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Für die leserinnen ab 30

6. April 2005 um 13:16

ich schleppe seit wochen was mit mir rum, komme aber selber mit dem thema nicht weiter:


lebe seit jahren in einer fernbeziehung. daran hat sich bis heute nichts geändert - und ich habe mich inzwischen daran gewöhnt.

natürlich war es unser primäres ziel, zusammen zu ziehen. das geht aber nur, wenn ich zu ihm gehe.
und seit jahren setzt er mich mit dem thema 'jobsuche' unter druck (so empfinde ich es zumindest). (und ich bin am suchen, es ist nicht so, dass ich nicht will.)
da ich mit druck dieser art überhaupt nicht umgehen kann, werde ich verbal oft harsch und gemein. ein wort gibt das andere und plötzlich befinden wir uns in einer vielzahl von themen, die sich im laufe der zeit angesammelt haben und uns immer noch sauer aufstoßen (obwohl es geklärt schien).

er sagt, dieser zustand wird sich ändern, wenn wir zusammen sind, denn er reagiert so empfindlich, weil er mich so vermisst und bei sich haben möchte.

ich bezweifle, dass dieser 'stau' sich in wohlgefallen auflöst, sobald wir zusammen leben und gehe inzwischen immer mehr auf abstand. es passiert, ohne dass ich mir das bewusst vornehme.
ich sehe nur noch die vielen diskussionen, wie oft wir uns verbal verletzt haben usw.
es ist mir egal geworden, wie er sich fühlt.
er gibt mir die schuld an seinem verhalten und sein wohlbefinden ...

es ist für mich verdammt schwer, zurück zu rudern; mich wieder unserer guten zeiten zu besinnen und etwas an meinen gedanken zu ändern, bevor es zu spät ist.

die entscheidung zu dem thema wird nicht nur mein leben beeinflussen, deshalb muss ich mir das gut überlegen. aber ich finde keinen weg.

bin auch am überlegen, ob wir in eine paarberatung gehen sollten.
es war inzwischen zumindest soweit, dass ich die seelsorge angerufen hab (aber außer zuhören passiert ja nichts).

noch andere fragen:
habt ihr immer schmetterlinge im bauch, wenn ihr an euren partner denkt?
macht ihr euer glück am leben mit ihm/ihr aus?

danke, h.

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6. April 2005 um 13:33

"es ist mir egal geworden wie er sich fühlt"
wo siehst du noch die basis für eine erfüllende beziehung?( geschweige denn ein zusammen leben)


sparkling

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6. April 2005 um 14:07
In Antwort auf janene_12645599

"es ist mir egal geworden wie er sich fühlt"
wo siehst du noch die basis für eine erfüllende beziehung?( geschweige denn ein zusammen leben)


sparkling

Ich weiß
dass dieser satz (normalerweise) alles sagt. aber auf diesem gebiet läuft bei mir nun mal nichts wie beim normalverbraucher
deshalb bin ich mir nicht im klaren, ob diese aussage nicht revidiert werden könnte, wenn ... s. ursprungstext. die frage ist: wie geht das?

h.

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6. April 2005 um 14:27

Hintergründe.
Hallo Herbstzeitlose,

kannst Du mir mal noch ein paar Hintergrundinfos geben?
Worauf ich hinaus will: ich glaube, Du blockierst. Mich würde interessieren, w.i.e. intensiv Du wirklich nach einem Job in seiner Nähe suchst (sorry, wenn auch ich wieder mit dem Thema ankomme).
Wie lange seid Ihr schon zusammen? Warum kann er nicht in Deine Nähe ziehen?

Ich glaube, ich kann sehr gut verstehen, was Du meinst ... insbesondere auch, dass die Dinge immer wieder sauer aufstoßen - es ist wie Holz, dass man versucht unter Wasser zu drücken, nicht wahr? Ich kenne das von mir ...
Und nein, Schmetterlinge? Habe ich manchmal... ich dachte immer, das gehört ins Teeniealter ... manchmal glaube ich, ich mache mir was vor, indem ich mir sage, ich habe "Lieben" eine andere Bedeutung gegeben. Aber das ist eine andere Geschichte, hier geht es ja um Dich

ElbEngel, 31

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6. April 2005 um 14:46
In Antwort auf biddy_12156480

Hintergründe.
Hallo Herbstzeitlose,

kannst Du mir mal noch ein paar Hintergrundinfos geben?
Worauf ich hinaus will: ich glaube, Du blockierst. Mich würde interessieren, w.i.e. intensiv Du wirklich nach einem Job in seiner Nähe suchst (sorry, wenn auch ich wieder mit dem Thema ankomme).
Wie lange seid Ihr schon zusammen? Warum kann er nicht in Deine Nähe ziehen?

