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Fühle mich vereinnahmt

14. November 2013 um 16:42 Letzte Antwort: 17. November 2013 um 9:42

Hallo zusammen,


Ich kenne meinen Freund seit 4 Monaten und dachte wie er, dass es zwischen uns etwas wirklich Großes ist. Ich glaube ich liebe Ihn, wenn man das nach der kurzen Zeit schon behaupten kann und er sagt es mir auch ständig. Ich fühlte e mich immer so wohl und Geborgen in seiner Anwesenheit. Leider haben wir jetzt ein unlösbares Problem und ich weiß nicht mehr weiter.

Ich habe zwei Töchter, 14 und 16, die jedes 2. Wochenende bei ihrem Vater sind und er einen sechsjährigen Sohn der auch so jedes zweite bis dritte Wochenende bei ihm ist. Ich habe einen guten Kontakt zum Vater meiner Kinder, von dem ich seit 6 Jahren "nur" getrennt lebend bin, was meinem Freund überhaupt nicht passt. Außerdem habe ich guten Kontakt zu meinen Ex-Schwiegereltern und meiner Schwägerin. Bisher war es so, dass ich den 24 Dezember mit meinem Ex-Mann und meinen Kindern verbracht habe, den 25. Dezember bei meinen Eltern und den 26.12. bei seinen Eltern. Mein Freund möchte aber unbedingt auch Weihnachten mit mir feiern. Ich versuche Kompromisse zu machen und habe ihm vorgeschlagen, dass er am 25. Dezember mit zu meinen Eltern kommen kann. Passt ihm nicht, weil das Schlimme für ihn ist der Kontakt mit den Ex-Schwiegereltern, also habe ich ihm gesagt, dass ich den 26.12. dann eben nicht mit zu den Ex-Schwiegereltern fahren, obwohl ich da wirklich gerne bin. Ich habe ihm aber gesagt, dass ich den 24.12 mit meinem Exmann und den Kindern feiern will, weil es auch die Kinder so wollen. Er meint nun ich müsse mich nun entscheiden für ihn oder die alte Familie und ich solle nicht so auf heile Welt machen.

Er fühlt sich als 5. Rad am Wagen, weil ich mit meinem Ex-Mann auf den Schulbasar meiner Tochter gehen will, er ist der Ansicht, dass ich mit ihm gehen muss, weil er jetzt schließlich meine Familie ist. Das dies vielleicht meiner Tochter nicht so ganz recht ist, wenn er mit meinem Exmann in der Schule zusammen trifft, kann er sich nicht vorstellen.
Mein Exmann und ich sind die letzten Jahre an den Geburtstagen der Kinder mit ihnen essen gegangen, das trau ich mich meinem Freund gar nicht zu sagen, mein Exmann war bei meiner Geburtstagsfeier und ich bei seiner. Ok, das muss nicht unbedingt sein, aber alles was mit den Kindern zu tun hat, eben schon, schließlich sind wir zwar kein Paar mehr, aber immer noch Eltern.
Er versteht sich leider nicht so gut mit seiner Exfreundin und bekommt auch den Sohn an Weihnachten nicht. Er muss aber auch nicht alleine am Heiligen Abend herumsitzen, da er selber eine große Familie hat.

Bisher sehen wir uns immer einmal unter der Woche, und mindestens zwei Tage am Wochenende, sind also mindestens drei Nächte in der Woche zusammen, was ich auch sehr schön finde. Er will aber immer noch mehr und wenn ich sage, ich möchte mal einen Abend für mich verbringen, fühlt er sich zurück gesetzt. Am Freitag gehe ich immer mit einer Freundin zum Sport und danach in eine Kneioe. Auch das Kneipen gehensoll ich nicht mehr machen, außer wenn er keine Zeit, also seinen Sohn bei sich hat. An einem Samstag mich mit Freundinnen zu treffen, geht seiner Meinung gar nicht, schließlich geht das von unserem gemeinsamen Wochenende ab. Wellnesswochenende mit Freundin undenkbar. Auch Disco ist nicht mehr drin, er meint, ich wäre schließlich kein Single mehr.

