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Gäste organisieren / bezahlen die komplette Hochzeit?

25. September 2008 um 16:36

Hi,

meine gute Freundin heiratet nächstes Jahr und die beiden wollen eine Bottle Hochzeit machen.

Das heißt, dass die Hochzeit von den Gästen mehr oder weniger organisiert wird. Sprich, die Gäste kümmern sich um das Essen, jeder bringt was mit zu essen und zu trinken - alle müssen sich irgendwie untereinander absprechen (viele kennen sich noch nicht mal). Der DJ und die Spiele müssen organisiert werden und so weiter und sofort.

Ich bin Trauzeugin und habe mich dazu bereit erklärt, dass ich die Tischdeko, das Schmücken des Autos und das Erstellen der Einladungskarten und Tischkärtchen übernehme. Da ich aber mehr zu der schüchternen Sorte gehöre und ungerne auf fremde Leute zugehe oder anrufen möchte, hab ich ehrlich gesagt keine Lust mich mit zig andern Leuten abzusprechen.

Irgendwie kann ich mich ganz schlecht an den Gedanken gewöhnen, dass Gäste dafür sorgen sollen, damit es ne tolle Hochzeit wird. Ich weiß nicht, ich fühle mich irgendwie unter Druck gesetzt, jetzt so gut es geht was auf die Beine zu stellen.

Ist sowas heute eher normal? Hattet Ihr so eine Hochzeit schon mal miterlebt und wie war es? Stell ich mir das ganze jetzt schlimmer vor, als es vielleicht werden wird?

Lieben Gruß
Angellaney

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25. September 2008 um 16:44

Bottle hochzeit (?)
...noch nie gehört...nicht mal google kennt diesen begriff
bist du sicher, dass es soetwas wirklich gibt und sich das brautpaar das nicht nur ausgedacht hat, um die hochzeit ausgerichtet zu bekommen, quasi für lau?

ich finde diesen ansatz, ehrlich gesagt, ziemlich daneben und würde meinen freunden so eine last, besonders was das finanzielle betrifft, niemals aufbürden.

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25. September 2008 um 16:48
In Antwort auf jorma_11928167

Bottle hochzeit (?)
...noch nie gehört...nicht mal google kennt diesen begriff
bist du sicher, dass es soetwas wirklich gibt und sich das brautpaar das nicht nur ausgedacht hat, um die hochzeit ausgerichtet zu bekommen, quasi für lau?

ich finde diesen ansatz, ehrlich gesagt, ziemlich daneben und würde meinen freunden so eine last, besonders was das finanzielle betrifft, niemals aufbürden.


Ich habe sowas auch noch nie gehört und finde es, ehrlich gesagt, eine Frechheit sich von anderen die Hochzeit ausrichten zu lassen.

Wenn ich zu einer derartigen Hochzeit eingeladen werden würde, würde ich die Einladung nicht annehmen.

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25. September 2008 um 16:56

Hi
Also ich kenne das auch nicht und irgendwie finde ich es unverschämt. Würde ich an deiner Stelle gar nicht machen. ^

Die heiraten doch also sollen die das auch organisiert bekommen. Was ist das denn ????

Naja.....

Ganz komisch ....

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25. September 2008 um 17:13

Also
entschuldige mal bitte....ich kann doch nicht beschließen zu heiraten und dann die ganze organisation auf andere abwälzen. in einem anderen thread hier beschweren sich einige schon wenn man nur mal anfragt, ob es ok ist wenn die eltern des hochzeitspaares sich finanziell beteiligen.
und hier?
darf sich die komplette feiergemeinde um fest, kost und organisation kümmern?
wessen hochzeit ist das denn bitte?

schon mal überlegt was so eine hochzeit kostet??
sorry, aber das sprengt wohl jeden rahmen eines "hochzeitsgeschenkes".

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25. September 2008 um 17:17

Tja
das ist natürlich wohl auch ne vorstellung von einer hochzeit.
weiße servietten und silberbesteck schließen ausgelassen sein und viel tanz und gelächter keinesfalls aus. wäre mir neu.
aber ok, jedem das seine....

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25. September 2008 um 17:24

Na...
...da komm ich aber mit

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25. September 2008 um 17:26

Langam, langsam
....irgendwie widersprichst du dir selbst.
einerseits tust du einen auf unkompliziert und locker, flockig, auf der anderen seite unwirfst du dich einem selbst auferlegten finanziellen zwang.
ich sage mal so: wenn ich heirate, dann weil ich meinen partner liebe und das mit allen freunden feiern möchte. diese hochzeit ist meine eigene entscheidung und ich lade sicher keine gäste ein, in der erwartung, dass deren geschenke meine ausgaben decken.
als gast bestimme ich selbst, in welchem rahmen ich schenke. unabhängig davon ob sich das brautpaar nun ne band für 1000 euro leistet oder ein fünf gänge menü für jeden.
was hat das eine mit dem anderen zu tun??

meine meinung: ich kann nun einmal nur in dem rahmen feiern, den ich mir auch selbst leisten kann. und wenn ich arm bin wie eine kirchenmaus, dann kann ich mich ja erst mal trauen lassen, die große fete aber später stattfinden lassen oder aber ich specke das festprogramm eben ein wenig ab.

DAS ist aber die alleinige angelegenheit des brautpaares.

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25. September 2008 um 17:33


ebenfalls hi Süße.

Ich denke wir setzen uns mal zusammen und arbeiten einen Fragenkatalog aus. Das kleine Schwarze können wir allerdings getrost noch hinten im Schränk hängen lassen. Bis es soweit ist, ist das schon dreimal aus und wieder in Mode







*herrlich diese neuen Smileys*

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25. September 2008 um 17:37

Was...
....für ein Drama um die Hochzeiten hier gleich in zwei Threads .

