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Freundin versteht unter Sexualität viel weniger Intimität

13. April um 23:10 Letzte Antwort: 26. April um 21:16

Hallo zusammen,
ich habe ein Problem was auf der einen Seite altbekannt ist, auf der anderen vielleicht auch teils etwas neu.
Ich (m 31) habe seit wenigen Monaten eine Freundin (28). Unsere Beziehung ist grundsätzlich sehr eng, intim und kommunikativ. Sexualität bedeutet uns allerdings etwas sehr verschiedenes und das entwickelt sich leider zu einem immer größeren Problem für mich.
 
Ich habe sehr gerne Sex, gerne auch viel und mehrmals täglich. Ich bin weiterhin sehr experimentierfreudig, leidenschaftlich und ändern mal gerne was ab um es für beide spannend zu halten. Ich bin recht empathisch und schaue sehr genau was passiert und wie man den Sex für beide verbessern kann. Ich hatte bisher mit 2 Frauen Sex (2 längere Beziehung) und das aus absoluter Überzeugung. Für mich ist Sex der Inbegriff der Intimität und ich will mich vollkommen reinwerfen, ich will so vertrauen, dass es keine Grenzen gibt und man verschmilzt. So wie ich mitbekommen habe auch von Freundinnen meiner Exfreundinnen ist mir das ganz gut gelungen (so Aussagen sind natürlich nur bedingt belastbar).
Ich habe mich gezielt für diese Art Sexualität entschieden. Ich bin keinesfalls der Meinung, dass mein Begriff der Intimität der alleinseligmachende ist. Ich will ebenfalls keineswegs implizieren, dass der eine besser oder schlechter ist, jeder soll glücklich werden wie er will.
 
Ich bin halbwegs nett anzuschauen, nicht vollkommen doof, kann ganz gut reden und wenn ich mich a bissl bemühe sogar recht lustig sein.) Ich bin niemand dem die Frauen euphorisch die Tür einrennen, aber es gab für mich genug auch sehr eindeutige Möglichkeiten. Da habe ich immer dankend abgelehnt. Ich habe nicht mit der erstbesten eine Beziehung angefangen, sondern mich länger umgeschaut und dann gezielt entschieden (und hatte dann nur mit denen Sex). Leider bin ich weiss Gott nicht perfekt und bei einer der Beziehungen muss ich dass scheitern leider ziemlich alleine auf meine Mütze nehmen.
Meine aktuelle Freundin ist nach und nach damit rausgerückt (immer Stück für Stück), dass Sie viele Männer hatte. Damit meine ich nicht so das übliche, sondern 50+(+?) mit diversen Dreiern, Partnertausch,  … (diese Zahl ist sehr konservativ und realistisch, etwa 30 hat sie mir gegenüber allein erwähnt). In den ganz frühen Zwanziger (18/19-22) war Sie sehr sexuelle aktiv. Dann hatte Sie eine längere Beziehung (3 Jahre) und seit 3 Jahre hat sie wechselnde kürzere (2-4 Monate) Affären/ Beziehungen
 
Wir sprechen auch darüber, dass ich damit ein Problem habe. Sie hat zugegeben Angst gehabt zu haben, dass ich sofort weg bin, wenn Sie direkt alles auspackt (was wohl passiert wäre). Auch muss man sagen, dass mit Ihr alles viel schneller anlief als bei meinen zwei Beziehungen davor. Sie will unbedingt mit mir zusammenbleiben, weil ich Ihr eine Sicherheit und Vertrautheit gebe, die Sie so noch nicht erfahren hat. Ich bin auch schwer verliebt in Sie, leider gehen mir einige Gedanken nicht mehr aus dem Kopf.
 
 
Für mich ist Sex die absolut intimste Spitze der Partnerschaft, der Höhepunkt. Sex ohne Liebe ist für mich einfach vollkommen uninteressant und „sinnlos“ (für mich) und ich verstehe nicht wie man mit dieser Intimität so umgehen kann (das gilt übrigens genauso für Männer, nicht nur für Frauen). Wie man sein innerstes jemanden offenbart, der sich dann hinterher mit seinen Fussballkumpels abklatschen „die aber ordentlich flachgelegt“ zu haben, dass kriege ich nicht in meinen Kopf.
Mag ja sein, dass es sich dabei um anderen Sex handelt (das beteuert Sie immer wieder), verstehen kann ich es trotzdem nicht. Ich würde ja verstehen, wenn man „das mal ausprobiert“, aber für diesen Umfang gilt das nicht mehr. Dass Sie noch im letzten Jahr eine Affäre/Beziehung nach der anderen hat, finde ich fast am belastetsten, weil es mir zeigt, dass es eben nicht so wirklich vorbei ist.
Ich glaube Ihr durchaus das Sie nicht mich so schnell verlassen wird, aber langfristig (wenn die Verliebtheit spätestens nach 1-2 Jahren vorbei ist) bin ich mir doch sehr unsicher ob sowas halten kann. Ich kämpfe gerne um Beziehungen, aber ich merke, dass mich dieses Thema konstant belastet. Ich kriege es nicht aus dem Kopf, dass Sie regelmäßig mit dem erstbesten nach Hause mitgegangen ist. Ich investiere in Beziehungen immer mein ganzes Herz und mach mich vollkommen nackt emotional. Ich bin mir doch sehr unsicher ob Sie die Stories nicht einfach jedem Kerl erzählt (ok in den letzten 3 Jahren davor bin ich definitiv jener der am längsten bei Ihr ist).
 
Gibt es jemanden der eine ähnliche Situation hatte (gerne andersrum, wenn der Mann eher der wilde war).
 
 

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Beste hilfreiche Antwort

14. April um 10:00

Ich hatte beim Lesen des Startposts eigentlich konkrete Probleme im sexuellen Zusammenspiel erwartet (Sie will nicht so oft, Sie lehnt manche Sachen ab usw). Aber im sexuellen Alltag scheint es ja keine Probleme zu geben.
Es ist eine Kopfsache und da lese ich eine moralische Selbstüberhöhung heraus. Es ist für Dich ja völlig ok so zu denken und zu handeln auf Deine Person bezogen. Was ich aber sehr bedenklich finde, dass Du sie mehr oder minder deutlich als Schlampe hinstellst und ihr schon Verhaltensweisen für die Zukunft unterstellst.
Vielleicht bist Du ihr Traummann der ihr auch sexuell Konstanz und Erfüllung bietet. Menschen ändern sich und werden reifer. Warum soll das nicht auch für die Freundin gelten können? Der subjektive Transfer dieser "psychologischen Studien" auf Deine Thesen wiederum nur als Versuch, Deine moralische Überhöhung zu untermauern.
Gibt es ausser den Gesprächen über Eure Vergangenheiten für Dich einen Anlaß Kritik an der Beziehung zu äußern. Wenn das nicht der Fall ist und Du Dein Anspruchsdenken nicht in respektvollere Bahnen lenken kannst, dann gib sie besser frei. Denn auch wenn es hart für sie ist am Anfang, auf Dauer ist es für sie besser nicht moralisch verurteilt zu werden 

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13. April um 23:54

Ich verstehe jetzt dein Problem nicht so ganz. Wenn ich das richtig mitbekommen habe, führen deine Freundin und du jetzt eine monogame Beziehung, richtig? Das heißt, die hat während eurer Beziehung nur Sex mit dir und sonst niemandem.

Was vorher mal war und mit wie vielen Männern sie vor dir Sex hatte, ist doch völlig gleichgültig! Das ist doch vorüber und nicht mehr wichtig. Solltet ihr euch mal trennen, ist es auch gleichgültig, mit wie vielen Männern sie dann Sex haben wird. 

Wenn euer Sex zu zweit jetzt schön und innig für dich ist, was fehlt dir dann eigentlich? 

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14. April um 0:02

Was vorher war, ist passiert. Du kannst sie jetzt nicht mehr ändern und dafür verurteilen solltest du dich schon gar nicht - du hast diese Frau gewählt, du hast Gefühle für sie, ihr führt eine monogame Beziehung und sie hat dir auch versichert, dass es mit dir anders ist - du solltest also nicht unnötig ein Problemfeld aufmachen, das keines ist. Genieß diese Frau und den Sex mit ihr. Wenn du es nicht aushältst und dir selbst im Wege stejst, dann sei auch so konsequent und verlasse sie.
Nur weil sie erfahren ist, muss sie nicht gleich beziehungsunfähig sein. Menschen ändern sich ständig und es ist keine Seltenheit, dass man nach so einer Sturmphase irgendwann sesshaft wird.

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14. April um 0:58
In Antwort auf lunarose

Was vorher war, ist passiert. Du kannst sie jetzt nicht mehr ändern und dafür verurteilen solltest du dich schon gar nicht - du hast diese Frau gewählt, du hast Gefühle für sie, ihr führt eine monogame Beziehung und sie hat dir auch versichert, dass es mit dir anders ist - du solltest also nicht unnötig ein Problemfeld aufmachen, das keines ist. Genieß diese Frau und den Sex mit ihr. Wenn du es nicht aushältst und dir selbst im Wege stejst, dann sei auch so konsequent und verlasse sie.
Nur weil sie erfahren ist, muss sie nicht gleich beziehungsunfähig sein. Menschen ändern sich ständig und es ist keine Seltenheit, dass man nach so einer Sturmphase irgendwann sesshaft wird.

Vergangenes Verhalten/Entscheidungen sind einer der stärksten Indikatoren auf zukünftiges Verhalten und zukünftige Entscheidungen. Dass spielt im psychologischen Bereich eine große Rolle. Klassisch bekannte Beispiele wären Markenprägung von Konsumenten im Produktmanagment und Entscheidungsfindung in Bewerbungsgespräch. Primär sind vorallem spontane Entscheidungen (Alltag etc) betroffen, große Entscheidungen häufig nicht so. Dummerweise fällt man innerhalb der veränderten Linie der großen Entscheidung, dann alle kleinen Schritte doch sehr häufig nach dem alten Muster.
BSp: Wer dreimal nacheinander einen Hund hatte, kauft sich wahrscheinlich wieder einen Hund. Sollte er sich allerdings doch eine Katze kaufen, so ist es recht wahrscheinlich das zumindest sein Katzenfutter von Pedigree kommt.
Interessanterweise fällt eine Anerkennung dieser Verhaltensmuster den Menschen leicht, wenn es um objektiv negative Verhaltensmuster geht. Deswegen wird Tatwiederholung strafrechtlich deutlich schwerer bestraft und jedem ist es klar. Keiner würde sagen “der fünfte Diebstahl ist gleich zu bewerten wie der erste ist“. (Stichwort einmal ist keinmal, dreimal einmal zuviel). Keinesfalls kann man natürlich Promiskuität mit Straftaten vergleichen, aber weshalb sollten die Regeln nur bei bestimmten verhaltensweisen gelten?
 
Die Idee, dass „Vergangenes gleich Vergangen ist“ ist leider psychologisch so nicht wirklich haltbar. Genau das macht mir Sorgen. Ändern kann ich Sie nicht und Sie hat das Recht auf Ihre Meinung und Historie. Ich habe kein recht Sie zu verurteilen, aber ich muss für mich entscheiden ob ich Ihr genug vertrauen kann.
Aktuell wehre ich mich noch innerlich, aber ja ich denke in der Tat sehr ernsthaft daran die Beziehung deswegen zu beenden.
 

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14. April um 7:30

Ich lese aus deinen Zeilen nur den klassischen männlichen Reflex heraus...sie hatte mehr als ich hatte und deswegen ist es ein Problem für mich. Übrigens umgekehrt ist das für Männer ja nie ein Problem da Männer ja trennen können.