Am liebsten würde er jedes Wochenende von Freitag Abend bis Montag früh auschließlich mit mir verbringen. Es stört ihn auch nicht wenn meine Kinder da sind, aber die sind schon etwas genervt, wenn er ständig bei uns ist. Ich habe dann natürlich auch weniger Zeit für ihn und die letzten Abende haben wir nur wegen dieser Themen gestritten. Meine Kinder bekommen die schlechte Stimmung natürlich auch mit. Da ich berufstätig bin, brauche ich am Wochenende auch mal Zeit für Haushalt und Kinder. Ich muss dazu sagen, dass er mich dabei wirklich unterstützt und auch mal einkauft und für uns kocht. Er ist wirklich ein sehr hilfsbereiter Mensch.

Ich hab meinen Freund wirklich sehr gern und will ihn nicht verlieren. Wir diskutieren seit zwei Wochen fast jeden Abend, weil ich nicht nachgeben kann und auf meine Freiheit bestehe, mich nach wie vor mit Freundinnen zu treffen. Es ist ja auch nicht mehr so oft wie früher, ich will schließlich auch viel Zeit mit ihm verbringen. Wir diskutieren und diskutieren und ich fühle mich immer mehr in die Enge getrieben. Er sagt, er hält es so mit mir nicht aus und meint wir sollten besser Schluß machen, weil wir nicht zusammen passen. Ich sage dann, dass ich mit ihm zusammen sein will und wenn dann muss ER Schluß machen, was er aber nicht macht.

Ich habe die letzten Nächte kaum geschlafen und kann schon gar nicht mehr klar denken. Liege ich denn wirklich so falsch mit meinen Ansichten? Fühle mich total bedrängt und vereinnahmt. Ich weiß, dass das mit Weihnachten nicht so toll für ihn ist, aber ich kann es im Moment auch nicht ändern.

Bitte sagt mir Eure ehrliche Meinung. Gibt es noch eine Chance für uns? Bin ich im Unrecht? Danke!

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14. November 2013 um 16:57


Wenn mir mein Freund sagen würde, er will mit seiner Ex Weihnachten feiern würde ich ihm auch für dumm halten. Du bist seine Freundin und er soll Weihnachten alleine feiern? Checkst du es noch?
Sei froh, dass du als Alleinerziehende überhaupt einen Mann abbekommen hast. Die meisten bleiben alleine.

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14. November 2013 um 17:02

Freiheit ist wichtig...
..macht doch jeweils eine kleine abmachung...1-2 mal im monat triffst du freunde ohne dass er mault....

Was weihnachten angeht...nun...hart für ihn. Du signalisierst ihm: du wirst nie zu meiner richtigen familie gehören...ich würde ihn miteinbinden!dein ex kann ja auch seine neue mitbringen....es geht um die kinder, ja...aber dein neuer freund ist auch da!er möchte als partner, dass du zu ihm stehst...dann findet sich immer ne lösung...meiner meinung nach, lässt du dich gar nicht wirklich auf den neuen partner ein...

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14. November 2013 um 21:42

Sorry...
... aber Du brauchst gar keinen neuen Freund. Du hast auch gar keinen Platz für einen neuen Mann in Deinem Leben, weil wirklich JEDE Nische, jede Ecke, jeder Platz von Deinem Ex besetzt wird. Und die Sache mit Weihnachten toppt einfach alles!

Dein momentaner Noch-Freund tut mir echt leid. Er hat gar keine Chance, sich von seiner guten Seite zu zeigen, weil er noch um das kleinste Stück der Torte kämpfen muss, obwohl ihm als Mann an Deiner Seite eigentlich so viel mehr zustehen würde.

Und verteidigt er seinen "Platz" in der Familie, wird ihm das auch noch als "Kletten" und "Vereinnahmen" ausgelegt. Anstatt klar zu zeigen, dass er auch zur Familie gehört, an Deine Seite, wird er weggeschubst und bekommt Brosamen vorgesetzt, und die auch nur widerwillig: Warum kann er nicht einfach akzeptieren, dass er kein Recht auf Weihnachten mit der Familie hat?? Warum will er überall dabei sein, warum muss er so stören?? Übel, sorry!

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15. November 2013 um 8:09

Guten Morgen,
vielen Dank für Eure Antworten. Wenn Sie auch nicht alle zu meinen Gunsten ausfallen, haben sie mich doch zum Nachdenken gebracht.

