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Freundin und Familienfeiern

15. April 2017 um 7:10

Hallöchen, ich lese hier schon eine Weile mit und möchte jetzt auch mal eine Frage stellen die mich schon länger beschäftigt. Zur Vorgeschichte: Ich bin jetzt seit ca. 6 Monaten mit meiner Freundin zusammen, welche ein introvertierter Mensch ist.
Sie ist wunderbar.
Sie hat einen tollen Humor, interessiert sich sehr für Kultur, Kunst, Geschichte. Wir können uns stundenlang unterhalten, haben fantastischen, tabulosen Sex und fühlen uns beim anderen sehr wohl. Ferner finde ich sie wunderschön. Sie ist schlank, hat eine tolle Figur und sie findet mich attraktiv (obwohl ich +12 Kilo von meinem Idealgewicht entfernt bin).
Wir studieren beide an der gleichen Uni und ich bin 7 Jahre älter als sie.
Es ist soweit eine schöne Beziehung, nur zeichnet sich ein Probelm ab, welches mir ein wenig Sorgen bereitet. Und zwar folgendes:
Ich bin ein extrovertierter Mensch. Habe einen sehr großen Freundes- und Bekanntenkreis sowie eine sehr große Familie (viele Onkel und Tanten sowie viele Cousins und Cousinen), in der sich alle mögen und ein enges emotionales Band besteht. In meiner Familie wird jeder so akzeptiert wie er ist. Keiner hat sich je scheiden lassen und man feiert viel zusammen und viele wohnen auch recht nah beieinander (70% im Umkreis von 30 Km). Ich bin, was Beziehungen angeht, ein Nachzügler. Meine Freundin ist meine erste ernsthafte Beziehung. Meine Schwester ist bereits verheiratet und erwartet ihr erstes Kind. Alle, bis auf drei, meiner Cousins und Cousinen sind entweder verheiratet oder bereits in langjährigen Beziehungen.
Da die Familie recht groß ist, kommt es sehr häufig zu Feierlichkeiten, Grillabenden, Treffen oder Besuchen.
Meine Freundin ist Einzelkind. Ihre Eltern sind alt, leben getrennt und sind leider in keiner gesundheitlich guten Verfassung. Ferner leben sie mehr als 400 Km von ihr entfernt. Die Beziehung von ihr und ihrer Mutter ist sehr liebevoll. Sie skypen mehrmals die Woche und ihre Mutter schickt ihr oft "Care-Pakete"
Meine Freundin hat zwar auch noch andere Verwandtschaft aber größtenteils keinen oder nur äußerst marginalen Kontakt zu dieser. Auch hat sie - im vergleich zu mir - nur sehr wenig Freunde und Bekannte.
Daher ist es für sie ungewohnt, dass ich immerzu mit sovielen Menschen zu tun habe.
Theoretisch könnte ich jedes Wochenende (von Freitag Nachmittag bis Sonntag Abend) mit den Menschen aus meinem Umfeld was unternehmen und als ich Single war, war das auch meist so.
Häufig bin ich auch unter der Woche noch unterwegs, da ich ein Ehrenamt ausübe.
Dennoch nehme ich mir sehr viel Zeit für meine Freundin und versuche oft bei ihr zu sein (da wir erst 6 Monate zusammen sind, wohnen wir nicht zusammen).
Meist ist es sie, die sagt, dass sie Zeit für sich (ohne mich) braucht. Dann macht sie häufig Dinge für die Uni, ließt, malt, hängt ihren Gedanken nach, spielt am Computer.
Zwischenmenschlicher Kontakt ist für sie - nach eigenem Bekunden - eher anstrengend. Besonders wenn mehr als 5 Leute aufeinander treffen.
Folglich sind Familientreffen für sie ein Stressfaktor. Sie ist sehr glücklich, wenn sie einen Samstag und Sonntag für sich alleine verbringen kann.
Ich hingegen blühe bei menschlichen Kontakt förmlich auf, fühle mich pudelwohl und betrachte ein Wochenende, an dem ich nicht wenigstens an einem Tag etwas mit anderen Menschen (Freunden/Familie) unternommen habe, als ein verlorenes Wochenende. Sehe ich mal zwei oder drei Tage niemanden und kann nicht unter Menschen, werde ich regelrecht niedergeschlagen und depressiv.
So und aus diesem Grund gibt es bei uns dann ab und an Meinungsverschiedenheiten bis hin zum Streit.
Denn: jedes Mal, wenn irgend eine wichtige Sache ist also (runde) Geburtstage von Verwandten, Feiern von Freunden, Wanderungen/Ausflüge mit der Familie, was so alle 2 Wochen(enden) vorkommt, muss ich mit meiner Freundin in Verhandlung treten ob sie mit kommt.
mittlerweile akzeptiere ich ja, dass sie nicht jedes mal mit will und mit kommt. Aber jedesmal muss ich mich davor vor meinen Eltern, Verwandten, Freunden (je nachdem wo ich bin) rechtfertigen warum meine Freundin nicht dabei ist. Mir ist das ziemlich unangenehm und außerdem möchte ich ja die Dinge und Erlebnisse mit meiner Freundin teilen.
Daher meine Frage in die Community:
Was denkt ihr? Wie oft kann ich getrost etwas ohne sie machen? Wo oder bei was sollte ich auf keinen Fall ohne sie auftauchen? Und wie kann ich meinem Umfeld begreiflich machen, dass es auch mal ganz ok ist, wenn die Freundin nicht mit dabei ist?

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15. April 2017 um 7:46
In Antwort auf elfumo

