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Geliebte bleiben Geliebte

2. Februar 2007 um 21:57

weil sie beziehungsunfähig sind. Sie suchen sich einen gebundenen Partner aus, weil sie nicht in der Lage sind einen Mann mit ernsten Absichten kennenzulernen und Männer hauptsächlich durch sexuelle Reize anstatt durch Charakter und Gespräche für sich gewinnen.

Sie beginnen Ihre "Beziehung" durch Lug und Trug und selbst wenn sie es schaffen den Mann für sich zu gewinnen ist die Beziehung zum Scheitern verurteilt, weil die Fundamente auf denen sie aufbaut nichts mit Vertrauen, Ehrlichkeit und Treue zu tun haben.

Wenn eine Geliebte wirklich mal eine normale Beziehung führen will, muß sie aufhören Geliebte zu sein, sich Eigenschaften zulegen, die für eine glückliche Beziehung nötig sind und ganz von vorne anfangen. Dazu muß sie erstmal ihre Komplexe überwinden und einsehen, daß sie sich in die Rolle der Geliebten begibt, weil es ihr Ego steigert gegen eine andere Frau Erfolg zu haben. Eine Beziehung sollte aber nicht in einem Konkurrenzkampf anfangen, sondern in einem ernsthaften Kennenlernen.

Der Ehemann sieht nämlich die Geliebte von Anfang an mit weniger scharfen Kriterien an, weil er ja nicht die Frau fürs Leben sucht, sondern nur ein paar Eigenschaften, die seiner Frau fürs Leben, die er schon hat, fehlen. Und das ist meistens nur etwas mehr Power im Bett, die bei ihrer Frau durch die Jahre verloren gegangen ist.

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2. Februar 2007 um 22:03

Genau so ist das und nicht anderes
super text
lg

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2. Februar 2007 um 22:44
In Antwort auf thalia_11926596

Genau so ist das und nicht anderes
super text
lg

...
Ich bin keine,aber was ist, wenn eine Geliebte ganrnichts anders möchte,als die "Lücke" zu sein und sich damit völlig zufrieden gibt ?!
Dann ist sie vielleicht doch immer noch besser dran, als die Betrogene.

LG

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3. Februar 2007 um 0:38

Sehr viel wahres dran
Also es gibt einige Geliebte, die wollen die sexuelle Abwechslung und distanzieren sich vehement von Gefühlen. Diese sind hier ausgenaommen, da sie tatsächlich mit so einer Affäre mit einem verheirateten Mann gut davonkommen können. Moralapostel werd zumindest ich hier nicht machen - jeder ist für sich selbst verantwortlich.

Den allermeisten allerdings geht es um Liebe und sie wollen den Ehemann für sich haben. Das jedoch ist zum Scheitern verurteilt. Zum Einen liefern sie - wie gesagt - mit ihren Charaktereigenschaften offensichtlich eben gerade nur die Bedingungen für Geliebte-sein. Zum anderen - sollte sie tatsächlich den Ehemann gewinnen, wird er es mit ihr später genauso machen wie mit seiner Ehefrau.

Hier in diesem Forum wurde schon ziemlich heftig und dreist, teils beleidigend auf die Geliebten eingehackt. Nichtsdestotrotz könnte es sogar hilfreich sein, wenn die Geliebten (denen es nicht um reinen Sex geht) endlcih kapieren, dass ihre Einstellung auf Dauer für sie selber nur unbefriedigend sein kann.

Das soll beileibe kein Angriff auf diejenigen sein. Sie sollten sich nur mal mit den nüchternen Realitäten auseinandersetzen. Und lieber ein Ende mit Schrecken als Ende ...

MFG

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3. Februar 2007 um 10:20

Geliebte wird immer zweite sein
der erste text finde ich super und wenn hat das eine betrogene frau geschrieben-was ist dann?mein respekt vor ihr!liebe und betrug passt nicht zusammen und da meine ich wohl die geliebten!
lg

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3. Februar 2007 um 14:07

Ich liebe Verallgemeinerungen
Es gibt nicht "DIE" Geliebte, genausowenig wie es "DIE" Ehefrau gibt!

Ich bin seit 8 Jahren Geliebte- und so beziehungsunfähig, dass ich mit meinem Mann erst seit 30 Jahren zusammenlebe.

LG
Susa

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3. Februar 2007 um 14:50
In Antwort auf aisha_12868469

Ich liebe Verallgemeinerungen
Es gibt nicht "DIE" Geliebte, genausowenig wie es "DIE" Ehefrau gibt!

Ich bin seit 8 Jahren Geliebte- und so beziehungsunfähig, dass ich mit meinem Mann erst seit 30 Jahren zusammenlebe.

LG
Susa

Naja,
es ist ja nun auch nicht gerade ein Zeichen für die Beziehungsfähigkeit einer Ehefrau, wenn sie seit 8 (!) Jahren einen Geliebten hat.
Kann mir nicht vorstellen, dass deine Ehe gut läuft und ihr eure Probleme mit gegenseitiger Achtung und Vertrauen bespricht (was für mich ein Zeichen von Beziehungfähigkeit wäre)...

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3. Februar 2007 um 15:08

@vanilla
du bist ja erst 23, ich meine mich zu erinnern, dass du vorher erst eine lange Beziehung von 5 Jahren hattest, in der dich dein Freund aber immer wieder betrogen hat?
Und nun bist du also Geliebte..

Vielleicht solltest du mal über deine Beziehungsmuster nachdenken?

Nicht jeder, der lange in einer Beziehung ausgeharrt hat, ist deswegen beziehungsfähig. Siehe den Beitrag von Susabe oben. Allein an der Länge einer Partnerschaft kann man Beziehungsfähigkeit sicher nicht festmachen, sondern eher an der Qualität und Intensität.

