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Geliebte

30. September 2007 um 18:53

mich kennen alle als selbständige, ehrliche und nette frau.
nur wenige kennen mich als frau, die seit fast zwei jahren mit einem verheirateten mann eine beziehung hat. ich kenne ihn sehr, sehr viele jahre.
ich selber kenne mich immer noch als ehrliche frau---ich mache mir viele gedanken...über ihn, über ihn und seine familie - über mich und über mich und ihn. natürlich weiß ich, dass hier viele frauen böse auf die geliebten sind und kein verständnis haben.
weiß ich alles...auch die prozentzahl...wieviele männer ihre familie verlassen um mit der geliebten zu leben.
die theorie kenne ich - die nachteile als geliebte auch.

alles ist nichts gegen die liebe, welche ich für ihn empfinde, noch keine minute, keinen moment gab es in "unserer" zeit, in welcher ich das gefühl hatte ausgenutzt oder nicht geliebt zu werden.

die chancen eine gemeinsame zukunft zu haben, die werte ich als schlecht.
bin ja auch realist und sehe die punkte, welche für sein leben mit der familie und sein umfeld, beruf usw. stehen.

und trotzdem - ich liebe ihn, nach zwei jahren noch mit herzklopfen und freue mich über jede minute, welche wir zusammen verbringen dürfen. wir sehen uns zwei-dreimal die woche und halten täglich kontakt.
ja, ich weiß...die arme ehefrau, die kinder usw.

ich weiß...verstehe aber nicht wie frau -ehefrau - zwei jahre betrug, den betrug nicht fühlen kann. wie fremd muss mann/frau sich sein um nicht zu fühlen...dass mann betrügt, lügt...? oder ist es gleichgültigkeit für einander?

nein, ich glaube nicht, dass er ein soooooo guter schauspieler, lügner ist....ich glaube eher, dass das interesse der ehefrau nicht mehr sossssssssssssooooo am "mann" ist, dass sie es merkt. traurig.

gerne hätte ich eine ehrliche beziehung oder ein ende der lügerei.
ich würde es mir wünschen, dass "mann" ehrlich seiner frau gegenüber ist und sie bescheid wüsste. dann könnte sie zumindest "handeln". undw ürde nicht belogen werden.

nein!!! ich würde niemals der frau etwas sagen. ich bin nicht mit ihr verheiratet.
den betrug macht "mann". das sehe ich nicht durch eine rosa brille.
ich bin "frei"...kann für mich alleine entscheiden - er ist in der ehe! er muss für sich und seine familie entscheiden.

wie das noch weiter gehen wird...ich weiß es nicht. es gibt tage, da bin ich verzweifelt, möchte ein ende, auch ohne ihn --- dann gibt es tage und ich bin glücklich, wie es ist...

verurteilt nicht mich, nicht die geliebten, nicht die betrüger, nicht die ehefrauen...
es ist für mich liebe und ich kann nicht für ihn entscheiden.
nicht mit ihm und nicht ohen ihn.
hat jemand ähnliche erfahrungen. und ...auch wenn es mit "uns" kein happy end" gibt - der betrug ist da - und nicht wegzudiskutieren, nicht zu vergessen.

freue mich auf ehrliche antworten - auch wenn sie weh tun werden und manchmal unfair sind - danke

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30. September 2007 um 19:10

@ctiger1
hallo und danke für deine worte. ich habe auch deine zeilen gelesen und dir gemailt..."lass dich nicht provozieren"...
ich fürchte dass die "geliebten" immer die bösen sind...eigentlich ein spiegel für die ehefrau und das tut weh.
ich bin nicht schöner, nicht schlauer, nicht schlanker und nicht besser als seine frau. ich bin da und liebe ihn als mann und wie gesagt, ich kenne ihn sehr, sehr lange, weiß auch seiner macken und eingearten...nur, dass das für mich keine macken sind, nein im gegenteil ich mag das an ihm, diese spontanität, diese geselligkeit...es würde passen...
er ist mein "deckel" und scheinbar passt der "deckel" nach so vielen jahren nicht mehr auf den "topf" der ehe. aber das ist nicht negativ gemeint...mann und frau entwíckeln sich in der ehe...manchmal eben auch nicht zusammen sondern ein wenig auseinander, noch mehr auseinander...nur zu gehen und neu anzufangen, nach mehr als 25 jahren ehe...wer traut sich das schon?
nein, ich bin nicht die "jüngere geliebte" - ehefrau und ich sind im gleichen alter..., dir alles gute - hoffe es passiert dir nie mehr. aber!! ich möchte trotz allem keine minute mit ihm missen und er ist das beste, was mir in meinem leben passiert ist. und dafür ist auch der kummer und der schmerz auszuhalten.

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30. September 2007 um 19:43

@mini8588
danke, das tut gut, denn ich fühle genau so!!! ich glaube daran, dass eine wahre liebe ein gemeinsames ende findet und sollte es nicht so werden, dann muss ich mir wohl sagen, dass er mich nicht so geliebt hat, dass es für ein "uns" ohne lügen reicht.
morgen werde ich ihn sehen...hoffentlich ist das "forum" nicht in meinem kopf...das macht mich schon "rebellisch". klar sollte mann sich zur liebe bekennen. aber ich kenne ihn sehr lange und weiß auch, dass er ein sehr verantwortungsvoller mensch ist, dem die liebe so ins leben geplumpst ist. er war zufrieden in seiner situation...war so normal alles. und dann komm ich....und nun stellt er fest, dass es einen unterschied gibt mit "glücklich und zufrieden" und "zufrieden". aber es sprechen viele dinge gegen ein "gehen" aus der situation - seine kranken eltern - wie banal das klingt, ist aber so.... aber ich werde das niemanden erklären müssen, der in einer ähnlicher situation ist. das leben ist nicht immer ein gerader weg...und manchmal führen viele hindernisse und umwege auch zum ziel. danke, nochmals. es tut sehr gut nicht beschimpft zu werden. ein schlechtes gewissen habe ich seit dem 1. tag. das muss mir keine(r) einreden, das ist schon da.

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30. September 2007 um 20:14

Warum musst du dich mit der Frage beschäftigen,
warum die Frau nichts merkt? Weil es für dich eine Bestätigung ist, dass sie ja gar nicht mehr an ihrem Mann interessiert ist? Dass es ihr egal ist?

Fällt mir immer wieder auf, dass dieses Argument gern von Geliebten angebracht wird, die Frau merkt nichts, und wenn sie nichts merkt, dann ist es ihr wohl egal.
Finde ich eine ganz seltsame Argumentation.
Macht das den Betrug irgendwie besser?
Nimmt das dem Mann seine Verantwortung für sein eigenes Tun?
Ist es denn Sache einer betrogenen Frau, die Lügnerei zu merken?
Schon mal was von Vertrauen gehört?
Könnte es nicht Menschen geben, die nach 25 Jahren Ehe dem anderen einfach vertrauen?
Die nicht hinter jeder schlechten Laune, hinter jeder anderweitigen Verabredung, hinter allem einen Betrug wittern. Was für eine Art von Beziehung wäre das denn?