Hallöchen, ich lese hier schon eine Weile mit und möchte jetzt auch mal eine Frage stellen die mich schon länger beschäftigt. Zur Vorgeschichte: Ich bin jetzt seit ca. 6 Monaten mit meiner Freundin zusammen, welche ein introvertierter Mensch ist.
Sie ist wunderbar.
Sie hat einen tollen Humor, interessiert sich sehr für Kultur, Kunst, Geschichte. Wir können uns stundenlang unterhalten, haben fantastischen, tabulosen Sex und fühlen uns beim anderen sehr wohl. Ferner finde ich sie wunderschön. Sie ist schlank, hat eine tolle Figur und sie findet mich attraktiv (obwohl ich +12 Kilo von meinem Idealgewicht entfernt bin).
Wir studieren beide an der gleichen Uni und ich bin 7 Jahre älter als sie.
Es ist soweit eine schöne Beziehung, nur zeichnet sich ein Probelm ab, welches mir ein wenig Sorgen bereitet. Und zwar folgendes:
Ich bin ein extrovertierter Mensch. Habe einen sehr großen Freundes- und Bekanntenkreis sowie eine sehr große Familie (viele Onkel und Tanten sowie viele Cousins und Cousinen), in der sich alle mögen und ein enges emotionales Band besteht. In meiner Familie wird jeder so akzeptiert wie er ist. Keiner hat sich je scheiden lassen und man feiert viel zusammen und viele wohnen auch recht nah beieinander (70% im Umkreis von 30 Km). Ich bin, was Beziehungen angeht, ein Nachzügler. Meine Freundin ist meine erste ernsthafte Beziehung. Meine Schwester ist bereits verheiratet und erwartet ihr erstes Kind. Alle, bis auf drei, meiner Cousins und Cousinen sind entweder verheiratet oder bereits in langjährigen Beziehungen.
Da die Familie recht groß ist, kommt es sehr häufig zu Feierlichkeiten, Grillabenden, Treffen oder Besuchen.
Meine Freundin ist Einzelkind. Ihre Eltern sind alt, leben getrennt und sind leider in keiner gesundheitlich guten Verfassung. Ferner leben sie mehr als 400 Km von ihr entfernt. Die Beziehung von ihr und ihrer Mutter ist sehr liebevoll. Sie skypen mehrmals die Woche und ihre Mutter schickt ihr oft "Care-Pakete"
Meine Freundin hat zwar auch noch andere Verwandtschaft aber größtenteils keinen oder nur äußerst marginalen Kontakt zu dieser. Auch hat sie - im vergleich zu mir - nur sehr wenig Freunde und Bekannte.
Daher ist es für sie ungewohnt, dass ich immerzu mit sovielen Menschen zu tun habe.
Theoretisch könnte ich jedes Wochenende (von Freitag Nachmittag bis Sonntag Abend)  mit den Menschen aus meinem Umfeld was unternehmen und als ich Single war, war das auch meist so.
Häufig bin ich auch unter der Woche noch unterwegs, da ich ein Ehrenamt ausübe.
Dennoch nehme ich mir sehr viel Zeit für meine Freundin und versuche oft bei ihr zu sein (da wir erst 6 Monate zusammen sind, wohnen wir nicht zusammen).
Meist ist es sie, die sagt, dass sie Zeit für sich (ohne mich) braucht. Dann macht sie häufig Dinge für die Uni, ließt, malt, hängt ihren Gedanken nach, spielt am Computer.
Zwischenmenschlicher Kontakt ist für sie - nach eigenem Bekunden - eher anstrengend. Besonders wenn mehr als 5 Leute aufeinander treffen.
Folglich sind Familientreffen für sie ein Stressfaktor. Sie ist sehr glücklich, wenn sie einen Samstag und Sonntag für sich alleine verbringen kann.
Ich hingegen blühe bei menschlichen Kontakt förmlich auf, fühle mich pudelwohl und betrachte ein Wochenende, an dem ich nicht wenigstens an einem Tag etwas mit anderen Menschen (Freunden/Familie) unternommen habe, als ein verlorenes Wochenende. Sehe ich mal zwei oder drei Tage niemanden und kann nicht unter Menschen, werde ich regelrecht niedergeschlagen und depressiv.
So und aus diesem Grund gibt es bei uns dann ab und an Meinungsverschiedenheiten bis hin zum Streit.
Denn: jedes Mal, wenn irgend eine wichtige Sache ist also (runde) Geburtstage von Verwandten, Feiern von Freunden, Wanderungen/Ausflüge mit der Familie, was so alle 2 Wochen(enden) vorkommt, muss ich mit meiner Freundin in Verhandlung treten ob sie mit kommt.
mittlerweile akzeptiere ich ja, dass sie nicht jedes mal mit will und mit kommt. Aber jedesmal muss ich mich davor vor meinen Eltern, Verwandten, Freunden (je nachdem wo ich bin) rechtfertigen warum meine Freundin nicht dabei ist. Mir ist das ziemlich unangenehm und außerdem möchte ich ja die Dinge und Erlebnisse mit meiner Freundin teilen.
Daher meine Frage in die Community:
Was denkt ihr? Wie oft kann ich getrost etwas ohne sie machen? Wo oder bei was sollte ich auf keinen Fall ohne sie auftauchen? Und wie kann ich meinem Umfeld begreiflich machen, dass es auch mal ganz ok ist, wenn die Freundin nicht mit dabei ist?

Ich komme aus einer Großfamilie und bin es gewohnt regelmäßig Familie, Freunde und Bekannte um mich zu haben. Obwohl ich auch sehr gut alleine sein kann, so stellt das keine Regelmäßigkeit für mich dar.Introvertierte Menschen sind jedoch regelmäßig und gerne alleine. Richtig alleine, völlig normal für ihr Empfinden. Jeder hat eben ein anderes Bedürfnis!
Ich kann dir aus eigener Erfahrung berichten, das du unzufrieden und unglücklich bist, weil ihr ein großes Ungleichgewicht in der Beziehung habt.Sie wird dich immer mehr beeinflussen, dahingehend das du dich für sie immer mehr von der Außenwelt zurück ziehen wirst, damit du es ihr recht machen kannst.Die Zweisamkeit wirst du mit der Zeit zunehmend als Einsamkeit empfinden und dich neben ihr unwohl fühlen.Weil für sie mehr oder weniger  alles so läuft wie sie das will, wird sie zufrieden sein, und wirst dich fragen, warum du schwermütig bist.

Ihr seid zu verschieden, sie wird immer mehr Klammern und du wirst mit der Zeit dich für sie verbogen haben und nicht glücklich werden können, weil es dir/euch an etwas grundlegendes fehlt: Übereinstimmung.
Ihr seid zu konträr. 


 

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15. April 2017 um 8:53

Als ich noch ein Kind war, etwa 12, schleppten mich meine Eltern überall hin: Zu Geburtstagsfeiern, zu Hochzeiten, zum Wandern usw. Ja, ich bin ein groooßer Wanderer und ein noch größerer Natürliebhaber. ("Guck mal", sagte einmal eine Freundin zu mir, "da ist ein Vogel! Wie mag der bloß heißen?" - "Hansi", antwortete ich). - Na ja, jedesmal zögerte ich. Und mein Vater sagte: "Und mach nicht so ein belämmertes und zerknautschtes Gesicht, sonst gebe ich dir einen GRUND dazu, belämmert und zerknautscht in die Welt zu gaffen! Frieda feiert ihren 80er, da müssen wir hin, und zwar mit der ganzen Familie. Selbst dein Bruder fährt mit. Was interessiert mich mein Bruder?, dachte ich. Er lebt sein Leben, ich das meine. 
  Wie sieht denn das aus, wenn einer fehlt?" Kaum angekommen, sah ich, dass noch viel mehr Verwandte eingetroffen waren, die alle schon recht alt waren, so kurz vorm Verwesen. Dann gab es Kaffee und Kuchen und Wurstplatten und Käseplatten, Wein, Bier und Schnaps. Ich hatte keinen Hunger, und so sah ich zu, wie sich die Fettsäcke ihre Mägen füllten und den Schnaps wie Wasser soffen. Dann fing einer an: "Groß ist er geworden, der Kleine. Hat er schon eine Freundin?" - "HAHAHA", lachten sie alle. Ein Mädchen in meinem Alter war unter der ganzen Sippschaft. Das wäre ja noch akzeptabel gewesen, ab ich musste sie auch noch küssen. Fotos wurden gemacht, nur um mich zu demütigen. Anschließend erzählten sie vom Krieg, wie schlimm alles war, aber dass der Hitler auch seine guten Seiten hatte. Die Feier hörte gar nicht mehr auf. Sie hörte erst dann auf, wenn alle Teller leer und die Gläser nicht mehr gefüllt wurden, weil Frieda zu müde war, um nachzuschänken. Und ständig mussten sie zum Pinkeln. Typischer Fall: Prostataleiden oder Blasenschwäche.

Warum sagst Du Deinem Umfeld nicht die Wahrheit? Sag Deinen Freunden und Bekannten, dass Deine Freundin das nicht will, dass sie sich nichts daraus macht. Wenn Du sie liebst, ist das doch das kleinste Problem.

