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Geht es zu Ende?

22. Oktober um 10:09 Letzte Antwort: 23. Oktober um 9:41

Hallo Forum Mitglieder,

meine Freundin ist nach 1,5 Jahren Fernbeziehung bei mir eingezogen und lebt nun seit ca. 3 Monaten bei mir.
es war soweit auch alles gut, allerdings sind wir seit ca 1 Monat dabei uns immer weiter von einander zu entfernen. 
sie mag ihren neuen Job nicht und ist täglich ausgelaugt und kommt schlecht gelaunt nach Hause.
anfassen darf ich sie seit 2 Wochen nicht mehr. 
nach einem Gespräch mit ihr, sagte sie mir, das sie sich nicht "zu Hause" fühlt und sie ihren alten Job wieder haben möchte. Das sie momentan so kalt ist liegt daran das sie komplett kaputt ist und Heimweh hat. 
der nächste Punkt, ihr Job ist momentan weit weg, sodass sie jeden Tag ca 2,25 std mit dem Auto unterwegs ist.

gemeisame Hobbys und Planungen dafür, dürfen nicht mehr angesprochen werden und werden mit keine Ahnung abgetan. 

Sie sagt mir zwar, das es absolut nichts mit mir zu tun hat, aber ich leider so langsam auch sehr darunter.

ich merke allerdings so langsam, wie durch ihr Verhalten, meine Gefühle schwinden und ich am liebsten im Gästezimmer schlafen würde, weil es neben ihr, wie neben einer fremden Person ist.

wieder zurück in eine Fernbeziehung, würde ich nicht machen, da es für mich nur eine Übergangszeit ist. 

auf die Frage ob ich nicht zu ihr ziehen kann, ja das wäre möglich, aber die Gegend ist nicht wirklich schön, ich habe ein Eigenheim mit großen Garten hier und das wäre alles mit sehr hohen finanziellen Aufwand nur möglich. Das haben wir anfangs aber auch geklärt, dass ein Verkauf keine Option wäre. 

habt ihr so eine Situation schon gehabt, oder ggf Tipps zur Bewältigung?

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22. Oktober um 13:10

Ich an deiner Stelle würde etwas Geduld mitbringen. Ihr habt jetzt gerade die nicht so guten Zeiten einer Beziehung. Ich habe durchaus Verständnis für deine Partnerin: Ortswechsel, ein Job, der sich direkt als Niete herausstellt, und dann noch die tägliche Fahrerei, die ja die Zeit schmälert, in der man sich erholen kann - das ist ganz schön anstrengend.

Hat deine Freundin außer dir noch andere vertraute Menschen vor Ort?

Grundsätzlich könntest du deine Freundin unterstützen, indem du mal überlegst, wie du sie entlasten kannst: etwas mehr im Haushalt übernehmen, kochen oder ähnliches. Und für Gespräche zur Verfügung stehen, in denen sie einfach mal Dampf ablassen kann. Möglicherweise könnte deine Freundin nach einer anderen Stelle Ausschau halten. Und wenn sie sich nicht "zu Hause" fühlt, wie könnte das geändert werden? Wenn man sich nicht gemeinsam eine Wohnung sucht, sondern in das Zuhause des Partners zieht, ist man ja deutlich weniger beteiligt an der Gestaltung der Wohnung. Könnt ihr daran etwas verändern? Gibt es etwas, womit sie sich mehr zuhause fühlen würde? Was vermisst sie (außer den alten Job)?

Ich finde, nach drei Monaten ist noch kein Grund, eine Beziehung grundsätzlich in Frage zu stellen, zumindest nicht, wenn diese bisher gut war. Wenn du mehr willst als eine Schönwetter-Beziehung, wäre es jetzt an der Zeit, mal auf das Unwohlsein deiner Partnerin einzugehen.

