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Gehen oder bleiben?

25. September 2016 um 22:20

Benötige dringenden Rat..

Ich bin seit 2.5 Jahren mit meinem Freund zusammen - er ist Witwer und hat Zwillinge (6 Jahre), welche bei uns leben. Er war als seine Frau starb vor über 4 Jahren bereits getrennt und auch die beiden Kinder können sich kaum mehr an sie erinnern.
Wir sind beide berufstätig (ich zu 80%, mein Partner zu 50%), die Kinder gehen 3 Tage die Woche in die Kita. Eine Reduktion meinerseits ist kaum möglich, da mein Partner von früher verschuldet ist und er - sollte er mehr arbeiten - aufgrund der Existenzminimum-Berechnung wegen den Steuern in die Miesen geraten würde..
Die finanziellen Probleme versuchen wir soweit wie möglich in den Griff zu bekommen, allerdings ist dies nicht einfach - vor allem weil er nicht besonders sparsam leben will, was häufig zu Diskussionen mit mir führt.

Beide Töchter hatten zu Beginn einen guten Draht zu mir und wollten mir - von sich aus, für mich fast zu früh - Mami sagen. Heute ist es auch ok für mich.

Leider läuft es seit anfangs Jahr nicht so toll..

Mein Partner arbeitet im Sicherheitsdienst - d.h. er ist häufig Abends und am Wochenende weg. Ich bin dann jeweils mit seinen Töchtern alleine - was ich ja auch gerne mache, aber manchmal fühle ich mich auch ein bisschen ausgenutzt, da er mir bereits am Beginn mitteilte, dass er nur in der Schweiz bliebt, wenn ich ihn unterstütze.
Er überlässt gerne die gesamte Verantwortung bei mir - sei es mit Schulterminen, mit Pausenbrot, mit Erziehung, mit Unternehmungen, ect.
Mit anderen Worten: Er musste sein Leben - nach Geburt der Kinder und auch nach dem Tod seiner Frau - keinerlei Änderung in seinem Leben vornehmen. Mein Leben hat sich völlig verändert, was ich mir auch selber "ankreiden" muss - habe mich kaum gewehrt oder gesträubt, sondern jeweils jede Aufgabe einfach übernommen, weil ich will das alles gut kommt.

Neben der Verantwortung, welche mir ein bisschen untergejubelt wurde, und dem häufigen Alleine-Sein, welches sich - trotz mehrfachem Beknien für einen neuen Job - nicht geändert hat, hat sich nun eine seiner Töchter sehr verändert..

Die eine seiner Töchter hat sich seit einem halben Jahr immer wie schlimmer gegen mich gewendet - sie kratzt, schlägt, stiehlt und lügt.. Wird sie gefragt, weshalb sie dies macht, kann sie dies nicht erklären - ausser sie habe mich nicht gerne und wolle, dass ich weggehe - aber sie kann auch keinen Grund nennen (weder bei mir, noch beim Vater oder anderen Verwandten).
Ich bin verzweifelt, schlafe kaum mehr, weine viel, mache mir täglich Vorwürfe / Gedanken.
Habe mittels Bücher und Geschichten versucht ihr zu erklären, dass ihr Verhalten weh tut und mich traurig macht.. es ist ihr anscheinend egal - weil kaum hat sie eine neue Gelegenheit greift sie mich erneut an.
Ich habe mich an die Erziehungsberatung gewendet, diese meinte, dass es kein "normales" Verhalten sei - aber vermutlich nicht der Fehler bei mir liege, da ja die andere Tochter weiterhin sehr gerne Zeit mit mir verbringt und keine solche Aggressionen gegen mich hat.
Die verhaltensauffällige Tochter solle in eine Therapie, allerdings konnten wir bisher keinen Platz finden - welchen die Krankenkasse mitträgt.
Nun hat sich die Situation erneut gesteigert, da sie mich mit einer Schere angreifen wollte - dies hat mich sehr erschreckt. Sie hat die Schere wohl zu Beginn des Abends ins Schlafzimmer genommen und unter dem Kissen versteckt.. Als ich das Bett parat machte, entdeckte ich die Schere und als ich sie darauf ansprach, sagte sie: "Ich will dich schneiden!".
Dieses Planen und diese Berechnung macht mir doch einwenig Sorgen..
Für meinen Partner ist dies schwierig.. Er sieht was für Dinge seine Tochter macht - reagiert dann jeweils über (schreit sie an, schlägt sie auf den Po, droht ihr mit ihrem Auszug), sodass ich einschreiten muss und mich dazwischen stelle.. kurz darauf erkennt er seine Überreaktion und verwöhnt sie zur Wiedergutmachung, wobei ich mich dann verraten fühle.

