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Geld vom Freund fordern?!?

21. Mai 2013 um 9:37 Letzte Antwort: 22. Mai 2013 um 8:05

Hallo zusammen,

habe da ein Problem, worauf jeder anders reagiert. Daher weiß ich nicht, was ich tun soll und bitte um euren Rat.

Mein Freund und ich sind nun 2 Jahre zusammen. Er hat in seiner Heimat (eigentlich eine Fernbeziehung) noch seine kleine Wohnung. Seit fast einem Jahr ist er regelmäßig (4 Tage die Woche) bei mir und "beteiligt sich" an den Lebensmitteln - Vor 7 Monaten hat er mir einiges an Geld geliehen; seitdem zahlt er kein Haushaltsgeld mehr, sondern tilgt quasi mit dem Haushaltsgeld meine Schulden. Ich habe mir immer gewünscht, dass er zu mir zieht und nun ist er auch seit einem Monat immer da - hat aber trotzdem noch seine Wohnung.
Ich komme finanziell zwar gerade so aus, kann mir aber sonst nichts erlauben - muss wirklich rechnen und habe selbst bei einem 4 Shirt von H&M das Gefühl, dass mir das finanziell das Genick bricht (übertrieben ausgedrückt).
Da er ja jetzt "fest" bei mir wohnt, fände ich es angemessen, wenn wir uns auch die anderen Kosten teilen würden, weiß aber nicht, wie ich ihm das sagen soll, ohne dass es nach betteln oder ausnehmen klingt. Habe dann vor einigen Tagen erwähnt, dass ich mal nach einem Nebenjob gucke (für den ich aber eigentlich keine Zeit habe, da ich so schon viel arbeite. Das weiß er auch, da er im selben Betrieb ist), weil es finanziell nicht passt. Er fragte dann, ob er erstmal wieder das Haushaltsgeld an mich zahlen soll, was ich aber nicht will, wegen der Tilgung. Habe dann auch durch die Blume erwähnt, dass es ja mehr als nur Lebensmittel sind. Darauf kam nichts, er wünschte mir dann viel Glück bei der Suche nach einem Job.
So... einige sagen nun, dass ich kein Geld verlangen kann, solang ich Schulden bei ihm habe. Andere halten mich für verrückt, weil ich überhaupt zweifle, dass ich mich richtig verhalte. Muss dazu sagen, dass er bei solchen Dingen schon immer etwas schwer von Begriff war. War damals beim Haushaltsgeld genauso. Nur weiß ich nicht, ob ich mir die richtigen Gedanken mache

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21. Mai 2013 um 9:44

Hä ?
wieso ist er schwer von begriff ?
"Er fragte dann, ob er erstmal wieder das Haushaltsgeld an mich zahlen soll, was ich aber nicht will, wegen der Tilgung."

er hat gefragt, aber du willst nicht.

weisst du, wenn man nicht hinkommt mit dem geld muss man einfach die gesamtsituation überprüfen.
du hast ein einkommen von **** und ausgaben von ****
man kann nur die ausgaben den einnahmen anpassen.
manchmal muss man auch überprüfen ob man sich manche dinge wirklich leisten kann.
handy, fittnessstudio, versicherungen etc.
mach eine tabelle mit deinen ausgaben und stell die einnahmen gegenüber.

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21. Mai 2013 um 10:03
In Antwort auf mai_11959300

Hä ?
wieso ist er schwer von begriff ?
"Er fragte dann, ob er erstmal wieder das Haushaltsgeld an mich zahlen soll, was ich aber nicht will, wegen der Tilgung."

er hat gefragt, aber du willst nicht.

weisst du, wenn man nicht hinkommt mit dem geld muss man einfach die gesamtsituation überprüfen.
du hast ein einkommen von **** und ausgaben von ****
man kann nur die ausgaben den einnahmen anpassen.
manchmal muss man auch überprüfen ob man sich manche dinge wirklich leisten kann.
handy, fittnessstudio, versicherungen etc.
mach eine tabelle mit deinen ausgaben und stell die einnahmen gegenüber.

Gesamtsituation ist geprüft
also zum Ersten, weiß ich, was ich für Einnahmen und was ich für Ausgaben habe. Ich komme finanziell aus, aber es ist knapp. Und das hat nichts damit zu tun, dass ich alle 2 Wochen zum Friseur renne oder mir die Nägel machen lasse o. ä.
Ich möchte natürlich gern meine Schulden bei ihm loswerden. Daher möchte ich, dass er auch weiterhin die 150 um die es geht, für die Tilgung verwendet. Es geht mir darum, dass diese 150 meiner Meinung nach inzwischen knapp sind. Das reicht gerade für die Hälfte des Haushaltsgeldes. Da er körperlich arbeitet, wasche ich 3 mal die Woche; als ich allein war 1 mal in der Woche, manchmal auch nur alle 2 Wochen. Ist jetzt nur ein Beispiel.
Er kommt wie gesagt nicht von hier und arbeitet hier auf Montage. Er bekommt seine Verpflegungspauschale, sein Auto und Handy wird gezahlt und zudem verdient er sehr gut. Habe das Gefühl, dass er sich eine goldene Nase verdient / erspart, während ich nicht weiß, wie ich alles unter einen Hut kriegen soll. Bin mir aber nicht sicher, ob der GEdanke gerechtfertigt ist.

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21. Mai 2013 um 10:07

Also sprich es doch zumindest hier im Forum aus:
Du moechtest, dass er dir die Schulden erlaesst, weil du tilgen UND Haushaltsgeld bekommen willst oder?

weil anders kann man den Satz nicht verstehen:

"Er fragte dann, ob er erstmal wieder das Haushaltsgeld an mich zahlen soll, was ich aber nicht will, wegen der Tilgung."

Ansonsten das, was @darling611 schrieb.

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21. Mai 2013 um 10:11
In Antwort auf worldgrid

Also sprich es doch zumindest hier im Forum aus:
Du moechtest, dass er dir die Schulden erlaesst, weil du tilgen UND Haushaltsgeld bekommen willst oder?

weil anders kann man den Satz nicht verstehen:

"Er fragte dann, ob er erstmal wieder das Haushaltsgeld an mich zahlen soll, was ich aber nicht will, wegen der Tilgung."

