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Gefangen in der Mutterrolle

15. April 2014 um 11:29

Hallo, ich bin neu hier, bin aber schon lange eine stille Mitleserin. Heute brauche ich mal einnen Rat.
Mein Mann und ich sind nun seit 7,5 Jahren zusammen, seit 4 Jahren verheiratet. Wir sind beide Ende 20 und nun kommt der Kinderwunsch auf (zur Zeit bekommen beinahe alle Paare in unserem Bekanntenkreis Kinder). Mein Mann hört regelrecht seine biologische Uhr ticken und plant nun Nachwuchs mit mir. Sicher, ich kann ihn mir als liebevollen Vater super vorstellen, sonst hätte ich ihn nicht geheiratet. Allerdings fühle ich mich schon so mit meinen beiden Jobs (Vollzeit und Freiberuflich), Hund und Mann (arbeitet Vollzeit) überfordert. Denn seit vielen Jahren ist mein Mann Computersüchtig, mittlerweile ist er aber auf das Handy umgestiegen. Die Sucht hält sich in Grenzen, ist aber immer noch ein Streitfaktor. Er ist mit 12 (!) computersüchtig geworden und seine Mutter fand den Zustand prima, denn so störte er sie nicht. Sie hat alles für ihn gemacht und geregelt. Und ich befürchte nun, ich bin über Jahre nun in die Mutterfalle getappt. Ich kann mich mal mehr, mal weniger auf meinen Mann verlassen, er empfindet vieles als Arbeit und äußert wenig seine eigenen Wünsche. Ich habe schon so oft mit ihm geredet, wir waren in Ehetherapie, die wir dann wegen ihm aufgehört haben, da er dann in eine Einzeltherapie gegenagen ist, die er nach wenigen Stunden aufgehört hat. Nun gehe ich in Therapie (wegen einer anderen Sache) und meine Therapeutin sagt gar nichts dazu. Sie meinte nur, dass ich 95% für das Kind verantwortlich sei, wenn wir denn eines bekämen.
Ich weiss nicht richtig weiter. Ich will ihn nicht verlassen / vor die Tür setzen, weil man ja 7,5 Jahre nicht wegschmeißt und ich ihn ja auch irgendwie liebe. Aber ich komme ständig zu kurz, da kann ich mit Engelszungen auf ihn einreden... Und gedroht, ihn zu verlassen habe ich schon oft. Dann wird es auch immer besser und über die Jahre kann ich auch eine merkliche Verbesserung unserer Beziehung sehen, aber ich muss ständig mehr tun als er...

Ich freue mich auf eure Antworten und bedanke mich im Voraus!

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15. April 2014 um 12:22

Oh, oh, oh
Eigentlich hast du dir die Antwort selbst gegeben.

"Wir sind beide Ende 20 und nun kommt der Kinderwunsch auf (zur Zeit bekommen beinahe alle Paare in unserem Bekanntenkreis Kinder)."
Zuerst solltest du für dich entscheiden, ob es wirklich dein Kinderwunsch ist oder nur der "Gruppenzwang". Die Entscheidung nur aufgrund dieses Faktum zu treffen, ist mit 100%iger Sicherheit falsch.


"Allerdings fühle ich mich schon so mit meinen beiden Jobs (Vollzeit und Freiberuflich), Hund und Mann (arbeitet Vollzeit) überfordert."
Und meinst du, dass ein Kind deine Situation verbessert? Es gibt übrigens keine Steigerung von überfordert. Entweder man ist es oder ist es nicht.



"Und ich befürchte nun, ich bin über Jahre nun in die Mutterfalle getappt."
Und das Bauchgefühl ist meistens richtig.


"Ich kann mich mal mehr, mal weniger auf meinen Mann verlassen,..."
Spricht für sich und muss bezogen auf ein Kind nicht weiter ausgeführt werden.


"Ich weiss nicht richtig weiter. Ich will ihn nicht verlassen / vor die Tür setzen, weil man ja 7,5 Jahre nicht wegschmeißt und ich ihn ja auch irgendwie liebe. Aber ich komme ständig zu kurz,..."
Muss auch nicht weiter kommentiert werden.


