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Gegensätze oder gleich und gleich?

27. März 2010 um 20:09

Was funktioniert besser beziehungstechnisch? Wenn 2 Menschen zusammen sind, die gegensätzliche Eigenschaften aufweisen, oder gleiche? Z.B. kann eine temperamentvolle Frau mit einem ruhigen Mann besser klar kommen, als mit einem ebenso temperamentvollen? Oder eine oberflächliche Frau mit einem tiefgründigen Mann. Wie sind eure Erfahrungen so oder wie sind die momentanen Situationen?
Es gibt ja 2 Sprichwörter...Gleich und Gleich gesellt sich gern und Gegensätze ziehen sich an. Was triftt nun häufiger zu?
LG

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27. März 2010 um 20:12

Ich denke die mischung macht es...
...in bestimmten bereichen sind gegensätze sicherlich ganz prickelnd...

aber im alltag ist es wahrscheinlich beständiger wenn man gleich tickt....ein chaot wird mit einem pedant sicher nie richtig glücklich oder mit gaaaaanz viel toleranz...aber sehr schwierig.

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27. März 2010 um 20:13

Ich finde
gleich und gleich besser für die zukunft. gegensätze sind meiner meinung nach zwar zu beginn oder für oberflächliches anziehend, aber würden auf dauer ( wenn die rosa-rote brille abgesetzt wurde ) nur nerven.
mein freund und ich sind uns in vielen hinsichten ähnlich und es passt super.
am wichtigsten sind, dass die zukunftsvorstellungen und der umgang der liebe ( ehrlichkeit,treue,usw.) identisch sind.

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27. März 2010 um 20:50

Hmm
so denke ich ja auch manchmal...aber wie Du schon am ENde sagst...schwierig schwierig
Harmonischer wäre es vielelicht, wenn beide sich ähnlich sind. Probleme würde es geben,wenn die Geschmäcker z.B. zu verschieden sind. Geht ganz banal bei der Einrichtung los...er mag es rustikal,etwas spießig udn sie modern, hell...wie soll man da auf einen Nenner kommen, wenn man das Wohnzimmer einrichten will
Mit dem Spiegel trifft das nicht auch zu, wenn man sich über etwas am anderen ärgert oder aufregt, wenn er zu gegensätzlich sein sollte? Ich versteh das ja auch nicht ganz, aber man sagt doch,wenn einem was am anderen stört, ist das eine Art Spiegel in den man schaut, weil es die eigenen Schwächen sidn, die einem am anderen stören.

Wenn eine Frau temperamentvoll ist, kann ich mir vorstellen,daß sie einen ruhigen Mann langweilig findet...sie will ja viel reden und evtl. oft Party machen...er dagegen mag leiber gemütlich mit ihr zuhause sein und nicht so viel quasseln ...ob sich so ein Paar vertragen würde?

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27. März 2010 um 20:57

Ist das
wirklich so mit dem Durchmesser??

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27. März 2010 um 21:20

Hmmm...
Also ich denke,es ist völlig wurscht,wie unterschiedlich die TEMPERAPERAMENTE gelagert sind...ob nu still,oder eher lauter...wichtig ist doch nur,das man die Welt mit den gleichen Augen betrachtet...also gleiche Vorstellungen vom Leben hat...von daher kann da auch Beides passen ...GEGENSÄTZE im Temperament...und eine GLEICHE Lebensauffassung...

sky

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27. März 2010 um 22:04

Naja
manchmal kann es ja sein, dass der temperamentvollere den ruhigeren part ansteckt mit seiner art und ihn somit dazu bringt,mehr aus sich heraus zu kommen....auf der anderen seite könnten manche temperamente auch etwas ruhe gebrauchen, um mal den augenblick zu genießen somit würden beide sich gut ergänzen. aber es wird so sein,dass es von beiden varianten parre gibt, wo es klappt. aber welche sind die mehrheit?
LG

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27. März 2010 um 22:17

Nun ja
im prinzip hast du schon recht...die Umgebung paßt sich dem vorgegebenen Durchmesser bis zu einem bestimmten Grad an

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28. März 2010 um 0:11

Gleich und Gleich.
Also natürlich ist es immer eine Mischung aus beidem. Keine zwei Menschen sind absolut gleich und es ist auch niemand das ganz genaue Gegenteil.

