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Freundschaft Plus

1. November 2013 um 16:56

Die wohl unsinnigste Erfindung seit Menschengedenken. Die früher wenigstens noch mit einem Hauch Romantik und Leidenschaft versehenen Affairen, sind "casual Sex" gewichen, bei dem die Frau froh sein soll, wenn ihr toller Hecht sie ein, zwei Mal die Woche beglücken kommt. Aber bitte keine Ansprüche stellen, sonst wird der Kontakt direkt verweigert.

Mit keinerlei Einsatz von Emotion wird also dem Koitus gefrönt um den natürlichen Trieb zu befriedigen. Selbstverständlich zu 90% zum Leidwesen der Frau, deren Trieb dann wohl doch nicht so heftig ausgeprägt war wie sie dachte und die sich dann doch ganz plötzlich "mehr" erhofft.

Es hat eine interssante neue Dominanz der Männer über die Frau gefördert. Nun werden sie nicht mehr sexuell, sondern emotional über ihr Nähe- und Beziehungsbedürfnis domininiert. Noch viel gefährlicher in meinen Augen.

Bevor hier gleich wieder ein Shitstorm losbricht: Ja es gibt auch Frauen die Sex und Liebe komplett trennen können und gut mit ihrer Freundschaft + zurecht kommen. Schaut man sich aber mal an wieviele das wirklich sind, könnte man meinen Frau würde sich im Vorfeld lieber gründlich überlegen, ob das für sie in Frage kommt.


Stattdessen landen sie ganz plötzlich (huch?) mit "Mr.Big" im Bett und werden dann kaltgestellt , oder wahlweise mit etwas Gepimper hier und da abgespeist.


Nun das große Rätsel = warum tun sie das nur?

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1. November 2013 um 17:13

Weil
sie ganz tief drinnen hoffen, dass er doch noch kapiert, dass er sie liebt.

So ist es jedenfalls bei mir

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2. November 2013 um 11:06

Für Männer funktioniert es meistens wunderbar, ja
und sie richten sich da prima ein. Für Frauen eher nicht, vorallem wenn "Gevögel" dazu kommt. Das kannst du ja auch hier in diesem Forum immer wieder aufs Neue eindrucksvoll nachlesen.

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2. November 2013 um 11:10


Bist du nicht der Mann, der Frauen nach ein Mal Sex niemals wiedersehen will, weil du gemerkt hast, dass es eben nicht funktioniert?

Wenn eine Frau einen Mann emotional ( freundschaft) und körperlich (Sex) anziehend findet, verschwimmt da zumeist nach einem längeren Zeitraum der Vertrautheit die Grenze und sie verlieben sich. Im Gegensatz zu Männern, die Frauen schon im voraus zumeist klar katigegorisieren und davon auch selten wieder abweichen.

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2. November 2013 um 11:47


komisch, ich erinnere mich aber noch sehr gut an das Jammern deinerseits, dass sich alle Frauen nach einer gewissen Zeit in dich verlieben und deshalb nur scheller Sex in Frage käme.

Da war es dann wohl auch schwer zu verwirklichen, dass "die Freundschaft" im Fokus steht?

Mag sei dass das Klischee behaftet klingt, aber die Erfahrung zeigt, dass sich dieses "Klischee" eben auch mehr als häufig erfüllt.

Wenn man extrem gut befreundet ist und dann vlt vier mal im Jahr im Bett landet, wie es bei einer Schreiberin unten der Fall ist, will ich nicht abstreiten, dass das funktioniert.
Da ist noch soviel Abstand, dass es nicht zu einem beziehungsähnlichen Konstrukt kommt.

Hat man aber regelmäßig Sex sieht die Sache schon anders aus.

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2. November 2013 um 13:44

Ich stimme dir zu
oft ist es allerdings nicht so einfach zu vereinbaren, dass "keine Gefühle entstehen dürfen". Ich empfinde das als sehr kalt und für mein Empfinden macht es sich die andere Person (es muss nicht immer der Mann sein) damit ziemlich einfach.

Aber das soll nicht der Punkt sein. Ich habe nie abgestritten, dass es auch Frauen gibt, die mit einer Freundschaft + gut zurecht kommen. Allerdings sind es die wenigsten- Die meisten sehen sich eben doch nach der Nähe und vorallem der Wertschätzung(!) einer Beziehung. Warum sie sich nicht (mehr) trauen zu diesem Bedürfnis auch zu stehen, verstehe ich nicht.

Luise hat es vlt ganz gut auf den Punkt gebracht, traurig finde ich es trotzdem.

Viele Frauen wollen um jeden Preis ihre Unabhängigkeit demonstrieren, lassen sich dann entgegen ihrer eigentlichen Bedürfnisse auf halbe Sachen ein und daraus folgt eine emotionale Abhängigkeit und Selbstdegradierung, die sie dazu noch nicht mal wahrhaben wollen

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