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Freundin ist zu dominant...

23. Juni 2006 um 10:43

Wir wohnen jetzt 3,5 Monate zusammen und eigentlich läuft alles bestens, solange ich das mache was sie will. Ich bin noch nie mit so einer dominanten Frau zusammen gewesen, eine völlig neue Erfahrung. Anfangs dachte ich: puh, die hat ganz schön Temperament, was mir sogar gefallen hat. Aber je länger ich mit ihr zusammen bin, desto schlimmer scheint es zu werden. Auch habe ich das Gefühl, dass sie immer Besitz ergreifender wird. Und doch liebe ich sie. Nun das Problem: Auch wenn es einige meiner Freunde nicht schlimm finden und mir noch ins Gesicht sagen, dass ich mich doch glücklich schätzen kann, eine Privatdomina zu haben, denke ich dass sie nicht wissen wovon sie da reden. Ich bin nämlich NICHT devot oder sonst was für ein Kerl der auf Bevormundung und krasse Sachen im Bett steht. Ich will eine ganz normale, gleichberechtigte Beziehung. Was ist denn daran verkehrt? Aber nein, ich muss mich ausgerechnet in so eine verlieben, in eine Spezis Frau, die angeblich sehr selten sein soll, na Klasse. Bitte nicht falsch verstehen, ich brauch kein weibliches Dummchen das zu allen Ja und Amen sagt, aber auch nicht das Gegenteil davon. Die Mitte würde schon reichen. Hat hier jemand schon Erfahrung mit solchen Frauen gemacht?
Und wenn ich ans Bett denke, wird mir auch anders. Da hat es nämlich relativ normal angefangen, aber inzwischen werden die Praktiken immer ausgefallener. Manchmal hab ich den Eindruck, dass sie ein wenig pervers ist und das macht mir Angst. Ich finde es jedenfalls nicht normal, dass sie mich ständig fesseln will, immer oben sein will und mir im Eifer des Gefechts an die Kehle geht. Von anderen Dingen gar nicht zu sprechen.


So, nun meine Fragen.
Soll sie zu einer Therapie überreden? Was für eine könnte da helfen? Kann man so einen dominanten Menschen wieder ein wenig ins Gleichgewicht bringen? Wie kann ich gegensteuern? Alle mein Versuche sind gescheitert, da sie dann noch viel heftiger reagiert und ich regelrecht Angst vor Ihr bekomme.

Ich will sie ändern, da ich mich weder im Bett noch außerhalb gern unterordne.


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23. Juni 2006 um 11:32

Naja
das mit dem Ändern ist ja ansich ein ulkiger Gedanke. Was willst du denn therapieren? Ihre Art zu leben?

Was würdest du denn davon halten, wenn sie dich in Sachen S/M mal therapeutisch auf Vordermann bringen will?

Ihr passt einfach nicht zusammen. Ihr trefft euch vom Wesen her ja nicht mal annähernd. Mir wäre so ein Partner auch nicht geheuer. Aber dann muß man wohl den Schlußstrich ziehen.

Wie lange seid ihr denn zusammen? Find ich alles etwas merkwürdig. Wieso bist du solch eine Beziehung denn eingegangen, in der du dich null entfalten kannst.

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26. Juni 2006 um 21:35
In Antwort auf ulli29

Naja
das mit dem Ändern ist ja ansich ein ulkiger Gedanke. Was willst du denn therapieren? Ihre Art zu leben?

Was würdest du denn davon halten, wenn sie dich in Sachen S/M mal therapeutisch auf Vordermann bringen will?

Ihr passt einfach nicht zusammen. Ihr trefft euch vom Wesen her ja nicht mal annähernd. Mir wäre so ein Partner auch nicht geheuer. Aber dann muß man wohl den Schlußstrich ziehen.

Wie lange seid ihr denn zusammen? Find ich alles etwas merkwürdig. Wieso bist du solch eine Beziehung denn eingegangen, in der du dich null entfalten kannst.

...
Warum denn keine Therapie? Ich bin in dem Gebiet nicht sonderlich gut bewandert, also kann ich auch nicht sagen ob es vielleicht keinen Zweck hätte.
Sag mal willst du mich auf den Arm nehmen? Ich will nicht, dass sie mich mit so einem SM-Kram auf Vordermann bringt. Damit will ich nichts zu tun haben!

Wieso passen wir denn nicht zusammen? Sie braucht nur ihre Dominanz auf das Temperament von früher zurückfahren, dann wäre alles OK. Damit würde ich mich abfinden
Ansonsten passen wir sehr gut zueinander. Sie muss mir nur ein wenig entgegenkommen.
Dir wäre so eine Frau nicht geheuer? Warum? Hattest du schon mal mit so einer zu tun?
Wie hast du dich ihr gegenüber verhalten? Hast du dich aufgelehnt?

Wieso soll man sich immer gleich trennen, wenn es Probleme gibt? So was sagen meistens nur Leute die noch nie geliebt haben oder komplett oberflächlich sind, sorry meine Meinung.
Wir sind jetzt 11 Monate zusammen und ich LIEBE sie. Wieso merkwürdig, was denn? Ich hab geschrieben, dass sie am Anfang noch nicht so extrem war, sondern nur temperamentvoll! Darum habe ich mich auf sie eingelassen.
Außerdem stehe ich drauf, wenn die Frau den Mann erobert und das hat sie bei mir getan. Hat Dich schon mal eine erobert? Wenn ja, dann weißt du ja wie schwer es ist, eine offensive attraktive Frau auf Distanz zu halten. Wenn du sehr gut aussiehst, müsstest du wissen wovon ich rede! Ein schöner Mann muss keine Frauen erobern, meine Meinung und die von einigen Frauen die ich kenne. Das hat nichts mit Arroganz zu tun, sondern ist einfach ein Erfahrungswert.


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27. Juni 2006 um 0:23

...
Also das schlägt ja dem Fass den Boden aus!
Du findest es also normal, wenn die Frau den Mann f.... und nicht umgekehrt?!? Das ist verkehrte Welt! In der Natur ist es jedenfalls nicht so. Da ist der Gedanke an eine Therapie meiner Meinung nach nicht verkehrt!

Mit dem eigenen Wunsch nach einer Therapie gebe ich dir allerdings Recht. Das macht sie bestimmt nicht von sich aus, aber es muss irgend einen Weg geben, sie dahin zu führen, ohne dass ich treibende Kraft bin. Wie kann ich sie indirekt dazu bewegen?

Von Krankheit habe ich nicht gesprochen, aber seltsam kommt es mir schon vor!

Man, wie egoistisch du redest! Sie, sie, sie! Und ich? Klar, ich lasse mich von ihr unterwerfen und sie kann mit mir machen was sie will, egal wie abartig! Nur damit SIE sich entfalten kann! Na dann ist ja alles bestens!
Das kannst du nicht ernst meinen! Bist du etwa auch so drauf?!

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27. Juni 2006 um 1:29
In Antwort auf wolf_12074936

...
Also das schlägt ja dem Fass den Boden aus!
Du findest es also normal, wenn die Frau den Mann f.... und nicht umgekehrt?!? Das ist verkehrte Welt! In der Natur ist es jedenfalls nicht so. Da ist der Gedanke an eine Therapie meiner Meinung nach nicht verkehrt!

Mit dem eigenen Wunsch nach einer Therapie gebe ich dir allerdings Recht. Das macht sie bestimmt nicht von sich aus, aber es muss irgend einen Weg geben, sie dahin zu führen, ohne dass ich treibende Kraft bin. Wie kann ich sie indirekt dazu bewegen?

Von Krankheit habe ich nicht gesprochen, aber seltsam kommt es mir schon vor!

Man, wie egoistisch du redest! Sie, sie, sie! Und ich? Klar, ich lasse mich von ihr unterwerfen und sie kann mit mir machen was sie will, egal wie abartig! Nur damit SIE sich entfalten kann! Na dann ist ja alles bestens!
Das kannst du nicht ernst meinen! Bist du etwa auch so drauf?!

... sind schon wieder Ferien?

oder was machen auf einmal die ganzen pampigen kleinen Jungs nachts hier im Forum?

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27. Juni 2006 um 10:45
In Antwort auf wolf_12074936

...
Also das schlägt ja dem Fass den Boden aus!
Du findest es also normal, wenn die Frau den Mann f.... und nicht umgekehrt?!? Das ist verkehrte Welt! In der Natur ist es jedenfalls nicht so. Da ist der Gedanke an eine Therapie meiner Meinung nach nicht verkehrt!

Mit dem eigenen Wunsch nach einer Therapie gebe ich dir allerdings Recht. Das macht sie bestimmt nicht von sich aus, aber es muss irgend einen Weg geben, sie dahin zu führen, ohne dass ich treibende Kraft bin. Wie kann ich sie indirekt dazu bewegen?

Von Krankheit habe ich nicht gesprochen, aber seltsam kommt es mir schon vor!

Man, wie egoistisch du redest! Sie, sie, sie! Und ich? Klar, ich lasse mich von ihr unterwerfen und sie kann mit mir machen was sie will, egal wie abartig! Nur damit SIE sich entfalten kann! Na dann ist ja alles bestens!
Das kannst du nicht ernst meinen! Bist du etwa auch so drauf?!

..
also zu deiner 1. Bemerkung:
"Du findest es also normal, wenn die Frau den Mann f.... und nicht umgekehrt?!? Das ist verkehrte Welt! In der Natur ist es jedenfalls nicht so. Da ist der Gedanke an eine Therapie meiner Meinung nach nicht verkehrt!"
-> abwechslung hat noch in keiner beziehung geschadet. Wieso darf nur der mann die frau f????? in der heutigen welt von emanzipation usw. sollte dies eigentlich kein thema mehr sein.

und dann noch:
"Mit dem eigenen Wunsch nach einer Therapie gebe ich dir allerdings Recht. Das macht sie bestimmt nicht von sich aus, aber es muss irgend einen Weg geben, sie dahin zu führen, ohne dass ich treibende Kraft bin. Wie kann ich sie indirekt dazu bewegen?
Von Krankheit habe ich nicht gesprochen, aber seltsam kommt es mir schon vor!"
-> Sorry aber weil eine frau nicht in deine vorstellung passt muss sie gleich zu einer therapie? Ev passt du bei ihr auch nicht in ihr schema aber sie probiert dich ev. auch so zu akzeptieren.

deine ganzen beiträge zeigen mir ein bisschen, dass du mit starken frauen nicht ganz klar kommst. ansonsten hättest du schon lange mit ihr darüber gesprochen.

oder das ganze ist ein fake!