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14. April um 7:43
In Antwort auf baran_20025251

Vergangenes Verhalten/Entscheidungen sind einer der stärksten Indikatoren auf zukünftiges Verhalten und zukünftige Entscheidungen. Dass spielt im psychologischen Bereich eine große Rolle. Klassisch bekannte Beispiele wären Markenprägung von Konsumenten im Produktmanagment und Entscheidungsfindung in Bewerbungsgespräch. Primär sind vorallem spontane Entscheidungen (Alltag etc) betroffen, große Entscheidungen häufig nicht so. Dummerweise fällt man innerhalb der veränderten Linie der großen Entscheidung, dann alle kleinen Schritte doch sehr häufig nach dem alten Muster.
BSp: Wer dreimal nacheinander einen Hund hatte, kauft sich wahrscheinlich wieder einen Hund. Sollte er sich allerdings doch eine Katze kaufen, so ist es recht wahrscheinlich das zumindest sein Katzenfutter von Pedigree kommt.
Interessanterweise fällt eine Anerkennung dieser Verhaltensmuster den Menschen leicht, wenn es um objektiv negative Verhaltensmuster geht. Deswegen wird Tatwiederholung strafrechtlich deutlich schwerer bestraft und jedem ist es klar. Keiner würde sagen “der fünfte Diebstahl ist gleich zu bewerten wie der erste ist“. (Stichwort einmal ist keinmal, dreimal einmal zuviel). Keinesfalls kann man natürlich Promiskuität mit Straftaten vergleichen, aber weshalb sollten die Regeln nur bei bestimmten verhaltensweisen gelten?
 
Die Idee, dass „Vergangenes gleich Vergangen ist“ ist leider psychologisch so nicht wirklich haltbar. Genau das macht mir Sorgen. Ändern kann ich Sie nicht und Sie hat das Recht auf Ihre Meinung und Historie. Ich habe kein recht Sie zu verurteilen, aber ich muss für mich entscheiden ob ich Ihr genug vertrauen kann.
Aktuell wehre ich mich noch innerlich, aber ja ich denke in der Tat sehr ernsthaft daran die Beziehung deswegen zu beenden.
 

Ähm ja. Man kann das auch zu rational angehen und die emotionale Komponente völlig außen vor lassen. Dann wünsche ich dir für deine Zukunft viel Glück, und dass du eine Frau findest, die deinen Anspruchen genügt.

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14. April um 8:44
In Antwort auf baran_20025251

Hallo zusammen,
ich habe ein Problem was auf der einen Seite altbekannt ist, auf der anderen vielleicht auch teils etwas neu.
Ich (m 31) habe seit wenigen Monaten eine Freundin (28). Unsere Beziehung ist grundsätzlich sehr eng, intim und kommunikativ. Sexualität bedeutet uns allerdings etwas sehr verschiedenes und das entwickelt sich leider zu einem immer größeren Problem für mich.
 
Ich habe sehr gerne Sex, gerne auch viel und mehrmals täglich. Ich bin weiterhin sehr experimentierfreudig, leidenschaftlich und ändern mal gerne was ab um es für beide spannend zu halten. Ich bin recht empathisch und schaue sehr genau was passiert und wie man den Sex für beide verbessern kann. Ich hatte bisher mit 2 Frauen Sex (2 längere Beziehung) und das aus absoluter Überzeugung. Für mich ist Sex der Inbegriff der Intimität und ich will mich vollkommen reinwerfen, ich will so vertrauen, dass es keine Grenzen gibt und man verschmilzt. So wie ich mitbekommen habe auch von Freundinnen meiner Exfreundinnen ist mir das ganz gut gelungen (so Aussagen sind natürlich nur bedingt belastbar).
Ich habe mich gezielt für diese Art Sexualität entschieden. Ich bin keinesfalls der Meinung, dass mein Begriff der Intimität der alleinseligmachende ist. Ich will ebenfalls keineswegs implizieren, dass der eine besser oder schlechter ist, jeder soll glücklich werden wie er will.
 
Ich bin halbwegs nett anzuschauen, nicht vollkommen doof, kann ganz gut reden und wenn ich mich a bissl bemühe sogar recht lustig sein.) Ich bin niemand dem die Frauen euphorisch die Tür einrennen, aber es gab für mich genug auch sehr eindeutige Möglichkeiten. Da habe ich immer dankend abgelehnt. Ich habe nicht mit der erstbesten eine Beziehung angefangen, sondern mich länger umgeschaut und dann gezielt entschieden (und hatte dann nur mit denen Sex). Leider bin ich weiss Gott nicht perfekt und bei einer der Beziehungen muss ich dass scheitern leider ziemlich alleine auf meine Mütze nehmen.
Meine aktuelle Freundin ist nach und nach damit rausgerückt (immer Stück für Stück), dass Sie viele Männer hatte. Damit meine ich nicht so das übliche, sondern 50+(+?) mit diversen Dreiern, Partnertausch,  … (diese Zahl ist sehr konservativ und realistisch, etwa 30 hat sie mir gegenüber allein erwähnt). In den ganz frühen Zwanziger (18/19-22) war Sie sehr sexuelle aktiv. Dann hatte Sie eine längere Beziehung (3 Jahre) und seit 3 Jahre hat sie wechselnde kürzere (2-4 Monate) Affären/ Beziehungen
 
Wir sprechen auch darüber, dass ich damit ein Problem habe. Sie hat zugegeben Angst gehabt zu haben, dass ich sofort weg bin, wenn Sie direkt alles auspackt (was wohl passiert wäre). Auch muss man sagen, dass mit Ihr alles viel schneller anlief als bei meinen zwei Beziehungen davor. Sie will unbedingt mit mir zusammenbleiben, weil ich Ihr eine Sicherheit und Vertrautheit gebe, die Sie so noch nicht erfahren hat. Ich bin auch schwer verliebt in Sie, leider gehen mir einige Gedanken nicht mehr aus dem Kopf.
 
 
Für mich ist Sex die absolut intimste Spitze der Partnerschaft, der Höhepunkt. Sex ohne Liebe ist für mich einfach vollkommen uninteressant und „sinnlos“ (für mich) und ich verstehe nicht wie man mit dieser Intimität so umgehen kann (das gilt übrigens genauso für Männer, nicht nur für Frauen). Wie man sein innerstes jemanden offenbart, der sich dann hinterher mit seinen Fussballkumpels abklatschen „die aber ordentlich flachgelegt“ zu haben, dass kriege ich nicht in meinen Kopf.
Mag ja sein, dass es sich dabei um anderen Sex handelt (das beteuert Sie immer wieder), verstehen kann ich es trotzdem nicht. Ich würde ja verstehen, wenn man „das mal ausprobiert“, aber für diesen Umfang gilt das nicht mehr. Dass Sie noch im letzten Jahr eine Affäre/Beziehung nach der anderen hat, finde ich fast am belastetsten, weil es mir zeigt, dass es eben nicht so wirklich vorbei ist.
Ich glaube Ihr durchaus das Sie nicht mich so schnell verlassen wird, aber langfristig (wenn die Verliebtheit spätestens nach 1-2 Jahren vorbei ist) bin ich mir doch sehr unsicher ob sowas halten kann. Ich kämpfe gerne um Beziehungen, aber ich merke, dass mich dieses Thema konstant belastet. Ich kriege es nicht aus dem Kopf, dass Sie regelmäßig mit dem erstbesten nach Hause mitgegangen ist. Ich investiere in Beziehungen immer mein ganzes Herz und mach mich vollkommen nackt emotional. Ich bin mir doch sehr unsicher ob Sie die Stories nicht einfach jedem Kerl erzählt (ok in den letzten 3 Jahren davor bin ich definitiv jener der am längsten bei Ihr ist).
 
Gibt es jemanden der eine ähnliche Situation hatte (gerne andersrum, wenn der Mann eher der wilde war).
 
 

Hallo

Dieser Abschnitt beschreibt deine Werte:

"Für mich ist Sex die absolut intimste Spitze der Partnerschaft, der Höhepunkt. Sex ohne Liebe ist für mich einfach vollkommen uninteressant und „sinnlos“ (für mich) und ich verstehe nicht wie man mit dieser Intimität so umgehen kann (das gilt übrigens genauso für Männer, nicht nur für Frauen). Wie man sein innerstes jemanden offenbart, der sich dann hinterher mit seinen Fussballkumpels abklatschen „die aber ordentlich flachgelegt“ zu haben, dass kriege ich nicht in meinen Kopf.Mag ja sein, dass es sich dabei um anderen Sex handelt (das beteuert Sie immer wieder), verstehen kann ich es trotzdem nicht. Ich würde ja verstehen, wenn man „das mal ausprobiert“, aber für diesen Umfang gilt das nicht mehr. Dass Sie noch im letzten Jahr eine Affäre/Beziehung nach der anderen hat, finde ich fast am belastetsten, weil es mir zeigt, dass es eben nicht so wirklich vorbei ist.Ich glaube Ihr durchaus das Sie nicht mich so schnell verlassen wird, aber langfristig (wenn die Verliebtheit spätestens nach 1-2 Jahren vorbei ist) bin ich mir doch sehr unsicher ob sowas halten kann."

Das ist die Kernaussage und damit das Kernproblem für dich. Ich persönlich hätte auch ein Problem, dieser Beziehung längerfristig zu vertrauen. Ihr kommt aus unterschiedlichen Settings und Wertevorstellungen; da brauchst du, wenn du sie sehr liebst, Ausdauer, um die Beziehung zu testen (ja, wohl mehr als 1-2 J., um zu sehen, ob ihre Bedürfnisse 'mit dir allein' genügend befriedigt sind und ob du wirklich der Fels bist, den sie stets gesucht hat) oder du kommst jetzt schon und in die Zukunft blickend ganz einfach nicht damit klar und beendest die Beziehung.

Übrigens denken wir Frauen ja ziemlich gleich, wenn wir uns überlegen, mit einem 'Schürzenjäger' sesshaft zu werden. Nämlich, ob wir so einem Kerl genügen können langfristig. Finde deine Sorgen nachvollziehbar.

LG
nizanra 

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14. April um 9:39
In Antwort auf nataliap91

Ich lese aus deinen Zeilen nur den klassischen männlichen Reflex heraus...sie hatte mehr als ich hatte und deswegen ist es ein Problem für mich. Übrigens umgekehrt ist das für Männer ja nie ein Problem da Männer ja trennen können.

Ich schreibe es gerne nochmal ganz klar. Ich finde viele Sexpartner bei Männern genauso schlecht wie bei Frauen. Ich stelle mir da genau dieselben Fragen und meine Einschätzung (wieso sein innerstes so weggeben?) gilt ungeteilt auch für Männer.
Ich bin 1.87 und war lange im Leistungssport aktiv (Rudern), ich hatte genug Möglichkeiten für „was kurzes“, gerade in meinen frühen Zwanzigern. Meine Hose blieb zu.
Meine aktuelle Freundin um die es geht, hat mir sogar von sich aus angeboten  einen Dreier (mit einer weiteren Frau) zu organisieren, weil ich das ja noch nicht hatte. Ich habe dankend abgelehnt. Ich sehe dieses Angebot eher als Synonym für unsere verschiedenen Wertvorstellungen. 

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14. April um 9:51
In Antwort auf iestyn_19264428

Hallo

Dieser Abschnitt beschreibt deine Werte:

"Für mich ist Sex die absolut intimste Spitze der Partnerschaft, der Höhepunkt. Sex ohne Liebe ist für mich einfach vollkommen uninteressant und „sinnlos“ (für mich) und ich verstehe nicht wie man mit dieser Intimität so umgehen kann (das gilt übrigens genauso für Männer, nicht nur für Frauen). Wie man sein innerstes jemanden offenbart, der sich dann hinterher mit seinen Fussballkumpels abklatschen „die aber ordentlich flachgelegt“ zu haben, dass kriege ich nicht in meinen Kopf.Mag ja sein, dass es sich dabei um anderen Sex handelt (das beteuert Sie immer wieder), verstehen kann ich es trotzdem nicht. Ich würde ja verstehen, wenn man „das mal ausprobiert“, aber für diesen Umfang gilt das nicht mehr. Dass Sie noch im letzten Jahr eine Affäre/Beziehung nach der anderen hat, finde ich fast am belastetsten, weil es mir zeigt, dass es eben nicht so wirklich vorbei ist.Ich glaube Ihr durchaus das Sie nicht mich so schnell verlassen wird, aber langfristig (wenn die Verliebtheit spätestens nach 1-2 Jahren vorbei ist) bin ich mir doch sehr unsicher ob sowas halten kann."

Das ist die Kernaussage und damit das Kernproblem für dich. Ich persönlich hätte auch ein Problem, dieser Beziehung längerfristig zu vertrauen. Ihr kommt aus unterschiedlichen Settings und Wertevorstellungen; da brauchst du, wenn du sie sehr liebst, Ausdauer, um die Beziehung zu testen (ja, wohl mehr als 1-2 J., um zu sehen, ob ihre Bedürfnisse 'mit dir allein' genügend befriedigt sind und ob du wirklich der Fels bist, den sie stets gesucht hat) oder du kommst jetzt schon und in die Zukunft blickend ganz einfach nicht damit klar und beendest die Beziehung.

