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Frustration hoch 10

22. Juli um 21:08

Ich bin mit meinem Partner seit sechs Jahren zusammen. Er ist 50, ich gerade 36 geworden. Vor eineinhalb Jahren haben wir geheiratet. Wir sind gewollt kinderlos, er hat drei Kinder aus erster Ehe. Wir sind beide sehr viel sportlich (Triathlon) unterwegs, trainieren aber nicht gemeinsam (ich bin ihm zu langsam)!

Ja, damit sind wir schon beim ersten Problem: der Triathlon beherrscht sein Leben! Es ist praktisch nicht möglich mit ihm ein Gespräch zu führen, indem es nicht im Sport, Tour de France oder seinen Triathlonverein geht. Er kann sich um nichts kümmern, weil er trainieren muss, wenn er irgendwas macht im Haus, dann muss man ihm einen Orden verleihen. Wenn er trainiert, dann gelten keine abgesprochenen Zeiten, ich sitze dann jedes Mal da und warte. Ich bin beruflich recht erfolgreich, er auf Grund des aufwendigen Trainings immer eine „kleine Nummer“ im Büro geblieben, meint aber er ist das Opfer der Welt, weil er in eine gesellschaftlich benachteiligte Familie geboren wurde und schlechtere Chancen auf beruflichen Erfolg hatte als ich... Ich trainiere neben dem Beruf auch viel, bin selbst im Ultrabereich unterwegs, bin aber sehr gut organisiert und versuche alles unter einen Hut zu bringen. 95 % der Einkäufe und Erledigungen mache ich. Im letzten Jahr, seit etwa September 2018 hat er sich auf seine erste Langdistanz vorbereitet, Trainingsaufwand 15-25 h die Woche. Hab ich auch alles hinter mir und ja, es ist hart. Aber jetzt wurden neben sozialen Verpflichtungen auch noch sexuelle Aktivitäten von ihm eingestellt. Entweder war er müde oder musste Kraft sparen für den nächsten Wettkampf. Ich muss dazu sagen, sexuell haben wir auch unterschiedliche Ansprüche, damit hab ich mich aber abgefunden, das wusste ich vorher.

Dazu kommt, dass er am Tag min. 1,5 h (soweit ich das sehe beim Kaffee am Morgen und am späten Abend) mit dem iPad spielt - eine Fußball App oder er analysiert irgendwelche Ergebnislisten von Wettkämpfen. Ich finde schon, dass das eine Sucht ist, weil er das iPad (alternativ das Handy) immer und überall dabei hat und wenn er ein „Spiel“ hat, muss er das wahrnehmen. Ich verstehe nicht, wie man sich Zeiten von einer Spiele-App vorgeben lassen kann.

Ich habe ihm das im letzten Jahr alles zugestanden, weil er eben für die Langdistanz trainiert hat und das für einen Triathleten ein wichtiges Ereignis im Leben ist. Jetzt war eine Woche vor dem Wettkampf mein Geburtstag. Diesen hat er komplett ignoriert und meinte er hätte den Müll rausgebracht und die Spülmaschine aufgeräumt, für mehr hätte er keine Zeit gehabt - keine Karte, kein liebes Wort nichts. Als ich dann geweint hab, weil ich zu erst echt dachte das ist ein Spaß, meinte er, wie können ja abends essen gehen. Haben wir dann auch gemacht, aber ich musste selbst zahlen. Ich hab mich so geärgert, wenn ich überlege, was ich immer an seinem Geburtstag vorbereite und ihm schenke. An dem Tag war ich echt kurz davor mich zu trennen, ich war einfach so unendlich traurig. Das hab ich ihm dann auch gesagt. Gestern ist es dann wieder eskaliert, weil er mal wieder die Küche verwüstet hat und der Meinung war, das aufräumen zu müssen, wenn er Zeit hat - also eine. Tag später oder mehr. Im übrigen hätte er mir nichts zum Geburtstag geschenkt, weil ich meine Müslischale nicht nach Gebrauch gut genug einweiche (so wie er es sich vorstellt) und daher war ihm das Geschenk dann auch egal. Ich hab echt gedacht ich bin im falschen Film. Ich weiß einfach nicht mehr weiter mit ihm. Dieser unendliche Egoismus und dieses ständige „ich bin das Opfer der Welt“ Getue, halte ich einfach nicht mehr aus. Sachlich sprechen kann man mit ihm dann auch nicht mehr, weil er einfach immer im Recht ist. Hat jemand auch so einen Mann oder eine ähnliche Situation?! Ich hab irgendwie das Gefühl, ich verschwende meine Lebenszeit in dieser Beziehung in der ich eigentlich immer „enttäuscht“ bin. 