Ein Problem ist auch dass wir seit drei Monaten richtig zusammen ist und ich in dieser kurzen Zeit nicht mein ganzes Leben umstrukturieren kann. Ich meine es absolut ernst mit ihm, deshalb bin ich auch so verzweifelt, weil ich die Dinge nicht unter den Hut bekomme! Dann kommt es im Dezember ganz geballt, was Familienangelegenheiten betrifft. Es kommen auch noch ein paar Geburtstage auf uns zu. Vor vier Wochen ist mein Vater gestorben, da war natürlich auch die ganze Ex Familie mit auf der Beerdigung. Wäre da auch mit der Situation überfordert gewesen, meinen neuen Freund vorzustellen. Inzwischen kennt meine Mutter und Schwester ihn aber schon.

Ich glaube, auch dass ich ihn mehr in mein Leben integrieren muss und das mit Weihnachten ist wirklich eine blöde Situation. Ich möchte auch dass meine Töchter ein gutes Verhältnis zum meinem Freund haben, sie mögen ihn auch, möchte das nicht gefährden, in dem ich jetzt den gewohnten Weihnachtsablauf durcheinander bringe. Sie wollen nun mal mit dem Papa feiern. Den 25.12. kommt er mit zu meiner Schwester und Mutter, ab 26.12. sind wir dann auch zusammen. Ich denke, wenn wir dieses Jahr überstehen, dann wird alles gut.

Es stimmt, meine Kinder sind nicht mehr klein und sie haben auch schon große Pläne für nach dem Abi. Es wird nicht mehr lange dauern und sie sind weg und ich bin allein, wenn ich meinen Freund vergrault habe.

Eine übergeordnete Rolle hat mein Exmann nicht, wir sehen uns nur im Rahmen von Familienangelegenheiten, er bringt sich auch sehr ein, was die Kinder betrifft, wir telefonieren öfter,aber nur wegen organisatorischen Themen. Wir haben allerdings auch noch gemeinsame Freunde, wo man sich theoretisch auch auf Geburtstagen begegen könnte. Aber da kann ich meinen Freund dann auch mitnehmen. Weihnachtsbasar lasse ich jetzt einfach auf mich zu kommen, mal sehen was passiert.

Momentan sehe ich meinen Freund, drei bis vier Tage und Nächte in der Woche. Waren aber in den Herbstferien, fast eine ganze Woche zusammen. Es ist ungewohnt für mich, aber ich will ja mit ihm zusammen sein und vermisse ihn immer spätestens nach einem Tag.

Ich denke auch, dass es deshalb so eskaliert, weil er momentan noch zu wenig Raum in meinem Leben einnimmt und vielleicht auch so besitzergreifend reagiert, was die Treffen mit Freundinnen betrifft. Ich hoffe, dass sich das alles noch einpendelt und werde auf die Kneipenbesuche mit Freundinnen erst mal verzichten, falls dies von unserer gemeinsamen Zeit abgehen würden.

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15. November 2013 um 14:06
In Antwort auf tierra_12359231

Guten Morgen,
vielen Dank für Eure Antworten. Wenn Sie auch nicht alle zu meinen Gunsten ausfallen, haben sie mich doch zum Nachdenken gebracht.

Ein Problem ist auch dass wir seit drei Monaten richtig zusammen ist und ich in dieser kurzen Zeit nicht mein ganzes Leben umstrukturieren kann. Ich meine es absolut ernst mit ihm, deshalb bin ich auch so verzweifelt, weil ich die Dinge nicht unter den Hut bekomme! Dann kommt es im Dezember ganz geballt, was Familienangelegenheiten betrifft. Es kommen auch noch ein paar Geburtstage auf uns zu. Vor vier Wochen ist mein Vater gestorben, da war natürlich auch die ganze Ex Familie mit auf der Beerdigung. Wäre da auch mit der Situation überfordert gewesen, meinen neuen Freund vorzustellen. Inzwischen kennt meine Mutter und Schwester ihn aber schon.

Ich glaube, auch dass ich ihn mehr in mein Leben integrieren muss und das mit Weihnachten ist wirklich eine blöde Situation. Ich möchte auch dass meine Töchter ein gutes Verhältnis zum meinem Freund haben, sie mögen ihn auch, möchte das nicht gefährden, in dem ich jetzt den gewohnten Weihnachtsablauf durcheinander bringe. Sie wollen nun mal mit dem Papa feiern. Den 25.12. kommt er mit zu meiner Schwester und Mutter, ab 26.12. sind wir dann auch zusammen. Ich denke, wenn wir dieses Jahr überstehen, dann wird alles gut.

