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Gemeinsame Wohnung Studentin/Berufstätiger: Wie Kosten teilen?

24. August 2012 um 15:20 Letzte Antwort: 4. September 2012 um 15:16

Hallo,

Kurz zu mir: Ich bin Studentin und verdiene monatlich 400. Sollte ich ausziehen würde ich von meinen Eltern weitere 230 bekommen. Insgesamt stünden mir also 630 zur Verfügung.

Mein Freund hat sein Studium schon hinter sich, geht fest arbeiten und verdient gut.
Während ich noch bei meinen Eltern lebe hat er bereits seine eigene Wohnung und mir vor einiger Zeit vorgeschlagen bei ihm einzuziehen. Ich bin mir nicht sicher ob ich mir das leisten kann. Was meint ihr?

Die Miete liegt ein bisschen über 400 und er meinte für sich alleine gibt er für Einkäufe (Lebensmittel, Putzzeug, ) monatlich ca. 150 aus. Dazu ist zu sagen, dass er eher weniger sparsam ist, ich hingegen schon. Ich nehme also an, dass sich dieser Betrag nicht direkt verdoppelt nur weil ich bei ihm einziehe. Ich esse ja auch viel weniger

Dazu kommen noch Gas, Strom, Wasser, etc.

Und für mich selbst brauche ich ja auch noch was für Studium, Fahrkarte, Kleidung usw. Außerdem möchte ich ein bisschen was zur Seite legen für die Zeit nach dem Studium. (Man weiß ja nie wie lange man braucht um einen richtigen Job zu finden.)


Was sagt ihr: Wäre es für mich finanziell drin bei ihm einzuziehen? Und wie würdet ihr die Kostenverteilung wählen? Jeder zahlt die Hälfte von Miete, Haushaltseinkäufen und Nebenkosten? (Kann ich mir das überhaupt leisten?) Oder einkommensabhängig? (Aber ist das nicht unfair meinem Freund gegenüber?)

Außerdem ist zu bedenken, dass mein Arbeitgeber mir mit einer Frist von 4 Wochen jederzeit kündigen kann. Ich weiß nicht ob ich so schnell wieder einen Job finde in dem ich bei freier Zeiteinteilung so gut verdiene. Allerdings würden mir meine Eltern in dem Fall, dass ich den Job verliere für die Übergangszeit das Taschengeld erhöhen. Mir stünden dann monatlich trotzdem nur zwischen 350-430 zur Verfügung.

Was denkt ihr? Was ist sonst noch zu beachten?

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27. August 2012 um 16:17

Ob es finanzielle drin ist
kannst Du nur mit ihm besprechen. Ihr lebt dann zusammen, nicht wir mit Dir.

Wie weit ist er bereit, Geld für Dich auszugeben, möchte er 50/50 machen, wieviel Miete zahlt er, was hat er für einen Lebensstandard, wird er den beibehalten oder Dich unterstützen oder einfach alleine was machen.....woher sollen wir das wissen

Setzt Euch zusammen und besprecht eure finanzielle Lage.

Mit einem Freund, der DEINS und MEINS sieht beim zusammenleben, würde ich nicht zusammen ziehen.

Mein Freund verdient das 2,5 fache von mir, logisch dass ich viel weniger beitragen kann, aber es ist eben alles unser Geld, auch wenn wir noch 2 Konten haben.....

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29. August 2012 um 16:07
In Antwort auf gul_12677966

Ob es finanzielle drin ist
kannst Du nur mit ihm besprechen. Ihr lebt dann zusammen, nicht wir mit Dir.

Wie weit ist er bereit, Geld für Dich auszugeben, möchte er 50/50 machen, wieviel Miete zahlt er, was hat er für einen Lebensstandard, wird er den beibehalten oder Dich unterstützen oder einfach alleine was machen.....woher sollen wir das wissen

Setzt Euch zusammen und besprecht eure finanzielle Lage.

Mit einem Freund, der DEINS und MEINS sieht beim zusammenleben, würde ich nicht zusammen ziehen.