Übrigens denken wir Frauen ja ziemlich gleich, wenn wir uns überlegen, mit einem 'Schürzenjäger' sesshaft zu werden. Nämlich, ob wir so einem Kerl genügen können langfristig. Finde deine Sorgen nachvollziehbar.

LG
nizanra 

Vielen Dank für die Antwort.Ich muss mich wohl Fragen wielange ich einen solchen Zustand aushalten kann (innere belastung durch die Situation) und ab wann es mich zu sehr schmerzt.

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14. April um 10:00

Ich hatte beim Lesen des Startposts eigentlich konkrete Probleme im sexuellen Zusammenspiel erwartet (Sie will nicht so oft, Sie lehnt manche Sachen ab usw). Aber im sexuellen Alltag scheint es ja keine Probleme zu geben.
Es ist eine Kopfsache und da lese ich eine moralische Selbstüberhöhung heraus. Es ist für Dich ja völlig ok so zu denken und zu handeln auf Deine Person bezogen. Was ich aber sehr bedenklich finde, dass Du sie mehr oder minder deutlich als Schlampe hinstellst und ihr schon Verhaltensweisen für die Zukunft unterstellst.
Vielleicht bist Du ihr Traummann der ihr auch sexuell Konstanz und Erfüllung bietet. Menschen ändern sich und werden reifer. Warum soll das nicht auch für die Freundin gelten können? Der subjektive Transfer dieser "psychologischen Studien" auf Deine Thesen wiederum nur als Versuch, Deine moralische Überhöhung zu untermauern.
Gibt es ausser den Gesprächen über Eure Vergangenheiten für Dich einen Anlaß Kritik an der Beziehung zu äußern. Wenn das nicht der Fall ist und Du Dein Anspruchsdenken nicht in respektvollere Bahnen lenken kannst, dann gib sie besser frei. Denn auch wenn es hart für sie ist am Anfang, auf Dauer ist es für sie besser nicht moralisch verurteilt zu werden 

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14. April um 10:16

Vereinfacht gesagt ist sie für dich eine Art "Schlampe", die deinen moralischen Ansprüchen nicht genügt. Das ist zwar nicht nett, aber deine Meinung. Wenn du davon nicht loskommst, solltest du so fair sein und dich möglichst bald trennen, um ihr eine Chance auf einen Mann zu geben, der sie wirklich respektiert und liebt und sie nicht von oben herab behandelt, nur weil sie ein aktives Sexleben hatte (solange sie keinen dazu gezwungen hat, ist daran nämlich nichts verwerflich). Solange du dich nicht ordentlich trennst, nutzt du sie nur aus, um dich am Ende mit einem vernichtenden Urteil ob ihrer vermeintlichen Integrität trennen zu können. Für die nächste Partnerin empfehle ich dir eine Jungfrau, das wird dich sicher weniger belasten.

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14. April um 10:25
In Antwort auf sophos75

Ich hatte beim Lesen des Startposts eigentlich konkrete Probleme im sexuellen Zusammenspiel erwartet (Sie will nicht so oft, Sie lehnt manche Sachen ab usw). Aber im sexuellen Alltag scheint es ja keine Probleme zu geben.
Es ist eine Kopfsache und da lese ich eine moralische Selbstüberhöhung heraus. Es ist für Dich ja völlig ok so zu denken und zu handeln auf Deine Person bezogen. Was ich aber sehr bedenklich finde, dass Du sie mehr oder minder deutlich als Schlampe hinstellst und ihr schon Verhaltensweisen für die Zukunft unterstellst.
Vielleicht bist Du ihr Traummann der ihr auch sexuell Konstanz und Erfüllung bietet. Menschen ändern sich und werden reifer. Warum soll das nicht auch für die Freundin gelten können? Der subjektive Transfer dieser "psychologischen Studien" auf Deine Thesen wiederum nur als Versuch, Deine moralische Überhöhung zu untermauern.
Gibt es ausser den Gesprächen über Eure Vergangenheiten für Dich einen Anlaß Kritik an der Beziehung zu äußern. Wenn das nicht der Fall ist und Du Dein Anspruchsdenken nicht in respektvollere Bahnen lenken kannst, dann gib sie besser frei. Denn auch wenn es hart für sie ist am Anfang, auf Dauer ist es für sie besser nicht moralisch verurteilt zu werden 

Danke,
das ist ein spannender Ansatz, denn ich überdenken muss/mich kritisch hinterfragen. ich habe halt auch sehr strikte moralische Anforderungen an mich selbst. Ja ich mache mir auch Vorwürfe überhaupt in die Beziehung gegangen zu sein (weil aus meiner jetzigen Perspektive nicht das richtige war) und mir tut es auch sehr weh Sie leiden zu sehen, dass hat Sie ja nicht verdient. Wie ich Sie sehe und das mein Bild von Ihr zerbrochen ist und alle meine Gefühle und meine Wahrnehmung darum kann ich aber leider nur bedingt steuern.)


Beruflich ist es mein Job Menschen zu verstehen/zu lesen und Verhalten vorherzusagen. Für den Einzelfall sind die Theorien nicht hundertprozentig, leider aber erschreckend genau und zielsicher wenn man auch nur wenig davon weggeht (und treffen daher leider auch in Einzelfällen recht häufig)


Sexuelle harmonieren wir sehr gut. Ihre Aussage ist, dass Sie die Gefühle und die Intimität beim Sex sehr lange (seit Ihrer längeren Beziehung) nicht mehr erlebt hat und sich gar nicht mehr sicher war, ob es Sie so gibt. (Sie sagt natürlich noch nie, aber das glaube ich nicht so ganz)

In der Tat ist meine Idee, eher zügig zu handeln. Weil es für beide unfair wäre, dass endlos in die Länge zu ziehen wenn ich eigentlich keinen Sinn sehe.

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14. April um 11:00

Dann könnte man es so sehen, dass das Problem bei Dir liegt und nicht bei ihr?

Ich finde es halt wirklich schlimm, wenn Eure Beziehung sehr gut läuft, es keine Beeinträchtigung gibt dies nur aufgrund einer Kopfsache zu zerstören. Dabei geht es ja nicht nur um die Trennung an sich, die dann dadurch noch besonders schmerzhaft wäre weil kein wirklicher Anlaß ersichtlich wäre. Dazu kommt, dass mit der Begründung ihres moralisch verwerflichen Vorlebens ihre Selbstzweifel und ihr Selbstwertgefühl massiv beschädigen würdest. 
Siehst Du es anders, als dass sie aus Liebe mit Dir zusammen ist und aus Liebe mit Dir Sex hat. Ist sie in der Vergangenheit in ihren Beziehungen regelmäßig fremd gegangen?
Liebe hat damit zu tun, dass man den anderen so annimmt wie er ist. Die Erwähung Deiner beruflichen Tätigkeit klingt nach einer sehr rationellen und Kopforientieren Handlungsweise.
Vielleicht würde es Dir gut tun, für Dich selbst auch an der emotionalen Seite zu arbeiten.
Du hast im Eröffnungspost es nur erwähnt, dass die bisherigen Beziehungen durch Dich gescheitert wären ohne es auszuführen. Wenn man es jetzt weiterspinnt, würde auch die dritte durch Dich scheitern.
Deine Ängste aufgrund möglicher zukünftiger Verhaltensweisen Deiner Partnerin haben vielleicht auch mit Kontrollverlust zu tun. Es gibt leider keine Garantien auf ewige Liebe etc.
Ihr kennt Euch erst sehr kurz und sie scheint sich Dir gegenüber langsam zu öffnen. Ich glaube Du kennst sie noch nicht gut genug, um sie wirklich beurteilen zu können und Prognosen für die Zukunft abgeben zu können.

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14. April um 11:21
In Antwort auf sophos75

Dann könnte man es so sehen, dass das Problem bei Dir liegt und nicht bei ihr?

Ich finde es halt wirklich schlimm, wenn Eure Beziehung sehr gut läuft, es keine Beeinträchtigung gibt dies nur aufgrund einer Kopfsache zu zerstören. Dabei geht es ja nicht nur um die Trennung an sich, die dann dadurch noch besonders schmerzhaft wäre weil kein wirklicher Anlaß ersichtlich wäre. Dazu kommt, dass mit der Begründung ihres moralisch verwerflichen Vorlebens ihre Selbstzweifel und ihr Selbstwertgefühl massiv beschädigen würdest. 
Siehst Du es anders, als dass sie aus Liebe mit Dir zusammen ist und aus Liebe mit Dir Sex hat. Ist sie in der Vergangenheit in ihren Beziehungen regelmäßig fremd gegangen?
Liebe hat damit zu tun, dass man den anderen so annimmt wie er ist. Die Erwähung Deiner beruflichen Tätigkeit klingt nach einer sehr rationellen und Kopforientieren Handlungsweise.
Vielleicht würde es Dir gut tun, für Dich selbst auch an der emotionalen Seite zu arbeiten.
Du hast im Eröffnungspost es nur erwähnt, dass die bisherigen Beziehungen durch Dich gescheitert wären ohne es auszuführen. Wenn man es jetzt weiterspinnt, würde auch die dritte durch Dich scheitern.
Deine Ängste aufgrund möglicher zukünftiger Verhaltensweisen Deiner Partnerin haben vielleicht auch mit Kontrollverlust zu tun. Es gibt leider keine Garantien auf ewige Liebe etc.
Ihr kennt Euch erst sehr kurz und sie scheint sich Dir gegenüber langsam zu öffnen. Ich glaube Du kennst sie noch nicht gut genug, um sie wirklich beurteilen zu können und Prognosen für die Zukunft abgeben zu können.

Ich will keineswegs abstreiten, dass das Problem bei mir liegt (Sie hat ein Recht darauf zu leben wie Sie will). Ich betrachte das ganze nicht als Ihren Fehler (kommt vielleicht oben etwas falsch rüber). Aber! ich kann Ihr Verhalten überhaupt nicht verstehen. Wenn das eine Phase vor 5 Jahren gewesen wäre, hätte ich damit weniger Probleme (immer noch einige, aber ich würde den Veränderungsprozess sehen). Mit diesen wechselnden Partnerschaften die letzte 3 Jahre, dieser chronischen Unsicherheit was man sucht. Da frage ich mich ob sich das so plötzlich ändert.
 
Die Frage ist einfach ob ich Sie jemals Verstehen kann und die Assoziationen loswerde. Ja ich würde Sie damit verletzen auch weil Sie wissen würde woran es liegt. Anderseits kann ich ja schlecht ne mehrjährige Beziehung eingehen nur um Sie nicht zu verletzen.
Sie ist in den Beziehungen nicht fremd gegangen. Diese hat sie entweder in offene Beziehungen umgewandelt (die daran dann zerbrochen sind) und Sie einfach beendet. Sie hat also schon das Muster zu cutten wenn was nicht passt. Sie brauch sehr viel Bestätigung, früher durch viele Männer jetzt halt durch mich (das ist eine meiner primären Eigenschaften in Beziehungen, dass ich diese Sicherheit gebe)
 
Meine erste Beziehung scheiterte leider aufgrund meiner starken Fokussierung auf Studium und Sport, damals war meine emotionale Seite noch nicht so ausgeprägt wie heute und ich habe mich im Anschluss extrem weiterentwickelt (gerade im Bezug auf die Priorität die eine Beziehung für mich besitzt). Die zweite war ziemlich komplex und war ein Zusammenspiel aus verschiedenen Gründen, wir haben lange gekämpft aber es hat leider nicht ganz gepasst, auch nach dieser habe ich mir einige zeit zum reflektieren genommen

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14. April um 11:41

Hast Du das Gefühl, dass sie sehr von Dir (emotional) abhängig ist und sie ohne Deine Zuwendungen und Liebe nicht zufrieden sein kann? Steht sie auf eigenen Beinen, also beruflich, Freunde und Hobbies? Habt Ihr auch mal Streit der dann auf Augenhöhe passiert?
Es kann sehr gefährlich sein, den Partner zu sehr zu analysieren und dann mehr über ihn zu wissen zu glauben als er selbst. Dabei geht Respekt und Augenhöhe verloren. Auch die Liebe ist in Gefahr wenn man weniger Partner sondern mehr Therapeut wird.
Die Frage ist, ob Du sie wirklich verstehen musst. Ihr werdet immer zwei Individuen sein mit unterschiedlichen Biografien und Schwächen und Stärken.
Das könntest Du akzeptieren und sie in der Gegenwart einfach lieben.
Sie hat sich weder prostituiert, noch betrogen noch irgendwelche Krankheiten aus der Zeit die in die Gegenwart nachwirken. Die Assoziationen gehen eher in Richtung Selbstzweifel

