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Freundin verlässt mich nach mehr als 7 Jahren

14. Juni 2014 um 8:28 Letzte Antwort: 14. Juni 2014 um 9:16

Hallo,

ich habe eine Frage an euch, und zwar wie ihr euch verhalten würdet bzw. ob ihr noch eine große Chance seht.
Meine Freundin hat mich letzten Samstag nach mehr als 7 Jahren verlassen. Sie sagt mir, ihre Gefühle für mich sind nicht mehr da, bzw. sie kann nicht mehr mit mir leben. Dies kann ich auch verstehen, da ich am Ende anstrengend wurde. Dazu greife ich zurück, wird wohl etwas länger.
Als wir uns kennengelernt haben, musste ich gerade mein Studium pausieren, da ich eine Impfung nicht vertragen habe,woaraufhin es mir 3 Jahre beschissen ging. In dieser Zeit lernte ich sie über das Internet kennen. Dort redeten wir nur und sie erzählte mir ihren Kummer bzgl. Beziehung usw. Daraus entwickelte sich eine Beziehung und ich zog für ein paar Monate zu ihr nach Österreich. Wir entschieden uns später zu mir nach Bayern zu ziehen, wo ich eine Wohnung habe usw. Sie bekam gleich eine Arbeit und alles lief gut. Ein Jahr später erkrankte mein Opa an Krebs und ich wurde selbst schwer krank. Mein Opa starb, bei mir lief es auch nicht gut, aber ich erholte mich wieder. Ich habe leider 25 kg zugenommen, durch Kortison riss meine Haut und es sieht nicht alles unschön aus. Kaum haben wir die ersten Schickschalsschläge weggesteckt erkrankte die Freundin meines Bruders an Krebs. Diese war zugleich die einzige Freundin die meine Freundin gewinnen konnte. Dies war ein 2 1/2 Jahre Kampf ( wir fuhren nach Berlin, Frankfurt usw. wo sie behandelt wurde), den die junge Frau leider im Jahre 2012 verlor. Das warf uns alle richtig zurück und mein Bruder stürzte sich in eine Beziehung, mit einer wie wir jetzt wissen, Borderlinern. Dies hat unsere ganze Familie zusätzlich zur Trauer extrem belastet. Mein Bruder brach den Kontakt ab, zuzgl. zu meiner körperlichen und physischen Verfassung warf dies wohl auch extreme Schatten auf meine Beziehung, die ich nicht wahrgenommen habe. Ich saß den ganzen Tag zu Hause und konnte nicht mehr abschalten. Dadurch ließ ich die Wohnung "verkommen" ( habe mich sehr wenig darum gekümmert und es auch nicht wahrgenommen). Wir gifteten uns mehr an, was aber nicht ausufterte. Wir redeten viel, aber meine Freundin hatte Streß in der Arbeit und in der Schule ( Weiterbildung). Meine Macken wurden häufiger ( ich fragte sie z.b. zig male ob ich was ins Auge bekam oder so einen Mist). Sie meinte nur immer es nervt, oder räum mal auf. Ich nahm es nie richtig wahr oder dachte es ist nicht so schlimm. Gerade in dieser Woche merke ich, wie ich drauf war, und das ist schon mies. Ich habe sie nie beschissen, angefasst oder sonst was, wurde aber wohl ab und an gemein. Dazu kam noch, Oma die einen Stock unter mir wohnte musste ins Krankenhaus und zu Hause versorgt werden, somit habe ich sie auch noch vernachlässigt.
Und nun sind wir wieder am Ende der Beziehung. Sie will jetzt weg, hat aber keine richtige Freundin mehr. Sie hat auch keine richtige Bezugsperson, sie will einfach nur weg. Sie wohnt noch in meiner Wohnung, will aber weg, kaum was mitnehmen etc. Ich liebe sie und kann nicht ohne sie leben. Ich habe am Sonntag, Montag und Mittwoch mit ihr geredet und sie meint ihr geht es so gut wie nie. Sie hat jetzt Urlaub und ihre sog. Freundinnen ( die sind nur da wenn sie von ihren Freunden beschissen wurden, sonst nie!) haben halt mal Zeit. Sie konnte halt ins Bad gehen oder raus, was ich im Sommer kaum mache, da meine Allergien seit meiner Erkrankung extrem ausgeufert sind. Da wir jetzt seit gut 4 Jahren auch keinen Sex mehr hatten, wegen mir ( mich störte mein Aussehen) und auch wegen ihr, habe ich jetzt Angst das sie sich jedem an den Hals wirft, nur um nicht mehr nachdenken zu müssen. Ich weiß ich kann es nicht verhindern, aber ich möchte wissen ob ihr meint das man noch was machen könnte oder ob ich es abhaken soll. Ich fühle mich halt auch schuldig, da sie wegen mir hier lebt und keinen mehr hat.
Ich habe zwar auch pers. Probleme da sie mein Studium bzw. mein Leben finanzierte, aber dass ist mir egal. Ich möchte eigentlich nur das sie Glücklich ist, am besten mit mir.
P.s. ich habe meine Fehler eingesehen, arbeite an ihnen. Haare ab ( sie wollte sie wieder kürzer haben), abnhemen ( 4 kg in einer Woche) und meine Macken siehe Nachfragen usw. sind nicht aufgetreten.

Danke schonma

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14. Juni 2014 um 8:37

Nachtrag
Achso.

Am Samstag, dem Trennungstag, haben wir uns am morgen in bißchen in den Haaren gehabt, weil wieder keine wusste was wir essen etc. Am Nachmittag rief sie von der Arbeit an was sie kaufen soll, da war ich extrem genervt und rief auch zweimal genervt an und machte Stress. Das ist normal nicht meine Art, aber da muss jemand gemeint haben, du siehst ja so unglücklich aus bzw. bist es schon länger. Ich weiß das klingt doof, aber sie sah nie unglücklich aus, und dies besetätigt jeder von meiner Familie ( Umfeld). Diese lügen mich nicht an, denn diese haben mir nach der Trennung ordentlich den Kopf gewaschen. Aber unglücklich wirkte sie nie.

Ich habe auch noch zwei Tage später die ganze Wohung auf hochglanz gebracht und alles gemacht was ich vor mich hingeschoben habe.

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14. Juni 2014 um 9:16

Liebe war immer vorhanden!
Liebe und Zuneigung war immer da, ich habe sie jeden Abend im Arm gehalten sie gehalten und gestreichelt. Ich habe sie zum lachen gebracht, wenn es ihr nicht gut ging setzte ich mich am Abend noch ans Bett und hielt sie bis sie einschlief usw.

Das mit der Wohung und allem kam erst die letzten 4 Monate. Das mit dem Sex ging auch viel von ihr aus, was wohl auf ihre alten Beziehungen zurückzuführen ist. Meine Erkrankung ist seit letztem Jahren auf dem Weg der Besserung.

Ich war nie ein kalter Klotz, ich war immer für sie da. Wir hatten beide unsere guten und schlechten Zeiten. Ich will mich nur über ihren schlechten Seiten nicht auslassen, denn ich kam wohl besser damit klar.

Ich will ihr keine Steine in den Weg legen, kann aber nicht warten bis sie mal in die Gänge kommt. Ich habe sie z. B. nur gebeten kurz nach meiner Oma zu schauen ( wegen Morphium und starken Schmerzen), dies tut sie nichtmal. Meine Oma würde nie was sagen, denn für meine Oma ist meine Ex wie eine Tochter. Irgendwann muss ich wieder in die Wohnung, denn das Leben geht weiter.

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