In der Vorlesung zu diesem Thema an der Uni haben wir gelernt, dass es eher "Gleich und Gleich gesellt sich gern" ist. Wir sind prinzipiell innerlich so gestrickt, dass wir annehmen, dass uns Menschen, die uns ähnlich sind, auch mögen. Die selbsterfüllende Prophezeiung tut da dann ggf. ihr Übriges. Durch die Gemeinsamkeiten erhalten wir soziale Bestätigung, was zB unseren Charakter oder unsere Ansichten angeht. Unterschiede werden dagegen grundsätzlich eher mit unangenehmen Erfahrungen in Verbindung gebracht.

Wenn aber eine stabile gemeinsame Basis da ist, sind auch Unterschiede natürlich sehr anziehend. Aber ohne diese Basis geht's nicht.

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28. März 2010 um 9:18

Rüdiger Dahlke
...einer meiner Lieblingsautoren schreibt über ds Thema, dass es

Beziehungen zum Wohl

& Beziehungen zum Heil gibt.

Die eine (Beziehung zum Wohl) ist immer vordergründig harmonisch, alles passt - hierunter fällt für mich am ehesten die Konstellation "Gleich und Gleich". Die Beziehung zum Heil hingegen ist verbunden mit vielen Konflikten, der Notwendigkeit die eigenen Schattenseiten zu integrieren und dadurch innerlich immer "heiler" zu werden (Gegesätze ziehen sich an).

Für mich persönlich sieht eine "Gute" Beziehung, wenn man das so sagen darf aus wie eine Beziehung zum Heil. Außerdem kann DIE wohl kaum langweilig werden und bringt für beide Partner, wenn sie es denn richtig zu nutzen wissen, den größtmöglichen Entwicklungseffekt.

Ich denke allerdings, dass die Menschen (vielleicht leider?) sehr häuftig nach ihresgleichen (Beziehung zum Wohl) suchen... sich dann aber wundern, wenn die Ehe/Beziehung irgendwann in der Starrheit erstickt. Eine Beziehung zum Heil wird hier im Forum sehr oft diskutiert. Leider gibt es hier sehr oft den Rat "trenn dich" anstatt vielleicht die hier inneliegende Entwicklungschance richtig zu deuten und entsprechenden Rat zu geben....

Beste Grüße!
Traubi

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28. März 2010 um 9:53


ok, wenn ihr euch abwechselt!

wir haben einfach denselben humor und davon sehr sehr viel (ich merke wie das in den vorherigen beziehungen gefehlt hat und ausstehende haben bei unseren insidern auch keine chance), denselben musik- und filmgeschmack (hardcore, heavy, horror auch seeeehr gut wenn man nicht mit einem techno-hörenden menschen zusammen lebt...NIE wieder!), haben dieselben ziele (familie, haus...) ... dafür bin ich in der beziehung die planerin und denkerin und er der schaffer und kann eher abschalten. und da ergänzen wir uns einfach super...

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28. März 2010 um 9:56


jepp!

http://www.news.de/gesundheit/755906139/gleich-und-gleich-gesellt-sich -doch-gern/1/

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28. März 2010 um 10:02

Oh...
...das ist ja wirklich wie bei uns...ich hatte deinen beitrag garnicht vorher gelesen

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28. März 2010 um 10:03

Die Frage ist doch..
wieso beständiger? Vielelicht weil gleich und gleich irgendwann in einer Pseudoharmonie bequem vor sich hindümpelt und dabei einschläft?
Ich denke wie gesagt, dass auch Gegensätze ziehen sich an sehr beständig sein kann nur wissen die wenigsten Menschen, diese Qualität zu nutzen anstatt gleich das Handtuch zu werfen, wenn es halt unbequem (!) wird.

Der MEnsch ist nunmal ein Gewohnheitstier der meist den Weg des geringsten Widerstandes geht. Da bleibt man gerne schonmal in einer bequemen Harmoniebeziehung in der eigentlich schon längst alles eingeschlafen ist stecken, alles andere wäre ja ein Aufwand.

Für mich ist eben immer die Frage nach der Qualität. Ich denke, dass eine langjährige Gleich und Gleich Beziehung im Endeffekt weniger schön ist als eine, in der die Beziehung immer wieder zur gemeinsamen Entwicklung aufruft.

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28. März 2010 um 10:18


jepp! biste...



