August 2016 um 7:47

Wochendbesuche sind leider nicht realistisch.
900 Kilometer Entfernung sind zuviel für zwei Tage.

Und Elternzeit kann ich mir leider auch keine nehmen. Die Erklärung dazu habe ich gerade eben weiter unten aufgeschrieben.

Zum Job:
Nenne mich in der Hinsicht festgefahren, dann soll es eben so sein. Ich habe alles mögliche in den letzen sechs Monaten nacheinander hingenommen und akzeptiert. Unser Plan wurde in vielen Kleinigkeiten nicht eingehalten.
Aber bei meinem Job hört es für mich auf. Den bekomme ich so in einem anderen Land nicht mehr, zumal ich hier sozusagen mittlerweile "unkündbar" bin und damit eine sehr sichere Basis und Absicherung (gerade für eine Familie) habe.
Da halte ich auch daran fest, daß sie sich schließlich (weniger reif als üblich, hin oder her) mit 26 Jahren als Erwachsene freiwillig und fest entschlossen für diesen Schritt entschieden hatte, bevor wir ein Kind gezeugt haben.

Mich würde interessieren, wie das eigentlich andersherum verurteilt würde. Angenommen, ich hätte ein anderes (lockeres) Arbeitsverhältnis (das vielleicht eher zu ersetzen wäre) und hätte vor der Schwangerschft zugesichert, nach Österreich zu kommen. Nun kämen mir aber plötzlich doch Ängste und der Wunsch, hierzubleiben auf und ich würde ihr sagen, daß sie doch bitte entgegen unserer Absprache/Planung nun ihr Leben (mit Job?) aufgeben und zu mir kommen soll.
Wie viel Verständnis hättet Ihr für mich? Ehrlich!

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23. August 2016 um 7:54

Ich nehme an, Deine Frage bezieht sich auf
die nicht abgeschlossene Masterarbeit?
Puh, ich finde diese Art von Forum etwas schwierig, wo die direkten Antworten meistens nicht mehr unter dem Bezug stehen weil zwischendurch jemand anders seinen Beitrag dazwischen schreiben kann. Verwirrend.

Jedenfalls ist die psychische Angespanntheit auf die Schwangerschaft und die schwierige Situation zurückzuführen. Sie hat ja bis vor kurzem überhaupt nicht mit mir offen geredet um mich wohl nicht zu verletzen und um Stress für sich selbst zu vermeiden, hat sich dadurch aber immer mehr in dieses Karussell reinmanöviriert.

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23. August 2016 um 8:01

...
das tut mir leid, dass sie alle pläne umwirft. aber ich würde meinem kind auch immer meinem nachnamen geben, selbst wenn ich glücklich verlobt wäre und die hochzeit geplant ist, es kann halt immer anders kommen und dann steht man da und muss sich als eigene mutter ausweisen,da das kind nicht den eigenen namen trägt. das mit dem sorgerecht kann ich als scheidungskind auch verstehen. selbst bei ner sparbucheröffnung braucht man beide elternteile. es nervt halt, wenn der vater nur 3-4 mal im jahr im urlaub da ist und man nichts alleine entscheiden kann. ich glaub auch irgendwie nicht, dass sie jemals österreich verlässt....

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23. August 2016 um 8:30
In Antwort auf vince_12695064

Wochendbesuche sind leider nicht realistisch.
900 Kilometer Entfernung sind zuviel für zwei Tage.

Und Elternzeit kann ich mir leider auch keine nehmen. Die Erklärung dazu habe ich gerade eben weiter unten aufgeschrieben.

Zum Job:
Nenne mich in der Hinsicht festgefahren, dann soll es eben so sein. Ich habe alles mögliche in den letzen sechs Monaten nacheinander hingenommen und akzeptiert. Unser Plan wurde in vielen Kleinigkeiten nicht eingehalten.
Aber bei meinem Job hört es für mich auf. Den bekomme ich so in einem anderen Land nicht mehr, zumal ich hier sozusagen mittlerweile "unkündbar" bin und damit eine sehr sichere Basis und Absicherung (gerade für eine Familie) habe.
Da halte ich auch daran fest, daß sie sich schließlich (weniger reif als üblich, hin oder her) mit 26 Jahren als Erwachsene freiwillig und fest entschlossen für diesen Schritt entschieden hatte, bevor wir ein Kind gezeugt haben.