Wie ich oben schon gesagt habe, hast du dir die Antwort schon selbst gegeben.
Dir ist klar, dass die Voraussetzungen ungeeignet sind, um ein Kind zu bekommen. Sonst würdest du dir die Gedanken gar nicht machen. Und wenn etwas nicht geeignet ist, dann ist ungeeignet!

Und deine Therapeutin scheint es ähnlich zu sehen wie ich. Und gegen deine Auffassung hat deine Therapeutin sehr wohl etwas dazu gesagt. Wenn Sie zu dir sagt, dass du zu 95% für das Kind verantwortlich bist, dann hat sie alle diese Fakten, die du aufgezählt hast, berücksichtigt. Das ist es, was sie mit diesem einen Satz schlichtweg ausgedrückt hat. Denn wenn sie davon ausgehen würde, dass er der richtige Mann für ein Kind wäre und das eure Ehe von Dauer sein wird, dann wären es keine 95% die auf die Lasten würden. Der Prozentsatz wäre dann deutlich geringer.

Ich kann mich auch täuschen. Aber ich interpretiere es so, weil ich einfach davon ausgehen, dass du deiner Therapeutin das Gleiche erzählt hast wie hier.


Natürlich ist es schade, und man mag es sich meistens selbst nicht eingstehen gescheitert zu sein, wenn man eine Ehe aufgeben muss. Und ich bin kein Freund von alten Weisheiten, aber wie heisst es so schön "Lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende.".

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15. April 2014 um 14:36

"...aber ich muss ständig mehr tun als er"
klingt ein bißchen, als würdest Du alles, was er tut gegen alles was Du tust, abwägen

Um aber aufs Thema zu kommen:
Red mit ihm über das Thema Kind: frag ihn, wie er sich genau den Alltag vorstellt, was er bereit ist zu übernehmen, und was Deine Aufgaben wären. Würdest Du 2-3 Jahre Elternzeit nehmen oder wieder arbeiten gehen?
Ich denke, es ist wichtig, genau zu klären, worauf Du Dich einlässt, um nicht später da zu stehen, mit Haushalt, Kind etc. und er nur als stolzer Vater

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15. April 2014 um 16:02

So ist das, wenn man nicht alleine sein kann.
Dann lieber in einer Beziehung stecken, die einen unglücklich macht? Das kann nicht die Antwort darauf sein.

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15. April 2014 um 16:14

Hast du falsch verstanden!
Du hast gesagt, dass du es jetzt anders machen würdest und hast dann das Beispiel mit deiner Freundin gesagt.

Daraus habe ich interpretiert, dass du es JETZT lieber so machen würdest, wie deine Freundin.

Und deswegen sagte ich: statt allein lieber unglücklich vergeben. Und das war auch auf deine Freundin bezogen.

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15. April 2014 um 16:22

Ick och

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15. April 2014 um 16:25

Zumal man nur glücklich mit einem Partner sein kann,...
wenn man mit sich selbst glücklich ist.

Aber es gibt sie doch, die ihr persönliches Glück in anderen Personen oder sogar Kindern suchen

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15. April 2014 um 16:43

Das trifft's genau
Genau so geht es mir! Ich kenne nämlich keine Beziehung in unserem Freundeskreis, wo es besser funktioniert, geschweige denn einen Kerl, den ich durch meinen ersetzen möchte. Ich liebe ihn ja auch noch...
Ich bin 27 und er 29...

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15. April 2014 um 16:45

...
Das habe ich ihm schon alles gesagt und er hatte auch vollstes Verständnis dafür und will mich dann ja auch entlasten. Im Alltag geschieht das an manchen Tagen ganz gut, an manchen weniger, an machen auch gar nicht....

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15. April 2014 um 16:48

...
Klar, ich möchte natürlich auch voll und ganz für mein Kind da sein und auch eine waschechte gute Mutti sein. Und ich kann mir auch vorstellen, dass er ein wirklich liebevoller Vater sein wird.