Ansonsten das, was @darling611 schrieb.

Wie waere es...
... wenn er 75 € als Haushaltsgeld bezahlt und du nur noch 75 € tilgst? Dann haettest du in der Summe 150 € mehr im Monat, muesstest aber von nun an doppelt so lange tilgen.

Oder du sprichst es bei deinem Freund offen aus und laesst es dir schenken - aber da waere ich auch nicht so unglaublich von begeistert....

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21. Mai 2013 um 10:30
In Antwort auf worldgrid

Also sprich es doch zumindest hier im Forum aus:
Du moechtest, dass er dir die Schulden erlaesst, weil du tilgen UND Haushaltsgeld bekommen willst oder?

weil anders kann man den Satz nicht verstehen:

"Er fragte dann, ob er erstmal wieder das Haushaltsgeld an mich zahlen soll, was ich aber nicht will, wegen der Tilgung."

Ansonsten das, was @darling611 schrieb.

Nein...
ich möchte nicht, dass er mir die Schulden erlässt.
Lassen wir einfach mal außen vor, ob ich am Ende des Monats 50 auf dem Konto übrig habe, oder 200 .

Ich zahle monatlich 600 Euro für Wohnung und Strom, außerdem 300 Euro für Lebensmittel und Putzzeug für beide. Er zahlt quasi 150 Euro für die Lebensmittel. Da er jetzt seit einem Monat jeden Tag bei mir ist und das auch so bleibt, denke ich, dass man die 600 Euro auch teilen sollte. Nicht sofort, aber in naher Zukunft?! Frage mich nur, ob ich da im Recht bin, da ich Schulden habe. Klar geht es hierbei auch darum, dass ich finanziell dann besser dastehen würde, aber erstmal geht's mir ums Prinzip.

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21. Mai 2013 um 10:34

Aaaalsoooo...
...soooo kenne ich es: Deine Einnahmen, seine Einnahmen ergibt zusammen Summe X, davon wird alles bezahlt an immer wiederkehrenden monatlichen Belastungen des Lebensunterhaltes. Für den Anfang kann ich ein Haushaltsbuch empfehlen! Die Restsumme geht prozentual an euch zurück (bsp. er verdient 1800, du 1600 macht 3400, mal angenommen alle Belastungen betragen 1500 bleiben 1900) Warum hat er denn noch seine Wohnung und wie hoch sind denn die Schulden noch...??? Die Schulden würde ich gesondert betrachten! Aber an erster Stelle steht das offene und ehrliche Gespräch!

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21. Mai 2013 um 10:37

Miete etc.
Habe es oben schon geschrieben, es geht eigentlich eher um die anderen Kosten. Das er das Haushaltsgeld für die Tilgung nimmt ist völlig ok. Auch die Höhe ist in Ordnung. Nur wenn er jetzt wirklich dauerhaft bei mir wohnt, ist es ja nicht mehr Geld für Lebensmittel getan. Ich weiß, dass er 1000 Euro mehr als ich verdient und für seine Wohnung 300 Euro zahlt - mehr hat er nicht an Unkosten (außer die 150 Euro für mich). Die Frage ist eigentlich, ob ich Mietbeteiligung von ihm verlangen "darf", wenn ich noch Schulden habe.

Habe das mit dem Haushaltsgeld, der Tilgung und dem "ich muss rechnen" wohl zu sehr hervorgehoben.
Wie gesagt, Haushaltsgeld und Tilgung sind in Ordnung. Ich bin (abgesehen davon) nicht verschuldet oder ähnliches. Muss einfach nur rechnen, was alle heut zu Tage müssen.

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21. Mai 2013 um 10:41
In Antwort auf thalia_12556514

Nein...
ich möchte nicht, dass er mir die Schulden erlässt.
Lassen wir einfach mal außen vor, ob ich am Ende des Monats 50 auf dem Konto übrig habe, oder 200 .

Ich zahle monatlich 600 Euro für Wohnung und Strom, außerdem 300 Euro für Lebensmittel und Putzzeug für beide. Er zahlt quasi 150 Euro für die Lebensmittel. Da er jetzt seit einem Monat jeden Tag bei mir ist und das auch so bleibt, denke ich, dass man die 600 Euro auch teilen sollte. Nicht sofort, aber in naher Zukunft?! Frage mich nur, ob ich da im Recht bin, da ich Schulden habe. Klar geht es hierbei auch darum, dass ich finanziell dann besser dastehen würde, aber erstmal geht's mir ums Prinzip.

Wie sieht es mit seiner Wohnung aus?
Und hast du mal so richtig ernsthaft mit ihm darueber geredet?

Weil, ganz ehrlich, "durch die Blume" spricht man bei diesem Thema nun wirklich nicht.

Sag deinem Freund klar und deutlich, dass du mehr Geld brauchst, dass er sich ein bischen mehr an Miete, Strom und Gas beteiligen soll - zumindest, wenn er bei dir wohnt.

Ihr koennt ja einen Standardwert festlegen, zB. 500 € pro Monat fuer ihn incl. Miete, Haushalt, Strom und Gas. Und wenn er nur 8 von 12 Monate da ist, muss er auch nur 375 € mtl. bezahlen.

Einerlei - bisher scheiterts bei dir doch schon an der Kommunikation.... und "von sich aus" hat er dir ja ein Angebot gemacht, jetzt musst du Klartext reden, dass es nicht reicht.

Anders koennen wir dir hier auch nicht mehr helfen.....

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21. Mai 2013 um 10:44


Ja, die 600 Euro hätte ich auch so. Aber es ist doch eigentlich so üblich, dass man sich die Kosten teilt, oder? Jetzt wohnt er gerade erst 4 Wochen bei mir. Wenn ich aber in die Zukunft blicke und er nun wirklich fest bei mir wohnt, weiß ich nicht, wieso ich alles allein zahlen soll. Leute es geht nur um das Prinzip der Mietbeteiligung. Ob, ab wann, ob es in meiner Situation ok ist. Er soll mir nichts schenken, nichts erlassen, ich bin nicht pleite.
Wenn er nicht mehr mein Partner ist, habe ich auch meine Kosten, ja. Diese Trage ich dann für mich allein. Zur Zeit trage ich sie aber für 2.