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14. April um 11:55
In Antwort auf sophos75

Hast Du das Gefühl, dass sie sehr von Dir (emotional) abhängig ist und sie ohne Deine Zuwendungen und Liebe nicht zufrieden sein kann? Steht sie auf eigenen Beinen, also beruflich, Freunde und Hobbies? Habt Ihr auch mal Streit der dann auf Augenhöhe passiert?
Es kann sehr gefährlich sein, den Partner zu sehr zu analysieren und dann mehr über ihn zu wissen zu glauben als er selbst. Dabei geht Respekt und Augenhöhe verloren. Auch die Liebe ist in Gefahr wenn man weniger Partner sondern mehr Therapeut wird.
Die Frage ist, ob Du sie wirklich verstehen musst. Ihr werdet immer zwei Individuen sein mit unterschiedlichen Biografien und Schwächen und Stärken.
Das könntest Du akzeptieren und sie in der Gegenwart einfach lieben.
Sie hat sich weder prostituiert, noch betrogen noch irgendwelche Krankheiten aus der Zeit die in die Gegenwart nachwirken. Die Assoziationen gehen eher in Richtung Selbstzweifel

Mhm, Sie ist eigenständig (ich brauche ne eigenständige und starke Frau, will ja einen Partner und keine Gefolgsfrau). Wir reden sehr offen darüber und streiten auch. Wir haben aber beide einen ähnlichen beruflichen Hintergrund, nicht nur ich analysiere sondern auch Sie (selbst und den anderen). Sie hat mir selbst sehr analytisch aufgezeigt, was früher Ihre Motivation war (und das war ok für mich) und Grundlage der Entscheidung für die Beziehung. Die letzten 3 Jahre inklusive der „extremen Sachen“ davor (als krassestes Swingerclub), hat Sie eben dann erst später ausgepackt.
Muss ich alles akzeptieren, dass frage ich mich. Es ist nicht Ihr Fehler und wenn dann muss ich damit klarkommen, aber es widerspricht elementar meinem Wertekanon und diesen mag ich, er hat gute Dienste geleistet. Jeder hat persönliche Rote Linien. Ich bin sehr zufrieden mit mir und führe auch ohne Beziehung ein glückliches Leben. Für mich ist es die Krönung, aber nicht Überlebensotwendig in einer Beziehung zu sein.
Ich bin sogar so vermessen zu behaupten, dass ich problemlos wieder eine enge Beziehung finde. Klar müste ich suchen. Aber von meiner Art baue ich einfach sehr schnell tiefe und enge Bezeihungen auf. Vor allem durch meine totale Offenheit und die Fähigkeit mich verletzlich zu zeigen, aber ich achte darauf, dass ich dieses Mindset nicht verliere. Partner können nochmal anders verletzen als freunde und ich will mir wirklich sicher sein, dass es sich lohnt sich vollkommen und absolut zu öffnen.
 

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14. April um 12:47

Je mehr ich hier lese, desto fuchsiger werde ich. Ich lese hier nur, wie toll du bist. Du lobst dich hier am laufenden Band und in fast jedem deiner Beiträge prahlst du, was du für ein toller Hecht bist. Aber toll finde ich persönlich an dir gar nichts. Du schreibst, dass du beruflich Menschen verstehen/lesen und ihr Verhalten vorhersagen musst. Aber im privaten Bereich scheinst du das echt nicht zu können. Von so jemandem erwarte ich deutlich mehr, als das, was du hier an den Tag legst. Du tust so reif, verständisvoll und aufgeklärt...in Wirklichkeit bist du aber sehr unsicher. Was hat denn die Vergangenheit deiner Freundin mit eurer jetzigen Beziehung zutun? Gar nichts! Sie hat sich ausgelebt und sieht in dir den perfekten Mann, bei dem sie bleiben möchte. Anstatt darauf stolz zu sein, überlegst du, eine gut funktionierende Beziehung wegzuwerfen.

Du schreibst, du hattest bisher nur mit 2 Frauen Sex. Es gibt durchaus Frauen, die hätten bei dir Angst, dass du dich nicht genug ausgelebt hast und dies später nachholen willst. Also eigentlich genau umgekehrt. Hast du schonmal daran gedacht?

Und dann schreibst du noch folgendes:
"Partner können nochmal anders verletzen als freunde und ich will mir wirklich sicher sein, dass es sich lohnt sich vollkommen und absolut zu öffnen.".......ja toll, was war denn mit deiner Freundin als sie sich dir gegenüber geöffnet hat?! Sie wird von dir nur verurteilt. Sie hat dir gesagt, mit wie vielen Männern sie was hatte. Das hätte sie nicht tun müssen, denn das geht dich im Grunde gar nichts an. Sie war ehrlich zu dir und bekommt als Dank die Beziehung um die Ohren gepfeffert.

Ich empfehle dir dich tatsächlich von dem armen Mädchen zu trennen und ihr damit die Chance zu geben, an einen ordentlichen Mann zu geraten, der die Bezeichnung "Mann" auch verdient.

P.S.: Wir haben 2020, nicht 1820.

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14. April um 13:22
In Antwort auf maite_18422897

Je mehr ich hier lese, desto fuchsiger werde ich. Ich lese hier nur, wie toll du bist. Du lobst dich hier am laufenden Band und in fast jedem deiner Beiträge prahlst du, was du für ein toller Hecht bist. Aber toll finde ich persönlich an dir gar nichts. Du schreibst, dass du beruflich Menschen verstehen/lesen und ihr Verhalten vorhersagen musst. Aber im privaten Bereich scheinst du das echt nicht zu können. Von so jemandem erwarte ich deutlich mehr, als das, was du hier an den Tag legst. Du tust so reif, verständisvoll und aufgeklärt...in Wirklichkeit bist du aber sehr unsicher. Was hat denn die Vergangenheit deiner Freundin mit eurer jetzigen Beziehung zutun? Gar nichts! Sie hat sich ausgelebt und sieht in dir den perfekten Mann, bei dem sie bleiben möchte. Anstatt darauf stolz zu sein, überlegst du, eine gut funktionierende Beziehung wegzuwerfen.

Du schreibst, du hattest bisher nur mit 2 Frauen Sex. Es gibt durchaus Frauen, die hätten bei dir Angst, dass du dich nicht genug ausgelebt hast und dies später nachholen willst. Also eigentlich genau umgekehrt. Hast du schonmal daran gedacht?

Und dann schreibst du noch folgendes:
"Partner können nochmal anders verletzen als freunde und ich will mir wirklich sicher sein, dass es sich lohnt sich vollkommen und absolut zu öffnen.".......ja toll, was war denn mit deiner Freundin als sie sich dir gegenüber geöffnet hat?! Sie wird von dir nur verurteilt. Sie hat dir gesagt, mit wie vielen Männern sie was hatte. Das hätte sie nicht tun müssen, denn das geht dich im Grunde gar nichts an. Sie war ehrlich zu dir und bekommt als Dank die Beziehung um die Ohren gepfeffert.

Ich empfehle dir dich tatsächlich von dem armen Mädchen zu trennen und ihr damit die Chance zu geben, an einen ordentlichen Mann zu geraten, der die Bezeichnung "Mann" auch verdient.

P.S.: Wir haben 2020, nicht 1820.

Klar hat jede Dame das recht, sich durch meine Ansicht zur Sexualität abzuwenden und einen anderen zu suchen. Ich kommuniziere das sehr zügig im Kennenlernen und sehr offen (ebenso, dass für mich Fremdgehen Beziehungsende in 1s bedeutet etc.). Es steht jeder frei zu gehen, ich zwinge niemanden mit mir zusammen zu sein.

Ich war auch ok damit, dass Sie früher (vor über 5 Jahren) sich wild ausgelebt hat, dass Sie aber 4-5 Wochen vor mir die letzte Affäre/ Beziehungsanbahnung beendet hat und mir erst hinterher davon und weiterem erzählt hat, daraus folgt mein Punkt. Wenn ich vollumfänglich informiert gewesen wäre, hätte ich mich wohl nicht eingelassen. Ich muss auch in vielen Bereichen mit meinen Fehlern leben (siehe Ursache Ende erste Beziehung). Aus eigenem Verhalten erwachsen Konsequenzen, das ist nunmal so und es gibt keinen Anspruch darauf, dass alle einem Vergeben. Das gilt leider für jeden (auch für mich)

Die Vergangenheit und die gemachten Erfahrungen definieren einen Menschen grundlegend. In so vielen Punkten prägt uns erlebtes und beeinflusst unser Handeln (BSp: Umgang mit Geld, für den Umgang mit der Familie etc.) Bei Beziehungen, aber auf einmal ist vor der jetzigen ein weißes Blatt? Das müsste demnach ja auch für alles andere gelten. Es wäre vollkommen egal was die Person jemals gemacht hat, man müsste gar nicht mehr nach der Vergangenheit fragen. 

 
 
 

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14. April um 13:47
In Antwort auf baran_20025251

Klar hat jede Dame das recht, sich durch meine Ansicht zur Sexualität abzuwenden und einen anderen zu suchen. Ich kommuniziere das sehr zügig im Kennenlernen und sehr offen (ebenso, dass für mich Fremdgehen Beziehungsende in 1s bedeutet etc.). Es steht jeder frei zu gehen, ich zwinge niemanden mit mir zusammen zu sein.

Ich war auch ok damit, dass Sie früher (vor über 5 Jahren) sich wild ausgelebt hat, dass Sie aber 4-5 Wochen vor mir die letzte Affäre/ Beziehungsanbahnung beendet hat und mir erst hinterher davon und weiterem erzählt hat, daraus folgt mein Punkt. Wenn ich vollumfänglich informiert gewesen wäre, hätte ich mich wohl nicht eingelassen. Ich muss auch in vielen Bereichen mit meinen Fehlern leben (siehe Ursache Ende erste Beziehung). Aus eigenem Verhalten erwachsen Konsequenzen, das ist nunmal so und es gibt keinen Anspruch darauf, dass alle einem Vergeben. Das gilt leider für jeden (auch für mich)

Die Vergangenheit und die gemachten Erfahrungen definieren einen Menschen grundlegend. In so vielen Punkten prägt uns erlebtes und beeinflusst unser Handeln (BSp: Umgang mit Geld, für den Umgang mit der Familie etc.) Bei Beziehungen, aber auf einmal ist vor der jetzigen ein weißes Blatt? Das müsste demnach ja auch für alles andere gelten. Es wäre vollkommen egal was die Person jemals gemacht hat, man müsste gar nicht mehr nach der Vergangenheit fragen. 

 
 
 

Im Grunde ist es auch so: Vergangenheit ist Vergangenheit! Die Vergangenheit hat deine Freundin zu dem gemacht, was sie heute ist. Nämlich eine liebe Frau, die viel ausprobiert hat und sich für dich entschieden hat.

Ist dir eine Frau lieber, die nur 1, 2 Beziehungen hatte und nach 10 Jahren merkt, dass sie sich nicht ausgelebt hat? Oder eine Frau, die dich über ihre sexuelle Vergangenheit angelogen hätte? Wie hättest du es denn kontrollieren wollen? Die wenigsten Frauen sind ehrlich, was ihre sexuelle Vergangenheit betrifft.

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14. April um 14:15
In Antwort auf maite_18422897

Im Grunde ist es auch so: Vergangenheit ist Vergangenheit! Die Vergangenheit hat deine Freundin zu dem gemacht, was sie heute ist. Nämlich eine liebe Frau, die viel ausprobiert hat und sich für dich entschieden hat.

Ist dir eine Frau lieber, die nur 1, 2 Beziehungen hatte und nach 10 Jahren merkt, dass sie sich nicht ausgelebt hat? Oder eine Frau, die dich über ihre sexuelle Vergangenheit angelogen hätte? Wie hättest du es denn kontrollieren wollen? Die wenigsten Frauen sind ehrlich, was ihre sexuelle Vergangenheit betrifft.

