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Frisch getrennter Mann - Schluss, aber ich liebe ihn noch

2. Januar 2016 um 22:12

Hallo Zusammen,

ich würde gerne meine Geschichte erzählen und Rat erfragen, da ich selbst und auch meine Freunde kaum noch objektiv sein können. Es wird sicher den ein oder anderen geben, der mich verurteilen wird. Aber das ist dann so.

Ich habe mich gestern getrennt, von einem Mann mit dem sich gerade eine Beziehung angebahnt hat. Ich liebe ihn noch und er mich laut seiner Aussage auch. Aber ich habe da meine Zweifel.

Hier unsere Geschichte. Es ist ein Arbeitskollege, der sich vor ca. 2,5 Jahren in mich verliebt hat. Ich fand ihn auch immer attraktiv. Er ist verheiratet und war zu dem Zeitpunkt auch mit seiner Frau noch zusammen. Ein Kind war schon da, das 2. kam als "Unfall" vor 1,5 Jahren. Da ich das wußte war er für mich nie potenziell. Vor 1,5 Jahren dann ca. hat er immer mehr Kontakt gesucht. Hat sich bemüht. Irgendwann zum Essen eingeladen. Nun ja, wir haben uns super verstanden...und es kam wie es kommen musste wir haben eine Affäre angefangen. Ich meinte direkt er soll sich trennen. Das wollte er auch, aber meinte er brauch Zeit. Die erste Deadline war nach 3 Monaten, verpasst, die nächte nach 6 Monaten, verpasst (alles seine eigenen, nicht meine). Dann habe ich ihm für nach 8 Monaten eine gesetzt. Die hat er wieder verpasst und meinte er schafft es nicht die Kinder zu verlassen. Ich fuhr darauf in den Urlaub, als ich zurück war, sah er schrecklich aus...er wollte mit mri reden. ICh nicht. Das war diesen Sommer. Dann schrieb er mir einen langen Brief, er wüsste endlich was zu tun ist. Er hat den Druck, den er brauch um sich zu trennen. Ich war nur sauer, und meinte dann soll er handeln und nicht reden. Im September hat er seinen Ehering abgelegt, wollte mit mir reden und meinte die Trennung ist eingeleitet und er hofft, er bekommt noch eine Chance bei mir. Was er denn tun soll, damit ich mich wieder mit ihm treffe. Ich meinte er soll ausziehen. Anfang November meinte er, er zieht vorübergehend zu den Eltern. Ob wir uns sehen können. Seitdem haben wir uns wieder regelmäßig gesehen. Er brauche aber Zeit, um Alles mit Haus (frisch gebaut) über die Bühne zu bekommen, was passiert mit den Kindern etc. Man muss dazu sagen, er ist in West-Afrika aufgewachsen und seine Familie hat eine spezielle Auffassung davon. Sie setzten ihn sehr, vor allem die Eltern unter Druck es nicht zu tun. Die letzten Wochen waren sehr schön. Viele Treffen (ca 2 mal die Woche), aber noch langsam im vorangehen. Er ist abends brav nach Hause gefahren. Aber es war trotz allem wie vorher während der Affäre. Immer nur Treffen abends in der Woche nach der Arbeit (er arbeitet unter der Woche in meiner Stadt, wohnt aber 400km weit weg). Kein sehen am Wochenende. Wenn ich ihn gefragt habe wie es weitergeht, dann nur schwammige Aussagen und nur Zukunftsvisionen von in ein bis zwei Jahren. Jetzt hatten wir über die Feiertage beide Urlaub und ich dachte wir könnten ein paar Tage wegfahren, um mal zusammen zu entspannen. Er meinte er will das auch, aber hat sich nie bei einem Datum geäußert. Immer Ausflüchte. Es wäre ja auch ok gewesen, wenn er nein sagt, aber er meinte er wolle auch. Aber er müsste mit seinem Vater sprechen und mit ihm wegen der Trennung ins Reine kommen. Der ist auch zu der Zeit aus Afrika zu Besuch. Ihn hat das sehr belastet, dass sein Vater das noch nicht wusste. Nun ja, das GEspräch ist wohl alles andere als gut verlaufen und mein Er ist dann abgetaucht. Hat sich nicht mehr gemeldet, auch nicht unseren Kurzurlaub abgesagt. Hat alle Abmachungen einfach sausen lassen ohne Entschuldigung. Auf meine Anfrage hin, meinte er wolle nicht mit mir darüber reden. Er muss gerade erstmal klar kommen.
Als er mich dann am Neujahrsmorgen angerufen hatte als wäre nichts gewesen ist mir der Kragen geplatzt. Es war nach vielen Verletzungen der Topfen auf dem Stein. Ich habe ihm gesagt, dass ich aufgebe. Ich kämpfe nicht mehr um ihn, ich will in keiner Warteposition mehr bleiben, nicht mehr nur alles machen, wie er es will.
Er hat kaum reagiert, eher paralytisch und meinte er muss das sacken lassen. Danach schrieb er, er ist sehr traurig, er liebt mich, aber es tut ihm weh, dass er mich trotzdem immer so verletzt. Er hätte das wohl verdient um micht sowieso nicht, ich wäre zu gut für ihn.
Alles nur Selbstmitleid!
Aber ich Zweifel, ob ich zu früh gehandelt habe. Ob ich mehr Geduld und Verständnis hätte haben müssen....
Ich liebe ihn ja auch noch.