Und ich würde meinen, dass bei der Beziehung Geliebte-Betrüger ein paar ganz grundlegende Seiten einer stabilen und qualitätsvollen Beziehung fehlen - nämlich das gegenseitige Erleben im Alltag, das Zusammenwachsen in einem gemeinsamem Umfeld und der Aufbau eines gemeinsamen sozialen Lebensraums. Aufgrund der Heimlichkeit der Beziehung und der Tatsache, dass die von mir genannten Bereiche im Leben des Betrügers schon besetzt sind, bleibt die Beziehung zwischen Geliebter und Betrüger auf nur wenige Bereiche beschränkt, meistens Sex und emotionale Nähe.
Und das sind ja genau die Bereiche, die man auch ohne anstrengende "Beziehungsarbeit" leben kann, die einen zu nichts verpflichten und die sich nicht unter Alltagsbedingungen bewähren müssen.

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3. Februar 2007 um 15:33
In Antwort auf sursulapitschi

Naja,
es ist ja nun auch nicht gerade ein Zeichen für die Beziehungsfähigkeit einer Ehefrau, wenn sie seit 8 (!) Jahren einen Geliebten hat.
Kann mir nicht vorstellen, dass deine Ehe gut läuft und ihr eure Probleme mit gegenseitiger Achtung und Vertrauen bespricht (was für mich ein Zeichen von Beziehungfähigkeit wäre)...

...
was genau ist denn beziehungsunfähig (bzw beziehungsfähig) ?!
Ist es ein Mann der seine Partnerin betrügt..ist es eine Geliebte die sich "nur" auf gebundene Männer einläßt.. oder gar eine Frau die(unbewußt?)ihren Partner dazu bereit sein läßt, für einen Seitensprung oder eine Affäre alles auf's Spiel zu setzen-wodurch auch immer?! ...
Ich denke es hängt immer von den jeweiligen Partnern ab die sich finden...Nicht Jeder kann doch mit Jedem.
Wenn man mich als beziehungsunfähig bezeichnen würde, hieße das,dass ich nicht in der Lage wäre, mit irgendeinem Menschen eine Beziehung einzugehen.Dann finde ich DEN Mann mit dem es einfach paßt und bin es auf einmal? Und das, ohne mir eine neue Eigenschaft zugelegt zu haben..
Ich finde Pauschalisierungen einfach schade für alle Beteiligten.

LG
Daduna


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3. Februar 2007 um 15:51
In Antwort auf honour_11974462

...
was genau ist denn beziehungsunfähig (bzw beziehungsfähig) ?!
Ist es ein Mann der seine Partnerin betrügt..ist es eine Geliebte die sich "nur" auf gebundene Männer einläßt.. oder gar eine Frau die(unbewußt?)ihren Partner dazu bereit sein läßt, für einen Seitensprung oder eine Affäre alles auf's Spiel zu setzen-wodurch auch immer?! ...
Ich denke es hängt immer von den jeweiligen Partnern ab die sich finden...Nicht Jeder kann doch mit Jedem.
Wenn man mich als beziehungsunfähig bezeichnen würde, hieße das,dass ich nicht in der Lage wäre, mit irgendeinem Menschen eine Beziehung einzugehen.Dann finde ich DEN Mann mit dem es einfach paßt und bin es auf einmal? Und das, ohne mir eine neue Eigenschaft zugelegt zu haben..
Ich finde Pauschalisierungen einfach schade für alle Beteiligten.

LG
Daduna


Liebe Daduna,
weiß nicht, wie du Pauschalisierung definierst, in meinem Beitrag habe ich lediglich geschrieben, dass ICH mir nicht vorstellen kann, dass die Ehe von Susabe gut läuft und dass sich für MICH Beziehungsfähigkeit durch einen achtungsvollen Umgang und das Besprechen von Problemen auszeichnet. Ich persönlich sehe das langjährige Führen einer heimlichen Außenbeziehung als Betrug am Partner, dem ich dadurch nicht den Respekt und die Bereitschaft zur Auseinandersetzung entgegenbringe, der Beziehungsfähigkeit ausmacht, nach meiner Definition.

Das sieht wahrscheinlich jeder anders, ich habe einfach meine Meinung dazu geäußert. Gut möglich, dass du eine andere Meinung hast, aber deswegen meine Sichtweise als Pauschalisierung abzutun, finde ich schade und der Diskussion auch nicht besonders dienlich.

Ich würde Beziehungsunfähigkeit z. B. auch als Angst vor zuviel Nähe definieren, die Unfähigkeit, sich wirklich auf jemanden einzulassen. Und kann mir vorstellen, dass für solche Menschen die Position als Geliebte (oder auch als Betrüger) relativ vorteilhaft ist, da die Nähe zeitlich und emotional beschränkt ist und nicht mit langfristigen Verpflichtungen einhergeht.
Wiederum nur meine persönliche Meinung.

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3. Februar 2007 um 16:09
In Antwort auf sursulapitschi

Liebe Daduna,
weiß nicht, wie du Pauschalisierung definierst, in meinem Beitrag habe ich lediglich geschrieben, dass ICH mir nicht vorstellen kann, dass die Ehe von Susabe gut läuft und dass sich für MICH Beziehungsfähigkeit durch einen achtungsvollen Umgang und das Besprechen von Problemen auszeichnet. Ich persönlich sehe das langjährige Führen einer heimlichen Außenbeziehung als Betrug am Partner, dem ich dadurch nicht den Respekt und die Bereitschaft zur Auseinandersetzung entgegenbringe, der Beziehungsfähigkeit ausmacht, nach meiner Definition.

Das sieht wahrscheinlich jeder anders, ich habe einfach meine Meinung dazu geäußert. Gut möglich, dass du eine andere Meinung hast, aber deswegen meine Sichtweise als Pauschalisierung abzutun, finde ich schade und der Diskussion auch nicht besonders dienlich.

Ich würde Beziehungsunfähigkeit z. B. auch als Angst vor zuviel Nähe definieren, die Unfähigkeit, sich wirklich auf jemanden einzulassen. Und kann mir vorstellen, dass für solche Menschen die Position als Geliebte (oder auch als Betrüger) relativ vorteilhaft ist, da die Nähe zeitlich und emotional beschränkt ist und nicht mit langfristigen Verpflichtungen einhergeht.
Wiederum nur meine persönliche Meinung.