Ich glaube, ich kann sehr gut verstehen, was Du meinst ... insbesondere auch, dass die Dinge immer wieder sauer aufstoßen - es ist wie Holz, dass man versucht unter Wasser zu drücken, nicht wahr? Ich kenne das von mir ...
Und nein, Schmetterlinge? Habe ich manchmal... ich dachte immer, das gehört ins Teeniealter ... manchmal glaube ich, ich mache mir was vor, indem ich mir sage, ich habe "Lieben" eine andere Bedeutung gegeben. Aber das ist eine andere Geschichte, hier geht es ja um Dich

ElbEngel, 31

nett, die altersangabe
du sprichst dinge an, die mir selber schwer im magen liegen. und du hast recht: ich bin blockiert.
es gab zeiten, in denen ich sehr engagiert war.
dann kamen (für mich schwere) beleidigungen - und damit die zweifel. und damit auch das mehr halbherzige suchen. ich tue es nach wie vor und ertappe mich dabei manchmal bei dem gedanken: hoffentlich wird es nichts (besonders in streitzeiten).
(ist das normal ......... oder einfach nur kindisch???)

ach so: zusammen seit 4 jahren. er kann nicht zu mir wg. immobilität (besitz).

ich bin auf jeden fall froh zu sehen, dass ich doch nicht aus holz bin (an den anderen denken).

lg, h.

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6. April 2005 um 15:03

Huhu
Hallo Herbstzeitlose,

ich bin zwar noch keine 30, aber ich antworte trotzdem mal

Also ich denke, dass Du zum Schluss 2 Fragen gestellt hast, die gar nicht wirklich Dein Problem lösen....

1) Nein, ich habe nicht immer Schmetterlinge im Bauch, wenn ich an meinen Partner denke. Für mich persönlich sind Schmetterlinge auch nur ein Zeichen von VErleibtheit. Danach kommt für mich erst lieb haben udn dann irgendwann lieben. Deswegen vermisse ich die Schmetterlinge auch gar nicht, weil ich liebe. Und das ist für mich ein weit aus besonderes Gefühl als die Falttermänner im Bauch Manchmal schwappt es in der Bauchgegend aber wirklich mal über, wenn ich an meinen Freund denke... Aber ob das Schmetterlinge sind???

2) Jein.
In einer Partnerschaft sollten beide auch ihr eigenes Leben leben können und dürfen. Das ist für mich ein Muss, damit ein Beziehung funktionieren kann. Wenn mein Partner sich auf mich stürzen würde und ich wäre sein einziger Lebensmittelpunkt udn sein einziges Interesse, würde mich das erdrücken.

Aber irgndwo läuft ja eine Bezehugn ja immer darauf hinhaus, dass man irgendwann Tisch und Bett miteiander teilt. Außnahmen bestätigen natürlich die Regel. Aber dann sind es beide, die es so wollen.
In Eurem Fall, habe ich das Gefühl, dass er Dich zu sehr unter Druck setzen würde. Dass bei Dir gar nicht erst der Wunsch zum zusammen ziehen entstehen kann, weil er den Gedanken im Keim erstickt, in dem er Dich so unter Druck setzt.
So lange Du nichts an Eurer momentanen Situation ändern möchtest, dann sage ihm das auch. Denn dann muss er Dir Zeit geben,die Du anscheinden noch brauchst.
Wenn Du aber überhaupt nicht mit ihm zusammen ziehen möchtest - aus welchem Gründenauch immer, dann musst Du ihm das so sagen. Denn wenn er sich seine Zukunft / eine Partnerschaft anders als Du vorstellst, dann nimmst Du ihm die Erfüllung seines Traumes. Dann müsstet ihr abwägen Euch eventuell sogar zu trennen, denn sonst würde er immer auf der Strecke bleiben, wenn Du nicht zu ihm ziehen magst.

Liebst Du ihn?
Möchtest Du irgendwann mal mit ihm zusammen wohnen?
Warum kann er nicht zu Dir ziehen?
Vermisst Du ihn, wenn ihr Euch nicht seht?
Wie wäre es mit 1 - 2 Wochenenden nicht sehen, vielleicht vermisst Du ihn dann?


LG
Pluster

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6. April 2005 um 15:14
In Antwort auf alanis_12681975

Huhu
Hallo Herbstzeitlose,

ich bin zwar noch keine 30, aber ich antworte trotzdem mal

Also ich denke, dass Du zum Schluss 2 Fragen gestellt hast, die gar nicht wirklich Dein Problem lösen....

1) Nein, ich habe nicht immer Schmetterlinge im Bauch, wenn ich an meinen Partner denke. Für mich persönlich sind Schmetterlinge auch nur ein Zeichen von VErleibtheit. Danach kommt für mich erst lieb haben udn dann irgendwann lieben. Deswegen vermisse ich die Schmetterlinge auch gar nicht, weil ich liebe. Und das ist für mich ein weit aus besonderes Gefühl als die Falttermänner im Bauch Manchmal schwappt es in der Bauchgegend aber wirklich mal über, wenn ich an meinen Freund denke... Aber ob das Schmetterlinge sind???

2) Jein.
In einer Partnerschaft sollten beide auch ihr eigenes Leben leben können und dürfen. Das ist für mich ein Muss, damit ein Beziehung funktionieren kann. Wenn mein Partner sich auf mich stürzen würde und ich wäre sein einziger Lebensmittelpunkt udn sein einziges Interesse, würde mich das erdrücken.