Mich würde interessieren, wie das eigentlich andersherum verurteilt würde. Angenommen, ich hätte ein anderes (lockeres) Arbeitsverhältnis (das vielleicht eher zu ersetzen wäre) und hätte vor der Schwangerschft zugesichert, nach Österreich zu kommen. Nun kämen mir aber plötzlich doch Ängste und der Wunsch, hierzubleiben auf und ich würde ihr sagen, daß sie doch bitte entgegen unserer Absprache/Planung nun ihr Leben (mit Job?) aufgeben und zu mir kommen soll.
Wie viel Verständnis hättet Ihr für mich? Ehrlich!

Ähm...
ein Studium mit einer angefangenen Master-Arbeit ist NICHT "locker und einfach zu ersetzen".

Ansonsten wären die Antworten vermutlich auch gewesen, dass man besser erst zusammen zieht und sich DANN für ein Kind entscheidet - ist die einzige Möglichkeit, solche Situationen zu vermeiden (nein, auch dann nicht sicher, völlige Sicherheit gibt es nie), die mir einfällt.

Ansonsten, ehrlich: wenn Du eine schwangere Frau wärst hätte ich ziemlich viel Verständnis dafür, dass Deine Emotionen völlig durcheinander sind im Moment, habe ich zu sehr selbst erlebt und weiß auch sehr genau, dass es nicht nur mir so ging.

Ansonsten, ehrlich: es ist für mich eigentlich ein unlösbarer Konflikt, da ihr *beide* das gleiche Recht habt, dort zu leben, wo Ihr zu Hause seid bzw. Euch zu Hause fühlt. Noch nicht einmal, wenn einer von Euch weder Job noch Studium hätte, würde ich sagen, dass er / sie damit halt automatisch zu dem Deppen wird, der umziehen muss und sich halt ab jetzt irgendwo "in der Fremde" wiederfindet. Man gibt viel auf - und auch wenn ich da anders "ticke", weil ich gar nicht mit Familie und Heimat verbunden bin und mir recht egal ist, in welcher Region ich wohne, weiss ich doch zu genau, dass das für die meisten nicht gilt und die dann in 1 oder 3 oder vielleicht auch 5 Jahren schrecklich unglücklich sind, weil sie sich am neuen Ort eben nie "zu Hause" gefühlt haben. Und das bekommt derjenige automatisch auf's Auge, der halt den schlechteren Job hat? Nein, finde ich nicht ok.

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23. August 2016 um 8:37

Wenn Du Die Baumstruktur nicht magst, dann noch mal hier oben...
... zum besser finden...

bezieht sich auf den Text von Dir:

"Mich würde interessieren, wie das eigentlich andersherum verurteilt würde. Angenommen, ich hätte ein anderes (lockeres) Arbeitsverhältnis (das vielleicht eher zu ersetzen wäre) und hätte vor der Schwangerschft zugesichert, nach Österreich zu kommen. Nun kämen mir aber plötzlich doch Ängste und der Wunsch, hierzubleiben auf und ich würde ihr sagen, daß sie doch bitte entgegen unserer Absprache/Planung nun ihr Leben (mit Job?) aufgeben und zu mir kommen soll.
Wie viel Verständnis hättet Ihr für mich? Ehrlich!"

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=>

Also erst einmal: ein Studium mit einer angefangenen Master-Arbeit ist NICHT "locker und einfach zu ersetzen"!!!

Ansonsten wären die Antworten vermutlich auch gewesen, dass man besser erst zusammen zieht und sich DANN für ein Kind entscheidet - ist die einzige Möglichkeit, solche Situationen zu vermeiden (nein, auch dann nicht sicher, völlige Sicherheit gibt es nie), die mir einfällt.

Ansonsten, ehrlich: wenn Du eine schwangere Frau wärst hätte ich ziemlich viel Verständnis dafür, dass Deine Emotionen völlig durcheinander sind im Moment, habe ich zu sehr selbst erlebt und weiß auch sehr genau, dass es nicht nur mir so ging.