Die Kinder sind nun bei der Grossmutter für zwei Wochen in den Ferien - sie wohnt in Spanien und daher sind kürzere Besuche oder Aufenthalte kaum möglich.
Ich bin ehrlich gesagt froh, wieder einmal nach Hause zu kommen ohne ein neues Drama - ich bin mittlerweile gar nicht mehr wohl zuhause und freue mich nicht mehr nach Hause zu gehen.

Da die Situation für mich fast unerträglich ist, bin ich mir am überlegen, ob ich mir eine eigene Wohnung nehmen soll - ich möchte wieder einwenig Freude und auch Geborgenheit.
Allerdings sagt mein Partner klar, dass er nicht weiss, ob der dann bei mir in der Schweiz bleibt oder ob er dann nach Spanien oder Italien zu seinen Verwandten zieht - er könne so ja nicht arbeiten. Zudem sei er wegen mir geblieben und er könne sich keine Familie ohne gemeinsames Zuhause vorstellen.

Was ratet ihr mir? Ich bin verzweifelt und weiss nicht weiter..

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25. September 2016 um 22:20

Benötige dringenden Rat..

Ich bin seit 2.5 Jahren mit meinem Freund zusammen - er ist Witwer und hat Zwillinge (6 Jahre), welche bei uns leben. Er war als seine Frau starb vor über 4 Jahren bereits getrennt und auch die beiden Kinder können sich kaum mehr an sie erinnern.
Wir sind beide berufstätig (ich zu 80%, mein Partner zu 50%), die Kinder gehen 3 Tage die Woche in die Kita. Eine Reduktion meinerseits ist kaum möglich, da mein Partner von früher verschuldet ist und er - sollte er mehr arbeiten - aufgrund der Existenzminimum-Berechnung wegen den Steuern in die Miesen geraten würde..
Die finanziellen Probleme versuchen wir soweit wie möglich in den Griff zu bekommen, allerdings ist dies nicht einfach - vor allem weil er nicht besonders sparsam leben will, was häufig zu Diskussionen mit mir führt.

Beide Töchter hatten zu Beginn einen guten Draht zu mir und wollten mir - von sich aus, für mich fast zu früh - Mami sagen. Heute ist es auch ok für mich.

Leider läuft es seit anfangs Jahr nicht so toll..

Mein Partner arbeitet im Sicherheitsdienst - d.h. er ist häufig Abends und am Wochenende weg. Ich bin dann jeweils mit seinen Töchtern alleine - was ich ja auch gerne mache, aber manchmal fühle ich mich auch ein bisschen ausgenutzt, da er mir bereits am Beginn mitteilte, dass er nur in der Schweiz bliebt, wenn ich ihn unterstütze.
Er überlässt gerne die gesamte Verantwortung bei mir - sei es mit Schulterminen, mit Pausenbrot, mit Erziehung, mit Unternehmungen, ect.
Mit anderen Worten: Er musste sein Leben - nach Geburt der Kinder und auch nach dem Tod seiner Frau - keinerlei Änderung in seinem Leben vornehmen. Mein Leben hat sich völlig verändert, was ich mir auch selber "ankreiden" muss - habe mich kaum gewehrt oder gesträubt, sondern jeweils jede Aufgabe einfach übernommen, weil ich will das alles gut kommt.