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22. Juli um 21:58

Wow.. Ich würde ja sagen Opfer der Welt sind hungernde, kranke Menschen in Drittländern denen geholfen werden könnte aber nicht wird. So was könnt ich mir nicht ständig anhören. 
Das er so intensiv trainiert ist SEINE Entscheidung keine Pflicht. Das er die Beziehung mit dir eingegangen ist, war SEINE Entscheidung. Also soll er doch auch was drin investieren wenn er will das sie hält, so wie er all seine Kraft und Zeit in den Sport investiert.
Und sorry, keine Zeit für deinen Geburtstag, der 1x im Jahr stattfindet! Nicht mal für ne Karte die er hätte aufm Klo schnell schreiben können aber dann am iPad hängen und Fussball zocken.
Ich bewundere deine Geduld.. Aber ja.. Die Liebe, manchmal mehr Fluch als Segen. 
Tut mir leid das du dir so einen geangelt hast.  
Meim Rat: Weg mit dem. 

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22. Juli um 22:03

Ja, das würde in unserem Fall ja die Scheidung bedeuten - und das will gut überlegt sein.... aber wahrscheinlich führt kein Weg daran vorbei!

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22. Juli um 22:09
In Antwort auf cylclista

Ja, das würde in unserem Fall ja die Scheidung bedeuten - und das will gut überlegt sein.... aber wahrscheinlich führt kein Weg daran vorbei!

Klar.. Versteh ich dass das schwierig ist. Aber im Nachhinein wirst du dich wahrscheinlich darüber aufregen so viel Zeit deines wertvollen Lebens so verbracht zu haben. Ich sage ja nicht vergeudet..aber auch du verdienst es glücklich zu sein. Vielleicht tust du ihm ja somit auch einen gefallen. So wie er scheint hat ja auch nicvt genug Zeit sich mit der Beziehung auseinander zu setzen.. Geschweige denn sich um eine Scheidumg zu kümmern 

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22. Juli um 22:41
In Antwort auf cylclista

Ja, das würde in unserem Fall ja die Scheidung bedeuten - und das will gut überlegt sein.... aber wahrscheinlich führt kein Weg daran vorbei!

Was verlierst Du durch die Scheidung?

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22. Juli um 23:48

Najaaaaa

Der Beitrag liest sich sehr einseitig. Würde dein Mann diesen auch so schreiben?

Was liebst du denn an ihm? Bzw warum habt ihr geheiratet? 

War dein Mann schon immer so? Vlt mal mit ihm reden. Und wenn er nichr reagieren will kannst du dich immer noch räumlich trennen...

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23. Juli um 6:51
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Ich bin mit meinem Partner seit sechs Jahren zusammen. Er ist 50, ich gerade 36 geworden. Vor eineinhalb Jahren haben wir geheiratet. Wir sind gewollt kinderlos, er hat drei Kinder aus erster Ehe. Wir sind beide sehr viel sportlich (Triathlon) unterwegs, trainieren aber nicht gemeinsam (ich bin ihm zu langsam)!