Es stimmt, meine Kinder sind nicht mehr klein und sie haben auch schon große Pläne für nach dem Abi. Es wird nicht mehr lange dauern und sie sind weg und ich bin allein, wenn ich meinen Freund vergrault habe.

Eine übergeordnete Rolle hat mein Exmann nicht, wir sehen uns nur im Rahmen von Familienangelegenheiten, er bringt sich auch sehr ein, was die Kinder betrifft, wir telefonieren öfter,aber nur wegen organisatorischen Themen. Wir haben allerdings auch noch gemeinsame Freunde, wo man sich theoretisch auch auf Geburtstagen begegen könnte. Aber da kann ich meinen Freund dann auch mitnehmen. Weihnachtsbasar lasse ich jetzt einfach auf mich zu kommen, mal sehen was passiert.

Momentan sehe ich meinen Freund, drei bis vier Tage und Nächte in der Woche. Waren aber in den Herbstferien, fast eine ganze Woche zusammen. Es ist ungewohnt für mich, aber ich will ja mit ihm zusammen sein und vermisse ihn immer spätestens nach einem Tag.

Ich denke auch, dass es deshalb so eskaliert, weil er momentan noch zu wenig Raum in meinem Leben einnimmt und vielleicht auch so besitzergreifend reagiert, was die Treffen mit Freundinnen betrifft. Ich hoffe, dass sich das alles noch einpendelt und werde auf die Kneipenbesuche mit Freundinnen erst mal verzichten, falls dies von unserer gemeinsamen Zeit abgehen würden.

So ist es ..
Es kann und darf nicht sein, dass eure sehr junge Beziehung allein wegen des bevorstehenden Weihnachtsstresses bzw. angesichts der ohnehin emotional aufgeladenen Advents- und Weihnachtstage mit ihrer eigenen familiären Folklore, in deren Mittelpunkt immer die Kinder stehen, unter die Räder kommt. Der große Kater und Ernüchterung würden endgültig ansonsten am 2. Januar einsetzen.

Bei aller verständlichen Harmoniesucht deines Freundes, sollte er nicht wirklich erwarten und (eifersüchtig?) darauf pochen, dass du dich mitsamt Kindern schon jetzt erstmalig aus deinen bisherigen Verankerungen dieser Feiertage löst. Hier kann es kein Ultimatum geben, sondern allenfalls statt Nörgelei einen konstruktiven Streit, der von gegenwärtigen Abhängigkeiten in die Zukunft überleitet. Mit Glück werdet ihr noch mindestens 50 mal gemeinsames Weihnachten feiern. Und wo dann ganz traditionell bei der Frage, wer darf reinkommen, einzig entweder der Nikolaus oder der Weihnachtsmann gemeint sind.

Alles andere wäre Überanpassung. Sein verliebter Wunsch, alles mit dir zu teilen, kann nicht verdecken, dass nach eurer ersten Verliebtheit der ungedämpfte, weniger großzügige Alltag und die inhaltliche Gestaltung eurer Beziehung, bei der viele zu ihrem Recht kommen müssen, ja ansteht und dabei der Austausch von Zeit, Aufmerksamkeiten, vielen guten Worten und Gefühlen schwierig genug ist, wenn es geschieht. Regelmäßig allerdings noch komplizierter wird, wenn es nicht passiert. In jedem Fall immer viel Arbeit bedeutet und wo es auch kein übliches Abbrechen alter Brücken geben kann oder sich die Konfrontation mit Verwandtschaft immer stellt.

Wenn andererseits alles das, was ich hier von dir in Richtung deiner Familie und deinen rücksichtsvollen Umgang mit ihr von außen so lese, spiegelbildlich auf deinen neuen Freund und neues Kapitel mit ihm beziehe, wird er schon in allem künftig nicht zu kurz kommen und hat eigentlich keinen Grund, sich zu beklagen. Sein punkteller Verzicht auf Intimität wäre aber unbedingt einer der Schlüssel eurer Beziehung, in der ein Ex immer mit anwesend ist, auch wenn das für ihn in solcher Hauptrolle nicht einfach ist. Um so mehr kommt es darauf an, dass er zuverlässig von dir weiß, dass er diese Rolle auch in deinem Herzen hat, um es ausnahmsweise etwas pathetisch zu formulieren. Zu seiner Entlastung ist anzufügen, dass so eine Großfamilie generell vereinnahmend und nicht allein er im besonderen dafür verantwortlich ist.