Mhm, vielleicht bin ich in manchen Dingen etwas zu radikal (ich habe durch den Sport in sehr jungen Jahren gelernt mich enorm zu fokussieren und nur das zu tun von dem ich 100%ig überzeugt bin, aber dass mit allem was geht). Vielleicht ist es auch nicht ganz fair diesen Ansatz auf andere zu übertragen.
Ich würde gerne mein Empfinden über Ihre Vergangenheit ausschalten, dummerweise kriege ich das nicht so einfach hin.
Es mag sein, weil ich es einfach nicht kenne. Für mich ist jede Beziehung und insbesondere jeder sexuelle Partner etwas einzigartiges gewesen und wie gesagt mit tiefster Intimität verbunden. Ich kann mir nicht Vorstellen wie es anders sein könnte und wie man gleichzeitig das mit jemandem teilt der diese Emotionen nicht mitbringt (und auch weshalb man das wollen sollte). Mag sein, dass ich es einfach nicht kenne und deswegen nicht verstehe, das hilft meinen Gefühlen aber wenig.
Vielleicht hatte ich bei meinen bisherigen Beziehungen Glück, aber da hatte ich Frauen gefunden die sehr ähnlich dachten und fühlten.
 

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14. April um 14:40
In Antwort auf baran_20025251

Vergangenes Verhalten/Entscheidungen sind einer der stärksten Indikatoren auf zukünftiges Verhalten und zukünftige Entscheidungen. Dass spielt im psychologischen Bereich eine große Rolle. Klassisch bekannte Beispiele wären Markenprägung von Konsumenten im Produktmanagment und Entscheidungsfindung in Bewerbungsgespräch. Primär sind vorallem spontane Entscheidungen (Alltag etc) betroffen, große Entscheidungen häufig nicht so. Dummerweise fällt man innerhalb der veränderten Linie der großen Entscheidung, dann alle kleinen Schritte doch sehr häufig nach dem alten Muster.
BSp: Wer dreimal nacheinander einen Hund hatte, kauft sich wahrscheinlich wieder einen Hund. Sollte er sich allerdings doch eine Katze kaufen, so ist es recht wahrscheinlich das zumindest sein Katzenfutter von Pedigree kommt.
Interessanterweise fällt eine Anerkennung dieser Verhaltensmuster den Menschen leicht, wenn es um objektiv negative Verhaltensmuster geht. Deswegen wird Tatwiederholung strafrechtlich deutlich schwerer bestraft und jedem ist es klar. Keiner würde sagen “der fünfte Diebstahl ist gleich zu bewerten wie der erste ist“. (Stichwort einmal ist keinmal, dreimal einmal zuviel). Keinesfalls kann man natürlich Promiskuität mit Straftaten vergleichen, aber weshalb sollten die Regeln nur bei bestimmten verhaltensweisen gelten?
 
Die Idee, dass „Vergangenes gleich Vergangen ist“ ist leider psychologisch so nicht wirklich haltbar. Genau das macht mir Sorgen. Ändern kann ich Sie nicht und Sie hat das Recht auf Ihre Meinung und Historie. Ich habe kein recht Sie zu verurteilen, aber ich muss für mich entscheiden ob ich Ihr genug vertrauen kann.
Aktuell wehre ich mich noch innerlich, aber ja ich denke in der Tat sehr ernsthaft daran die Beziehung deswegen zu beenden.
 

Das ist Unsinn, weil sich Menschen auch ändern können.

Wie sich jemand früher verhalten hat, gibt überhaupt keine Auskunft darüber, wie sich jemand in Zukunft verhalten wird.

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14. April um 14:42
In Antwort auf baran_20025251

Ich schreibe es gerne nochmal ganz klar. Ich finde viele Sexpartner bei Männern genauso schlecht wie bei Frauen. Ich stelle mir da genau dieselben Fragen und meine Einschätzung (wieso sein innerstes so weggeben?) gilt ungeteilt auch für Männer.
Ich bin 1.87 und war lange im Leistungssport aktiv (Rudern), ich hatte genug Möglichkeiten für „was kurzes“, gerade in meinen frühen Zwanzigern. Meine Hose blieb zu.
Meine aktuelle Freundin um die es geht, hat mir sogar von sich aus angeboten  einen Dreier (mit einer weiteren Frau) zu organisieren, weil ich das ja noch nicht hatte. Ich habe dankend abgelehnt. Ich sehe dieses Angebot eher als Synonym für unsere verschiedenen Wertvorstellungen. 

Es reicht doch, wenn du es ablehnst und ihr erklärst, warum du das nicht möchte. Wenn sie das so akzeptiert und dich dann damit in Ruhe lässt, wo ist das Problem?

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14. April um 14:48
In Antwort auf baran_20025251

Mhm, vielleicht bin ich in manchen Dingen etwas zu radikal (ich habe durch den Sport in sehr jungen Jahren gelernt mich enorm zu fokussieren und nur das zu tun von dem ich 100%ig überzeugt bin, aber dass mit allem was geht). Vielleicht ist es auch nicht ganz fair diesen Ansatz auf andere zu übertragen.
Ich würde gerne mein Empfinden über Ihre Vergangenheit ausschalten, dummerweise kriege ich das nicht so einfach hin.
Es mag sein, weil ich es einfach nicht kenne. Für mich ist jede Beziehung und insbesondere jeder sexuelle Partner etwas einzigartiges gewesen und wie gesagt mit tiefster Intimität verbunden. Ich kann mir nicht Vorstellen wie es anders sein könnte und wie man gleichzeitig das mit jemandem teilt der diese Emotionen nicht mitbringt (und auch weshalb man das wollen sollte). Mag sein, dass ich es einfach nicht kenne und deswegen nicht verstehe, das hilft meinen Gefühlen aber wenig.
Vielleicht hatte ich bei meinen bisherigen Beziehungen Glück, aber da hatte ich Frauen gefunden die sehr ähnlich dachten und fühlten.
 

Du bist sehr streng zu dir selbst. Projiziere das nicht auf deine Freundin oder andere Menschen. Du musst akzeptieren, dass es auch andere Meinungen und Einstellungen gibt. Und diese sind nicht unbedingt falsch sondern schlichtweg anders,

Wie du das negative Gefühl nun wegbekommst, kann dir hier keine sagen, außer ein paar Denkanstöße geben. In erster Linie solltest du deine Freundin nicht mehr zu ihrer Vergangenheit befragen und ihr auch sagen, dass sie darüber nichts mehr erzählen soll. Schließt mit dem Thema endlich ab.

Mach dir eine Liste, auf der du die positiven Seiten deiner Freundin notierst. Was macht sie als tollen Mensch aus? Was findest du schön an ihr usw. Notiere dir schönen Momente, in denen ihr zusammen etwas tolles oder lustiges erlebt habt. Und dann überlegst du dir wieder in Ruhe, ob du das alles nur wegen ihrer Vergangenheit aufgeben willst. Wenn du dann immer noch die Beziehung anzweifelst, dann höre in dich hinein, ob es nicht noch unterbewusst andere Punkte sind, die dich eigentlich belasten.Denn oft ist es so, dass man sich in irgendwas Negatives verbeißt, weil man insgeheim die Beziehung gar nicht möchte.

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14. April um 14:51

du verlangst etwas von deinen partner, was du selber gar nicht imstande bist zu geben, nämlich völlige offenheit, völlige akzeptanz und hingabe.
bringt dir das jemand entgegen, ist jemand völlig offen dir gegenüber, vertraut dir genug, um sehr inntime details preiszugeben, wird das mit einem wahrscheinlichen beziehungsabbruch bestraft.

ich nenne solche menschen bigott.

ausserdem hängst du in deinen romantischen beziehungsideen dem "verschmelzungs-prinzip an. das ist ein gefährliches prinzip, denn solche symbiotischen beziehungen neigen dazu, irgendwann die luft zum atmen zu nehmen. jeder braucht sowohl nähe als auch distanz, sonst läuft man gefahr, sowohl die aussenwelt als auch sich selbst zu verlieren.

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14. April um 14:54

Du schreibst:

Beruflich ist es mein Job Menschen zu verstehen/zu lesen und Verhalten vorherzusagen. Für den Einzelfall sind die Theorien nicht hundertprozentig, leider aber erschreckend genau und zielsicher wenn man auch nur wenig davon weggeht (und treffen daher leider auch in Einzelfällen recht häufig)

Genau da sehe ich das Problem. Du nimmst deinen Job ins Privatleben mit und damit zerstörst du dir zwischenmenschliche Beziehungen. 

Es mag okay sein, Menschen zu analysieren, mit denen du persönlich nicht viel zu tun hast, von einer außenstehenden, objektiven Perspektive aus. Wenn du aber zwischenmenschliche Beziehungen eingehst, hilft dir das nicht unbedingt, sondern behindert dich eher, weil es zu sehr viel Misstrauen führt. Das sieht man hier ganz deutlich.

Zwischenmenschliche Beziehungen funktionieren nur mit einem gewissen Maß an Vertrauensvorschuss. Wenn du nicht bereit bist, das Risiko einzugehen, jemandem Vertrauen zu gewähren, obwohl du diese Person noch gar nicht richtig kennst und eben dadurch auch das Risiko, verletzt zu werden, dann bitte geh keine zwischenmenschlichen Beziehungen ein! Man kann nicht alles kontrollieren. 

Du wirkst in deiner Schreibsweise sehr kalt und emotionslos, weil du eben diese analytische Betrachtungsweise hast, in der nur die Fakten zählen. Das ist beruflich sicher in Ordnung, im Privatleben kannst du so keine Beziehungen (egal welche) aufbauen.

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14. April um 14:55
In Antwort auf maite_18422897

Im Grunde ist es auch so: Vergangenheit ist Vergangenheit! Die Vergangenheit hat deine Freundin zu dem gemacht, was sie heute ist. Nämlich eine liebe Frau, die viel ausprobiert hat und sich für dich entschieden hat.

Ist dir eine Frau lieber, die nur 1, 2 Beziehungen hatte und nach 10 Jahren merkt, dass sie sich nicht ausgelebt hat? Oder eine Frau, die dich über ihre sexuelle Vergangenheit angelogen hätte? Wie hättest du es denn kontrollieren wollen? Die wenigsten Frauen sind ehrlich, was ihre sexuelle Vergangenheit betrifft.

Mhm, vielleicht bin ich in manchen Dingen etwas zu radikal (ich habe durch den Sport in sehr jungen Jahren gelernt mich enorm zu fokussieren und nur das zu tun von dem ich 100%ig überzeugt bin, aber dass mit allem was geht). Vielleicht ist es auch nicht ganz fair diesen Ansatz auf andere zu übertragen.
Ich würde gerne mein Empfinden über Ihre Vergangenheit ausschalten, dummerweise kriege ich das nicht so einfach hin.
Es mag sein, weil ich es einfach nicht kenne. Für mich ist jede Beziehung und insbesondere jeder sexuelle Partner etwas einzigartiges gewesen und wie gesagt mit tiefster Intimität verbunden. Ich kann mir nicht Vorstellen wie es anders sein könnte und wie man gleichzeitig das mit jemandem teilt der diese Emotionen nicht mitbringt. Mag sein, dass ich es einfach nicht kenne, dummerweise kann ichs weiter nicht differenzieren.
Vielleicht hatte ich bei meinen bisherigen Beziehungen Glück, aber da hatte ich Frauen gefunden die sehr ähnlich dachten und fühlten.
 

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14. April um 15:08

Hallo zweifel888, (passender Nick),

dass du so denkst wie du es tust kann dir keiner nehmen. Ich finde es auch absolut nachvollziehbar, auch ich könnte nie Sex ohne Liebe haben. Dass du einen moralischen Kompass hast und weißt was du willst / nicht willst ist super.
Viele Menschen verstehen sich selbst zu wenig und wissen überhaupt, was sie wollen oder von einer Partnerschaft erwarten.

Deine Moralvorstellungen solltest du aber nicht deiner Freundin überstülpen.
Kannst du auch gar nicht. Die Vergangenheit ist passiert und unabänderlich. Da kannst du dich noch so lange mit beschäftigen, die Vergangenheit bleibt.
Demzufolge musst du, solltest du die Beziehung mit dieser Frau weiterhin führen wollen, dich damit abfinden. Es gibt Dinge, die sollte und kann man nicht verstehen. Nicht alles muss verstanden, nicht alles muss ausdiskuiert werden.