Ja, damit sind wir schon beim ersten Problem: der Triathlon beherrscht sein Leben! Es ist praktisch nicht möglich mit ihm ein Gespräch zu führen, indem es nicht im Sport, Tour de France oder seinen Triathlonverein geht. Er kann sich um nichts kümmern, weil er trainieren muss, wenn er irgendwas macht im Haus, dann muss man ihm einen Orden verleihen. Wenn er trainiert, dann gelten keine abgesprochenen Zeiten, ich sitze dann jedes Mal da und warte. Ich bin beruflich recht erfolgreich, er auf Grund des aufwendigen Trainings immer eine „kleine Nummer“ im Büro geblieben, meint aber er ist das Opfer der Welt, weil er in eine gesellschaftlich benachteiligte Familie geboren wurde und schlechtere Chancen auf beruflichen Erfolg hatte als ich... Ich trainiere neben dem Beruf auch viel, bin selbst im Ultrabereich unterwegs, bin aber sehr gut organisiert und versuche alles unter einen Hut zu bringen. 95 % der Einkäufe und Erledigungen mache ich. Im letzten Jahr, seit etwa September 2018 hat er sich auf seine erste Langdistanz vorbereitet, Trainingsaufwand 15-25 h die Woche. Hab ich auch alles hinter mir und ja, es ist hart. Aber jetzt wurden neben sozialen Verpflichtungen auch noch sexuelle Aktivitäten von ihm eingestellt. Entweder war er müde oder musste Kraft sparen für den nächsten Wettkampf. Ich muss dazu sagen, sexuell haben wir auch unterschiedliche Ansprüche, damit hab ich mich aber abgefunden, das wusste ich vorher.

Dazu kommt, dass er am Tag min. 1,5 h (soweit ich das sehe beim Kaffee am Morgen und am späten Abend) mit dem iPad spielt - eine Fußball App oder er analysiert irgendwelche Ergebnislisten von Wettkämpfen. Ich finde schon, dass das eine Sucht ist, weil er das iPad (alternativ das Handy) immer und überall dabei hat und wenn er ein „Spiel“ hat, muss er das wahrnehmen. Ich verstehe nicht, wie man sich Zeiten von einer Spiele-App vorgeben lassen kann.

Ich habe ihm das im letzten Jahr alles zugestanden, weil er eben für die Langdistanz trainiert hat und das für einen Triathleten ein wichtiges Ereignis im Leben ist. Jetzt war eine Woche vor dem Wettkampf mein Geburtstag. Diesen hat er komplett ignoriert und meinte er hätte den Müll rausgebracht und die Spülmaschine aufgeräumt, für mehr hätte er keine Zeit gehabt - keine Karte, kein liebes Wort nichts. Als ich dann geweint hab, weil ich zu erst echt dachte das ist ein Spaß, meinte er, wie können ja abends essen gehen. Haben wir dann auch gemacht, aber ich musste selbst zahlen. Ich hab mich so geärgert, wenn ich überlege, was ich immer an seinem Geburtstag vorbereite und ihm schenke. An dem Tag war ich echt kurz davor mich zu trennen, ich war einfach so unendlich traurig. Das hab ich ihm dann auch gesagt. Gestern ist es dann wieder eskaliert, weil er mal wieder die Küche verwüstet hat und der Meinung war, das aufräumen zu müssen, wenn er Zeit hat - also eine. Tag später oder mehr. Im übrigen hätte er mir nichts zum Geburtstag geschenkt, weil ich meine Müslischale nicht nach Gebrauch gut genug einweiche (so wie er es sich vorstellt) und daher war ihm das Geschenk dann auch egal. Ich hab echt gedacht ich bin im falschen Film. Ich weiß einfach nicht mehr weiter mit ihm. Dieser unendliche Egoismus und dieses ständige „ich bin das Opfer der Welt“ Getue, halte ich einfach nicht mehr aus. Sachlich sprechen kann man mit ihm dann auch nicht mehr, weil er einfach immer im Recht ist. Hat jemand auch so einen Mann oder eine ähnliche Situation?! Ich hab irgendwie das Gefühl, ich verschwende meine Lebenszeit in dieser Beziehung in der ich eigentlich immer „enttäuscht“ bin. 