Ich gebe dir recht...
...dass der Eindruck entstehen kann, dass meine Ehe schlecht läuft. Aber das ist nicht so. Das eine schließt das andere nicht aus. Wir "arbeiten" sehr viel an unserer Beziehung, haben ein herzliches und liebevolles Miteinander. Natürlich wird es jetzt hier wieder Leute geben, die dann darauf rumreiten, warum ich bei einer normal funtionierenden Ehe dann auch noch Geliebte bin, aber ich fürchte, dass das hier nur wenige verstehen werden. Der Hauptgrund ist ganz einfach die Tatsache, dass ich beide Männer liebe- so wie mein Freund auch seine Frau liebt.

Ich komme mir hier manchmal etwas exotisch vor, weil ich eine ebenfalls gebundene Geliebte bin, aber Tatsache ist, dass es sehr sehr viele Menschen gibt, die so leben (müssen). Für mich wäre es am Schönsten, wenn ich beide Beziehungen offen leben könnte, aber da verschluckt sich leider die Gesellschaft an ihrer eigenen Moral.

Ich habe übrigens kein Problem damit, wenn Menschen solche Fragen stellen, andere Sichtweisen haben- ich finde deine Art, damit umzugehen, angenehm und deshalb antworte ich dir auch gern. Letzten Endes bin ich auch hier, um meine eigene Situation immer wieder zu reflektieren und zu hinterfragen

LG
Susa

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3. Februar 2007 um 16:13
In Antwort auf aisha_12868469

Ich gebe dir recht...
...dass der Eindruck entstehen kann, dass meine Ehe schlecht läuft. Aber das ist nicht so. Das eine schließt das andere nicht aus. Wir "arbeiten" sehr viel an unserer Beziehung, haben ein herzliches und liebevolles Miteinander. Natürlich wird es jetzt hier wieder Leute geben, die dann darauf rumreiten, warum ich bei einer normal funtionierenden Ehe dann auch noch Geliebte bin, aber ich fürchte, dass das hier nur wenige verstehen werden. Der Hauptgrund ist ganz einfach die Tatsache, dass ich beide Männer liebe- so wie mein Freund auch seine Frau liebt.

Ich komme mir hier manchmal etwas exotisch vor, weil ich eine ebenfalls gebundene Geliebte bin, aber Tatsache ist, dass es sehr sehr viele Menschen gibt, die so leben (müssen). Für mich wäre es am Schönsten, wenn ich beide Beziehungen offen leben könnte, aber da verschluckt sich leider die Gesellschaft an ihrer eigenen Moral.

Ich habe übrigens kein Problem damit, wenn Menschen solche Fragen stellen, andere Sichtweisen haben- ich finde deine Art, damit umzugehen, angenehm und deshalb antworte ich dir auch gern. Letzten Endes bin ich auch hier, um meine eigene Situation immer wieder zu reflektieren und zu hinterfragen

LG
Susa

Danke Susa,
das hast du sehr schön und offen geschrieben.

Dann würde ich dir gern noch ein paar Fragen stellen. Weiß dein Mann von deiner Außenbeziehung? Und die Frau deines Freundes?

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3. Februar 2007 um 16:15
In Antwort auf sursulapitschi

Liebe Daduna,
weiß nicht, wie du Pauschalisierung definierst, in meinem Beitrag habe ich lediglich geschrieben, dass ICH mir nicht vorstellen kann, dass die Ehe von Susabe gut läuft und dass sich für MICH Beziehungsfähigkeit durch einen achtungsvollen Umgang und das Besprechen von Problemen auszeichnet. Ich persönlich sehe das langjährige Führen einer heimlichen Außenbeziehung als Betrug am Partner, dem ich dadurch nicht den Respekt und die Bereitschaft zur Auseinandersetzung entgegenbringe, der Beziehungsfähigkeit ausmacht, nach meiner Definition.

Das sieht wahrscheinlich jeder anders, ich habe einfach meine Meinung dazu geäußert. Gut möglich, dass du eine andere Meinung hast, aber deswegen meine Sichtweise als Pauschalisierung abzutun, finde ich schade und der Diskussion auch nicht besonders dienlich.

Ich würde Beziehungsunfähigkeit z. B. auch als Angst vor zuviel Nähe definieren, die Unfähigkeit, sich wirklich auf jemanden einzulassen. Und kann mir vorstellen, dass für solche Menschen die Position als Geliebte (oder auch als Betrüger) relativ vorteilhaft ist, da die Nähe zeitlich und emotional beschränkt ist und nicht mit langfristigen Verpflichtungen einhergeht.
Wiederum nur meine persönliche Meinung.

@sursulapitschi


Ich habe den Antwort-Button direkt unter deinem Beitrag angeklickt-eher unwillkürlich, weil es die letzte Antwort war die ich gelesen hatte.

Ich habe dich mit keinem Wort persönlich angesprochen. Ebensowenig habe ich deine Äußerungen als Pauschalisierungen abgetan.

Diese bezogen sich vielmehr auf den Ausgangsbeitrag , der m.E. (!) alle Geliebten pauschalisiert hat, auch wenn ich selbst keine bin.
Wenn der Eindruch entstanden ist das ich dich angesprochen habe, ist er falsch.

Gruß
Daduna

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3. Februar 2007 um 16:18
In Antwort auf honour_11974462

@sursulapitschi


Ich habe den Antwort-Button direkt unter deinem Beitrag angeklickt-eher unwillkürlich, weil es die letzte Antwort war die ich gelesen hatte.

Ich habe dich mit keinem Wort persönlich angesprochen. Ebensowenig habe ich deine Äußerungen als Pauschalisierungen abgetan.