Neben der Verantwortung, welche mir ein bisschen untergejubelt wurde, und dem häufigen Alleine-Sein, welches sich - trotz mehrfachem Beknien für einen neuen Job - nicht geändert hat, hat sich nun eine seiner Töchter sehr verändert..

Die eine seiner Töchter hat sich seit einem halben Jahr immer wie schlimmer gegen mich gewendet - sie kratzt, schlägt, stiehlt und lügt.. Wird sie gefragt, weshalb sie dies macht, kann sie dies nicht erklären - ausser sie habe mich nicht gerne und wolle, dass ich weggehe - aber sie kann auch keinen Grund nennen (weder bei mir, noch beim Vater oder anderen Verwandten).
Ich bin verzweifelt, schlafe kaum mehr, weine viel, mache mir täglich Vorwürfe / Gedanken.
Habe mittels Bücher und Geschichten versucht ihr zu erklären, dass ihr Verhalten weh tut und mich traurig macht.. es ist ihr anscheinend egal - weil kaum hat sie eine neue Gelegenheit greift sie mich erneut an.
Ich habe mich an die Erziehungsberatung gewendet, diese meinte, dass es kein "normales" Verhalten sei - aber vermutlich nicht der Fehler bei mir liege, da ja die andere Tochter weiterhin sehr gerne Zeit mit mir verbringt und keine solche Aggressionen gegen mich hat.
Die verhaltensauffällige Tochter solle in eine Therapie, allerdings konnten wir bisher keinen Platz finden - welchen die Krankenkasse mitträgt.
Nun hat sich die Situation erneut gesteigert, da sie mich mit einer Schere angreifen wollte - dies hat mich sehr erschreckt. Sie hat die Schere wohl zu Beginn des Abends ins Schlafzimmer genommen und unter dem Kissen versteckt.. Als ich das Bett parat machte, entdeckte ich die Schere und als ich sie darauf ansprach, sagte sie: "Ich will dich schneiden!".
Dieses Planen und diese Berechnung macht mir doch einwenig Sorgen..
Für meinen Partner ist dies schwierig.. Er sieht was für Dinge seine Tochter macht - reagiert dann jeweils über (schreit sie an, schlägt sie auf den Po, droht ihr mit ihrem Auszug), sodass ich einschreiten muss und mich dazwischen stelle.. kurz darauf erkennt er seine Überreaktion und verwöhnt sie zur Wiedergutmachung, wobei ich mich dann verraten fühle.

Die Kinder sind nun bei der Grossmutter für zwei Wochen in den Ferien - sie wohnt in Spanien und daher sind kürzere Besuche oder Aufenthalte kaum möglich.
Ich bin ehrlich gesagt froh, wieder einmal nach Hause zu kommen ohne ein neues Drama - ich bin mittlerweile gar nicht mehr wohl zuhause und freue mich nicht mehr nach Hause zu gehen.

Da die Situation für mich fast unerträglich ist, bin ich mir am überlegen, ob ich mir eine eigene Wohnung nehmen soll - ich möchte wieder einwenig Freude und auch Geborgenheit.
Allerdings sagt mein Partner klar, dass er nicht weiss, ob der dann bei mir in der Schweiz bleibt oder ob er dann nach Spanien oder Italien zu seinen Verwandten zieht - er könne so ja nicht arbeiten. Zudem sei er wegen mir geblieben und er könne sich keine Familie ohne gemeinsames Zuhause vorstellen.

Was ratet ihr mir? Ich bin verzweifelt und weiss nicht weiter..

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25. September 2016 um 23:05

Ich stimme Mandel zu!
Sieh zu, dass du da rauskommst, bevor sie als Nächstes ein Messer unters Kopfkissen legt.