Spielt es eine Rolle worauf er sich vorbereitet hat ? Ehrlich - wenn ich das lese dann bekomme ich die Krise und erblicke geistig jene die ich kenne die auch sportlich nciht unbedingt Häschen sind . 

Mir sind die Bedingungen für derartige Trainingseinheiten bekannt auch in anderen Sportarten . DAs was dein Mann betreibt ist purer Egoismus . So wie du schreibst - dass du es schaffst, deinen Beruf, und alles was sonst noch zum Leben gehört, Einkäufe, aufräumen unter einen Hut bekommst - so erkenne ich das auch bei jenen die ich kenne die sich sportlich in diesen Sphären befinden .

Mein Arbeitskollege läuft auf Berge und nimmt an dem einen und anderen wichtigen Wettlauf teil . Er trainiert auch - hat einen Job, Freunde und geht sogar mal aus . Geburtstage werden auch gefeiert wenn sie anfallen .

Selbiges verhaltet sich im Sportkreis meiner Schwester . Sie selbst leitet ein Unternehmen und liegt auch in einer Sparte (nicht Triathlon) weit vorne . Alles geht - wenn man möchte und diese muss sich ihren Haushalt und den Rest auch alleine machen und ohne eine kleines Bürohäschen zu sein .

Es ist wie du schreibst eine Frage der Organisation und fertig . Dein Mann ist menschlich unter aller Würde . Jemand der sich nur mehr über Sport udgl., Auswertungen, Analysen unterhaltet der kann getrost die Türe von draußen zumachen .

Alleine der Fakt - du bist ihm zu langsam - lässt doch schon blicken, dass er etwas suchen muss - um dich klein zu machen . 

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23. Juli um 6:51
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Ich bin mit meinem Partner seit sechs Jahren zusammen. Er ist 50, ich gerade 36 geworden. Vor eineinhalb Jahren haben wir geheiratet. Wir sind gewollt kinderlos, er hat drei Kinder aus erster Ehe. Wir sind beide sehr viel sportlich (Triathlon) unterwegs, trainieren aber nicht gemeinsam (ich bin ihm zu langsam)!

Ja, damit sind wir schon beim ersten Problem: der Triathlon beherrscht sein Leben! Es ist praktisch nicht möglich mit ihm ein Gespräch zu führen, indem es nicht im Sport, Tour de France oder seinen Triathlonverein geht. Er kann sich um nichts kümmern, weil er trainieren muss, wenn er irgendwas macht im Haus, dann muss man ihm einen Orden verleihen. Wenn er trainiert, dann gelten keine abgesprochenen Zeiten, ich sitze dann jedes Mal da und warte. Ich bin beruflich recht erfolgreich, er auf Grund des aufwendigen Trainings immer eine „kleine Nummer“ im Büro geblieben, meint aber er ist das Opfer der Welt, weil er in eine gesellschaftlich benachteiligte Familie geboren wurde und schlechtere Chancen auf beruflichen Erfolg hatte als ich... Ich trainiere neben dem Beruf auch viel, bin selbst im Ultrabereich unterwegs, bin aber sehr gut organisiert und versuche alles unter einen Hut zu bringen. 95 % der Einkäufe und Erledigungen mache ich. Im letzten Jahr, seit etwa September 2018 hat er sich auf seine erste Langdistanz vorbereitet, Trainingsaufwand 15-25 h die Woche. Hab ich auch alles hinter mir und ja, es ist hart. Aber jetzt wurden neben sozialen Verpflichtungen auch noch sexuelle Aktivitäten von ihm eingestellt. Entweder war er müde oder musste Kraft sparen für den nächsten Wettkampf. Ich muss dazu sagen, sexuell haben wir auch unterschiedliche Ansprüche, damit hab ich mich aber abgefunden, das wusste ich vorher.

