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Freundin zeigt kaum Zuneigung, Gefühle und Nähe?

6. Dezember 2015 um 12:47 Letzte Antwort: 6. Dezember 2015 um 21:53



Hallo ihr Lieben, wende mich wieder an euch da ich ratlos bin..

Ich 21, sie 22. Kennen gelernt durch Freunde die in ihrem so wie meinem Freundeskreis sind.

Es lief alles wunderschön, nach einer langen Single Phase bei ihr und bei mir - wir verstehen uns sehr gut, haben viel gemeinsam, und sind beide glücklich darüber den jeweils anderen kennen gelernt zu haben.

Mein Problem beginnt dabei das wir das Thema "Gefühle" angeschnitten haben, sie sagte mir das sie kaum Gefühle zeigen kann uns sie sei teils gefühlskalt aus Selbstschutz die Grunde dafür sind elterlicher Seite, eine lange Beziehung die mehr schlecht als gut war und eine Beziehung wo sie über einen längeren Zeitraum hinweg betrogen wurde. Dazu gesagt, sie versucht sich zu bessern und sich mehr zu öffnen. Einen Mann wie mich lernte sie bis jetzt nicht kennen, wo sie von sich aus sagte ich habe in ihren Augen den perfekten Charakter für sie - sie für mich auch! Ich sagte ihr dazu das ich nicht vorhabe sie zu verletzten oder ähnliches, sie ist sich teilweise sicher bei mir in guten händen zu sein.

Vor einigen tagen waren wir auf einem Rummel bei uns in der nähe, mit 2 befreundeten Pärchen. Den ganzen Abend lang, hatte ich das Gefühl das sie ziemlich kalt zu mir war wobei wir uns ab und an küssten und uns näher kamen. Ich gestand ihr das ich mich in sie verknallt habe ich bin da eher offen, warum soll ich meine Gefühle verbergen? Wobei ich gründe dazu hätte, z.b. die Beziehungen die ICH hatte die nie gut liefen sondern mich mehr verletzten als mir gut taten Als ich Sie beim abschied fragte ob wirklich alles in Ordnung sei sagte sie Dieses anhängliche, ganze zeit rumgeknutsche wirst du nicht von mir bekommen, das bin nicht ich - ich steh auch nicht wirklich auf Kletten, aber etwas mehr nähe sowie Zuneigung wäre wünschenswert.

Ich Sitz nun hier, weiß nicht weiter und bin ratlos.. geht sogar soweit das ich ziemlich Traurig bin darüber wie es jetzt ist da ich nicht weiß was ich tun soll. Sie möchte sich bessern, arbeitet an sich selbst meine angebotene Hilfe möchte sie nicht da sie es alleine schaffen will sie will es langsam angehen lassen womit ich keine Probleme habe. Nur wie soll ich damit umgehen, das die Frau in die ich mich verknallt habe, der ich vertrauen kann (was mir schwer fällt), die ich um keinen preis gehen lassen möchte eine Blockade hat Gefühle zu zeigen, in der Öffentlichkeit eher wenig aber unter uns eher viel, eher zurückhaltend ist mit der Zuneigung, kaum bis gar nicht über ihre Gefühle reden will/kann ?

Ich bitte hier um Hilfe, da ich in etwas weiß wie die Community hier aufgebaut ist und ich hier oft Hilfe bekam die im Endeffekt mir gut getan hat. Danke im voraus und schönen 2. Advent.

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6. Dezember 2015 um 17:06

Klammern klammern
Nun, wenn sie deine Hilfe nicht möchte, dann wird sie sich vermutlich auch nicht ändern... Dazu braucht man den Blick von Aussen. Du kannst ihr halt immer wieder auf die Finger tippen, also quasi "So, jetzt noch ein Bussi vor der Schule/Arbeit?/bevor ich gehe?" - bis sich solch Kleinigkeiten einbürgern. Das geht recht schnell, dass sie entweder lernt "ihr passiert hierbei nichts" oder sie hat Probleme damit und bringt das negativ ins Gespräch ein.