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21. Mai 2013 um 10:48
In Antwort auf bojana_12344978

Aaaalsoooo...
...soooo kenne ich es: Deine Einnahmen, seine Einnahmen ergibt zusammen Summe X, davon wird alles bezahlt an immer wiederkehrenden monatlichen Belastungen des Lebensunterhaltes. Für den Anfang kann ich ein Haushaltsbuch empfehlen! Die Restsumme geht prozentual an euch zurück (bsp. er verdient 1800, du 1600 macht 3400, mal angenommen alle Belastungen betragen 1500 bleiben 1900) Warum hat er denn noch seine Wohnung und wie hoch sind denn die Schulden noch...??? Die Schulden würde ich gesondert betrachten! Aber an erster Stelle steht das offene und ehrliche Gespräch!

Danke,
dass ist was, was mir weiterhilft. Also denkst du, alles durch 2 teilen und die Schulden zahle ich künftig selbst an ihn. Das wird vermutlich das Beste sein, oder? Dachte nur, ich könnte das nicht verlangen, so lange ich nicht im Reinen bin.
Im September bin ich bzw. er durch damit (mit der Tilgung)

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21. Mai 2013 um 10:52
In Antwort auf worldgrid

Wie sieht es mit seiner Wohnung aus?
Und hast du mal so richtig ernsthaft mit ihm darueber geredet?

Weil, ganz ehrlich, "durch die Blume" spricht man bei diesem Thema nun wirklich nicht.

Sag deinem Freund klar und deutlich, dass du mehr Geld brauchst, dass er sich ein bischen mehr an Miete, Strom und Gas beteiligen soll - zumindest, wenn er bei dir wohnt.

Ihr koennt ja einen Standardwert festlegen, zB. 500 € pro Monat fuer ihn incl. Miete, Haushalt, Strom und Gas. Und wenn er nur 8 von 12 Monate da ist, muss er auch nur 375 € mtl. bezahlen.

Einerlei - bisher scheiterts bei dir doch schon an der Kommunikation.... und "von sich aus" hat er dir ja ein Angebot gemacht, jetzt musst du Klartext reden, dass es nicht reicht.

Anders koennen wir dir hier auch nicht mehr helfen.....


Ja, ich habe schon mit ihm gesprochen. Er will jetzt fest bei mir wohnen. Seine Wohnung will er aber behalten, als Rückzugsrau, wenn er mal nach Hause fährt. Habe ihm auch gesagt, dass es eben nicht nur Lebensmittel sind sondern ja auch andere Kosten, da ich hoffte, dass er darüber stolpert. Tat er aber nicht. Und ja, damit habe ich ein Problem. Solche unangenehmen Themen mag ich wirklich nicht ansprechen, da es nach Betteln klingen könnte. Wie gesagt, es würde auch so gehen, aber wenn man zusammen wohnt, wieso soll dann nur einer allein zahlen?!

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21. Mai 2013 um 10:53
In Antwort auf thalia_12556514

Danke,
dass ist was, was mir weiterhilft. Also denkst du, alles durch 2 teilen und die Schulden zahle ich künftig selbst an ihn. Das wird vermutlich das Beste sein, oder? Dachte nur, ich könnte das nicht verlangen, so lange ich nicht im Reinen bin.
Im September bin ich bzw. er durch damit (mit der Tilgung)

Bitte...
...hier geht es nicht nach verlangen, offensichtlich verdient er mehr Geld, ihr wohnt zusammen...wobei ich den Part noch nicht ganz verstanden habe... ...also wird geteilt, egal ob du die Miete etc. sonst alleine bezahlst...entweder seid ihr ein Paar oder nicht...such das Gespräch, vllt hat er noch einen besseren Vorschlag, aber es sollte eine Regelung geben, denn es geht nicht das einer immer zum Bittsteller wird!

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21. Mai 2013 um 11:02
In Antwort auf bojana_12344978

Bitte...
...hier geht es nicht nach verlangen, offensichtlich verdient er mehr Geld, ihr wohnt zusammen...wobei ich den Part noch nicht ganz verstanden habe... ...also wird geteilt, egal ob du die Miete etc. sonst alleine bezahlst...entweder seid ihr ein Paar oder nicht...such das Gespräch, vllt hat er noch einen besseren Vorschlag, aber es sollte eine Regelung geben, denn es geht nicht das einer immer zum Bittsteller wird!


Ich wohne in Hamburg, er kommt eigentlich aus der Nähe von Dresden und arbeitet nun aber hier in Hamburg. Seit einem Monat wohnt er nun mit in meiner Wohnung, vorher hatte er vom Chef ein Hotelzimmer gezahlt bekommen.
Seine Wohnung in der Heimat möchte er behalten, da er hin und wieder mal nach Hause fährt. Aber selbst dann ist er bei seiner Mutter, die kocht, sodass er wirklich nur die 300 Euro für seine Miete hat an fixen Kosten. Er ist nicht umgemeldet, hat noch seine Wohnung, aber trotzdem wohnt er ja nun bei mir. Wenn auch noch ganz frisch

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21. Mai 2013 um 11:03

Zukunftsplanung
"Mein Freund und ich sind nun 2 Jahre zusammen. Er hat in seiner Heimat (eigentlich eine Fernbeziehung) noch seine kleine Wohnung. Seit fast einem Jahr ist er regelmäßig (4 Tage die Woche) bei mir"

wie sieht denn eure zukunftsplanung aus ?
ihr seid jetzt seit 2 jahren zusammen und führt eine fernbeziehung. beabsichtigt ihr denn mal ganz zusammen zu ziehen ? und bis dahin spart er an was er jetzt durch die montage mehr verdient ? und das angesparte wird dann für euch beide ausgegeben ? das wär doch ein ziel.

ich denke- durch sprichst immer vom prinzip- im prinzip bist du neidisch das er 1000 mehr hat. es ist erstmal seins, denn er arbeitet dafür.

sag ihm was du von ihm erwartest. ohne reden geht es nicht.