Dazu kommt, dass er am Tag min. 1,5 h (soweit ich das sehe beim Kaffee am Morgen und am späten Abend) mit dem iPad spielt - eine Fußball App oder er analysiert irgendwelche Ergebnislisten von Wettkämpfen. Ich finde schon, dass das eine Sucht ist, weil er das iPad (alternativ das Handy) immer und überall dabei hat und wenn er ein „Spiel“ hat, muss er das wahrnehmen. Ich verstehe nicht, wie man sich Zeiten von einer Spiele-App vorgeben lassen kann.

Ich habe ihm das im letzten Jahr alles zugestanden, weil er eben für die Langdistanz trainiert hat und das für einen Triathleten ein wichtiges Ereignis im Leben ist. Jetzt war eine Woche vor dem Wettkampf mein Geburtstag. Diesen hat er komplett ignoriert und meinte er hätte den Müll rausgebracht und die Spülmaschine aufgeräumt, für mehr hätte er keine Zeit gehabt - keine Karte, kein liebes Wort nichts. Als ich dann geweint hab, weil ich zu erst echt dachte das ist ein Spaß, meinte er, wie können ja abends essen gehen. Haben wir dann auch gemacht, aber ich musste selbst zahlen. Ich hab mich so geärgert, wenn ich überlege, was ich immer an seinem Geburtstag vorbereite und ihm schenke. An dem Tag war ich echt kurz davor mich zu trennen, ich war einfach so unendlich traurig. Das hab ich ihm dann auch gesagt. Gestern ist es dann wieder eskaliert, weil er mal wieder die Küche verwüstet hat und der Meinung war, das aufräumen zu müssen, wenn er Zeit hat - also eine. Tag später oder mehr. Im übrigen hätte er mir nichts zum Geburtstag geschenkt, weil ich meine Müslischale nicht nach Gebrauch gut genug einweiche (so wie er es sich vorstellt) und daher war ihm das Geschenk dann auch egal. Ich hab echt gedacht ich bin im falschen Film. Ich weiß einfach nicht mehr weiter mit ihm. Dieser unendliche Egoismus und dieses ständige „ich bin das Opfer der Welt“ Getue, halte ich einfach nicht mehr aus. Sachlich sprechen kann man mit ihm dann auch nicht mehr, weil er einfach immer im Recht ist. Hat jemand auch so einen Mann oder eine ähnliche Situation?! Ich hab irgendwie das Gefühl, ich verschwende meine Lebenszeit in dieser Beziehung in der ich eigentlich immer „enttäuscht“ bin. 

Spielt es eine Rolle worauf er sich vorbereitet hat ? Ehrlich - wenn ich das lese dann bekomme ich die Krise und erblicke geistig jene die ich kenne die auch sportlich nciht unbedingt Häschen sind . 

Mir sind die Bedingungen für derartige Trainingseinheiten bekannt auch in anderen Sportarten . DAs was dein Mann betreibt ist purer Egoismus . So wie du schreibst - dass du es schaffst, deinen Beruf, und alles was sonst noch zum Leben gehört, Einkäufe, aufräumen unter einen Hut bekommst - so erkenne ich das auch bei jenen die ich kenne die sich sportlich in diesen Sphären befinden .

Mein Arbeitskollege läuft auf Berge und nimmt an dem einen und anderen wichtigen Wettlauf teil . Er trainiert auch - hat einen Job, Freunde und geht sogar mal aus . Geburtstage werden auch gefeiert wenn sie anfallen .

Selbiges verhaltet sich im Sportkreis meiner Schwester . Sie selbst leitet ein Unternehmen und liegt auch in einer Sparte (nicht Triathlon) weit vorne . Alles geht - wenn man möchte und diese muss sich ihren Haushalt und den Rest auch alleine machen und ohne eine kleines Bürohäschen zu sein .