Ich glaube, ich habe den Titel falsch gewählt - Mit der Mutterrolle meinte ich, dass ich oft seine Mama spiele und ich aus der Rolle hinaus möchte (und sie eben nur bei einem Kind abwenden möchte )

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15. April 2014 um 16:49

Und genau
das denke ich nämlich auch. Und wenn ich ihm das sage, dann reagiert er sehr nett und sagt, dass er ja schon weiß, was ein Vater tun muss. Woher, weiss ich jetzt nicht, weil sein vater nie da war.

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15. April 2014 um 16:55
In Antwort auf yuko_12857278

Und genau
das denke ich nämlich auch. Und wenn ich ihm das sage, dann reagiert er sehr nett und sagt, dass er ja schon weiß, was ein Vater tun muss. Woher, weiss ich jetzt nicht, weil sein vater nie da war.

Er weiss es?
Aha, also ich weiss es nicht. Ist er schon mit Vaterfähigkeiten geboren worden?

Und wenn er davon redet zu wissen, was ein Vater zu machen hat. Woher weiss er das dann? Von seinem Vater, der ihm nie einer war?

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15. April 2014 um 17:29
In Antwort auf fortunafeuer

"...aber ich muss ständig mehr tun als er"
klingt ein bißchen, als würdest Du alles, was er tut gegen alles was Du tust, abwägen

Um aber aufs Thema zu kommen:
Red mit ihm über das Thema Kind: frag ihn, wie er sich genau den Alltag vorstellt, was er bereit ist zu übernehmen, und was Deine Aufgaben wären. Würdest Du 2-3 Jahre Elternzeit nehmen oder wieder arbeiten gehen?
Ich denke, es ist wichtig, genau zu klären, worauf Du Dich einlässt, um nicht später da zu stehen, mit Haushalt, Kind etc. und er nur als stolzer Vater

Ähm ja...
...erwischt. Mittlerweile wäge ich wirklich alles ab und rechne auf. Ich möchte das nicht... Kann aber nicht aufhören

Ich würde Elternzeit nehmen, das wäre bei meinem Job kein Problem

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15. April 2014 um 17:30
In Antwort auf fortunafeuer

"...aber ich muss ständig mehr tun als er"
klingt ein bißchen, als würdest Du alles, was er tut gegen alles was Du tust, abwägen

Um aber aufs Thema zu kommen:
Red mit ihm über das Thema Kind: frag ihn, wie er sich genau den Alltag vorstellt, was er bereit ist zu übernehmen, und was Deine Aufgaben wären. Würdest Du 2-3 Jahre Elternzeit nehmen oder wieder arbeiten gehen?
Ich denke, es ist wichtig, genau zu klären, worauf Du Dich einlässt, um nicht später da zu stehen, mit Haushalt, Kind etc. und er nur als stolzer Vater

Und noch etwas
Oh ja, ein stolzer Vater wäre er am Ende mit Sicherheit. Das sehe ich ja schon jetzt an unserem Hund. Da ist er auch sehr stolz, ich bin aber die, die ihm jeden Morgen das frische Wasser hinstellt...

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15. April 2014 um 17:32

...
Aber ich will ihn da ja auch nicht mehr unterstützen, ich weiss nur nicht wie...Denn irgendwie kommt ja am Ende doch alles wieder auf mich zurück.

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15. April 2014 um 17:35
In Antwort auf trajan_12252290

Oh, oh, oh
Eigentlich hast du dir die Antwort selbst gegeben.

"Wir sind beide Ende 20 und nun kommt der Kinderwunsch auf (zur Zeit bekommen beinahe alle Paare in unserem Bekanntenkreis Kinder)."
Zuerst solltest du für dich entscheiden, ob es wirklich dein Kinderwunsch ist oder nur der "Gruppenzwang". Die Entscheidung nur aufgrund dieses Faktum zu treffen, ist mit 100%iger Sicherheit falsch.