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21. Mai 2013 um 11:13

Mache ich....
Ja, das mache ich. Hatte gehofft hier etwas Klarheit zu erlangen.
Ich denke, dass sich wohl jeder irgendwann diese Gedanken macht, wenn der Partner einzieht, ob man die Miete nicht teilen sollte. Dafür das er seine Wohnung noch weiterhin halten möchte UND bei mir einziehen will, kann ich ja nicht aufkommen, denke ich.

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21. Mai 2013 um 11:21
In Antwort auf mai_11959300

Zukunftsplanung
"Mein Freund und ich sind nun 2 Jahre zusammen. Er hat in seiner Heimat (eigentlich eine Fernbeziehung) noch seine kleine Wohnung. Seit fast einem Jahr ist er regelmäßig (4 Tage die Woche) bei mir"

wie sieht denn eure zukunftsplanung aus ?
ihr seid jetzt seit 2 jahren zusammen und führt eine fernbeziehung. beabsichtigt ihr denn mal ganz zusammen zu ziehen ? und bis dahin spart er an was er jetzt durch die montage mehr verdient ? und das angesparte wird dann für euch beide ausgegeben ? das wär doch ein ziel.

ich denke- durch sprichst immer vom prinzip- im prinzip bist du neidisch das er 1000 mehr hat. es ist erstmal seins, denn er arbeitet dafür.

sag ihm was du von ihm erwartest. ohne reden geht es nicht.

Zukunft
Anfang 14 wollen wir uns eine größere Wohnung zusammen suchen. Was er dann mit seiner Wohnung macht weiß ich nicht. Er möchte eine Familie mit mir gründen und in Hamburg bleiben.

Ich bin nicht neidisch darauf, dass er mehr verdient - ich weiß wie viel er dafür arbeitet. Ich bin nur neidisch darauf, dass von seinem üppigen Gehalt kaum was abgeht, er also einiges auf der Kante hat, während ich unser beider Leben finanziere. Darauf, dass ich manchmal am Monatsende nicht weiß, was ich für ihn kochen soll, während er sich um Geld überhaupt keine Gedanken machen muss.

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21. Mai 2013 um 11:24
In Antwort auf thalia_12556514


Ich wohne in Hamburg, er kommt eigentlich aus der Nähe von Dresden und arbeitet nun aber hier in Hamburg. Seit einem Monat wohnt er nun mit in meiner Wohnung, vorher hatte er vom Chef ein Hotelzimmer gezahlt bekommen.
Seine Wohnung in der Heimat möchte er behalten, da er hin und wieder mal nach Hause fährt. Aber selbst dann ist er bei seiner Mutter, die kocht, sodass er wirklich nur die 300 Euro für seine Miete hat an fixen Kosten. Er ist nicht umgemeldet, hat noch seine Wohnung, aber trotzdem wohnt er ja nun bei mir. Wenn auch noch ganz frisch

Jaaa....
....dann würde ich sagen, wenn er denn partout diese whg nicht aufgeben will...(...warum auch immer, denn Rückzugs Ort ist ein bisschen dünne Antwort für 300 im Monat...)...und die Mutti in der "alten" Heimat noch fein für ihn kocht... dann würde ich ihn in die Pflicht nehmen eine gemeinsame finanzielle Haushaltsführung zu praktizieren und tilge deine Schulden (...wofür war das Geld denn, wenn du es überhaupt beantworten magst...?) von deinem Teil des Geldes was übrigbleibt, du wirst sehen, dir bleibt bedeutend mehr, ihm halt weniger, aber das nennt man gemeinhin FAIR...oder?

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21. Mai 2013 um 11:26
In Antwort auf thalia_12556514


Ja, ich habe schon mit ihm gesprochen. Er will jetzt fest bei mir wohnen. Seine Wohnung will er aber behalten, als Rückzugsrau, wenn er mal nach Hause fährt. Habe ihm auch gesagt, dass es eben nicht nur Lebensmittel sind sondern ja auch andere Kosten, da ich hoffte, dass er darüber stolpert. Tat er aber nicht. Und ja, damit habe ich ein Problem. Solche unangenehmen Themen mag ich wirklich nicht ansprechen, da es nach Betteln klingen könnte. Wie gesagt, es würde auch so gehen, aber wenn man zusammen wohnt, wieso soll dann nur einer allein zahlen?!

"Solche unangenehmen Themen mag ich wirklich nicht ansprechen, da es nach Betteln klingen könnte."
Dann stehen wir vor einem unloesbaren Problem.

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21. Mai 2013 um 11:38
In Antwort auf bojana_12344978

Jaaa....
....dann würde ich sagen, wenn er denn partout diese whg nicht aufgeben will...(...warum auch immer, denn Rückzugs Ort ist ein bisschen dünne Antwort für 300 im Monat...)...und die Mutti in der "alten" Heimat noch fein für ihn kocht... dann würde ich ihn in die Pflicht nehmen eine gemeinsame finanzielle Haushaltsführung zu praktizieren und tilge deine Schulden (...wofür war das Geld denn, wenn du es überhaupt beantworten magst...?) von deinem Teil des Geldes was übrigbleibt, du wirst sehen, dir bleibt bedeutend mehr, ihm halt weniger, aber das nennt man gemeinhin FAIR...oder?

Danke, für dein Beitrag
Ich verstehe auch nicht, wieso er sie behalten will. Denke, dass er Angst hat, ohne was dazustehen, wenn es doch nicht klappt!? Das ist allerdings seine Wohnung - seine Entscheidung.
Genau das mit der finanziellen Teilung meine ich, auf was anderes wollte ich nicht hinaus. Auf die Frage, ob und wann es gerechtfertigt ist. Ja, ihm wird dann weniger bleiben, mir mehr - wenn er mit mir zusammenwohnen will, muss ich ihm aber auch klarmachen, dass es dann so normal ist.
Bin letztes Jahr erst umgezogen wegen der Arbeit und brauchte recht kurz danach ein neues Auto. Also nicht neu, aber meiner wollte nicht mehr. Durch den Umzug war nicht mehr genug Geld da, sodass er ausgeholfen hat.