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25. September 2016 um 23:31
In Antwort auf stahltrasse

Ich stimme Mandel zu!
Sieh zu, dass du da rauskommst, bevor sie als Nächstes ein Messer unters Kopfkissen legt.

Alternativen?
Der Kinderpsychologe meinte, dass es sehr bedenklich ist, dass eine 6-Jährige so berechnend ist und plant..
Mir ist klar, dass der Tod der Mutter nicht spurlos vorbei geht - dies ist aber nun bald 5 Jahre her und die ersten 2 Jahre des Zusammenlebens ging mit den Kindern relativ harmonisch..

Ich verbrachte gerne Zeit mit ihnen, spiele viel und unternehme gerne Dinge.. Aber wenn ich von der Einen quasi täglich attakiert werde und auch die Erziehungsberatung keinen Tipp für mich hat - was tun / wie reagieren - dann bin ich sehr rat- und hilflos..

Ich will mich nicht einfach vor der Verantwortung drücken, da mir mein Freund und auch seine andere Tochter ans Herz gewachsen sind und mir viel bedeuten.

Ich möchte nur keinen "Schaden" bei seiner herausfordnden Tochter anrichten und auch mich nicht völlig fertig machen.

Vielleicht hat ja jemand Erfahrungen oder Alternativvorschläge - als mein Auszug?

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26. September 2016 um 0:01

Klar hast du recht..
Klar hast du recht.. Ausziehen und doch zusammenbleiben wäre für mich eine Möglichkeit.. Aber da stellt sich mein Partner quer... Weil er dann nicht mehr arbeiten kann, weil er möchte,dass eine Familie zusammenlebt, ect..

Ja, ich habe mich dafür entschieden, dass ich eine Partnerin/Freundin eines Witwers bin - mir ist klar, dass ich niemals ihre Mutter bin - aber dennoch habe ich mir unglaublich viel Mühe gegeben, viel Zeit und Liebe investiert - ohne jemals einen Anspruch auf die Rolle als Mutter zu haben - allerdings wollten sie unbedingt Mami sagen.

Selbstverständlich glaube ich auch, dass eine leibliche Mutter eine tiefere Beziehung haben kann - ich war ja auch nicht von Anfang dabei. Will mich keineswegs gleichstellen - ich möchte nur nicht täglich angegriffen werden.. Glaube dieser Wunsch ist doch i.O. und schön wäre mehr Unterstützung durch meinen Partner.

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26. September 2016 um 5:34

Er wünscht sich Unterstützung?
Er wünscht sich Unterstützung? Dann sollte er euch aber auch Unterstützen!

Grundsätzlich ist ja eine Familie mit gemeinsamen Zuhause auch schöner - aber es sollte ja auch für alle Beteiligten schön sein.

Eigentlich solltet ihr dir viel mehr abnehmen, er arbeitet ja auch viel weniger als du. In meinen Augen führt er ein richtiges Pascha-Dasein.

Was ist denn wenn du noch ein eigens Kind willst? Spätestens dann solltest du wirklich weniger arbeiten.

Btw. eigentlich gibt es immer Möglichkeiten Geld zu verdienen, sei es, ähm, unversteuert oder auf deine Steuerkarte Heimarbeit etc... Wo ein Wille ist und wenn es für die Familie ist... Oder nicht?

Also sich sehe das so, dass ihr darüber wenn du mit ihm und seinen Kindern zusammenbleiben möchtest, noch richtig verhandeln musst.

Ihr braucht dringend einen Kompromiss und er muss dir mehr abnehmen.

Vielleicht fängst du hoch an zu Pokern, also beim Verhandeln, und wenn du dann seine schreckgeweiteten Augen siehst lässt du ihn noch etwas schmoren und wartest bis er vernünftige Vorschläge macht, die dann einen Kompromiss darstellen.