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27. Juni 2006 um 11:29
In Antwort auf wolf_12074936

...
Also das schlägt ja dem Fass den Boden aus!
Du findest es also normal, wenn die Frau den Mann f.... und nicht umgekehrt?!? Das ist verkehrte Welt! In der Natur ist es jedenfalls nicht so. Da ist der Gedanke an eine Therapie meiner Meinung nach nicht verkehrt!

Mit dem eigenen Wunsch nach einer Therapie gebe ich dir allerdings Recht. Das macht sie bestimmt nicht von sich aus, aber es muss irgend einen Weg geben, sie dahin zu führen, ohne dass ich treibende Kraft bin. Wie kann ich sie indirekt dazu bewegen?

Von Krankheit habe ich nicht gesprochen, aber seltsam kommt es mir schon vor!

Man, wie egoistisch du redest! Sie, sie, sie! Und ich? Klar, ich lasse mich von ihr unterwerfen und sie kann mit mir machen was sie will, egal wie abartig! Nur damit SIE sich entfalten kann! Na dann ist ja alles bestens!
Das kannst du nicht ernst meinen! Bist du etwa auch so drauf?!

satire?
wenns eine ist, find ich die ziemlich gelungen

in der natur kommts auch mal vor, dass das weibchen nach dem sexualakt das männchen verspeist. so verkehrt ist die welt dann doch gar nicht mehr.
eigentlich sogar sehr clever, wenn man an ewige liebe oder lebenslange treue glaubt und der erfüllung eben etwas *nachhelfen* möchte. so sindse halt, die weibchen.

und dann diese opferhaltung, die du v.a. im unteren beitrag so treffend persiflierst, also die schlägt ja dem fass den boden aus.

liebe grüße

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27. Juni 2006 um 11:49

Ja ja, das "liebe" forum
und wieder mal ein beitrag, der wie balsam auf die frauen-seelen hier wirkt! hat es doch tatsächlich eine ihrer art geschafft, den dummen mann zu unterwerfen, der vor lauter liebe auch noch alles mitmacht. KLAR wird dann noch weiter auf den armnen kerl eingedroschen - denn SIE benimmt sich ja ganz normal, wie es sich gehört.

wie wären wohl die reaktionen gewesen, wenn eine frau hier geschrieben hätte, dass ihr freund sich als besitzergreifendes, grobes ... herausgestellt hat, der sie im bett unterdrückt, fesselt und ihr auch mal "im eifer des gefechtes" an die kehle geht - & wenn drauf angesprochen so heftig reagiert, dass sie sogar angst vor ihm bekommt???

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27. Juni 2006 um 13:26
In Antwort auf heng_12350867

Ja ja, das "liebe" forum
und wieder mal ein beitrag, der wie balsam auf die frauen-seelen hier wirkt! hat es doch tatsächlich eine ihrer art geschafft, den dummen mann zu unterwerfen, der vor lauter liebe auch noch alles mitmacht. KLAR wird dann noch weiter auf den armnen kerl eingedroschen - denn SIE benimmt sich ja ganz normal, wie es sich gehört.

wie wären wohl die reaktionen gewesen, wenn eine frau hier geschrieben hätte, dass ihr freund sich als besitzergreifendes, grobes ... herausgestellt hat, der sie im bett unterdrückt, fesselt und ihr auch mal "im eifer des gefechtes" an die kehle geht - & wenn drauf angesprochen so heftig reagiert, dass sie sogar angst vor ihm bekommt???

Langsam
frage ich mich warum Du nicht zu dem Thema an sich antworten kannst, anstatt immer nach den anderen Meinungen zu schauen und Deinen Senf dazu abzugeben.

In einem Forum gibt es nunmal verschiedene Meinungen auch wenn sie sich manchmal ähneln, kann doch nicht jede gleich wie Deine sein. Denn Du hast auch keine Patentrezepte.

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27. Juni 2006 um 13:33
In Antwort auf wolf_12074936

...
Also das schlägt ja dem Fass den Boden aus!
Du findest es also normal, wenn die Frau den Mann f.... und nicht umgekehrt?!? Das ist verkehrte Welt! In der Natur ist es jedenfalls nicht so. Da ist der Gedanke an eine Therapie meiner Meinung nach nicht verkehrt!

Mit dem eigenen Wunsch nach einer Therapie gebe ich dir allerdings Recht. Das macht sie bestimmt nicht von sich aus, aber es muss irgend einen Weg geben, sie dahin zu führen, ohne dass ich treibende Kraft bin. Wie kann ich sie indirekt dazu bewegen?

Von Krankheit habe ich nicht gesprochen, aber seltsam kommt es mir schon vor!

Man, wie egoistisch du redest! Sie, sie, sie! Und ich? Klar, ich lasse mich von ihr unterwerfen und sie kann mit mir machen was sie will, egal wie abartig! Nur damit SIE sich entfalten kann! Na dann ist ja alles bestens!
Das kannst du nicht ernst meinen! Bist du etwa auch so drauf?!

Natur?
Wer entscheidet hier ob es Natur ist wer wenn f...? Nur weil manche Männer es nicht ertragen können, dass sie sich mal nicht behaupten können? Das mussten wir jahrelang ertragen und da bekammen wir von Euch auch kein Mitleid.
Wenn sich nicht in Deine Toleranz passt, dann verlasse sie am besten, den dann passt ihr nicht zusammen.
Brauchst auch nicht aggressiv werden, nur weil wir Dich hier nicht bedauern.

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27. Juni 2006 um 15:17
In Antwort auf wolf_12074936

...
Warum denn keine Therapie? Ich bin in dem Gebiet nicht sonderlich gut bewandert, also kann ich auch nicht sagen ob es vielleicht keinen Zweck hätte.
Sag mal willst du mich auf den Arm nehmen? Ich will nicht, dass sie mich mit so einem SM-Kram auf Vordermann bringt. Damit will ich nichts zu tun haben!

Wieso passen wir denn nicht zusammen? Sie braucht nur ihre Dominanz auf das Temperament von früher zurückfahren, dann wäre alles OK. Damit würde ich mich abfinden
Ansonsten passen wir sehr gut zueinander. Sie muss mir nur ein wenig entgegenkommen.
Dir wäre so eine Frau nicht geheuer? Warum? Hattest du schon mal mit so einer zu tun?
Wie hast du dich ihr gegenüber verhalten? Hast du dich aufgelehnt?

Wieso soll man sich immer gleich trennen, wenn es Probleme gibt? So was sagen meistens nur Leute die noch nie geliebt haben oder komplett oberflächlich sind, sorry meine Meinung.
Wir sind jetzt 11 Monate zusammen und ich LIEBE sie. Wieso merkwürdig, was denn? Ich hab geschrieben, dass sie am Anfang noch nicht so extrem war, sondern nur temperamentvoll! Darum habe ich mich auf sie eingelassen.
Außerdem stehe ich drauf, wenn die Frau den Mann erobert und das hat sie bei mir getan. Hat Dich schon mal eine erobert? Wenn ja, dann weißt du ja wie schwer es ist, eine offensive attraktive Frau auf Distanz zu halten. Wenn du sehr gut aussiehst, müsstest du wissen wovon ich rede! Ein schöner Mann muss keine Frauen erobern, meine Meinung und die von einigen Frauen die ich kenne. Das hat nichts mit Arroganz zu tun, sondern ist einfach ein Erfahrungswert.


Sorry, aber..
DA schlägst dem Fass echt den Boden aus, wenn ich dich so reden höre...

Mal zu deiner Aussage von wg. Natur - DAS ist absoluter Quatsch, es gibt in der Tierwelt genug beispiele, wo z.B. das Weibchen das Männchen nachm Geschlechtsakt tötet etc. pepe

Und der Gedanke mit der Therapie ist einfach mehr als anmaßend von dir. Deine Freundin ist NICHT krank (auch nicht psychisch), sie hat keinerlei Leidensdruck (warum denn auch) und du quasselst von Therapie, bloß weil du mit ihrem Charakter, ihrer Persönlichkeit, ihrer Sexualität nicht klar kommst und de facto meinst, sie dir durch eine Therapie quasi "zurechtzimmern" zu können (und es am Besten noch so hinzustellen, als wärs nicht deine Idee gewesen - wie armselig!). Du machst es dir ganz schön einfach...

Ne, das Wort "Krankheit" sagst du hier nicht, du umschreibst es lieber mit seltsam, meinst aber im Grunde doch genau erstgenannte Terminologie.

Gut, du scheinst wenig Informationen über Therapie zu haben, ich kenn mich da recht gut aus und kann dir eins sagen: Kein ernstzunehmender Therapeut würde deine Freundin behandeln, und zwar genau aus dem Grund, weil SIE absolut kein Problem, keinen Leidensdruck bezüglich ihrer BDSM Neigung hat. Deine Freundin ist nicht krank, die Neigung zu BDSM ist auch nicht als Krankheit einzustufen (mal abgesehen davon, d. du Dominanz/Sadismus im Zusammenhang mit BDSM und Sexualität wahrscheinlich sowieso nur beim weiblichen Geschlecht als krankhaft etc. empfindest, aber wenn ein Mann dazu die Neigung hätte, hättest du garantiert kein Problem damit, schließlich wäre das ja dann "biologisch korrekt" - überspitzt formuliert) solange kein Leidensdruck besteht. BDSM wird selbst unter Therapeutenkreisen eben als sexuelle Neigung eingestuft, wie Homosexualität auch eine ist (und zwar wertfrei). Eine/n Homosexuelle/n kannst du auch net einfach "umdrehen", bloß weils dir net passt... Mal abgesehen davon finde ich dein Herumwerfen mit dem Wort "abartig" ziemlich daneben.

Und übrigens, zum Unterwerfen gehören zwei. Wenn DU dich unterwerfen lässt, solltest auch mal drüber nachdenken, warum das so ist (zumal ich mal davon ausgehe, d. du ihr vermutlich an Kraft und Körpergewicht überlegen sein wirst). Und außerdem: Warum redest du mit UNS über dein Problem, und nicht mit ihr? Sag ihr doch, d. du damit nicht klar kommst und überleg dir mit ihr gemeinsam, was man tun kann. Aber natürlich ist dieser Weg unbequem, da mann ja a) reden und zuhören muss und b) sich herausstellen könnte, dass man schlicht und einfach nicht zusammenpasst (und ja, wenn man sexuell nicht zusammenpasst, ist das genauso ein wichtiger Grund für das eventuelle Fehlschlagen einer Beziehung als irgendetwas anderes) und die einzige Lösung event. sein kann, sich zu trennen.

