Home / Forum / Liebe & Beziehung / Geld in der Partnerschaft

Geld in der Partnerschaft

13. Februar 2006 um 15:03 Letzte Antwort: 7. April 2006 um 11:29

Hallo ihr Lieben,

mich würde eure Meinung zu folgendem Thema interessieren:

Partner ziehen zusammen (nicht verheiratet); beide verdienen nicht riesig - es reicht für die Fixkosten und um ab und zu zum Essen zu gehen bzw. einmal pro Jahr eine kleine Reise zu machen; alle Fixkosten werden geteilt; jetzt bekommt einer von beiden eine spürbare Gehaltserhöhung;

Sollten die Kosten nun ein wenig anders verteilt werden oder ist es legitim, dass der Mehrverdiener sein Extrageld gänzlich auf sein Sparkonto anlegt?

Wie würdet ihr das handhaben?
Wer hat Erfahrungen?




Mehr lesen

13. Februar 2006 um 15:11

Also
Ich finde weiterhin 50% Kostenteilung für jeden. Warum sollte auf einmal derjenige, der mehr verdient mehr zahlen? Eine beziehung ist kein sozialstaat und der mit dem größeren einkommen kann immer noch einspringen, wenn es fur den mit dem geringeren einkommen mal eng wird.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
13. Februar 2006 um 15:15
In Antwort auf iqbal_12835610

Also
Ich finde weiterhin 50% Kostenteilung für jeden. Warum sollte auf einmal derjenige, der mehr verdient mehr zahlen? Eine beziehung ist kein sozialstaat und der mit dem größeren einkommen kann immer noch einspringen, wenn es fur den mit dem geringeren einkommen mal eng wird.

Naja
meiner meinung nach, sollten die fixkosten auch weiterhin geteilt werden.
was ist das denn überhaupt für eine komische frage? ich denke mal, dass es sich dann dadurch ausgleichen wird, dass der mehrverdienende auch das essen oder mal den kino besuch bezahlen wird. naja zumindest bei normal denkenden menschen ich denke mal, dass man dann nicht sagen wird: ich nemhe alles für mihc und du kriegst davon nichts ab! das gleicht sich doch immer aus, also zumindest nach meinen erfahrungen.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
13. Februar 2006 um 15:17
In Antwort auf an0N_1268288099z

Naja
meiner meinung nach, sollten die fixkosten auch weiterhin geteilt werden.
was ist das denn überhaupt für eine komische frage? ich denke mal, dass es sich dann dadurch ausgleichen wird, dass der mehrverdienende auch das essen oder mal den kino besuch bezahlen wird. naja zumindest bei normal denkenden menschen ich denke mal, dass man dann nicht sagen wird: ich nemhe alles für mihc und du kriegst davon nichts ab! das gleicht sich doch immer aus, also zumindest nach meinen erfahrungen.

Seh ich doch auch so
oder hab ich mich jetzt zu unverständlich ausgedrückt?

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
13. Februar 2006 um 15:27
In Antwort auf iqbal_12835610

Seh ich doch auch so
oder hab ich mich jetzt zu unverständlich ausgedrückt?

Hhhmmm
nein, hast du nicht. ich habe auch nciht behauptet, dass deine meinung falsch ist. das nächste mal schreibe ich einfach mal ICH SEHE ES GENAUSO, habe ich vergessen

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
13. Februar 2006 um 15:29
In Antwort auf an0N_1268288099z

Hhhmmm
nein, hast du nicht. ich habe auch nciht behauptet, dass deine meinung falsch ist. das nächste mal schreibe ich einfach mal ICH SEHE ES GENAUSO, habe ich vergessen

Hat nur den eindruck erweckt
weil du direkt auf meinen post geantwortet hast.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
13. Februar 2006 um 16:37

Ich seh das anders
Ich finde, dass, wenn einer mehr verdient er auch mehr zahlen sollte.

Wenn ich mehr verdiene als mein Partner(also in ner gefästigten Partnerschaft) und merklich mehr verdiene, dann übernehme ich auch mehr KOsten....ist doch völlig in Ordnung...

Aber dennoch gerecht...also jetzt mal zum Beispiel, dass jeder 50 % seines Gehaltes abgibt...

Ich fände das schlimm, wenn man zusieht, wie sein Partner sich was abspart und man selber sich total viel leisten kann...

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
13. Februar 2006 um 16:49

Meine Meinung...
Wer mehr hat, der kann auch mehr geben. bei uns werden fixe Kosten wie Miete etc. prinzipiell auch erst einmal gleichmäßig geteilt. Aber alles andere, vom täglichen Einkauf über Essen gehen und Urlaub wird irgendwie spontan entschieden. Das heißt, wer gerade Geld dabei hat oder insgesamt gerade besser dasteht, der zahlt eben auch.

