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Gehört Streit zu einer Beziehung?

17. Juli um 10:39

Halli Hallo,

ich wollte mal kurz in die Runde fragen, da ich letztens darüber sprach und ich der Meinung bin, dass Streit zu einer gesunden Beziehung dazu gehört. Mein Gegenüber möchte davon allerdings nichts wissen, er ist mit streitenden Eltern aufgewachsen und sehnt sich nach einer „harmonischen, lockeren und stressfreien Beziehung.
Ich bin ebenfalls ein Trennungskind, allerdings der Meinung, dass Streit dazugehört, eben weil man sich dadurch Luft machen und dann wieder aufeinander zugehen kann, das sog. „aneinander reiben“.

Dieses „wir streiten nie“ ist mir ehrlicherweise eher suspekt, aber bin gerne offen, mir andere Meinungen, insbesondere von Menschen mit langjährigen Beziehungen, anzuhören.
Ist nicht zu streiten nicht einfach eine Art „Augen zuhalten“?

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17. Juli um 10:47

Naja es gibt ja diskutieren... Und krass streiten... 

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17. Juli um 10:50

kommt drauf an, wie du (bzw. dein gegenüber) "streit" definierst!

meinungsverschiedenheiten gibt es in jeder beziehung. in manchen mehr, in manchen weniger. die frage ist doch: wie geht man damit um?

und da muss tatsächlich nicht jeder gleich rumbrüllen, dass die ganze nachbarschaft live dabei ist, geschirr an die wand werfen, handgreiflich werden oder mit trennung oder selbstmord drohen. das geht auch anders!

ich stimme dir zu, dass meinungsverschiedenheiten geklärt werden sollten, und nicht einfach weggelächelt werden können. ich stimme dir nicht zu, dass dazu "streit" in o.g. ausmaß sein muss!

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17. Juli um 10:54
In Antwort auf batweazel

kommt drauf an, wie du (bzw. dein gegenüber) "streit" definierst!

meinungsverschiedenheiten gibt es in jeder beziehung. in manchen mehr, in manchen weniger. die frage ist doch: wie geht man damit um?

und da muss tatsächlich nicht jeder gleich rumbrüllen, dass die ganze nachbarschaft live dabei ist, geschirr an die wand werfen, handgreiflich werden oder mit trennung oder selbstmord drohen. das geht auch anders!

ich stimme dir zu, dass meinungsverschiedenheiten geklärt werden sollten, und nicht einfach weggelächelt werden können. ich stimme dir nicht zu, dass dazu "streit" in o.g. ausmaß sein muss!

Ok, danke schon mal, ich dachte, dass es klar sei, dass Teller werfen / hysterisch rumschreien eher in die Kategorie „toxische Beziehung“ fällt. 😅

Eben Meinungsverschiedenheiten,die u.U. auch mal etwas lauter ausfallen dürfen,eben weil viel Emotionen mit im Spiel sind. Und meiner Meinung nach sollten es Dinge sein, die man auch schnell wieder klären können müsste, wenn beide aufeinander zugehen.

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17. Juli um 11:02

Also ich finde Streit gehört dazu, eine gesunde Streitkultur ist unabdingbar. Ich streite mich auch mit meinem Mann, ist für uns keine große Sache, den Respekt sollte man dabei nie verlieren. Mein Mann war immer der sehr leise Typ, der immer alles in sich reinfrisst, nichts dazu sagt und lieber diese falsche Harmonie wollte - ich bin sehr temperamentvoll, werde schonmal laut und sage sofort wenn mich etwas stört oder etwas nicht stimmt, so bin ich aufgewachsen, meine Schwestern sind alle so. Mein Mann hat sich da angepasst, er hat schnell gemerkt, dass es nichts bringt, alles wegzuschweigen. 

Dazu sollte man aber sagen, wir streiten selten, sind sehr aufrichtig zueinander und beenden jeden Streit mit einem Kuss und einem ruhigen Gespräch. Mein Vater z.B. hasst es wenn ständig gestritten wird, bei meinen Schwestern war es immer sehr schlimm in den Beziehungen, da er bei uns wohnt, bekommt er natürlich alles mit und sagt dazu auch nur, dass es bei uns sehr entspannt ist und er unseren Umfang miteinander total toll findet.

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17. Juli um 11:08
In Antwort auf allie251

Ok, danke schon mal, ich dachte, dass es klar sei, dass Teller werfen / hysterisch rumschreien eher in die Kategorie „toxische Beziehung“ fällt. 😅

Eben Meinungsverschiedenheiten,die u.U. auch mal etwas lauter ausfallen dürfen,eben weil viel Emotionen mit im Spiel sind. Und meiner Meinung nach sollten es Dinge sein, die man auch schnell wieder klären können müsste, wenn beide aufeinander zugehen.

naja, dann kannst du deinem freund ja erklären: "gar kein problem, wenn du nicht streiten willst, dann musst du nur immer alles so machen, wie ich es will!" 

spaß beiseite - sein wunsch ist zwar nett, aber leider völlig unrealistisch. außer, er trennt sich dann immer bei der ersten meinungsverschiedenheit. dass ihm davonlaufen auf dauer nichts bringen wird, wird er aber lernen müssen. du kannst nur hoffen, das er es schon mit dir lernt... wenn nicht... hast du pech gehabt!

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17. Juli um 11:34
In Antwort auf allie251

Halli Hallo,

ich wollte mal kurz in die Runde fragen, da ich letztens darüber sprach und ich der Meinung bin, dass Streit zu einer gesunden Beziehung dazu gehört. Mein Gegenüber möchte davon allerdings nichts wissen, er ist mit streitenden Eltern aufgewachsen und sehnt sich nach einer „harmonischen, lockeren und stressfreien Beziehung.
Ich bin ebenfalls ein Trennungskind, allerdings der Meinung, dass Streit dazugehört, eben weil man sich dadurch Luft machen und dann wieder aufeinander zugehen kann, das sog. „aneinander reiben“.

Dieses „wir streiten nie“ ist mir ehrlicherweise eher suspekt, aber bin gerne offen, mir andere Meinungen, insbesondere von Menschen mit langjährigen Beziehungen, anzuhören.
Ist nicht zu streiten nicht einfach eine Art „Augen zuhalten“?

für mich: UNBEDINGT.

Wir streiten oft und gern auch ... ahm... engagiert.

Brauchen wir beide. "Harmonisch" ist nicht wirklich das, womit ich auf Dauer glücklich wäre.
Streitkultur und Regeln gehören dazu.

Aber mir ist dabei schon klar, dass unsere Streitkultur so gar nicht für jeden das richtige wäre.