Es ist wie du schreibst eine Frage der Organisation und fertig . Dein Mann ist menschlich unter aller Würde . Jemand der sich nur mehr über Sport udgl., Auswertungen, Analysen unterhaltet der kann getrost die Türe von draußen zumachen .

Alleine der Fakt - du bist ihm zu langsam - lässt doch schon blicken, dass er etwas suchen muss - um dich klein zu machen . 

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23. Juli um 8:45
In Antwort auf cylclista

Ich bin mit meinem Partner seit sechs Jahren zusammen. Er ist 50, ich gerade 36 geworden. Vor eineinhalb Jahren haben wir geheiratet. Wir sind gewollt kinderlos, er hat drei Kinder aus erster Ehe. Wir sind beide sehr viel sportlich (Triathlon) unterwegs, trainieren aber nicht gemeinsam (ich bin ihm zu langsam)!

Ja, damit sind wir schon beim ersten Problem: der Triathlon beherrscht sein Leben! Es ist praktisch nicht möglich mit ihm ein Gespräch zu führen, indem es nicht im Sport, Tour de France oder seinen Triathlonverein geht. Er kann sich um nichts kümmern, weil er trainieren muss, wenn er irgendwas macht im Haus, dann muss man ihm einen Orden verleihen. Wenn er trainiert, dann gelten keine abgesprochenen Zeiten, ich sitze dann jedes Mal da und warte. Ich bin beruflich recht erfolgreich, er auf Grund des aufwendigen Trainings immer eine „kleine Nummer“ im Büro geblieben, meint aber er ist das Opfer der Welt, weil er in eine gesellschaftlich benachteiligte Familie geboren wurde und schlechtere Chancen auf beruflichen Erfolg hatte als ich... Ich trainiere neben dem Beruf auch viel, bin selbst im Ultrabereich unterwegs, bin aber sehr gut organisiert und versuche alles unter einen Hut zu bringen. 95 % der Einkäufe und Erledigungen mache ich. Im letzten Jahr, seit etwa September 2018 hat er sich auf seine erste Langdistanz vorbereitet, Trainingsaufwand 15-25 h die Woche. Hab ich auch alles hinter mir und ja, es ist hart. Aber jetzt wurden neben sozialen Verpflichtungen auch noch sexuelle Aktivitäten von ihm eingestellt. Entweder war er müde oder musste Kraft sparen für den nächsten Wettkampf. Ich muss dazu sagen, sexuell haben wir auch unterschiedliche Ansprüche, damit hab ich mich aber abgefunden, das wusste ich vorher.

Dazu kommt, dass er am Tag min. 1,5 h (soweit ich das sehe beim Kaffee am Morgen und am späten Abend) mit dem iPad spielt - eine Fußball App oder er analysiert irgendwelche Ergebnislisten von Wettkämpfen. Ich finde schon, dass das eine Sucht ist, weil er das iPad (alternativ das Handy) immer und überall dabei hat und wenn er ein „Spiel“ hat, muss er das wahrnehmen. Ich verstehe nicht, wie man sich Zeiten von einer Spiele-App vorgeben lassen kann.