Aber: bei uns ist Geld in der Beziehung absolut kein Thema. Wir sparen beide nicht übertrieben viel (außer Altersvorsorge, etc.) und genießen es ansonsten, unser Geld auch auszugeben. Wenn man mit einem sparsamen (geizigen?) Menschen zusammen ist, ist es natürlich viel schwerer, da wird sicherlich viel eher aufgerechnet.

LG, Nindscha

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
13. Februar 2006 um 16:58
In Antwort auf anneka_12944881

Ich seh das anders
Ich finde, dass, wenn einer mehr verdient er auch mehr zahlen sollte.

Wenn ich mehr verdiene als mein Partner(also in ner gefästigten Partnerschaft) und merklich mehr verdiene, dann übernehme ich auch mehr KOsten....ist doch völlig in Ordnung...

Aber dennoch gerecht...also jetzt mal zum Beispiel, dass jeder 50 % seines Gehaltes abgibt...

Ich fände das schlimm, wenn man zusieht, wie sein Partner sich was abspart und man selber sich total viel leisten kann...

Hm - nicht ganz einfaches thema
ich denke es ist legitim, wenn die fixkosten 50:50 bleiben.

aber auch hier gibt es sonderfälle, die auch gesondert betrachtet und behandelt werden sollten. beispiele:
- die mehrverdienende person hat den wunsch, eine anschaffung zu tätigen die eine steigerung der fixkosten bewirken würde (z.b. kauf eines teureren autos)
- die mehrverdienende person oder möchte in eine teurere wohnung umziehen

in solchen fällen sollten die anfallenden "mehr-fixkosten" auch vom besserverdienenden getragen werden. ich denke es ist dem "weniger-verdiener" nicht zuzumuten, dann an der 50:50 regelung festhalten zu müssen.

desweiteren finde ich es OK, wenn die besserverdienende person einen grösseren teil der "variablen kosten" (z.b. Einkäufe, ausgehen, etc.) trägt.

wir handhaben es so - fixkosten werden 50:50 geteilt, obwohl er fast das dreifache von mir verdient. dafür zahlt er den grösseren part der kosten wie z.b. haushaltshilfe & hundesitter. auch wenn wir in urlaub oder neue möbel anschaffen, sage ich was ich max. ausgeben möchte/kann. wenn er unbedingt einen teuereren urlaub oder möbelstück möchte, dann zahlt er die daraus resultierenden mehrkosten über meinen genannten maximalbeitrag.

darüber diskutiert haben wir nie - es hat sich wie selbstverständlich so ergeben und funktioniert ausgezeichnet.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
13. Februar 2006 um 17:27

So lange man sich nicht aushalten lässt...
Wenn ein Partner signifikant mehr verdient als der andere, dann finde ich es schon ok, wenn er dann hier und da etwas mehr von den Kosten übernimmt. So wie es schon geschrieben wurde: Dann zahlt man im Restaurant mal öfters die Rechnung oder übernimmt die Benzinkosten. Halte das für völlig normal, denn schließlich hat man zusammen eine Beziehung und ich finde es sehr anstrengend, wenn man immer am Rechnen ist. Warum sollte ich mein Geld ausschließlich auf die hohe Kante legen und sehe gleichzeitig, dass mein Partner grad so rum kommt. Nee, das hat für mich so einen geizigen Touch! Und schließlich hat das letzte Hemd keine Taschen

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
13. Februar 2006 um 17:31

Partner ziehen zusammen
ich bin bisher nur mit partnerinnen zusammen gezogen, bei denen ich auch bleiben wollte.
in diesem fall interessiert mich nicht mehr wer das geld und wieviel davon verdient.
das leben muss bestritten werden, über besondere ausgaben wird gesprochen und wenn was übrig bleibt gespart und zwar gemeinsam.
ich halte die aufrechnerei für problematisch, denn wenn auf der einen seite, beim geld, aufgerechnet wird, muss es auf der anderen seite, bei den gemeinsamen pflichten, auch gemacht werden.
und wer teilt sich die schon immer zu gleichen teilen.