Und zum gutem Schluss setz ich jetzt noch eins drauf, damit du so richtig sauer sein kannst, auf die bösen Feministinnen und Emanzen. Du regst dich darüber auf, was für eine Frechheit es doch sei, dass dir hier viele sagen, du solltest deiner Freundin die Möglichkeit lassen, sich zu entfalten (und wenn du damit nicht klar kommst - was dir zuzugestehen ist, denn du musst ja nicht mit nem dominanten Menschen zusammenleben, die Entscheidung steht dir ja frei - musst du eben die Konsequenz draus ziehen. DAS ist erwachsenes, verantwortungsbewusstes Handeln. Dein Herumgejammere, dein die-Realität-verleugnen, dein Ich-will-aber-dass etc. ist einfach nur kindisch. Du benimmst dich wie ein Kleinkind, das die Süßigkeiten, die es haben will nicht kriegt und sich deshalb beleidigt und sauer aufm Boden schmeißt und rumbrüllt...). Du sagst, sie soll ihre Dominanz zurückfahren und sich dir (gefälligst) anpassen... Mit welchem Recht verlangst du das? Du verlangst damit ja indirekt, d. sie sich selbst verleugnet, ihre Persönlichkeit, ihren Charakter, das, was sie ausmacht. Und mal ehrlich, hätte eine Frau dies von einem Mann verlangt - aber hallo, dann wär das Geschrei groß gewesen. Aber frau soll bitte immer schön dem Mann zu Gefallen sein... Da hab ich eine Info für dich: Diese Zeiten sind (glücklicherweise) vorbei...

Natürlich muss man sich nicht immer gleich trennen, wenn es Probleme gibt (sagt ja auch keiner. WAS alle hier sagen ist, d. du ERSTMAL mit ihr reden sollst, und zwar absolut schonungslos offen. Deine Freundin scheint ja zum Glück selber sehr direkt zu sein, also wird sie mit Offenheit vermutlich wenig Probleme haben). DAS sagt auch keiner. ABER du solltest diese Option auch in Betracht ziehen... Und im Übrigen finde ich nicht, das sexuelle Probleme (noch dazu keine vorübergehenden wie z.B. vorübergehende Impotenz oder so - das ist ja etwas, d. man gemeinsam bewältigen kann und soll), die daraus entstehen, dass man einfach eine völlig verschiedene Art von Sexualität bzw. Neigung hat, KLEINE Probleme darstellen. Im Gegenteil: Diese sind doch existenziell!

Niemand zweifelt daran, d. du sie liebst. Es geht hier weniger um diese Tatsache, als um die Frage nach dem WIE du sie liebst. Liebe sollte niemals damit was zu tun haben, d. man den anderen nach dem eigenen Belieben umformt u. verändert. Und ich möcht dir nur eins sagen: Manchmal ist Liebe einfach nicht genug. Das ist traurig, aber das ist Realität.

Ich wünsche dir trotzdem, d. ihr vielleicht einen Weg findet, aus dem KEINER als Verlierer etc. hervorgeht. Aber um überhaupt mal zu diesem Punkt gelangen zu können, musst du mal mit ihr REDEN...

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27. Juni 2006 um 15:50
In Antwort auf noele_12695472

Langsam
frage ich mich warum Du nicht zu dem Thema an sich antworten kannst, anstatt immer nach den anderen Meinungen zu schauen und Deinen Senf dazu abzugeben.

In einem Forum gibt es nunmal verschiedene Meinungen auch wenn sie sich manchmal ähneln, kann doch nicht jede gleich wie Deine sein. Denn Du hast auch keine Patentrezepte.

OK, dann ausführlich..
mein "patentrezept" wäre in diesem fall, diese person zu verlassen, auch wenn es vielleicht momentan (wg. der liebe, die ja nicht weg ist) schwerfällt.
für mich gibt es keine entschuldigung oder rechtfertigung für das verlangen, eine andere person dominieren zu wollen - weder männlich noch weiblich. das hat nichts mit einer "starken persönlichkeit" zu tun, wie es z.b. in diesem fall dargestellt wird, eher im gegenteil. deshalb auch mein "ketzerische" gegendarstellung mit umgekehrten M/W vorzeichen - was eigentlich auch den kern meiner meinung dargestellt, denn unter diesen vorzeichen hätte wohl keine einzige person hier auch nur den ansatz eines zweifels, dass eine sofortige trennung das beste für den (dann "die") betroffene(n) wäre.

diese art von "dominanz" sind psychische störungen, aufgestauter frust aus dem alltag ("nix zu sagen haben" im job, studium, familie,..) und/oder aus der vergangenheit herrührende traumata, die dann an dem konsens-orientierten partner ausgelebt werden.
meistens (so wie auch in diesem fall) verstärken sie sich im laufe der zeit, weil die person immer mehr ihre grenzen auszuloten versucht und es buchstäblich auf die spitze treibt, was dann wahrscheinlich ein noch enttäuschenderes und verletzenderes ende nimmt.
die einzigen personen, die mit solchen wirklich klar kommen, sind selber "extrem" veranlagt - im sinne von ebenfalls "dominant", was dann in einem offenen machtkampf ausartet, der aber im gegensatz zum jetzigen fall auch von beiden personen gewollt und (seltsamerweise) "genossen" wird - oder aber "devot", was den idealfall darstellt. "nomalos" haben hier nicht die kleinste chance, da ihre bemühungen um einigung als schwäche ausgelegt wird. eine therapie ist schwierig, wenn nicht gar fast unmöglich (da auch nicht gewollt, denn die betroffenen person geniesst ja diesen zustand und/oder den akt des "macht-ausübens").

zufrieden?

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27. Juni 2006 um 16:04
In Antwort auf heng_12350867

OK, dann ausführlich..
mein "patentrezept" wäre in diesem fall, diese person zu verlassen, auch wenn es vielleicht momentan (wg. der liebe, die ja nicht weg ist) schwerfällt.
für mich gibt es keine entschuldigung oder rechtfertigung für das verlangen, eine andere person dominieren zu wollen - weder männlich noch weiblich. das hat nichts mit einer "starken persönlichkeit" zu tun, wie es z.b. in diesem fall dargestellt wird, eher im gegenteil. deshalb auch mein "ketzerische" gegendarstellung mit umgekehrten M/W vorzeichen - was eigentlich auch den kern meiner meinung dargestellt, denn unter diesen vorzeichen hätte wohl keine einzige person hier auch nur den ansatz eines zweifels, dass eine sofortige trennung das beste für den (dann "die") betroffene(n) wäre.

diese art von "dominanz" sind psychische störungen, aufgestauter frust aus dem alltag ("nix zu sagen haben" im job, studium, familie,..) und/oder aus der vergangenheit herrührende traumata, die dann an dem konsens-orientierten partner ausgelebt werden.
meistens (so wie auch in diesem fall) verstärken sie sich im laufe der zeit, weil die person immer mehr ihre grenzen auszuloten versucht und es buchstäblich auf die spitze treibt, was dann wahrscheinlich ein noch enttäuschenderes und verletzenderes ende nimmt.
die einzigen personen, die mit solchen wirklich klar kommen, sind selber "extrem" veranlagt - im sinne von ebenfalls "dominant", was dann in einem offenen machtkampf ausartet, der aber im gegensatz zum jetzigen fall auch von beiden personen gewollt und (seltsamerweise) "genossen" wird - oder aber "devot", was den idealfall darstellt. "nomalos" haben hier nicht die kleinste chance, da ihre bemühungen um einigung als schwäche ausgelegt wird. eine therapie ist schwierig, wenn nicht gar fast unmöglich (da auch nicht gewollt, denn die betroffenen person geniesst ja diesen zustand und/oder den akt des "macht-ausübens").

zufrieden?

Aber hallo...

Ich glaube, du verwechselst da Dominanz und eine gesunde Portion Selbstwertgefühl/Egoismus mit

a) Narzissmus b) krankhafter Egomanie c) Soziopathie

Und ehrlich: Seine Freundin scheint einfach nur dominant veranlagt zu sein (auch sexuell - sprich sie hat die Neigung zu BDSM. Und diese ist NICHT krankhaft), nicht mehr und nicht weniger. Sie hat ganz einfach einen starken Charakter. Punkt aus...

Deine ganzen Mutmassungen in Ehren. Aber würde der Quatsch wirklich stimmen, wäre jeder, der im Bett dominant ist, an sich ein armes Würstchen und könnte sich nicht durchsetzen. Das ist absoluter Irrglaube. Würdest du dich besser mit der Thematik auskennen, wüsstest du das auch...

Ich finds ehrlich gesagt absolut beleidigend von dir, Leute mit BDSM Neigung als "krank" zu bezeichnen bzw. Ihnen eine psychische Störung andichten zu wollen, gofella. DAS ist (wenn für den einzelnen kein Leidensdruck besteht und in der Partnerschaft ein Konsens drüber besteht, sprich, man die entgegengesetzten Neigungen hat und sie auch auslebt) keine Krankheit (genauso, wie Homosexualität keine psychische Störung ist), sonder einfach eine Neigung...

Wo ich dir zustimme: Ja, vermutlich wirds auf eine Trennung hinauslaufen. Denn ihre Neigung wird sie nicht aufgeben (wollen und können) - warum auch?

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27. Juni 2006 um 16:16
In Antwort auf lacey_12383099

Aber hallo...

Ich glaube, du verwechselst da Dominanz und eine gesunde Portion Selbstwertgefühl/Egoismus mit

a) Narzissmus b) krankhafter Egomanie c) Soziopathie

Und ehrlich: Seine Freundin scheint einfach nur dominant veranlagt zu sein (auch sexuell - sprich sie hat die Neigung zu BDSM. Und diese ist NICHT krankhaft), nicht mehr und nicht weniger. Sie hat ganz einfach einen starken Charakter. Punkt aus...

Deine ganzen Mutmassungen in Ehren. Aber würde der Quatsch wirklich stimmen, wäre jeder, der im Bett dominant ist, an sich ein armes Würstchen und könnte sich nicht durchsetzen. Das ist absoluter Irrglaube. Würdest du dich besser mit der Thematik auskennen, wüsstest du das auch...

Ich finds ehrlich gesagt absolut beleidigend von dir, Leute mit BDSM Neigung als "krank" zu bezeichnen bzw. Ihnen eine psychische Störung andichten zu wollen, gofella. DAS ist (wenn für den einzelnen kein Leidensdruck besteht und in der Partnerschaft ein Konsens drüber besteht, sprich, man die entgegengesetzten Neigungen hat und sie auch auslebt) keine Krankheit (genauso, wie Homosexualität keine psychische Störung ist), sonder einfach eine Neigung...

Wo ich dir zustimme: Ja, vermutlich wirds auf eine Trennung hinauslaufen. Denn ihre Neigung wird sie nicht aufgeben (wollen und können) - warum auch?