Ich habe ihm das im letzten Jahr alles zugestanden, weil er eben für die Langdistanz trainiert hat und das für einen Triathleten ein wichtiges Ereignis im Leben ist. Jetzt war eine Woche vor dem Wettkampf mein Geburtstag. Diesen hat er komplett ignoriert und meinte er hätte den Müll rausgebracht und die Spülmaschine aufgeräumt, für mehr hätte er keine Zeit gehabt - keine Karte, kein liebes Wort nichts. Als ich dann geweint hab, weil ich zu erst echt dachte das ist ein Spaß, meinte er, wie können ja abends essen gehen. Haben wir dann auch gemacht, aber ich musste selbst zahlen. Ich hab mich so geärgert, wenn ich überlege, was ich immer an seinem Geburtstag vorbereite und ihm schenke. An dem Tag war ich echt kurz davor mich zu trennen, ich war einfach so unendlich traurig. Das hab ich ihm dann auch gesagt. Gestern ist es dann wieder eskaliert, weil er mal wieder die Küche verwüstet hat und der Meinung war, das aufräumen zu müssen, wenn er Zeit hat - also eine. Tag später oder mehr. Im übrigen hätte er mir nichts zum Geburtstag geschenkt, weil ich meine Müslischale nicht nach Gebrauch gut genug einweiche (so wie er es sich vorstellt) und daher war ihm das Geschenk dann auch egal. Ich hab echt gedacht ich bin im falschen Film. Ich weiß einfach nicht mehr weiter mit ihm. Dieser unendliche Egoismus und dieses ständige „ich bin das Opfer der Welt“ Getue, halte ich einfach nicht mehr aus. Sachlich sprechen kann man mit ihm dann auch nicht mehr, weil er einfach immer im Recht ist. Hat jemand auch so einen Mann oder eine ähnliche Situation?! Ich hab irgendwie das Gefühl, ich verschwende meine Lebenszeit in dieser Beziehung in der ich eigentlich immer „enttäuscht“ bin. 

"Hat jemand auch so einen Mann oder eine ähnliche Situation?! "

Also ich bin selber Triathlet, bin aber nie über eine olympische hinausgekommen, weil ich mehr durch Beruf, andere Hobbies und Familie mit 2 Kindern nicht für vereinbar hielt.

In meinem engeren Freundeskreis habe ich 2 Ironmans.
Einer hat es richtig gemacht, der andere nicht.

Ersterer hat seine Vorbereitung mit Familie (2 Kinder) und Arbeitgeber abgestimmt und ein Jahr durchgezogen. Das hat super funktioniert.
Das ist schon ein paar Jahre her.

Zweiterer erinnert mich an Deinen Mann.
Er war lange Junggeselle und hat schon immer viel und auch recht extremen Sport gemacht.
Er hat dann eine Frau gefunden, recht schnell geheiratet und 2 Kinder bekommen.
Leider hat er aber sein Leben nicht familiengerecht angepasst, weiter viel Sport gemacht, war viele WE unterwegs.
Sie war sehr oft mit den Kids allein.
Die Scheidung läuft...

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23. Juli um 9:20

Also so, wie du es schilderst, klingt es wirklich grauenvoll!
Wieso ist dein Mann geschieden? Spielten damals vielleicht ähnliche Gründe eine Rolle?

Wenn du so unglücklich bist und sogar eine Scheidung in Erwägung ziehst, würde ich vorher nochmal versuchen alles zu mit ihm zu bereden und ihm dann ein Ultimatum zu stellen. Hättest du die Möglichkeit für eine Zeit woanders unterzukommen? Vielleicht hilft euch eine Auszeit– dir um zu sehen, wie du dich damit fühlst und dich mehr um dich zu kümmern und ihm damit er spüren kann wie es ist, wenn du nicht mehr da bist und er sich sogar mal allein den Haushalt etc. übernehmen muss...

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23. Juli um 10:08
In Antwort auf cylclista

Ich bin mit meinem Partner seit sechs Jahren zusammen. Er ist 50, ich gerade 36 geworden. Vor eineinhalb Jahren haben wir geheiratet. Wir sind gewollt kinderlos, er hat drei Kinder aus erster Ehe. Wir sind beide sehr viel sportlich (Triathlon) unterwegs, trainieren aber nicht gemeinsam (ich bin ihm zu langsam)!