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30. September 2007 um 20:26
In Antwort auf sursulapitschi

Warum musst du dich mit der Frage beschäftigen,
warum die Frau nichts merkt? Weil es für dich eine Bestätigung ist, dass sie ja gar nicht mehr an ihrem Mann interessiert ist? Dass es ihr egal ist?

Fällt mir immer wieder auf, dass dieses Argument gern von Geliebten angebracht wird, die Frau merkt nichts, und wenn sie nichts merkt, dann ist es ihr wohl egal.
Finde ich eine ganz seltsame Argumentation.
Macht das den Betrug irgendwie besser?
Nimmt das dem Mann seine Verantwortung für sein eigenes Tun?
Ist es denn Sache einer betrogenen Frau, die Lügnerei zu merken?
Schon mal was von Vertrauen gehört?
Könnte es nicht Menschen geben, die nach 25 Jahren Ehe dem anderen einfach vertrauen?
Die nicht hinter jeder schlechten Laune, hinter jeder anderweitigen Verabredung, hinter allem einen Betrug wittern. Was für eine Art von Beziehung wäre das denn?


@ursulapitschi
aha...na gut, es ist keine bestätigung für mich, es war eine frage.
ich war 14 jahre verheiratet und habe jede veränderung an meinem mann registriert und...nein, er hat mich nicht belogen, betrogen aber ich habe mich für ihn als menschen interessiert, obwohl ich ihn nicht mehr geliebt habe.
ich habe auch nicht behauptet, dass der betrug gut ist oder ein argument benötigt.
du hast wut in dir - lass sie nicht an der geliebten, den geliebten aus, auch nicht an deinem (ex?)mann. es passiert, dass mann und frau sich verlieben, auch wenn einer oder zwei einen ehering haben. die ehe hat kein besitzanspruch. sie ist freiwillig und verantwortung muss jeder für sich übernehmen.
vertrauen...gutes argument...oder doch desinteresse???

ich kenne leute, die nach 25 jahren ehe miteinander sprechen und sich füreinander interessieren - die sind verheiratet und werden nicht betrogen...

nein, es ist nicht die ehefrau die schuldige...es gibt da keine schuld.

ein mann, der sich mit anderen frauen gedanklich oder auch "anders" beschäftigt... der ist dir nicht mehr so nahe, wie du es gerne hättest.

also...keine anschimpfungen an geliebte und keine versteckten andeutungen. und ich brauche keine belehrungen die gefrustet klingen. wollte ehrliche antworten und meinungen, nicht die wut anderer frauen abbekommen.
ich kenne meine rolle und fühle mich nicht wohl damit - ändert aber nichts daran, dass ich diesen mann liebe und das...das kann ich nur, weil ich mich bei ihm geborgen fühle, geliebt fühle.
freue mich schon auf deine antwort.

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30. September 2007 um 20:56

Hallo agapi
ich bin eine "jüngere" (ex)geliebte fast seit 5j.
auch seine räumliche trennung von seiner frau hat uns keinen schritt näher gebracht. mit dieser trennung habe ich allerdings nicht gerechnet.

ich bin inzwischen einfach zu müde und möchte mich demnächst neu orientieren (ohne ihn).

lg

p.s. geniess die zeit, aber wenn die situation dich krank machen sollte, beende die geschichte. denk an dich! wie er!

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30. September 2007 um 21:10

Hallo agapi ...
wenn ich Deinen Beitrag lese, dann lese ich wohl, dass Du diese Liebe richtig genießt, aber im Grunde Deines Herzen weißt Du, dass es beendet werden muss.

Vielleicht nicht sofort, aber ( um Deinetwillen ) es kann nicht lange so weitergehen. Du versuchst ihn zu entschuldigen, zu verteidigen, dass er lügt.

Ich könnte Dir vielleicht erklären, warum Man(n) zwei Jahre lang nicht merkt, dass gelogen und betrogen wird, aber ich denke, Du merkst, dass Du Dich an diesen Mann verlierst, bald der Punkt kommt, wo Du nicht mehr ohne ihn leben kannst.

Du weißt, was Du tun musst, tu es.

Alles Gute, Yogi

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30. September 2007 um 21:27
In Antwort auf yogi50

Hallo agapi ...
wenn ich Deinen Beitrag lese, dann lese ich wohl, dass Du diese Liebe richtig genießt, aber im Grunde Deines Herzen weißt Du, dass es beendet werden muss.

Vielleicht nicht sofort, aber ( um Deinetwillen ) es kann nicht lange so weitergehen. Du versuchst ihn zu entschuldigen, zu verteidigen, dass er lügt.

Ich könnte Dir vielleicht erklären, warum Man(n) zwei Jahre lang nicht merkt, dass gelogen und betrogen wird, aber ich denke, Du merkst, dass Du Dich an diesen Mann verlierst, bald der Punkt kommt, wo Du nicht mehr ohne ihn leben kannst.

Du weißt, was Du tun musst, tu es.

Alles Gute, Yogi

@yogi50
ja----ich genieße und leide und liebe und leide und habe ein schlechtes gewissen und freue mich daran, dass die wenigen stunden mit ihm mehr sind, als die 14 jahre ehe jemals waren....und natürlich kann es nicht lange so weitergehen. er steht auf keinem podest und ich habe keine rosa brille auf. ich liebe ihn...und weiß, dass er sich vor einer entscheidung "drückt". ist nicht leicht mehr als 25 jahre ehe zu reflektieren und fehler beiderseits einzugestehen und dass dann evtl. richtig rücken und vielleicht noch 20 jahre anders leben. und...dass er das nicht von heute auf morgen entscheidet, das spricht für ihn.
wir reden auch darüber und er weiß, dass ich möchte, dass er mit seiner frau spricht, auch wenn es das "aus" für mich sein kann. davor graut ihm sicherlich, denn ein gespräch ist sicher negativ für ihn. egal in welcher richtung...
aber...ich wäre schon an einer erklärung interessiert...
und ...ich habe mir ein zeitfenster gesetzt...nicht zu knapp, aber dann muss eine entscheidung her...dann sind 2,6 jahre gemeinsames lügen vorbei und wenn er dann immer noch keine entscheidung treffen kann, dann kann ich das, denn dann zeigt er mir ganz klar, dass er nicht mein "mann" ist. danke l.g. agapi1959

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30. September 2007 um 21:29
In Antwort auf agapi1959

@ursulapitschi
aha...na gut, es ist keine bestätigung für mich, es war eine frage.
ich war 14 jahre verheiratet und habe jede veränderung an meinem mann registriert und...nein, er hat mich nicht belogen, betrogen aber ich habe mich für ihn als menschen interessiert, obwohl ich ihn nicht mehr geliebt habe.
ich habe auch nicht behauptet, dass der betrug gut ist oder ein argument benötigt.
du hast wut in dir - lass sie nicht an der geliebten, den geliebten aus, auch nicht an deinem (ex?)mann. es passiert, dass mann und frau sich verlieben, auch wenn einer oder zwei einen ehering haben. die ehe hat kein besitzanspruch. sie ist freiwillig und verantwortung muss jeder für sich übernehmen.
vertrauen...gutes argument...oder doch desinteresse???