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17. Juli um 11:35

Eben

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17. Juli um 11:35

schon ein Weltuntergang, aber nur für die Teller

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17. Juli um 11:55
In Antwort auf allie251

Halli Hallo,

ich wollte mal kurz in die Runde fragen, da ich letztens darüber sprach und ich der Meinung bin, dass Streit zu einer gesunden Beziehung dazu gehört. Mein Gegenüber möchte davon allerdings nichts wissen, er ist mit streitenden Eltern aufgewachsen und sehnt sich nach einer „harmonischen, lockeren und stressfreien Beziehung.
Ich bin ebenfalls ein Trennungskind, allerdings der Meinung, dass Streit dazugehört, eben weil man sich dadurch Luft machen und dann wieder aufeinander zugehen kann, das sog. „aneinander reiben“.

Dieses „wir streiten nie“ ist mir ehrlicherweise eher suspekt, aber bin gerne offen, mir andere Meinungen, insbesondere von Menschen mit langjährigen Beziehungen, anzuhören.
Ist nicht zu streiten nicht einfach eine Art „Augen zuhalten“?

Schon mal vielen Dank für die Rückmeldung. Vermutlich prallen da einfach zwei unterschiedliche Einstellungen aufeinander und vermutlich muss man hier wohl einsehen, dass man da auf keinen gemeinsamen Nenner kommen wird. Weil eben genau dieses Weglaufen aus der Situation meinen Ansichten überhaupt nicht entsprochen wird.
Er ist der Meinung, dass so etwas "abkühlen" soll und ich habe eben das Bedürfnis die Situation zu klären, meinen Standpunkt zu erläutern, welcher ihn aber überfordert bzw. überhaupt nicht zu interessieren scheint. Er blockt dann einfach und lässt mich im wahrsten Sinne stehen.
Und mittlerweile bin ich dahingehend mürbe, weil es immer so abläuft und so nie eine Lösung gefunden wird, da er dann zwar wieder "ankommt", aber drüber reden darf man dennoch nicht mehr.

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17. Juli um 11:57

Ich gehe Streit nicht unbedingt aus dem Weg, mein Mann auch nicht, nur sind wir, in den für uns wichtigen Dingen, einer Meinung, dass es da gar nicht erst zum Streit kommt.
Und die Dingen die uns nicht wichtig sind, sind dann so unwichtig, dass sie keinen Streit wert sind. Da will dann keiner von uns beiden seinen eigenen Kopf bzw. die eigene Meinung unbedingt durchsetzen oder dem anderen aufdrängen.

Wir vermeiden Streit nicht, er ergibt sich nur irgendwie zwischen uns nicht. Ich kann mich jedenfalls an keine Situation erinnern, wo wir wirklich miteinander gestritten haben.

Ich würde aber auch keine Beziehung führen wollen, wo es andauernd zu Meinungsverschiedenheiten kommt. Das wäre mir persönlich zu anstrengend, wenn man alles oder vieles ausdiskutieren müsste. Dazu bin ich generell zu streitfaul.

 

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17. Juli um 12:27

Menschen, die ihre Ansicht für allgemeingültig halten, sind der Tod der gesunden Menschheit.

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17. Juli um 12:43
In Antwort auf allie251

Halli Hallo,

ich wollte mal kurz in die Runde fragen, da ich letztens darüber sprach und ich der Meinung bin, dass Streit zu einer gesunden Beziehung dazu gehört. Mein Gegenüber möchte davon allerdings nichts wissen, er ist mit streitenden Eltern aufgewachsen und sehnt sich nach einer „harmonischen, lockeren und stressfreien Beziehung.
Ich bin ebenfalls ein Trennungskind, allerdings der Meinung, dass Streit dazugehört, eben weil man sich dadurch Luft machen und dann wieder aufeinander zugehen kann, das sog. „aneinander reiben“.

Dieses „wir streiten nie“ ist mir ehrlicherweise eher suspekt, aber bin gerne offen, mir andere Meinungen, insbesondere von Menschen mit langjährigen Beziehungen, anzuhören.
Ist nicht zu streiten nicht einfach eine Art „Augen zuhalten“?

Normalerweise streitet man nur mit Menschen, die einem Wichtig sind.
Ein Streit entsteht dann wenn man sich missverstanden fühlt oder den anderen nicht verstehen kann. Durch einen Streit lernt man den anderen zu verstehen. Ich hatte schon langjährige Beziehungen und kürzere auch.
Und aus der 6 Jahre langen Beziehung hab ich gelernt, dass streiten dazu gehört wie Sex auch. Beides geht so weit es nun mal geht.
Ich bin seit einem Jahr in einer Beziehung und wir streiten heftig, da wir sehr unterschiedlich sind. Aber nach jedem Streit sind wir uns näher als vorher. Ich will damit nicht sagen dass es toll ist zu streiten aber es gehört dazu.. Ja. Wenn ich meinen Partner nicht lieben würde, hätte ich wohl auch keine Gründe für einen Streit... 

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17. Juli um 13:36

also ich bin da auch etwas auf deiner seite

Diskussionen ja....

aber richtigen streit - alles was wegen etwas essentiellem ist - sollte wirklich nicht oft vorkommen!
weil dann passt es einfach nicht!
 

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17. Juli um 13:37
In Antwort auf allie251

Schon mal vielen Dank für die Rückmeldung. Vermutlich prallen da einfach zwei unterschiedliche Einstellungen aufeinander und vermutlich muss man hier wohl einsehen, dass man da auf keinen gemeinsamen Nenner kommen wird. Weil eben genau dieses Weglaufen aus der Situation meinen Ansichten überhaupt nicht entsprochen wird.
Er ist der Meinung, dass so etwas "abkühlen" soll und ich habe eben das Bedürfnis die Situation zu klären, meinen Standpunkt zu erläutern, welcher ihn aber überfordert bzw. überhaupt nicht zu interessieren scheint. Er blockt dann einfach und lässt mich im wahrsten Sinne stehen.
Und mittlerweile bin ich dahingehend mürbe, weil es immer so abläuft und so nie eine Lösung gefunden wird, da er dann zwar wieder "ankommt", aber drüber reden darf man dennoch nicht mehr.

naja da würds mir aber nicht mehr ums "streiten" gehen

sondern dass ihm meine bedürfnisse anscheinend schei**egal sind

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17. Juli um 13:48
In Antwort auf ai_18454549

naja da würds mir aber nicht mehr ums "streiten" gehen

sondern dass ihm meine bedürfnisse anscheinend schei**egal sind

jap.. der Gedanke kommt mir auch des Öfteren.

