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Freundin oder Putzfrau

25. Januar 2017 um 11:06

Hallo ihr lieben,

ich muß mich einach mal ausko**en.
Seit etwa 5 Jahren bin ich mit meinem Freund zusammen, davon wohnen wir auch schon 5 Jahre zusammen.

Ich komme mir eher wie seine Putzfrau und Köchin vor. Vorab, ich bin wirklich nicht pingelig, aber ohne ein wenig Grundordnung würde die Wohnung wohl versumpfen.
Wir gehen beide Vollzeit arbeiten und trotzdem bleibt ein Großteil der Hausarbeit an mir hängen.
Darauf angesprochen reagiert er immer mit "Ich hab das nie so auf dem Schirm", "Du tust fast so, als ob ich nie etwas machen würde", "Ja, ich werde mich bessern".
Seine Besserungsgebete halten leider nie lange an.
Dafür hat er jeden Tag saubere Kleidung, sowie abends eine saubere/aufgeräumte Wohnung und eine frisch gekochte Mahlzeit auf dem Tisch.

Um mir selbst mal einfach ein besseres Bild zu machen, habe ich seit 2 Wochen ein Liste, auf der ich notiere, was er so an (Haus)arbeiten erledigt und was ich.
Wenn ich beide Augen zudrücke, kommt er mit viel gutem Willen auf 1/4 der Arbeiten in und rund um die Wohnung.

Ich bin mittlerweile an einem Punkt, an dem ich mich frage, ob ich das (und noch einige andere Sachen) wirklich bis an mein Lebensende möchte, weil ich mir z.T. ausgenutzt vorkomme.
Dann wiederum frage ich mich, ob es so etwas wie eine ausgeglichene Beziehung überhaupt gibt. 
 

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25. Januar 2017 um 11:17
In Antwort auf whysorude

Hallo ihr lieben,

ich muß mich einach mal ausko**en.
Seit etwa 5 Jahren bin ich mit meinem Freund zusammen, davon wohnen wir auch schon 5 Jahre zusammen.

Ich komme mir eher wie seine Putzfrau und Köchin vor. Vorab, ich bin wirklich nicht pingelig, aber ohne ein wenig Grundordnung würde die Wohnung wohl versumpfen.
Wir gehen beide Vollzeit arbeiten und trotzdem bleibt ein Großteil der Hausarbeit an mir hängen.
Darauf angesprochen reagiert er immer mit "Ich hab das nie so auf dem Schirm", "Du tust fast so, als ob ich nie etwas machen würde", "Ja, ich werde mich bessern".
Seine Besserungsgebete halten leider nie lange an.
Dafür hat er jeden Tag saubere Kleidung, sowie abends eine saubere/aufgeräumte Wohnung und eine frisch gekochte Mahlzeit auf dem Tisch.

Um mir selbst mal einfach ein besseres Bild zu machen, habe ich seit 2 Wochen ein Liste, auf der ich notiere, was er so an (Haus)arbeiten erledigt und was ich.
Wenn ich beide Augen zudrücke, kommt er mit viel gutem Willen auf 1/4 der Arbeiten in und rund um die Wohnung.

Ich bin mittlerweile an einem Punkt, an dem ich mich frage, ob ich das (und noch einige andere Sachen) wirklich bis an mein Lebensende möchte, weil ich mir z.T. ausgenutzt vorkomme.
Dann wiederum frage ich mich, ob es so etwas wie eine ausgeglichene Beziehung überhaupt gibt. 
 

Sag einen Grund, warum er was ändern sollte.

Er hat es bequem, alles bzw. fast alles wird von dir gemacht.

Zum ausnutzen gehören immer 2. Einer der ausnutzt und einer, der sich ausnutzen läßt.

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25. Januar 2017 um 11:42

Dann macht doch einen Plan und wenn er sich nicht daran hält solltest du vielleicht eure Alltagskompatibilität  und was das für eure Beziehing bedeutet neu überdenken...ich hätte jedenfalls keine Lust auf ein erwachsenes Kleinkind.

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25. Januar 2017 um 12:19

Dann mach ihm einfach klar, dass es so nicht weiter gehen kann! Taten sagen mehr als Worte!

Und ja, eine ausgeglichene Beziehung gibt es. Mein Lebenspartner und ich teilen uns die Hausarbeit.Jeder kocht mal, jeder wäscht mal ab und jeder bringt mal den Müll runter etc.