ich kenne leute, die nach 25 jahren ehe miteinander sprechen und sich füreinander interessieren - die sind verheiratet und werden nicht betrogen...

nein, es ist nicht die ehefrau die schuldige...es gibt da keine schuld.

ein mann, der sich mit anderen frauen gedanklich oder auch "anders" beschäftigt... der ist dir nicht mehr so nahe, wie du es gerne hättest.

also...keine anschimpfungen an geliebte und keine versteckten andeutungen. und ich brauche keine belehrungen die gefrustet klingen. wollte ehrliche antworten und meinungen, nicht die wut anderer frauen abbekommen.
ich kenne meine rolle und fühle mich nicht wohl damit - ändert aber nichts daran, dass ich diesen mann liebe und das...das kann ich nur, weil ich mich bei ihm geborgen fühle, geliebt fühle.
freue mich schon auf deine antwort.

Finde es sehr bezeichnend,
wie du von Anfang an genau eingrenzt, welche Art von Antworten du haben möchtest.
Hatte eigentlich nicht den Eindruck, dass ich dich mit meinem vorherigen Beitrag belehren oder beschimpfen wollte, sondern eigentlich hatte ich nur ein paar Fragen gestellt. Ich finde eher deinen Beitrag extrem belehrend.

Die Ehe stellt keinen Besitzanspruch an, die Aussage unterschreibe ich gern.
Aber was ist denn eher Besitzdenken?
Eine Frau, die nicht weiß, dass sie betrogen wird? Die hält deiner Meinung nach mit Besitzanspruchdenken an ihrem Mann fest? Vielleicht würde sie gern gehen, wenn sie die Wahrheit kennen würde? Vielleicht hätte sie gern auch die Freiheit, sich nach einem neuen Partner umzusehen, der ehrlich zu ihr ist? Vielleicht möchte sie diese Beziehung so gar nicht?

Meiner Meinung nach ist es der Betrüger, der den Besitzanspruch hat. Er hält seine Frau fest, indem er ihr nicht die Wahrheit sagt, gibt ihr nicht die Möglichkeit, selbst zu entscheiden, sondern entscheidet einseitig für sie mit, dass diese Beziehung weiterzubestehen hat, obwohl er ihr gleichzeitig durch sein Handeln jegliche Grundlage entzieht.

Deine Aussage, dass es Leute gibt, die nach 25 Jahren miteinander sprechen und sich füreinander interessieren und nicht betrogen werden, wie soll ich die verstehen?
Dass es tatsächlich daran liegt, wie sehr man sich für den anderen interessiert, ob man betrogen wird oder nicht? Oder was meinst du damit? Ist es denn die Aufgabe des Betrogenen, Betrug zu verhindern? Oder liegt Betrug nicht in der Verantwortung des Betrügenden?

Für meinen Teil kann ich nur sagen, dass ich mich auch nach 13 Jahren Ehe durchaus für meinen Mann interessiert habe. Und ich habe auch immer gedacht, ich werde es merken, wenn er mich betrügt. Ich habe es nicht gemerkt. Erst war ich schwanger, dann Wohnungssuche, Umzug, Einrichten, haben Zwillinge gekriegt, nachts alle zwei Stunden aufstehen und stillen, ich hatte vorher schon damit gerechnet, dass es zwischen uns schwierig werden könnte, das hatte ich von vielen frischgebackenen Eltern gehört. Klar waren wir uns nicht mehr so nah, hatten nicht mehr so viel Zeit füreinander, das gehörte für mich eben zur schwierigen ersten Zeit mit den Kindern dazu, und er hat auch immer gesagt, dass es daran liegt.
Hätte ich gleich vermuten sollen, dass eine andere Frau dahinter steckt?
Meiner Meinung nach wäre es seine Aufgabe gewesen, es mir zu sagen.

Und ist es nicht normal, dass im Leben eines Paares Zeiten gibt, in denen man nicht seine gesamten Energien auf den anderen fokussieren kann? In denen zwangsläufig eine gewisse Distanz auftritt, wenn eins der Kinder schwer krank ist, oder man Angehörige pflegen muss, wenn eines der Kinder verhaltensauffällig ist, Schwierigkeiten in der Schule hat, einer der Partner arbeitslos wird, und und und...
Es gibt tausend Situationen, in denen man sich gedanklich viel mit etwas anderem als dem Partner beschäftigen muss, meiner Meinung nach sind das aber genau auch die Situationen, in denen sich eine Partnerschaft bewähren sollte. In guten wie in schlechten Zeiten, wie es so schön heißt.

Und wenn ich von meinem Partner nur in guten Zeiten Ehrlichkeit und Treue erwarten darf, und sobald ich meine gesamten Kapazitäten nicht mehr auf sein Wohl richten kann, dies als Rechtfertigung gesehen wird, mich zu belügen und zu betrügen, dann habe ich eben ein anderes Verständnis von Partnerschaft.


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30. September 2007 um 21:32

Danke Moosi,
weiß auch nicht, was sie da raus gelesen hat. Hatte mich in meinem ersten Beitrag eigentlich echt bemüht, relativ neutral meine Standpunkte zu erläutern.
Hat ihr wohl nicht gepasst. Sie hat ja schon sehr genaue Vorstellungen davon, was sie hören will.

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30. September 2007 um 23:36
In Antwort auf agapi1959

@ctiger1
hallo und danke für deine worte. ich habe auch deine zeilen gelesen und dir gemailt..."lass dich nicht provozieren"...
ich fürchte dass die "geliebten" immer die bösen sind...eigentlich ein spiegel für die ehefrau und das tut weh.
ich bin nicht schöner, nicht schlauer, nicht schlanker und nicht besser als seine frau. ich bin da und liebe ihn als mann und wie gesagt, ich kenne ihn sehr, sehr lange, weiß auch seiner macken und eingearten...nur, dass das für mich keine macken sind, nein im gegenteil ich mag das an ihm, diese spontanität, diese geselligkeit...es würde passen...
er ist mein "deckel" und scheinbar passt der "deckel" nach so vielen jahren nicht mehr auf den "topf" der ehe. aber das ist nicht negativ gemeint...mann und frau entwíckeln sich in der ehe...manchmal eben auch nicht zusammen sondern ein wenig auseinander, noch mehr auseinander...nur zu gehen und neu anzufangen, nach mehr als 25 jahren ehe...wer traut sich das schon?
nein, ich bin nicht die "jüngere geliebte" - ehefrau und ich sind im gleichen alter..., dir alles gute - hoffe es passiert dir nie mehr. aber!! ich möchte trotz allem keine minute mit ihm missen und er ist das beste, was mir in meinem leben passiert ist. und dafür ist auch der kummer und der schmerz auszuhalten.