Liebe Grüße,

lib     

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15. April 2017 um 8:58
In Antwort auf sonnenwind3

Ich komme aus einer Großfamilie und bin es gewohnt regelmäßig Familie, Freunde und Bekannte um mich zu haben. Obwohl ich auch sehr gut alleine sein kann, so stellt das keine Regelmäßigkeit für mich dar.Introvertierte Menschen sind jedoch regelmäßig und gerne alleine. Richtig alleine, völlig normal für ihr Empfinden. Jeder hat eben ein anderes Bedürfnis!
Ich kann dir aus eigener Erfahrung berichten, das du unzufrieden und unglücklich bist, weil ihr ein großes Ungleichgewicht in der Beziehung habt.Sie wird dich immer mehr beeinflussen, dahingehend das du dich für sie immer mehr von der Außenwelt zurück ziehen wirst, damit du es ihr recht machen kannst.Die Zweisamkeit wirst du mit der Zeit zunehmend als Einsamkeit empfinden und dich neben ihr unwohl fühlen.Weil für sie mehr oder weniger  alles so läuft wie sie das will, wird sie zufrieden sein, und wirst dich fragen, warum du schwermütig bist.

Ihr seid zu verschieden, sie wird immer mehr Klammern und du wirst mit der Zeit dich für sie verbogen haben und nicht glücklich werden können, weil es dir/euch an etwas grundlegendes fehlt: Übereinstimmung.
Ihr seid zu konträr. 


 

Dem muss ich wiedersprechen.
Er sagt ja selber, dass sie es mag an den Wochenenden allein zu sein und nicht von ihm verlangt, bei ihr zu bleiben. Von daher sehe ich es nicht als Probelm, wenn er die Wochenenden mit der Familie verbringt, wenn was ansteht und sie die Zeit für sich hat. Das scheint ja jetzt schon gut zu funktionieren und ich glaube nicht, dass sie ihn irgendwann dazu nötigen wird, nur bei ihr zu sein...
Wo ich ehr das Problem sehe ist, dass der TE sich wünscht, die "Familien-WE" mit ihr zu teilen. Er hätte sie da gern an seiner Seite. Legitimer Wunsch. Ebenso wie der Wunsch der Freundin, Zeit für sich zu haben.

Lieber TE, ich würde dir raten, dich mit deiner Freundin hinzusetzen und mit ihr offen zu reden. Trefft eine Abmachung, zu welchen Gelegenheit du nicht auf sie verzichten möchtest und wo sie unbedingt dabei sein soll.
Und vor deiner Familie musst du dich nicht rechtfertigen, wenn sie nicht dabei ist. Wenn euer Familienverband so liebevoll ist, dann sollten sie auch kritik- und kommentarlos begreifen, dass es Menschen gibt, die so viel Trubel nicht ständig um sich haben können. Ich spreche da aus eigener Erfahrung. Auch meine Familie (mütterlicherseits) ist riesig und es gab ständig was zu feiern. Ich mochte das nicht immer. War mir zu viel...

Mit ein wenig Toleranz und Kompromissbereitschaft, schafft ihr das schon zusammen!
Viel Glück euch beiden!

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15. April 2017 um 9:36
In Antwort auf sphinxkitten1

Dem muss ich wiedersprechen.
Er sagt ja selber, dass sie es mag an den Wochenenden allein zu sein und nicht von ihm verlangt, bei ihr zu bleiben. Von daher sehe ich es nicht als Probelm, wenn er die Wochenenden mit der Familie verbringt, wenn was ansteht und sie die Zeit für sich hat. Das scheint ja jetzt schon gut zu funktionieren und ich glaube nicht, dass sie ihn irgendwann dazu nötigen wird, nur bei ihr zu sein...
Wo ich ehr das Problem sehe ist, dass der TE sich wünscht, die "Familien-WE" mit ihr zu teilen. Er hätte sie da gern an seiner Seite. Legitimer Wunsch. Ebenso wie der Wunsch der Freundin, Zeit für sich zu haben.

Lieber TE, ich würde dir raten, dich mit deiner Freundin hinzusetzen und mit ihr offen zu reden. Trefft eine Abmachung, zu welchen Gelegenheit du nicht auf sie verzichten möchtest und wo sie unbedingt dabei sein soll.
Und vor deiner Familie musst du dich nicht rechtfertigen, wenn sie nicht dabei ist. Wenn euer Familienverband so liebevoll ist, dann sollten sie auch kritik- und kommentarlos begreifen, dass es Menschen gibt, die so viel Trubel nicht ständig um sich haben können. Ich spreche da aus eigener Erfahrung. Auch meine Familie (mütterlicherseits) ist riesig und es gab ständig was zu feiern. Ich mochte das nicht immer. War mir zu viel...

Mit ein wenig Toleranz und Kompromissbereitschaft, schafft ihr das schon zusammen!
Viel Glück euch beiden!

Familienfeiern und Feiern an sich sind und sollten keine Pflichtveranstaltungen sein.Auch muss man nicht jedes Mal dabei sein oder jedes Wochenende verplanen. 

Ich lese bei ihm heraus das er sich bereits nach 6 Monaten unwohl fühlt und versucht es ihr recht zu machen. Wenn er mal am Wochenende 'alleine' ist, fühlt er sich jetzt schon  "depressiv" - das ist ein eindeutiges Zeichen, um über die Beziehung nochmals nachzudenken. 

Je mehr er sich für sie zurück zieht und verbiegt, desto schlechter wird er sich fühlen.

Kompromisse sind möglich bei kleineren Differenzen, langfristig jedoch nicht sinnvoll, wenn zwei Menschen zu verschiedene Charaktere  besitzen.

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15. April 2017 um 9:53

Hui,
vielen Dank für die aufschlussreichen Antworten.
Es sind einige sehr nachdenkenswerte Aspekte dabei.

vllt sollte ich nich sagen, dass ich das mit dem 2 bis 3 Tage alleine sein so meinte, dass auch meine Freundin nicht da ist. Also KOMPLETT allein. So einen Tag macht mir das gar nichts aus. Da weis ich mich zu beschäftigen (Hausarbeiten, Lesen, Schreiben, spielen am PC - Sport ist jetzt nicht so meins) vielleicht geht das auch noch einen zweiten Tag. Dann aber muss ich mal wieder mit jemandem reden und bissel Zeit unter Menschen verbringen.
Mein Schatz hält sowas aber locker eine Woche ohne Probleme aus.

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15. April 2017 um 10:01
In Antwort auf sonnenwind3

Familienfeiern und Feiern an sich sind und sollten keine Pflichtveranstaltungen sein.Auch muss man nicht jedes Mal dabei sein oder jedes Wochenende verplanen. 

Ich lese bei ihm heraus das er sich bereits nach 6 Monaten unwohl fühlt und versucht es ihr recht zu machen. Wenn er mal am Wochenende 'alleine' ist, fühlt er sich jetzt schon  "depressiv" - das ist ein eindeutiges Zeichen, um über die Beziehung nochmals nachzudenken. 

Je mehr er sich für sie zurück zieht und verbiegt, desto schlechter wird er sich fühlen.

Kompromisse sind möglich bei kleineren Differenzen, langfristig jedoch nicht sinnvoll, wenn zwei Menschen zu verschiedene Charaktere  besitzen.