Ansonsten, ehrlich: es ist für mich eigentlich ein unlösbarer Konflikt, da ihr *beide* das gleiche Recht habt, dort zu leben, wo Ihr zu Hause seid bzw. Euch zu Hause fühlt. Noch nicht einmal, wenn einer von Euch weder Job noch Studium hätte, würde ich sagen, dass er / sie damit halt automatisch zu dem Deppen wird, der umziehen muss und sich halt ab jetzt irgendwo "in der Fremde" wiederfindet. Man gibt viel auf - und auch wenn ich da anders "ticke", weil ich gar nicht mit Familie und Heimat verbunden bin und mir recht egal ist, in welcher Region ich wohne, weiss ich doch zu genau, dass das für die meisten nicht gilt und die dann in 1 oder 3 oder vielleicht auch 5 Jahren schrecklich unglücklich sind, weil sie sich am neuen Ort eben nie "zu Hause" gefühlt haben. Und das bekommt derjenige automatisch auf's Auge, der halt den schlechteren Job hat? Nein, finde ich nicht ok.

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23. August 2016 um 9:41

Ich denke,
sie hadert sehr damit, dass sie die Masterarbeit nicht wie geplant abschliessen konnte, hat Angst, dass sie nie mit dem Studium fertig wird, wenn sie jetzt nach Deutschland zieht und dass sie dann total abhängig von dir ist.

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23. August 2016 um 9:45
In Antwort auf vince_12695064

Natürlich kann sie zurück nach Österreich.
Wenn das Kind hier auf die Welt kommen würde (wovon ich mich ja gedanklich schon verabschiedet habe), dann hätte es bloß zusätzlich einen deutschen Pass, sonst ändert sich doch nichts. Und das fände ich eben vorteilhaft für den Fall, daß das Kind eben doch mal in Deutschland zur Schule geht und aufwächst. Die Staatsangehörigkeit der Mutter bekommt die Kleine eh' auf jeden Fall.


Die Antipathie ihrer Familie liegt wohl nur an diversen Rahmenbedingungen. Ich bin deutlich älter, offiziell noch verheiratet und bin Deutscher. Richtig kennen tun sie mich leider nicht. Ich kann verstehen, daß ich nicht der Wunschkandidat für die Tochter/Schwester bin, aber ich finde es nicht in Ordnung, mir nicht erstaml als Mensch zu begegnen. Außer die Mutter, die mag mich scheinbar einigermaßen leiden.

Das Kind bekommt auch
eien deutschen Pass, wenn du als Vater eingetragen bist. Ihr müsst euch darum nur ein bisschen kümmern.

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23. August 2016 um 9:51
In Antwort auf vince_12695064

Ich bin nicht festgefahren,
sondern habe mich bereits um viele Dinge erkundigt.
Natürlich könnte man mit dem Kind in Urlaub fahren während der Elternzeit, aber es muß in Deinem Haushalt leben um überhaupt Elternzeit zu beantragen. Und da ich diese Elternzeit natürlich in Deutschland beantragen muß (ich arbeite hier), müßte das Kind auch hier bei mir in Deutschland wohnen.

Mit einem Säugling ist es wohl sowieso besser, mit dem Zug zu fahren als mit dem Auto oder per Flugzeug.
Eine Fahrt zum mir über Nacht mit einem Zug und Liegeabteil wäre also durchaus möglich. Ein Baby liegt in der Babywanne eines Kinderwagens nicht unbedingt schlechter als im Bettchen.

???
Und du glaubst, dein Arbeitgeber kommt alle zwei Tage vorbei, um zu überprüfen, wo du dich aufhälst?

Du kannst natürlich in der Elternzeit mit dem Kind bei der Mutter verbringen. Du kannst die Elternzeit später nehmen und ihr anbieten, mit dem Kind ein-zwei Monate in Deutschland zu Hause zu bleiben, damit sie ihre Masterarbeit fertig schreiben kann.

Ich denke wirklich, dass sie schreckliche Angst hat, gegen ihre Willen 'als Hausfrau zu enden'.

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23. August 2016 um 10:37

Nein!
Sie ist nicht berechnend! Das Kind ist aus Liebe entstanden.

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23. August 2016 um 14:10

Sie möchte wohl nicht mal Geld von mir wenn sie dort unten ist.
Mit dem Kindergeld in Österreich plus dem üppigen Elterngeld dort kann die Kleine sogar wunderbar versorgt werden. Sie hat ja sonst quasi keine Kosten. Ihr Leben finanzieren die Eltern.
Jetzt haut nicht wieder auf mich ein! Ich werde mich schon ums Kind kümmern und auch Geld investieren - auch in Reisen dorthin übrigens.

Ein Mädchen ist es. Sogar unserem Wunsch entsprechend, wir hatten auf ein Mädel gehofft.

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