Sie hat ganz einfach einen starken Charakter????
für mich zeugt es in keinster weise von "starkem charakter", dem partner beim sex an die kehle zu gehen!! ebenfalls "punkt aus".

& erzähl mir bitte nicht, dass auch nur eine von euch es so tolerant aufgefasst hätte, wenn die betroffene ein mann gewesen wäre, der die "neigung" hat, seiner neuen freundin beim sex die kehle zuzudrücken, obwohl diese es nicht möchte!!

..aber jedem seine "neigung" lassen - es darf nur nicht jemand drunter leiden - da sind wir uns einig.

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27. Juni 2006 um 16:24
In Antwort auf heng_12350867

OK, dann ausführlich..
mein "patentrezept" wäre in diesem fall, diese person zu verlassen, auch wenn es vielleicht momentan (wg. der liebe, die ja nicht weg ist) schwerfällt.
für mich gibt es keine entschuldigung oder rechtfertigung für das verlangen, eine andere person dominieren zu wollen - weder männlich noch weiblich. das hat nichts mit einer "starken persönlichkeit" zu tun, wie es z.b. in diesem fall dargestellt wird, eher im gegenteil. deshalb auch mein "ketzerische" gegendarstellung mit umgekehrten M/W vorzeichen - was eigentlich auch den kern meiner meinung dargestellt, denn unter diesen vorzeichen hätte wohl keine einzige person hier auch nur den ansatz eines zweifels, dass eine sofortige trennung das beste für den (dann "die") betroffene(n) wäre.

diese art von "dominanz" sind psychische störungen, aufgestauter frust aus dem alltag ("nix zu sagen haben" im job, studium, familie,..) und/oder aus der vergangenheit herrührende traumata, die dann an dem konsens-orientierten partner ausgelebt werden.
meistens (so wie auch in diesem fall) verstärken sie sich im laufe der zeit, weil die person immer mehr ihre grenzen auszuloten versucht und es buchstäblich auf die spitze treibt, was dann wahrscheinlich ein noch enttäuschenderes und verletzenderes ende nimmt.
die einzigen personen, die mit solchen wirklich klar kommen, sind selber "extrem" veranlagt - im sinne von ebenfalls "dominant", was dann in einem offenen machtkampf ausartet, der aber im gegensatz zum jetzigen fall auch von beiden personen gewollt und (seltsamerweise) "genossen" wird - oder aber "devot", was den idealfall darstellt. "nomalos" haben hier nicht die kleinste chance, da ihre bemühungen um einigung als schwäche ausgelegt wird. eine therapie ist schwierig, wenn nicht gar fast unmöglich (da auch nicht gewollt, denn die betroffenen person geniesst ja diesen zustand und/oder den akt des "macht-ausübens").

zufrieden?

;.)
Ich denke das es eine Charaktersache und nicht immer aufgestauter Frust. Manche sind eben dominater als andere. Sehe auch oft Paare in denen einer "schwach" und der andere stark ist. Die ergänzen sich dadurch.
Bei Männern haben wir uns an die Dominanz schon gewöhnt, diese passt aber nicht mehr wirklich zusammen mit der Entwicklung der Frauen.
Zwei dominanter Personen würden sich zerstören würde gar nicht gehen. Aber bei dem Threaderöffner glaube ich liegen die Probleme ganz anders. Ich finde seine Art zu agumentieren ziemlich trotzig und egoistisch, er regt sich meiner Meinung nur darüber auf, dass er sich unterordnen muss, wo es doch normalerweise seine Rolle ist. Vielleicht stehen er und seine Freundin auch auf gleicher Höhe? Das sind dann die Machtkämpfe von denen Du redest. Er möchte seine Freundin wegen einer Charaktersache zum Psychater schicken? Das ist eben nur mit Trennung möglich, wenn man mit dem Charakter im allgemeinen nicht klar kommt.

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27. Juni 2006 um 16:33
In Antwort auf noele_12695472

;.)
Ich denke das es eine Charaktersache und nicht immer aufgestauter Frust. Manche sind eben dominater als andere. Sehe auch oft Paare in denen einer "schwach" und der andere stark ist. Die ergänzen sich dadurch.
Bei Männern haben wir uns an die Dominanz schon gewöhnt, diese passt aber nicht mehr wirklich zusammen mit der Entwicklung der Frauen.
Zwei dominanter Personen würden sich zerstören würde gar nicht gehen. Aber bei dem Threaderöffner glaube ich liegen die Probleme ganz anders. Ich finde seine Art zu agumentieren ziemlich trotzig und egoistisch, er regt sich meiner Meinung nur darüber auf, dass er sich unterordnen muss, wo es doch normalerweise seine Rolle ist. Vielleicht stehen er und seine Freundin auch auf gleicher Höhe? Das sind dann die Machtkämpfe von denen Du redest. Er möchte seine Freundin wegen einer Charaktersache zum Psychater schicken? Das ist eben nur mit Trennung möglich, wenn man mit dem Charakter im allgemeinen nicht klar kommt.

D'accord!
die zwo passet ned!

ps: sollte in meinem text eher heissen:

"diese art von "dominanz" sind psychische störungen UND/ODER aufgestauter frust aus dem alltag ("nix zu sagen haben" im job, studium, familie,..) UND/ODER aus der vergangenheit herrührende traumata.."

denn auch ne "neigung" hat ja ihren ursprung - muss nicht krankhaft sein (aber kann..)

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27. Juni 2006 um 16:42

Güte, bist Du neugierig...
... ich aber auch... hi, hi, hi

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27. Juni 2006 um 16:46
In Antwort auf heng_12350867

Ja ja, das "liebe" forum
und wieder mal ein beitrag, der wie balsam auf die frauen-seelen hier wirkt! hat es doch tatsächlich eine ihrer art geschafft, den dummen mann zu unterwerfen, der vor lauter liebe auch noch alles mitmacht. KLAR wird dann noch weiter auf den armnen kerl eingedroschen - denn SIE benimmt sich ja ganz normal, wie es sich gehört.

wie wären wohl die reaktionen gewesen, wenn eine frau hier geschrieben hätte, dass ihr freund sich als besitzergreifendes, grobes ... herausgestellt hat, der sie im bett unterdrückt, fesselt und ihr auch mal "im eifer des gefechtes" an die kehle geht - & wenn drauf angesprochen so heftig reagiert, dass sie sogar angst vor ihm bekommt???

Gofella, ich finde
diesen Thread interessant, weil hier ein Mann schreibt, dass er diese wilde Reiterei nicht gut findet, sondern ER lieber den aktiveren Part einnimmt. Mir gefällt das, wenn die Männer so denken, Dir denn nicht?

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27. Juni 2006 um 17:12
In Antwort auf myf_11895328

Gofella, ich finde
diesen Thread interessant, weil hier ein Mann schreibt, dass er diese wilde Reiterei nicht gut findet, sondern ER lieber den aktiveren Part einnimmt. Mir gefällt das, wenn die Männer so denken, Dir denn nicht?

Hi anne
ich finde eher die kommentare in bezug auf seine dominante freundin interessant, die wie gesagt für meinen geschmack leicht "geschlechtsspezifisch-verblendet" ziemlich tolerant ausfallen.

im ursprungsthread hat william ja geschriben, dass er eine "gleichberechtigte" liebe bzw. sex möchte, die sie am anfang der beziehung wohl auch gehabt haben (obwohl es weiter unten dann eher "durchscheint", dass er doch der aktivere sein möchte..)

wenn du mich persönlich fragst hängt es von meiner jeweiligen stimmung ab, wer von beiden der aktivere sein sollte. wenn mir danach ist und ich merke, dass es meine partnerin ebenfalls so möchte, kann ich sie durchaus "hart rannehmen" - warauf gott sei dank immer noch die meisten frauen stehen und es auch dann auch "laut kund tun" - wenn ihr jedoch danach ist, habe ich (z.b. nachm aufstehen morgens) auch nichts dagegen, wenn sie "mich zureitet", bis sie erschöpft & schweissgebadet neben mich sinkt (so, das war glaub das "eindeutigste", was ich jemals hier geschrieben habe)
das wäre jetzt meine definition von gutem und gleichberechtigtem sex.

steh sicher nicht nur auf "blümchensex", aber von fesselspielchen, gegenseitigen dominieren usw. halte ich generell nicht so viel, da ich finde, dass die würde des einzelnen dabei zumindest "angekratzt" wird.

aber wie gesagt: wenn es im konsenz geschieht und es beide parteien geniessen - so what?

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27. Juni 2006 um 17:30
In Antwort auf heng_12350867

Hi anne
ich finde eher die kommentare in bezug auf seine dominante freundin interessant, die wie gesagt für meinen geschmack leicht "geschlechtsspezifisch-verblendet" ziemlich tolerant ausfallen.

im ursprungsthread hat william ja geschriben, dass er eine "gleichberechtigte" liebe bzw. sex möchte, die sie am anfang der beziehung wohl auch gehabt haben (obwohl es weiter unten dann eher "durchscheint", dass er doch der aktivere sein möchte..)

wenn du mich persönlich fragst hängt es von meiner jeweiligen stimmung ab, wer von beiden der aktivere sein sollte. wenn mir danach ist und ich merke, dass es meine partnerin ebenfalls so möchte, kann ich sie durchaus "hart rannehmen" - warauf gott sei dank immer noch die meisten frauen stehen und es auch dann auch "laut kund tun" - wenn ihr jedoch danach ist, habe ich (z.b. nachm aufstehen morgens) auch nichts dagegen, wenn sie "mich zureitet", bis sie erschöpft & schweissgebadet neben mich sinkt (so, das war glaub das "eindeutigste", was ich jemals hier geschrieben habe)
das wäre jetzt meine definition von gutem und gleichberechtigtem sex.

steh sicher nicht nur auf "blümchensex", aber von fesselspielchen, gegenseitigen dominieren usw. halte ich generell nicht so viel, da ich finde, dass die würde des einzelnen dabei zumindest "angekratzt" wird.

aber wie gesagt: wenn es im konsenz geschieht und es beide parteien geniessen - so what?

Ich glaube,
flippt eine Frau im Bett so aus, sieht das jeder als 'verrückte Spielerei', während man einem Mann schon eher echte Perversion zutraut. Ganz einfach, weil es so gut wie keine Triebtäterinnen gibt. Es gibt nur perverse Männer, die im Rausch tatsächlich zudrücken. Jedenfalls kenne ich keinen Fall, wo eine Frau wirklich pervers war, oder hast Du davon gehört?