Du sprichst davon, dich massiv geändert zu haben was Beziehungen angeht bzw. die Trennung von Beruf / Studium / Privat. Wie du siehst, können Menschen sich also ändern. Das haben dir hier viele andere auch schon gesagt.
Deiner Freundin allerdings sprichst du diese Möglichkeit ab? Ich frage mich, wieso?

 

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14. April um 15:21

Mhm,
ich bin eigentlich sehr tolerant, aber in der Tat bei meinen Freunden (hier verzeihe ich quasi alles). Bei mir selbst nicht, bei meinen Partnerinnen wars ein Mittelweg. Eine meiner besten Freundinnen hat eine ähnliche Historie wie meine aktuell Freundin, Sie ist der primäre Grund warum ich die Beziehung nicht beendet habe bereits. (Sie ist mittlerweile seit 6-7 Jahren in Partnerschaft mit Ihrem Mann und es läuft gut bei Ihnen).
Und ich bin ziemlich offen, dass ist ja der Grund weshalb Sie unbedingt bleiben will. Ich spreche auch darüber was mögliche andere Gründe sind. Erfahrungen der letzten Beziehungen, Familiärer Background… Ich sag Ihr ja nicht, dass ist dein Fehler du bist scheisse. Ich sag Ihr mit was ich nicht klarkomme. Und wir versuchen zusammen auch rauszufinden was vielleicht noch dahinter steckt, warum ich so denke und warum das für mich überhaupt so wichtig ist. Ich gebe da ziemlich viel Vertrauen eigentlich, würde ich jetzt mal sagen. Aber das Verstehen Ihrer Historie ist für mich wie Chniesisch. Ich checke es einfach nicht. Wenn ich meine Verhaltensweisen auf Ihre Historie anwende, dann sind leider keine besonders guten Schlussfolgerungen möglich
Ich werd ein der Tat mal eine Liste anlegen. Und dann nochmal überlegen warum ich Sie nicht will und ob ich etwas vorschiebe.
Das mit dem reden über Vergangenheit ist nicht ganz einfach. Da Ihr die Vertrauensbasis sehr wichtig ist (berechtigter weise). Sie will weiter offen reden können ohne immer Angst zu haben, etwas falsches zu sagen. Ich finde das prinzipiell den richtigen Ansatz für eine Beziehung. Wenn ein „Zurückhalten“ Stil einzieht wird’s schwer. Andererseits ist es vielleicht eine kurzzeitige Lösung um zumindest erstmal ein bisschen zu beruhigen.
 

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14. April um 15:27
In Antwort auf soley87

Hallo zweifel888, (passender Nick),

dass du so denkst wie du es tust kann dir keiner nehmen. Ich finde es auch absolut nachvollziehbar, auch ich könnte nie Sex ohne Liebe haben. Dass du einen moralischen Kompass hast und weißt was du willst / nicht willst ist super.
Viele Menschen verstehen sich selbst zu wenig und wissen überhaupt, was sie wollen oder von einer Partnerschaft erwarten.

Deine Moralvorstellungen solltest du aber nicht deiner Freundin überstülpen.
Kannst du auch gar nicht. Die Vergangenheit ist passiert und unabänderlich. Da kannst du dich noch so lange mit beschäftigen, die Vergangenheit bleibt.
Demzufolge musst du, solltest du die Beziehung mit dieser Frau weiterhin führen wollen, dich damit abfinden. Es gibt Dinge, die sollte und kann man nicht verstehen. Nicht alles muss verstanden, nicht alles muss ausdiskuiert werden.

Du sprichst davon, dich massiv geändert zu haben was Beziehungen angeht bzw. die Trennung von Beruf / Studium / Privat. Wie du siehst, können Menschen sich also ändern. Das haben dir hier viele andere auch schon gesagt.
Deiner Freundin allerdings sprichst du diese Möglichkeit ab? Ich frage mich, wieso?

 

Ich spreche Ihr nicht die Möglichkeit der Änderung ab. Für mich war alles safe, als Sie mir sagte, dass war vor 5 Jahren. Easy, Ausprobierphase ist ok.

Als ich dann aber erfahren habe dass Sie 5 Wochen bevor wir uns Kennegelernt haben mit einem Schluss gemacht hat, den Sie angeblich auch geliebt hat. Aber vorallem, dass ich in den 12 Monaten der 5te Beziehungsversuch bin (davon ein direkter Nachbar und einer ausm Freundeskreis) und dass die 2 Jahre davor genauso ging, hatte das für mich einen anderen Stellenwert. Sie meitne Sie würde halt die Liebe suchen. Aber wenn man 3 Jahre das in der art macht, sry das Verstehe ich nicht ganz.

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14. April um 15:32
In Antwort auf baran_20025251

Mhm,
ich bin eigentlich sehr tolerant, aber in der Tat bei meinen Freunden (hier verzeihe ich quasi alles). Bei mir selbst nicht, bei meinen Partnerinnen wars ein Mittelweg. Eine meiner besten Freundinnen hat eine ähnliche Historie wie meine aktuell Freundin, Sie ist der primäre Grund warum ich die Beziehung nicht beendet habe bereits. (Sie ist mittlerweile seit 6-7 Jahren in Partnerschaft mit Ihrem Mann und es läuft gut bei Ihnen).
Und ich bin ziemlich offen, dass ist ja der Grund weshalb Sie unbedingt bleiben will. Ich spreche auch darüber was mögliche andere Gründe sind. Erfahrungen der letzten Beziehungen, Familiärer Background… Ich sag Ihr ja nicht, dass ist dein Fehler du bist scheisse. Ich sag Ihr mit was ich nicht klarkomme. Und wir versuchen zusammen auch rauszufinden was vielleicht noch dahinter steckt, warum ich so denke und warum das für mich überhaupt so wichtig ist. Ich gebe da ziemlich viel Vertrauen eigentlich, würde ich jetzt mal sagen. Aber das Verstehen Ihrer Historie ist für mich wie Chniesisch. Ich checke es einfach nicht. Wenn ich meine Verhaltensweisen auf Ihre Historie anwende, dann sind leider keine besonders guten Schlussfolgerungen möglich
Ich werd ein der Tat mal eine Liste anlegen. Und dann nochmal überlegen warum ich Sie nicht will und ob ich etwas vorschiebe.
Das mit dem reden über Vergangenheit ist nicht ganz einfach. Da Ihr die Vertrauensbasis sehr wichtig ist (berechtigter weise). Sie will weiter offen reden können ohne immer Angst zu haben, etwas falsches zu sagen. Ich finde das prinzipiell den richtigen Ansatz für eine Beziehung. Wenn ein „Zurückhalten“ Stil einzieht wird’s schwer. Andererseits ist es vielleicht eine kurzzeitige Lösung um zumindest erstmal ein bisschen zu beruhigen.
 

Eine meiner besten Freundinnen hat eine ähnliche Historie wie meine aktuell Freundin, Sie ist der primäre Grund warum ich die Beziehung nicht beendet habe bereits.


Mit deiner besten Freundin willst du weder ins Bett noch eine Liebesbeziehung aufbauen, von daher ist das normal dass dich das da nicht interessiert bzw. stört.

Ich sag Ihr ja nicht, dass ist dein Fehler du bist scheisse.

Na, das wird aber GENAU SO bei ihr ankommen.
Und natürlich fühlt sie sich da hilflos. Sie kann daran nichts ändern. Sie empfand ihr Leben bis dahin wahrscheinlich total gut und ist bestimmt froh, endlich angekommen zu sein. Zumindest dachte sie das, bis du sie als Schlampe ohne Herz betitelt hast (ich weiß, dass hast du nicht gesagt, wird aber genau das sein, was bei ihr ankommt).

Und wir versuchen zusammen auch rauszufinden was vielleicht noch dahinter steckt, warum ich so denke und warum das für mich überhaupt so wichtig ist. Ich gebe da ziemlich viel Vertrauen eigentlich, würde ich jetzt mal sagen.


1. Warum, was soll das bringen?

2. Ist sie deine Freundin, nicht dein Therapeut. Wenn du das so maßlos ergründen willst warum du so denkst, mach einen Termin beim Psychologen.
Dann sprech bei dem aber auch bitte an, warum du dich moralisch so dermaßen über andere stellen musst. Ich bin ja nicht die Erste, die das hier so sieht.


Sie will weiter offen reden können ohne immer Angst zu haben, etwas falsches zu sagen.


DAS empfinde ich als größten Knackpunkt eurer Beziehung. Sich bei dem Menschen den man liebt nicht öffnen zu können, ja sogar Angst zu haben dafür verurteilt zu werden, gleicht einem Todesstoß.

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14. April um 15:35
In Antwort auf baran_20025251

Ich spreche Ihr nicht die Möglichkeit der Änderung ab. Für mich war alles safe, als Sie mir sagte, dass war vor 5 Jahren. Easy, Ausprobierphase ist ok.

Als ich dann aber erfahren habe dass Sie 5 Wochen bevor wir uns Kennegelernt haben mit einem Schluss gemacht hat, den Sie angeblich auch geliebt hat. Aber vorallem, dass ich in den 12 Monaten der 5te Beziehungsversuch bin (davon ein direkter Nachbar und einer ausm Freundeskreis) und dass die 2 Jahre davor genauso ging, hatte das für mich einen anderen Stellenwert. Sie meitne Sie würde halt die Liebe suchen. Aber wenn man 3 Jahre das in der art macht, sry das Verstehe ich nicht ganz.

Klingt für mich vorgeschoben von dir.

Wo ist der Unterschied ob da Wochen oder Jahre zwischen liegen? Manchmal greift man halt ins Klo bei der Partnerwahl, manche gehen eine Beziehung schneller ein als andere.

Aber wenn man 3 Jahre das in der art macht, sry das Verstehe ich nicht ganz.


Musst du auch nicht, ist ihr Leben.
Was brächste es dir es zu verstehen? Würdest du dann weniger schlecht darüber denken? Bullshit!

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14. April um 15:45
In Antwort auf soley87

Eine meiner besten Freundinnen hat eine ähnliche Historie wie meine aktuell Freundin, Sie ist der primäre Grund warum ich die Beziehung nicht beendet habe bereits.


Mit deiner besten Freundin willst du weder ins Bett noch eine Liebesbeziehung aufbauen, von daher ist das normal dass dich das da nicht interessiert bzw. stört.

Ich sag Ihr ja nicht, dass ist dein Fehler du bist scheisse.

Na, das wird aber GENAU SO bei ihr ankommen.
Und natürlich fühlt sie sich da hilflos. Sie kann daran nichts ändern. Sie empfand ihr Leben bis dahin wahrscheinlich total gut und ist bestimmt froh, endlich angekommen zu sein. Zumindest dachte sie das, bis du sie als Schlampe ohne Herz betitelt hast (ich weiß, dass hast du nicht gesagt, wird aber genau das sein, was bei ihr ankommt).

Und wir versuchen zusammen auch rauszufinden was vielleicht noch dahinter steckt, warum ich so denke und warum das für mich überhaupt so wichtig ist. Ich gebe da ziemlich viel Vertrauen eigentlich, würde ich jetzt mal sagen.


1. Warum, was soll das bringen?

2. Ist sie deine Freundin, nicht dein Therapeut. Wenn du das so maßlos ergründen willst warum du so denkst, mach einen Termin beim Psychologen.
Dann sprech bei dem aber auch bitte an, warum du dich moralisch so dermaßen über andere stellen musst. Ich bin ja nicht die Erste, die das hier so sieht.


Sie will weiter offen reden können ohne immer Angst zu haben, etwas falsches zu sagen.


DAS empfinde ich als größten Knackpunkt eurer Beziehung. Sich bei dem Menschen den man liebt nicht öffnen zu können, ja sogar Angst zu haben dafür verurteilt zu werden, gleicht einem Todesstoß.

Sie empfand Ihre Sexuell Freizügige Zeit eben nicht als so wahnsinnig toll im Nachhinein. Sie hat mir explizit erklärt, dass Sie es nur aus Selbstbestätigungswunsch gemacht hat und das Sie das deswegen nicht mehr gemacht hat. (dann haben halt die Kurzzeit Beziehungen angefangen von denen ich nichts wusste.
Ich rede sowohl mit meinen Freunden, also auch meinen Partnern über alles. Jegliche Gefühle und ich mache mir auch Gedanken wo diese herkommen. Ich weiss gerne warum ich mich wie Verhalte. Mag sein, dass das nicht soviele Menschen tun, bei mir ist es Teil des Charakters (du das mag Sie explizit an mir und fordert es auch ein).
 