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21. Mai 2013 um 11:41
In Antwort auf bojana_12344978

Jaaa....
....dann würde ich sagen, wenn er denn partout diese whg nicht aufgeben will...(...warum auch immer, denn Rückzugs Ort ist ein bisschen dünne Antwort für 300 im Monat...)...und die Mutti in der "alten" Heimat noch fein für ihn kocht... dann würde ich ihn in die Pflicht nehmen eine gemeinsame finanzielle Haushaltsführung zu praktizieren und tilge deine Schulden (...wofür war das Geld denn, wenn du es überhaupt beantworten magst...?) von deinem Teil des Geldes was übrigbleibt, du wirst sehen, dir bleibt bedeutend mehr, ihm halt weniger, aber das nennt man gemeinhin FAIR...oder?

Fair
um dieses Wort ging es mir. Nicht um Missgunst, Neid, Habgier oder ähnliches. Darum, ob es fair ist, wenn ein einzelner das Leben für 2 finanziert, während der andere ein immer dickeres Plus scheffelt. Hätte nicht mit so viel Kritik gerechnet

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21. Mai 2013 um 11:42
In Antwort auf worldgrid

"Solche unangenehmen Themen mag ich wirklich nicht ansprechen, da es nach Betteln klingen könnte."
Dann stehen wir vor einem unloesbaren Problem.


Ich werde meinen Mut zusammennehmen und es ihm erklären

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21. Mai 2013 um 11:42
In Antwort auf thalia_12556514

Danke, für dein Beitrag
Ich verstehe auch nicht, wieso er sie behalten will. Denke, dass er Angst hat, ohne was dazustehen, wenn es doch nicht klappt!? Das ist allerdings seine Wohnung - seine Entscheidung.
Genau das mit der finanziellen Teilung meine ich, auf was anderes wollte ich nicht hinaus. Auf die Frage, ob und wann es gerechtfertigt ist. Ja, ihm wird dann weniger bleiben, mir mehr - wenn er mit mir zusammenwohnen will, muss ich ihm aber auch klarmachen, dass es dann so normal ist.
Bin letztes Jahr erst umgezogen wegen der Arbeit und brauchte recht kurz danach ein neues Auto. Also nicht neu, aber meiner wollte nicht mehr. Durch den Umzug war nicht mehr genug Geld da, sodass er ausgeholfen hat.

Dann wünsche...
...ich viel Erfolg bei den "Verhandlungen"...

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21. Mai 2013 um 11:46
In Antwort auf bojana_12344978

Dann wünsche...
...ich viel Erfolg bei den "Verhandlungen"...


Vielen Dank

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21. Mai 2013 um 12:04

Beim Thema Geld durch die Blume zu sprechen
halte ich für reichlich kontraproduktiv. Ich weiß ja nicht, wieviel er dir geliehen hat, wenns 3 große Scheine waren, kann man schon mal ne Zeitlang dafür essen und wohnen, wenns nur 4 oder 600 waren, entsprechend weniger. Egal, wieviel: irgendwann kommt der Zeitpunkt, ab welchem deine Schulden kompensiert sind und unabhängig davon kannst du mit ihm die Frage der Kostenaufteilung erörtern, wenn er die ganze Zeit bei dir ist (dass er in Timbuktu noch ein Häuschen stehen hat und einen Koffer in Berlin, hat mit der Frage eurer Kostengerechtigkeit nix zu tun).

Aber reden solltet ihr auf jeden Fall über das thema Finanzen - und zwar pronto!

Freundliche Grüße,
Christoph

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21. Mai 2013 um 12:13
In Antwort auf py158

Beim Thema Geld durch die Blume zu sprechen
halte ich für reichlich kontraproduktiv. Ich weiß ja nicht, wieviel er dir geliehen hat, wenns 3 große Scheine waren, kann man schon mal ne Zeitlang dafür essen und wohnen, wenns nur 4 oder 600 waren, entsprechend weniger. Egal, wieviel: irgendwann kommt der Zeitpunkt, ab welchem deine Schulden kompensiert sind und unabhängig davon kannst du mit ihm die Frage der Kostenaufteilung erörtern, wenn er die ganze Zeit bei dir ist (dass er in Timbuktu noch ein Häuschen stehen hat und einen Koffer in Berlin, hat mit der Frage eurer Kostengerechtigkeit nix zu tun).

Aber reden solltet ihr auf jeden Fall über das thema Finanzen - und zwar pronto!

Freundliche Grüße,
Christoph

Du hast Recht
Danke, Christoph, für deine Antwort. Ja, du hast Recht, durch die Blume sprechen ist ungünstig. Bevor ich Druck mache, wollte ich nur wissen, ob ich mir das Recht überhaupt rausnehmen kann. Er hat mir 1600 Euro geliehen. Wenn wir es weiterhin mit dem Haushaltsgeld tilgen, bin ich im September damit durch. Allerdings bin ich wohl schon früher in der Lage, ihm den Rest auszuzahlen. Dieses Thema ist also, zum Glück, bald vom Tisch. Und bis dahin muss ich das wohl geklärt haben.
Danke für deine ehrlichen Worte

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21. Mai 2013 um 12:15
In Antwort auf thalia_12556514


Ich werde meinen Mut zusammennehmen und es ihm erklären

Ja, prima
Das zeigt Selbstvertrauen, auch mal fordern zu koennen. Das finden Maenner auch gut. Betteln ist etwas voellig anderes.

Wenn du Rechnungen offen liegen laesst, gruebelnd darueber sitzt, ihm sagst, dass der Kuehlschrank leer ist, dieses durch die Blume, das ist ein ganz erbaermliches Theater und viiiiiiiel demuetigender als ihn zu fragen. Zumal "durch die Blume" auch nur heißt, dass du bettelst UND dass es dir darueber hinaus noch peinlich ist ihn um etwas zu bitten.

Also das anstaendigste und mutigste ist es, ihm es genauso darzulegen wie uns: Ich muss mit dir reden, du wohnst hier, bisher ist es gutgegangen, aber ich komme hinten und vorne nicht aus, deswegen moechte ich jetzt, dass du einen Teil der Miete & Nebenkosten zusaetzlich noch bezahlst. Fertig, Ende, aus, Punkt. Was ist daran betteln?