Und wo genau schreibt er, dass er sich unwohl fühlt und sie von ihm verlangt, bei ihr zu hause zu bleiben?
Was ich gelesen habe ist: "Meist ist es sie, die sagt, dass sie Zeit für sich (ohne mich) braucht. Dann macht sie häufig Dinge für die Uni, ließt, malt, hängt ihren Gedanken nach, spielt am Computer" und "Sie ist sehr glücklich, wenn sie einen Samstag und Sonntag für sich alleine verbringen kann"
Also wo sagt er denn, dass er bei ihr sein muss? Sie verlangt ja sogar ausdrücklich Zeit für sich. Er sagt nur, dass er "depressiv" wird, wenn er mal niemanden sieht/ trifft, wobei er mit keinem Wort erwähnt, dass sie vorab von ihm verlangt hat, er solle bei ihr bleiben und er deshalb nicht unter Menschen kommt.

Das eigentliche Problem liegt hier beim TE, und zwar " jedes Mal, wenn irgend eine wichtige Sache ist (...) muss ich mit meiner Freundin in Verhandlung treten ob sie mit kommt. mittlerweile akzeptiere ich ja, dass sie nicht jedes mal mit will (...) Aber jedesmal muss ich mich davor vor meinen Eltern, Verwandten, Freunden (je nachdem wo ich bin) rechtfertigen warum meine Freundin nicht dabei ist. Mir ist das ziemlich unangenehm und außerdem möchte ich ja die Dinge und Erlebnisse mit meiner Freundin teilen"
Er hat das Problem, weil sie nicht immer dabei sein will und er sich dann vor der Familie erklären muss, warum sie nicht dabei ist. Er schildert hier kein Problem damit, dass sie sich an ihn klammert und er nicht mehr hingehen kann wohin er will.
Für seine Freundin scheint es doch ok, ja sogar wünschenswert zu sein, dass er nicht die ganze Zeit bei ihr ist.

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15. April 2017 um 10:45
In Antwort auf elfumo

Hui,
vielen Dank für die aufschlussreichen Antworten.
Es sind einige sehr nachdenkenswerte Aspekte dabei.

vllt sollte ich nich sagen, dass ich das mit dem 2 bis 3 Tage alleine sein so meinte, dass auch meine Freundin nicht da ist. Also KOMPLETT allein. So einen Tag macht mir das gar nichts aus. Da weis ich mich zu beschäftigen (Hausarbeiten, Lesen, Schreiben, spielen am PC - Sport ist jetzt nicht so meins) vielleicht geht das auch noch einen zweiten Tag. Dann aber muss ich mal wieder mit jemandem reden und bissel Zeit unter Menschen verbringen.
Mein Schatz hält sowas aber locker eine Woche ohne Probleme aus.

Ich sehe es wie Venus . 

"vllt sollte ich nich sagen, dass ich das mit dem 2 bis 3 Tage alleine sein so meinte, dass auch meine Freundin nicht da ist. Also KOMPLETT allein. So einen Tag macht mir das gar nichts aus. Da weis ich mich zu beschäftigen (Hausarbeiten, Lesen, Schreiben, spielen am PC - Sport ist jetzt nicht so meins) vielleicht geht das auch noch einen zweiten Tag. Dann aber muss ich mal wieder mit jemandem reden und bissel Zeit unter Menschen verbringen." - und das wird vermutlich nicht besser werden, weil
sie als Introvertierte dir nicht das nicht geben kann, was du brauchst.Ihr Verhalten verursacht oder begünstigt vielmehr die"Leere" das Gefühl des Alleinseins in dir.
Das wird auf Dauer nicht gut klappen.Sorry, das ist meine Meinung.

Allerdings soltest du, bevor du dich auf eine Beziehung einlässt, lernen allein zu sein, beziehungslos und ohne Familie im Haus.Hast du schon mal alleine gewohnt ?

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15. April 2017 um 10:49
In Antwort auf sphinxkitten1

Und wo genau schreibt er, dass er sich unwohl fühlt und sie von ihm verlangt, bei ihr zu hause zu bleiben?
Was ich gelesen habe ist: "Meist ist es sie, die sagt, dass sie Zeit für sich (ohne mich) braucht. Dann macht sie häufig Dinge für die Uni, ließt, malt, hängt ihren Gedanken nach, spielt am Computer" und "Sie ist sehr glücklich, wenn sie einen Samstag und Sonntag für sich alleine verbringen kann"
Also wo sagt er denn, dass er bei ihr sein muss? Sie verlangt ja sogar ausdrücklich Zeit für sich. Er sagt nur, dass er "depressiv" wird, wenn er mal niemanden sieht/ trifft, wobei er mit keinem Wort erwähnt, dass sie vorab von ihm verlangt hat, er solle bei ihr bleiben und er deshalb nicht unter Menschen kommt.

Das eigentliche Problem liegt hier beim TE, und zwar " jedes Mal, wenn irgend eine wichtige Sache ist (...) muss ich mit meiner Freundin in Verhandlung treten ob sie mit kommt. mittlerweile akzeptiere ich ja, dass sie nicht jedes mal mit will (...) Aber jedesmal muss ich mich davor vor meinen Eltern, Verwandten, Freunden (je nachdem wo ich bin) rechtfertigen warum meine Freundin nicht dabei ist. Mir ist das ziemlich unangenehm und außerdem möchte ich ja die Dinge und Erlebnisse mit meiner Freundin teilen"
Er hat das Problem, weil sie nicht immer dabei sein will und er sich dann vor der Familie erklären muss, warum sie nicht dabei ist. Er schildert hier kein Problem damit, dass sie sich an ihn klammert und er nicht mehr hingehen kann wohin er will.
Für seine Freundin scheint es doch ok, ja sogar wünschenswert zu sein, dass er nicht die ganze Zeit bei ihr ist.

Du wolltest wissen wo das drin stand mit seiner Unzufriedenheit.Hier die Kopie:

"Sehe ich mal zwei oder drei Tage niemanden und kann nicht unter Menschen, werde ich regelrecht niedergeschlagen und depressiv"

Oben im Eröffnungsbeitrag steht das.

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15. April 2017 um 10:54
In Antwort auf sonnenwind3

Du wolltest wissen wo das drin stand mit seiner Unzufriedenheit.Hier die Kopie:

"Sehe ich mal zwei oder drei Tage niemanden und kann nicht unter Menschen, werde ich regelrecht niedergeschlagen und depressiv"

Oben im Eröffnungsbeitrag steht das.

Das bezieht sich aber nicht darauf, dass sie ihn dazu nötigt, dass er allein mit ihr ist, so wie du das verstanden und auch geäußert hast: "Ich lese bei ihm heraus das er sich bereits nach 6 Monaten unwohl fühlt und versucht es ihr recht zu machen. Wenn er mal am Wochenende 'alleine' ist, fühlt er sich jetzt schon  "depressiv" - das ist ein eindeutiges Zeichen, um über die Beziehung nochmals nachzudenken"
Er hat generell ein Problem damit länger allein zu sein... Daran ist sie nicht schuld.

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15. April 2017 um 11:00

Ich finde nicht, dass es ein großes Problem ist. Ihr seid verschieden, na und? Hauptsache, ihr versteht euch. Und gut, dass sie manchmal mitkommt. Aber warum immer?
So genau will das deine Familie nicht wissen, dass sie mal ihre Ruhe braucht. "Leider heute keine Zeit." Das sollte reichen. Natürlich ist deine Familie neugierig, aber im Grunde wollen sie doch nur wissen, ob du eine Freundin hast oder nicht. Und du musst doch auch nicht auf alle Feste, wenn ihr nur mal zu zweit bleibt, ist das doch auch OK, oder nicht?