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17. Juli um 14:59
In Antwort auf allie251

Halli Hallo,

ich wollte mal kurz in die Runde fragen, da ich letztens darüber sprach und ich der Meinung bin, dass Streit zu einer gesunden Beziehung dazu gehört. Mein Gegenüber möchte davon allerdings nichts wissen, er ist mit streitenden Eltern aufgewachsen und sehnt sich nach einer „harmonischen, lockeren und stressfreien Beziehung.
Ich bin ebenfalls ein Trennungskind, allerdings der Meinung, dass Streit dazugehört, eben weil man sich dadurch Luft machen und dann wieder aufeinander zugehen kann, das sog. „aneinander reiben“.

Dieses „wir streiten nie“ ist mir ehrlicherweise eher suspekt, aber bin gerne offen, mir andere Meinungen, insbesondere von Menschen mit langjährigen Beziehungen, anzuhören.
Ist nicht zu streiten nicht einfach eine Art „Augen zuhalten“?

Das kommt ganz drauf an um was es geht und wie oft das vorkommt. Bei uns sind das eher Meinungsverschiedenheiten als richtiger Streit. Wir sind da beide vermutlich zu ruhige Persoenlichkeiten als dass da die Fetzen fliegen.
Ich finde wenn man im Leben schon so einige wirklich wichtige Huerden gemeinsam gemeistert hat streitet man sich auch nicht wegen irgendwelchen Banalitaeten da man einfach ueber den Tellerrand hinausblickt und weiss was wirklich wichtig ist. Dazu gehoeren fuer mich nicht Themen wie "Mein Partner macht Aufgabe XY nicht so wie ich es will" oder irgendwelche Umerziehungsversuche. Da wuerde fuer mich dann etwas falsch laufen und ich verbuche das unter kleinlich. Entweder ich nehme den Partner ganz oder gar nicht.
 

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17. Juli um 15:00

"Je nach Temperament der Partner können auch mal Teller fliegen, ohne dass das ein Weltuntergang sein muss "

Ernsthaft? Hier wuerde ich dann einen Psychologen empfehlen wenn derart ausgerastet wird, mit so einer Person koennte ich nichts anfangen.

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17. Juli um 15:35
In Antwort auf sara88

Das kommt ganz drauf an um was es geht und wie oft das vorkommt. Bei uns sind das eher Meinungsverschiedenheiten als richtiger Streit. Wir sind da beide vermutlich zu ruhige Persoenlichkeiten als dass da die Fetzen fliegen.
Ich finde wenn man im Leben schon so einige wirklich wichtige Huerden gemeinsam gemeistert hat streitet man sich auch nicht wegen irgendwelchen Banalitaeten da man einfach ueber den Tellerrand hinausblickt und weiss was wirklich wichtig ist. Dazu gehoeren fuer mich nicht Themen wie "Mein Partner macht Aufgabe XY nicht so wie ich es will" oder irgendwelche Umerziehungsversuche. Da wuerde fuer mich dann etwas falsch laufen und ich verbuche das unter kleinlich. Entweder ich nehme den Partner ganz oder gar nicht.
 

Da bin ich ganz bei Dir. Im Grunde stresst mich Streit meistens auch sehr und ich bin dann idR gewillt, das relativ schnell ad acta zu legen.
Bei uns sind zudem einige Dinge vorgefallen, die mein Vertrauen ziemlich stark erschüttert haben. Mein gesunder Menschenverstand sagte mir schon damals, dass diese Verbindung recht schwierig werden wird, aber gut, Kopf denkt, Herz lenkt.
Es kommt wohl im Grunde wirklich darauf an, ob beide zum Einen das Gleiche wollen und ob es denn auch einfach charakterlich passt und das nicht nur, wenn alles "läuft".

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17. Juli um 16:39
In Antwort auf allie251

Ok, danke schon mal, ich dachte, dass es klar sei, dass Teller werfen / hysterisch rumschreien eher in die Kategorie „toxische Beziehung“ fällt. 😅

Eben Meinungsverschiedenheiten,die u.U. auch mal etwas lauter ausfallen dürfen,eben weil viel Emotionen mit im Spiel sind. Und meiner Meinung nach sollten es Dinge sein, die man auch schnell wieder klären können müsste, wenn beide aufeinander zugehen.

..vor allem - immer auf die eigene Wortwahl im Streit achten !

''Worte zerstören, wo sie nicht hin gehören..''

Schimpfworte gehören schon mal gar nicht in eine gute Beziehung.

Wer sich darin übt, auch ohne Beschimpfungen auszukommen, wird bald merken, dass es ihm vor allem irgendwann leichter fällt, seine Worte mit Bedacht (erst denken, dann reden oder auch nicht) auszuwählen.

Gedankenloses Streiten ist eh für die ''Tonne'', das kann man sich auch gleich ersparen.

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17. Juli um 17:36
In Antwort auf allie251

Da bin ich ganz bei Dir. Im Grunde stresst mich Streit meistens auch sehr und ich bin dann idR gewillt, das relativ schnell ad acta zu legen.
Bei uns sind zudem einige Dinge vorgefallen, die mein Vertrauen ziemlich stark erschüttert haben. Mein gesunder Menschenverstand sagte mir schon damals, dass diese Verbindung recht schwierig werden wird, aber gut, Kopf denkt, Herz lenkt.
Es kommt wohl im Grunde wirklich darauf an, ob beide zum Einen das Gleiche wollen und ob es denn auch einfach charakterlich passt und das nicht nur, wenn alles "läuft".

Ach er hat dein Vertrauen also missbraucht .... streitet ihr wegen diesen Sachen?

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17. Juli um 18:21
In Antwort auf allie251

Halli Hallo,

ich wollte mal kurz in die Runde fragen, da ich letztens darüber sprach und ich der Meinung bin, dass Streit zu einer gesunden Beziehung dazu gehört. Mein Gegenüber möchte davon allerdings nichts wissen, er ist mit streitenden Eltern aufgewachsen und sehnt sich nach einer „harmonischen, lockeren und stressfreien Beziehung.
Ich bin ebenfalls ein Trennungskind, allerdings der Meinung, dass Streit dazugehört, eben weil man sich dadurch Luft machen und dann wieder aufeinander zugehen kann, das sog. „aneinander reiben“.

Dieses „wir streiten nie“ ist mir ehrlicherweise eher suspekt, aber bin gerne offen, mir andere Meinungen, insbesondere von Menschen mit langjährigen Beziehungen, anzuhören.
Ist nicht zu streiten nicht einfach eine Art „Augen zuhalten“?

