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Gefühlsarmut meines Freundes

27. November 2017 um 18:23

Ich versuche mich möglichst kurz zu fassen. Bin seit einem Jahr mit meinem Freund zusammen, wobei wir schon im vierten Anlauf sind. Ich habe in fünf Jahren nicht aufgegeben an uns zu glauben weil ich immer mehr gesehen habe in uns und dass wir eigentlich gut zusammenpassen. Seit Sommer ist er auch eingezogen. Ich bin nicht grundsätzlich unglücklich aber das was ich anfänglich gut gemeistert habe, bereitet mir immer öfter Schwierigkeiten. Er ist nicht so der Mensch der Gefühle zeigt oder großartig zärtlich ist. Ich weiß dass es mit seiner Kindheit zu tun hat und dass er nicht genug Liebe und Sicherheit bekommen hat. Er bemüht sich auch , aber immer wieder bricht das so durch. Ich bin ein sehr gefühlsbetonter Mensch und mir fehlt es dann doch manchmal dass er mir Komplimente macht oder mich küsst oder mit mir kuschelt. Die Initiative geht da eher von mir aus, auch was den Sex betrifft da ich echt verrückt nach ihm bin wie noch nach keinem Mann. Und immer wieder frage ich mich dann ob es nicht doch auch an meiner Person liegt dass er mich eben nicht so begehrt. Eigentlich komme ich letzten Endes immer wieder klar mit der Situation aber aktuell ist es irgendwie auf dem Höhepunkt und ich hoffe der Austausch darüber kann mir helfen..

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28. November 2017 um 19:25

Ich danke dir für deine ehrliche Meinung!

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28. November 2017 um 21:00

Das klingt wirklich krass... So extrem ist mein Freund nicht, er kommt halt weniger auf mich zu, die Zärtlichkeit die ich brauche muss ich mir einholen er braucht das nicht so. Abweisend ist er dann allerdings nicht , aber klar fehlt es mir dass er da mal Initiativ wird und das kommt kaum vor.  Ich bin sehr leidenschaftlich, liebe es zu küssen zu kuscheln und bin echt verrückt nach ihm. Es macht mich manchmal richtig kirre im Kopf dass das bei ihm nicht auch so ist. Auch kannte ich es bisher nicht dass ich soviel Lust habe auf einen Mann und ich kannte es nicht in sexueller Hinsicht auch mal abgewiesen zu werden. Ich habe sehr lange um ihn gekämpft und möchte ihn auch nicht aufgeben..es ist halt manchmal schwer damit klarzukommen wie er ist in den beschriebenen Punkten. Klar ist es dann unterm Strich so wie du sagst, ich stecke zurück und was dazu kommt ist dass ich immer mal wieder an mir Zweifel, also so unter dem Motto liegt es wirklich an ihm oder doch an mir dass er so ist, sprich liebt er mich überhaupt. Klingt blöd aber das nagt halt auch am Ego 

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28. November 2017 um 21:26

Danke! Ich hoffe das auch .. ich komme zumindest was das rein sexuelle angeht seit geraumer Zeit weniger auf ihn zu, so dass er mich dann auch nicht abweist. Denn das war schon frustrierend vorher. Und die Zärtlichkeit hole ich mir ein, wobei man den anderen ja nicht nötigen kann rumzuknutschen 😁 das fehlt mir echt sehr.. schön dass du jetzt einen Partner hast bei dem das passt 

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1. Dezember 2017 um 15:51
In Antwort auf truelove74

Ich versuche mich möglichst kurz zu fassen. Bin seit einem Jahr mit meinem Freund zusammen, wobei wir schon im vierten Anlauf sind. Ich habe in fünf Jahren nicht aufgegeben an uns zu glauben weil ich immer mehr gesehen habe in uns und dass wir eigentlich gut zusammenpassen. Seit Sommer ist er auch eingezogen. Ich bin nicht grundsätzlich unglücklich aber das was ich anfänglich gut gemeistert habe, bereitet mir immer öfter Schwierigkeiten. Er ist nicht so der Mensch der Gefühle zeigt oder großartig zärtlich ist. Ich weiß dass es mit seiner Kindheit zu tun hat und dass er nicht genug Liebe und Sicherheit bekommen hat. Er bemüht sich auch , aber immer wieder bricht das so durch. Ich bin ein sehr gefühlsbetonter Mensch und mir fehlt es dann doch manchmal dass er mir  Komplimente macht oder mich küsst oder mit mir kuschelt. Die Initiative geht da eher von mir aus, auch was den Sex betrifft da ich echt verrückt nach ihm bin wie noch nach keinem Mann. Und immer wieder frage ich mich dann ob es nicht doch auch an meiner Person liegt dass er mich eben nicht so begehrt. Eigentlich komme ich letzten Endes immer wieder klar mit der Situation aber aktuell ist es irgendwie auf dem Höhepunkt und ich hoffe der Austausch darüber kann mir  helfen..
 

aber jetzt stelle Dir nur mal vor, es wäre ganz genau umgekehrt -

er würde all das mit Dir tun, was Du die ganze Zeit machst, Dich verwöhnen, mit Dir schmusen und Dich sexuell verwöhnen - denkst Du, Du müsstest Dir dann noch mehr Mühe geben? Würdest Du versuchen, schneller zu sein als er?

Oder würdest Du genießen und es belassen wie es ist, weil es so schön ist?

Wäre das ein Wettbewerb ... ok. ..dann müsste man wohl einander noch überbieten - aber so ?

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1. Dezember 2017 um 16:13

ich habe mir gerade vorgestellt, es wäre umgekehrt - nicht sie - sondern ihr Freund wäre der Verschmuste. Wieviel Mühe würde sie sich dann noch geben? Würde sie nicht auch dann täglich auf seine Annäherung nur warten, da sie ja wüsste, dass er auf sie zukommt ?

Aber mit ''Gefühlsarmut'' hat das rein gar nichts zu tun. Wäre es nämlich so, dann würde ein ziemlich großer Teil der Menschen als gefühlsarm bezeichnet werden müssen. Ich denke, da macht man es sich zu einfach, da jeder seine Gefühle anders zeigt. Denn auch SIE wird viel von dieser Beziehung Nutzen für sich ziehen - soooo uneigennützig ist nämlich kaum ein Mensch - ich denke, das ist so.

Aber ein Mann hat es schon ganz gern, von ihr verwöhnt zu werden

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