manndel

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
13. Februar 2006 um 20:06

Wir haben das...
ein wenig anders geregelt.
Als wir 1997 zusammen gezogen sind haben wir eine gemeinsame Haushaltsrechnung gemacht.Verdient haben wir ungefähr gleich viel, trotzdem habe ich mich aufgrund von Kindesunterhalt den mein Mann an seine EX zahlen muß entschieden ein wenig mehr beizusteuern. Jeder hatte auch sein eigenes Sparbuch wo am Monatsende das überbleibende Geld zu gleichen Teilen draufgespart wurde. Die wurden dann immer für gemeinsame Urlaube usw. geplündert. Ich habe nur aus einem Grund mehr zu den Lebenshaltungskosten beigetragen, weil ich von vornherein wusste, irgendwann möchte ich eine Umschulung machen oder wir bekommen evtl. ein Kind und dann muß er eben stärker ran. Das genau ist 2000 - 2002 passiert. Ich hatte nur 450,00 Euro netto wegen der Umschulung und er hat mich immer tatkräftig unterstützt. Wir haben nur eins gelernt: Wenn man zusammenzieht, lohnt sich meißt ein gemeinsames Konto für die Fixkosten und wir kamen durch das gemeinsame Sparen zu mehr!! Ich würde es immer wieder so machen. Wenn man sich liebt, dann sollte man sich gegenseitig unterstützen. Aber vorher sollte man miteinander reden, klare Regeln aufstellen und dem Partner 100 % vertrauen.Wenn er nicht mit beiden Hände alles ausgibt was er hat klappt das auch.
Oft hilft es auch die Daueraufträge korrekt zeitlich zu timen und in der Mitte des Monats sich abzusprechen was noch alles bezahlt werden muß und was übrigbleibt.So hat jeder das richtige Bewußtsein für`s Geld!! Achja und nochwas, es lohnt sich wenn einer von Euch beiden die Finazen fest übernimmt und überwacht.
So genug geschwafelt,
probierts einfach mal aus und berichtet uns wie`s läuft,

vG. Jolene

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
13. Februar 2006 um 22:45
In Antwort auf iqbal_12835610

Hat nur den eindruck erweckt
weil du direkt auf meinen post geantwortet hast.

Gebe auch mal meinen senf dazu
also wir werfen unser geld in einen topf.und dann wird besprochen wie und wann wir urlaub machen,autokauf,etc.dazu muß ich sagen das wir ewig zusammen sind

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
13. Februar 2006 um 22:47
In Antwort auf agaue_12107893

Gebe auch mal meinen senf dazu
also wir werfen unser geld in einen topf.und dann wird besprochen wie und wann wir urlaub machen,autokauf,etc.dazu muß ich sagen das wir ewig zusammen sind

Hab was vergessen
ich finde es ist egal wer mehr verdient,es gibt dann ein UNS und nicht jeder macht für sich was er will.das ist doch keine gute beziehung.wie machen das paare die kinder haben?einer käuft windeln der andere nen strampler(bei kostenaufteilung)?

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
13. Februar 2006 um 23:51

Bonus für euch BEIDE!
Ich finde wenn man eine Beziehung führt - unter dem Aspekt "wir teilen unser Leben" - sollte das Extrageld ein Bonus für euch BEIDE sein!

Egal was ihr damit macht! Ein zweiter Urlaub, sparen oder Fixkosten umverteilen ist doch dann ganz egal was!

Aber es sollte für euch BEIDE sein!

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
14. Februar 2006 um 9:16

Mein ex war der knaller
ich finde auch, leben teilen, alles teilen...so handhabe ich das auch mit meinem jetzigen partner.
aber mein ex war der knaller schlechthin!
er hat alles bis auf den pfennig auseinander gerechnet. wenn wir mit anderen essen waren hat er mich vor denen "großzügig eingeladen", zuhause sagte er dann: Ich kriege noch 22 Mark von dir. wenn er einkaufen war, hat er den einkaufszettel genau durch 2 geteilt, natürlich nicht ohne vorher alles rauszustreichen, was nicht für ihn war, wie haarspray, ob oder dergleichen, das müsste ich schon separat bezahlen, tz tz.
kommt einem da nicht die breche? ich verdiente etwa 2000 mark und er 2800, aber er meinte was die miete betrifft: warum soll ich für die räume die du genauso nutzt wie ich, denn mehr bezahlen als du?
also ich kam mir eher vor wie in einer wg. soviel geiz ekelt einen doch voll an!
das war bei allen kleinigkeiten so, wenn ich mal von seinem handy telefonieren wollte, musste ich ihm das geld geben. und lauter andere dinge.
als es mir reichte, hab ich zum gegenschlag ausgeholt:
ich sagte ihm, pass mal auf, wegen dem einkaufen, da du ja zur arbeit 3 brote mitnimmst und ich nur 1, wirst du auch von dem einkauf der lebensmittel 2/3 bezahlen, ich finanziere schließlich nicht dein essen...das ganze ist so ausgeartet am ende...
leider hatte er sich anfangs verstellt, wie fast alle männer das gut können, das ganze ging erst richtig los, als wir zusammen wohnten. nach 3 monaten war ich dann auch schon wieder weg und eine lektion mehr gelernt, so ist das. traurig aber wahr.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
14. Februar 2006 um 9:33