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27. Juni 2006 um 17:47
In Antwort auf myf_11895328

Ich glaube,
flippt eine Frau im Bett so aus, sieht das jeder als 'verrückte Spielerei', während man einem Mann schon eher echte Perversion zutraut. Ganz einfach, weil es so gut wie keine Triebtäterinnen gibt. Es gibt nur perverse Männer, die im Rausch tatsächlich zudrücken. Jedenfalls kenne ich keinen Fall, wo eine Frau wirklich pervers war, oder hast Du davon gehört?

Also
für mich wäre schon alleine ihre absicht, mich "dominieren" zu wollen ein echter "abtörner" - da geht's nicht darum, ob sie wirklich die physische stärke hätte, auch wirklich zuzudrücken oder nicht.

ausflippen im bett, verrückte spielereien.. können auch anders und angenehmer aussehen.

so.. ich geh jetzt fussball gucken!

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27. Juni 2006 um 18:10

Hallo Jaja,
das kam doch nur, weil Gofella meinte, wenn ein Mann zudrücken würde, dann würden sich alle aufregen, bei einer Frau aber eben wieder nicht. Deswegen habe ich das mit dem Triebtäter geschrieben, weil es eben kein Mensch ernstnimmt.

Ist mir eigentlich auch egal, was die Leute so im Bett machen - Hauptsache bei mir drückt keiner zu...

Anne

PS Ich geh erst Freitag wieder Fussball gucken...

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27. Juni 2006 um 18:29

Grottenschlechter kick
von brasilien im TV - also bin ich wieder da!

so, du definierst also das durchsetzen eigener interessen im alltag und das ausleben ausschliesslich einener sexueller phantasien ohne rücksicht auf den partner sowie nicht vorhandene geschsprächsbereitschaft als "eine portion mehr durchsetzungswillen"??

das ist ja wohl die verblendtste argumentation, die ich seit langem hier gelesen habe..

aber feiert doch von mir aus diese "über-frau" mit hupen und fanfaren - den dummen, der's mitmacht hat sie ja bereits auch gefunden

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27. Juni 2006 um 19:14

Ich habe
sie doch nicht "verurteilt" - hab jetzt oft genug geschrieben, dass da einfach die "falschen" zusammengekommen sind. er wird so nicht glücklich, für sie wirds wahrscheinlich irgendwann zu langweilig..
was mich stört ist diese "hurra - endlich zeigt mal ne frau nem mann, wo es langgeht"-attitüte. das finde ich nicht angebracht, denn (nach seiner schilderung) gehts ihr nicht um eine gleichberechtigte partnerschaft, sondern um die dominanz in dieser.
& sein "problem" ist, dass er diese frau trotzdem so sehr liebt, dass er um seine beziehung kämpfen möchte (wenn auch mit der hirnrissigen idee der therapie).
entsprechend sollten meiner meinung nach auch die "ratschläge" hier ausfallen und nicht in "genugtuung" ausarten.

whatever.. wünsche euch nen schönen abend!

ps: das mit "dem dummen" war ironisch/sarkastisch gemeint - ned bös sein, william!

pps: deutschland wird weltmeister!!

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27. Juni 2006 um 23:24

...
Da sich inzwischen so viele zu Wort gemeldet haben, muss ich alles in einer Antwort zusammenfassen.

Also erst mal ein ganz herzliches Dankeschön an gofella. Zumindest einer ergreift Partei für mich und versteht mich und meine Situation zumindest teilweise.

Und bei Leuten, die denken ich mache hier einen Witz, kann ich auch nur mit dem Kopf schütteln? Ist das denn in diesem Forum üblich? In meiner spärlichen Freizeit habe ich jedenfalls Besseres zu tun, als Spässe zu machen.

Nichtsdestotrotz muss ich hier einige Dinge klarstellen, da ein übertriebenes Bild meiner Freundin bei euch entstanden zu sein scheint:

Also sie steht NICHT mit irgend welchen Lack- und Lederklamotten im Schlafzimmer und holt die Peitsche raus. Das wäre mir bei aller Liebe einfach zuviel. Außerdem hat sie mich NICHT gewürgt! Sie liebt mich und will mich doch nicht umbringen! Nur wenn sie richtig in Fahrt ist, nimmt sie halt kaum noch Rücksicht und packt meinen Hals sehr fest, aber ohne mich zu würgen. Man fühlt sich aber trotzdem nicht gut dabei. Sie kann einfach so animalisch werden, dass ich nicht weiß ob das normal ist. In all meinen Beziehungen (3) waren die Frauen zwar immer ziemlich wild, doch so extrem noch nie. Ich weiß, das habe ich auch schon gehört, ich bin selbst schuld, dass ich immer an den gleichen Typ Frau gerate, weil ich mich erobern lasse und nicht umgekehrt. Das ändert aber nichts an meinem derzeitigen Problem.
Und jenes scheinen viele Leser hier immer noch nicht verstanden zu haben: Ich liebe sie verdammt noch mal und versuche alles, damit sie nur einen Gang zurückfährt, anstatt immer höher zu schalten, bis sie womöglich wirklich noch irgendwann die Peitsche holt.
Wenn ich liebe, trenne ich mich nicht! Sorry, wer sich liebt und sich trotzdem trennt, kann auch nicht ganz normal sein, oder er hat sich nur eingebildet sie zu lieben! Und ich hätte vieles, vieles nicht mitgemacht, wenn ich sie nicht so lieben würde. Warum liebe ich sie? Weil sie eben noch viele andere gute Eigenschaften hat und sie extrem lieb sein kann, zumindest wenn alles nach ihren Vorstellungen verläuft. Außerdem ist sie sehr intelligent.
Sie kann auch zärtlich sein, wer hätte das gedacht. Menschen sind nun mal nicht schwarzweiß. Darum ist das Ganze hier auch nicht so einfach, wie es auf den ersten Blick für manchen Gefühllosen scheint. Ehrlich, bei manchen frage ich mich ernsthaft, ob sie jemals geliebt haben. Kommt mir nicht so vor.

So, nun wieder zu ihrer unangenehmen Seite.
Manchmal kann sie im Alltag wie eine Mutter sein, was mich wirklich fertig macht, da man sich so kaum als Mann fühlt. Und verdammt noch mal ja, ich habe es schon oft versucht dagegen zu steuern, erfolglos. Sie weiß ja alles besser. Und manchmal kann es richtig peinlich werden! Auf einer Feier vor 3 Wochen hat sie mich bloßgestellt. Ich hatte nur ein wenig Schokolade am Mundwinkel kleben und was macht sie?! Ohne mich zu fragen, wischt sie das mit ihrem Finger ab (da war Spucke dran!). Na toll und mindestens 3 Leute haben das gesehen. Ich war der Held des Abends. Sowas ist einfach nur peinlich und sie merkt es nicht mal. Ich stehe da wie ein Idiot. Alle tun so als sein nichts gewesen, doch ich weiß wie sie darüber denken und sich innerlich totlachen. Sie ergötzen sich daran zu sehen, wie ich unterm Pantoffel stehe. Endlich hat ihn eine in Griff etc. Die haben einfach keine Ahnung.


Ich bin auch nicht der Friss-Oder-Stirb-Mensch. Von wegen mach alles mit oder verzichte auf sie. Gefühle sind etwas komplizierter. Daher kann man immer versuchen etwas zu ändern, manchmal auch mit Erfolg! Außerdem habe ich etwas von Besitz ergreifend geschrieben. Sie ist ziemlich eifersüchtig, obwohl sie es zu verdecken versucht. Wenn ich nur etwas von ein wenig Abstand etc. erwähnen würde, wäre die Hölle los, Trennung mal ganz außer Acht gelassen. Sie ist einfach davon überzeugt, dass ich ihr gehöre, vor allem seit wir zusammen gezogen sind.

So, da sich hier einige für die sexuellen Dinge interessieren:

Wie gesagt, sie fesselt sehr gerne, mag es wenn ich ihr ausgeliefert bin. Vertrauensbeweis blablabla...
Jedes mal fragt man sich, was wohl als nächstes kommt, wo es dann (meist) hinterher heißt, stell dich nicht so an und sei nicht so verklemmt ... Ich kann davon mittlerweile echt ein Lied singen. So richtig mag ich darüber aber nicht sprechen weil es peinlich ist und ich denke, dass eine Frau so etwas nicht tun sollte. Sie hat wirklich einiges mit mir gemacht. Aber sind Details hier so wichtig? Das würde hier nur mein Stimmgewicht reduzieren und mich würde keiner mehr ernst nehmen (als Mann meine ich) wenn ich sage, was so alles in letzter Zeit gelaufen ist.

Mir geht es nur um eins: Wie kann ich ihr zur Einsicht verhelfen, ohne dass sie überreagiert? Wie? Ein Mensch kann sich ändern, davon bin ich überzeugt!





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27. Juni 2006 um 23:33

Partner?????
Plural? Bigamie?
Ob das so richig ist?

Genau so eine Reaktion befürchte ich, wenn ich ihr das vorschlage mit der Therapie. Wie kann man nur so sein.
Außerdem ist sie nicht nur sexuell so drauf, nein auch außerhalb will sie über alles bestimmen.

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29. Juni 2006 um 11:17

..
Ja, ich habe ihr schon mehrmals erklärt wie sie auf mich wirkt. Und ernst war es mir jedes Mal. Danach verwickelt sie mich immer in Grundsatzdiskussionen. Sie macht solange, bis ich nichts mehr sage, dabei spricht ihr Blick Bände. Allerdings glaube ich nicht so sehr, dass das an mir liegt, andere Männer würde sie genauso behandeln. Daher würde mir keine Therapie helfen, es sei denn sie versucht mich dazu zu bringen, alles einfach hinzunehmen. Aber das kann ich nicht, ich bin nun mal ein Mann und kein Weichling. Für mich war sie anfangs eine Art Herausforderung, dabei habe ich ihre Stärke maßlos unterschätzt. Ich wusste nicht, dass es solche Frauen wie sie geben kann. Sie ist wie diese Brunhilde in der Nibelungensaga. Kann sich das jemand hier überhaupt vorstellen? Sie ist eine ultimative Powerfrau, die keine Schwächen hat. Sie steht sogar gesellschaftlich über mir. Und von wegen körperliche Überlegenheit. Sicher, durch mein Training habe ich mehr Körperkraft als sie, weil ich mehr Muskelmasse besitze, doch was hat das zu sagen? Sie beherrscht eine Kampfsportart ziemlich perfekt, hat die Kondition eines Marathonläufers (ich hatte auf längeren Strecken nicht den Hauch einer Chance gegen sie...) und meiner Meinung nach das entscheidende ist ihr harter Geist. Sie ist eine Kämpfernatur und so voller Energie. Selbst in einer körperlichen Konfrontation würde ich also unterliegen, obwohl ich niemals die Hand gegen sie erheben würde. Nur im Ernstfall würde ich nicht auf mich wetten. Was ich damit sagen will: Sie weiß, dass sie mir in fast allen überlegen ist! Und sie findet das normal..... Sie kennt es nicht anders, als der starke Part in einer Beziehung zu sein. Letztens meinte sie sogar, dass ich froh sein solle, dass sie mich im Notfall verteidigen könne (hat dabei gelächelt). Manchmal habe ich den Eindruck, sie ist der männlichste Mann den ich je kennen gelernt habe, nur steht dieser als schöne Frau vor mir. Ja, sie sieht sehr feminin aus und das macht einen irre, wenn man weiß was sie alles kann.
Es ist für mich alles so ambivalent. Zum einen liebe ich diese Frau so sehr, wie noch nie jemanden zuvor. Zum anderen habe ich Schwierigkeiten der Schwächere zu sein. Ich war noch nie schwächer als eine Frau! Sie ist wie eine Naturgewalt, ach keine Ahnung.