Aber, und das vorne weg, wenn du etwas verlangst, musst du ertragen koennen, dass er "nein" sagt. Ich waere von deiner Forderung auch nicht unbedingt begeistert. Muss ich aber auch nicht. Ich bin ja nur ein Außenstehender.

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21. Mai 2013 um 12:40
In Antwort auf worldgrid

Ja, prima
Das zeigt Selbstvertrauen, auch mal fordern zu koennen. Das finden Maenner auch gut. Betteln ist etwas voellig anderes.

Wenn du Rechnungen offen liegen laesst, gruebelnd darueber sitzt, ihm sagst, dass der Kuehlschrank leer ist, dieses durch die Blume, das ist ein ganz erbaermliches Theater und viiiiiiiel demuetigender als ihn zu fragen. Zumal "durch die Blume" auch nur heißt, dass du bettelst UND dass es dir darueber hinaus noch peinlich ist ihn um etwas zu bitten.

Also das anstaendigste und mutigste ist es, ihm es genauso darzulegen wie uns: Ich muss mit dir reden, du wohnst hier, bisher ist es gutgegangen, aber ich komme hinten und vorne nicht aus, deswegen moechte ich jetzt, dass du einen Teil der Miete & Nebenkosten zusaetzlich noch bezahlst. Fertig, Ende, aus, Punkt. Was ist daran betteln?

Aber, und das vorne weg, wenn du etwas verlangst, musst du ertragen koennen, dass er "nein" sagt. Ich waere von deiner Forderung auch nicht unbedingt begeistert. Muss ich aber auch nicht. Ich bin ja nur ein Außenstehender.


"Wenn du Rechnungen offen liegen laesst, gruebelnd darueber sitzt, ihm sagst, dass der Kuehlschrank leer ist, dieses durch die Blume, das ist ein ganz erbaermliches Theater und viiiiiiiel demuetigender als ihn zu fragen. Zumal "durch die Blume" auch nur heißt, dass du bettelst UND dass es dir darueber hinaus noch peinlich ist ihn um etwas zu bitten." - Das stimmt auch wieder. Gut, wenn man sowas man von außenstehenden hört, jetzt ist es mir bewusst.

Wenn ich es ihm so darlege und er nein sagt, wird er früher oder später wohl ausziehen müssen. Wenn er sagt, dass er mit mir zusammen wohnen will, muss er doch auch was tun? Wieso wärst du persönlich nicht begeistert? Wohnst du mit deinem Freund zusammen? Zahlst du da alles allein oder er? Ist nicht böse gemeint, ich versuche nur die ganzen kritschen Stimmen zu verstehen. Das er mir Geld geliehen hat, habe ich im Hinterkopf und das will ich ja auch weiterhin tilgen?!

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21. Mai 2013 um 13:09

Genau das
meine ich... ich zahle alles, während er nichts zahlt. Wie schon geschildert hat er keine Unkosten, außer seiner Miete - alles andere trägt die Firma und er verdient ordentlich.
Ich muss alles allein tragen und verdiene um einiges weniger. Dafür kann er nichts, aber wenn man zusammen lebt teilt man. So kenne ich es, aber nach den Rückmeldungen aus dem Forum scheint es ja bei vielen anders zu sein.

Die Stromzahlungen habe ich schon Ende letzten Jahres hochgesetzt - das passt also. Bin aber mal auf die Nebenkostenabrechnung gespannt. Gerade auf die Heizkosten - der Winter war sehr lang, wofür er auch nichts kann - aber da er immer mit aufgedrehter Heizung schläft, was ich allein nicht tun würde, wird auch das für Gesprächsstoff sorgen.

Habe auch geschrieben, dass ich neidisch darauf bin. Ist vielleicht etwas blöd ausgedrückt. Was du geschrieben hast, das er alles sparen kann und ich nur zahle trifft es aber. Er spart, kann sich alles gönnen, mal eben den gemeinsamen Urlaub aus der Portokasse zahlen (seinen Teil)... Möchte mir einfach auch mal was gönnen können und nicht jedes Mal in Panik geraten, weil der Wocheneinkauf 20 Euro teurer war, als gedacht. Zur Zeit arbeite ich nur, um uns beide zu finanzieren. Und bevor er täglich da war oder nur einen Tag in der Woche weg war, war es möglich. Da waren auch keine großen Sprünge drin, aber ich konnte mal ohne schlechtes Gewissen einen Cocktail trinken gehen....

Jedenfalls danke ich dir für deine Antwort

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21. Mai 2013 um 14:12


Ich lasse ihn warm einschlafen, ich gehe für uns beide einkaufen und ich koche ihm seine Lieblingsgerichte, kaufe ihm sein Bier. Ich kaufe ihm sein Lieblingsdeo, Biogemüse, ich habe ihm eine neue Matratze gekauft, weil er die alte nicht mochte. Wenn wir unterwegs sind, zahle auch das ich zu 90 %. Darüber habe ich bisher nie gemeckert, ich mache das alles gern, weil ich ihn unglaublich liebe und ihn immer um mich haben will!
Aber wenn ich nun mal merke, dass ich an meine finanziellen Grenzen komme, dadurch unglücklich werde, muss ja nun mal eine Lösung her. Und da wir zusammen wohnen und es auch auf Dauer wollen, liegt es doch nahe, dass man sich die Kosten teilt?
Anscheinend ist es den meisten hier möglich, ohne ein Wimpernzucken das Leben für 2 komplett zu finanzieren. Schön für sie - ich kann es leider nicht. Wenn ich es könnte und dabei glücklich wäre, würde ich es tun - geht aber nun mal nicht.
Was hat das mit einem reinen Gewissen zu tun? Ja, er hat mir Geld geliehen, was mir selbst nicht schmeckt, mir tierisch unangenehm ist und wofür ich ihm unendlich dankbar bin. Das ändert aber nun mal nichts an der Situation, dass er umsonst bei mir wohnt und ich finanziell schauen muss, wie ich klarkomme.
Gott, hätte ich gewusst, dass man hier sinnbildlich gesteinigt wird, weil man sich Geld vom Partner geliehen hat oder darüber nachdenkt, den Partner auch in die gemeinsamen Ausgaben einzubinden, hätte ich die ganze Geschichte gelassen....