Wenn das nicht funktioniert, tja, ich würde es dann (wie meine Vorrednerin) ebenfalls mal drauf ankommen lassen und das mit der Wohnung umsetzen.

So, noch etwas zu der schwierigen Tochter:

Wahrscheinlich solltet ihr wirklich einen einen Psychologen einschalten. Ich würde es auch für klug halten wenn er mit ihr dahin gehen würde und nicht du.

Vielleicht fühlt sich diese Tochter auch vom Vater vernachlässigt - wenn er sich vorher einige Jahre allein um die beiden gekümmert hat? Vllt. ist diese eine ja ein Papa -Kind?
Es muss doch komisch sein, für die Kinder wenn "Papa" plötzlich sogar die Erziehung außer Hand gibt - was ich auch nicht im geringsten nachvollziehen kann.

Bei meiner engsten Freundin ist es so dass beide Kinder Papa-Kinder sind - beides Töchter. Er ist selten Zuhause und diese Kinder terrorisieren ihre leibliche Mutter ganz schön... Scheren waren zwar bisher meines Wissens nach nicht dabei aber beabsichtigtes Aussperren aus dem Haus und solche fiesen Sachen halt.

Liebe Grüße

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26. September 2016 um 9:17
In Antwort auf sarastinkehof

Er wünscht sich Unterstützung?
Er wünscht sich Unterstützung? Dann sollte er euch aber auch Unterstützen!

Grundsätzlich ist ja eine Familie mit gemeinsamen Zuhause auch schöner - aber es sollte ja auch für alle Beteiligten schön sein.

Eigentlich solltet ihr dir viel mehr abnehmen, er arbeitet ja auch viel weniger als du. In meinen Augen führt er ein richtiges Pascha-Dasein.

Was ist denn wenn du noch ein eigens Kind willst? Spätestens dann solltest du wirklich weniger arbeiten.

Btw. eigentlich gibt es immer Möglichkeiten Geld zu verdienen, sei es, ähm, unversteuert oder auf deine Steuerkarte Heimarbeit etc... Wo ein Wille ist und wenn es für die Familie ist... Oder nicht?

Also sich sehe das so, dass ihr darüber wenn du mit ihm und seinen Kindern zusammenbleiben möchtest, noch richtig verhandeln musst.

Ihr braucht dringend einen Kompromiss und er muss dir mehr abnehmen.

Vielleicht fängst du hoch an zu Pokern, also beim Verhandeln, und wenn du dann seine schreckgeweiteten Augen siehst lässt du ihn noch etwas schmoren und wartest bis er vernünftige Vorschläge macht, die dann einen Kompromiss darstellen.

Wenn das nicht funktioniert, tja, ich würde es dann (wie meine Vorrednerin) ebenfalls mal drauf ankommen lassen und das mit der Wohnung umsetzen.

So, noch etwas zu der schwierigen Tochter:

Wahrscheinlich solltet ihr wirklich einen einen Psychologen einschalten. Ich würde es auch für klug halten wenn er mit ihr dahin gehen würde und nicht du.

Vielleicht fühlt sich diese Tochter auch vom Vater vernachlässigt - wenn er sich vorher einige Jahre allein um die beiden gekümmert hat? Vllt. ist diese eine ja ein Papa -Kind?
Es muss doch komisch sein, für die Kinder wenn "Papa" plötzlich sogar die Erziehung außer Hand gibt - was ich auch nicht im geringsten nachvollziehen kann.

Bei meiner engsten Freundin ist es so dass beide Kinder Papa-Kinder sind - beides Töchter. Er ist selten Zuhause und diese Kinder terrorisieren ihre leibliche Mutter ganz schön... Scheren waren zwar bisher meines Wissens nach nicht dabei aber beabsichtigtes Aussperren aus dem Haus und solche fiesen Sachen halt.

Liebe Grüße

Pokern - warum nicht?!
Grundsätzlich eine interessante Idee..