Mein Freund verdient das 2,5 fache von mir, logisch dass ich viel weniger beitragen kann, aber es ist eben alles unser Geld, auch wenn wir noch 2 Konten haben.....

Hm
Mein Freund hat lange ca. 60-70% der Ausgaben getragen - während meines Studiums. Jetzt besteht er auf 50:50 obwohl er ca. das doppelte verdient. Ergo mir bleibt genauso viel Geld für mich wie vor meinem Studienabschluss.

Musst du aber wie gesagt mit ihm klären.

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4. September 2012 um 8:41

Mir gehts ähnlich...
Hey

Ich habe das selbe "Problem", meine Freund und ich sind jetzt seit über einem Jahr glücklich zusammen und wollen zusammen ziehen. Unsere perfekte Wohnung haben wir auch schon gefunden

Nun ist es so, dass er beim Bund ist und ich von den 6 Jahren Studium erst 2 fertig habe... Ich habe im Monat durch Eltern, Großeltern und Studentischem Hilfsjob 650 zur Verfügung - ich wohnen momentan noch im Studentenwohnheim das klappt finanziell ganz gut. Da wir eine Fernbeziehung führen, ist er eigentlich jedes Wochenende bei mir und da wirds manchmal schon etwas eng in meinem kleinen Studentenzimmer bzw. da er sich jetzt eh in meine Stadt versetzen lassen will, eben die Idee zusammenzuziehn . Er verdient ca. das 2,5-fache von dem, was mir im Monat so zur Verfügung steht, hat auch schon gesagt, dass er mich finanziell unterstützen wird, sollte es mit dem Geld mal nicht so ganz hinhauen... Nun aber meine Frage: Wie macht ihr das so?

Die Miete (warm) + Internet/Fernsehen/Festnetz-Telefon will ich auf jeden Fall zur Hälfte zahlen - ich bin einfach ungern abhängig, würde dann aber etwas weniger in die Haushaltskasse (wir haben ein gemeinsames Konto) tun... Findet ihr soetwas fair? Er muss ja schließlich auch noch Versicherungen und Fahrkarten bezahlen, was bei mir noch bis zum Ende des Studiums über die Eltern läuft. Mir ist bewusst, dass ich das mit meinem Freund absprechen muss (und das haben wir auch schon getan) aber ich würde gerne einfach mal Meinungen von außen hören

Dann noch etwas anderes... Wir haben ja nun unsere Wunschwohnung bekommen - es muss quasi nur noch der Vertrag unterschrieben werden... Und gestern musste ich erfahren, dass er nun spontan in den Einsatz muss - ungünstigerweise zu dem Zeitpunkt, wo Einzugstermin ist Und das auch noch für mehrere Monate - uns war immer bewusst, dass das irgendwann kommt - aber so plötzlich?!? Ich habe jede Menge Leute, die mir beim Umzug helfen würden, also das ist nicht das Problem... Aber dennoch finde ich die Situation gerade nicht die beste: Erste gemeinsame Wohnung und dann gleich für mehrere Monate allein? Hat vielleicht jmd schon diese Erfahrung gemacht und mag berichten?

Sorry, dass der Post nun so lang geworden ist, aber ich hoffe der ein oder anderer kann ein bisschen was dazu sagen

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4. September 2012 um 14:51

Erfahrungen mit ähnlicher Situation
Hi,
ich bin in einer ähnlichen Situation und berichte jetzt einfach mal wie wir das gelöst haben. Letzenendes ist es am Besten, das einfach mit dem Partner abzusprechen.

Also zu mir. Ich wohne inzwischen seit knapp zwei Jahren mit meinem Freund zusammen. Die ersten Monate war ich auch noch Stundentin und hatte ca. 600 Euro im Monat und jetzt promoviere ich mit Stipendium, was auch nur knapp die Hälfte von dem Einkommen meines Freundes ist, der ein volles Ingenieursgehalt bekommt.