Er soll es der Frau sagen...
Hallo agapi,

Deine Situation ist mir so vertraut... Ab dem vierten Monat drehten sich viele unserer Gespräche um das Thema gemeinsame Zukunft. Das unterscheidet uns vielleicht ein bisschen. Es dauerte dann noch sechs Monate, bis er das tat, worum ich ihn gebeten hatte. Er sprach mit seiner Frau. Aber sie überraschte uns beide mit ihrer Reaktion. Hatte ich gehofft, dass sie ihn rausschmeißt und er wohl auch nichts anderes, war sie zwar tief gekränkt und verletzt, aber war doch ruhig und meinte, dass es ihr lieber gewesen wäre, wenn er es nie erzählt hätte und wir unsere "Beziehung" weiterhin heimlich geführt hätten. Stell Dir das vor...
Na ja, da sie so reagierte, entschied er sich für sie. Wegen der Kinder (aber mit der Hoffnung, dass wir unsere Liaison erneut - wenn auch reduziert - aufnehmen könnten.) Zwei Tage später - als ich ihm sagte, dass ich nie wieder etwas mit ihm zu tun haben will - entschied er sich für mich, weil er spürte, dass seine Kinder zwar imme seine Kinder sein werden, ich aber für immer "weg" bin... Okay, nun warten hier alle, dass er erneut kippt... Aber das ist ein anderes Thema.

Ich will Dir nur sagen, dass Du Dir von einem Geständnis nicht allzu viel erhoffen solltest. Viele Ehefrauen ahnen natürlich etwas. Aber wer will schon so etwas Verletzendes hören? Manche Frauen sitzen es auch einfach aus. Und häufig haben sie damit sogar Recht. Ich stimme Dir jedenfalls zu, ich habe in meiner Ehe auch kurz nach dem Beginn der Affäre meines heutigen Ex-Mannes bemerkt, dass er sich verändert hatte. Vielleicht war er einfach nicht geschickt genug, vielleicht hatte ich den richtigen Riecher... Jedenfalls hat sein Geständnis bewirkt, was er und seine Geliebte sich womöglich erhofft hatten. Ich warf ihn raus. Und - da muss ich einer meiner Vorrednerinnen zustimmen - ich hatte so selbst die Chance, einen neuen Mann kennen zu lernen. Wenn ich nur daran denke, dass ich mit dem Typen sogar noch Kinder gekriegt hätte, um dann erkennen zu müssen, dass er seit Jahren eine andere Frau nebenbei hat...

Aber eines sollteset Du nie vergessen. Egal was nun passiert, es wird immer jemanden - und hier eine ganze Fraktion - geben, die JEDE Entscheidung verurteilen. Ob nun für die Frau und die Kinder ("Er nimmt der Frau die Chance auf eine neue Liebe") oder für die Geliebte ("Der verantwortungslose Mistkerl verlässt seine Familie")... Es wird nicht leicht. Aber vielleicht ist Variante 1 die bessere. Zumindest für Dich. Ob er dann in seiner Ehe glücklich ist oder nicht, kann Dir völlig egal sein. Denn Du solltest natürlich nur an Dich denken! Und vielleicht hast Du ja die Chance verdient, Dich neu zu verlieben. Das kannst aber nur Du beeinflussen, denn er wird sich niemals entscheiden... Nicht nach zwei Jahren... Ihr habt sicher viele Trennungen durchgemacht und seid doch wieder ein Paar geworden. Er weiß ja, dass er Dich immer wieder "kriegt".

Pass auf Dich auf.
Und lass Dich hier nicht verrückt machen. Höre auf das, was Dir logisch und vernünftig erscheint. Lass alles andere links liegen. Du bist kein schlechter Mensch, Du bist einfach nur verliebt. Und Du trägst nur die Verantwortung für Dich - im Gegensatz zu ihm.

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1. Oktober 2007 um 0:18
In Antwort auf blackqueen6

Er soll es der Frau sagen...
Hallo agapi,

Deine Situation ist mir so vertraut... Ab dem vierten Monat drehten sich viele unserer Gespräche um das Thema gemeinsame Zukunft. Das unterscheidet uns vielleicht ein bisschen. Es dauerte dann noch sechs Monate, bis er das tat, worum ich ihn gebeten hatte. Er sprach mit seiner Frau. Aber sie überraschte uns beide mit ihrer Reaktion. Hatte ich gehofft, dass sie ihn rausschmeißt und er wohl auch nichts anderes, war sie zwar tief gekränkt und verletzt, aber war doch ruhig und meinte, dass es ihr lieber gewesen wäre, wenn er es nie erzählt hätte und wir unsere "Beziehung" weiterhin heimlich geführt hätten. Stell Dir das vor...
Na ja, da sie so reagierte, entschied er sich für sie. Wegen der Kinder (aber mit der Hoffnung, dass wir unsere Liaison erneut - wenn auch reduziert - aufnehmen könnten.) Zwei Tage später - als ich ihm sagte, dass ich nie wieder etwas mit ihm zu tun haben will - entschied er sich für mich, weil er spürte, dass seine Kinder zwar imme seine Kinder sein werden, ich aber für immer "weg" bin... Okay, nun warten hier alle, dass er erneut kippt... Aber das ist ein anderes Thema.

Ich will Dir nur sagen, dass Du Dir von einem Geständnis nicht allzu viel erhoffen solltest. Viele Ehefrauen ahnen natürlich etwas. Aber wer will schon so etwas Verletzendes hören? Manche Frauen sitzen es auch einfach aus. Und häufig haben sie damit sogar Recht. Ich stimme Dir jedenfalls zu, ich habe in meiner Ehe auch kurz nach dem Beginn der Affäre meines heutigen Ex-Mannes bemerkt, dass er sich verändert hatte. Vielleicht war er einfach nicht geschickt genug, vielleicht hatte ich den richtigen Riecher... Jedenfalls hat sein Geständnis bewirkt, was er und seine Geliebte sich womöglich erhofft hatten. Ich warf ihn raus. Und - da muss ich einer meiner Vorrednerinnen zustimmen - ich hatte so selbst die Chance, einen neuen Mann kennen zu lernen. Wenn ich nur daran denke, dass ich mit dem Typen sogar noch Kinder gekriegt hätte, um dann erkennen zu müssen, dass er seit Jahren eine andere Frau nebenbei hat...

Aber eines sollteset Du nie vergessen. Egal was nun passiert, es wird immer jemanden - und hier eine ganze Fraktion - geben, die JEDE Entscheidung verurteilen. Ob nun für die Frau und die Kinder ("Er nimmt der Frau die Chance auf eine neue Liebe") oder für die Geliebte ("Der verantwortungslose Mistkerl verlässt seine Familie")... Es wird nicht leicht. Aber vielleicht ist Variante 1 die bessere. Zumindest für Dich. Ob er dann in seiner Ehe glücklich ist oder nicht, kann Dir völlig egal sein. Denn Du solltest natürlich nur an Dich denken! Und vielleicht hast Du ja die Chance verdient, Dich neu zu verlieben. Das kannst aber nur Du beeinflussen, denn er wird sich niemals entscheiden... Nicht nach zwei Jahren... Ihr habt sicher viele Trennungen durchgemacht und seid doch wieder ein Paar geworden. Er weiß ja, dass er Dich immer wieder "kriegt".