"Allerdings fühle ich mich schon so mit meinen beiden Jobs (Vollzeit und Freiberuflich), Hund und Mann (arbeitet Vollzeit) überfordert."
Und meinst du, dass ein Kind deine Situation verbessert? Es gibt übrigens keine Steigerung von überfordert. Entweder man ist es oder ist es nicht.



"Und ich befürchte nun, ich bin über Jahre nun in die Mutterfalle getappt."
Und das Bauchgefühl ist meistens richtig.


"Ich kann mich mal mehr, mal weniger auf meinen Mann verlassen,..."
Spricht für sich und muss bezogen auf ein Kind nicht weiter ausgeführt werden.


"Ich weiss nicht richtig weiter. Ich will ihn nicht verlassen / vor die Tür setzen, weil man ja 7,5 Jahre nicht wegschmeißt und ich ihn ja auch irgendwie liebe. Aber ich komme ständig zu kurz,..."
Muss auch nicht weiter kommentiert werden.


Wie ich oben schon gesagt habe, hast du dir die Antwort schon selbst gegeben.
Dir ist klar, dass die Voraussetzungen ungeeignet sind, um ein Kind zu bekommen. Sonst würdest du dir die Gedanken gar nicht machen. Und wenn etwas nicht geeignet ist, dann ist ungeeignet!

Und deine Therapeutin scheint es ähnlich zu sehen wie ich. Und gegen deine Auffassung hat deine Therapeutin sehr wohl etwas dazu gesagt. Wenn Sie zu dir sagt, dass du zu 95% für das Kind verantwortlich bist, dann hat sie alle diese Fakten, die du aufgezählt hast, berücksichtigt. Das ist es, was sie mit diesem einen Satz schlichtweg ausgedrückt hat. Denn wenn sie davon ausgehen würde, dass er der richtige Mann für ein Kind wäre und das eure Ehe von Dauer sein wird, dann wären es keine 95% die auf die Lasten würden. Der Prozentsatz wäre dann deutlich geringer.

Ich kann mich auch täuschen. Aber ich interpretiere es so, weil ich einfach davon ausgehen, dass du deiner Therapeutin das Gleiche erzählt hast wie hier.


Natürlich ist es schade, und man mag es sich meistens selbst nicht eingstehen gescheitert zu sein, wenn man eine Ehe aufgeben muss. Und ich bin kein Freund von alten Weisheiten, aber wie heisst es so schön "Lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende.".

...
Danke für deine Antwort. Ich hätte mir halt von meiner Therapeutin vielmehr einen Rat gewünscht oder ein tieferes Gespräch, aber im Endeffekt hat sie mir nur das gesagt, was ich eh befürchtet habe. Und das hat mich irgendwie enttäuscht, denn ich möchte ja auch Kinder haben und auch mit ihm. Nur ist die Angst da, dass ich dann noch mehr Stress habe (und leider bin ich einfach anfällig für Stress oder sagen wir vielmehr sensibel) und ich dann womöglich eine schlechte Mutter dadurch werde...

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15. April 2014 um 17:36

Eine Frage
Ich bin ja irgendwie froh, dass ich mit dem Problem nicht alleine bin. Darf ich fragen, wie alt deine Freundin und ihr Partner ist?

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15. April 2014 um 17:38

Danke für deine Antwort
Das macht richtig Mut, das zu lesen!

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15. April 2014 um 17:43
In Antwort auf yuko_12857278

Das trifft's genau
Genau so geht es mir! Ich kenne nämlich keine Beziehung in unserem Freundeskreis, wo es besser funktioniert, geschweige denn einen Kerl, den ich durch meinen ersetzen möchte. Ich liebe ihn ja auch noch...
Ich bin 27 und er 29...

Und noch etwas
Und wenn ich meinen Mann mit denen aus seinem Fußballclub vergleiche (er geht ab und zu zum Fußball, allerdings an den Wochenenden nicht, weil er sagt, das sind die tage, die der Familie gehören), dann denke ich, ich habe es ja gar nicht so schlecht angetroffen. Er geht arbeiten, er trinkt nicht...
Und ich gebe zu, die Männer, die mich dann ab und zu mal anflirten, wenn ich unterwegs bin (in der Stadt bummeln oder so), die will ich dann auch nicht, da zieht es mich dann doch immer wieder Heim zu meinem Mann.