Diese bezogen sich vielmehr auf den Ausgangsbeitrag , der m.E. (!) alle Geliebten pauschalisiert hat, auch wenn ich selbst keine bin.
Wenn der Eindruch entstanden ist das ich dich angesprochen habe, ist er falsch.

Gruß
Daduna

Na dann
ist ja alles gut.

Gruß
Sursu

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3. Februar 2007 um 16:21
In Antwort auf sursulapitschi

Na dann
ist ja alles gut.

Gruß
Sursu

...
..es tut mir wirklich leid wenn es so rüber gekommen ist.


Daduna

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3. Februar 2007 um 16:25

Na, wie schön einfach...
...dass man jeden menschen in eine schublade stecken kann. in welche gehöre ich denn?

- ich war geliebte, aber da war ich solo
- ich war 10 jahre mit einem mann zusammen und nun sind es 5 jahre und ich bin treu
- ich wurde in einer kurzen beziehung betrogen

was bin ich denn nun?

tigerle

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3. Februar 2007 um 16:33
In Antwort auf sursulapitschi

Danke Susa,
das hast du sehr schön und offen geschrieben.

Dann würde ich dir gern noch ein paar Fragen stellen. Weiß dein Mann von deiner Außenbeziehung? Und die Frau deines Freundes?


Nein, die beiden wissen leider nichts davon. Die Frau meines Freundes kann ich nicht einschätzen (obwohl ich sie kenne), aber aus vielen Gesprächen mit meinem Mann weiß ich sehr genau, dass er es nicht wissen WILL. Er hat z.B. mal irgendwann zu mir gesagt, er hätte das Gefühl gehabt, vor einem Jahr hätte es mal einen anderen Mann in meinem Leben gegeben. Auf meine Frage, warum er nichts gesagt habe und warum er noch bei mir sei, sagte er: "Weil es nichts gibt, was mich von Dir trennen kann. Ich liebe Dich und ich möchte sowas gar nicht wissen." Zum damaligen Zeitpunkt war ich -vorübergehend- von meinem Freund getrennt und ich habe keinen Sinn darin gesehen, meinem Mann mit etwas aus der Vergangenheit zu konfrontieren, das er nach eigener Aussage gar nicht wissen wollte. Später habe ich schon etliche Male sozusagen am Rand der Klippe gestanden und wollte es ihm sagen, aber ich habe es nicht geschafft. Das bedrückt mich sehr. Sicherlich kann man über unsere Beziehungsstruktur oder die Vogel-Strauß-Taktik meines Mannes diskutieren, aber ich denke, dass das an dieser Stelle zu komplex wird. Letztlich gerate ich dann bei so einem breiten Publikum und dem damit verbundenen Spektrum an Meinungen und auch Aggressionen sehr leicht an meine Grenze. Ich bin aber gern bereit, mich per PN weiter darüber zu unterhalten.

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3. Februar 2007 um 16:46
In Antwort auf aisha_12868469

Ich gebe dir recht...
...dass der Eindruck entstehen kann, dass meine Ehe schlecht läuft. Aber das ist nicht so. Das eine schließt das andere nicht aus. Wir "arbeiten" sehr viel an unserer Beziehung, haben ein herzliches und liebevolles Miteinander. Natürlich wird es jetzt hier wieder Leute geben, die dann darauf rumreiten, warum ich bei einer normal funtionierenden Ehe dann auch noch Geliebte bin, aber ich fürchte, dass das hier nur wenige verstehen werden. Der Hauptgrund ist ganz einfach die Tatsache, dass ich beide Männer liebe- so wie mein Freund auch seine Frau liebt.

Ich komme mir hier manchmal etwas exotisch vor, weil ich eine ebenfalls gebundene Geliebte bin, aber Tatsache ist, dass es sehr sehr viele Menschen gibt, die so leben (müssen). Für mich wäre es am Schönsten, wenn ich beide Beziehungen offen leben könnte, aber da verschluckt sich leider die Gesellschaft an ihrer eigenen Moral.

Ich habe übrigens kein Problem damit, wenn Menschen solche Fragen stellen, andere Sichtweisen haben- ich finde deine Art, damit umzugehen, angenehm und deshalb antworte ich dir auch gern. Letzten Endes bin ich auch hier, um meine eigene Situation immer wieder zu reflektieren und zu hinterfragen

LG
Susa

Liebe Susa!
Verschluckt sich "die Gesellschaft" an ihrer eigenen Moral oder sind es vielleicht doch eher Eure Partner?
Da weder Dein Mann noch die Frau Deines Freundes davon weiss, erscheint mir das zweite doch wahrscheinlicher... ;o)
Gruß,
biene

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3. Februar 2007 um 16:55

Das sehe ich aber etwas anders.
ich denke, eine geliebte ist zunächst mal eine geliebte, weil sie davon ausgeht, dass aus der vermeintlichen affäre mehr werden könnte. und das ist ja nunmal nicht das, was du beschreibst. somit fällt "beziehungsunfähigkeit" schon mal weg.

dass das mit der "richtigen" partnerschaft im geliebtendasein meistens nicht funktioniert, liegt ja nicht daran, dass die geliebte unfähig ist, eine beziehung aufzubauen. sondern schlichtweg daran, dass der "betrüger" seine frau/familie/partnerin nicht verlassen will - aus welchen gründen auch immer.

somit teile ich deine meinung keineswegs.

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4. Februar 2007 um 16:08

Och nö
deine bescheuerte einfältige denkweise nervt! geh spielen.

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4. Februar 2007 um 16:18
In Antwort auf nadra_12688218

Och nö
deine bescheuerte einfältige denkweise nervt! geh spielen.

Ah sicher
wieso bist du eine geliebte villeicht?naja die wahrcheit tut oft weh...

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4. Februar 2007 um 16:23
In Antwort auf thalia_11926596

Ah sicher
wieso bist du eine geliebte villeicht?naja die wahrcheit tut oft weh...

Bitte?
sprechen deutsch?