Pass auf Dich auf.
Und lass Dich hier nicht verrückt machen. Höre auf das, was Dir logisch und vernünftig erscheint. Lass alles andere links liegen. Du bist kein schlechter Mensch, Du bist einfach nur verliebt. Und Du trägst nur die Verantwortung für Dich - im Gegensatz zu ihm.

@blackqueen5
danke für deine lieben worte...ja, ich weiß - ich trage die verantwortung für mich - aber manchmal denke ich, dass ich machtlos bin. ich lüge, betrüge...und ich hasse menschen die lügen und doch geschieht es mit mir - mit uns. ich hoffe auf einen ausgang - wie auch immer und ein ende mit schrecken ist besser als ein schrecken ohne ende. weiß ich alles und bin zu feige.
ich kann mir auch vorstellen dass sie es "aussitzt" aber warum....was erwartet sie von ihm...liebe, versorgung...
keine ahnung, ich würde keinen mann neben mir wollen, der mich zwei jahre belügt und betrügt. egal ob er es mit mir auch mal so machen sollte...allgemein sollte sich das keine frau gefallen lassen. weder aus versorgungstechnischen gründen und noch weniger mit der begründung "sie liebt ihn".

ich liebe ihn, vermisse ihn und kann mir nicht vorstellen, dass solange er in meinem herzen ist, ein anderer mann eine chance hat. ich werde feststellen, ob es ihm auch so geht. nun raucht mir der kopf und ich muss schlafen gehen. danke dafür, dass nicht alle vorurteile haben.

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1. Oktober 2007 um 0:58
In Antwort auf sursulapitschi

Finde es sehr bezeichnend,
wie du von Anfang an genau eingrenzt, welche Art von Antworten du haben möchtest.
Hatte eigentlich nicht den Eindruck, dass ich dich mit meinem vorherigen Beitrag belehren oder beschimpfen wollte, sondern eigentlich hatte ich nur ein paar Fragen gestellt. Ich finde eher deinen Beitrag extrem belehrend.

Die Ehe stellt keinen Besitzanspruch an, die Aussage unterschreibe ich gern.
Aber was ist denn eher Besitzdenken?
Eine Frau, die nicht weiß, dass sie betrogen wird? Die hält deiner Meinung nach mit Besitzanspruchdenken an ihrem Mann fest? Vielleicht würde sie gern gehen, wenn sie die Wahrheit kennen würde? Vielleicht hätte sie gern auch die Freiheit, sich nach einem neuen Partner umzusehen, der ehrlich zu ihr ist? Vielleicht möchte sie diese Beziehung so gar nicht?

Meiner Meinung nach ist es der Betrüger, der den Besitzanspruch hat. Er hält seine Frau fest, indem er ihr nicht die Wahrheit sagt, gibt ihr nicht die Möglichkeit, selbst zu entscheiden, sondern entscheidet einseitig für sie mit, dass diese Beziehung weiterzubestehen hat, obwohl er ihr gleichzeitig durch sein Handeln jegliche Grundlage entzieht.

Deine Aussage, dass es Leute gibt, die nach 25 Jahren miteinander sprechen und sich füreinander interessieren und nicht betrogen werden, wie soll ich die verstehen?
Dass es tatsächlich daran liegt, wie sehr man sich für den anderen interessiert, ob man betrogen wird oder nicht? Oder was meinst du damit? Ist es denn die Aufgabe des Betrogenen, Betrug zu verhindern? Oder liegt Betrug nicht in der Verantwortung des Betrügenden?

Für meinen Teil kann ich nur sagen, dass ich mich auch nach 13 Jahren Ehe durchaus für meinen Mann interessiert habe. Und ich habe auch immer gedacht, ich werde es merken, wenn er mich betrügt. Ich habe es nicht gemerkt. Erst war ich schwanger, dann Wohnungssuche, Umzug, Einrichten, haben Zwillinge gekriegt, nachts alle zwei Stunden aufstehen und stillen, ich hatte vorher schon damit gerechnet, dass es zwischen uns schwierig werden könnte, das hatte ich von vielen frischgebackenen Eltern gehört. Klar waren wir uns nicht mehr so nah, hatten nicht mehr so viel Zeit füreinander, das gehörte für mich eben zur schwierigen ersten Zeit mit den Kindern dazu, und er hat auch immer gesagt, dass es daran liegt.
Hätte ich gleich vermuten sollen, dass eine andere Frau dahinter steckt?
Meiner Meinung nach wäre es seine Aufgabe gewesen, es mir zu sagen.

Und ist es nicht normal, dass im Leben eines Paares Zeiten gibt, in denen man nicht seine gesamten Energien auf den anderen fokussieren kann? In denen zwangsläufig eine gewisse Distanz auftritt, wenn eins der Kinder schwer krank ist, oder man Angehörige pflegen muss, wenn eines der Kinder verhaltensauffällig ist, Schwierigkeiten in der Schule hat, einer der Partner arbeitslos wird, und und und...
Es gibt tausend Situationen, in denen man sich gedanklich viel mit etwas anderem als dem Partner beschäftigen muss, meiner Meinung nach sind das aber genau auch die Situationen, in denen sich eine Partnerschaft bewähren sollte. In guten wie in schlechten Zeiten, wie es so schön heißt.

Und wenn ich von meinem Partner nur in guten Zeiten Ehrlichkeit und Treue erwarten darf, und sobald ich meine gesamten Kapazitäten nicht mehr auf sein Wohl richten kann, dies als Rechtfertigung gesehen wird, mich zu belügen und zu betrügen, dann habe ich eben ein anderes Verständnis von Partnerschaft.


Ich stimme Dir so zu
Du hast mir aus dem Herzen geschrieben. Genauso läuft die Ehe ab. Aber vielleicht läuft es ja auch so ab, dass für viele nur die Sonne scheint. Ich wäre auch froh gewesen, mein Mann hätte es mir gesagt. Nein, ich wußte es nicht und er hat mit mir und mit ihr geschlafen. Er hat sie und mich belogen und er wollte nie die Ehe aufgeben. Tja, was sagt uns das? Viele betrügen, lügen und wollen nur das Vergnügen und keine wesentliche Verändrung. Alle machen mit, nur die Ehefrauen erfahren es einfach nicht. Leider, denn die würden sicher oft die Entscheidung treffen. Die Betrüger tun es nicht. Die lügen einfach weiter und die Geliebte glaubt und glaubt und glaubt!

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1. Oktober 2007 um 10:02
In Antwort auf sursulapitschi

Finde es sehr bezeichnend,
wie du von Anfang an genau eingrenzt, welche Art von Antworten du haben möchtest.
Hatte eigentlich nicht den Eindruck, dass ich dich mit meinem vorherigen Beitrag belehren oder beschimpfen wollte, sondern eigentlich hatte ich nur ein paar Fragen gestellt. Ich finde eher deinen Beitrag extrem belehrend.