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22. Oktober um 13:21

Du solltest Dich ihr stärker widmen, wie mein Vorschreiber ja auch schon schrieb. Gib ihr eine Schulter, ein Ohr. Mal ne Fussmassage oder was anderes was ihr gut tut. Aktuell ist für sie halt auch nicht die entspannteste Zeit für Sex etc.
Es dürfte halt alles gerade zusammenkommen: Neue Arbeit mit der sie bisher nich zufrieden ist, neue Umgebung ohne Freunde, ein Haus das noch nicht ihr zu Hause ist.
Frag sie doch einfach, ob sie Änderungswünsche bei der Einrichtung hätte bzw. was ihr Euer zu Hause etwas angenehmer machen würde.
Du solltest die nächsten Wochen einfach in die Beziehung investieren, Geduld haben. Dann wird sich das alles auch einrenken

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22. Oktober um 13:36
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Ich an deiner Stelle würde etwas Geduld mitbringen. Ihr habt jetzt gerade die nicht so guten Zeiten einer Beziehung. Ich habe durchaus Verständnis für deine Partnerin: Ortswechsel, ein Job, der sich direkt als Niete herausstellt, und dann noch die tägliche Fahrerei, die ja die Zeit schmälert, in der man sich erholen kann - das ist ganz schön anstrengend.

Hat deine Freundin außer dir noch andere vertraute Menschen vor Ort?

Grundsätzlich könntest du deine Freundin unterstützen, indem du mal überlegst, wie du sie entlasten kannst: etwas mehr im Haushalt übernehmen, kochen oder ähnliches. Und für Gespräche zur Verfügung stehen, in denen sie einfach mal Dampf ablassen kann. Möglicherweise könnte deine Freundin nach einer anderen Stelle Ausschau halten. Und wenn sie sich nicht "zu Hause" fühlt, wie könnte das geändert werden? Wenn man sich nicht gemeinsam eine Wohnung sucht, sondern in das Zuhause des Partners zieht, ist man ja deutlich weniger beteiligt an der Gestaltung der Wohnung. Könnt ihr daran etwas verändern? Gibt es etwas, womit sie sich mehr zuhause fühlen würde? Was vermisst sie (außer den alten Job)?

Ich finde, nach drei Monaten ist noch kein Grund, eine Beziehung grundsätzlich in Frage zu stellen, zumindest nicht, wenn diese bisher gut war. Wenn du mehr willst als eine Schönwetter-Beziehung, wäre es jetzt an der Zeit, mal auf das Unwohlsein deiner Partnerin einzugehen.

Sie kann ihren Dampf ablassen. 
um den Haushalt kümmere ich mich, bis auf die Wäsche (das darf ich nicht
ich mache ihr essen, kümmere mich um Garten und Haushalt. 
Sie sitzt Inder Zeit am Handy und schreibt ca 5-6 std mit Freunden und geht deren Probleme auf den Grund. 

im Haus konnte sie alles so einrichten wie sie wollte, bis auf Bad und Küche, weil es schon drin ist. 
Ich habe für sie ein extra Schlafzimmer fertig gebaut, 30qm den sie komplett selber aussuchen und einrichten konnte.

aber... irgendwo bin ich auch an meinen Grenzen. Und wenn kein ich liebe dich mehr kommt, oder mal ein Kuss, oder ein wenig kuscheln, sondern das schreiben mit dem Kumpel (den sie seit 4 Monaten kennt) wichtiger ist, dann ist für mich irgendwann der Drops auch gelutscht.

egal welche Vorschläge ich zur Verbesserung mache, werden im Keim erstickt. 
ich habe ihr vorgeschlagen das sie bei Heimweh, doch einfach in der Woche mal für 2-3 Tage zu ihren Eltern fährt und von dort aus zur Arbeit fährt (sind täglich 1 std mehr fahrt als sonst). Aber auch das will sie nicht. 

insgesamt geht es nun sein Knapp 5 Wochen so.

Ich bin jetzt soweit, das ich ihr vorgeschlagen habe, ggf mal mit einem Psychologen zu sprechen, weil ich merke wie die Beziehung damit immer mehr auseinander geht. 

neue Stellen will sie sich zwar ansehen, aber sie sagt auch immer sofort, ne da verdiene ich weniger und ich will wieder in .... arbeiten. 

das ist nicht so einfach grad.