Falls sich jemand die Mühe gemacht hat das alles zu lesen, wäre ich um eine Antwort dankbar.

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3. Januar 2016 um 8:46

Nein
Du hast nicht zu früh gehandelt, eher viel zu spät. Wie lange und vor allem WORAUF willst du noch warten? Bisher kamen doch nur Lügen und Ausflüchte. Er hatte genug Chancen, die er alle nutzlos verstreichen ließ. Selbst Schuld. Er ist vergeben und wird das auch bleiben, du warst die klassische Geliebte. Ja, er mag Gefühle für dich haben, aber die reichen nicht, um seine Ehe zu beenden und seine Familie zu verlassen. Vergiss ihn.

Wenn er sein ganzes Geschwafel ernst gemeint hat, so kann er doch immer noch handeln. Er kann sich jederzeit von seiner Frau trennen und zu dir kommen. Das ist natürlich ein Risiko für ihn, denn er kann ja nicht wissen, ob du ihn noch mal zurück nimmst. Aber dieser Schritt würde dir dann zeigen, dass er endlich gehandelt hat und es ernst meint. Ich glaube jedoch, darauf kannst du warten bis du grün und schwarz bist, das wird nicht eintreffen. Mehr als Heimlichkriten und Lügen sind da nicht zu erwarten.

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3. Januar 2016 um 9:29

Danke für Eure Antworten
Ja, ihr habt wohl mit vielem Recht, heute morgen sind meine Zweifel auch schon weniger.

Eine Sache hatte ich vllt nicht klar oben geschrieben. Er hat sich bereits getrennt vor 3 Monaten und ist auch schon so halb ausgezogen, aber eben alles nur halb. Alles nur so schwammig.

Ja ich denke es soll so sein, gerade weil ich ihn Liebe, muss ich ihn ziehen lassen.

Vor 2 Monaten habe ich seine Kinder kennengelernt, das war einer der schönsten Momente für mich. Er ist extra 400 km mit ihnen gefahren, nur damit ich sie 2 Std sehen kann. Er hat öfter solche Sachen gemacht. Aber eben nur punktuell, keine Konstanz, keine Verbindlichkeit.

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3. Januar 2016 um 13:32

Ich habe es versucht
und zwar so sehr, dass ich mich selbst dabei verliere. Ich wollte für Ihn da sein, ihm durch die schwere Zeit helfen. Aber er lässt mich nicht. Er will alles selber kontrollieren, lässt mich über alles im Ungewissen.

Wenn es immer nur um seine Bedürfnisse geht, wo bleiben meine? Er will ja noch nicht einmal darüber reden, weil er keinen Kopf dafür hat. Wenn man sich entscheidet mit jmd etwas neues aufzubauen, dann sollte man doch zumindest mit dem anderen kommunizieren und es sollte ihm wichtig sein, dass er es versteht. Das macht er aber nicht. Er zieht sich dann einfach nur zurück, wenn es ihm danach ist. Ohne ein Wort ...

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