Streit ist mir suspekt, weil er eine Eskalationsstufe darstellt, die ich in einer Beziehung nicht suche, für gefährlich halte und mit magelnder Reife in Verbindung setze.
Bei Streit, zumindest aus meiner Sicht, geht es um handfeste Interessenkonflikte, Ideologien, Macht und Unterwerfung. Finden tue ich das in der Politik, in der Wirtschaft, bei den Religionen. Das reicht!  
Hinter dem Begriff "Meinungsverschiedenheiten", hier oft und gerne als normal entschuldigt und selbstverständlich verharmlost, sehe ich ein höchst effizientes Gift, welches auf lange Zeit gerade durch die kleinen Dosierungen tödlich wirkt.

Trügt der Eindruck und es streitet gerne wer auch sonst lieber redet statt endlich mal den Finger aus dem Arsch zu nehmen?   

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17. Juli um 18:46
In Antwort auf steinundwasser

Streit ist mir suspekt, weil er eine Eskalationsstufe darstellt, die ich in einer Beziehung nicht suche, für gefährlich halte und mit magelnder Reife in Verbindung setze.
Bei Streit, zumindest aus meiner Sicht, geht es um handfeste Interessenkonflikte, Ideologien, Macht und Unterwerfung. Finden tue ich das in der Politik, in der Wirtschaft, bei den Religionen. Das reicht!  
Hinter dem Begriff "Meinungsverschiedenheiten", hier oft und gerne als normal entschuldigt und selbstverständlich verharmlost, sehe ich ein höchst effizientes Gift, welches auf lange Zeit gerade durch die kleinen Dosierungen tödlich wirkt.

Trügt der Eindruck und es streitet gerne wer auch sonst lieber redet statt endlich mal den Finger aus dem Arsch zu nehmen?   

suw, wenn ich dich recht versteh, soll weniger geredet und dafür mehr ''gehandelt'' werden ?

Das könnte aber auch missverstanden und gedeutet werden!

Z.B., indem einer im Streit, den er ja vermeidet, direkt das Haus verlässt.... natürlich nur, um mal Zigaretten zu holen. Jetzt dürfen wir mal spekulieren, wieviel Zigaretten er bis heute geraucht hat und noch rauchen wird - bis ihm einfällt, dass er ja wieder nach Hause wollte  ... ~ ...

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17. Juli um 20:23

"Um mal Zigaretten zu holen" ... ein interessanter Gedanke, der schon mehrfach als Romanvorlage diente.

Aber ja, du verstehst mich richtig. Wenn man meint, was man sagt, wenn man handelt statt wiederholt was man zu tun gedenkt, wenn man Wünschen und Versprechen Taten folgen lässt, geht es wesentlich entspannter und froher, vermutlich auch streitfrei.

Streit, so wie ihn viele positiv verstanden haben wollen, bedarf zumindest einer Kultur. Und die hätte viel mit Wertschätzung zu tun, und dem was wir auch in der Liebe als uneigennützig verstehen. Dazu sind viele nicht in der Lage, zu sehr kreist alles um das eigene Wirken und Wohlergehen. Zu sehr ist man mit sich selber beschäftigt, um daneben die Welt und den Partner zu verstehen.

Streit offenbart meist die Schlampigkeiten, mit denen man in Beziehungen unterwegs ist. Sprache wird dann auch nicht mehr dafür verwendet sich fair auszutauschen. Respektlose Geschwätzigkeit tritt an ihre Stelle und demaskiert die Protagonisten.

Womit wenigsten ein Vorteil des Streites in Partnerschaften sichtbar wird. Man erkennt den wahren Charkter des Gegenübers.   

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17. Juli um 20:39
In Antwort auf steinundwasser

"Um mal Zigaretten zu holen" ... ein interessanter Gedanke, der schon mehrfach als Romanvorlage diente.

Aber ja, du verstehst mich richtig. Wenn man meint, was man sagt, wenn man handelt statt wiederholt was man zu tun gedenkt, wenn man Wünschen und Versprechen Taten folgen lässt, geht es wesentlich entspannter und froher, vermutlich auch streitfrei.

Streit, so wie ihn viele positiv verstanden haben wollen, bedarf zumindest einer Kultur. Und die hätte viel mit Wertschätzung zu tun, und dem was wir auch in der Liebe als uneigennützig verstehen. Dazu sind viele nicht in der Lage, zu sehr kreist alles um das eigene Wirken und Wohlergehen. Zu sehr ist man mit sich selber beschäftigt, um daneben die Welt und den Partner zu verstehen.

Streit offenbart meist die Schlampigkeiten, mit denen man in Beziehungen unterwegs ist. Sprache wird dann auch nicht mehr dafür verwendet sich fair auszutauschen. Respektlose Geschwätzigkeit tritt an ihre Stelle und demaskiert die Protagonisten.

Womit wenigsten ein Vorteil des Streites in Partnerschaften sichtbar wird. Man erkennt den wahren Charkter des Gegenübers.   

Da fallen mir noch viele Vorteile mehr ein.

Alles was jemanden stört, kommt da auf den Tisch. Nein, ich glaube keine Sekunde, das alles davon auch "in einer ruhigen Minute" ausgesprochen wrden wuerde. *Da* ist es aber immer und gaert sonst irgendwo unter der Oberfläche.

Spannungen werden entladen.

Fuer mich persönlich ist es auch wesentlich klarer und einfacher (im Verstehen, nicht im loswerden, meine ich wohl gemerkt)

Und ja, Streitkultur braucht es. Auch das im Übrigen etwas, was fuer mich unter Vorteil laeuft. Paare, die sich haeufig streiten, koennen auch damit umgehen. Bei den Harmonietypen beobachte ich es immer wieder, dass da nach x Jahren zum ersten Mal die Fetzen fliegen. Und die haben nie gelernt, damit umzugehen, reden tagelang kein Wort mehr miteinander. Und *irgendwann* kommt so ein Punkt immer.

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17. Juli um 21:25
In Antwort auf allie251

Schon mal vielen Dank für die Rückmeldung. Vermutlich prallen da einfach zwei unterschiedliche Einstellungen aufeinander und vermutlich muss man hier wohl einsehen, dass man da auf keinen gemeinsamen Nenner kommen wird. Weil eben genau dieses Weglaufen aus der Situation meinen Ansichten überhaupt nicht entsprochen wird.
Er ist der Meinung, dass so etwas "abkühlen" soll und ich habe eben das Bedürfnis die Situation zu klären, meinen Standpunkt zu erläutern, welcher ihn aber überfordert bzw. überhaupt nicht zu interessieren scheint. Er blockt dann einfach und lässt mich im wahrsten Sinne stehen.
Und mittlerweile bin ich dahingehend mürbe, weil es immer so abläuft und so nie eine Lösung gefunden wird, da er dann zwar wieder "ankommt", aber drüber reden darf man dennoch nicht mehr.

