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Freundschaftliche Trennung: Wie soll ich mich verhalten?

21. März 2017 um 14:47 Letzte Antwort: 22. März 2017 um 13:42

Hallo!

ich habe ein Problem und hoffe das ihr mir weiter helfen könnt..ich war mit mein Freund seit 6 Jahren zusammen und es hat sehr viele Höhen und Tiefen gegeben, wobei eher mehr Tiefen. Ich habe 2 Jahre lang nun gegrübelt ob ich Schluss machen soll oder nicht und habe nun vor etwas mehr als einer Woche den Schlussstrich gezogen. Ich habe ihn unter Tränen gesagt das ich keine Beziehung mehr führen möchte/kann und ob wir nur Freunde sein könnten? Zu meiner Verwunderung hat er zu einer Freundschaft zugestimmt weil er vermutlich in der Situation so geschockt war und es nicht realisiert hat oder weil bevor er mich ganz verliert ihm wenigstens eine Freundschaft bleibt. Ich weiß es leider nicht selbst genau weil er nichts weiter drauf gesagt hat...er war komplett sprachlos. So nun haben wir uns seit 9 Tagen nicht mehr gesehen und nur einmal hab ich ihm kurz geschrieben wie es ihm denn geht. 

Nun zu meiner Frage. Wie geh ich jz mit der Situation um da ich es ja freundschaftlich beendet habe? Ich weiß nicht ob ich ihm jz normal schreiben soll oder wie oder was? Komplette Kontaktsperre ist ja in diesem Fall eher unangebracht weil er ja einer Freundschaft zugestimmt hat und wenn ich mich gar nicht melde passt das ja nicht ganz?
Aber natürlich so tun als wäre nichts gewesen kann man auch nicht 
Oder soll ich ihm schreiben dass wir uns gern treffen können wenn er sich bereit dazu fühlt? 

Dankeschön schon jetzt für eure Ratschläge 
 

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21. März 2017 um 15:08

Ohje, der schlimmste Satz bei einer Trennung ist "Wir können ja Freunde bleiben."
Das ist als ob du sagst "Dein Hund ist tot, aber du kannst ihn behalten." 

Man kann nach einer einseitigen Trennung nie sofort befreundet sein, das braucht Zeit. Viel machen kann man da nicht.

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22. März 2017 um 12:14

Danke für eure Ratschläge 
naja eine Freundschaft anzubieten find ich ganz legitim. Ich finde es eher umgekehrt erschreckend wenn man jahrelang zusammen ist und dann plötzlich von einen Tag auf den Anderen ist nichts mehr und man tut so als würde man sich nicht mehr kennen 

Wenn die Beziehung nicht mehr funktioniert und man sich trotzdem wertschätzt finde ich schon das Freundschaft eine gute Alternative darstellt. Nur wenn er einer Freundschaft zustimmt und ich nicht wirklich weiß soll ich ihm schreiben oder ihn lieber in Ruhe lassen, obwohl er dann wieder denken könnte warum ich mich nicht melde weil ich ihm ja gesagt habe ob wir Freunde sein können. Das finde ich alles ein wenig schwierig 

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22. März 2017 um 13:32
In Antwort auf lakatharina

Ohje, der schlimmste Satz bei einer Trennung ist "Wir können ja Freunde bleiben."
Das ist als ob du sagst "Dein Hund ist tot, aber du kannst ihn behalten." 

Man kann nach einer einseitigen Trennung nie sofort befreundet sein, das braucht Zeit. Viel machen kann man da nicht.

Finde den Vergleich "Wir können ja Freunde bleiben." / "Dein Hund ist tot, aber du kannst ihn behalten." einfach nur bescheuert, sorry katharina! Ich habe den Spruch nun schon mehrfach auf Social Media gesehen und musste immer den Kopf schütteln.

Gefühle können verschwinden. Wieso sollten zwei Personen, die sich sechs Jahre lang GELIEBT haben, Spass zusammen hatten, so viel erlebt haben, nach einer Trennung nicht befreundet sein können / wollen?? Wer könnte ein besserer Freund sein als die Person, die wohl am meisten über einen weiss?

Klar, anfangs braucht die Person, die verlassen wurde Zeit. Aber ich denke nach zwei, drei Monaten kann man da super wieder eine normale Freundschaft führen.

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22. März 2017 um 13:34
In Antwort auf littlemisssunshine44

Danke für eure Ratschläge 
naja eine Freundschaft anzubieten find ich ganz legitim. Ich finde es eher umgekehrt erschreckend wenn man jahrelang zusammen ist und dann plötzlich von einen Tag auf den Anderen ist nichts mehr und man tut so als würde man sich nicht mehr kennen 

Wenn die Beziehung nicht mehr funktioniert und man sich trotzdem wertschätzt finde ich schon das Freundschaft eine gute Alternative darstellt. Nur wenn er einer Freundschaft zustimmt und ich nicht wirklich weiß soll ich ihm schreiben oder ihn lieber in Ruhe lassen, obwohl er dann wieder denken könnte warum ich mich nicht melde weil ich ihm ja gesagt habe ob wir Freunde sein können. Das finde ich alles ein wenig schwierig 

Sehe ich genau so!!

Man mag sich schliesslich immer noch sehr gerne, wenn man nicht im Streit auseinander gegangen ist. So zu tun als wäre die Person nie in meinem Leben gewesen wäre einfach nur dämlich..

Ich würde ihm vielleicht so einen Monat Zeit lassen bevor du ein Treffen vorschlägst. Aber kannst ihn ja mal anrufen oder ihm schreiben, wie es ihm geht, wie du es auch bereits getan hast..

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22. März 2017 um 13:42

Das funktioniert in den seltensten Fällen, ausser man hat davor schon jahrelang nur noch freundschaftlich zusammengelebt und beide Seiten haben die Trennung gewollt. Ansonsten ist es immer schwierig, einer ist noch gekränkt, unglücklich, verliebt, eifersüchtig...und kommt mit der Situation nicht klar. Dann kommt es vor, das Gefühle wieder hochkommen, man macht sich Hoffnungen, Vorwürfe, usw. Im Endeffekt ist so eine "Freundschaft" großteils ein Tanz auf rohen Eiern. Es mag sein, das man nach Jahren evtl. befreundet sein kann, aber die ehemalige Beziehung steht immer dazwischen. Es kann auch funktionieren um der Kinder willen. Aber in deinem Fall solltest du ihm auf alle Fälle viel viel Zeit geben, damit er sich lösen kann. Mit deinen Freundschaftsversuchen lässt du ihn sonst nicht vom Haken, er wird immer hoffen und denken du kommst evtl zurück, nur weil du nett zu ihm bist. Also gib ihm Zeit und Raum und wenn, dann soll er auf dich zukommen.

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