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Geliebte eines Familienvaters

5. Januar 2007 um 22:30 Letzte Antwort: 9. Januar 2007 um 8:16

Dies ist an alle Geliebte gerichtet:

Wenn Ihr von Anfang an wisst, worauf Ihr Euch bei einer Affäre einlasst (z. B. dass er seine Familie nicht verlassen wird), könnt Ihr das akzeptieren? Oder wann beginnt das Gefühl, dass man mehr will?

Also, ich habe seit gut 1,5 Monaten eine Affäre mit einem verheirateten Mann. Ein Jahr lang haben wir uns angenähert, bis es passiert ist.
Im Moment bin ich zufrieden mit der Situation. Es ist ja auch der besondere Reiz, dass man sich nicht immer sehen kann. Trotzdem sehen wir uns häufig, manchmal 3x pro Woche.
Kann ich jetzt noch alles akzeptieren, weil ich ihn so oft bei mir habe?

Ich fürchte mich vor dem Tag, an dem ich mehr will. Oder nicht mehr akzeptieren kann, dass er zu seiner Familie zurückkehrt...

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5. Januar 2007 um 23:21

Es wird passieren...
zu 90%!!! Am Anfang ist es der Reiz den Unbekannten und Neuen...wenn du Gefühle entwickelst, kannst du darauf warten...bei mir war es schneller da, als ich es je gedacht hätte nach 9 Monaten konnte ich nicht mehr - und es tut verdammt weh!!! Ich bin aber auch dankbar, für die schönste Zeit, die ich jeh mit einem Partner erleben durfte und das kann mir niemand nehmen

LG

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6. Januar 2007 um 11:21
In Antwort auf shanta_12553806

Es wird passieren...
zu 90%!!! Am Anfang ist es der Reiz den Unbekannten und Neuen...wenn du Gefühle entwickelst, kannst du darauf warten...bei mir war es schneller da, als ich es je gedacht hätte nach 9 Monaten konnte ich nicht mehr - und es tut verdammt weh!!! Ich bin aber auch dankbar, für die schönste Zeit, die ich jeh mit einem Partner erleben durfte und das kann mir niemand nehmen

LG

90 %?
Dann bleiben ja noch 10 % Hoffnung.

Gefühle sind da. Auf beiden Seiten. Sonst könnte ich das nicht. Aber ich - für meinen Teil - bremse mich, wo es geht. Und im Moment geht es noch. Ich bin mir der Umstände zu sehr bewusst.

Er sagt, er wolle nicht, dass ich mich ausgenutzt fühlen würde. Denn von außen betrachtet, würde die Situation nicht gerade fair mir gegenüber aussehen. Er sitzt im sicheren Nest und kommt ab und zu raus, um sich zu nehmen, was er will. Seine Worte.

Ich sehe das nicht ganz so. Immerhin wusste ich, worauf ich mich einlasse...

Mittlerweile reden wir nicht ehr so oft darüber, dass das alles eigentlich keine Zukunft hat. Wir genießen... Und das gefällt mir. So soll es bleiben, denn ich fürchte, dass Du Recht hast. Das dicke Ende kommt. Seine Frau wird ihn sicher nicht verlassen, sollte sie doch davon erfahren. Deshalb werde ich noch ganz schön leiden.

Na ja, zu spät. Darüber hätte ich mir vorher Gedanken machen sollen.

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6. Januar 2007 um 11:28
In Antwort auf an0N_1194588799z

90 %?
Dann bleiben ja noch 10 % Hoffnung.

Gefühle sind da. Auf beiden Seiten. Sonst könnte ich das nicht. Aber ich - für meinen Teil - bremse mich, wo es geht. Und im Moment geht es noch. Ich bin mir der Umstände zu sehr bewusst.

Er sagt, er wolle nicht, dass ich mich ausgenutzt fühlen würde. Denn von außen betrachtet, würde die Situation nicht gerade fair mir gegenüber aussehen. Er sitzt im sicheren Nest und kommt ab und zu raus, um sich zu nehmen, was er will. Seine Worte.

Ich sehe das nicht ganz so. Immerhin wusste ich, worauf ich mich einlasse...

Mittlerweile reden wir nicht ehr so oft darüber, dass das alles eigentlich keine Zukunft hat. Wir genießen... Und das gefällt mir. So soll es bleiben, denn ich fürchte, dass Du Recht hast. Das dicke Ende kommt. Seine Frau wird ihn sicher nicht verlassen, sollte sie doch davon erfahren. Deshalb werde ich noch ganz schön leiden.

Na ja, zu spät. Darüber hätte ich mir vorher Gedanken machen sollen.

Zu spät...
ich kanne das, man redet nicht mehr so oft darüber, aber in deinem kopf wird es immer mehr eine zentrale rolle einnehmen...dann kommt der punkt, an dem du nicht mehr so genießen kannst, weil Du ständig daran denken musst, es bremst dich...und dann ist es zeit über eine änderung nachzudenken
jede von uns weiss, auf was sie sich einläßt, nur das herz kannst du nicht steuern!
Liebe grüsse

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6. Januar 2007 um 11:38
In Antwort auf shanta_12553806

Zu spät...
ich kanne das, man redet nicht mehr so oft darüber, aber in deinem kopf wird es immer mehr eine zentrale rolle einnehmen...dann kommt der punkt, an dem du nicht mehr so genießen kannst, weil Du ständig daran denken musst, es bremst dich...und dann ist es zeit über eine änderung nachzudenken
jede von uns weiss, auf was sie sich einläßt, nur das herz kannst du nicht steuern!
Liebe grüsse

Komisch
Ja, kann man nicht. Auch wenn man es sollte.

Gestern sagte er, man könne nicht wissen, wie sich alles entwickelt. Nichts sei für die Ewigkeit. Ich weiß nicht, ob er das nun auf uns oder auf seine Ehe bezogen hat.

Also, mal so ganz nüchtern betrachtet, weiß ich nicht, ob wir ein gutes Paar wären, das eine lange Zukunft hat. Ich sehe es schon so, dass es für ihn primär der Reiz des Neuen ist. Seine Frau ist älter als er, d. h. dass sie und mich 15 Jahre trennen.

Interesse an ihm hatte ich schon ein paar Monate. Aber ich dachte eher in Richtung Freundschaft, erst später an mehr. Plötzlich veränderte sich sein Verhalten. Er "öffnete" sich.

Als ich ihn fragte, was seine Meinung geändert hätte, sagte er, dass er gedacht hatte, ich würde ihn verarschen. Er hätte es nicht für möglich gehalten, dass ich - die "doch jeden Mann haben kann" - mich ausgerechnet für ihn interessieren würde.

Schmeichelhaft... für ihn.

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9. Januar 2007 um 8:16

...
Ich bin mit meiner Affaire mehr als glücklich, aber trotzdem habe ich Angst davor das ich irgendwann dann doch will, das wir die Wocheneneden zusammen verbringen oder das er nicht Abends nach Hause muss!
Auf der anderen Seit gibt es für mich im Moment nach einer anstrengenden Beziehung nichts schöneres als auch mal zu sagen: Ich will allein sein... Ganz allein!
Ich denke man kann es bis zu einem gewissem punkt sehr gut akzeptieren den anderen nicht so häufig zu sehen... Und wenn es über diesen punkt hinaus geht sollte man reden! Wenn er dann lieber bei der Frau oder sogar Familie bleiben will. Sollte man dringenst einen Schlussstrich ziehen, denn man selbst sollte einem am wichtigsten sein! Und es tut nur weh, darauf zu hoffen das er sich doch noch umentscheidet!

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