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4. Februar 2007 um 16:26
In Antwort auf jaana_11887320

Na, wie schön einfach...
...dass man jeden menschen in eine schublade stecken kann. in welche gehöre ich denn?

- ich war geliebte, aber da war ich solo
- ich war 10 jahre mit einem mann zusammen und nun sind es 5 jahre und ich bin treu
- ich wurde in einer kurzen beziehung betrogen

was bin ich denn nun?

tigerle

Interessanter aspekt tigerle
als du geliebte warst, warst du solo. andere geliebten hier meinen aber eine beziehung zu führen und sie sind demnach nicht solo.

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4. Februar 2007 um 16:48
In Antwort auf aisha_12868469

Ich gebe dir recht...
...dass der Eindruck entstehen kann, dass meine Ehe schlecht läuft. Aber das ist nicht so. Das eine schließt das andere nicht aus. Wir "arbeiten" sehr viel an unserer Beziehung, haben ein herzliches und liebevolles Miteinander. Natürlich wird es jetzt hier wieder Leute geben, die dann darauf rumreiten, warum ich bei einer normal funtionierenden Ehe dann auch noch Geliebte bin, aber ich fürchte, dass das hier nur wenige verstehen werden. Der Hauptgrund ist ganz einfach die Tatsache, dass ich beide Männer liebe- so wie mein Freund auch seine Frau liebt.

Ich komme mir hier manchmal etwas exotisch vor, weil ich eine ebenfalls gebundene Geliebte bin, aber Tatsache ist, dass es sehr sehr viele Menschen gibt, die so leben (müssen). Für mich wäre es am Schönsten, wenn ich beide Beziehungen offen leben könnte, aber da verschluckt sich leider die Gesellschaft an ihrer eigenen Moral.

Ich habe übrigens kein Problem damit, wenn Menschen solche Fragen stellen, andere Sichtweisen haben- ich finde deine Art, damit umzugehen, angenehm und deshalb antworte ich dir auch gern. Letzten Endes bin ich auch hier, um meine eigene Situation immer wieder zu reflektieren und zu hinterfragen

LG
Susa

Susabe
Ohne dich angreifen zu wollen, aber vllt. kannst du mir sagen, ob du noch eine Ehe führst (mit allem "drum u. dran"), oder ob es "nur" noch ein angenehmes, herzliches und liebevolles Miteinander ist, welches für euch lebbar ist und euch die nächsten 30 Jahre reicht.

Wie sieht denn das "ARBEITEN" an eurer Beziehung aus?

Und mit welchem Ziel?

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4. Februar 2007 um 17:11
In Antwort auf nadra_12688218

Bitte?
sprechen deutsch?

Ja sprechen deutsch
ja das ist alles was ich gelernt habe in 3 jahre...aber ich könnte sehen wie du sprichst meine heimatsprache in 3 jahre?

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4. Februar 2007 um 20:13
In Antwort auf aisha_12868469


Nein, die beiden wissen leider nichts davon. Die Frau meines Freundes kann ich nicht einschätzen (obwohl ich sie kenne), aber aus vielen Gesprächen mit meinem Mann weiß ich sehr genau, dass er es nicht wissen WILL. Er hat z.B. mal irgendwann zu mir gesagt, er hätte das Gefühl gehabt, vor einem Jahr hätte es mal einen anderen Mann in meinem Leben gegeben. Auf meine Frage, warum er nichts gesagt habe und warum er noch bei mir sei, sagte er: "Weil es nichts gibt, was mich von Dir trennen kann. Ich liebe Dich und ich möchte sowas gar nicht wissen." Zum damaligen Zeitpunkt war ich -vorübergehend- von meinem Freund getrennt und ich habe keinen Sinn darin gesehen, meinem Mann mit etwas aus der Vergangenheit zu konfrontieren, das er nach eigener Aussage gar nicht wissen wollte. Später habe ich schon etliche Male sozusagen am Rand der Klippe gestanden und wollte es ihm sagen, aber ich habe es nicht geschafft. Das bedrückt mich sehr. Sicherlich kann man über unsere Beziehungsstruktur oder die Vogel-Strauß-Taktik meines Mannes diskutieren, aber ich denke, dass das an dieser Stelle zu komplex wird. Letztlich gerate ich dann bei so einem breiten Publikum und dem damit verbundenen Spektrum an Meinungen und auch Aggressionen sehr leicht an meine Grenze. Ich bin aber gern bereit, mich per PN weiter darüber zu unterhalten.

Was viele noch lernen
müssen ist Verantwortung über die eigene Befriedigung zu stellen. Das klingt vielleicht übertrieben moralisch, aber mal ehrlich, was schätzen wir Frauen an einem Mann? Dass er solidarisch ist, dass er keine Augen für eine andere hat und selbst, würden da tausend Angebote kommen, es ausschlägt, selbst wenn ihm vielleicht spontan danach wäre, weil er uns liebt.

Machen wir es uns nicht zu einfach zu sagen: Ich liebe halt zwei oder ich mache halt wozu ich Lust habe. Man nimmt die Liebe, die der Partner einem gibt als selbstverständlich an, das ist schade, und man nimmt den Schmerz des Partners hin, der kaum damit zu vergleichen ist hin und hergerissen zu sein, es ist ein furchtbarerer Schmerz.

Es geht ja nur darum zu neuen Gedanken und Impulsen anzuregen und nicht darum jemanden als Buhmann/-frau darzustellen, daß man in so eine Situation kommt, kann sicher vielen Menschen passieren und sie sind deswegen nicht schlechter als andere. Ohne moralischen Zeigefinger sollte man aber vielleicht doch mal, langsam und gemächlich, ohne sich jetzt selbst für das was man getan hat zu hassen oder so etwas, überlegen was man eigentlich will.