Was Frauenklamotten? Nein, auf die Idee ist meine Freundin noch nie gekommen und ich schon gar nicht. Sorry, aber solcher Tuntenkram hat selbst in unserem Bett nix zu suchen. Sie will ja einen Mann an ihrer Seite und keine Frau.

Ich weiß nicht, ob du dich in meine Position versetzen kannst und dir diese Frau wirklich vorstellen kannst. Ansonsten danke ich dir für deinen konstruktiven

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29. Juni 2006 um 11:34

..
Ich glaube nicht, dass sie ihre Dominanz davon abhängig ist ob ich mitspiele oder nicht. Sie ist es einfach (siehe meinen Beitrag zu jaja233). Ich glaube auch nicht, dass sie ihren Spass daran hat, mich zu quälen. Sie will mir nichts Böses, davon bin ich überzeugt. Hast du denn daran Spass Deinen Partner zu quälen? Solche Menschen wären mir absolut unheimlich.
Ich bin nicht devot, und ich weiß auch nicht ob ich zum devoten Mann erklärt werden kann, nur weil ich aus Liebe viel mitmache. Es ist für mich schon sehr schmeichelhaft, derart begehrt zu werden, doch wenn sie immer nur der Mann im Bett sein will, macht mich das sehr nachdenklich. Und ja, ich habe schon paar mal die Rollen getauscht. Nach sehr kurzer Zeit ergreift sie immer wieder die Initiative, was gelegentlich sogar in eine wortlose Rangelei ausartet, wenn ich mich ihrem Willen nicht beuge.
Bei einem gebe ich dir aber absolut Recht. Ich weiß wirklich nicht wo es noch alles hinführt und ich weiß nicht, ob ich mit einer derart starken Frau auf Dauer zurecht komme. Immerhin war ich doch immer der starke Mann und das hat sie mir genommen, ohne es zu merken.
Nein, über Grenzen und Tabus haben wir nicht gesprochen. Ehrlich gesagt, mag sie solche Diskussionen überhaupt nicht. Ich weiß nicht was in ihr vorgeht. Noch nie war mir eine Frau so undurchsichtig. Aber ich weiß, dass sie mich sehr liebt. Und ihrem Erzählen nach kommt das äußerst selten vor (einmal bisher).
Warum glaubst selbst du, dass ich eine Therapie bräuchte. Ich glaube die bräuchten dann wohl 95% aller Männer in meiner Situation. Aber so eine Frau ist doch meiner Meinung nach äußerst selten (kenne keine andere) und ihr Verhalten ist doch sehr ungewöhnlich. Ich will sie ja nicht komplett ändern, das geht erstens nicht und zweitens wäre meine Liebe bestimmt nicht so enorm gewachsen, wenn sie das Gegenteil wäre. Ich will einfach nur den Prozess stoppen. Außerdem wird das Besitz ergreifende Verhalten immer stärker. Ich musste noch nie in einer Partnerschaft so viel fragen, was ich jetzt gerade tun darf und was nicht (besonders beim Weggehen).
Diesmal hatte ich das Gefühl, dass du mir wirklich helfen wolltest, Danke.

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29. Juni 2006 um 11:35

..
Cefeu, ich gebe zu ich war vorgestern ein wenig gereizt, doch schließe doch bitte nicht von dem einen Beitrag auf mein gesamtes zwischenmenschliches Verhalten. Ich finde es jedenfalls nicht gerecht, wie du mich hier verurteilst. Ganz nach dem Motto: Dieser aufsässige Typ hat nichts anderes verdient, als das worüber er sich beklagt. Selbst schuld etc. Denkst du wirklich so?

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29. Juni 2006 um 11:55

..
Sie denkt sich vermutlich nicht mal was dabei. Sie hat gesehen da ist was und es muss weg. Da denkt sie ziemlich praktisch. Und wenn man hinterher was sagt, kommt dann ein ziemlich ironisches: Seit wann magst Du meine Spucke nicht mehr? Für sie sind das alles kleine diskussionsunwürdige Lappalien. Es geht auch nicht um ihren nassen Finger, sondern darum, dass sie das im Beisein anderer Leute getan hat.
Ich glaube es kommt hier immer wieder falsch an. Ich schlucke nicht alles, sondern tue gelegentlich meinen Unmut kund. Dann gehts aber richtig zur Sache. Und sie hört erst wieder auf, wenn sie alles so hingebogen hat, dass ich irgendwie schuld bin. Keine Ahnung wie sie das macht. Das ist jedes Mal so anstrengend, dass man sich es zweimal überlegt, sie irgendwie zu kritisieren. Und ja ich bin auch schon richtig aus der Haut gefahren, was meinst du was dann passiert? Sie wird dann erstaunlicherweise ziemlich ruhig, aber sie hat dabei eine Schärfe in ihrem Blick die mir das Blut in den Adern gerinnen lässt. Letztes mal (ca. einen Monat her) habe ich befürchtet, sie würde mich schlagen wollen, so wie sie mich ansah. Da kommt man sehr schnell wieder runter und sagt gar nichts mehr. Sie hat soviel Macht über mich wie noch nie jemand zuvor. Wie soll ich damit bloß umgehen? Ich habe keinen Schimmer.
Dein letzter Satz ist genau der Punkt!!! Wir lieben uns und man kann daran arbeiten!! Doch niemand will das hier wahrhaben oder zumindest werden alle Fehler bei mir gesucht! Sie, die fehlerlose Göttliche darf ja nicht zu Therapie, nein sie ist perfekt......oh mann.....

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29. Juni 2006 um 12:27
In Antwort auf wolf_12074936

..
Sie denkt sich vermutlich nicht mal was dabei. Sie hat gesehen da ist was und es muss weg. Da denkt sie ziemlich praktisch. Und wenn man hinterher was sagt, kommt dann ein ziemlich ironisches: Seit wann magst Du meine Spucke nicht mehr? Für sie sind das alles kleine diskussionsunwürdige Lappalien. Es geht auch nicht um ihren nassen Finger, sondern darum, dass sie das im Beisein anderer Leute getan hat.
Ich glaube es kommt hier immer wieder falsch an. Ich schlucke nicht alles, sondern tue gelegentlich meinen Unmut kund. Dann gehts aber richtig zur Sache. Und sie hört erst wieder auf, wenn sie alles so hingebogen hat, dass ich irgendwie schuld bin. Keine Ahnung wie sie das macht. Das ist jedes Mal so anstrengend, dass man sich es zweimal überlegt, sie irgendwie zu kritisieren. Und ja ich bin auch schon richtig aus der Haut gefahren, was meinst du was dann passiert? Sie wird dann erstaunlicherweise ziemlich ruhig, aber sie hat dabei eine Schärfe in ihrem Blick die mir das Blut in den Adern gerinnen lässt. Letztes mal (ca. einen Monat her) habe ich befürchtet, sie würde mich schlagen wollen, so wie sie mich ansah. Da kommt man sehr schnell wieder runter und sagt gar nichts mehr. Sie hat soviel Macht über mich wie noch nie jemand zuvor. Wie soll ich damit bloß umgehen? Ich habe keinen Schimmer.
Dein letzter Satz ist genau der Punkt!!! Wir lieben uns und man kann daran arbeiten!! Doch niemand will das hier wahrhaben oder zumindest werden alle Fehler bei mir gesucht! Sie, die fehlerlose Göttliche darf ja nicht zu Therapie, nein sie ist perfekt......oh mann.....

Hi william
ich kann auch nur zusammenfassend das sagen, was die anderen andeuten.. es hat auch nichts mit fehlersuche, perfekt sein, schwäche zeigen etc. zu tun, sondern um die allgemeinen charaktereigenschaften eurer 2 personen - und die passen einfach nicht zusammen, auch wenn ihr euch liebt (wobei ich hier die "gegenseitigkeit" ganz stark anzweifele..). du wirst nie richtig glücklich werden mit dieser frau und ich denke auch nicht, dass sie sich in irgendeiner weise ändern wird. wie gesagt, es geht nicht um schuldzuweisung oder ähnlich aber wie du es ja selber beschreibst, ist sie einfach zu stark bzw. zu dominant für dich. tatsache ist, dass du damit nicht klarkommst. entweder sie braucht jemanden an ihrer seite, der "bedingungslos nach ihrer pfeife tanz" oder jemanden, der ihr klar kontra gibt und sich nicht unterbuttern lässt. das kannst du beides nicht, also frag dich einfach, was FÜR DICH nun das beste ist.
"um die liebe kämpfen" ist eine feine sache, aber nicht, wenn es aussichtlos ist bzw. eine der 2 parteien gar keine ambitionen hat, irgendwas zu ändern - denn für sie läuft ja alles prima.

ich würde ihr klipp und klar sagen, dass du SO nicht weitermachen möchtest und auch nicht kannst, einfach weil sie dich überfordert (am besten in einem brief, denn konstruktiv diskutieren scheint nicht möglich zu sein). wenn sie dich wirklich liebt bzw. ihr die beziehung irgendetwas bedeutet, wird sie zumindest drauf eingehen. aber von deinen früheren erfahrungen abgeleitet ist die wahrscheinlichkeit wesentlich grösser, dass sie dir ohne wimpernzucken die tür aufhält und und ein schönes leben wünscht.

stell dir einfach die frage: möchtest du als "accessoire" dieser so tollen, starken frau leben??
-> mach platz für jemanden, der wie gesagt "stärker" oder aber "schwächer" ist und daraus seine daseinsberechtigung ableiten kann. du bist auf jeden fall zu "normal" für diese frau.

alles gute,
gofella

ps: auch wenn die anderen es hier nicht so sehen und auch du sie über den himmel lobst, ich denke immer noch, dass diese frau nicht so stark ist wie sie rüberkommen möchte und auch rüberkommt - denn wahre stärke beinhaltet auch empathie, "mal den vermeintlich schwächeren gewinnen lassen" - und das kann diese frau ja nun definitiv nicht, noch nicht mal den menschen, den sie (angeblich) liebt.