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15. April 2017 um 11:54
In Antwort auf sphinxkitten1

Das bezieht sich aber nicht darauf, dass sie ihn dazu nötigt, dass er allein mit ihr ist, so wie du das verstanden und auch geäußert hast: "Ich lese bei ihm heraus das er sich bereits nach 6 Monaten unwohl fühlt und versucht es ihr recht zu machen. Wenn er mal am Wochenende 'alleine' ist, fühlt er sich jetzt schon  "depressiv" - das ist ein eindeutiges Zeichen, um über die Beziehung nochmals nachzudenken"
Er hat generell ein Problem damit länger allein zu sein... Daran ist sie nicht schuld.

Sie ist nicht schuld, sie ist aber auch nicht die passende Freundin für ihn.Zu gegensätzlich.

Ich denke, er muss erst lernen mit sich selbst zurecht zu kommen und selbständiger/unabhängiger werden.

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15. April 2017 um 12:32

Genau meine Meinung. Keiner engt den anderen ein, weil beide das bekommen was sie brauchen. Er viel Kontakt zu seiner Familie und sie während der Zeit ihre Zeit für sich.
Wird wunderbar funktionieren, wenn der TE lernt seiner Familie klar zu machen, dass sie es einfach akzeptieren wenn sie nicht da ist. Ist doch nicht so schwer.

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15. April 2017 um 12:41

Hast du damit Erfahrungen gemacht wie es ist mit Introvertierten? Introvertiertheit hat nichts mit der Familie zu tun und ist unabhängig von der Familie eine Wesensart, die sich im Allgemeinen (im Umgang mit Kollegen, Nachbarn, Freunden  und Bekannten), also verbreitet  Alltag zeigt.

Vielleicht ist die Freundin des TE  nicht introvertiert.Das sind Spekulationen und Mutmaßungen. Ich habe keine Zeit hier weiter im Detail zu schreiben .

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15. April 2017 um 12:54
In Antwort auf elfumo

Hallöchen, ich lese hier schon eine Weile mit und möchte jetzt auch mal eine Frage stellen die mich schon länger beschäftigt. Zur Vorgeschichte: Ich bin jetzt seit ca. 6 Monaten mit meiner Freundin zusammen, welche ein introvertierter Mensch ist.
Sie ist wunderbar.
Sie hat einen tollen Humor, interessiert sich sehr für Kultur, Kunst, Geschichte. Wir können uns stundenlang unterhalten, haben fantastischen, tabulosen Sex und fühlen uns beim anderen sehr wohl. Ferner finde ich sie wunderschön. Sie ist schlank, hat eine tolle Figur und sie findet mich attraktiv (obwohl ich +12 Kilo von meinem Idealgewicht entfernt bin).
Wir studieren beide an der gleichen Uni und ich bin 7 Jahre älter als sie.
Es ist soweit eine schöne Beziehung, nur zeichnet sich ein Probelm ab, welches mir ein wenig Sorgen bereitet. Und zwar folgendes:
Ich bin ein extrovertierter Mensch. Habe einen sehr großen Freundes- und Bekanntenkreis sowie eine sehr große Familie (viele Onkel und Tanten sowie viele Cousins und Cousinen), in der sich alle mögen und ein enges emotionales Band besteht. In meiner Familie wird jeder so akzeptiert wie er ist. Keiner hat sich je scheiden lassen und man feiert viel zusammen und viele wohnen auch recht nah beieinander (70% im Umkreis von 30 Km). Ich bin, was Beziehungen angeht, ein Nachzügler. Meine Freundin ist meine erste ernsthafte Beziehung. Meine Schwester ist bereits verheiratet und erwartet ihr erstes Kind. Alle, bis auf drei, meiner Cousins und Cousinen sind entweder verheiratet oder bereits in langjährigen Beziehungen.
Da die Familie recht groß ist, kommt es sehr häufig zu Feierlichkeiten, Grillabenden, Treffen oder Besuchen.
Meine Freundin ist Einzelkind. Ihre Eltern sind alt, leben getrennt und sind leider in keiner gesundheitlich guten Verfassung. Ferner leben sie mehr als 400 Km von ihr entfernt. Die Beziehung von ihr und ihrer Mutter ist sehr liebevoll. Sie skypen mehrmals die Woche und ihre Mutter schickt ihr oft "Care-Pakete"
Meine Freundin hat zwar auch noch andere Verwandtschaft aber größtenteils keinen oder nur äußerst marginalen Kontakt zu dieser. Auch hat sie - im vergleich zu mir - nur sehr wenig Freunde und Bekannte.
Daher ist es für sie ungewohnt, dass ich immerzu mit sovielen Menschen zu tun habe.
Theoretisch könnte ich jedes Wochenende (von Freitag Nachmittag bis Sonntag Abend)  mit den Menschen aus meinem Umfeld was unternehmen und als ich Single war, war das auch meist so.
Häufig bin ich auch unter der Woche noch unterwegs, da ich ein Ehrenamt ausübe.
Dennoch nehme ich mir sehr viel Zeit für meine Freundin und versuche oft bei ihr zu sein (da wir erst 6 Monate zusammen sind, wohnen wir nicht zusammen).
Meist ist es sie, die sagt, dass sie Zeit für sich (ohne mich) braucht. Dann macht sie häufig Dinge für die Uni, ließt, malt, hängt ihren Gedanken nach, spielt am Computer.
Zwischenmenschlicher Kontakt ist für sie - nach eigenem Bekunden - eher anstrengend. Besonders wenn mehr als 5 Leute aufeinander treffen.
Folglich sind Familientreffen für sie ein Stressfaktor. Sie ist sehr glücklich, wenn sie einen Samstag und Sonntag für sich alleine verbringen kann.
Ich hingegen blühe bei menschlichen Kontakt förmlich auf, fühle mich pudelwohl und betrachte ein Wochenende, an dem ich nicht wenigstens an einem Tag etwas mit anderen Menschen (Freunden/Familie) unternommen habe, als ein verlorenes Wochenende. Sehe ich mal zwei oder drei Tage niemanden und kann nicht unter Menschen, werde ich regelrecht niedergeschlagen und depressiv.
So und aus diesem Grund gibt es bei uns dann ab und an Meinungsverschiedenheiten bis hin zum Streit.
Denn: jedes Mal, wenn irgend eine wichtige Sache ist also (runde) Geburtstage von Verwandten, Feiern von Freunden, Wanderungen/Ausflüge mit der Familie, was so alle 2 Wochen(enden) vorkommt, muss ich mit meiner Freundin in Verhandlung treten ob sie mit kommt.
mittlerweile akzeptiere ich ja, dass sie nicht jedes mal mit will und mit kommt. Aber jedesmal muss ich mich davor vor meinen Eltern, Verwandten, Freunden (je nachdem wo ich bin) rechtfertigen warum meine Freundin nicht dabei ist. Mir ist das ziemlich unangenehm und außerdem möchte ich ja die Dinge und Erlebnisse mit meiner Freundin teilen.
Daher meine Frage in die Community:
Was denkt ihr? Wie oft kann ich getrost etwas ohne sie machen? Wo oder bei was sollte ich auf keinen Fall ohne sie auftauchen? Und wie kann ich meinem Umfeld begreiflich machen, dass es auch mal ganz ok ist, wenn die Freundin nicht mit dabei ist?