Das mit der Beziehungsunfähigkeit der Geliebten denke ich stimmt trotzdem. Von mir aus kommt auf der Seite der Gebundenen hinzu, dass sie nicht in der Lage sind in der Beziehung Probleme auf den Tisch zu legen und mit Defiziten, die jeder Partner hat umzugehen. Fremdgeher, die in einer Beziehung sind, basteln sich den perfekten Menschen aus verschiedenen Partnern. Aber man muß doch vielleicht auch einfach mal akzeptieren, das ist an meinem Partner nicht so gut und das wird mir vielleicht mal langweilig. Aber all das hat diese Person für mich getan und all das haben wir erlebt und wenn ich in eine Notsituation gerate, dann ist er für mich da.

Lg, silvie

P.S. @susababe47 - Ich denke ich spreche im Namen von allen hier, wenn ich Dir sage, dass wirklich niemand aggressiv auf dich reagieren wollte, es ist doch einfach nur interessant über verschiedene Ansichten zu reden. Lieben Gruß!

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5. Februar 2007 um 9:44
In Antwort auf aisha_12868469


Nein, die beiden wissen leider nichts davon. Die Frau meines Freundes kann ich nicht einschätzen (obwohl ich sie kenne), aber aus vielen Gesprächen mit meinem Mann weiß ich sehr genau, dass er es nicht wissen WILL. Er hat z.B. mal irgendwann zu mir gesagt, er hätte das Gefühl gehabt, vor einem Jahr hätte es mal einen anderen Mann in meinem Leben gegeben. Auf meine Frage, warum er nichts gesagt habe und warum er noch bei mir sei, sagte er: "Weil es nichts gibt, was mich von Dir trennen kann. Ich liebe Dich und ich möchte sowas gar nicht wissen." Zum damaligen Zeitpunkt war ich -vorübergehend- von meinem Freund getrennt und ich habe keinen Sinn darin gesehen, meinem Mann mit etwas aus der Vergangenheit zu konfrontieren, das er nach eigener Aussage gar nicht wissen wollte. Später habe ich schon etliche Male sozusagen am Rand der Klippe gestanden und wollte es ihm sagen, aber ich habe es nicht geschafft. Das bedrückt mich sehr. Sicherlich kann man über unsere Beziehungsstruktur oder die Vogel-Strauß-Taktik meines Mannes diskutieren, aber ich denke, dass das an dieser Stelle zu komplex wird. Letztlich gerate ich dann bei so einem breiten Publikum und dem damit verbundenen Spektrum an Meinungen und auch Aggressionen sehr leicht an meine Grenze. Ich bin aber gern bereit, mich per PN weiter darüber zu unterhalten.

Hallo Susabe
genau DAS, was du befürchtet hast trifft nun ein - fragen über fragen -

wenn dich dein mann so sehr liebt, dass eine trennung nicht in betracht kommt, er die "vogel-strauß-taktik" vorzieht, ist es nicht genau das, was dir eine gewisse bestätigung gibt das alles so, wie es ist, i.O. ist?

hatte sich dein verhalten, während der trennung von deinem geliebten, in deiner ehe so sehr verändert, dass deinem mann erst da richtig aufgefallen ist, dass eure partnerschaft nicht nur aus zwei personen besteht?

lg, sadie

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5. Februar 2007 um 9:59
In Antwort auf alya_12708452

Interessanter aspekt tigerle
als du geliebte warst, warst du solo. andere geliebten hier meinen aber eine beziehung zu führen und sie sind demnach nicht solo.

Liebe rike...
...jeder hat eine andere definition was eine beziehung ist. für mich war es keine beziehung, da nicht offiziell. was aber rein garnichts mit einer wertung derselben zu tun hat. viele führen beziehungen, die sind so schlecht...

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6. Februar 2007 um 16:19
In Antwort auf lata_12844141

Susabe
Ohne dich angreifen zu wollen, aber vllt. kannst du mir sagen, ob du noch eine Ehe führst (mit allem "drum u. dran"), oder ob es "nur" noch ein angenehmes, herzliches und liebevolles Miteinander ist, welches für euch lebbar ist und euch die nächsten 30 Jahre reicht.

Wie sieht denn das "ARBEITEN" an eurer Beziehung aus?

Und mit welchem Ziel?

"arbeiten"
ich fühle mich nicht angegriffen- ich sehe nur nicht die Möglichkeit, in diesem Rahmen derart ausführlich über meine Ehe, unser Zusammenleben und unser "arbeiten" zu berichten, dass es für andere nachvollziehbar ist.

Ich muss niemandem etwas beweisen Wir führen eine Ehe mit "allem drum und dran"- falls Du damit Sex meinst. Wir sind liebevoll und zärtlich miteinander, wir reden sehr viel und arbeiten z.B. sehr intensiv daran, uns in einer Phase, in der unsere Kinder erwachsen werden, wieder mehr als Paar, als Zweiergemeinschaft zu definieren. Mehr möchte ich an dieser Stelle dazu gar nicht sagen. Du kannst es glauben oder Du kannst daran zweifeln. Beides kann und will ich nicht beeinflussen. Tatsache ist aber, dass nur mein Mann und ich wirklich beurteilen, wie wir zueinander stehen und was wir für unsere Ehe tun (können).

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6. Februar 2007 um 16:34
In Antwort auf enja_12382240

Was viele noch lernen
müssen ist Verantwortung über die eigene Befriedigung zu stellen. Das klingt vielleicht übertrieben moralisch, aber mal ehrlich, was schätzen wir Frauen an einem Mann? Dass er solidarisch ist, dass er keine Augen für eine andere hat und selbst, würden da tausend Angebote kommen, es ausschlägt, selbst wenn ihm vielleicht spontan danach wäre, weil er uns liebt.

Machen wir es uns nicht zu einfach zu sagen: Ich liebe halt zwei oder ich mache halt wozu ich Lust habe. Man nimmt die Liebe, die der Partner einem gibt als selbstverständlich an, das ist schade, und man nimmt den Schmerz des Partners hin, der kaum damit zu vergleichen ist hin und hergerissen zu sein, es ist ein furchtbarerer Schmerz.