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29. Juni 2006 um 14:13

Hallo William444!
Ich habe mir jetzt nicht alles durchgelesen, was da bereits geschrieben worden ist, aber vielleicht ein Tipp von meiner seite... Ich finde es gaaaanz schlecht, jemanden zu einer Therapie zu überreden, weil das wahrscheinlich nur Abwehr ("der hält mich für pervers... sieht das problem bei mir, ich bin doch net "problematisch"") und eventuell auch Aggressionen auslöst. Sie könnte auch dich umgekehrt überreden wollen, dass du eine Therapie machen könntest, weil du doch so "prüde" bist - das würde dir wahrscheinlich auch nicht gefallen, oder? Ich denke, wenn die Liebe vorhanden ist, könntest du sie vielleicht darum bitten eine Paartherapie zu machen. Du könntest zu ihr zum Beispiel sagen, dass du sie liebst, sie nicht verlieren möchtest, aber dass dich ihre dominante Seite manchmal mächtig aus dem Konzept bringt und du daran gerne mit ihr arbeiten möchtest.
In der Paartherapie wird dann soundso normalerweise an beiden seiten gearbeitet, was ich auch gut finde, denn nicht sie hat ein problem, sondern doch eigentlich ihr beide. GLG

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29. Juni 2006 um 16:29
In Antwort auf lacey_12383099

Sorry, aber..
DA schlägst dem Fass echt den Boden aus, wenn ich dich so reden höre...

Mal zu deiner Aussage von wg. Natur - DAS ist absoluter Quatsch, es gibt in der Tierwelt genug beispiele, wo z.B. das Weibchen das Männchen nachm Geschlechtsakt tötet etc. pepe

Und der Gedanke mit der Therapie ist einfach mehr als anmaßend von dir. Deine Freundin ist NICHT krank (auch nicht psychisch), sie hat keinerlei Leidensdruck (warum denn auch) und du quasselst von Therapie, bloß weil du mit ihrem Charakter, ihrer Persönlichkeit, ihrer Sexualität nicht klar kommst und de facto meinst, sie dir durch eine Therapie quasi "zurechtzimmern" zu können (und es am Besten noch so hinzustellen, als wärs nicht deine Idee gewesen - wie armselig!). Du machst es dir ganz schön einfach...

Ne, das Wort "Krankheit" sagst du hier nicht, du umschreibst es lieber mit seltsam, meinst aber im Grunde doch genau erstgenannte Terminologie.

Gut, du scheinst wenig Informationen über Therapie zu haben, ich kenn mich da recht gut aus und kann dir eins sagen: Kein ernstzunehmender Therapeut würde deine Freundin behandeln, und zwar genau aus dem Grund, weil SIE absolut kein Problem, keinen Leidensdruck bezüglich ihrer BDSM Neigung hat. Deine Freundin ist nicht krank, die Neigung zu BDSM ist auch nicht als Krankheit einzustufen (mal abgesehen davon, d. du Dominanz/Sadismus im Zusammenhang mit BDSM und Sexualität wahrscheinlich sowieso nur beim weiblichen Geschlecht als krankhaft etc. empfindest, aber wenn ein Mann dazu die Neigung hätte, hättest du garantiert kein Problem damit, schließlich wäre das ja dann "biologisch korrekt" - überspitzt formuliert) solange kein Leidensdruck besteht. BDSM wird selbst unter Therapeutenkreisen eben als sexuelle Neigung eingestuft, wie Homosexualität auch eine ist (und zwar wertfrei). Eine/n Homosexuelle/n kannst du auch net einfach "umdrehen", bloß weils dir net passt... Mal abgesehen davon finde ich dein Herumwerfen mit dem Wort "abartig" ziemlich daneben.

Und übrigens, zum Unterwerfen gehören zwei. Wenn DU dich unterwerfen lässt, solltest auch mal drüber nachdenken, warum das so ist (zumal ich mal davon ausgehe, d. du ihr vermutlich an Kraft und Körpergewicht überlegen sein wirst). Und außerdem: Warum redest du mit UNS über dein Problem, und nicht mit ihr? Sag ihr doch, d. du damit nicht klar kommst und überleg dir mit ihr gemeinsam, was man tun kann. Aber natürlich ist dieser Weg unbequem, da mann ja a) reden und zuhören muss und b) sich herausstellen könnte, dass man schlicht und einfach nicht zusammenpasst (und ja, wenn man sexuell nicht zusammenpasst, ist das genauso ein wichtiger Grund für das eventuelle Fehlschlagen einer Beziehung als irgendetwas anderes) und die einzige Lösung event. sein kann, sich zu trennen.

Und zum gutem Schluss setz ich jetzt noch eins drauf, damit du so richtig sauer sein kannst, auf die bösen Feministinnen und Emanzen. Du regst dich darüber auf, was für eine Frechheit es doch sei, dass dir hier viele sagen, du solltest deiner Freundin die Möglichkeit lassen, sich zu entfalten (und wenn du damit nicht klar kommst - was dir zuzugestehen ist, denn du musst ja nicht mit nem dominanten Menschen zusammenleben, die Entscheidung steht dir ja frei - musst du eben die Konsequenz draus ziehen. DAS ist erwachsenes, verantwortungsbewusstes Handeln. Dein Herumgejammere, dein die-Realität-verleugnen, dein Ich-will-aber-dass etc. ist einfach nur kindisch. Du benimmst dich wie ein Kleinkind, das die Süßigkeiten, die es haben will nicht kriegt und sich deshalb beleidigt und sauer aufm Boden schmeißt und rumbrüllt...). Du sagst, sie soll ihre Dominanz zurückfahren und sich dir (gefälligst) anpassen... Mit welchem Recht verlangst du das? Du verlangst damit ja indirekt, d. sie sich selbst verleugnet, ihre Persönlichkeit, ihren Charakter, das, was sie ausmacht. Und mal ehrlich, hätte eine Frau dies von einem Mann verlangt - aber hallo, dann wär das Geschrei groß gewesen. Aber frau soll bitte immer schön dem Mann zu Gefallen sein... Da hab ich eine Info für dich: Diese Zeiten sind (glücklicherweise) vorbei...

Natürlich muss man sich nicht immer gleich trennen, wenn es Probleme gibt (sagt ja auch keiner. WAS alle hier sagen ist, d. du ERSTMAL mit ihr reden sollst, und zwar absolut schonungslos offen. Deine Freundin scheint ja zum Glück selber sehr direkt zu sein, also wird sie mit Offenheit vermutlich wenig Probleme haben). DAS sagt auch keiner. ABER du solltest diese Option auch in Betracht ziehen... Und im Übrigen finde ich nicht, das sexuelle Probleme (noch dazu keine vorübergehenden wie z.B. vorübergehende Impotenz oder so - das ist ja etwas, d. man gemeinsam bewältigen kann und soll), die daraus entstehen, dass man einfach eine völlig verschiedene Art von Sexualität bzw. Neigung hat, KLEINE Probleme darstellen. Im Gegenteil: Diese sind doch existenziell!

Niemand zweifelt daran, d. du sie liebst. Es geht hier weniger um diese Tatsache, als um die Frage nach dem WIE du sie liebst. Liebe sollte niemals damit was zu tun haben, d. man den anderen nach dem eigenen Belieben umformt u. verändert. Und ich möcht dir nur eins sagen: Manchmal ist Liebe einfach nicht genug. Das ist traurig, aber das ist Realität.

Ich wünsche dir trotzdem, d. ihr vielleicht einen Weg findet, aus dem KEINER als Verlierer etc. hervorgeht. Aber um überhaupt mal zu diesem Punkt gelangen zu können, musst du mal mit ihr REDEN...

..
Icetear, du machst deinem Namen ja alle Ehre. Wer so redet wie du, dem können seine Tränen nur gefrieren, kein Wunder bei dieser seelischen Kälte. Leider habe ich deinen Beitrag erst jetzt entdeckt, daher antworte ich auch drauf, obwohl du dich aus der Diskussion bereits ausgeklinkt hast. Egal.
Du willst mir mit Spinnen kommen? Hey, wir sind Säuger! Und nenn mir einen Säuger, wo das Weibchen das Männchen dominiert! Fehlanzeige!
Ich hatte schon mehrfach erwähnt, dass ich meine Freundin nicht für krank halte, aber eben auch nicht für normal. Was ist daran verkehrt an seiner Beziehung arbeiten zu wollen? Mal davon abgesehen, dass sie mich nicht so einfach gehen lassen würde, gehöre ich halt nicht zu dieser großen Mehrheit von oberflächlichen Schwanzeinziehern, sobald es Probleme gibt. Ich versuche wenigstens etwas!
Jaja, ich mach es mir sehr einfach. Nur weil ich eine Eskalation verhindern will, bezeichnest du mich als armselig. Wie reif von dir. Du hast keine Ahnung was so ein Vorschlag nach sich ziehen würde, wenn ich ihr das direkt ins Gesicht sagen würde. Wie auch, du kennst sie ja nicht mal. Aber sicher schwirrt einer Frau wie dir jetzt das Wort feige im Kopf umher. Hätte auch nichts anderes erwartet.

In der Tat kenn ich mich nicht mit Therapien aus, unter anderem bin ich auch deshalb hier und dachte ich bekäme hier etwas Hilfe bzw. Infos. Wie du vielleicht aus meinen anderen Beiträgen entnehmen konntest, ist nicht nur das Sexualleben davon betroffen. Eine BSDM-Neigung hat sie auch nicht wirklich, zumindest hoffe ich das. Sie hat jedenfalls noch nie eine Peitsche rausgeholt.
Was soll der Kommentar, dass ich Dominanz bei Männern korrekt finde. Eher natürlicher würde ich sagen. Außerdem klingst du sehr aggressiv.

Ich hab mit ihr geredet, sehr oft sogar. Hat es was gebracht? Nein.

Ich bin tatsächlich etwas sauer auf dich und du kommst mir auch wirklich wie eine Feministin vor.
Sorry, aber du bist total verblendet. Meine Freundin verlangt ja ständig (indirekt) von mir, dass ich mich verleugne. Ich habe mich für sie zum Teil geändert. Nun ist sie mal an der Reihe! Deine provokante Info kannst du dir an den Hut binden. Du klingst so als würdest du es richtig finden, dass nun Männer durch die Frauen unterdrückt werden sollen, als eine Art ausgleichende Gerechtigkeit. Das finde ich sehr arm von dir.