Hallo,

ich freue mich, dass du so von deiner Freundin schwärmst und sie dich doch offensichtlich prima ergänzt!

ABER: Ich habe jdn. wie sie in meiner Verwandtschaft. 

Sie hat wohl ähnliche Interessen wie deine Freundin und entzieht sich mehr und mehr. Auch sie hat kein
Familienleben 
in unserem Sinne kennen gelernt / angestrebt. 

Gleichzeitig führen ihre "geistigen Interessen"
dazu, dass sie ihre Pflichten als Mutter & Partnerin
eines hart arbeitenden Mannes nicht
erfüllt und immer sich selbst in den Vordergrund stellt. 

Ich helfe aus gewissen Gründen, wo ich kann. 

ABER: Zu einer solchen Bez. gehören immer zwei! 

Auch der andere Part muss sich wohlfühlen und sich nicht ausnutzen lassen. 

MEINE EIGENE MEINUNG, sehr persönlich geprägt: Ich kann mit solchen Personen nicht viel anfangen und habe 0
Verständnis dafür, dass man sich nicht in die family integrieren möchte!

Darüber hinaus finde ich solche
Menschen langweilig und nicht
lebenstüchtig! Sorry, das ist meine persönl. Erfahrung. 

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15. April 2017 um 13:12
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Hallöchen, ich lese hier schon eine Weile mit und möchte jetzt auch mal eine Frage stellen die mich schon länger beschäftigt. Zur Vorgeschichte: Ich bin jetzt seit ca. 6 Monaten mit meiner Freundin zusammen, welche ein introvertierter Mensch ist.
Sie ist wunderbar.
Sie hat einen tollen Humor, interessiert sich sehr für Kultur, Kunst, Geschichte. Wir können uns stundenlang unterhalten, haben fantastischen, tabulosen Sex und fühlen uns beim anderen sehr wohl. Ferner finde ich sie wunderschön. Sie ist schlank, hat eine tolle Figur und sie findet mich attraktiv (obwohl ich +12 Kilo von meinem Idealgewicht entfernt bin).
Wir studieren beide an der gleichen Uni und ich bin 7 Jahre älter als sie.
Es ist soweit eine schöne Beziehung, nur zeichnet sich ein Probelm ab, welches mir ein wenig Sorgen bereitet. Und zwar folgendes:
Ich bin ein extrovertierter Mensch. Habe einen sehr großen Freundes- und Bekanntenkreis sowie eine sehr große Familie (viele Onkel und Tanten sowie viele Cousins und Cousinen), in der sich alle mögen und ein enges emotionales Band besteht. In meiner Familie wird jeder so akzeptiert wie er ist. Keiner hat sich je scheiden lassen und man feiert viel zusammen und viele wohnen auch recht nah beieinander (70% im Umkreis von 30 Km). Ich bin, was Beziehungen angeht, ein Nachzügler. Meine Freundin ist meine erste ernsthafte Beziehung. Meine Schwester ist bereits verheiratet und erwartet ihr erstes Kind. Alle, bis auf drei, meiner Cousins und Cousinen sind entweder verheiratet oder bereits in langjährigen Beziehungen.
Da die Familie recht groß ist, kommt es sehr häufig zu Feierlichkeiten, Grillabenden, Treffen oder Besuchen.
Meine Freundin ist Einzelkind. Ihre Eltern sind alt, leben getrennt und sind leider in keiner gesundheitlich guten Verfassung. Ferner leben sie mehr als 400 Km von ihr entfernt. Die Beziehung von ihr und ihrer Mutter ist sehr liebevoll. Sie skypen mehrmals die Woche und ihre Mutter schickt ihr oft "Care-Pakete"
Meine Freundin hat zwar auch noch andere Verwandtschaft aber größtenteils keinen oder nur äußerst marginalen Kontakt zu dieser. Auch hat sie - im vergleich zu mir - nur sehr wenig Freunde und Bekannte.
Daher ist es für sie ungewohnt, dass ich immerzu mit sovielen Menschen zu tun habe.
Theoretisch könnte ich jedes Wochenende (von Freitag Nachmittag bis Sonntag Abend)  mit den Menschen aus meinem Umfeld was unternehmen und als ich Single war, war das auch meist so.
Häufig bin ich auch unter der Woche noch unterwegs, da ich ein Ehrenamt ausübe.
Dennoch nehme ich mir sehr viel Zeit für meine Freundin und versuche oft bei ihr zu sein (da wir erst 6 Monate zusammen sind, wohnen wir nicht zusammen).
Meist ist es sie, die sagt, dass sie Zeit für sich (ohne mich) braucht. Dann macht sie häufig Dinge für die Uni, ließt, malt, hängt ihren Gedanken nach, spielt am Computer.
Zwischenmenschlicher Kontakt ist für sie - nach eigenem Bekunden - eher anstrengend. Besonders wenn mehr als 5 Leute aufeinander treffen.
Folglich sind Familientreffen für sie ein Stressfaktor. Sie ist sehr glücklich, wenn sie einen Samstag und Sonntag für sich alleine verbringen kann.
Ich hingegen blühe bei menschlichen Kontakt förmlich auf, fühle mich pudelwohl und betrachte ein Wochenende, an dem ich nicht wenigstens an einem Tag etwas mit anderen Menschen (Freunden/Familie) unternommen habe, als ein verlorenes Wochenende. Sehe ich mal zwei oder drei Tage niemanden und kann nicht unter Menschen, werde ich regelrecht niedergeschlagen und depressiv.
So und aus diesem Grund gibt es bei uns dann ab und an Meinungsverschiedenheiten bis hin zum Streit.
Denn: jedes Mal, wenn irgend eine wichtige Sache ist also (runde) Geburtstage von Verwandten, Feiern von Freunden, Wanderungen/Ausflüge mit der Familie, was so alle 2 Wochen(enden) vorkommt, muss ich mit meiner Freundin in Verhandlung treten ob sie mit kommt.
mittlerweile akzeptiere ich ja, dass sie nicht jedes mal mit will und mit kommt. Aber jedesmal muss ich mich davor vor meinen Eltern, Verwandten, Freunden (je nachdem wo ich bin) rechtfertigen warum meine Freundin nicht dabei ist. Mir ist das ziemlich unangenehm und außerdem möchte ich ja die Dinge und Erlebnisse mit meiner Freundin teilen.
Daher meine Frage in die Community:
Was denkt ihr? Wie oft kann ich getrost etwas ohne sie machen? Wo oder bei was sollte ich auf keinen Fall ohne sie auftauchen? Und wie kann ich meinem Umfeld begreiflich machen, dass es auch mal ganz ok ist, wenn die Freundin nicht mit dabei ist?

...
meine familie besteht nur aus 2 leuten, seine familie ist riesig und alle wohnen im umkreis. ich bin am WE gerne mit bei seiner Familie, da sie nun auch meine Familie ist (sind seit 3 Jahren zusammen)

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15. April 2017 um 13:56
In Antwort auf lachendefrau

...
meine familie besteht nur aus 2 leuten, seine familie ist riesig und alle wohnen im umkreis. ich bin am WE gerne mit bei seiner Familie, da sie nun auch meine Familie ist (sind seit 3 Jahren zusammen)

Sehr gut!