Es geht ja nur darum zu neuen Gedanken und Impulsen anzuregen und nicht darum jemanden als Buhmann/-frau darzustellen, daß man in so eine Situation kommt, kann sicher vielen Menschen passieren und sie sind deswegen nicht schlechter als andere. Ohne moralischen Zeigefinger sollte man aber vielleicht doch mal, langsam und gemächlich, ohne sich jetzt selbst für das was man getan hat zu hassen oder so etwas, überlegen was man eigentlich will.

Das mit der Beziehungsunfähigkeit der Geliebten denke ich stimmt trotzdem. Von mir aus kommt auf der Seite der Gebundenen hinzu, dass sie nicht in der Lage sind in der Beziehung Probleme auf den Tisch zu legen und mit Defiziten, die jeder Partner hat umzugehen. Fremdgeher, die in einer Beziehung sind, basteln sich den perfekten Menschen aus verschiedenen Partnern. Aber man muß doch vielleicht auch einfach mal akzeptieren, das ist an meinem Partner nicht so gut und das wird mir vielleicht mal langweilig. Aber all das hat diese Person für mich getan und all das haben wir erlebt und wenn ich in eine Notsituation gerate, dann ist er für mich da.

Lg, silvie

P.S. @susababe47 - Ich denke ich spreche im Namen von allen hier, wenn ich Dir sage, dass wirklich niemand aggressiv auf dich reagieren wollte, es ist doch einfach nur interessant über verschiedene Ansichten zu reden. Lieben Gruß!

Ich habe in DIESEM thread
auch keine Agression gegen mich oder andere Geliebte gespürt. Ich kann durchaus Kritik oder andere Lebensweisen als solche akzeptieren und stehen lassen. Ich erwarte auch nicht, dass alle mich verstehen oder gar zustimmen. Ich vertrete hier nur meine Art zu leben und genauso entscheide ich selbst, wie tief ich in dem gehe, was ich hier öffentlich erzähle.

Was mir z.B. auffällt, ist dass bisher niemand etwas dazu gesagt hat, dass es für mich völlig normal ist, dass auch mein Freund seine Frau liebt. Viele der hier im Forum stattfindenden Diskussionen drehen sich um Rivalitäten zwischen Ehefrau und Geliebter (oder umgekehrt). Ich will nicht behaupten, dass es mir nie wehtut, aber ich kann es gut akzeptieren, dass wir BEIDE unsere Partner auch lieben. Und selbst WENN wir uns von den Partnern trennen und gemeinsam weiterleben würden, so würde doch der jeweilige Partner IMMER ein wichtiger Teil in unserem Leben sein. Weder er noch ich können oder wollen die letzten 30 Jahre unseres Lebens verleugnen.

Ich will mich auch gar nicht darüber streiten, ob ich nun durch den "ich-bin- beziehungsfähig-TÜV" komme oder nicht. Das ist mir nicht wichtig und ich brauche keine Absolution. Ich habe meinen Frieden mit dieser nicht immer einfachen Situation geschlossen. Ich habe Depression, Selbstzweifel und Selbstanklage hinter mir gelassen und bin einfach nur selbstbewusst in meiner Aussage, dass ich so leben kann und will. Das Einzige, was mich in der Tat bedrückt, ist die Tatsache, dass ich diese Beziehung nicht offen leben kann und dass ich deshalb meinen Mann belüge. Aber auch das mache ich mit mir selbst ab und nicht mit irgendwelchen selbsternannten moralischen Richtern.

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6. Februar 2007 um 16:43
In Antwort auf edana_12672933

Hallo Susabe
genau DAS, was du befürchtet hast trifft nun ein - fragen über fragen -

wenn dich dein mann so sehr liebt, dass eine trennung nicht in betracht kommt, er die "vogel-strauß-taktik" vorzieht, ist es nicht genau das, was dir eine gewisse bestätigung gibt das alles so, wie es ist, i.O. ist?

hatte sich dein verhalten, während der trennung von deinem geliebten, in deiner ehe so sehr verändert, dass deinem mann erst da richtig aufgefallen ist, dass eure partnerschaft nicht nur aus zwei personen besteht?

lg, sadie

Hi Sadie
ich finde Fragen sehr o.k., solange sie keine Vorverurteilung beinhalten Außerdem kann ich ja selbst entscheiden, was ich wie beantworte.

Deine Frage, ob das Verhalten meines Mannes mir Bestätigung gibt, macht mich nachdenklich. Ja, in gewisser Weise ist es so- es ist für mich ein sehr schönes Gefühl, dass er mich nicht verlassen will.

Die Vermutung, dass meinem Mann die Veränderung in der Trennungphase aufgefallen ist, liegt nahe, stimmt aber nicht, weil das zu einem ganz anderen Zeitpunkt war. Ich habe mich insgesamt in den letzten Jahren sehr verändert- und DA kam mein Mann oft nicht mehr mit. Momentan haben wir eine Phase, in der ER sich für mich spürbar verändert und das tut uns beiden gut.

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6. Februar 2007 um 17:26

"selbst betrogen"
das macht es zumindest verständlich, warum du so reagierst und vermutlich ist es dein Wunsch, was du da schreibst, damit du irgendwann deine Rachegefühle befriedigt siehst. Ich verstehe dich sogar- aber ich wünsche dir, dass du dass alles irgendwann mit mehr Abstand und Gelassenheit betrachten kannst.

LG
Susa

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6. Februar 2007 um 21:11
In Antwort auf aisha_12868469

Ich habe in DIESEM thread
auch keine Agression gegen mich oder andere Geliebte gespürt. Ich kann durchaus Kritik oder andere Lebensweisen als solche akzeptieren und stehen lassen. Ich erwarte auch nicht, dass alle mich verstehen oder gar zustimmen. Ich vertrete hier nur meine Art zu leben und genauso entscheide ich selbst, wie tief ich in dem gehe, was ich hier öffentlich erzähle.