Ja, damit sind wir schon beim ersten Problem: der Triathlon beherrscht sein Leben! Es ist praktisch nicht möglich mit ihm ein Gespräch zu führen, indem es nicht im Sport, Tour de France oder seinen Triathlonverein geht. Er kann sich um nichts kümmern, weil er trainieren muss, wenn er irgendwas macht im Haus, dann muss man ihm einen Orden verleihen. Wenn er trainiert, dann gelten keine abgesprochenen Zeiten, ich sitze dann jedes Mal da und warte. Ich bin beruflich recht erfolgreich, er auf Grund des aufwendigen Trainings immer eine „kleine Nummer“ im Büro geblieben, meint aber er ist das Opfer der Welt, weil er in eine gesellschaftlich benachteiligte Familie geboren wurde und schlechtere Chancen auf beruflichen Erfolg hatte als ich... Ich trainiere neben dem Beruf auch viel, bin selbst im Ultrabereich unterwegs, bin aber sehr gut organisiert und versuche alles unter einen Hut zu bringen. 95 % der Einkäufe und Erledigungen mache ich. Im letzten Jahr, seit etwa September 2018 hat er sich auf seine erste Langdistanz vorbereitet, Trainingsaufwand 15-25 h die Woche. Hab ich auch alles hinter mir und ja, es ist hart. Aber jetzt wurden neben sozialen Verpflichtungen auch noch sexuelle Aktivitäten von ihm eingestellt. Entweder war er müde oder musste Kraft sparen für den nächsten Wettkampf. Ich muss dazu sagen, sexuell haben wir auch unterschiedliche Ansprüche, damit hab ich mich aber abgefunden, das wusste ich vorher.

Dazu kommt, dass er am Tag min. 1,5 h (soweit ich das sehe beim Kaffee am Morgen und am späten Abend) mit dem iPad spielt - eine Fußball App oder er analysiert irgendwelche Ergebnislisten von Wettkämpfen. Ich finde schon, dass das eine Sucht ist, weil er das iPad (alternativ das Handy) immer und überall dabei hat und wenn er ein „Spiel“ hat, muss er das wahrnehmen. Ich verstehe nicht, wie man sich Zeiten von einer Spiele-App vorgeben lassen kann.

Ich habe ihm das im letzten Jahr alles zugestanden, weil er eben für die Langdistanz trainiert hat und das für einen Triathleten ein wichtiges Ereignis im Leben ist. Jetzt war eine Woche vor dem Wettkampf mein Geburtstag. Diesen hat er komplett ignoriert und meinte er hätte den Müll rausgebracht und die Spülmaschine aufgeräumt, für mehr hätte er keine Zeit gehabt - keine Karte, kein liebes Wort nichts. Als ich dann geweint hab, weil ich zu erst echt dachte das ist ein Spaß, meinte er, wie können ja abends essen gehen. Haben wir dann auch gemacht, aber ich musste selbst zahlen. Ich hab mich so geärgert, wenn ich überlege, was ich immer an seinem Geburtstag vorbereite und ihm schenke. An dem Tag war ich echt kurz davor mich zu trennen, ich war einfach so unendlich traurig. Das hab ich ihm dann auch gesagt. Gestern ist es dann wieder eskaliert, weil er mal wieder die Küche verwüstet hat und der Meinung war, das aufräumen zu müssen, wenn er Zeit hat - also eine. Tag später oder mehr. Im übrigen hätte er mir nichts zum Geburtstag geschenkt, weil ich meine Müslischale nicht nach Gebrauch gut genug einweiche (so wie er es sich vorstellt) und daher war ihm das Geschenk dann auch egal. Ich hab echt gedacht ich bin im falschen Film. Ich weiß einfach nicht mehr weiter mit ihm. Dieser unendliche Egoismus und dieses ständige „ich bin das Opfer der Welt“ Getue, halte ich einfach nicht mehr aus. Sachlich sprechen kann man mit ihm dann auch nicht mehr, weil er einfach immer im Recht ist. Hat jemand auch so einen Mann oder eine ähnliche Situation?! Ich hab irgendwie das Gefühl, ich verschwende meine Lebenszeit in dieser Beziehung in der ich eigentlich immer „enttäuscht“ bin. 

du  musst dien essen selbst zahlen????

wow... was du alles aufzählst .... was ne ehe

da bleib ich wohl lieber allein

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