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Geht ein Haus bei einer Scheidung immer verloren

2. August 2005 um 12:46

Hallo,

ich hoffe, dass hier auch welche lesen, die ihre Scheidung schon hinter sich haben und auch ein Haus besitzen oder besessen haben. Also ich habe mich vor einiger Zeit von meinem mann getrennt, ich liebe ihn nicht mehr und will auch nicht mehr zu ihm zurück. Da wir aber das haus haben, wohnen wir noch unter einem Dach, was doch irgendwie sehr belastend ist. Da wir das haus nicht einfach so verkaufen können, weil meinen eltern auch die hälfte gehört, wollen wir versuchen das Haus irgendwie zu halten. Allein ist das natürlich sehr schwer und auf dauer ist es unmöglich, zusammen hier zu wohnen. Hat jemand mit so was schon mal Erfahrungen gemacht ???

jenny7102

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2. August 2005 um 12:56

Hallo
Das ist schon nicht einfach,wenn du eine gute Komunikation hast mit deinem Mann,werdet ihr schon eine Möglichkeit finden.Habt ihr Kinder?Das ist gans wichtig,dan kannst du da wohnen bleiben es sei denn wenn ihr geschieden seid,will er die hälfte von dem Geld vom Haus.so wars auch bei meinem Bruder.Liebe Grüße Lilly

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2. August 2005 um 13:20
In Antwort auf ocean_12360603

Hallo
Das ist schon nicht einfach,wenn du eine gute Komunikation hast mit deinem Mann,werdet ihr schon eine Möglichkeit finden.Habt ihr Kinder?Das ist gans wichtig,dan kannst du da wohnen bleiben es sei denn wenn ihr geschieden seid,will er die hälfte von dem Geld vom Haus.so wars auch bei meinem Bruder.Liebe Grüße Lilly

Ja wir haben Kinder
Danke für Deine Antwort, ja wir haben zwei Kinder. Und weil ich sie nicht aus ihrer gewohnten umgebung reißen möchte, wäre es mir schon lieb wenn ich hier wohnen bleiben könnte. Sie müssen ja jetzt erst mal mit der Trennung zurecht kommen und dann noch ein umzug, ich glaube, dass wäre zu viel für die Beiden. Die Kommunikation klappt im Moment überhaupt nicht zwischen meinem mann und mir, nur noch das allernötigste.

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2. August 2005 um 13:36
In Antwort auf jenny7102

Ja wir haben Kinder
Danke für Deine Antwort, ja wir haben zwei Kinder. Und weil ich sie nicht aus ihrer gewohnten umgebung reißen möchte, wäre es mir schon lieb wenn ich hier wohnen bleiben könnte. Sie müssen ja jetzt erst mal mit der Trennung zurecht kommen und dann noch ein umzug, ich glaube, dass wäre zu viel für die Beiden. Die Kommunikation klappt im Moment überhaupt nicht zwischen meinem mann und mir, nur noch das allernötigste.

Hi!
Wenn du zwei Kinder hast kannst du wohnen bleiben.Deinem Mann müssen im Monat 900Euro bleiben,der Rest geht an euch.Wie ald sind die Kinder?Schau mal bei Google nach der Düsseldorfer Tabelle,da steht was bei welchen Verdienst an Unterhalt fällig wird.Und geh zum Anwald zu einem Beratungs Termin das ist dringend notwendig!!

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2. August 2005 um 15:42

Das Wichtigste ist, dass ...
sich beide einig sind, was und wie sie es wollen.

Wenn es da Zank, Streit, Missgunst, Rache usw. gibt, ist das Haus schneller weg als man glaubt.

Aber ein Haus muss nicht verloren gehen, wenn sich beide Ex-Partner bewußt werden, dass eine Zusammenarbeit so gut wie nur Vorteile bietet. Von einem Rosenkrieg profitieren Anwälte, Gerichte und mitunter Zaungäste über den Unterhaltungswert, aber niemals die beiden Hauptbeteiligten (von den Kindern ganz zu schweigen).

Nirgendwo steht, dass man nach einer Scheidung ein Haus verkaufen, aufteilen oder sonstwie handhaben muss. Im Gegenteil, wenn man das Haus aus der Verhandlungsmasse raus läßt, sind die Gebühren bei Gericht wesentlich niedriger, da der Streitwert geringer ist.

Speziell für das Haus läßt sich z.B. steuerlich eine G(esellschaft) b(ürgerlichen) R(echts) gründen (ganz einfacher formeller Akt), die nichts weiters als eine Eigentümergemeinschaft darstellt, wobei den Eigentümern dann nach vorher vereinbartem Anteil Gewinne oder Verluste aus dem Haus zugewiesen werden.

In der Praxis halten läßt sich ein Haus m. E. aber nur, wenn genügend Einkommen vorhanden oder das Haus schuldenfrei oder nahezu schuldenfrei ist.

Wenn Ihr Euch friedlich einigen wollt, besprecht alle Details vorab und geht dann zu einem Mediator (kann, muss aber kein Anwalt sein). Diese Mediatoren sind speziell geschult, Paaren, die sich friedlich trennen wollen, dabei zu helfen, alles in die Form einer Vereinbarung zu gießen, die später vor dem Familienrichter Bestand hat und anerkannt wird. Sie helfen bei allen rlevanten Fragestellungen wie Unterhaltsberechnungen, Zugewinnausgleich usw. und müssen unparteiisch sein, d. h. man kann nur gemeinsam zu ihnen gehen. Sie dürfen nicht das Mandat nur eines Ehepartners übernehmen und sind dafür verantwortlich, dass keiner von beiden über den Tisch gezogen wird.

Die Kosten hierfür beliefen sich, wenn ich mich recht erinnere, auf einen Betrag um die 1.000 Euro, aber dafür war dann auch alles sauber und die Scheidung selbst hat uns danach deutlich weniger als das sonst als Richtgröße genannte Monatsnettoeinkommen gekostet.

LG

Larsen

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5. August 2005 um 21:55

Wie soll es weitergehen?
Hallo Jenny,wie stellst du dir deine Situation weiter vor?Wenn Du Dich neu verliebstnimmst du deinen neuen Partner dann mit in euer Haus?Wohnen bleiben wollen ist die eine Sache,aber so leben zu können wie du willst eine andere.Eine Trennung ist immer mit Verlusten verbunden,Haus, Sicherheit oder Freiheit. LG Jassi

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