Also grundsätzlich:
Wirkt sich die Nähe negativ aus - also sowohl Pärchen-Verhalten in der Öffentlichkeit und/oder in Zweisamkeit allein...
dann gebe ich den Rat, stelle dich fest und ERNSTHAFT auf eine Trennung ein und läute die ersten Anzeichen deinerseits ein.
Vernachlässigung der Beziehung, leichte Eifersucht (jedoch unberechtigte!) und hab einfach mal keine Lust auf sie.

Nach 1-2 Wochen, gib ihr mal wieder Zuneigung und achte auf sie. Ist sie froh und dankbar, ist sie etwas mehr zugeneigt?

Dumm nur wenn nicht - entweder sie steckt dich schon im Vorhinein zu den Ex-Typen in eine Schublade, oder es ist zumindest ihr nicht ernst - und für sie ist die Beziehung halt nur "ja da muss ein Bussi sein, Händchen halten tut man dann auch"... Aber wirklich Emotionen sind das nicht.

Und verlieben ist etwas, worauf man keinen Einfluss hat. Kann ja durchaus sein, dass sie noch keinen Gefunden hat, der das nötige etwas mitbringt und sie aus Gewohnheit der vergangenen Beziehungen alles macht was sie gelernt hat, was in eine Beziehung halt so gehört.

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6. Dezember 2015 um 17:25
In Antwort auf qasim_12897316

Klammern klammern
Nun, wenn sie deine Hilfe nicht möchte, dann wird sie sich vermutlich auch nicht ändern... Dazu braucht man den Blick von Aussen. Du kannst ihr halt immer wieder auf die Finger tippen, also quasi "So, jetzt noch ein Bussi vor der Schule/Arbeit?/bevor ich gehe?" - bis sich solch Kleinigkeiten einbürgern. Das geht recht schnell, dass sie entweder lernt "ihr passiert hierbei nichts" oder sie hat Probleme damit und bringt das negativ ins Gespräch ein.

Also grundsätzlich:
Wirkt sich die Nähe negativ aus - also sowohl Pärchen-Verhalten in der Öffentlichkeit und/oder in Zweisamkeit allein...
dann gebe ich den Rat, stelle dich fest und ERNSTHAFT auf eine Trennung ein und läute die ersten Anzeichen deinerseits ein.
Vernachlässigung der Beziehung, leichte Eifersucht (jedoch unberechtigte!) und hab einfach mal keine Lust auf sie.

Nach 1-2 Wochen, gib ihr mal wieder Zuneigung und achte auf sie. Ist sie froh und dankbar, ist sie etwas mehr zugeneigt?

Dumm nur wenn nicht - entweder sie steckt dich schon im Vorhinein zu den Ex-Typen in eine Schublade, oder es ist zumindest ihr nicht ernst - und für sie ist die Beziehung halt nur "ja da muss ein Bussi sein, Händchen halten tut man dann auch"... Aber wirklich Emotionen sind das nicht.

Und verlieben ist etwas, worauf man keinen Einfluss hat. Kann ja durchaus sein, dass sie noch keinen Gefunden hat, der das nötige etwas mitbringt und sie aus Gewohnheit der vergangenen Beziehungen alles macht was sie gelernt hat, was in eine Beziehung halt so gehört.

Ahm...
... nein, es gibt einen sehr grossen Unterschied zwischen "keine Gefühle zeigen können" (/wollen) und "keine haben" - es ist natürlich möglich, dass sie sich nicht verliebt hat und die Gefühle nicht hat - aber auch *nur* möglich.

Wenn sie wirklich lernen möchte, die Gefühle zu zeigen und nicht mehr zu blocken, braucht sie Sicherheit - dieses Zurückziehen und Zurückweisen auf Zeit würde also das Gegenteil erreichen, finde ich nicht weise.