Danke für die Beiträge
Freue mich sehr über eure Resonanz.
Scheint in vielen Beziehungen irgendwann mal zum Thema zu werden und wie es mir scheint, kann es tatsächlich für beide Seiten befriedigende Lösungen geben. Voraussetzung scheint meiner Meinung nach aber eine sehr stabile Beziehung zu sein. Bin auf weitere Statements gespannt.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
14. Februar 2006 um 9:37

Liebe Tigress
Wo ist denn bei Dir das eigentliches Problem?
Du magst nicht genauso viel "Miete" zahlen wie er, weil es sein Haus ist und Du ihm helfen würdest das Haus abzubezahlen. Du magst nicht genauso viel zum Lebensunterhalt beitragen wie er, weil er besser verdient.
Alles ziemlich Finanzen-fixiert, oder? Warum alles auf die Goldwaage legen, wenn Du genauso von allem profitierst wie er. Am Haus, am Einkauf....
Irgendwie wird sich das doch relativieren lassen, oder? Und wenn er Dir zu geizig ist, dann müsstest Du mal generell über ihn, Euch, Euer zusammen leben nachdenken. Oder bist Du wohlmöglich diejenige, die geizig ist und weniger zahlen möchte?

Bei meinem Freund udn mir ist es so, dass ich diejenige bin, die mehr verdient. "Alles" wird geteilt. Miete und Fixkosten. Einkauf, sonstige Anschaffungen mal der eine mal der andere (oder halt zusammen, wenn es eine größere "sonstige Anschaffung" ist). Aber im Endeffekt zahle ich mehr, weil ich ja auch mehr habe und er von meinem Mehrverdienst auch profitieren soll. ABER ich mache es, weil ich es möchte und es nicht von ihm erwartet wird!!!
Wenn ich aber mein Mehrverdienst auf's Sparbuch packen würde für eine größere Anschaffung (ist die dann wirklich nur für mich????) wird er auch irgendwann davon profitieren (Auto, Möbel, was weiß ich), weil er diese Dinge ja auch nutzen wird. Nur würde es dann "meins" sein und nicht "unser". ABER: was meins ist ist auch seins.... Deswegen sind wir nicht so kleinlich! Allerdings weiß ich auch, dass das abhängig ist von der Einstellung beider. Wir können so leben und wir leben gut so. Ich weiß nicht wie Du bist und ich weiß nicht wie er ist!


LG
Pluster

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
14. Februar 2006 um 10:41
In Antwort auf alanis_12681975

Liebe Tigress
Wo ist denn bei Dir das eigentliches Problem?
Du magst nicht genauso viel "Miete" zahlen wie er, weil es sein Haus ist und Du ihm helfen würdest das Haus abzubezahlen. Du magst nicht genauso viel zum Lebensunterhalt beitragen wie er, weil er besser verdient.
Alles ziemlich Finanzen-fixiert, oder? Warum alles auf die Goldwaage legen, wenn Du genauso von allem profitierst wie er. Am Haus, am Einkauf....
Irgendwie wird sich das doch relativieren lassen, oder? Und wenn er Dir zu geizig ist, dann müsstest Du mal generell über ihn, Euch, Euer zusammen leben nachdenken. Oder bist Du wohlmöglich diejenige, die geizig ist und weniger zahlen möchte?

Bei meinem Freund udn mir ist es so, dass ich diejenige bin, die mehr verdient. "Alles" wird geteilt. Miete und Fixkosten. Einkauf, sonstige Anschaffungen mal der eine mal der andere (oder halt zusammen, wenn es eine größere "sonstige Anschaffung" ist). Aber im Endeffekt zahle ich mehr, weil ich ja auch mehr habe und er von meinem Mehrverdienst auch profitieren soll. ABER ich mache es, weil ich es möchte und es nicht von ihm erwartet wird!!!
Wenn ich aber mein Mehrverdienst auf's Sparbuch packen würde für eine größere Anschaffung (ist die dann wirklich nur für mich????) wird er auch irgendwann davon profitieren (Auto, Möbel, was weiß ich), weil er diese Dinge ja auch nutzen wird. Nur würde es dann "meins" sein und nicht "unser". ABER: was meins ist ist auch seins.... Deswegen sind wir nicht so kleinlich! Allerdings weiß ich auch, dass das abhängig ist von der Einstellung beider. Wir können so leben und wir leben gut so. Ich weiß nicht wie Du bist und ich weiß nicht wie er ist!