 

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22. Oktober um 13:41
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Du solltest Dich ihr stärker widmen, wie mein Vorschreiber ja auch schon schrieb. Gib ihr eine Schulter, ein Ohr. Mal ne Fussmassage oder was anderes was ihr gut tut. Aktuell ist für sie halt auch nicht die entspannteste Zeit für Sex etc.
Es dürfte halt alles gerade zusammenkommen: Neue Arbeit mit der sie bisher nich zufrieden ist, neue Umgebung ohne Freunde, ein Haus das noch nicht ihr zu Hause ist.
Frag sie doch einfach, ob sie Änderungswünsche bei der Einrichtung hätte bzw. was ihr Euer zu Hause etwas angenehmer machen würde.
Du solltest die nächsten Wochen einfach in die Beziehung investieren, Geduld haben. Dann wird sich das alles auch einrenken

Einen Teil habe ich im Kommentar hier vor beantwortet

es geht mir nicht nur um Sex, sondern um zusammen mal am Fernseher zu sitzen oder was zu zweit zu machen. 

und die letzten Wochen investiere ich sehr sehr viel. 

sber weiß du wie ätzend es ist, wenn beide arbeiten und man dann zu Hause den Haushalt schmeißt und die Partnerin täglich chillig dabei auf dem Sofa sitzt?

das geht bestimmt ne Zeit lang gut, aber irgendwann überschreitet es da auch Grenzen. 

so, zudem gebe ich ihr ein Ohr, aber leider ist alles was ich daraus höre, das sie wieder zurück möchte und hier alles doof ist. Ich habe hier 4-5 Monate für sie alles vorbereitet und umgebaut. 
das ist für mich somit ein Tritt zwischen die Beine, wo ich so langsam auch mit kaputt gehe. 

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22. Oktober um 15:59

Das liest sich aber wiederum ganz anders mit Deinem neuen Post.
Es klingt eher danach, dass Deine Bemühungen von ihr nicht wertgeschätzt wurden und die Umstellung für sie zu groß waren. Das "früher war alles besser" zählt mehr als das Zusammensein mit Dir. Sie wirkt als ob sie mit Eurer Beziehung innerlich abgeschlossen hätte und sie nur noch auf den passenden Zeitpunkt wartet (alter/neuer Job in der Heimat)

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22. Oktober um 18:06

Das klingt alles sehr bitter. Du hast viel investiert, hast alles getan, dass es ihr gut gehen könnte... und jetzt stellt sich das Wohlfühlen bei ihr nicht ein. Das Heimweh ist stärker.

Was Du beschreibst, kommt von ihr wohl wenig, die Situation zu ändern.

Deine Frage: "Geht es zu Ende" ist aber komplizierter. Du klingst (nachvollziehbar) sehr enttäuscht, weil Du die Dankbarkeit vermisst. Aber wie sollte sie dankbar sein, wenn das Heimweh stärker ist? Anerkennt sie wenigstens, was Du getan hast und tust? Das wäre Offenheit...

Aber Deine Bitterkeit macht die Situation nicht besser. Die Enttäuschung über die versagte "Dankbarkeit"  setzt sie unter Druck, sagt ihr vielleicht sogar, dass das Gefühl des Heimwehs, das sie empfindet, schuldhaft ist. Das trägt nicht zu einer entspannten Beziehung bei.

Ob die Beziehung aus ihrer Sicht zu Ende geht, kann ich nicht sagen. Aber wenn Du nicht akzeptierst, dass sie trotz Deines Einsatzes Heimweh hat, ihr das Gefühl jedenfalls gönnst, und ihr jetzt zusammen eine Lösung suchen müsst, ja, dann geht es sicher zu Ende.

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22. Oktober um 22:23
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Das klingt alles sehr bitter. Du hast viel investiert, hast alles getan, dass es ihr gut gehen könnte... und jetzt stellt sich das Wohlfühlen bei ihr nicht ein. Das Heimweh ist stärker.

Was Du beschreibst, kommt von ihr wohl wenig, die Situation zu ändern.

Deine Frage: "Geht es zu Ende" ist aber komplizierter. Du klingst (nachvollziehbar) sehr enttäuscht, weil Du die Dankbarkeit vermisst. Aber wie sollte sie dankbar sein, wenn das Heimweh stärker ist? Anerkennt sie wenigstens, was Du getan hast und tust? Das wäre Offenheit...