Das ist doch aber das Dilemma. Meinungsverschiedenheiten wird es zwischen 2 Menschen früher oder später IMMER geben.
Die Frage ist, wie man damit umgeht. Manche Leute reden / diskutieren darüber, andere streiten. Ist ja jedem selbst überlassen. Alle diese Wege können (müssen nicht) zu einer Lösung führen.
So zu tun, als gäbe es kein Problem, löst aber niemals je irgendwas, ganz im Gegenteil, es beraubt einen jeglichen Ansatzes, sprich auch Konstruktives wird im Keim erstickt.
Mein persönlicher Anspruch ist es, zu wachsen, da geht unter solchen Umständen nicht.

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17. Juli um 21:46
In Antwort auf allie251

Halli Hallo,

ich wollte mal kurz in die Runde fragen, da ich letztens darüber sprach und ich der Meinung bin, dass Streit zu einer gesunden Beziehung dazu gehört. Mein Gegenüber möchte davon allerdings nichts wissen, er ist mit streitenden Eltern aufgewachsen und sehnt sich nach einer „harmonischen, lockeren und stressfreien Beziehung.
Ich bin ebenfalls ein Trennungskind, allerdings der Meinung, dass Streit dazugehört, eben weil man sich dadurch Luft machen und dann wieder aufeinander zugehen kann, das sog. „aneinander reiben“.

Dieses „wir streiten nie“ ist mir ehrlicherweise eher suspekt, aber bin gerne offen, mir andere Meinungen, insbesondere von Menschen mit langjährigen Beziehungen, anzuhören.
Ist nicht zu streiten nicht einfach eine Art „Augen zuhalten“?

Ich muss mit jemandem streiten können.

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17. Juli um 22:16
In Antwort auf avarrassterne1

Da fallen mir noch viele Vorteile mehr ein.

Alles was jemanden stört, kommt da auf den Tisch. Nein, ich glaube keine Sekunde, das alles davon auch "in einer ruhigen Minute" ausgesprochen wrden wuerde. *Da* ist es aber immer und gaert sonst irgendwo unter der Oberfläche.

Spannungen werden entladen.

Fuer mich persönlich ist es auch wesentlich klarer und einfacher (im Verstehen, nicht im loswerden, meine ich wohl gemerkt)

Und ja, Streitkultur braucht es. Auch das im Übrigen etwas, was fuer mich unter Vorteil laeuft. Paare, die sich haeufig streiten, koennen auch damit umgehen. Bei den Harmonietypen beobachte ich es immer wieder, dass da nach x Jahren zum ersten Mal die Fetzen fliegen. Und die haben nie gelernt, damit umzugehen, reden tagelang kein Wort mehr miteinander. Und *irgendwann* kommt so ein Punkt immer.

Bei den Harmonietypen gebe ich dir absolut recht. Da brodelt es oftmals unter der Oberfläche bis hin zu Depressionen. Bei den Paaren die sich häufig streiten, erlebe ich hingegen eher, dass sie früher oder später getrennte Wege gehen, insbesondere wenn die Gründe der Streitigkeiten grosse Diferenzen aufwerfen und zentrale Fragen des Lebens und Zusammenlebens betreffen oder die Art und Weise, wie gestritten wird, sehr verletzend ist.
Meine Partnerin und ich laufen sehr viel . Und das macht frei, Gedanken zu äussern, zu reflektieren, neue Perspektiven zu gewinnen. Nicht immer nur gemütlich, aber Streit ist uns fremd.  

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17. Juli um 22:44
In Antwort auf steinundwasser

Bei den Harmonietypen gebe ich dir absolut recht. Da brodelt es oftmals unter der Oberfläche bis hin zu Depressionen. Bei den Paaren die sich häufig streiten, erlebe ich hingegen eher, dass sie früher oder später getrennte Wege gehen, insbesondere wenn die Gründe der Streitigkeiten grosse Diferenzen aufwerfen und zentrale Fragen des Lebens und Zusammenlebens betreffen oder die Art und Weise, wie gestritten wird, sehr verletzend ist.
Meine Partnerin und ich laufen sehr viel . Und das macht frei, Gedanken zu äussern, zu reflektieren, neue Perspektiven zu gewinnen. Nicht immer nur gemütlich, aber Streit ist uns fremd.  

"das macht frei, Gedanken zu äussern, zu reflektieren, neue Perspektiven zu gewinnen. Nicht immer nur gemütlich, aber Streit ist uns fremd."

schön, aber viele menschen haben halt schon ein problem mit offen geäußerten gedanken, wenn ihnen die nicht passen, und machen dann einen auf beleidigte leberwurst, oder ticken gleich aus...

neue perspektiven? gibt es bei manchen nicht, da gibts bestenfalls ein patziges "nicht mit mir!"

ich befürchte fast, der freund der TE gehört zu dieser sorte...

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17. Juli um 22:58

streiten und meinungsverschiedenheit sind zwei verschiedene schuhe. und es geht um die frage wie, warum und worüber.

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17. Juli um 23:03

Ich bin harmoniebedürftig, was mich jedoch nicht davon abhält, immer direkt meine Meinung zu sagen, wenn mich etwas stört. Allerdings bin ich dabei diplomatisch, so dass es dann meistens bei Meinungsverschiedenheiten bleibt und nicht im Streit endet. 

Ich denke, wenn es ständig unter der Oberfläche brodelt und man nichts sagt, endet es oftmals im Streit, weil man dann eben platzt und dabei vielleicht nicht mehr sachlich bleibt. Deshalb bin ich immer dafür, direkt zu sagen, wenn einen etwas belastet. Bin bisher damit auch immer ganz gut gefahren. 

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17. Juli um 23:26
In Antwort auf avarrassterne1

für mich: UNBEDINGT.

Wir streiten oft und gern auch ... ahm... engagiert.

Brauchen wir beide. "Harmonisch" ist nicht wirklich das, womit ich auf Dauer glücklich wäre.
Streitkultur und Regeln gehören dazu.

Aber mir ist dabei schon klar, dass unsere Streitkultur so gar nicht für jeden das richtige wäre.

"Wir streiten oft und gern auch ... ahm... engagiert."

du bist doch raucherin, oder täusch ich mich?
wenn ich drüber nachdenke... die leute in meinem bekanntenkreis, die sich bekanntermaßen am heftigsten zoffen (oder gezofft haben), sind ausnahmslos raucher (bzw. ex-raucher).
und ich habe tatsächlich den eindruck, dass sie eher friedlicher wurden, nachdem sie das rauchen aufgegeben hatten!?

ob es da einen zusammenhang gibt?

