Forum / Liebe & Beziehung

Freundschaft nach Trennung?

26. Februar um 10:39 Letzte Antwort: 26. Februar um 10:53

Hallo Community,

vor ca. 2 Wochen hatte sich mein Exfreund von mir getrennt. Der Grund für die Trennung war eine bevorstehende Fernbeziehung, auf die er sich schon von Anfang an nicht einlassen wollte. (Schlechte Erfahrungen und ein starkes Bedürfnis nach Nähe)
Seitdem stehen wir immer noch im Kontakt (WhatsApp, Instagram etc.)
(Nach der Trennung sind wir jetzt auch bei Facebook befreundet - ging von ihm aus)

Eine Woche nach der Trennung hatten wir nett miteinander telefoniert (Initiative ging von ihm aus) und uns überwiegend mit seinen Sorgen und Problemen beschäftigt. Er fühlt sich momentan wie in einer Midlife-Crisis und möchte einiges verändern - neuer Beruf/neue Hobbys usw. Da hatte ich ihn gefragt ob er eine Freundschaft mit mir aufbauen möchte und er meinte wir können es probieren. (Er fand das Telefonat übrigens "sehr schön"

Gestern haben wir uns dann spontan getroffen, da bei mir bald Prüfungen anstehen und ich echt Angst davor habe. Er hatte mir gesagt, dass ich ihn nachts ruhig anrufen kann, wenn ich reden will und wollte mich mit dem Treffen gestern ablenken. Davor meinte er, dass er sich schon sehr freut.

Wir haben Essen geholt, sind spazieren gegangen und haben geredet.
Dabei habe ich für mich gemerkt, dass ich gar nicht das Bedürfnis habe ihm körperlich nahe zu sein.
Nur kann ich sein Verhalten schwer deuten... 
Wir haben uns zur Begrüßung und zu Abschied kurz umarmt, hatten ansonsten keinen körperlichen Kontakt. Beim Essen hatte er (wie schon in der Beziehung) sein Essen ganz selbstverständlich mit mir geteilt. Bei den Gesprächen drehte es sich meist um seine Sorgen und Gedanken, das war auch in der Beziehung so. Bei zwei Sachen hatte er von "wir" gesprochen ("Dann können wir ja [...]" "Dann machen wir [dies und das]".

Am Abend hatten wir noch zusammen Videospiele gespielt (er hatte danach gefragt), wo er mir leicht genervt vorkam. Das ist an sich nichts besonderes bei ihm - er ist leicht genervt - aber diesmal hatte er auch mich ein bisschen angezickt. Ich hatte dann schon gar keine Lust mehr und habe ich darauf angesprochen. Er meinte daraufhin, dass es nicht so gemeint war und war danach auch entspannter. 

Kann sich daraus eine echte Freundschaft entwickeln?

Sein Verhalten erinnert mich an die Zeit bevor wir zusammen waren. Dort hatten wir auch ein eher freundschaftliches Verhältnis (wobei ich damals mehr wollte). Zu der Zeit konnte er sich nicht auf eine Beziehung einlassen, weil er das Gefühl hatte, alles falsch zu machen und unsicher war...

Vielen Dank für eure Antworten. 
 

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26. Februar um 10:53

Ich lese hier nur er er und er. WIe du dich fühlst, wie es dir geht, was du willst - das steht hier nur sehr am Rande. 

Wahrscheinlich ist ihm eingefallen, dass es alleine fad ist und du ihn ja so lieb in seiner Egozentrik unterstützt.

Ganz besonders entzückend ist die Manipulation, die er offensichtlich gut hinkriegt bei dir. Unter dem Vorwand, dich ablenken zu wollen, redete er nur von sich.

Frag dich doch selbst, ob du eine Freundschaft willst mit einem Menschen, der nur von sich redet? Ungeachtet der "Schlussmacherei" aufgrund eines überdramatisierten, projizierten Problemes, dass noch nicht mal eingetroffen ist.

Er will dich halt solange nicht als Mülleimer verlieren, bis er was anderes gefunden hat. Überlege dir halt, ob du das willst.  

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