Aber Deine Bitterkeit macht die Situation nicht besser. Die Enttäuschung über die versagte "Dankbarkeit"  setzt sie unter Druck, sagt ihr vielleicht sogar, dass das Gefühl des Heimwehs, das sie empfindet, schuldhaft ist. Das trägt nicht zu einer entspannten Beziehung bei.

Ob die Beziehung aus ihrer Sicht zu Ende geht, kann ich nicht sagen. Aber wenn Du nicht akzeptierst, dass sie trotz Deines Einsatzes Heimweh hat, ihr das Gefühl jedenfalls gönnst, und ihr jetzt zusammen eine Lösung suchen müsst, ja, dann geht es sicher zu Ende.

Ja sie ist dankbar für das was ich geleistet hatte im Vorfeld. 
aber ich erwarte ja nicht soviel, wie ich finde. 
mein wenig mehr Zweisamkeit, nett unterhalten ohne das Handy in der Hand. Eventuell kuscheln. 

und zudem, was ich eventuell erwarte, das sie selber einfach mal Vorschläge macht, wie es wieder besser werden würde. Oder ggf mal Vorschläge annimmt und diese versucht. 

weil ja, wie gesagt, bei mir gehen momentan sehr stark die Gefühle zurück, das habe ich ihr auch gesagt, weil man kann ja nicht erwarten, das man weiterhin ein kribbeln im Bauch hat, wenn einen der Partner seit 5 Wochen links liegen lässt. 

nir ich bin leider mit meinem Latein am Ende und weiß grad nicht was ich noch machen kann. 

einen Psychologen möchte sie nicht, weil sie meint das bringt auch nichts.
aber gut, wenn ich alle Vorschläge nicht annehme und selber keine Ideen mehr habe. Da muss man sich auch nicht wundern, wenn bei mir irgendwann die Stimmung umschlägt und ich die Beziehung dann beende. Weil ich nicht wirklich Lust habe, mit einem Kumpel zusammen zu leben, sondern ich möchte schon eine Partnerin. 
sie wohnt wie gesagt seit 3 Monaten bei mir und seit 5 Wochen diese Kälte. Irgendwo kann ich es dann halt auch nicht

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23. Oktober um 9:41
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Das klingt alles sehr bitter. Du hast viel investiert, hast alles getan, dass es ihr gut gehen könnte... und jetzt stellt sich das Wohlfühlen bei ihr nicht ein. Das Heimweh ist stärker.

Was Du beschreibst, kommt von ihr wohl wenig, die Situation zu ändern.

Deine Frage: "Geht es zu Ende" ist aber komplizierter. Du klingst (nachvollziehbar) sehr enttäuscht, weil Du die Dankbarkeit vermisst. Aber wie sollte sie dankbar sein, wenn das Heimweh stärker ist? Anerkennt sie wenigstens, was Du getan hast und tust? Das wäre Offenheit...

Aber Deine Bitterkeit macht die Situation nicht besser. Die Enttäuschung über die versagte "Dankbarkeit"  setzt sie unter Druck, sagt ihr vielleicht sogar, dass das Gefühl des Heimwehs, das sie empfindet, schuldhaft ist. Das trägt nicht zu einer entspannten Beziehung bei.

Ob die Beziehung aus ihrer Sicht zu Ende geht, kann ich nicht sagen. Aber wenn Du nicht akzeptierst, dass sie trotz Deines Einsatzes Heimweh hat, ihr das Gefühl jedenfalls gönnst, und ihr jetzt zusammen eine Lösung suchen müsst, ja, dann geht es sicher zu Ende.

Ansich ist doch nicht das Heimwehgefühl oder das Noch-Nicht-Angekommensein-Gefühl das Problem für den TE sondern dass sie sich sehr abweisend verhält dafür aber wohl sehr intensiv mit anderen am Kommunizieren ist. Es ist nicht das Problem dass es ihr nicht gut geht sondern dass sie gegenüber dem TE sehr destruktiv und unkommunikativ rüberkommt.
Ob es eine schwermütige bzw. leicht depressive Phase ist kann nur sie oder ein Fachmann beurteilen.
Aber letztlich ist halt nicht von der Hand zu weisen, dass sie auf einmal mit einem neuen Job in der Heimat, der Trennung und hinterher mit einem neuen Partner um die Ecke kommen könnte und der TE dann blöd schaut

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