Die Ehe stellt keinen Besitzanspruch an, die Aussage unterschreibe ich gern.
Aber was ist denn eher Besitzdenken?
Eine Frau, die nicht weiß, dass sie betrogen wird? Die hält deiner Meinung nach mit Besitzanspruchdenken an ihrem Mann fest? Vielleicht würde sie gern gehen, wenn sie die Wahrheit kennen würde? Vielleicht hätte sie gern auch die Freiheit, sich nach einem neuen Partner umzusehen, der ehrlich zu ihr ist? Vielleicht möchte sie diese Beziehung so gar nicht?

Meiner Meinung nach ist es der Betrüger, der den Besitzanspruch hat. Er hält seine Frau fest, indem er ihr nicht die Wahrheit sagt, gibt ihr nicht die Möglichkeit, selbst zu entscheiden, sondern entscheidet einseitig für sie mit, dass diese Beziehung weiterzubestehen hat, obwohl er ihr gleichzeitig durch sein Handeln jegliche Grundlage entzieht.

Deine Aussage, dass es Leute gibt, die nach 25 Jahren miteinander sprechen und sich füreinander interessieren und nicht betrogen werden, wie soll ich die verstehen?
Dass es tatsächlich daran liegt, wie sehr man sich für den anderen interessiert, ob man betrogen wird oder nicht? Oder was meinst du damit? Ist es denn die Aufgabe des Betrogenen, Betrug zu verhindern? Oder liegt Betrug nicht in der Verantwortung des Betrügenden?

Für meinen Teil kann ich nur sagen, dass ich mich auch nach 13 Jahren Ehe durchaus für meinen Mann interessiert habe. Und ich habe auch immer gedacht, ich werde es merken, wenn er mich betrügt. Ich habe es nicht gemerkt. Erst war ich schwanger, dann Wohnungssuche, Umzug, Einrichten, haben Zwillinge gekriegt, nachts alle zwei Stunden aufstehen und stillen, ich hatte vorher schon damit gerechnet, dass es zwischen uns schwierig werden könnte, das hatte ich von vielen frischgebackenen Eltern gehört. Klar waren wir uns nicht mehr so nah, hatten nicht mehr so viel Zeit füreinander, das gehörte für mich eben zur schwierigen ersten Zeit mit den Kindern dazu, und er hat auch immer gesagt, dass es daran liegt.
Hätte ich gleich vermuten sollen, dass eine andere Frau dahinter steckt?
Meiner Meinung nach wäre es seine Aufgabe gewesen, es mir zu sagen.

Und ist es nicht normal, dass im Leben eines Paares Zeiten gibt, in denen man nicht seine gesamten Energien auf den anderen fokussieren kann? In denen zwangsläufig eine gewisse Distanz auftritt, wenn eins der Kinder schwer krank ist, oder man Angehörige pflegen muss, wenn eines der Kinder verhaltensauffällig ist, Schwierigkeiten in der Schule hat, einer der Partner arbeitslos wird, und und und...
Es gibt tausend Situationen, in denen man sich gedanklich viel mit etwas anderem als dem Partner beschäftigen muss, meiner Meinung nach sind das aber genau auch die Situationen, in denen sich eine Partnerschaft bewähren sollte. In guten wie in schlechten Zeiten, wie es so schön heißt.

Und wenn ich von meinem Partner nur in guten Zeiten Ehrlichkeit und Treue erwarten darf, und sobald ich meine gesamten Kapazitäten nicht mehr auf sein Wohl richten kann, dies als Rechtfertigung gesehen wird, mich zu belügen und zu betrügen, dann habe ich eben ein anderes Verständnis von Partnerschaft.


Finde es sehr bezeichnend...für alle betrogenen ehefrauen zum lesen...
....Und ist es nicht normal, dass im Leben eines Paares Zeiten gibt, in denen man nicht seine gesamten Energien auf den anderen fokussieren kann? In denen zwangsläufig eine gewisse Distanz auftritt, wenn eins der Kinder schwer krank ist, oder man Angehörige pflegen muss, wenn eines der Kinder verhaltensauffällig ist, Schwierigkeiten in der Schule hat, einer der Partner arbeitslos wird, und und und...
Es gibt tausend Situationen, in denen man sich gedanklich viel mit etwas anderem als dem Partner beschäftigen muss, meiner Meinung nach sind das aber genau auch die Situationen, in denen sich eine Partnerschaft bewähren sollte. In guten wie in schlechten Zeiten, wie es so schön heißt.

Und wenn ich von meinem Partner nur in guten Zeiten Ehrlichkeit und Treue erwarten darf, und sobald ich meine gesamten Kapazitäten nicht mehr auf sein Wohl richten kann, dies als Rechtfertigung gesehen wird, mich zu belügen und zu betrügen, dann habe ich eben ein anderes Verständnis von Partnerschaft.

so sehe ich das auch...jedoch wenn der ehemann dann ausbüxt, betrügt...warum wird ihm hinterhergejammert - die geliebte beschimpft.
er hatte dann wohl ein anderes verständnis von partnerschaft - was hat das mit der geliebten zu tun?
ich bin nicht dumm zu glauben, dass mann das nicht wiederholen kann. auch die geliebte wird (vielleicht) einmal die rolle der ehefrau - egal ob verheiratet oder nicht - einnehmen und (vielleicht) passiert dann das gleiche. ja und dann...(vielleicht) sucht der "betrüger" auch wieder die flucht.
das leben ist nicht vorhersehbar. ich halte immer noch an der aussage fest, dass wir keine besitzansprüche stellen dürfen. jeder ist für sich verantwortlich und eine ehe, in der ein teil ausbricht ist für mich nicht intakt. egal aus welchen gründen.
ich habe meinen mann verlassen, mit drei kindern bin ich nach 13 jahren ehe gegangen - nein, er hat mich nicht betrogen, er hat mich nicht mehr geliebt und wir haben nebeneinander gelebt. da bin ich lieber alleine als zu zweit einsam. meinen "freund" habe ich erst später in meinem leben gehabt. ich würde keine ehe, partnerschaft wollen in der ich nicht geliebt werde. und werde ich geliebt, wenn ich betrogen werde.
ich bin auch eine frau und mir kann es auch passieren, dass ich betrogen werde. ich werde dann nicht jammern und die schuld der geliebten zuschieben...weiß ich doch wie so etwas entsteht. ich werde auch die schuld nicht bei mir suchen - ich werde akzeptieren, dass ein gemeinsamer abschnitt zu ende ist und traurig sein. aber nach einiger zeit bietet das leben andere dinge - das muss kein neuer partner sein. so schnell liebt es sich nicht mehr...aber ich habe meine kinder, meinen beruf, mein haus und vor allem mein leben.
viel glück an alle frauen, egal ob geliebte, ex-ehefrauen oder noch-ehefrauen, betrogene ehefrauen - wir sind doch alle frauen die lieben - auf welcher seite wir stehen - ich habe es mir so nicht ausgesucht. ich liebe.