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18. Juli um 3:17
In Antwort auf steinundwasser

"Um mal Zigaretten zu holen" ... ein interessanter Gedanke, der schon mehrfach als Romanvorlage diente.

Aber ja, du verstehst mich richtig. Wenn man meint, was man sagt, wenn man handelt statt wiederholt was man zu tun gedenkt, wenn man Wünschen und Versprechen Taten folgen lässt, geht es wesentlich entspannter und froher, vermutlich auch streitfrei.

Streit, so wie ihn viele positiv verstanden haben wollen, bedarf zumindest einer Kultur. Und die hätte viel mit Wertschätzung zu tun, und dem was wir auch in der Liebe als uneigennützig verstehen. Dazu sind viele nicht in der Lage, zu sehr kreist alles um das eigene Wirken und Wohlergehen. Zu sehr ist man mit sich selber beschäftigt, um daneben die Welt und den Partner zu verstehen.

Streit offenbart meist die Schlampigkeiten, mit denen man in Beziehungen unterwegs ist. Sprache wird dann auch nicht mehr dafür verwendet sich fair auszutauschen. Respektlose Geschwätzigkeit tritt an ihre Stelle und demaskiert die Protagonisten.

Womit wenigsten ein Vorteil des Streites in Partnerschaften sichtbar wird. Man erkennt den wahren Charkter des Gegenübers.   

Danke, für Deine Ausführlichkeit. Wertschätzung, ja, davon wird inzwischen gar nicht mehr gesprochen - zumindest nicht in diesem Forum - leider.
Wir haben eine ''wertvolle Sprache'', die kaum noch genutzt wird. Darum wundert es mich kaum noch, dass mit unserer Sprache eben auch die Wertschätzung mehr und mehr verloren geht.

Wundern wir uns noch über Singles, die immer mehr werden?

Ich wundere mich nicht mehr.

Streitkultur kann auch nur funktionieren, wenn man sich Gedanken darüber macht, wie man eigentlich umgeht mit seinen Mitmenschen. Ich muss nicht alle persönlich kennen, um sie zu schätzen - selbst wenn ich mich hin und wieder hinreißen lasse, stur nach meinem Kopf zu handeln, achte ich doch immer möglichst darauf, nicht beleidigend zu werden. Und ich mag es auch nicht, beleidigt zu werden.

Den ''wahren Charakter'' erkennen - ja, da bricht so manche Traumwelt zusammen - das stimmt wohl.

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18. Juli um 8:53
In Antwort auf steinundwasser

Bei den Harmonietypen gebe ich dir absolut recht. Da brodelt es oftmals unter der Oberfläche bis hin zu Depressionen. Bei den Paaren die sich häufig streiten, erlebe ich hingegen eher, dass sie früher oder später getrennte Wege gehen, insbesondere wenn die Gründe der Streitigkeiten grosse Diferenzen aufwerfen und zentrale Fragen des Lebens und Zusammenlebens betreffen oder die Art und Weise, wie gestritten wird, sehr verletzend ist.
Meine Partnerin und ich laufen sehr viel . Und das macht frei, Gedanken zu äussern, zu reflektieren, neue Perspektiven zu gewinnen. Nicht immer nur gemütlich, aber Streit ist uns fremd.  

was verletzend ist, empfinden verschiedene Menschen unterschiedlich.

Für mich ist es null verletzend, wenn es dabei laut wird. Auch nicht verletzend, wenn dabei Worte fallen, die man beim Tee mit der Queen keinesfalls wiederholen würde, im Gegenteil, mir ist es definitiv lieber, wenn es jemand auch "idiotisch" nennt, wenn ich mich idiotisch verhalte - oder es so wirkt. (um mal ein harmloseres Beispiel zu nehmen, was ich auch in einem Forum tippen wollte )
Beruflich übrigens genauso - ich bin seit mehr als 10 Jahren jetzt in dieser Firma hier - nicht zu letzt auch, weil hier eine Streitkultur herrscht, die meiner persönlich bevorzugten absolut entspricht. Ja, kommt vor, dass sich die Kollegen auf dem Gang anbrüllen - 10 min später ist wieder alles ok und Tratsch hinter dem Rücken von anderen ist dafür minimal. Einer der Kollegen ist ein waschechter Choleriker, so richtig mit allem drum und dran - mit den haben viele Menschen Probleme, weil sie das als verletzend empfinden - aber eben nicht alle, andere kommen mit denen super klar.

Aber zurück zur Beziehung - wir haben auch unsere Grundregeln. Dass ein Streit niemals über Nacht andauert beispielsweise. Spätestens zum Schlafengehen ist Schluss, egal was war und was kommen mag, dann wird das ganze beigelegt, im Zweifelsfalle, indem BEIDE auf den anderen zugehen, damit nicht einer das Gefühl hat "immer der Dumme zu sein". Und beigelegt meint beigelegt. Kein Nachtragen, kein innerliches "ABER ICH HATTE RECHT!!!", kein finisher, keine berühmten letzten Worte, sondern WIRKLICH SCHLUSS. Ja, das knirscht noch kurz an den Zähnen bei der Umarmung, aber mit etwas Übung, Selbstreflektion und Selbstdisziplin geht das problemlos.
Es gibt ein Codewort, bei dem im Zweifel sofort Ruhe ist. Auch wenn ich es in knapp 20 Jahren noch nie verwendet oder gehört habe, ich weiß, dass die Option immer da ist.
Und wenn wir beide mit Lautstärke oder "bösen Worten" keine Probleme haben, warum sollten wir dann von Blümchen und rosa Einhörnern sprechen?

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18. Juli um 9:01
In Antwort auf batweazel

"Wir streiten oft und gern auch ... ahm... engagiert."

du bist doch raucherin, oder täusch ich mich?
wenn ich drüber nachdenke... die leute in meinem bekanntenkreis, die sich bekanntermaßen am heftigsten zoffen (oder gezofft haben), sind ausnahmslos raucher (bzw. ex-raucher).
und ich habe tatsächlich den eindruck, dass sie eher friedlicher wurden, nachdem sie das rauchen aufgegeben hatten!?

ob es da einen zusammenhang gibt?

Nikotin ist ein Nervengift - wirkt an sich eher beruhigend.