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21. Mai 2013 um 14:34


Ich habe hier nicht alles gelesen, aber einiges überflogen und ich würde dir auch empfehlen, die Kosten zu teilen. Na klar besteht eine Beziehung aus geben und nehmen, aber irgendwo sind dem Grenzen gesetzt und du hast nun mal deine finanzielle Grenze erreicht. Da er keine Sorgen mit dem Geld hat, bin ich der Meinung, dass er zumindest die Hälfte der Miete zahlen sollte.
Das mit dem Geld leihen finde ich überhaupt nicht schlimm! Ist doch toll, dass er das gemacht hat. Ich persönlich hätte die ganze Sache aber strikt getrennt: er zahlt seinen Anteil für Lebensmittel (und bald vielleicht für Miete) und du tilgst deine Schulden. So hast du eine klare Linie und man hat ein wenig mehr das Bewusstsein dafür, wo man sein Geld gelassen hat. Ist aber meine persönliche Meinung.

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21. Mai 2013 um 14:43
In Antwort auf naim_12280382


Ich habe hier nicht alles gelesen, aber einiges überflogen und ich würde dir auch empfehlen, die Kosten zu teilen. Na klar besteht eine Beziehung aus geben und nehmen, aber irgendwo sind dem Grenzen gesetzt und du hast nun mal deine finanzielle Grenze erreicht. Da er keine Sorgen mit dem Geld hat, bin ich der Meinung, dass er zumindest die Hälfte der Miete zahlen sollte.
Das mit dem Geld leihen finde ich überhaupt nicht schlimm! Ist doch toll, dass er das gemacht hat. Ich persönlich hätte die ganze Sache aber strikt getrennt: er zahlt seinen Anteil für Lebensmittel (und bald vielleicht für Miete) und du tilgst deine Schulden. So hast du eine klare Linie und man hat ein wenig mehr das Bewusstsein dafür, wo man sein Geld gelassen hat. Ist aber meine persönliche Meinung.


Vielen Dank auch an dich, für deine Antwort.
Es ist an sich auch nicht schlimm, dass er mir Geld geliehen hat und ich finde es super von ihm. Bloß fühle ich mich als betroffene halt doch etwas blöd dabei.
Ich versuche monatlich mit 300 Euro Haushaltsgeld auszukommen - mal kommt's ganz gut hin, mal wird's eng. Jedenfalls haben wir uns darauf geeinigt, dass er die Hälfte dazugibt. Dann kam das dazwischen, dass er mir das Geld geliehen hat und ich ihm anbot, monatlich 150 Euro zurückzuzahlen. Da es dann nur ein hin- und her Geschiebe von Geld gewesen wäre, haben wir es so geregelt, dass er direkt weglegt. Haben aber schon einige erwähnt, dass es anders übersichtlicher wäre. Wenn ich dann das Gespräch mit ihm führe, werde ich das aufgreifen. Mal sehen, was er denkt.

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21. Mai 2013 um 18:56

Bevor man schreibt...
Erstmal lesen.
Er kann wunderbar schlafen, ihm gegenüber habe ich bisher nichts bemängelt - darum geht's die ganze Zeit.
Ich wiederhole es nochmal. Als ich allein gelebt habe, stand ich finanziell besser da. Kommt daher, dass man zu 2. mehr isst, wäscht, duscht etc.... Ich habe mir also das Recht genommen, aufzuhören, den Fehler bei mir zu suchen. Es ist auch nicht sein Fehler. Nur reicht mein Gehalt nicht für 2. Ich stehe nicht am finanziellen Abgrund, es wäre trotzdem eine Erleichterung, wenn man sich die Kosten teilen würde.
Nicht das es hier jemanden was angeht, aber auch das wiederhole ich nochmals - ich habe weder unbeglichene Rechnungen, noch ist mein Konto überzogen, oder wir ernähren uns von Brot und Wasser. Bevor man solche Dinge unterstellt, erstmal ein genaues Bild machen. Gilt auch für deine Theorie, ob mein Freund ein Vollhonk ist. Ich nenne deinen auch nicht Schmarotzer, weil er sich von dir durchfüttern lässt wie gesagt, ich würde es auch gern so machen wie du, wenn ich mehr verdienen würde.
Auch hier, nochmal herzlichen Glückwunsch, dass du finanziell allein für dich und Freund sorgen kannst. Freut mich für dich - ich kanns nicht. Wenn ich deshalb ein unmensch bin, nehme ich es halt hin.

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21. Mai 2013 um 19:00
In Antwort auf thalia_12556514

Bevor man schreibt...
Erstmal lesen.
Er kann wunderbar schlafen, ihm gegenüber habe ich bisher nichts bemängelt - darum geht's die ganze Zeit.
Ich wiederhole es nochmal. Als ich allein gelebt habe, stand ich finanziell besser da. Kommt daher, dass man zu 2. mehr isst, wäscht, duscht etc.... Ich habe mir also das Recht genommen, aufzuhören, den Fehler bei mir zu suchen. Es ist auch nicht sein Fehler. Nur reicht mein Gehalt nicht für 2. Ich stehe nicht am finanziellen Abgrund, es wäre trotzdem eine Erleichterung, wenn man sich die Kosten teilen würde.
Nicht das es hier jemanden was angeht, aber auch das wiederhole ich nochmals - ich habe weder unbeglichene Rechnungen, noch ist mein Konto überzogen, oder wir ernähren uns von Brot und Wasser. Bevor man solche Dinge unterstellt, erstmal ein genaues Bild machen. Gilt auch für deine Theorie, ob mein Freund ein Vollhonk ist. Ich nenne deinen auch nicht Schmarotzer, weil er sich von dir durchfüttern lässt wie gesagt, ich würde es auch gern so machen wie du, wenn ich mehr verdienen würde.
Auch hier, nochmal herzlichen Glückwunsch, dass du finanziell allein für dich und Freund sorgen kannst. Freut mich für dich - ich kanns nicht. Wenn ich deshalb ein unmensch bin, nehme ich es halt hin.