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1. Oktober 2007 um 10:16
In Antwort auf sursulapitschi

Danke Moosi,
weiß auch nicht, was sie da raus gelesen hat. Hatte mich in meinem ersten Beitrag eigentlich echt bemüht, relativ neutral meine Standpunkte zu erläutern.
Hat ihr wohl nicht gepasst. Sie hat ja schon sehr genaue Vorstellungen davon, was sie hören will.

@usrsulapitschi und @moosi "weiß auch nicht..."
kann ich dir sagen, was ich raus gelesen habe. dass du gefrustet bist, weil du betrogen wurdest. da muss ich nicht mal deine geschichte kennen.
und ob mir deine bemerkungen, die du hier öffentlich mit moosi ausdiskutierst - und nicht mit ihr per privatkontakt - passen...grins, das weißt du auch. glückwunsch für diese feststellung.

ich habe hier um rat gebeten, wollte einen erfahrungsaustausch. keine antworten betrogener ehefrauen. das ist doch klar, dass das eine andere seite ist.
bleib doch auf deiner seite - tausche dich mit moosi und den anderen frauen aus, die auf die geliebte schimpfen und den ex-ehemann.

du kennst mich nicht und bildest dir ein urteil - steckst mich in eine schublade und jede andere geliebte auch. wir sind böse und die exefrauen gut.
so einfach ist das nicht - wir lieben alle und haben in unserem leben alle gute und schlechte zeiten mitgemacht. und als geliebte...glaubst du es ist sosssssssssoooo schön.

bist doch auch frau, liebst doch auch mit dem ganzen herzen. hast halt glück gehabt, dass du nicht die "geliebte" warst - sondern die offizielle frau an seiner seite.
ich will weder dich noch andere frauen angreifen - bleibt einfach auf eurer seite ... da habt ihr dann jegliches verständnis und müsst eich nicht mir der bösen geliebten herumstreiten.

ich stehe fest mit beiden beinen auf dem boden, erziehe meine drei kinder alleine, bin gut in meinem beruf, (wie du erkennen kannst habe ich mein selbstbewusstsein nicht verloren )bewältige mein leben alleine, muss meine "frau" stehen. das alleine berechtigt mich dazu "...Sie hat ja schon sehr genaue Vorstellungen davon, was sie hören will." mir hilft keiner und deine aussage trifft mich nicht. wenn ich keine vorstellungen hätte von meinem leben...wer dann??? ich denke viel. das ist manchmal von vorteil und verbissene antworten sind beleidigend. egal ob du es rauslesen kannst aus deinen antworten oder es als "realtiv neutral..." darstellen möchtest.

ich wusste deine geschichte nicht und konnte sie doch zwischen den zeilen rauslesen.
bleib auf deiner seite...bei deiner fraktion

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1. Oktober 2007 um 10:27
In Antwort auf agapi1959

Finde es sehr bezeichnend...für alle betrogenen ehefrauen zum lesen...
....Und ist es nicht normal, dass im Leben eines Paares Zeiten gibt, in denen man nicht seine gesamten Energien auf den anderen fokussieren kann? In denen zwangsläufig eine gewisse Distanz auftritt, wenn eins der Kinder schwer krank ist, oder man Angehörige pflegen muss, wenn eines der Kinder verhaltensauffällig ist, Schwierigkeiten in der Schule hat, einer der Partner arbeitslos wird, und und und...
Es gibt tausend Situationen, in denen man sich gedanklich viel mit etwas anderem als dem Partner beschäftigen muss, meiner Meinung nach sind das aber genau auch die Situationen, in denen sich eine Partnerschaft bewähren sollte. In guten wie in schlechten Zeiten, wie es so schön heißt.

Und wenn ich von meinem Partner nur in guten Zeiten Ehrlichkeit und Treue erwarten darf, und sobald ich meine gesamten Kapazitäten nicht mehr auf sein Wohl richten kann, dies als Rechtfertigung gesehen wird, mich zu belügen und zu betrügen, dann habe ich eben ein anderes Verständnis von Partnerschaft.

so sehe ich das auch...jedoch wenn der ehemann dann ausbüxt, betrügt...warum wird ihm hinterhergejammert - die geliebte beschimpft.
er hatte dann wohl ein anderes verständnis von partnerschaft - was hat das mit der geliebten zu tun?
ich bin nicht dumm zu glauben, dass mann das nicht wiederholen kann. auch die geliebte wird (vielleicht) einmal die rolle der ehefrau - egal ob verheiratet oder nicht - einnehmen und (vielleicht) passiert dann das gleiche. ja und dann...(vielleicht) sucht der "betrüger" auch wieder die flucht.
das leben ist nicht vorhersehbar. ich halte immer noch an der aussage fest, dass wir keine besitzansprüche stellen dürfen. jeder ist für sich verantwortlich und eine ehe, in der ein teil ausbricht ist für mich nicht intakt. egal aus welchen gründen.
ich habe meinen mann verlassen, mit drei kindern bin ich nach 13 jahren ehe gegangen - nein, er hat mich nicht betrogen, er hat mich nicht mehr geliebt und wir haben nebeneinander gelebt. da bin ich lieber alleine als zu zweit einsam. meinen "freund" habe ich erst später in meinem leben gehabt. ich würde keine ehe, partnerschaft wollen in der ich nicht geliebt werde. und werde ich geliebt, wenn ich betrogen werde.
ich bin auch eine frau und mir kann es auch passieren, dass ich betrogen werde. ich werde dann nicht jammern und die schuld der geliebten zuschieben...weiß ich doch wie so etwas entsteht. ich werde auch die schuld nicht bei mir suchen - ich werde akzeptieren, dass ein gemeinsamer abschnitt zu ende ist und traurig sein. aber nach einiger zeit bietet das leben andere dinge - das muss kein neuer partner sein. so schnell liebt es sich nicht mehr...aber ich habe meine kinder, meinen beruf, mein haus und vor allem mein leben.
viel glück an alle frauen, egal ob geliebte, ex-ehefrauen oder noch-ehefrauen, betrogene ehefrauen - wir sind doch alle frauen die lieben - auf welcher seite wir stehen - ich habe es mir so nicht ausgesucht. ich liebe.

@agapi
wo bitte, in irgendeinem meiner Beiträge, habe ich geschrieben, dass die Geliebte an irgend etwas schuld ist?
Ich habe mich bei all meinen Darstellungen auf die Beziehung der Ehepartner bezogen, habe die Ansprüche dargelegt, die ich an eine Beziehung und meinen Partner.

Bitte projiziere deine eigenen Schuldgefühle nicht auf meine Aussagen.

Nimm vielleicht erst mal das rote Tuch ab, wenn dir eine betrogene Ehefrau von ihren Erfahrungen berichtet. Diese Schilderungen gehen nicht gegen dich, sondern sollen versuchen, dir die Dinge mal von der anderen Seite aus zu beleuchten.