LG
Pluster


Hallo Pluster,
sind zwei völlig Unterschiedliche Beiträge. Probleme sind unabhängig voneinander in meinem Freundeskreis aufgetreten und wir sind zu keiner Lösung gekommen. Wollte deshalb mal Meinungen von Externen einholen.

Ich persönlich vertrete die Meinung, dass es um Geld keinen Streit in der Beziehung geben sollte, weil es im Grunde ja darum geht, das es der Beziehung im ganzen gutgeht. Verdiene ich mehr, dann zahle ich z.B. häufiger die Rechnung im Restaurant, Einkäufe etc. . Ist für mich ganz selbstverständlich und macht mich in einer guten Partnerschaft auch glücklich. War dann recht erstaunt, dass es Personen gibt, für die das absolut anders ist , nach dem Motto: "des einen Glück, des anderen Pech". Daher diese Frage im Forum.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
14. Februar 2006 um 11:22
In Antwort auf aretha_12952735


Hallo Pluster,
sind zwei völlig Unterschiedliche Beiträge. Probleme sind unabhängig voneinander in meinem Freundeskreis aufgetreten und wir sind zu keiner Lösung gekommen. Wollte deshalb mal Meinungen von Externen einholen.

Ich persönlich vertrete die Meinung, dass es um Geld keinen Streit in der Beziehung geben sollte, weil es im Grunde ja darum geht, das es der Beziehung im ganzen gutgeht. Verdiene ich mehr, dann zahle ich z.B. häufiger die Rechnung im Restaurant, Einkäufe etc. . Ist für mich ganz selbstverständlich und macht mich in einer guten Partnerschaft auch glücklich. War dann recht erstaunt, dass es Personen gibt, für die das absolut anders ist , nach dem Motto: "des einen Glück, des anderen Pech". Daher diese Frage im Forum.

Sorry!!! Wenn das so ist....
... muss ich mich bei Dir entschuldigen!!!

Ich sehe es so wie Du! Wird bei uns auch problemlos praktiziert.

Aber ich habe eine Freundin, die zahlt auch nicht die "volle halbe" Miete, weil es SEIN Haus ist (nicht weil er mehr verdient).
Bei denen wird auch jeder Einkauf in einer Liste, die in der Küche hängt, eingetragen und im Monat durch 2 geteilt.... Das macht sie, obwohl ihr Partner mehr verdient. Und ich bin sicher, wenn sie es anders handhaben würden, er auch mal mehr bezahlen . Aber bei so einer Liste muss er das ja gar nicht.....


LG Pluster

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
14. Februar 2006 um 11:39
In Antwort auf alanis_12681975

Sorry!!! Wenn das so ist....
... muss ich mich bei Dir entschuldigen!!!

Ich sehe es so wie Du! Wird bei uns auch problemlos praktiziert.

Aber ich habe eine Freundin, die zahlt auch nicht die "volle halbe" Miete, weil es SEIN Haus ist (nicht weil er mehr verdient).
Bei denen wird auch jeder Einkauf in einer Liste, die in der Küche hängt, eingetragen und im Monat durch 2 geteilt.... Das macht sie, obwohl ihr Partner mehr verdient. Und ich bin sicher, wenn sie es anders handhaben würden, er auch mal mehr bezahlen . Aber bei so einer Liste muss er das ja gar nicht.....


LG Pluster

...
Also irgendwie verstehe ich das nicht. Wieso Miete bezahlen, wenn ihm das Haus gehört?
Irgendwie verstehe ich unter Partnerschaft was anderes als eine Zweckgemeinschaft, bei der alles aufgerechnet wird...

Dass man dann versucht, auf anderem Wege einen Ausgleich zu schaffen, ist ja normal und verständlich, gerade aus der Sicht desjenigen, der kostenlos wohnen kann. Aber ich würde nie von meinem Partner Miete verlangen, wenn mir das Haus gehört...

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
14. Februar 2006 um 12:07
In Antwort auf rosy_12119877

...
Also irgendwie verstehe ich das nicht. Wieso Miete bezahlen, wenn ihm das Haus gehört?
Irgendwie verstehe ich unter Partnerschaft was anderes als eine Zweckgemeinschaft, bei der alles aufgerechnet wird...

Dass man dann versucht, auf anderem Wege einen Ausgleich zu schaffen, ist ja normal und verständlich, gerade aus der Sicht desjenigen, der kostenlos wohnen kann. Aber ich würde nie von meinem Partner Miete verlangen, wenn mir das Haus gehört...