Erziehungstechnisch vor meinem Einzug:
Mein Freund hatte vor und nach dem Tod seiner Frau Unterstützung durch seine Eltern. Diese sind längere Zeit von Italien in die Schweiz gekommen und hatten auch die Kinder mehrere Monate bei sich in Italien.
Somit war er zuvor auch nicht alleine bzw. ich habe ihm nicht die Erziehungsrolle abgenommen, sondern eher seinen Eltern.

Betr. Papa-Kind: Ja, dass könnte sein. Aus diesem Grund habe ich die drei zusammen in die Sommerferien gesendet und nehme mich immer wieder am Wochenende - wenn er einmal da ist - zurück.. Allerdings kann er, seine Worte, mit zwei Mädchen nicht soviel anfangen..
Aber auch nach einem Abend ohne mich kann mich die Dame am nächsten Morgen ohne Grund wieder angreifen..

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26. September 2016 um 19:43
In Antwort auf njci

Pokern - warum nicht?!
Grundsätzlich eine interessante Idee..

Erziehungstechnisch vor meinem Einzug:
Mein Freund hatte vor und nach dem Tod seiner Frau Unterstützung durch seine Eltern. Diese sind längere Zeit von Italien in die Schweiz gekommen und hatten auch die Kinder mehrere Monate bei sich in Italien.
Somit war er zuvor auch nicht alleine bzw. ich habe ihm nicht die Erziehungsrolle abgenommen, sondern eher seinen Eltern.

Betr. Papa-Kind: Ja, dass könnte sein. Aus diesem Grund habe ich die drei zusammen in die Sommerferien gesendet und nehme mich immer wieder am Wochenende - wenn er einmal da ist - zurück.. Allerdings kann er, seine Worte, mit zwei Mädchen nicht soviel anfangen..
Aber auch nach einem Abend ohne mich kann mich die Dame am nächsten Morgen ohne Grund wieder angreifen..

Echt traurig
dass der Vater mit seinen Töchtern nicht viel anfangen kann.

Eigentlich tuen mir die Kinder irgendwie schon echt leid. Kinder brauchen doch auch Wurzeln. Von Oma und Opa zum Vater der nichts mit ihnen anfangen kann - Dann eine neue Frau, wodurch die erhoffte Zuneigung/Beschäftigung mit dem Vater (was auch immer fehlt) vielleicht in Frage gestellt wird, was auf jeden Fall nicht deine Schuld ist - und auch nichts ändert.

Wenn ich so an den Papa von den Kindern meiner Freundin denke, der tobt mit seinen Mädels, kuschelt, geht mit ihnen ins Schwimmbad im Sommer... Und sagt ihnen auch gute Nacht wenn er daheim ist. Mein eigener Vater ist mit mir joggen gegangen, bis wir an unseren Leistungsgrenzen waren.
Oder hat mich zum Angeln mitgenommen, ich durfte die Würmer aufspießen... und fands toll.

Was ich damit sagen möchte ist, dass Mädchen nicht ausschließlich Prinzessinnen sind und ich behaupte mal mit gutem Willen kann man doch etwas mit Mädels anfangen.


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26. September 2016 um 23:01

Wenn
du etwas sehr liebst und gehst, wenn es schwierig wird, dann bist du feige.
Eine Familie auf den Beinen zu halten, ist nicht immer einfach.
Vielleicht erscheint dir alles deshalb so schwer, weil du nicht die leibliche Mutter bist..

Du musst nicht bleiben. Aber so groß kann deine Liebe dann nicht sein, die du für diesen Mann empfindest.
Lass nicht zu das die Schwierigkeiten des Lebens eurer Liebe schadet.
Wenn du diesen Mann liebst, dann versuch diese Schwierigkeiten zu meistern..
Du wirst es packen, wenn du an euch glaubst.
Gib nicht zu schnell auf.

Alles Gute

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