@TE: selbst wenn sie lernen möchte, Gefühle zu zeigen, ist es die Frage, ob sie das auch schaffen kann. Und will. Und die Frage, ob "besser" dann auch für Dich "genug" ist. Denk ganz in Ruhe darüber nach, ob Du da mitmachen kannst - und willst.

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6. Dezember 2015 um 20:30

Kumpel..
..Keine ahnung woher du das greifst, aber in allen punkten wiederlegt sich ihr verhalten mir gegenüber.

Deine Antwort hättest du dir nun wirklich stecken können.

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6. Dezember 2015 um 20:51
In Antwort auf avarrassterne1

Ahm...
... nein, es gibt einen sehr grossen Unterschied zwischen "keine Gefühle zeigen können" (/wollen) und "keine haben" - es ist natürlich möglich, dass sie sich nicht verliebt hat und die Gefühle nicht hat - aber auch *nur* möglich.

Wenn sie wirklich lernen möchte, die Gefühle zu zeigen und nicht mehr zu blocken, braucht sie Sicherheit - dieses Zurückziehen und Zurückweisen auf Zeit würde also das Gegenteil erreichen, finde ich nicht weise.

@TE: selbst wenn sie lernen möchte, Gefühle zu zeigen, ist es die Frage, ob sie das auch schaffen kann. Und will. Und die Frage, ob "besser" dann auch für Dich "genug" ist. Denk ganz in Ruhe darüber nach, ob Du da mitmachen kannst - und willst.

Gefühle
Nun - ich sehe das ganze ein bisschen "gefühlsloser".
Vorweg: Warum sollte man ihr es denn leicht machen? Natürlich Unterstützung - Ja.
Aber wenn sie es eh alleine schaffen will - so sollte sie überhaupt ihrer Bindung auf eine Beziehung sicher sein - was sie vermutlich überdenken wird, wenn er sich etwas entfernt.
Und es kann ja abgebrochen oder besprochen werden... ob sie es denn stört oder ob sie diesbezüglich keine Emotionen hat (im Grunde gleichgültig).

Aber alles im allem, sollte man sowieso auf einen selber hören, ohne pinke Sonnenbrille auf.
Denn, selber weiß man, was und wen man alles zumuten kann/will und ob man damit leben kann.
Wenn man nicht daran denken will, eine mögliche Beziehung im Aufbau schon im Keim erwürgt zu haben, dann sollte man natürlich nicht gleich die gesamte Beziehung auf den Kopf stellen und auf mögliche Schwachstellen ausleuchten.

Wenn ich mich auf ein Partner einlasse, so darf er nicht von mir erwarten, dass ich alleinig ihm alles Recht mache - Ich bekomme meine Freiheiten, er die seinen.

Leider bin ich in diesem Punkt recht pragmatisch, doch lieber gehe ich mit gutem Gewissen in eine Beziehung als Hals über Kopf mich in einer Trauergeschichte in die nächste zu stürzen... vor allem wenn die vorherigen Beziehungen ein Flop waren sieht man schnell mal bessere "Gemeinsamkeiten" in einer neuen Beziehung ohne die neuen Nachteile zu sehen. (so bin ich zumindest)

Glaube gleiches gilt für Übergangsbeziehungen, sprechen ebenfalls für das "neue Aufregende" sehr gut an, scheitert aber oftmals an sehr beziehungstechnischen Grundlegenden dingen.
Also sollte, meiner Ansicht nach, eine ernste Beziehung von Vorhinein als solche für Möglich gehalten werden, anstatt zu hoffen, dass es eventuell vielleicht sich ja so entwickelt oder man sich sofern schon irgendwann mal damit zufrieden gibt.

Das kann natürlich auch funktionieren, bestreite ich gar nicht - meine Mutter ist lebender beweis dafür.

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6. Dezember 2015 um 21:53

Ich finde
wer beanstandet, darf selber auch entscheiden, ob er die Geduld aufbringen kann & will oder nicht.

Letzten Endes muss das "Gras ja wachsen" - nur die Frage ist, ob man auch ausharren kann, bis es so weit ist...

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