Tilgung des Darlehn.....
... aber das Haus ist noch nicht abbezahlt.
Daher ist das kein kostenloses wohnen, wenn man die Schulden abbezahlen muss. Und einige haben damit ein Problem sich dabei zu beteiligen die Schulden abzubezahlen, weil die "Miete" dafür genutzt wird "andersleuts" Eigentum zu finanzieren. Dass man aber einem "normalen" Vermieter dabei hilf Eigentum zu finanzieren, ist dann etwas ganz anderes......

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
14. Februar 2006 um 13:22

Bei uns hat sich das von selbst eingespielt
Die Wohnung ist meine, also begleiche ich alle Fixkosten, die durch die Wohnung enstehen. Er überweist mir einen Teil dazu.
Dafür hat er das Auto usw.
Also genau gerechnet haben wir da noch nie. Würde an dem ganzen auch nichts ändern, wenn er mehr verdient.
Wie andere schon geschrieben haben, das gleicht sich dann eh durch die normalen Anschaffungen aus. Einkaufen, Kino, mal irgendwas für die Wohnung.
Also ich glaub bei usn fühlt sich keiner irgendwie Geldmäßig über oder untervorteilt.
Können aber auch ohne Probleme darüber miteinander reden.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
14. Februar 2006 um 13:49

Teilen
hi,

ich kann dir nur sagen wie wir es machen, und zwar unabhängig davon wer mehr verdient:
wir haben drei konten: meins, seins, unseres. auf "unseres" zahlt jeder gleichviel ein, auch das kindergeld kommt drauf und davon werden fixkosten, lebensmittel, benzin etc bezahlt. ausgehen, essengehen zahlt immer der der grad essengehen wollte.

greetz
sheila

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
14. Februar 2006 um 14:47
In Antwort auf alanis_12681975

Tilgung des Darlehn.....
... aber das Haus ist noch nicht abbezahlt.
Daher ist das kein kostenloses wohnen, wenn man die Schulden abbezahlen muss. Und einige haben damit ein Problem sich dabei zu beteiligen die Schulden abzubezahlen, weil die "Miete" dafür genutzt wird "andersleuts" Eigentum zu finanzieren. Dass man aber einem "normalen" Vermieter dabei hilf Eigentum zu finanzieren, ist dann etwas ganz anderes......

...
Sorry, aber ein Partner ist nicht "andersleuts".
Ich als Eigentümer oder Abbezahler würde meinen Partner nicht in dieser Weise abkassieren, was anderes ist das für mich nicht. Obwohl es natürlich praktisch für mich wäre: Hilfe bei der Abbezahlung eines Kredits, von dem aber nur ich im Falle einer Trennung profitiere. Dass derjenige, der dann umsonst darin wohnen kann, sich revanchiert und andere Teile übernimmt, ist auch klar. Schließlich will sich der, der darin umsonst wohnen kann, bestimmt auch nicht bereichern.
Vielleicht hast du mich falsch verstanden: Ich kann denjenigen, der einzieht, verstehen, wenn er einen Teil der Kosten übernehmen will oder MIete bezahlen will. Ich verstehe aber denjenigen nicht, der Miete verlangt! Ich stell mir eine Partnerscahft nicht als wirtschaftlichen Betrieb vor!!!


Nebenbei bemerkt:
Wer den Kredit allein aufgenommen hat, ist auch in der Lage, ihn allein abzubezahlen.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
14. Februar 2006 um 15:13
In Antwort auf rosy_12119877

...
Sorry, aber ein Partner ist nicht "andersleuts".
Ich als Eigentümer oder Abbezahler würde meinen Partner nicht in dieser Weise abkassieren, was anderes ist das für mich nicht. Obwohl es natürlich praktisch für mich wäre: Hilfe bei der Abbezahlung eines Kredits, von dem aber nur ich im Falle einer Trennung profitiere. Dass derjenige, der dann umsonst darin wohnen kann, sich revanchiert und andere Teile übernimmt, ist auch klar. Schließlich will sich der, der darin umsonst wohnen kann, bestimmt auch nicht bereichern.
Vielleicht hast du mich falsch verstanden: Ich kann denjenigen, der einzieht, verstehen, wenn er einen Teil der Kosten übernehmen will oder MIete bezahlen will. Ich verstehe aber denjenigen nicht, der Miete verlangt! Ich stell mir eine Partnerscahft nicht als wirtschaftlichen Betrieb vor!!!


Nebenbei bemerkt:
Wer den Kredit allein aufgenommen hat, ist auch in der Lage, ihn allein abzubezahlen.