Darf ich fragen, ob du noch Kontakt zu deinem ersten Ehemann hast? Und wenn ja, wie ist er heute so? Hat er sich verändert von damals?

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15. April 2014 um 19:57

Nein...
"Es ist schwer in der heutigen Zeit unperfekte Beziehungen zu verteidigen, wenn man Probleme zugibt."

Ich finde schon, dass das dann eher von den Problemen abhängig ist. Nicht jedes Problem ist unlösbar

Und das nach deinem Exmann nur Flachpfeifen kamen, kannste ja nicht wissen. Stellt sich nur die Frage, ob du dich mit der gleichen Leidenschaft auf diese eingelassen hast, wie bei deinem Ex?

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15. April 2014 um 23:41
In Antwort auf yuko_12857278

...
Danke für deine Antwort. Ich hätte mir halt von meiner Therapeutin vielmehr einen Rat gewünscht oder ein tieferes Gespräch, aber im Endeffekt hat sie mir nur das gesagt, was ich eh befürchtet habe. Und das hat mich irgendwie enttäuscht, denn ich möchte ja auch Kinder haben und auch mit ihm. Nur ist die Angst da, dass ich dann noch mehr Stress habe (und leider bin ich einfach anfällig für Stress oder sagen wir vielmehr sensibel) und ich dann womöglich eine schlechte Mutter dadurch werde...

Eigentlich
wächst man ja mit seinen Aufgaben. Aber du wirst dein Leistungsvermögen selbst einschätzen können. Wenn du Bekannte mit Kindern hast, dann halte dich des öfteren mal da (mit den Kidz) auf. Dann wirst du schon merken, wie schnell es dir auf den Zeiger geht. Klar, bei den eigenen Kindern reagiert man immer noch etwas anderer. Aber das könnte ein guter Versuch eines Stresstests sein.

Was deine Therapeutin angeht: manchmal reicht es eigentlich das zu sagen, was man eigentlich schon weiss und befürchtet - aber noch nicht akzeptiert - hat.
Unabhängig davon: warum hast du nicht nach einem Rat gefragt?

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16. April 2014 um 8:05


So ist es und deswegen wird auch immer Verliebtheit mit Liebe verwechselt!

Es gibt niemals den einen perfekten Partner, der keinen einzigen Fehler hat/macht.
Man muss bei jedem neuen Partner auch neue Konflikte in Kauf nehmen, neue Macken akzeptieren etc.

Letztendlich ist nur wichtig, ob man damit klarkommt. Jeder Mensch hat andere Grenzen, jeder toleriert andere Macken.
Ich würde mit meinen Freundinnen nicht tauschen wollen - deren Partner gehen mir alle total auf den Keks! Und das bereits bei den wenigen Begegnungen, die wir haben; mit denen verbringe ich ja nie Tag & Nacht...
Mein Mann hat auch Schwächen, aber mit denen kann ich mich alle bis auf seinen Umgang mit seiner Familie arrangieren.

Ich habe darüber schon öfters geschrieben: Mich kotzt es an, wie er da zum kleinen Jungen mutiert und vor allem vor seinem Vater immer wieder kuscht.
Das ist das 1. Ostern, wo wir mal nichts mit seiner Familie zu tun haben - er meint, er habe keine Zeit hinzufahren. Ich denke, solangsam kommt er auf den Trichter! Schade ist allerdings, dass er das wieder unter einem Vorwand macht und nicht einfach sagt: "Du, das ist mir zu stressig; ich keinen Nerv auf Streit."

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16. April 2014 um 8:50

Das stimmt
natürlich. Das habe ich, ganz ehrlich gesagt, bisher noch nicht so bedacht. Aber für mich wäre es als Mutter ganz klar, dass ich, egal, was passiert, immer für die Kinder da wäre.
Danke für deine Antwort!