Vielleicht besteht der Zusammenhang eher umgekehrt? Nicht Raucher streiten häufiger, sondern eher ... offensiv temperamentvolle Menschen rauchen eher?
Auch dazu mit dem Rauchen überhaupt aufhören zu wollen, gehört ja vorher eine innere Grundhaltung (zumindest, wenn es erfolgreich sein soll )

Ist vielleicht eher wie die Nummer mit den Computerspielen und den bösen Amokläufern. Bei denen werden Ego-Shooter auf dem Computer gefunden. Ja, klar, hatte jetzt irgendwer erwartet, die spielen CandyCrash und myfreeZoo, wenn sie sich an den PC setzen?!?

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18. Juli um 14:35

"Das ist so ähnlich, als würdest du dir den Teller selbst auf den Kopf hauen. Die Variante ist weit verbreitet."

teller? das ist mir neu... ich kenns nur mit brettern...

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18. Juli um 16:05

vielleicht streite ich deswegen so gern...

Narzistische Persönlichkeit - ja, kenne ich. Meine Mutter.
Streit war da quasi nie möglich. Wie sollte es auch, sind ja keine zwei Beteiligten.
Es gab nie laute Worte und nie "böse Worte" - keine Schimpfworte also. Nichts desto trotz: ich kann es aus heutiger Sicht nur als "psychische Gewalt" bezeichnen.
Also zu einem Fan der "leisen Töne" und "höflichen Worte" hat mich das ganz sicher nicht gemacht.

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18. Juli um 17:23

würde ich persönlich aber nicht mitmachen

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18. Juli um 18:48

hab ich das gesagt?   nein ....

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18. Juli um 19:02

darf ich meine Meinung jetzt nicht mehr äußern oder was?

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18. Juli um 19:50
In Antwort auf ai_18454549

hab ich das gesagt?   nein ....

also sowas wie Ihr gerade macht, wäre mir als Streit nun wirklich fad und unwürdig Da geht doch noch was...?

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18. Juli um 22:46

ich der Meinung bin, dass Streit zu einer gesunden Beziehung dazu gehört. Mein Gegenüber möchte davon allerdings nichts wissen, er ist mit streitenden Eltern aufgewachsen und sehnt sich nach einer „harmonischen, lockeren und stressfreien Beziehung.

Für mich ist Streit eine unsachliche, aus dem Ruder gelaufene Form der Diskussion, und das gibt es in meinen Beziehungen nicht. Aus Erfahrung weiß ich, dass es das Modell der "harmonischen, lockeren und stressfreien Beziehung" gibt und dass das nicht bedeutet, dass die beteiligten Menschen oder diese Beziehung nicht spannend sei.


Er ist der Meinung, dass so etwas "abkühlen" soll und ich habe eben das Bedürfnis die Situation zu klären, meinen Standpunkt zu erläutern, welcher ihn aber überfordert bzw. überhaupt nicht zu interessieren scheint. Er blockt dann einfach und lässt mich im wahrsten Sinne stehen.
Und mittlerweile bin ich dahingehend mürbe, weil es immer so abläuft und so nie eine Lösung gefunden wird, da er dann zwar wieder "ankommt", aber drüber reden darf man dennoch nicht mehr.


Das hat aber doch nichts mit "Streit" oder "kein Streit" zu tun. Bei deinem Partner ist das Konfliktscheue. Ich finde es wie du wichtig, dass man in einer Beziehung eine Situation klären kann, seinen Standpunkt erläutern kann und dass den anderen das dann auch interessiert und man letztlich eine Lösung findet. Aber das muss ja nicht "im Streit" geschehen.


Beruflich übrigens genauso - ich bin seit mehr als 10 Jahren jetzt in dieser Firma hier - nicht zu letzt auch, weil hier eine Streitkultur herrscht, die meiner persönlich bevorzugten absolut entspricht. Ja, kommt vor, dass sich die Kollegen auf dem Gang anbrüllen - 10 min später ist wieder alles ok und Tratsch hinter dem Rücken von anderen ist dafür minimal. Einer der Kollegen ist ein waschechter Choleriker, so richtig mit allem drum und dran - mit den haben viele Menschen Probleme, weil sie das als verletzend empfinden - aber eben nicht alle, andere kommen mit denen super klar.

Wo arbeitest du denn?! Ich lasse mich von niemandem anschreien, bloß weil der sich nicht im Griff hat, weder in einer Beziehung noch im Job. In dem Zusammenhang den Begriff "Kultur" zu verwenden, finde ich abwegig.
 

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19. Juli um 3:36

da haben sich wohl zwei gesucht und endlich auch gefunden ~):happy~

hey, das freut mich sehr für Euch ! ((( :super))

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19. Juli um 3:43
In Antwort auf gabriela1440

da haben sich wohl zwei gesucht und endlich auch gefunden ~):happy~

hey, das freut mich sehr für Euch ! ((( :super))

sooooorrrrrryyy  !

menno ... ich wusste nicht, dass hier, was man in Klammern setzt, sich SO auswirkt

jetzt aber (ohne Klammern) richtig liebes Haesli

und -- super !

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19. Juli um 8:00
In Antwort auf heartattack

ich der Meinung bin, dass Streit zu einer gesunden Beziehung dazu gehört. Mein Gegenüber möchte davon allerdings nichts wissen, er ist mit streitenden Eltern aufgewachsen und sehnt sich nach einer „harmonischen, lockeren und stressfreien Beziehung.

Für mich ist Streit eine unsachliche, aus dem Ruder gelaufene Form der Diskussion, und das gibt es in meinen Beziehungen nicht. Aus Erfahrung weiß ich, dass es das Modell der "harmonischen, lockeren und stressfreien Beziehung" gibt und dass das nicht bedeutet, dass die beteiligten Menschen oder diese Beziehung nicht spannend sei.


Er ist der Meinung, dass so etwas "abkühlen" soll und ich habe eben das Bedürfnis die Situation zu klären, meinen Standpunkt zu erläutern, welcher ihn aber überfordert bzw. überhaupt nicht zu interessieren scheint. Er blockt dann einfach und lässt mich im wahrsten Sinne stehen.
Und mittlerweile bin ich dahingehend mürbe, weil es immer so abläuft und so nie eine Lösung gefunden wird, da er dann zwar wieder "ankommt", aber drüber reden darf man dennoch nicht mehr.


Das hat aber doch nichts mit "Streit" oder "kein Streit" zu tun. Bei deinem Partner ist das Konfliktscheue. Ich finde es wie du wichtig, dass man in einer Beziehung eine Situation klären kann, seinen Standpunkt erläutern kann und dass den anderen das dann auch interessiert und man letztlich eine Lösung findet. Aber das muss ja nicht "im Streit" geschehen.