Was für mich kosten sind...
...alles was WIR zum leben brauchen?!

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21. Mai 2013 um 19:05
In Antwort auf thalia_12556514

Bevor man schreibt...
Erstmal lesen.
Er kann wunderbar schlafen, ihm gegenüber habe ich bisher nichts bemängelt - darum geht's die ganze Zeit.
Ich wiederhole es nochmal. Als ich allein gelebt habe, stand ich finanziell besser da. Kommt daher, dass man zu 2. mehr isst, wäscht, duscht etc.... Ich habe mir also das Recht genommen, aufzuhören, den Fehler bei mir zu suchen. Es ist auch nicht sein Fehler. Nur reicht mein Gehalt nicht für 2. Ich stehe nicht am finanziellen Abgrund, es wäre trotzdem eine Erleichterung, wenn man sich die Kosten teilen würde.
Nicht das es hier jemanden was angeht, aber auch das wiederhole ich nochmals - ich habe weder unbeglichene Rechnungen, noch ist mein Konto überzogen, oder wir ernähren uns von Brot und Wasser. Bevor man solche Dinge unterstellt, erstmal ein genaues Bild machen. Gilt auch für deine Theorie, ob mein Freund ein Vollhonk ist. Ich nenne deinen auch nicht Schmarotzer, weil er sich von dir durchfüttern lässt wie gesagt, ich würde es auch gern so machen wie du, wenn ich mehr verdienen würde.
Auch hier, nochmal herzlichen Glückwunsch, dass du finanziell allein für dich und Freund sorgen kannst. Freut mich für dich - ich kanns nicht. Wenn ich deshalb ein unmensch bin, nehme ich es halt hin.

Was für mich kosten sind
...alles was WIR zum leben brauchen?! Und das auch Heizung, Strom, Wasser und Waschmittel gezahlt werden muss, muss man wohl nicht erklären, oder? Was soll ich ihm da also erläutern?!

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21. Mai 2013 um 20:05

Oh ja...
Er wohnt jetzt bei mir. Und ja,ich werde den Mund aufmachen, sobald sich die Situation gefestigt hat, da 600 Euro Miete zzgl Strom und Lebensmittel nicht 150 ergibt. Da du offensichtlich einiges mehr verdienst, dir keine Gedanken um das liebe Geld machen musst und wir damit völlig unterschiedliche Ausgangssituationen haben, müssen wir beide wohl auch nicht weiter diskutieren.

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22. Mai 2013 um 6:56


Lass dich nicht unterkriegen und mach das, was du für richtig hälst! Ich kann dich jedenfalls sehr gut verstehen. Ich habe auch ne zeitlang die Miete und alles alleine gezahlt, weil mein Freund es nicht konnte. Als es ihm dann aber finanziell besser ging, habe ich auch erwartet, dass er sich beteiligt. Es ist eben ein GEMEINSAMES Leben, zu dem beide etwas beisteuern sollten. Auch wenn ich dadurch nie an meine finanziellen Grenzen gekommen bin, hätte ich es nicht eingesehen, ihn umsonst bei mir wohnen zu lassen bzw. dann in unserer gemeinsamen Wohnung. Wenn es finanziell drin ist, sollte sich jeder zu gleichen Teilen einbringen!

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22. Mai 2013 um 7:51
In Antwort auf naim_12280382


Lass dich nicht unterkriegen und mach das, was du für richtig hälst! Ich kann dich jedenfalls sehr gut verstehen. Ich habe auch ne zeitlang die Miete und alles alleine gezahlt, weil mein Freund es nicht konnte. Als es ihm dann aber finanziell besser ging, habe ich auch erwartet, dass er sich beteiligt. Es ist eben ein GEMEINSAMES Leben, zu dem beide etwas beisteuern sollten. Auch wenn ich dadurch nie an meine finanziellen Grenzen gekommen bin, hätte ich es nicht eingesehen, ihn umsonst bei mir wohnen zu lassen bzw. dann in unserer gemeinsamen Wohnung. Wenn es finanziell drin ist, sollte sich jeder zu gleichen Teilen einbringen!


Danke für deinen netten Beitrag - freut mich, nochmal was neutrales hier zu hören / lesen. Du verstehst meine Situation, da du sie selbst erlebt hast, das ermutigt mich nun doch wieder

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22. Mai 2013 um 8:05


ich muss euch allen natürlich Recht geben. Ich hätte schon mit ihm klar und deutlich drüber reden sollen. Schon als es um das Thema zusammenziehen ging, damit diese jetzige Situation gar nicht entsteht. Muss nur lernen, in der Hinsicht über meinen Schatten zu springen und es zu unterdrücken, dass es mir in dem Moment unangenehm ist. Wenn ich ihm noch Geld schulde, ist es schwierig, die Hand weiter aufzuhalten. Auch wenn es gerechtfertigt ist, wie ich jetzt weiß. Und natürlich kommt dazu der Gedanke "eigentlich müsste er ja von selbst drauf kommen", worauf ich gewartet habe.
@ nanacara: Bevor er jetzt zu mir gezogen ist, hat sein Chef ihm ein Hotelzimmer gezahlt, wo er Mo - Fr. gewohnt hat.
@ supersonichh333: Wenn ich das Gespräch mit ihm führe, werde ich die Tilgung außen vor lassen. Evtl. hat sich dieses Thema dann auch erledigt. Die Restschuld wäre eigentlich mit dem Haushaltsgeld dieses Monats und dem eigentlichen Mietanteil für nächsten Monat beglichen. Das werde ich dann mal aufgreifen, ob er dann nächsten Monat noch so bei mir lebt und ich den Hintern nochmal zusammenkneife, oder ob er ab dann zahlt und separat abzahle.
Werde mich am kommenden Wochenende mal in Ruhe mit ihm zusammensetzen und es mit ihm klären. Das ich "die Sippe" nicht zu 90 % allein versorgen kann habe ich ihm ja schon gesagt, insofern denke ich schon, dass er es versteht. Ob es ihm passt ist natürlich die andere Frage, aber das wird sich zeigen.

Vielen Dank euch allen für die Antworten

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