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25. Januar 2017 um 12:40
In Antwort auf herbstblume6

Dann macht doch einen Plan und wenn er sich nicht daran hält solltest du vielleicht eure Alltagskompatibilität  und was das für eure Beziehing bedeutet neu überdenken...ich hätte jedenfalls keine Lust auf ein erwachsenes Kleinkind.

Einen Plan hatte ich vorgeschlagen, der Vorschlag wurde von ihm abgelehnt, er meinte das müsse doch auch so klappen, und ich solle ihn einfach immer mal wieder erinnern, habe ja sonst nix zu tun 

Ich werde das mit dem Plan aber nun durchsetzen, weil mir das langsam einfach zu blöd wird.

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25. Januar 2017 um 12:51

Das habe ich so schon gemacht, der Erfolg war nicht von langer Dauer, da muß ich es wohl wieder konsequenter angehen.
Meine Tochter (aus einer anderen Beziehung) lebt mit im Haushalt, ihr versuche ich natürlich Ordnung vorzuleben, was mir die Sache dann natürlich nicht immer einfach macht.

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25. Januar 2017 um 12:54

Nein, in letzter Zeit kam es immer mal wieder zu Neid von seiner Seite, und noch ein paar Punkte.
 

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25. Januar 2017 um 12:57
In Antwort auf whysorude

Einen Plan hatte ich vorgeschlagen, der Vorschlag wurde von ihm abgelehnt, er meinte das müsse doch auch so klappen, und ich solle ihn einfach immer mal wieder erinnern, habe ja sonst nix zu tun 

Ich werde das mit dem Plan aber nun durchsetzen, weil mir das langsam einfach zu blöd wird.

Ja dann habt ihr das versucht aber wie man sieht funktioniert es nicht...

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25. Januar 2017 um 13:20

Neidisch darauf, dass ich mir dieses Jahr ein neues Auto gekauft habe (mein altes Auto war einfach durch) und er in diesem Zuge einen ungefähren Überblick darüber bekommen hat, was ich mir so angespart habe 

Z.B. hatten wir eine Familienkasse, in die, er und ich eigentlich regelmäßig mal etwas reinlegen wollten, am Ende musste ich dann feststellen, dass diese Familienkasse hauptsächlich von mir gefüllt wurde, und somit war das Thema für mich durch.
Aber sonst spart er gerne wo er kann, nur halt für sich selbst.





 

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25. Januar 2017 um 13:36

Und was hält dich noch bei ihm?

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25. Januar 2017 um 13:53

Stell alle arbeiten für ihn ein.
Kein kochen, Wäsche waschen, einkaufen usw

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25. Januar 2017 um 13:54

Was mich noch bei ihm hält, das ist genau die Frage, die ich mir derzeit versuche selbst zu beantworten. 

Mich macht das ganze traurig, und es tut auch weh, denn es gibt noch Dinge die uns verbinden.
Es ist im Moment eine Phase in der sich Realität und Gefühle (die ich noch für ihn habe) gegenüberstehen.

Glücklich und zufrieden bin ich mit der Situation nicht. 
 

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25. Januar 2017 um 14:11

"ich bin wirklich nicht pingelig, aber ohne ein wenig Grundordnung würde die Wohnung wohl versumpfen."

Ich frage mich, wann und wo in einer Wohung ohne Kinder und wenn beide Vollzeit arbeiten, eine Versumpfung stattfinden soll.

Habt ihr evtl völlig andere Auffasssungen von Sauberkeit und Ordnung?

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25. Januar 2017 um 16:27

Ich habe folgenden Vorschlag: Du sagst ihm, dass du keine Lust mehr auf das ständige geputze hast, und möchtest gerne eine Reinignungskraft engagieren. Wenn er bereit ist, das zu bezahlen (ist gar nicht so teuer (1x pro Woche ca. 30 Euro)), dann ist doch alles gut. 

Wir machen das schon seit Jahren so. Und wenn es ihm irgendwann zu teuer ist, kann er ja wieder anfangen zu putzen. 

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25. Januar 2017 um 17:22

Dieser Vorschlag ist der Überhammer!
Leicht und ohne Streit vorzuschlagen und auch durch zu ziehen.
SUPER

pascal

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