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28. März 2010 um 13:07

Nö, glaube ich nicht
... es fordert mehr heraus, wenn der andere eben NICHT ist, wie ich. Mit einem Partner, der ist wie ich, kann ich mich ja ausruhen, weil er mich in keiner Weise herausfordert an mir zu arbeiten. Er bestätigt mich in meiner Art und umgehkehrt. Wieso also sollte in dieser Beziehung eine Entwicklung stattfinden!? Macht doch keinen Sinn.

Symbiosegefahr sehe ich eher bei diese gleichen Klettenpärchen in denen beiden die gleiche Meinung ständig haben.

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28. März 2010 um 13:26


Halb-halb.
Die Lebenseinstellung und viele wichtige Ansichten, Pläne, usw. müssen passen.
Viele kleine Dinge dürfen aber gerne unterschiedlich sein, wäre ja langweilig, wenn immer, wenn der eine etwas sagt, der andere nur zustimmt.
Ein gewisser Ausgleich ist denke ich nötig, zu viele Unterschiede geben Probleme.

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28. März 2010 um 15:24

Hallo arsat,
mich interessieren viele Sachen und irgendwie kam mir diese Frag mal in den Sinn...auch um mal zu erfahren,wie es bei anderen Leuten so funktioniert ...ob auf die eine oder andere Weise und auf wleche besser. Du hast ja nun beides erlebt und würdest lieber zu gleich und gleich tendieren. Ich denke ja auch, die Unterschiede dürfen in bestimmten Bereiczhen nicht zu arg sein...also zu gegensätzlich. Wobei es bei bestimmten Sachen nur funktioniert,wenn beide Partner gegensätzlich veranlagt sind....Beim Sex z.B. wenn einer dominant ist ist der Sex nur schön, wenn er einen Partner hat,der devot ist....umgedreht brauch der devote ja einen dominantane Partner...so ergänzen sich Gegensätzlcihkeiten und werden zu einem ganzen. Bei 2 dominanaten Partnern würde ja keiner sich unterornden wollen und so gäbe es keine sexuelle Erfüllung. Hier wäre gleich und gleich kontraproduktiv
LG

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29. März 2010 um 17:27
In Antwort auf traubenkern

Nö, glaube ich nicht
... es fordert mehr heraus, wenn der andere eben NICHT ist, wie ich. Mit einem Partner, der ist wie ich, kann ich mich ja ausruhen, weil er mich in keiner Weise herausfordert an mir zu arbeiten. Er bestätigt mich in meiner Art und umgehkehrt. Wieso also sollte in dieser Beziehung eine Entwicklung stattfinden!? Macht doch keinen Sinn.

Symbiosegefahr sehe ich eher bei diese gleichen Klettenpärchen in denen beiden die gleiche Meinung ständig haben.

...
Ich sehe das eher wie Apfel:
eine Symbiose kann doch nicht durch Ähnlichkeit, sondern nur durch unterschiedliche Fähigkeiten, durch gegenseitige Ergänzung entstehen.

Wenn ich einen Partner hätte, der in ganz anderen Bereichen stark wäre als ich, könnte ich ihm ja in diesen Bereichen das Ruder überlassen und müsste mich da nicht mehr weiterentwickeln, da er mir ja alles abnimmt.

Mein Freund und ich sind z..B. beide nicht sehr gut darin, für die Wahrung unserer Interessen auch mal unfreundlich zu werden. Hätte ich jetzt einen Mann an meiner Seite, der kein Problem damit hat, bei unverschämten Handwerkern, dreisten Telefondienstanbietern oder sonstigen Widrigkeiten des Alltags auch beim zweiten Beschwerdeanruf schon Klartext zu sprechen und nicht wie ich erst, wenn ich der puren Verzweiflung nah bin, würde ich so etwas wahrascheinlich wesentlich weniger oft selbst in die Hand nehmen, als ich es jetzt mache.

Generell muss ich mich viel mehr mit meinen Schwächen auseinandersetzen, da ich sie oft an ihm wie in einem Spiegel sehe. Wenn mich an ihm eine Verhaltensweise nervt, fasse ich mir immer erstmal an die eigene Nase und merke schnell, das er mir gerade das vorlebt, was ich an mir selber nicht mag.
Er sagt oft, dass es ihm umgekehrt genauso geht.




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29. März 2010 um 17:35
In Antwort auf kuehlwalda79

...
Ich sehe das eher wie Apfel:
eine Symbiose kann doch nicht durch Ähnlichkeit, sondern nur durch unterschiedliche Fähigkeiten, durch gegenseitige Ergänzung entstehen.

