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Geldforderung im Affekt

26. Januar 2018 um 17:47

Ich hoffe, ich bin mit der Frage hier richtig.
Folgender Sachverhalt:
Ich führe seit geraumer Zeit eine Affäre, die zumindest in letzter Zeit schon mal einige kleinere Streitigkeiten mit sich brachte. 

Jetzt war es so, dass wir am vorletzten Wochenende unterwegs waren und auf dem Rückweg ein Taxi für 50€ genommen haben, welches ich bezahlt habe, da sie schlief. Am kommenden Tag auf dem Rückweg bot sie mir auch an Geld zu überweisen, falls ich welches brauche. Darauf meinte ich, dass wir das mal so beim nächsten Mal regeln, wie ich es meist mit meinen Freunden mache. Auf den Cent wird da dann auch nicht zwingend geschaut.

Jetzt hat es vor drei Tagen richtig geknallt. Sie hat mir eine recht arrogante und respektlose Antwort auf einen sehr nett gemeinten Vorschlag gemacht.
Daraufhin habe ich sehr direkt ein paar Punkte genannt (u.a., dass ich mir auch ein respektvolles Verhalten ihrerseits wünsche) und weil ich ziemlich sauer war, auch in einem Punkt, dass sie mir bitte die Hälfte des Taxigeldes auf mein Konto überweisen solle. Ich bin in dem Moment davon ausgegangen, dass dies der endgültige Schlussstrich ihrerseits war und fand diese Forderung in dem Moment richtig.
Jetzt ist es so, dass ich ziemlich schnell ein eher schlechtes Gewissen hatte, da ich das Geld einerseits nicht wirklich brauche und sie finanziell ohnehin meist chronisch pleite ist. Ausserdem ist das nach so einer verbalen Auseinandersetzung irgendwie auch recht doof, finde ich.

Jetzt die Frage:
Rudere ich zu weit zurück oder mache ich mich sehr unglaubhaft, wenn ich ihr jetzt z.B. schreibe "hey, nochmal kurz: das mit dem Taxigeld ist Quatsch. Wenn dann können wir das "irgendwann" mal in Bier o.ä.ausgleichen..."?
(Es gibt natürlich auch noch die Möglichkeit, dass sie direkt sagt, dass es kein "irgendwann" gibt. Damit muss ich dann natürlich eh leben.)
 

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26. Januar 2018 um 20:32

In erster Linien, dass ich kein "Cent-Aufrechner" bin.
Segen werden wir uns sicherlich ohnehin wieder. Es sei denn sie schafft es sich in ihren einsamen Momenten zurückzuhalten und nicht zu melden.

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28. Januar 2018 um 23:40

und @sternburgenuss und @smitee
Wie wäre es mal den Text richtig zu lesen?
Sie wollte mir am Tag nach der nächtlichen Taxifahrt Geld für das Taxi überweisen. Das habe ich natürlich abgelehnt, da ich solche Sachen in meinem Freundeskreis immer bei den nächsten Gelegenheiten ausgleiche. Da wird auch nicht auf den Cent geschaut. Auch wenn ich davon nicht abhängig bin, sind 25€ schon kein ganz kleiner Betrag. Zumal es ihr Wunsch war mit dem Taxi zu ihr zu fahren und nicht meiner. Da sie im Taxi eingeschlafen ist, habe ich es bezahlt. Wie gesagt, ist das erst einmal nicht das Problem.

Das ich es jetzt auf eine ziemlich unverschämte Antwort ihrerseits als einen von fünf Punkten aufzähle, ist im Nachhinein natürlich etwas unglücklich, sollte aber in dem Moment den Cut und die Reaktion auf ihre Nachricht bestärken. Mein Freundeskreis hat mir allerdings auch dazu geraten das durchzuziehen nach den Dingen, die sie sich mir ggü. geleistet hat.
 

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28. Januar 2018 um 23:42

Danke!
Ich hab ihr gestern abend auch geschrieben, dass das mit dem Geld Quatsch ist.

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29. Januar 2018 um 16:42

Ja, genauer gesagt vom September.
 

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