Weder jammere ich, noch gebe ich der Geliebten Schuld, noch stelle ich einen Besitzanspruch an meinem Mann, noch will ich in einer Partnerschaft leben, in der ich nicht geliebt werde, all das sind Dinge, die du hinein interpretiert hast, wahrscheinlich weil es so in dein Weltbild passt, eine betrogene Ehefrau muss halt so sein...

Du bist es, die ständig mit dem Begriff "Schuld" um sich wirft und krampfhaft versucht, sich selbst und den Betrüger aus der Verantwortung zu entlassen und sie der Ehefrau zuzuschieben.

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1. Oktober 2007 um 10:36
In Antwort auf agapi1959

@usrsulapitschi und @moosi "weiß auch nicht..."
kann ich dir sagen, was ich raus gelesen habe. dass du gefrustet bist, weil du betrogen wurdest. da muss ich nicht mal deine geschichte kennen.
und ob mir deine bemerkungen, die du hier öffentlich mit moosi ausdiskutierst - und nicht mit ihr per privatkontakt - passen...grins, das weißt du auch. glückwunsch für diese feststellung.

ich habe hier um rat gebeten, wollte einen erfahrungsaustausch. keine antworten betrogener ehefrauen. das ist doch klar, dass das eine andere seite ist.
bleib doch auf deiner seite - tausche dich mit moosi und den anderen frauen aus, die auf die geliebte schimpfen und den ex-ehemann.

du kennst mich nicht und bildest dir ein urteil - steckst mich in eine schublade und jede andere geliebte auch. wir sind böse und die exefrauen gut.
so einfach ist das nicht - wir lieben alle und haben in unserem leben alle gute und schlechte zeiten mitgemacht. und als geliebte...glaubst du es ist sosssssssssoooo schön.

bist doch auch frau, liebst doch auch mit dem ganzen herzen. hast halt glück gehabt, dass du nicht die "geliebte" warst - sondern die offizielle frau an seiner seite.
ich will weder dich noch andere frauen angreifen - bleibt einfach auf eurer seite ... da habt ihr dann jegliches verständnis und müsst eich nicht mir der bösen geliebten herumstreiten.

ich stehe fest mit beiden beinen auf dem boden, erziehe meine drei kinder alleine, bin gut in meinem beruf, (wie du erkennen kannst habe ich mein selbstbewusstsein nicht verloren )bewältige mein leben alleine, muss meine "frau" stehen. das alleine berechtigt mich dazu "...Sie hat ja schon sehr genaue Vorstellungen davon, was sie hören will." mir hilft keiner und deine aussage trifft mich nicht. wenn ich keine vorstellungen hätte von meinem leben...wer dann??? ich denke viel. das ist manchmal von vorteil und verbissene antworten sind beleidigend. egal ob du es rauslesen kannst aus deinen antworten oder es als "realtiv neutral..." darstellen möchtest.

ich wusste deine geschichte nicht und konnte sie doch zwischen den zeilen rauslesen.
bleib auf deiner seite...bei deiner fraktion

Freue mich auf ehrliche antworten - auch wenn sie weh tun werden und manchmal unfair sind - danke
den zusatz - ehefrauen ausgeschlossen - hast du vergessen zu erwähnen. fyi, wir befinden uns in einem öffentlichen forum.

komm agapi, ich weiß jetzt echt nicht was das soll. zwischen sursu und moosi fand doch keine diskussion statt. ganz davon abgesehen finde ich das statement von sursu weder anschuldigend noch beleidigend.
ich finde deine unterstellungen völlig überflüssig und unangebracht.

vllt. sind die richtigen fragen gestellt worden und dich wühlt das zu sehr auf?

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1. Oktober 2007 um 13:09

HaHa...
Super cp!
Ehrliche, harte Worte, die es auf den Punkt bringen!

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1. Oktober 2007 um 13:26
In Antwort auf agapi1959

@usrsulapitschi und @moosi "weiß auch nicht..."
kann ich dir sagen, was ich raus gelesen habe. dass du gefrustet bist, weil du betrogen wurdest. da muss ich nicht mal deine geschichte kennen.
und ob mir deine bemerkungen, die du hier öffentlich mit moosi ausdiskutierst - und nicht mit ihr per privatkontakt - passen...grins, das weißt du auch. glückwunsch für diese feststellung.

ich habe hier um rat gebeten, wollte einen erfahrungsaustausch. keine antworten betrogener ehefrauen. das ist doch klar, dass das eine andere seite ist.
bleib doch auf deiner seite - tausche dich mit moosi und den anderen frauen aus, die auf die geliebte schimpfen und den ex-ehemann.

du kennst mich nicht und bildest dir ein urteil - steckst mich in eine schublade und jede andere geliebte auch. wir sind böse und die exefrauen gut.
so einfach ist das nicht - wir lieben alle und haben in unserem leben alle gute und schlechte zeiten mitgemacht. und als geliebte...glaubst du es ist sosssssssssoooo schön.

bist doch auch frau, liebst doch auch mit dem ganzen herzen. hast halt glück gehabt, dass du nicht die "geliebte" warst - sondern die offizielle frau an seiner seite.
ich will weder dich noch andere frauen angreifen - bleibt einfach auf eurer seite ... da habt ihr dann jegliches verständnis und müsst eich nicht mir der bösen geliebten herumstreiten.

ich stehe fest mit beiden beinen auf dem boden, erziehe meine drei kinder alleine, bin gut in meinem beruf, (wie du erkennen kannst habe ich mein selbstbewusstsein nicht verloren )bewältige mein leben alleine, muss meine "frau" stehen. das alleine berechtigt mich dazu "...Sie hat ja schon sehr genaue Vorstellungen davon, was sie hören will." mir hilft keiner und deine aussage trifft mich nicht. wenn ich keine vorstellungen hätte von meinem leben...wer dann??? ich denke viel. das ist manchmal von vorteil und verbissene antworten sind beleidigend. egal ob du es rauslesen kannst aus deinen antworten oder es als "realtiv neutral..." darstellen möchtest.

ich wusste deine geschichte nicht und konnte sie doch zwischen den zeilen rauslesen.
bleib auf deiner seite...bei deiner fraktion

Was soll das?
du willst ein forum nur für geliebte - dann such dir eins - hier bist du verkehrt!

dieses forum lebt von allen drei seiten - auch die betrüger melden sich hier zu wort und sind willkommen. aus diesem bunten erfahrungsbereich lernen wir.

sursu hatte dir fragen gestellt die dir in deiner situation helfen sollten. sie sind weder böse gemeint noch greifen sie dich an. aber du willst gar nicht darüber nachdenken, oder?

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1. Oktober 2007 um 13:32

@cp und mit"streiterinnen"
diese ordinäre sprache spricht nicht für euch. auf solche kommentare lege ich keinen wert. will hier einen austausch und keine fakalsprache.
jaja....schreibt mal schön euren kommentar...und haltet euch einen spiegel vor, wenn ihr es nicht lassen könnt

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