Wenn ich einen Partner hätte, der in ganz anderen Bereichen stark wäre als ich, könnte ich ihm ja in diesen Bereichen das Ruder überlassen und müsste mich da nicht mehr weiterentwickeln, da er mir ja alles abnimmt.

Mein Freund und ich sind z..B. beide nicht sehr gut darin, für die Wahrung unserer Interessen auch mal unfreundlich zu werden. Hätte ich jetzt einen Mann an meiner Seite, der kein Problem damit hat, bei unverschämten Handwerkern, dreisten Telefondienstanbietern oder sonstigen Widrigkeiten des Alltags auch beim zweiten Beschwerdeanruf schon Klartext zu sprechen und nicht wie ich erst, wenn ich der puren Verzweiflung nah bin, würde ich so etwas wahrascheinlich wesentlich weniger oft selbst in die Hand nehmen, als ich es jetzt mache.

Generell muss ich mich viel mehr mit meinen Schwächen auseinandersetzen, da ich sie oft an ihm wie in einem Spiegel sehe. Wenn mich an ihm eine Verhaltensweise nervt, fasse ich mir immer erstmal an die eigene Nase und merke schnell, das er mir gerade das vorlebt, was ich an mir selber nicht mag.
Er sagt oft, dass es ihm umgekehrt genauso geht.




Naja, stell dir vor
dein Partner hat weniger Nähebedürfnis als du - du hingegen bist eher wie eine Klette veranlagt. Dann unterscheidet ihr euch ganz wesentlich in diesem Punkt.
Dann ist der Klettepartner (der Nachts vielleicht doch ganz heimlich davon träumt vom Zigarettenholen niemer heimzukommen) dazu aufgefordert - wenn er nicht dran kaputt gehen will - sich mit seinem eigenen Freiheitsbedürfnis auseinanderzusetzen.

Klar, wenn einer etwas nach Außen vertritt und dadurch dem Partner ABNIMMT, ist das natürlich eine Ergänzung. Hier würde ich abe rnicht von Symbiose sprechen sondern wie gesagt von Ergänzung.

Symbiosen kennt man von Narzissten und Ihren Komplementärnarzissten - Symbiose haftet immer etwas krankhaftes an. Da FEHLT ja eben die Entwicklung hin in einen Zustand des Erwachsenseins.

In den Fällen, die ich meine, liegt eben genau DAS und auch anderes als großes Potential vor den Partnern.

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29. März 2010 um 18:07
In Antwort auf traubenkern

Nö, glaube ich nicht
... es fordert mehr heraus, wenn der andere eben NICHT ist, wie ich. Mit einem Partner, der ist wie ich, kann ich mich ja ausruhen, weil er mich in keiner Weise herausfordert an mir zu arbeiten. Er bestätigt mich in meiner Art und umgehkehrt. Wieso also sollte in dieser Beziehung eine Entwicklung stattfinden!? Macht doch keinen Sinn.

Symbiosegefahr sehe ich eher bei diese gleichen Klettenpärchen in denen beiden die gleiche Meinung ständig haben.

...
Ich bin der Meinung, die Unterschiede und Gemeinsamkeiten sollten sich einfach nur die Waage halten.

Das totale Chaos - oder die totale Ordnung? Nichts von beiden ist erstrebenswert - ich denke, man muss die Mitte finden.

In gewissen Dingen sind Gemeinsamkeiten einfach wichtig... Familienplanung, Vorstellungen wie eine Beziehung zu laufen hat (gleichberechtigt, hierarchisch, etc.), hauptsächlich die Dinge die sich eben um die BEZIEHUNG und nicht um die einzelnen Partner drehen... ohne Gemeinsamkeiten in dieser Hinsicht wird eine Beziehung nicht lange halten.

Allerdings denke ich, dass es z.B. ganz gut ist, wenn sich zwei Partner vom Temperament her unterscheiden - somit kann man sich einerseits ergänzen und andererseits auch in Grenzen halten. Ich (Phlegmatiker) bin zB ganz froh, dass mein Partner (Choleriker) mich auf Trab halten und aus der Reserve locken kann und mir, wenn es nötig ist auch einen (metaphorischen) Arschtritt gibt, wenn ich mal wieder nicht in die Puschen komme - und ich hingegen bin ein ruhender Pol, eine Konstante für ihn, wenn er sich mal wieder zu sehr aufregt oder verzettelt.