Ich bezahle immer die Hälfte der monatlichen Fixkosten, wie Miete, Strom/Gas, Internet/Telefon/Fernsehen etc. Ansonsten haben wir das nicht so streng geregelt. Von den laufenden Kosten für Einkäufe usw. bezahlt er schon etwas mehr als ich bzw. auch die eher teureren Sachen. Also z.B. Großeinkauf am Wochenende mit dem Auto mit Getränkemarkt und allem zahlt er und wenn dann zwischendurch was fehlt oder wir zum Wochenmarkt gehen oder zum Bäcker etc. dann zahl ich. Wenn wir essen gehen, dann zahlt immer einer alles. Da wird nicht angefangen mit 50/50 oder jeder seins. Da ist es eben auch so, dass er das öfter übernimmt und ich nur so jedes 3./4. Mal oder so. Das passt so ganz gut und niemand muss auf irgendwas verzichten.

Was mir ein bißchen mehr Kopfzerbrechen macht, ist dass er fast alle Möbel inklusive neuer Einbauküche, die in der Wohnung fehlte, bezahlt hat. Er sagt zwar, dass sei ok und ich müsse ihm dafür nichts zurückzahlen, aber naja. Ich hab' jedenfalls angefangen diese Schulden bei ihm abzustottern, auch wenn er sich ein bißchen dagegen sträubt.

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4. September 2012 um 15:16
In Antwort auf christkind1985

Erfahrungen mit ähnlicher Situation
Hi,
ich bin in einer ähnlichen Situation und berichte jetzt einfach mal wie wir das gelöst haben. Letzenendes ist es am Besten, das einfach mit dem Partner abzusprechen.

Also zu mir. Ich wohne inzwischen seit knapp zwei Jahren mit meinem Freund zusammen. Die ersten Monate war ich auch noch Stundentin und hatte ca. 600 Euro im Monat und jetzt promoviere ich mit Stipendium, was auch nur knapp die Hälfte von dem Einkommen meines Freundes ist, der ein volles Ingenieursgehalt bekommt.

Ich bezahle immer die Hälfte der monatlichen Fixkosten, wie Miete, Strom/Gas, Internet/Telefon/Fernsehen etc. Ansonsten haben wir das nicht so streng geregelt. Von den laufenden Kosten für Einkäufe usw. bezahlt er schon etwas mehr als ich bzw. auch die eher teureren Sachen. Also z.B. Großeinkauf am Wochenende mit dem Auto mit Getränkemarkt und allem zahlt er und wenn dann zwischendurch was fehlt oder wir zum Wochenmarkt gehen oder zum Bäcker etc. dann zahl ich. Wenn wir essen gehen, dann zahlt immer einer alles. Da wird nicht angefangen mit 50/50 oder jeder seins. Da ist es eben auch so, dass er das öfter übernimmt und ich nur so jedes 3./4. Mal oder so. Das passt so ganz gut und niemand muss auf irgendwas verzichten.

Was mir ein bißchen mehr Kopfzerbrechen macht, ist dass er fast alle Möbel inklusive neuer Einbauküche, die in der Wohnung fehlte, bezahlt hat. Er sagt zwar, dass sei ok und ich müsse ihm dafür nichts zurückzahlen, aber naja. Ich hab' jedenfalls angefangen diese Schulden bei ihm abzustottern, auch wenn er sich ein bißchen dagegen sträubt.

Möbelgeschichte
Ja das mit den Möbeln ist bei uns genauso... Einbauküche ist zum Glück schon drinne, aber sonst ist bzw. wird eigentlich alles von ihm bezahlt... Von mir ist "nur" der große Schreibtisch samt Stuhl und eine ziemlich große Regalwand für unser zukünftiges Arbeitszimmer. Wir haben allerdings auch das große Glück, dass Freunde ausziehen bzw. verwandte noch Möbel im Keller haben, die wir verwenden dürfen
Dafür bezahle ich aber von meinen gesparten Geld die komplette Kaution allein.

So ungern es mir ist, dass er fast alles bezahlt, so sicher weiß ich aber auch, dass es durch meinen finanzielle Lage anders nicht geht. Ich denke aber auch, dass es letztendlich nicht so schlimm ist, da dann bei einer Trennung (die hoffentlich nie kommt!) dann auch klar ist, wem was gehört und kein Krieg beginnt...

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