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14. April um 15:51
In Antwort auf baran_20025251

Sie empfand Ihre Sexuell Freizügige Zeit eben nicht als so wahnsinnig toll im Nachhinein. Sie hat mir explizit erklärt, dass Sie es nur aus Selbstbestätigungswunsch gemacht hat und das Sie das deswegen nicht mehr gemacht hat. (dann haben halt die Kurzzeit Beziehungen angefangen von denen ich nichts wusste.
Ich rede sowohl mit meinen Freunden, also auch meinen Partnern über alles. Jegliche Gefühle und ich mache mir auch Gedanken wo diese herkommen. Ich weiss gerne warum ich mich wie Verhalte. Mag sein, dass das nicht soviele Menschen tun, bei mir ist es Teil des Charakters (du das mag Sie explizit an mir und fordert es auch ein).
 

Sie empfand Ihre Sexuell Freizügige Zeit eben nicht als so wahnsinnig toll im Nachhinein. Sie hat mir explizit erklärt, dass Sie es nur aus Selbstbestätigungswunsch gemacht hat und das Sie das deswegen nicht mehr gemacht hat. (dann haben halt die Kurzzeit Beziehungen angefangen von denen ich nichts wusste.

Hinterher ist man meist schlauer als vorher Zu der Zeit wird es ihr wohl Spaß gemacht haben, sonst hätte sie es nicht getan.

Zum Rest: Ihr macht euch das Leben massiv schwerer als es ist und sein sollte. An euch sind echt zwei Hobbypsychologen verloren gegangen.
Wie gesagt, wenn du oder ihr beide so ein dringendes Bedürfnis habt, sucht euch (unabhängig voneinander) einen Psychiater.
Ihr seid nicht euer gegenseitiger Therapeut sondern Liebespartner!

 

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14. April um 16:05
In Antwort auf baran_20025251

Mhm, Sie ist eigenständig (ich brauche ne eigenständige und starke Frau, will ja einen Partner und keine Gefolgsfrau). Wir reden sehr offen darüber und streiten auch. Wir haben aber beide einen ähnlichen beruflichen Hintergrund, nicht nur ich analysiere sondern auch Sie (selbst und den anderen). Sie hat mir selbst sehr analytisch aufgezeigt, was früher Ihre Motivation war (und das war ok für mich) und Grundlage der Entscheidung für die Beziehung. Die letzten 3 Jahre inklusive der „extremen Sachen“ davor (als krassestes Swingerclub), hat Sie eben dann erst später ausgepackt.
Muss ich alles akzeptieren, dass frage ich mich. Es ist nicht Ihr Fehler und wenn dann muss ich damit klarkommen, aber es widerspricht elementar meinem Wertekanon und diesen mag ich, er hat gute Dienste geleistet. Jeder hat persönliche Rote Linien. Ich bin sehr zufrieden mit mir und führe auch ohne Beziehung ein glückliches Leben. Für mich ist es die Krönung, aber nicht Überlebensotwendig in einer Beziehung zu sein.
Ich bin sogar so vermessen zu behaupten, dass ich problemlos wieder eine enge Beziehung finde. Klar müste ich suchen. Aber von meiner Art baue ich einfach sehr schnell tiefe und enge Bezeihungen auf. Vor allem durch meine totale Offenheit und die Fähigkeit mich verletzlich zu zeigen, aber ich achte darauf, dass ich dieses Mindset nicht verliere. Partner können nochmal anders verletzen als freunde und ich will mir wirklich sicher sein, dass es sich lohnt sich vollkommen und absolut zu öffnen.
 

"Ich bin sogar so vermessen zu behaupten, dass ich problemlos wieder eine enge Beziehung finde. Klar müste ich suchen. Aber von meiner Art baue ich einfach sehr schnell tiefe und enge Bezeihungen auf."

Das finde ich interessant. Es wäre für dich also problemlos möglich, sie zu ersetzen. Klingt ein bisschen danach, als ob sie für den Moment ganz toll ist, wenn sie bloß alle deine Kriterien und Erwartungen erfüllen würde, es wär aber auch überhaupt kein Problem für dich dir mit etwas Aufwand natürlich, eine Frau zu suchen, bei der du dich genauso fühlst. Total rational, null Emotionen. Gleichzeitig soll dann aber für die der Sex mit dir und die Beziehung mit dir ganz besonders sein, ansonsten ist sie in deinen Augen weniger wert.

Ich sehe das mit dem Sex grundlegend so wie du und für mich gehört da auch unbedingt Liebe dazu. Ich denke auch, dass die Wertevorstellungen irgendwo zusammenpassen sollten. Mein Freund und ich sind seit 6 Jahren zusammen und ich würde solche Sätze wie du oben, niemals in den Mund nehmen. Ich weiß nicht, ob ich so problemlos wieder eine enge und vertrauensvolle Bindung zu jemandem aufbauen könnte - bei mir braucht das sehr viel Zeit und wenn das vorbei wäre, würde ich auch viel Zeit brauchen, um das einmal zu verarbeiten, bevor ich mich überhaupt wieder auf so eine Beziehung einlassen würde. Das scheint bei dir anders zu sein. Sex muss ganz besonders sein, da darf eine bunte Vergangenheit deiner Partnerin auf keinen Fall im Weg stehen. Die enge Bindung zu deiner Partnerin ist aber für dich sehr wohl austauschbar. Wie passt das zusammen? 

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14. April um 16:20
In Antwort auf traventure

"Ich bin sogar so vermessen zu behaupten, dass ich problemlos wieder eine enge Beziehung finde. Klar müste ich suchen. Aber von meiner Art baue ich einfach sehr schnell tiefe und enge Bezeihungen auf."

Das finde ich interessant. Es wäre für dich also problemlos möglich, sie zu ersetzen. Klingt ein bisschen danach, als ob sie für den Moment ganz toll ist, wenn sie bloß alle deine Kriterien und Erwartungen erfüllen würde, es wär aber auch überhaupt kein Problem für dich dir mit etwas Aufwand natürlich, eine Frau zu suchen, bei der du dich genauso fühlst. Total rational, null Emotionen. Gleichzeitig soll dann aber für die der Sex mit dir und die Beziehung mit dir ganz besonders sein, ansonsten ist sie in deinen Augen weniger wert.

Ich sehe das mit dem Sex grundlegend so wie du und für mich gehört da auch unbedingt Liebe dazu. Ich denke auch, dass die Wertevorstellungen irgendwo zusammenpassen sollten. Mein Freund und ich sind seit 6 Jahren zusammen und ich würde solche Sätze wie du oben, niemals in den Mund nehmen. Ich weiß nicht, ob ich so problemlos wieder eine enge und vertrauensvolle Bindung zu jemandem aufbauen könnte - bei mir braucht das sehr viel Zeit und wenn das vorbei wäre, würde ich auch viel Zeit brauchen, um das einmal zu verarbeiten, bevor ich mich überhaupt wieder auf so eine Beziehung einlassen würde. Das scheint bei dir anders zu sein. Sex muss ganz besonders sein, da darf eine bunte Vergangenheit deiner Partnerin auf keinen Fall im Weg stehen. Die enge Bindung zu deiner Partnerin ist aber für dich sehr wohl austauschbar. Wie passt das zusammen? 

Gute Frage wenn ich ehrlich bin. 

Ich würde sagen es ist ne Art Schutzmechanismus. Ich fühle mich von Ihr eben ein Stückweit als Glied einer Kette von Eroberungen. Und habe dann reagiert. Es wäre interessant zu wissen ob ich das wirklich durchziehen könnte. Bisher hatte ich mir explizit einige Monate (im Endeffekt wars immer 1-1,5 Jahre bis zur neuen Beziehung) Zeit gelassen um nach der Beziehung wieder neu zu starten.

Ob das heute wirklich anders wäre weiss ich nicht.

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14. April um 16:22

Ich verstehe nicht, wieso man hier so darauf herumhackt.

Ich schätze mal, deine Freundin wusste von deiner Einstellung, als ihr euch kennengelernt habt? Du hast auch geschrieben, dass du das mit der Vorgeschichte erst nach und nach (bereits in der Beziehung!) erfahren hast.

Dementsprechend sage ich dir, nein, du musst das ganz und gar nicht akzeptieren, da dir keine Chance gegeben wurde am Anfang, bevor ihr zusammengekommen seid, ob du mit so einer Vorgeschichte deiner Partnerin leben könntest. Ich könnte es nicht, ich fände sowas auch bei einem Mann "eklig" und würde mich auf so jemanden nicht einlassen.

Hat für mich auch nichts mit sexueller Entfaltung zutun, ich finde den Grad sehr schmal, sowas verbuche ich, völlig unabhängig vom Geschlecht, auch als "schlampig", aber jedem das Seine. 

Denk darüber nach, ob du diese Beziehung fortsetzen möchtest, wenn ja, sollte das Thema bei euch aber nicht mehr aufkommen, denn das wäre ihr gegenüber mehr als unfair, ich persönlich kann so eine Vergangenheit nicht gut heißen, ist aber nichts, wofür ich anderen Menschen Vorwürfe machen würde, weil mir sowas nicht zustehen würde. Also entweder ganz oder gar nicht, nimm sie wie sie ist oder lass es, mehr kann man dazu auch nicht mehr sagen.

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14. April um 16:38

Ich wollte mich kurz für das Vielfache Feedback bedanken, auch für alle kritischen Kommentare (die bringen einen ja meistens „leider“ besonders weiter).
Ich habe hier im Austausch (und in den Telefon Gesprächen mit Freunden, dank Corona). Doch nochmal manches für mich besser verstanden.
Es mag sein, das ich eine leicht weirde Sex/Beziehungseinstellung habe. Komischerweise passt Sie exzellent zu meiner Freundin, obwohl die Vorzeichen nicht unterschiedlicher sein könnten. Ja wir gehen vielleicht wie zwei Hobbypsychologen an alles ran, aber ausser an diesem einen Punkt funktioniert das super und sie denkt und analysiert genau wie ich. Die Frage ist nun ob ich das beenden will nur weil Ihr Weg zu diesem Verhalten ein vollkommenen anderer war als meiner (hier ist die Frage nach der moralischen Überhöhung doch ziemlich gerechtfertigt).
Ich hoffe das wir das ganze gelöst kriegen. Ich will Versuchen mir nicht mit meinem eigenen Denken ein Bein zu stellen und mir etwas eigentlich sehr schönes zu demolieren. Sollte ich allerdings merken, dass ich das dauerhaft nicht schaffe, so schulde ich Ihr zu gehen, denn Sie hat nicht verdient unter meinen Problemen so zu leiden.
 

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14. April um 16:50
In Antwort auf rosita_12356336

Ich verstehe nicht, wieso man hier so darauf herumhackt.

Ich schätze mal, deine Freundin wusste von deiner Einstellung, als ihr euch kennengelernt habt? Du hast auch geschrieben, dass du das mit der Vorgeschichte erst nach und nach (bereits in der Beziehung!) erfahren hast.

Dementsprechend sage ich dir, nein, du musst das ganz und gar nicht akzeptieren, da dir keine Chance gegeben wurde am Anfang, bevor ihr zusammengekommen seid, ob du mit so einer Vorgeschichte deiner Partnerin leben könntest. Ich könnte es nicht, ich fände sowas auch bei einem Mann "eklig" und würde mich auf so jemanden nicht einlassen.

Hat für mich auch nichts mit sexueller Entfaltung zutun, ich finde den Grad sehr schmal, sowas verbuche ich, völlig unabhängig vom Geschlecht, auch als "schlampig", aber jedem das Seine. 

Denk darüber nach, ob du diese Beziehung fortsetzen möchtest, wenn ja, sollte das Thema bei euch aber nicht mehr aufkommen, denn das wäre ihr gegenüber mehr als unfair, ich persönlich kann so eine Vergangenheit nicht gut heißen, ist aber nichts, wofür ich anderen Menschen Vorwürfe machen würde, weil mir sowas nicht zustehen würde. Also entweder ganz oder gar nicht, nimm sie wie sie ist oder lass es, mehr kann man dazu auch nicht mehr sagen.