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16. April 2014 um 8:59

Seltener muss ich
in anderen Städten arbeiten und bin dann ein längeres Wochenende nicht zu Hause. Dann kümmert er sich immer um den Hund. Dann gibt es sehr viele leckere Sachen für den Hund (unser Wuff liebt Gegrilltes, das bereite ich nie zu, ich gebe halt nur Trockenfutter, das kann halt nur mein Mann), aber größere Spaziergänge sind dann nicht drin. Die gibt es dann widerum nur bei mir, oder wenn wir zusammen gehen. Vielleicht sollte ich das einfach akzeptieren. Wenn ich meine, ich mache es perfekt, dann muss ich es eben selbst machen. Ich finde ja, dass er viele Dinge gut macht, allerdings BIS er sie macht
Da komme ich ihm dann immer zuvor. Ich bitte aber auch nicht gerne, das kommt auch noch dazu. Und er sieht die Sachen schlicht nicht, die gemacht werden müssen.

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16. April 2014 um 10:54


Das regt mich auch auf, wenn man mich beim Schlafen stört.

Mir ist ein Baby auch noch viel zu sehr Einschränkung, v.a. finanziell und deswegen will ich momentan keins.

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16. April 2014 um 10:57

Manche haben Prob. ...
Ok, Du bleibst also bewusst in einer unglücklichen Beziehung, von der Du meinst, Du hättest schon alles versucht? Worüber beklagst Du Dich dann?

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16. April 2014 um 11:01
In Antwort auf heartsease

Manche haben Prob. ...
Ok, Du bleibst also bewusst in einer unglücklichen Beziehung, von der Du meinst, Du hättest schon alles versucht? Worüber beklagst Du Dich dann?

...
Wenn ich der Meinung wäre, ich hätte schon alles versucht, hätte ich dann hier geschrieben?

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16. April 2014 um 12:33
In Antwort auf yuko_12857278

...
Wenn ich der Meinung wäre, ich hätte schon alles versucht, hätte ich dann hier geschrieben?


Ok, Du hast mit ihm geredet, ihr habt es mit Therapie versucht - was möchtest Du noch tun?

Du bist komplett unzufrieden, hältst aber trotzdem an der Beziehung fest. Sorry, sowas versteh ich nicht!

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16. April 2014 um 14:12

Ja,
das habe ich ihm auch schon gesagt und über die Jahre, wie gesagt, sehe ich schon eine Verbesserung der kompletten beziehung. Ich bin es nur halt oft so Leid rumzumotzen, denn ich denke in solchen Momenten dann immer, ich wolle mit so einer "Motz-Ziege" eigentlich nicht zusammen sein. Aber dann denke ich mir auf der anderen Seite, ich habe ja auch Grund
Ich glaube, ich habe früher zuviel Hollywood-Filme geschaut...

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16. April 2014 um 17:07

Es gbt sie halt doch, die....
gewissen Regeln für ein "besseres" Leben. Einige ignorieren sie halt. Das ist ja auch ok. Nur dann nicht jammern

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16. April 2014 um 17:10

Naja...
"Man kann einfach nicht von einem Menschen verlangen, dass er sich einem zuliebe ändert. Entweder, man nimmt einen Menschen so, wie er ist, oder man lässt es.

Ich weiß - manche Dinge merkt man erst im Laufe der Zeit oder wenn man zusammenlebt. Dann muss man drüber reden, aber man muss dann eher an sich selbst arbeiten, diese Macke zu tolerieren. Kann man das gar nicht, ist es ehrlicher, die Beziehung zu beenden."

Das würde ich nicht ganz so unterschreiben. Zumal es manchmal auch EINSEITIGE Problematiken sein können, die dich am Partner stören und die nur er dann ändern kann.

Aber man eigentlich über alles reden. Und wenn die Liebe dann noch stimmt, dann kann man auch das ein und andere abstellen und sich für den anderen "ändern".

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