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29. März 2010 um 18:10
In Antwort auf traubenkern

Naja, stell dir vor
dein Partner hat weniger Nähebedürfnis als du - du hingegen bist eher wie eine Klette veranlagt. Dann unterscheidet ihr euch ganz wesentlich in diesem Punkt.
Dann ist der Klettepartner (der Nachts vielleicht doch ganz heimlich davon träumt vom Zigarettenholen niemer heimzukommen) dazu aufgefordert - wenn er nicht dran kaputt gehen will - sich mit seinem eigenen Freiheitsbedürfnis auseinanderzusetzen.

Klar, wenn einer etwas nach Außen vertritt und dadurch dem Partner ABNIMMT, ist das natürlich eine Ergänzung. Hier würde ich abe rnicht von Symbiose sprechen sondern wie gesagt von Ergänzung.

Symbiosen kennt man von Narzissten und Ihren Komplementärnarzissten - Symbiose haftet immer etwas krankhaftes an. Da FEHLT ja eben die Entwicklung hin in einen Zustand des Erwachsenseins.

In den Fällen, die ich meine, liegt eben genau DAS und auch anderes als großes Potential vor den Partnern.

...
Also ich habe Symbiosen immer eher als etwas Positives kennengelernt: ein beidseitiger Austausch mit Nutzen für beide Beteiligten, eine Win-Win-Situation.
Das negative Pendant dazu ist eher der Parasit, würde ich sagen...

Ob man sich weiterentwickelt oder nicht, hängt in meinen Augen nicht von der Art der Beziehung, sondern in der jeweiligen Bereitschaft der Beteiligten zur Weiterentwicklung ab...

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30. März 2010 um 11:21

Klar gehts um mehr
um viel mehr arsat. Aber dieser Teil gehört auch dazu und ist doch mit einer der schönsten ,was 2 Menschen, die sich lieben, teilen und gemeinsam erleben können. Mir fiel das mit dem devot und dominant grad ein...diese Eigenschaften kann man ja auch auf das alltägliche Zusammensein beziehen...der devote will gar nicht das Sagen haben und läßt den anderen gern die Führung...den dominanten. Daher denke ich, würde 2 dominante sich doch bestimmt ständig streiten,weil eben jeder sagen will, was wie gemacht wird, weißt Du, was ich meine? Daher würde ich fast zu Gegensätze ziehen sich an tendieren....wobei es natürlich stimmt, daß das Ziel ein gemeinsames sein sollte,beide in bestimmten Dingen auch einig sein sollten.

LG

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7. April 2013 um 0:15

Weder noch
Ich würde meinen, dass die gleichen Interessen zwar ein Grundstein sein können, mit dem man sich auseinandersetzt, aber viel wichtiger sind die Charakter der Partner. Sie müssen auch nicht immer gleicher Meinung sein, jedoch sollte die Akzeptanz für das Gegenüber immer bestehen. Gegensätze können sich untereinander auch ergänzen und guttun.
Jedoch hatte ich schon einmal das Problem einen deutlich anderen Lebensstil zu führen. Damit kamen wir beide nicht sonderlich klar und haben immer wieder gestritten, bis wir es einfach nichtmehr ausgehalten hatten.

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8. April 2013 um 22:37

Beides
Ich glaube nicht, dass es DIE Patentlösung gibt.

Mein Freund und ich haben gemeinsame Ziele, aber sind vom Charakter her sehr unterschiedlich. Aber ich denke, genau deswegen ergänzen wir uns so gut. Gerade dass er Dinge anders sieht als ich, empfinde ich als Bereicherung. Ich lerne dadurch in der Beziehung auch viel über mich selbst und das bringt mich voran.

Durch die Beziehung mit meinem Ex-Freund habe ich auch eine direkte Vergleichsmöglichkeit. Denn er und ich waren uns sehr sehr ähnlich. Das war natürlich auch sehr schön, aber auch irgendwie beengend. Letztlich haben auch unsere vielen Gemeinsamkeiten uns nicht zusammengehalten.

Gerade in Gegensätzlichkeiten liegt auch eine Herausforderung. Es ist natürlich einfacher, wenn man wenige Reibungspunkte hat. Aber gerade dass man Kompromisse schließt, dass man trotz verschiedener Sichtweisen und Ansätze einen gemeinsamen Nenner findet, kann ein Paar zusammenschweißen.

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