Was mir z.B. auffällt, ist dass bisher niemand etwas dazu gesagt hat, dass es für mich völlig normal ist, dass auch mein Freund seine Frau liebt. Viele der hier im Forum stattfindenden Diskussionen drehen sich um Rivalitäten zwischen Ehefrau und Geliebter (oder umgekehrt). Ich will nicht behaupten, dass es mir nie wehtut, aber ich kann es gut akzeptieren, dass wir BEIDE unsere Partner auch lieben. Und selbst WENN wir uns von den Partnern trennen und gemeinsam weiterleben würden, so würde doch der jeweilige Partner IMMER ein wichtiger Teil in unserem Leben sein. Weder er noch ich können oder wollen die letzten 30 Jahre unseres Lebens verleugnen.

Ich will mich auch gar nicht darüber streiten, ob ich nun durch den "ich-bin- beziehungsfähig-TÜV" komme oder nicht. Das ist mir nicht wichtig und ich brauche keine Absolution. Ich habe meinen Frieden mit dieser nicht immer einfachen Situation geschlossen. Ich habe Depression, Selbstzweifel und Selbstanklage hinter mir gelassen und bin einfach nur selbstbewusst in meiner Aussage, dass ich so leben kann und will. Das Einzige, was mich in der Tat bedrückt, ist die Tatsache, dass ich diese Beziehung nicht offen leben kann und dass ich deshalb meinen Mann belüge. Aber auch das mache ich mit mir selbst ab und nicht mit irgendwelchen selbsternannten moralischen Richtern.

Ich habe großen Respekt vor deiner Ehrlichkeit
und ich muß sagen Du hast recht, man muß ja auch nicht alles hier erzählen.

Eine Lösung für die Problematik der Geliebten gibt es nicht. Trotzdem glaube ich, dass es für eine Frau, die schon lange Geliebte ist, besser wäre ein neues Leben anzufangen, weil sie mit diesem Mann ob er sich trennt oder nicht, nicht glücklich werden kann.

Entweder gibt es am Anfang einen sauberen Schnitt oder aber es wird nie eine richtige Entscheidung geben - es wird nur eine ewig lange Quälerei, während der Mann den Mann des Lebens verpaßt und sich die Augenringe tiefer und tiefer heult anstatt sich zu lieben und jemanden zu finden der das auch tut.

Wenn beide Partner in einer Beziehung sind, ist das vielleicht noch einmal was anderes, weil der Punkt des Verlassens von vorne herein ausgeschlossen ist. Aber auch hier tut man sich glaube ich mehr Leid als Freude an, es sei denn man führt eine offene Beziehung, in der jeder das gleiche darf und in der beide damit glücklich sind.

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6. Februar 2007 um 21:12
In Antwort auf enja_12382240

Ich habe großen Respekt vor deiner Ehrlichkeit
und ich muß sagen Du hast recht, man muß ja auch nicht alles hier erzählen.

Eine Lösung für die Problematik der Geliebten gibt es nicht. Trotzdem glaube ich, dass es für eine Frau, die schon lange Geliebte ist, besser wäre ein neues Leben anzufangen, weil sie mit diesem Mann ob er sich trennt oder nicht, nicht glücklich werden kann.

Entweder gibt es am Anfang einen sauberen Schnitt oder aber es wird nie eine richtige Entscheidung geben - es wird nur eine ewig lange Quälerei, während der Mann den Mann des Lebens verpaßt und sich die Augenringe tiefer und tiefer heult anstatt sich zu lieben und jemanden zu finden der das auch tut.

Wenn beide Partner in einer Beziehung sind, ist das vielleicht noch einmal was anderes, weil der Punkt des Verlassens von vorne herein ausgeschlossen ist. Aber auch hier tut man sich glaube ich mehr Leid als Freude an, es sei denn man führt eine offene Beziehung, in der jeder das gleiche darf und in der beide damit glücklich sind.

Ähm
ich meinte "während man den Mann des Lebensverpaßt", es sei denn der Mann ist schwul, das wäre dann wohl eine noch kompliziertere Situation... hehe

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7. Februar 2007 um 7:28
In Antwort auf aisha_12868469

Hi Sadie
ich finde Fragen sehr o.k., solange sie keine Vorverurteilung beinhalten Außerdem kann ich ja selbst entscheiden, was ich wie beantworte.

Deine Frage, ob das Verhalten meines Mannes mir Bestätigung gibt, macht mich nachdenklich. Ja, in gewisser Weise ist es so- es ist für mich ein sehr schönes Gefühl, dass er mich nicht verlassen will.

Die Vermutung, dass meinem Mann die Veränderung in der Trennungphase aufgefallen ist, liegt nahe, stimmt aber nicht, weil das zu einem ganz anderen Zeitpunkt war. Ich habe mich insgesamt in den letzten Jahren sehr verändert- und DA kam mein Mann oft nicht mehr mit. Momentan haben wir eine Phase, in der ER sich für mich spürbar verändert und das tut uns beiden gut.

Hi Susa,
danke für deine antwort.

aus deinen geschriebenen worten kann ich eine gewisse sensibilität heraus lesen und genau das lässt mich weiter "bohren"

wenn du schreibst, dass du beide männer liebst, so kann ich versuchen dies zu verstehen, aber, was mir probleme macht, ist, dass du trotz deiner spürbaren sensibilität und deiner liebe zu deinem mann, diesen bereits über einen sehr langen zeitraum hintergehen kannst, einen menschen, von dem du sagst das du ihn liebst.

du schreibst von veränderungen in eurer ehe und an euch selbst. für mich sind diese veränderungen absolut wichtig, denn ansonsten leben wir "nur" alltag, ohne hochs und tiefs, ohne gut und schlecht, ohne lachen und weinen und ohne reden und schweigen.

lebst du diese veränderungen, die du in deiner ehe lebst mit deinem freund auch? (oder differenziert man hier?)

lg, sadie

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10. Februar 2007 um 11:31

Geliebtes Schubladendenken
...und die Erde ist eine Scheibe.

LG, Morrigan
die-geliebten.de.vu

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