Aber irgndwo läuft ja eine Bezehugn ja immer darauf hinhaus, dass man irgendwann Tisch und Bett miteiander teilt. Außnahmen bestätigen natürlich die Regel. Aber dann sind es beide, die es so wollen.
In Eurem Fall, habe ich das Gefühl, dass er Dich zu sehr unter Druck setzen würde. Dass bei Dir gar nicht erst der Wunsch zum zusammen ziehen entstehen kann, weil er den Gedanken im Keim erstickt, in dem er Dich so unter Druck setzt.
So lange Du nichts an Eurer momentanen Situation ändern möchtest, dann sage ihm das auch. Denn dann muss er Dir Zeit geben,die Du anscheinden noch brauchst.
Wenn Du aber überhaupt nicht mit ihm zusammen ziehen möchtest - aus welchem Gründenauch immer, dann musst Du ihm das so sagen. Denn wenn er sich seine Zukunft / eine Partnerschaft anders als Du vorstellst, dann nimmst Du ihm die Erfüllung seines Traumes. Dann müsstet ihr abwägen Euch eventuell sogar zu trennen, denn sonst würde er immer auf der Strecke bleiben, wenn Du nicht zu ihm ziehen magst.

Liebst Du ihn?
Möchtest Du irgendwann mal mit ihm zusammen wohnen?
Warum kann er nicht zu Dir ziehen?
Vermisst Du ihn, wenn ihr Euch nicht seht?
Wie wäre es mit 1 - 2 Wochenenden nicht sehen, vielleicht vermisst Du ihn dann?


LG
Pluster

Hallo pluster
nein, diese fragen sind auch nur randerscheinungen - aber ich dachte: ein abwasch

wie schon gesagt: druck (seltsamerweise beschränkt sich das auf den privaten bereich) vertrage ich überhaupt nicht. ich fühle mich dann einfach nicht frei und *behindert*

ob ich ihn liebe? gute frage - nächste.
hier wird so viel geschrieben zum thema liebe, obwohl es nichts mit der bedeutung des wortes zu tun hat. fakt ist, ich bin gerne mit ihm zusammen (außer bei streit, klar. es ist auch nicht so, dass ich streit generell aus dem weg gehe, aber ich hasse es, wenn es an der tagesordnung ist.)

zusammen wohnen? ich kann mir beides vorstellen: gemeinsam oder getrennt wohnen (ohne, dass darunter die qualität der beziehung leiden würde).

warum nicht? hab ich schon gesagt

vermissen? wie gesagt, ich habe mich daran gewöhnt, dass er nicht da ist und denke bei mir, dass ich mir selber keinen gefallen tue, wenn ich mich solchen gefühlen *aussetze*.

wenn ich ihn 1 - 2 wochenenden nicht sehen würde, würde sich dieses gefühl wohl noch verstärken, d. h. ich würde nur noch mehr mauern.

kommst du klar soweit?
lg, h.

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6. April 2005 um 15:31
In Antwort auf herbstzeitlose

Ich weiß
dass dieser satz (normalerweise) alles sagt. aber auf diesem gebiet läuft bei mir nun mal nichts wie beim normalverbraucher
deshalb bin ich mir nicht im klaren, ob diese aussage nicht revidiert werden könnte, wenn ... s. ursprungstext. die frage ist: wie geht das?

h.

Möglicherweise
aber welchen sinn hätte das?


sparkling

...25... aber ich fühle mich jünger

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6. April 2005 um 16:13

Kann mich Northgirl nur anschließen -
- genau deshalb gab ich auch mien Alter an, war kein Witz
Und deshalb, hast Du, H., nach Frauen über 30 gesucht, oder?

Im Ernst, ich sehe es wie Northgirl, Du schiebst und schiebst ...
Hast Du schon mal darüber nachgedacht, einfach zu ihn zu ziehen und zu sehen, was passiert? Dann hättest Du doch Deine Entscheidung!

Mal ne andere Frage: wenn jemand (ich) vielleicht gar keine Kinder möchte, welche Fragen muß man sich stellen, um herauszufinden, ob *er* der Mann fürs Leben ist?!

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6. April 2005 um 16:42

Früher ...
... wars ja immer nur der Bauch! Meine Güte, was habe ich für perspektivlose Beziehungen geführt, 8000 Meilen Enfernung, viel zu verschiedene Kultur etc. ... und dennoch war ich mir sicher "ich liebe".

Und nun? Nun ist irgendwie alles rationaler geworden ...

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6. April 2005 um 17:23

Ich bin da ja eher pragmatisch
man mag mir ja nun eine gewisse emotionale oberflächlichkeit unterstellen, ich bin der meinung das gerade in unserer "altersklasse" wohl die alltagstauglichkeit einer beziehung sehr in den vordergrund rückt, oder?

ich liebe meinen freund gerade deshalb, weil er mir im "alltag" eine gewisse stabilität und verläßlichkeit gibt. ein mann zum lieben und leben, vereinfacht ausgedrückt, da verzichte ich gerne auf emotionale ausnahmezustände, über schwengliche leidenschaften und die schmetterlinge

lg die sefi

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