Hallo?¿
Vielleicht hast DU MICH falsch verstanden und meine anderen Posting nicht gelesen. Für mich sieht eine Beziehugn auch anders aus als 50-50 alles zu teilen.
"Andererleuts" sind nicht meine eigenen Worte, sondern meine Art auszudrücken womit andere ein Problem haben.
ICH PERSÖNLICH hätte damit kein Problem Miete zu zahlen, wenn es so wäre. Ganz im Gegenteil. Ich würde nie davon profitieren wollen und auf "lau" leben wollen, wenn ich mit einem Abzahler zusammen sein würde.
Aber das ist für einige ein riesiges Problem! Und da wird auch schon vorher aufgerechnet wer was zahlt und was im Falle des Falle wieder davon mitgenommen werden würde.....

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
14. Februar 2006 um 16:07
In Antwort auf alanis_12681975

Hallo?¿
Vielleicht hast DU MICH falsch verstanden und meine anderen Posting nicht gelesen. Für mich sieht eine Beziehugn auch anders aus als 50-50 alles zu teilen.
"Andererleuts" sind nicht meine eigenen Worte, sondern meine Art auszudrücken womit andere ein Problem haben.
ICH PERSÖNLICH hätte damit kein Problem Miete zu zahlen, wenn es so wäre. Ganz im Gegenteil. Ich würde nie davon profitieren wollen und auf "lau" leben wollen, wenn ich mit einem Abzahler zusammen sein würde.
Aber das ist für einige ein riesiges Problem! Und da wird auch schon vorher aufgerechnet wer was zahlt und was im Falle des Falle wieder davon mitgenommen werden würde.....

...
Ich hab dich weder falsch verstanden noch deine anderen Postings nicht gelesen, nur schreiben wir aneinander vorbei..Du siehst es nur aus dem Blickwinkel der PErson, die einzieht, und ich mehr aus der des Wohneigentümers.

Ich als Wohneigentümer würde meinen Partner nicht wie einen x-beliebigen Untermieter behandeln wollen und ihn abkassieren, ganz einfach!
Ich als "Einzieher" käme mir komisch vor, wenn ich Miete bezahlen müsste, obwohl der Wohneigentümer KEINE MIETE(!) bezahlt. Der Wohneigentümer musste vorher auch den Kredit alleine tilgen. Ich hätte kein Problem, dafür einen anderen großen Kostenpart komplett zu übernehmen bzw würde es nur so machen, weil ich aus dem Wohneigentum des anderen keinen Profit schlagen wollen würde...Aber ich würde mir sehr verarscht vorkommen, wenn der andere sagen würde: Prima, dann kannst du ja in Zukunft die Hälfte meiner Schulden bezahlen. Genau das ist für mich aufrechnen, wenn man "Miete" vom Partner verlangen will... Unter Liebe verstehe ich was anderes, und das sage ich als Wohneigentümerin, die davon ja profitieren könnte!!


Wie du schon sagst, alles 50:50 auseinander zu dividieren, das ist nicht unser Verständnis von Beziehung. ABER: Wir ziehen unterschiedliche Konsequenzen und Ansichten daraus.
Belassen wir es dabei...

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
7. April 2006 um 11:29
In Antwort auf dipali_12919611

Mein ex war der knaller
ich finde auch, leben teilen, alles teilen...so handhabe ich das auch mit meinem jetzigen partner.
aber mein ex war der knaller schlechthin!
er hat alles bis auf den pfennig auseinander gerechnet. wenn wir mit anderen essen waren hat er mich vor denen "großzügig eingeladen", zuhause sagte er dann: Ich kriege noch 22 Mark von dir. wenn er einkaufen war, hat er den einkaufszettel genau durch 2 geteilt, natürlich nicht ohne vorher alles rauszustreichen, was nicht für ihn war, wie haarspray, ob oder dergleichen, das müsste ich schon separat bezahlen, tz tz.
kommt einem da nicht die breche? ich verdiente etwa 2000 mark und er 2800, aber er meinte was die miete betrifft: warum soll ich für die räume die du genauso nutzt wie ich, denn mehr bezahlen als du?
also ich kam mir eher vor wie in einer wg. soviel geiz ekelt einen doch voll an!
das war bei allen kleinigkeiten so, wenn ich mal von seinem handy telefonieren wollte, musste ich ihm das geld geben. und lauter andere dinge.
als es mir reichte, hab ich zum gegenschlag ausgeholt:
ich sagte ihm, pass mal auf, wegen dem einkaufen, da du ja zur arbeit 3 brote mitnimmst und ich nur 1, wirst du auch von dem einkauf der lebensmittel 2/3 bezahlen, ich finanziere schließlich nicht dein essen...das ganze ist so ausgeartet am ende...
leider hatte er sich anfangs verstellt, wie fast alle männer das gut können, das ganze ging erst richtig los, als wir zusammen wohnten. nach 3 monaten war ich dann auch schon wieder weg und eine lektion mehr gelernt, so ist das. traurig aber wahr.