Insgesamt ist dies meine Erfahrung. Denke an deinen Schlaf.

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15. November 2013 um 14:23
In Antwort auf tierra_12359231

Guten Morgen,
vielen Dank für Eure Antworten. Wenn Sie auch nicht alle zu meinen Gunsten ausfallen, haben sie mich doch zum Nachdenken gebracht.

Ein Problem ist auch dass wir seit drei Monaten richtig zusammen ist und ich in dieser kurzen Zeit nicht mein ganzes Leben umstrukturieren kann. Ich meine es absolut ernst mit ihm, deshalb bin ich auch so verzweifelt, weil ich die Dinge nicht unter den Hut bekomme! Dann kommt es im Dezember ganz geballt, was Familienangelegenheiten betrifft. Es kommen auch noch ein paar Geburtstage auf uns zu. Vor vier Wochen ist mein Vater gestorben, da war natürlich auch die ganze Ex Familie mit auf der Beerdigung. Wäre da auch mit der Situation überfordert gewesen, meinen neuen Freund vorzustellen. Inzwischen kennt meine Mutter und Schwester ihn aber schon.

Ich glaube, auch dass ich ihn mehr in mein Leben integrieren muss und das mit Weihnachten ist wirklich eine blöde Situation. Ich möchte auch dass meine Töchter ein gutes Verhältnis zum meinem Freund haben, sie mögen ihn auch, möchte das nicht gefährden, in dem ich jetzt den gewohnten Weihnachtsablauf durcheinander bringe. Sie wollen nun mal mit dem Papa feiern. Den 25.12. kommt er mit zu meiner Schwester und Mutter, ab 26.12. sind wir dann auch zusammen. Ich denke, wenn wir dieses Jahr überstehen, dann wird alles gut.

Es stimmt, meine Kinder sind nicht mehr klein und sie haben auch schon große Pläne für nach dem Abi. Es wird nicht mehr lange dauern und sie sind weg und ich bin allein, wenn ich meinen Freund vergrault habe.

Eine übergeordnete Rolle hat mein Exmann nicht, wir sehen uns nur im Rahmen von Familienangelegenheiten, er bringt sich auch sehr ein, was die Kinder betrifft, wir telefonieren öfter,aber nur wegen organisatorischen Themen. Wir haben allerdings auch noch gemeinsame Freunde, wo man sich theoretisch auch auf Geburtstagen begegen könnte. Aber da kann ich meinen Freund dann auch mitnehmen. Weihnachtsbasar lasse ich jetzt einfach auf mich zu kommen, mal sehen was passiert.

Momentan sehe ich meinen Freund, drei bis vier Tage und Nächte in der Woche. Waren aber in den Herbstferien, fast eine ganze Woche zusammen. Es ist ungewohnt für mich, aber ich will ja mit ihm zusammen sein und vermisse ihn immer spätestens nach einem Tag.

Ich denke auch, dass es deshalb so eskaliert, weil er momentan noch zu wenig Raum in meinem Leben einnimmt und vielleicht auch so besitzergreifend reagiert, was die Treffen mit Freundinnen betrifft. Ich hoffe, dass sich das alles noch einpendelt und werde auf die Kneipenbesuche mit Freundinnen erst mal verzichten, falls dies von unserer gemeinsamen Zeit abgehen würden.

Ich denke
dass es nicht damit getan ist dieses Jahr rum zu kriegen, denn nächstes Jahr steht ihr wieder vor denselben Problemen, meinst du nicht auch? Weihnachten wir kommen. Die Geburtstage werden kommen und und und...

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16. November 2013 um 20:51

Ich
muss sagen, dass ich die meisten Antworten hier in keinster Weise nachvollziehen kann.
Ich selber habe ein kleines Kind, bin seit geraumer Zeit Single. Rituale mit Kind und Ex haben sich eingespielt. Entschuldigung, da kann kommen wer will. Niemand funkt dazwischen. Diese Begegnungen sind für die Kinder überaus bedeutungsvoll und stellt ein neuer Partner den Anspruch, dass man das zu unterlassen hat, so handelt diese aus rein egoistischen, besitzergreifenden Handlungen heraus.