Beruflich übrigens genauso - ich bin seit mehr als 10 Jahren jetzt in dieser Firma hier - nicht zu letzt auch, weil hier eine Streitkultur herrscht, die meiner persönlich bevorzugten absolut entspricht. Ja, kommt vor, dass sich die Kollegen auf dem Gang anbrüllen - 10 min später ist wieder alles ok und Tratsch hinter dem Rücken von anderen ist dafür minimal. Einer der Kollegen ist ein waschechter Choleriker, so richtig mit allem drum und dran - mit den haben viele Menschen Probleme, weil sie das als verletzend empfinden - aber eben nicht alle, andere kommen mit denen super klar.

Wo arbeitest du denn?! Ich lasse mich von niemandem anschreien, bloß weil der sich nicht im Griff hat, weder in einer Beziehung noch im Job. In dem Zusammenhang den Begriff "Kultur" zu verwenden, finde ich abwegig.
 

dort, wo ich arbeiten möchte.

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19. Juli um 8:49
In Antwort auf gabriela1440

sooooorrrrrryyy  !

menno ... ich wusste nicht, dass hier, was man in Klammern setzt, sich SO auswirkt

jetzt aber (ohne Klammern) richtig liebes Haesli

und -- super !

Leerzeichen vor und nach der Klammer machen

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19. Juli um 10:06
In Antwort auf allie251

Halli Hallo,

ich wollte mal kurz in die Runde fragen, da ich letztens darüber sprach und ich der Meinung bin, dass Streit zu einer gesunden Beziehung dazu gehört. Mein Gegenüber möchte davon allerdings nichts wissen, er ist mit streitenden Eltern aufgewachsen und sehnt sich nach einer „harmonischen, lockeren und stressfreien Beziehung.
Ich bin ebenfalls ein Trennungskind, allerdings der Meinung, dass Streit dazugehört, eben weil man sich dadurch Luft machen und dann wieder aufeinander zugehen kann, das sog. „aneinander reiben“.

Dieses „wir streiten nie“ ist mir ehrlicherweise eher suspekt, aber bin gerne offen, mir andere Meinungen, insbesondere von Menschen mit langjährigen Beziehungen, anzuhören.
Ist nicht zu streiten nicht einfach eine Art „Augen zuhalten“?

Es gibt Paare, die es schaffen über Dinge lediglich nur zu diskutieren. 
Aber grundsätzlich ist ein Streit immer potenzial für Veränderung und Entwicklung. Diese Aspekte sind wichtig in einer Beziehung. 

Der Punkt ist nur, dass man konstruktiv und destruktiv streiten kann. Das Erstere führt zur einer Lösung und zu einem allgemeinen vorrankommen in der Beziehung. Das Zweitere macht euch kaputt. 
Desktruktives Streiten ist geprägt von: 
Disfunktionaler Kommunikation ( vorwürfe, schreien, nachahmen) 
Langen Streitphasen ohne Lösung
Respektlosigkeit ...usw.

Wie wäre es, wenn du und dein Freund  euch damit beschäftigt? Und gemeinsame Regeln für einen Streit vereinbart. Zum Beispiel, dass jeder ein Recht darauf einen Streit zu unterbrechen, wenn es ausartet. Damit in Ruhe weiter gesprochen werden kann. 

Vielleicht hilft es deinen Freund, dass negative Bild von einem Streit zu verbessern. So wie sich das für mich anhört, hat er in seiner Kindheit ein sehr schlechtes Streitmuster kennengelernt. Nur leider würde ich sagen...läuft in einer Beziehungen nicht immer alles harmonisch ab. Und wenn ihr nicht darüber redet, schafft das Distanz zwischen euch. 

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19. Juli um 10:17

ich schrieb dass ich persönlich es nicht möchte!

wieso also gibst du überhaupt nen kommentar dazu ab?

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19. Juli um 10:18
In Antwort auf heartattack

ich der Meinung bin, dass Streit zu einer gesunden Beziehung dazu gehört. Mein Gegenüber möchte davon allerdings nichts wissen, er ist mit streitenden Eltern aufgewachsen und sehnt sich nach einer „harmonischen, lockeren und stressfreien Beziehung.

Für mich ist Streit eine unsachliche, aus dem Ruder gelaufene Form der Diskussion, und das gibt es in meinen Beziehungen nicht. Aus Erfahrung weiß ich, dass es das Modell der "harmonischen, lockeren und stressfreien Beziehung" gibt und dass das nicht bedeutet, dass die beteiligten Menschen oder diese Beziehung nicht spannend sei.


Er ist der Meinung, dass so etwas "abkühlen" soll und ich habe eben das Bedürfnis die Situation zu klären, meinen Standpunkt zu erläutern, welcher ihn aber überfordert bzw. überhaupt nicht zu interessieren scheint. Er blockt dann einfach und lässt mich im wahrsten Sinne stehen.
Und mittlerweile bin ich dahingehend mürbe, weil es immer so abläuft und so nie eine Lösung gefunden wird, da er dann zwar wieder "ankommt", aber drüber reden darf man dennoch nicht mehr.


Das hat aber doch nichts mit "Streit" oder "kein Streit" zu tun. Bei deinem Partner ist das Konfliktscheue. Ich finde es wie du wichtig, dass man in einer Beziehung eine Situation klären kann, seinen Standpunkt erläutern kann und dass den anderen das dann auch interessiert und man letztlich eine Lösung findet. Aber das muss ja nicht "im Streit" geschehen.


Beruflich übrigens genauso - ich bin seit mehr als 10 Jahren jetzt in dieser Firma hier - nicht zu letzt auch, weil hier eine Streitkultur herrscht, die meiner persönlich bevorzugten absolut entspricht. Ja, kommt vor, dass sich die Kollegen auf dem Gang anbrüllen - 10 min später ist wieder alles ok und Tratsch hinter dem Rücken von anderen ist dafür minimal. Einer der Kollegen ist ein waschechter Choleriker, so richtig mit allem drum und dran - mit den haben viele Menschen Probleme, weil sie das als verletzend empfinden - aber eben nicht alle, andere kommen mit denen super klar.

Wo arbeitest du denn?! Ich lasse mich von niemandem anschreien, bloß weil der sich nicht im Griff hat, weder in einer Beziehung noch im Job. In dem Zusammenhang den Begriff "Kultur" zu verwenden, finde ich abwegig.
 

du erzählst mir jetzt dass ihr noch nie gestritten habt

was ne langweilige beziehung

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19. Juli um 10:33

wir streiten auch so gut wie nie.
diskutieren eigentlich alles sachlich aus - und das sogar selten

trotzdem gab es in den 12 jahren beziehung auch schon mal streit.
zwar an einer hand abzuzählen aber trotzdem!

ein paar was NIE streitet ...

aber gut ... wenn es so ist

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