Geiz und Geld
Hallo Ihr Lieben,

ich möchte mich gerne auch an diesem Thema beteiligen, da ich das Problem in dieser oder ähnlicher Version auch kenne.
Ich habe mir vor vier Jahren ein kleines Haus gekauft.
Vor zwei 1/2 Jahren habe ich meinen "noch" Partner kennengelernt.
Die ersten vier Monate hatte er mich trotz angeblicher Trennung immer ieder angelogen und weiterhin heimlich Kontakt zu seiner (angeblichen) Ex gehabt.
Sie war sogar zeitweise in seiner Wohnung.
Sie hat ihm auch die Wohnung eingerichtet. Die Wohnung ist im gleichen Haus seiner Vermieterin, die auch in seiner Abwesenheit immer wieder in seine Wohnung geht.

Dies nur zur Vorgeschichte.

Nachdem wir uns wegen ständiger Lügen seinerseits auch schon viermal getrennt haben und er mir immer wieder Besserung gelobt hat, ist die Situation nun Folgende:

Ich möchte nicht in seiner Wohnung sein, da es immer wieder eigenartige Vorfälle gegeben hat. Das Vertrauen ist ziemlich hin und er tut auch nicht viel dafür, das sich das ändert.
So tauchen z.B. immer wieder unbekannte Rufnummern auf seinen Telefonrechnungen auf, trägt er sein Handy entweder bei sich oder lässt es im verschlossenen Auto usw.

Jetzt bin ich immer noch nicht beim Thema - sorry

Also, ich bezahle alle laufenden Kosten meines Hauses. (ca. 600 ohne Einkauf). Da ich nicht schlecht verdiene, ist es trotzdem drin,
Geld für Reparaturen, Altersvorsorge und gelegentliche Einkaufsentgleisungen auszugeben.
Mir macht es ausserdem einen Heidenspass, Essen zu gehen, oder ins Kino oder ein lecker Herrenparfüm für meinen Freund zu kaufen usw.
Nun weiss ich, dass ich nicht mein Verhalten auf andere projizieren kann.
Aber von ihm kommt gar nichts.
Er ist von sehr geiziger Natur. Er kauft nur das Billigste. Er lebt auf meine Kosten in meinem Haus, ohne was abzugeben.
Wenn ich ihn bitte, einkaufen zu gehen, tut er das nur mit Widerwillen. Er betieligt sich nicht an Neuanschaffungen oder Renovierungen, obwohl er mit mir seine Zukunft verbringen will
und sogar Heiratspläne schmiedet.
Seit neuestem gibt es den Plan, bei mir anzubauen, weil ihm meine 60 qm nicht reichen und damit das Haus zur Hälfte zu seinem Eigentum zu machen.
Er kündigt seine Wohnung erst, wenn der Anbau fertig ist, sagt er.
So weit so gut ... aber er findet immer neue Ausreden, warum er es bis heute nicht geschafft hat, sich mit dem Thema Anbau intensiv auseinander zu setzen.
Die Arbeit, der Zeit punkt oder ... sorry, wäre fast zynisch geworden.
Jetzt will er auf einmal einen notariellen Vertrag über ide Eigentumsrechte, bevor es überhaupt einen Anbau gibt.
Und alles finanziell teilen heisst für ihn, dass ich mich im Gegenzug auch an seiner Miete beteilige - obwohl ich vor 1 Jahr das letzte Mal dort war.
(und zwar für eine halbe Stunde, weil seine Post ja auch dorthin geschickt wird.)
Renovieren im bestehenden "Alt"bau meines Hauses darf ich auch nicht, weil ja der Anbau kommt und ...
Mein Külschrank ging letzte Wochen kaputt und er sagte: "Kauf dir doch einen neuen, du verdienst ja dein eigenes Geld"

Und ich sage Euch heute,
Solche Menschen sind Zecken.
Sie schaffen es, dich in ein Schuldgefühl zu drängen und nutzen dein Helfersyndrom voll aus.
Schmeisst sie raus und dreht auch nicht mehr zu ihnen um.
Sie werden nie für euch da sein. Sie werden euch alleine lassen, wenn ihr nicht mehr von Nutzen seid.

Gruss Renée

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
Noch mehr Inspiration?
pinterest