Kein Mensch hat die Pflicht dazu seinen Partner im Detail über seine Vergangenheit aufzuklären - genaugenommen geht das sogar niemanden, außer einen selbst etwas an. Sie war immerhin ehrlich, obwohl sie das nicht hätte sein müssen und obwohl sie von seiner strengen Einstellung weiß. Ich finde das zeugt von Charakter.

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14. April um 16:58
In Antwort auf traventure

Kein Mensch hat die Pflicht dazu seinen Partner im Detail über seine Vergangenheit aufzuklären - genaugenommen geht das sogar niemanden, außer einen selbst etwas an. Sie war immerhin ehrlich, obwohl sie das nicht hätte sein müssen und obwohl sie von seiner strengen Einstellung weiß. Ich finde das zeugt von Charakter.

Ich habe kein Wort darüber verloren, dass man seinen Partner über seine sexuelle Vergangenheit aufzuklären hat und derartiges gemeint habe ich schon gar nicht und hat auch nichts mit dem Thema zu tun. Aber wenn ich davon Kenntnis bekomme, habe ja wohl auch ich das Recht zu entscheiden, ob ich damit leben möchte oder nicht, fertig.

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14. April um 20:52
In Antwort auf rosita_12356336

Ich habe kein Wort darüber verloren, dass man seinen Partner über seine sexuelle Vergangenheit aufzuklären hat und derartiges gemeint habe ich schon gar nicht und hat auch nichts mit dem Thema zu tun. Aber wenn ich davon Kenntnis bekomme, habe ja wohl auch ich das Recht zu entscheiden, ob ich damit leben möchte oder nicht, fertig.

Es hört sich halt sehr einseitig an, wenn du sagst, sie hätte ihm nicht die Chance gegeben sich vor der Beziehung dagegen zu entscheiden. Sie wird ja sehr viele Eigenschaften haben, die ihn dazu gebracht haben sich zu verlieben und eine Beziehung einzugehen. Wenn es da an der Vergangenheit scheitert, okay aber dann verpasst man vielleicht eine Chance auf eine tolle Beziehung mit einem tollen Menschen, nur weil einem der eigene Kopf im Weg steht. Warum also nicht einfach andersrum? Warum kann er ihr (und sich selbst) nicht einfach die Chance auf eine tolle Beziehung geben mit einer Zukunft? Und wenn es in zwei Jahren scheitert, weil ihr das nicht reicht, ist er eine Erfahrung reicher. Oder es wird eine schöne und lange Beziehung, in der sich beide schätzen, lieben und ergänzen - auch mit den Fehlern des anderen, wenn man ihre Vergangenheit als solchen bezeichnen möchte.

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14. April um 21:23
In Antwort auf eisblume

Ich verstehe jetzt dein Problem nicht so ganz. Wenn ich das richtig mitbekommen habe, führen deine Freundin und du jetzt eine monogame Beziehung, richtig? Das heißt, die hat während eurer Beziehung nur Sex mit dir und sonst niemandem.

Was vorher mal war und mit wie vielen Männern sie vor dir Sex hatte, ist doch völlig gleichgültig! Das ist doch vorüber und nicht mehr wichtig. Solltet ihr euch mal trennen, ist es auch gleichgültig, mit wie vielen Männern sie dann Sex haben wird. 

Wenn euer Sex zu zweit jetzt schön und innig für dich ist, was fehlt dir dann eigentlich? 

naja, er kommt nicht damit klar, das seine freundin sex nicht als etwas sehr intimes und besonderes sieht, sondern die tür von ihrem ONS zuschlägt, die treppe runtergeht, der nachbar die tür aufmacht und "hey, ich hab hier nen kumpel, lust auf nen dreier" fragt, und sie schulterzuckend "ok, warum nicht" antwortet. die angst die beziehung könnte nicht halten ist nur vorgeschoben. der kern des problems ist wie immer ein anderer: sie lässt sein türmchen der liebe zusammenbrechen, da sie anscheinend jeder haben kann. womit er selber dann auch nichts mehr besonderes ist.

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17. April um 13:59
In Antwort auf antitoxin1

naja, er kommt nicht damit klar, das seine freundin sex nicht als etwas sehr intimes und besonderes sieht, sondern die tür von ihrem ONS zuschlägt, die treppe runtergeht, der nachbar die tür aufmacht und "hey, ich hab hier nen kumpel, lust auf nen dreier" fragt, und sie schulterzuckend "ok, warum nicht" antwortet. die angst die beziehung könnte nicht halten ist nur vorgeschoben. der kern des problems ist wie immer ein anderer: sie lässt sein türmchen der liebe zusammenbrechen, da sie anscheinend jeder haben kann. womit er selber dann auch nichts mehr besonderes ist.

Ich frage mich, wie er (oder auch du) auf so einen Gedanken überhaupt kommt?

Dass sie ein solches Angebot angenommen hätte, als sie Single war, heißt ja nicht automatisch, dass sie untreu ist. 

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17. April um 21:44
In Antwort auf spitzentanz

Ich frage mich, wie er (oder auch du) auf so einen Gedanken überhaupt kommt?

Dass sie ein solches Angebot angenommen hätte, als sie Single war, heißt ja nicht automatisch, dass sie untreu ist. 

geht doch gar nicht um untreue. hab ich auch mit keinem wort erwähnt.

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20. April um 11:38
In Antwort auf antitoxin1

geht doch gar nicht um untreue. hab ich auch mit keinem wort erwähnt.

Gut, dann erklär bitte, was du mit 

naja, er kommt nicht damit klar, das seine freundin sex nicht als etwas sehr intimes und besonderes sieht, sondern die tür von ihrem ONS zuschlägt, die treppe runtergeht, der nachbar die tür aufmacht und "hey, ich hab hier nen kumpel, lust auf nen dreier" fragt, und sie schulterzuckend "ok, warum nicht" antwortet. 

dann meinst.
Warum muss er in irgendeiner Weise Angst haben oder sich bedroht fühlen, wenn sie so geantwortet hat, als sie noch Single war?

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20. April um 11:41
In Antwort auf spitzentanz

Gut, dann erklär bitte, was du mit 

naja, er kommt nicht damit klar, das seine freundin sex nicht als etwas sehr intimes und besonderes sieht, sondern die tür von ihrem ONS zuschlägt, die treppe runtergeht, der nachbar die tür aufmacht und "hey, ich hab hier nen kumpel, lust auf nen dreier" fragt, und sie schulterzuckend "ok, warum nicht" antwortet. 

dann meinst.
Warum muss er in irgendeiner Weise Angst haben oder sich bedroht fühlen, wenn sie so geantwortet hat, als sie noch Single war?

Darf ich?

Weil der TE glaubt, dass sich seine Freundin nicht ändern kann.
Dass sie sich bei jeder sich bietenden Gelegenheit einem Mann an den Hals wirft. Weil er denkt, ihre Freizügigkeit in Single-Zeiten auch auf die Beziehung auszuweiten. Weil er nicht versteht, dass das eine mit dem anderen nichts zu tun hat. Weil für sie Sex nicht immer etwas Beziehungs-exklusives war, wie für ihn. Sie kann Liebe und Sex trennen, er nicht. Er zweifelt sozusagen an ihren Gefühlen. Er fühlt sich als nichts Besonderes.

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20. April um 11:43
In Antwort auf soley87

Darf ich?

Weil der TE glaubt, dass sich seine Freundin nicht ändern kann.
Dass sie sich bei jeder sich bietenden Gelegenheit einem Mann an den Hals wirft. Weil er denkt, ihre Freizügigkeit in Single-Zeiten auch auf die Beziehung auszuweiten. Weil er nicht versteht, dass das eine mit dem anderen nichts zu tun hat. Weil für sie Sex nicht immer etwas Beziehungs-exklusives war, wie für ihn. Sie kann Liebe und Sex trennen, er nicht. Er zweifelt sozusagen an ihren Gefühlen. Er fühlt sich als nichts Besonderes.

Danke dir!
Dass der Threadersteller das so sieht, habe ich verstanden, aber ist das eine übliche Denkweise unter Männern? User antitoxin1 denkt das ja offfensichtlich auch. 

Ich frage mich, warum das so ist. Warum fühlen sich Männer durch weibliche Sexualität (sogar vor der Beziehung) so bedroht?

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20. April um 11:54
In Antwort auf spitzentanz

Danke dir!
Dass der Threadersteller das so sieht, habe ich verstanden, aber ist das eine übliche Denkweise unter Männern? User antitoxin1 denkt das ja offfensichtlich auch. 

Ich frage mich, warum das so ist. Warum fühlen sich Männer durch weibliche Sexualität (sogar vor der Beziehung) so bedroht?

Das kann ich dir nicht genau beantworten.

Bin weiblich und habe da kein Problem mit.

Ich denke aber auch nicht dass man das pauschal auf Männer übertragen kann. Dass einige Männer so ticken denke ich aus den o.g. Gründen, warum der TE so reagiert. Für sie ist Sex was besonderes, für die Frauen dann eben nicht so. Sie fühlen sich wohl dadurch nicht mehr besonders. Nur einer unter vielen.
Meine Spekulation dahingehend.

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20. April um 12:03
In Antwort auf soley87

Das kann ich dir nicht genau beantworten.

Bin weiblich und habe da kein Problem mit.

Ich denke aber auch nicht dass man das pauschal auf Männer übertragen kann. Dass einige Männer so ticken denke ich aus den o.g. Gründen, warum der TE so reagiert. Für sie ist Sex was besonderes, für die Frauen dann eben nicht so. Sie fühlen sich wohl dadurch nicht mehr besonders. Nur einer unter vielen.
Meine Spekulation dahingehend.

Du hast natürlich recht mit dem Pauschalisieren. 

Ich komme eigentlich nur deshalb da drauf, weil es hier einige solcher Threads gibt und meist sind es Männer, die mit der Vergangenheit ihrer Partnerinnen nicht zurecht kommen. Natürlich ist das nicht aussagekräftig, wir lesen hier ja nur die Männer, die es schreiben und nicht die, die kein Problem damit haben.

Wobei die Motivation von Männern, überhaupt in einem Frauenforum zu schreiben, schon alleine eine psychologische Analyse wert wäre. Warum schreiben sie das nicht in ein Männerforum? Die gibt es ja auch.

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20. April um 13:45
In Antwort auf spitzentanz

Gut, dann erklär bitte, was du mit 

naja, er kommt nicht damit klar, das seine freundin sex nicht als etwas sehr intimes und besonderes sieht, sondern die tür von ihrem ONS zuschlägt, die treppe runtergeht, der nachbar die tür aufmacht und "hey, ich hab hier nen kumpel, lust auf nen dreier" fragt, und sie schulterzuckend "ok, warum nicht" antwortet. 

dann meinst.
Warum muss er in irgendeiner Weise Angst haben oder sich bedroht fühlen, wenn sie so geantwortet hat, als sie noch Single war?

bedroht? wie kommt man auf sowas? nö, das hast du missverstanden. ich find gar nicht mal, das promiskuität irgendetwas über treue aussagt. eine nonne könnte dich betrügen und ne prostituierte ein leben lang treu sein. von all den frauen die ich kenne oder irgendwann kennengelernt hab, dazu zählen auch die, die ich nur flüchtig kenne, würd ich grad mal mit 1% davon schlafen. jemand der orgien feiert kann nicht grad wählerisch sein. eine frau die quasi jeder haben kann ist nichts besonderes. und bitte nicht mit jungfrau ankommen, sowas ist nämlich auch nicht grad der hit. nö, man darf schon spaß an sex habne und auch mehrere geschlechtspartner gehabt haben. wenn man dauersingle ist, kann die zahl auch in die höhe schießen, aber 50+/orgien..
übrignes ist das kein männerproblem. frauen sind nicht anders: "erfahrung soll er haben, nur nicht zu viel"

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20. April um 14:16

eine frau die quasi jeder haben kann ist nichts besonderes.


Mit vielen Sex zu haben ist aber doch nicht vergleichbar mit den Beziehungen, die man führt. Sollte man da nicht differenzieren?

Jemanden in sein Herz zu lassen ist doch was anderes als jemanden in seine..... zu lassen, oder nicht?

Versteh mich nicht falsch, für mich gehören Liebe und Sex auch untrennbar zusammen. Allerdings kann ich auch andere Sichtweisen verstehen und akzeptieren und kann erkennen, wenn jemand reif und erwachsen ist und sagt "Ich hatte halt eine wilde Zeit und keine Lust auf Beziehung, dafür aber auf Sex".

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