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15. April 2017 um 18:59

Mag sein, dass sich Gegensätze ergänzen, in der Partnerschaft weniger bis selten.Dazu habe ich übrigens auch mal eine Studie gelesen.

Auch Introvertierte können einen ausgeprägten Sinn für die EIGENE Familie haben, während Extrovertierte nicht zwangsläufig familiär sein müssen. Und Venus, nur weil du autark und alleine lebst, heißt das noch lange nicht, dass du introvertiert bist.Wie ich finde, trittst du hier für eine Introvertierte sehr kommunikativ und mitteilsam auf.  Mein Ex Partner ist introvertiert und familiärer als ich gewesen.Der würde es ablehnen sich hier öffentlich in der Gruppe zu unterhalten.

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15. April 2017 um 19:03

Ich als Extrovertierte lade meine Batterien auch am liebsten im Alleinsein auf.

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15. April 2017 um 19:28

Beziehungen zwischen extrovertierten und introvertierten Menschen können wunderbar funktionieren, weil man einander nämlich ergänzt. Ich weiß wovon ich spreche, denn ich bin ein recht introvertierter Mensch und mein partner sehr extrovertiert. Das klappt sehr gut, denn wo ich lieber mal ruhiger bin und zuhöre, ist er "laut" und gesprächig. Wäre ja schlimm, wenn wir beide den ganzen Tisch unterhalten wollen würden oder beide schweigen. In vielen punkten sollte man ähnlich sein, aber hier darf man unterschiedlich sein, um sich zu ergänzen und sich an der seite des anderen durch sein anderes wesen auch ein bisschen zu entwickeln. 

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15. April 2017 um 19:43

Kann ich bestätigen. So gruppengequatsche liegt mir nicht. Lieber eine Person nach dem anderen. Mit der Red ich dann aber auch problemlos stundenlang. und danach fühlt es sich schön an, wenn ich zu hause wieder ruhe hab. 

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15. April 2017 um 20:11

Hier ein Auszug v. Duden
"aufgeschlossen, gesellig, kontaktfreudig, nach außen gekehrt/gerichtet, offen, weltoffen;  kommunikationsfähig
extravertiert, 

Introvertiert:
"auf das eigene Seelenleben gerichtet, nach innen gekehrt; verschlossen"

Mir ist durchaus gut bekannt was Introvertiertheit bedeutet ( ich habe introvertierte Freunde und Verwandte mit denen ich mich gut ergänze ) und dass es mit Schüchternheit und fehlender Kommunikation und fehlenden Selbstbewusstsein nicht zu vergleichen ist.Du schreibst Briefe, die öffentlich für Jedermann zugänglich sind.Spinnen wir den Faden weiter, so offenbarst du als Introvertierte (d)ein Profil.

Wenn ich nicht extrovertiert bin, dann bist du wohl auch nicht introvertiert.Punkt.

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16. April 2017 um 4:25

Mir gehts da wie deiner Freundin - ich hasse es, wenn viele Menschen zusammenkommen. Am meisten sogar wenn es irgendein Familiending ist, wo ich auch noch aufpassen muss, was ich tue und sage und nicht einfach in der Ecke sitzen und warten kann bis es vorbei ist.
Auch wenn ich nie Tage am Wochenende habe, an denen ich alleine bzw. mit meinem Mann zuhause entspannen kann (ohne gemeinsame Aktivitäten), macht mich das angespannt und reizbar. 

Mein Exfreund ist sehr extrovertiert, das war oft ein Problem. Wir haben tatsächlich sogar Streit gehabt, warum ich nicht mehr Freunde habe, damit er dadurch noch mehr Freunde hat. Und jedes Wochenende wollte er wieder durchplanen und ich hab immer einen freien Tag für mich durchboxen müssen. Und der lief dann meistens so, dass er auch zuhause geblieben ist und ich mich dann mit ihm beschäftigen musste, weil es sonst Jammerei gab.
Also bei uns hat das gar nicht funktioniert 

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8. Mai um 15:06

Was ist aus Euch geworden? Meldest Du Dich nochmal.

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8. Mai um 16:00
In Antwort auf elfumo

Hallöchen, ich lese hier schon eine Weile mit und möchte jetzt auch mal eine Frage stellen die mich schon länger beschäftigt. Zur Vorgeschichte: Ich bin jetzt seit ca. 6 Monaten mit meiner Freundin zusammen, welche ein introvertierter Mensch ist.
Sie ist wunderbar.
Sie hat einen tollen Humor, interessiert sich sehr für Kultur, Kunst, Geschichte. Wir können uns stundenlang unterhalten, haben fantastischen, tabulosen Sex und fühlen uns beim anderen sehr wohl. Ferner finde ich sie wunderschön. Sie ist schlank, hat eine tolle Figur und sie findet mich attraktiv (obwohl ich +12 Kilo von meinem Idealgewicht entfernt bin).
Wir studieren beide an der gleichen Uni und ich bin 7 Jahre älter als sie.
Es ist soweit eine schöne Beziehung, nur zeichnet sich ein Probelm ab, welches mir ein wenig Sorgen bereitet. Und zwar folgendes:
Ich bin ein extrovertierter Mensch. Habe einen sehr großen Freundes- und Bekanntenkreis sowie eine sehr große Familie (viele Onkel und Tanten sowie viele Cousins und Cousinen), in der sich alle mögen und ein enges emotionales Band besteht. In meiner Familie wird jeder so akzeptiert wie er ist. Keiner hat sich je scheiden lassen und man feiert viel zusammen und viele wohnen auch recht nah beieinander (70% im Umkreis von 30 Km). Ich bin, was Beziehungen angeht, ein Nachzügler. Meine Freundin ist meine erste ernsthafte Beziehung. Meine Schwester ist bereits verheiratet und erwartet ihr erstes Kind. Alle, bis auf drei, meiner Cousins und Cousinen sind entweder verheiratet oder bereits in langjährigen Beziehungen.
Da die Familie recht groß ist, kommt es sehr häufig zu Feierlichkeiten, Grillabenden, Treffen oder Besuchen.
Meine Freundin ist Einzelkind. Ihre Eltern sind alt, leben getrennt und sind leider in keiner gesundheitlich guten Verfassung. Ferner leben sie mehr als 400 Km von ihr entfernt. Die Beziehung von ihr und ihrer Mutter ist sehr liebevoll. Sie skypen mehrmals die Woche und ihre Mutter schickt ihr oft "Care-Pakete"
Meine Freundin hat zwar auch noch andere Verwandtschaft aber größtenteils keinen oder nur äußerst marginalen Kontakt zu dieser. Auch hat sie - im vergleich zu mir - nur sehr wenig Freunde und Bekannte.
Daher ist es für sie ungewohnt, dass ich immerzu mit sovielen Menschen zu tun habe.
Theoretisch könnte ich jedes Wochenende (von Freitag Nachmittag bis Sonntag Abend)  mit den Menschen aus meinem Umfeld was unternehmen und als ich Single war, war das auch meist so.
Häufig bin ich auch unter der Woche noch unterwegs, da ich ein Ehrenamt ausübe.
Dennoch nehme ich mir sehr viel Zeit für meine Freundin und versuche oft bei ihr zu sein (da wir erst 6 Monate zusammen sind, wohnen wir nicht zusammen).
Meist ist es sie, die sagt, dass sie Zeit für sich (ohne mich) braucht. Dann macht sie häufig Dinge für die Uni, ließt, malt, hängt ihren Gedanken nach, spielt am Computer.
Zwischenmenschlicher Kontakt ist für sie - nach eigenem Bekunden - eher anstrengend. Besonders wenn mehr als 5 Leute aufeinander treffen.
Folglich sind Familientreffen für sie ein Stressfaktor. Sie ist sehr glücklich, wenn sie einen Samstag und Sonntag für sich alleine verbringen kann.
Ich hingegen blühe bei menschlichen Kontakt förmlich auf, fühle mich pudelwohl und betrachte ein Wochenende, an dem ich nicht wenigstens an einem Tag etwas mit anderen Menschen (Freunden/Familie) unternommen habe, als ein verlorenes Wochenende. Sehe ich mal zwei oder drei Tage niemanden und kann nicht unter Menschen, werde ich regelrecht niedergeschlagen und depressiv.
So und aus diesem Grund gibt es bei uns dann ab und an Meinungsverschiedenheiten bis hin zum Streit.
Denn: jedes Mal, wenn irgend eine wichtige Sache ist also (runde) Geburtstage von Verwandten, Feiern von Freunden, Wanderungen/Ausflüge mit der Familie, was so alle 2 Wochen(enden) vorkommt, muss ich mit meiner Freundin in Verhandlung treten ob sie mit kommt.
mittlerweile akzeptiere ich ja, dass sie nicht jedes mal mit will und mit kommt. Aber jedesmal muss ich mich davor vor meinen Eltern, Verwandten, Freunden (je nachdem wo ich bin) rechtfertigen warum meine Freundin nicht dabei ist. Mir ist das ziemlich unangenehm und außerdem möchte ich ja die Dinge und Erlebnisse mit meiner Freundin teilen.
Daher meine Frage in die Community:
Was denkt ihr? Wie oft kann ich getrost etwas ohne sie machen? Wo oder bei was sollte ich auf keinen Fall ohne sie auftauchen? Und wie kann ich meinem Umfeld begreiflich machen, dass es auch mal ganz ok ist, wenn die Freundin nicht mit dabei ist?