Ein Riesenaufwand, wahnsinnige Kosten und drei Jahre später kloppt sich das Paar ganz "traditionell" darum, ob die ollen Sammeltassen nun von Oma Inge ihrerseits oder von Onkel Emil seinerseits kamen und wer sie nach der Scheidung bekommt.

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25. September 2008 um 17:50

....
....meinste, die Karten sind im Vorverkauf günstiger ?

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25. September 2008 um 20:56

Also sowas finde ich total daneben

Es ist doch ihre Hochzeit! Soll ich jetzt meinen vllt knapp bei Kasse Freundin sagen sie soll Deko und Karten und so in 200 - 300 uro bereich zahlen? Nene. Klar für ne teuere Hochzeit braucht man oft unterstützung und oft hofft man ja, dass die Hochzeit durch das geschenkte Geld fast bezahlt wird. Von so einer Hochzeit höre ich echt zum ersten Mal.

Ich kann das Theater auch oft nicht verstehen. Heiratet man für sich, oder nur um es allen zu zeigen.

Mein Cousin hat letzten August geheiratet. Hat ihn gute 15.000 - 20.000 gekostet, die Eltern beiderseits haben unterstützt und so, und cirka nur hälfte haben sie an Kosten wieder reinbekommen. Die Party war ja auch toll, bis auf das sich die Braut und Bräutigam Angehörigen nicht ausstehen konnten. Obwohl mein Cousin ziemlich viel blechte, waren gerade Mal 1/3 oder weniger der Gäste von seiner Seite eingeladen worden und das weil sich die anderen voll aufspielten.

Nach halben Jahr oder so hat er sich dann halbnackt im Auto mit nem anderen erwischt, hat ihr sogar vergeben, bis sie ihn wieder betrog. Dann hatte das ... noch die Frechheit zu behaupten er hätte sie eingesperrt und kein Geld gegeben usw... Der Anwalt hat sich halbtot gelacht.

Ich denke, dass bei dem ganzen Aufstand die meisten vergessen warum es wirklich geht: Um zwei liebende Seelen, die sich gefunden haben.
Und egal wie teuer die Hochzeit war, sie garantiert nie eine glückliche Ehe.
Meiner Meinung nach wird sie sogar schlechter, je mehr man haben will.

Ich finde du wirst ausgenutzt

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26. September 2008 um 17:34
In Antwort auf jorma_11928167

Langam, langsam
....irgendwie widersprichst du dir selbst.
einerseits tust du einen auf unkompliziert und locker, flockig, auf der anderen seite unwirfst du dich einem selbst auferlegten finanziellen zwang.
ich sage mal so: wenn ich heirate, dann weil ich meinen partner liebe und das mit allen freunden feiern möchte. diese hochzeit ist meine eigene entscheidung und ich lade sicher keine gäste ein, in der erwartung, dass deren geschenke meine ausgaben decken.
als gast bestimme ich selbst, in welchem rahmen ich schenke. unabhängig davon ob sich das brautpaar nun ne band für 1000 euro leistet oder ein fünf gänge menü für jeden.
was hat das eine mit dem anderen zu tun??

meine meinung: ich kann nun einmal nur in dem rahmen feiern, den ich mir auch selbst leisten kann. und wenn ich arm bin wie eine kirchenmaus, dann kann ich mich ja erst mal trauen lassen, die große fete aber später stattfinden lassen oder aber ich specke das festprogramm eben ein wenig ab.

DAS ist aber die alleinige angelegenheit des brautpaares.

Erst Trauung dann Fete?
....das wird meistens eh nix mehr. Hab da schon so oft von gehört. allerdings hab eich auch eine Freundin mal gehabt, die hat in dem einen Jahr sich im standesamt zusammen schreiben lassen - das war im Winter, weil sie unbedingt in genau DEM Jahr noch verheiratet sein wollte, ansonsten hätte sie sich von Ihm getrennt
8 Monate später kam dann die kirchliche Hochzeit mit Feier. Ich selbst finde so eine weit auseinander gezogene Hochzeit auch nicht soooo toll. Aber zum Beispiel an einem Freitag standesamtlich und an einem Samstag kirchlich fände ich gut.

Die damalige Freundin hatte auf den Einladungskarten schon gleich drauf geschrieben, wer etwas mit organisieren möchte, soll sich doch bitte an die Schwägerin wenden.
Die kannte wohl aber auch keiner groß, also rief dort auch keiner an. Somit lief dann auch nix groß auf der Hochzeit und meine Freundin war total enttäuscht. Also von daher würde ICH selbst nie wen anderes was organisieren lassen wollen.

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26. September 2008 um 19:30

....
So wie ich jetzt so mitgekriegt habe, hat meine Freundin doch schon einiges in Planung. (Hochzeit ist im Juni - ist das nicht sowieso ETWAS zu früh?)

Sie kümmert sich um die Tischdeko, die Torte, sie hat schon wen der den Bierausschank macht, die Locations steht fest, das Brautauto ist organisiert. Und nächste Woche werde ich mit denen die Gestaltung der Einladungskarten festlegen. Darauf stimme ich dann die Danksagungen und die Tischkarten ab. Dann werde ich noch Stoff besorgen für die Bändchen der Gästeautos und mir ein paar Spiele zusammenstellen.

Und das vorbereiten des Essens, darum wird sich wohl die Schwiegermamma kümmern. Mit Essen habe ich es eh nicht so.

Ist das zu wenig? Muß ich als Trauzeugin noch mehr machen?

LG Angellaney

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