Ich finde das regelrecht abstoßend. Mir kommt kein Mann ins Haus, der nicht respektiert, dass mir diese Zeit überaus heilig ist und unvorstellbar gut für das Kind. Ich habe durchaus Männer kennengelernt die dafür Verständnis zeigten: Ich selber hätte auch vollstes Verständnis dafür, wenn mein neuer Partner Rituale mit Exfrau und Kindern aufrecht erhalten würde. Meiner Meinung nach sprengen die von der Teilnehmer genannten Rituale auch nicht den Rahmen. Ich bin entsetzt.

Wir reden hier eben nicht von einer klassischen Frau Mann Konstellation, sondern es sind Kinder im Spiel, die ein Recht darauf haben auch mal was mit Mamma und Pappa in einem geschützten Raum zu machen.

Schon alleine von der Teilnehmerin zu erwarten auf den Weihnachtsabend mit den ehemaligen Schwiegereltern zu verbringen finde ich ganz abstoßend. Wie kann ich so etwas von einem Menschen, den ich liebe erwarten? Mir geht das nicht in den Kopf. Es lassen sich sicher Kompromisse finden. Aber ich würde nie meinem Partner der Zeit berauben, die ihr wichtig ist. Es ist einfach egoistisch.

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17. November 2013 um 9:42
In Antwort auf an0N_1292032199z

Ich
muss sagen, dass ich die meisten Antworten hier in keinster Weise nachvollziehen kann.
Ich selber habe ein kleines Kind, bin seit geraumer Zeit Single. Rituale mit Kind und Ex haben sich eingespielt. Entschuldigung, da kann kommen wer will. Niemand funkt dazwischen. Diese Begegnungen sind für die Kinder überaus bedeutungsvoll und stellt ein neuer Partner den Anspruch, dass man das zu unterlassen hat, so handelt diese aus rein egoistischen, besitzergreifenden Handlungen heraus.

Ich finde das regelrecht abstoßend. Mir kommt kein Mann ins Haus, der nicht respektiert, dass mir diese Zeit überaus heilig ist und unvorstellbar gut für das Kind. Ich habe durchaus Männer kennengelernt die dafür Verständnis zeigten: Ich selber hätte auch vollstes Verständnis dafür, wenn mein neuer Partner Rituale mit Exfrau und Kindern aufrecht erhalten würde. Meiner Meinung nach sprengen die von der Teilnehmer genannten Rituale auch nicht den Rahmen. Ich bin entsetzt.

Wir reden hier eben nicht von einer klassischen Frau Mann Konstellation, sondern es sind Kinder im Spiel, die ein Recht darauf haben auch mal was mit Mamma und Pappa in einem geschützten Raum zu machen.

Schon alleine von der Teilnehmerin zu erwarten auf den Weihnachtsabend mit den ehemaligen Schwiegereltern zu verbringen finde ich ganz abstoßend. Wie kann ich so etwas von einem Menschen, den ich liebe erwarten? Mir geht das nicht in den Kopf. Es lassen sich sicher Kompromisse finden. Aber ich würde nie meinem Partner der Zeit berauben, die ihr wichtig ist. Es ist einfach egoistisch.

Es geht...
... doch nicht darum, auf die Rituale zu verzichten, es geht vielmehr darum, dem neuen Mann auch einen Platz dabei zu gewähren, ihn mit ins Boot zu holen!

Und sorry, Umstrukturierungen gehören auch dazu! Der Mann an der Seite der TE ist nicht mehr der Ex, dennoch geht sie mit dem Ex los, um einen Basar an der Schule der Kinder zu besuchen. Das ist kein Ritual mehr, das ist einfach Gewohnheit aus der Zeit, als sie noch zusammen waren! Niemandem würde geschadet, wenn sie ihren Freund mitnehmen würde und den Ex dort gemeinsam treffen würde. Die Kinder sind Teenager und damit durchaus in der Lage, den Sachverhalt zu verstehen - außerdem kennen sie den neuen Freund und mögen ihn! Wo ist da also das Problem?!

Aber genau durch solche Gewohnheiten - den Ex mitzunehmen anstatt den Freund - werden die falschen Signale gesetzt. Hin und wieder - und gerade in so einer Konstellation (Ex und Ex-Schwiegereltern auch noch im Boot) - muss man dem Freund auch mal eindeutig zeigen, dass er VOR dem Ex kommt. Dass er eindeutig der Mann an der Seite ist! Man kann auch als Mutter mit Kindern nicht immer nur Verständnis einfordern für die eigene Lage, hin und wieder muss man auch selbst Verständnis zeigen und was zurückgeben!

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