Deine Freundin ermüden Menschen, ja, das ist für einen introvertierten Menschen normal. Was du ohne und mit ihr machen kannst, musst du sie selbst fragen. Ihr seid ja doch recht verschieden, aber ich wünsche euch für die Zukunft alles gute. 

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8. Mai um 16:07
In Antwort auf umminti

Hallo,

ich freue mich, dass du so von deiner Freundin schwärmst und sie dich doch offensichtlich prima ergänzt!

ABER: Ich habe jdn. wie sie in meiner Verwandtschaft. 

Sie hat wohl ähnliche Interessen wie deine Freundin und entzieht sich mehr und mehr. Auch sie hat kein
Familienleben 
in unserem Sinne kennen gelernt / angestrebt. 

Gleichzeitig führen ihre "geistigen Interessen"
dazu, dass sie ihre Pflichten als Mutter & Partnerin
eines hart arbeitenden Mannes nicht
erfüllt und immer sich selbst in den Vordergrund stellt. 

Ich helfe aus gewissen Gründen, wo ich kann. 

ABER: Zu einer solchen Bez. gehören immer zwei! 

Auch der andere Part muss sich wohlfühlen und sich nicht ausnutzen lassen. 

MEINE EIGENE MEINUNG, sehr persönlich geprägt: Ich kann mit solchen Personen nicht viel anfangen und habe 0
Verständnis dafür, dass man sich nicht in die family integrieren möchte!

Darüber hinaus finde ich solche
Menschen langweilig und nicht
lebenstüchtig! Sorry, das ist meine persönl. Erfahrung. 

Introvertierte Menschen können durchaus interessant sein, wenn man sich nur die Mühe macht, sie besser zu verstehen. Nur weil man kein Vergnügen daraus zieht, sich jedes Wochenende mit einem Haufen Menschen zu verabreden oder ein geringeres Mitteilungsbedürfnis hat, ist man nicht automatisch "langweilig". Wäre die Freundin so langweilig, könnten die beiden sich schließlich nicht stundenlang unterhalten, wie der TE schrieb.
Die Freundin des TE stellt sich weder selbst in den Vordergrund (eher im Gegenteil, sie zieht sich gern zurück). Sie nutzt ihn auch nicht aus oder klammert zu sehr oder verbietet es dem TE, sich mit anderen Leuten zu treffen. Sein Problem ist doch nur, dass er nicht damit klarkommt, dass seine Freundin auch mal alleine sein will und sich gerne mit sich selbst beschäftigt, er hingegen braucht ständig Leute um sich herum. Beide haben hier eben unterschiedliche Bedürfnisse, aber deswegen muss seine Freundin sich doch nicht zu mehr Kontakt mit anderen Leuten zwingen, wenn das für sie ein Stressfaktor ist. Seiner Familie muss er klar machen, dass seine Freundin eben ganz anders gepolt ist als er und die meisten Leute in seiner Familie. Und dass sie auch mal Ruhe und Zeit für sich braucht.
Ehrlich gesagt, fände ich es auch anstrengend, wenn mein Freund von mir erwarten würde, dass ich jedes Wochenende seine Familie mit ihm besuche und bei allen möglichen Familienveranstaltungen teilnehme, wenn ich auch mal andere Dinge zu erledigen hätte bzw. auch mal eigenen Hobbies nachgehen wollen würde. Das ist ja auch ein wenig zu viel erwartet.

In einer Beziehung sollten beide ein bisschen die Bedürfnisse des anderen respektieren. Wie ich es herausgelesen habe, gibt sich seine Freundin ja zumindest insoweit Mühe, dass sie ab und zu mal an den Familienfeiern und Treffen teilnimmt, aber eben nicht jedes Wochenende, so wie er das gerne hätte. Also wäre es jetzt an ihm, ihre Bedürfnisse nach Ruhe und Alleinsein auch ein wenig zu akzeptieren.
Wenn das zuviel verlangt ist und er kein Familientreffen ohne sie aushält, wäre es wohl wirklich besser, die beiden trennen sich. Auf lange Sicht würde einer der beiden nur unglücklich werden.

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8. Mai um 16:55

Ja, Ihr seid grundverschieden. Wenn Ihr Euch wirklich liebt, untereinander kommunikativ, offen und auch mit Humor an die Sache rangeht kann es doch funktionieren.
Du warst bisher Single und hattest dementsprechend auch viel Zeit für die Familie. Normalerweise verschiebt sich sowas bei der ersten Partnerschaft, man ist nicht mehr allzeit verfügbar, nimmt sich mehr Zeit für die Freundin. Das gleiche gilt umgekehrt auch für die Freundin, diese gibt natürlich auch ein Stück Freiheit auf und nimmt sich Zeit für den Freund. Wobei man ja unterscheiden muss zwischen Zeit mit Dir und Verpflictungszeit mit Deiner Familie. Euer Fall stellt halt schon das größte Extrem dar, das man sich vorstellen kann.
Das erfordert viel Toleranz von Euch beiden und vor allem von Dir. Denn Du hast halt nicht die ständige Begleiterin auf den Aktivitäten die Du vielleicht gerne hättest. Auf der anderen Seite läßt sie Dich auch und klammert nicht. Finde in der Zukunft heraus ob das Dein Ding ist und stelle die Liebe und Toleranz Deiner Sippe auf die Probe in Hinsicht auf Deine Freundin

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