Echte Liebe ist genug, davon bin ich überzeugt. Aber Menschen wie du, die allen Anschein nach solche Gefühle nicht kennen oder irgendwelche anderen Gefühle der Zuneigung für Liebe halten, werden das nie verstehen. Es gibt auch Menschen, die sind gar nicht fähig wahrhaftig zu lieben und glauben nur, dass sie es tun. Ich will dich da nicht einordnen, aber du scheinst in diese Richtung zu tendieren. Wenn du Sex als essentiell und als das Wichtigste in einer Beziehung verstehst, tust du mir ebenfalls Leid. Klar ist er wichtig, aber so wichtig nun auch wieder nicht, dass er alles verdrängen könnte.
Hast du denn eine Ahnung WIE ich sie liebe? Menschen verändern sich nun mal im Laufe der Zeit und ich will sie nur so wieder haben wie sie war, bevor wir zusammen gezogen sind. Ja, vielleicht hat sie sich davor nur zusammengerissen und ist jetzt wie sie wirklich ist. Das ändert aber nichts an meinem Wunsch.

Ich glaube nicht, dass du mir im Angesicht deines Beitrags etwas Positives wünschst. Daher kannst du auch gerne diese gespielte Freundlichkeit weglassen, Danke.

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29. Juni 2006 um 19:10

..
Das habe ich auch schon getan. Aber so einfach lässt sie sich nicht abspeisen. Wenn ich dann schweige, kommt sie mit dem Verhalte-dich-nicht-wie-ein-Kind-Argument. Vielleicht ist es noch nicht richtig rübergekommen, aber sie ist äußerst selten laut. Vielmehr hat sie eine ruhige Stimme, in der aber eine ungeheure drohende Schärfe liegen kann. Sie hat es nicht nötig herumzuschreien. Sie ist auch nicht cholerisch oder so etwas. Selbst wenn sie wütend ist (sie richtig wütend zu machen, schaffen nur ganz wenige bei ihr sagt sie, doch ich habe besonderes Talent dazu...) versucht sie ruhig zu bleiben, obwohl ich weiß wie es hinter ihrer Fassade brodelt. Und dieses Schweigen scheint sie ziemlich wütend zu machen. Dadurch kann es vorkommen, dass sich das dann entlädt, vor allem wenn ich ein paar für sie provokant klingende Bemerkungen verlauten lasse. Dann kann sie mich ziemlich unsanft anfassen (am Arm). Kam aber nur sehr selten vor und habe dann auch mit meinem Verhalten dazu beigetragen. Üblicherweise tut sie mir nicht weh.

Nein, gegen meinen Willen hat sie mich noch nie gefesselt. Das wäre für mich dann quasi eine Vergewaltigung. Dagegen würde ich mich mit aller Macht wehren und sie müsste mich dann schon ernsthaft verletzen, um dieses Ziel gegen meinen Willen zu erreichen. Das würde sie niemals tun. Niemanden kann je einen anderen vergewaltigen, solange Liebe im Spiel ist. Daher mache ich mir diesbezüglich auch keine Sorgen. Auch glaube ich nicht, dass sie irgendwelche Vergewaltigungsfantasien hat. Die hat keine Frau auf der Welt denke ich (zum Glück!).

Sie nimmt sich morgen frei, um mit mir übers WE irgendwohin zu fahren (ich hasse solche Überraschungen...). Vielleicht ist dies ein guter Zeitpunkt, einen neuen Klärungsversuch zu starten, wobei ich auf eure Ratschläge zurückgreifen werde.

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29. Juni 2006 um 19:13
In Antwort auf heng_12350867

Hi william
ich kann auch nur zusammenfassend das sagen, was die anderen andeuten.. es hat auch nichts mit fehlersuche, perfekt sein, schwäche zeigen etc. zu tun, sondern um die allgemeinen charaktereigenschaften eurer 2 personen - und die passen einfach nicht zusammen, auch wenn ihr euch liebt (wobei ich hier die "gegenseitigkeit" ganz stark anzweifele..). du wirst nie richtig glücklich werden mit dieser frau und ich denke auch nicht, dass sie sich in irgendeiner weise ändern wird. wie gesagt, es geht nicht um schuldzuweisung oder ähnlich aber wie du es ja selber beschreibst, ist sie einfach zu stark bzw. zu dominant für dich. tatsache ist, dass du damit nicht klarkommst. entweder sie braucht jemanden an ihrer seite, der "bedingungslos nach ihrer pfeife tanz" oder jemanden, der ihr klar kontra gibt und sich nicht unterbuttern lässt. das kannst du beides nicht, also frag dich einfach, was FÜR DICH nun das beste ist.
"um die liebe kämpfen" ist eine feine sache, aber nicht, wenn es aussichtlos ist bzw. eine der 2 parteien gar keine ambitionen hat, irgendwas zu ändern - denn für sie läuft ja alles prima.

ich würde ihr klipp und klar sagen, dass du SO nicht weitermachen möchtest und auch nicht kannst, einfach weil sie dich überfordert (am besten in einem brief, denn konstruktiv diskutieren scheint nicht möglich zu sein). wenn sie dich wirklich liebt bzw. ihr die beziehung irgendetwas bedeutet, wird sie zumindest drauf eingehen. aber von deinen früheren erfahrungen abgeleitet ist die wahrscheinlichkeit wesentlich grösser, dass sie dir ohne wimpernzucken die tür aufhält und und ein schönes leben wünscht.

stell dir einfach die frage: möchtest du als "accessoire" dieser so tollen, starken frau leben??
-> mach platz für jemanden, der wie gesagt "stärker" oder aber "schwächer" ist und daraus seine daseinsberechtigung ableiten kann. du bist auf jeden fall zu "normal" für diese frau.

alles gute,
gofella

ps: auch wenn die anderen es hier nicht so sehen und auch du sie über den himmel lobst, ich denke immer noch, dass diese frau nicht so stark ist wie sie rüberkommen möchte und auch rüberkommt - denn wahre stärke beinhaltet auch empathie, "mal den vermeintlich schwächeren gewinnen lassen" - und das kann diese frau ja nun definitiv nicht, noch nicht mal den menschen, den sie (angeblich) liebt.

..
Tja Gofella, echtes Kontra wird ihr niemand geben, der Mann muss wohl erst noch geboren werden. Außerdem gebe ich ziemlich viel Kontra, sie gibt eben nur noch (viel) mehr. Und mit einem Mann, der nur nach ihrer Pfeife tanzt kann sie mit Sicherheit nichts anfangen. Sie mag es, wenn ich mich wehre. Und das tue ich fast immer. Aber irgendwann ist es eben zuviel, vor allem wenn es immer intensiver wird.
Ich habe sie mal gefragt, was sie daran findet mich wieder und wieder und wieder bezwingen zu wollen und es auch immer wieder und wieder zu schaffen. Die Antwort war ein nicht zu deutendes Lächeln, das war alles. Ich kann einfach nicht in sie hineinschauen. Sie ist wie magisches, wildes Feuer, an dem ich mich langsam aber sich zu verbrennen scheine.
Sie hat sicherlich Ambitionen für mich. Allerdings denkt sie auch alles unter Kontrolle zu haben und solange ich mitspiele ist eben alles wunderbar. Das Schlimme ist nur, dass sie wirkliche ALLES unter Kontrolle hat, egal in welchem Bereich.
Sie würde mir niemals die Tür aufhalten und mich einfach gehen lassen. Warum das so ist möchte ich hier nicht ausbreiten. Nur soviel: Bevor ich mit ihr zusammen kommen konnte, musste ich mit bestimmten Dingen einverstanden sein. Unter diesen Dingen befand sich auch der Trennungsaspekt. Darin habe ich nur eingewilligt, weil ich ihre Ansicht dazu nicht ernst nahm. Sie hat viel in mich investiert. Nein, mich würde sie nie gehen lassen.

Deine Frage ist wirklich gut. Nein, ich möchte kein bloßes Accessoire von ihr sein, auch kein Lustobjekt. Allerdings will ich mit ihr leben. Klingt wie ein Widerspruch. Vielleicht ist es bei ihr einfach nur eine extreme Phase. In 3 Monaten sieht vielleicht alles anders aus.

Was meinst du mit gewinnen lassen? Manchmal ist das schon so, allerdings ist das für mich sehr offensichtlich und gibt mir gar nichts, außer das man sich dann wie ein Kind fühlt.
Das ist vermutlich wirklich eine Schwäche von ihr. Sie ist nicht gerade empathisch veranlagt.

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29. Juni 2006 um 19:18

..
Cefeu ich verstehe dich nicht so ganz. Du denkst ich erwarte, dass sich meine Freundin mir unterordnet?? Erstens ist das so falsch wie etwas nur falsch sein kann und zweitens könnte ich auch gleich erwarten, dass Elvis endlich von seinem langen Mondaufenthalt zurückkehrt. Wobei Letzteres viel wahrscheinlicher wäre, soviel dazu. Und drittens bin ich für absolute Gleichberechtigung, die wir eigentlich nie hatten, da immer ein Übergewicht zu ihrer Seite hin bestand. Doch die Waage der Gleichberechtigung befindet sich nun vollends aus dem Gleichgewicht. Und das geht nun mal nicht.
Altertümlich-machohaft nehme ich mal als Kompliment, obwohl ich das nicht so sehe.
Allerdings verstehe ich zumindest ansatzweise warum ich so auf dich wirke. Du liest mich ja nicht mal richtig. Ich habe nicht geschrieben, dass ICH nicht über Tabus und Grenzen reden möchte, sondern umgekehrt. Sie will nicht! Weil es ihrer Meinung nichts bringt, da so etwas die Fantasie hemmt und irgendwelchem doktrinären Verhalten oder so ähnlich. Ist ja auch egal sie will halt nicht. Oder lenkt schnell davon ab.

Ich empfinde es unermesslich anmaßend von dir, zu behaupten, dass ich nicht sie sondern nur etwas an ihr liebe. Das kannst du nicht machen.

Wer sagt denn, dass ich der einsame Cowboy bin? Wir reden über sehr vieles ganz normal wie alle anderen auch. Über bestimmte Themen mehr über andere halt weniger. Nur wenn die Richtung in bestimmte Richtungen geht, wird sie wortkarger. Ich kann mit ihr sogar über Feminismus reden, obwohl mir dieses Thema und ihre Ansichten dazu manchmal auf den Keks gehen.

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6. Juli 2006 um 12:09

Gute Neuigkeiten!
Sie hat mit mir einen Kurztrip nach Italien gemacht, einfach genial.
Ich habe ihr in einer ganz entspannten Stunde gesagt, dass sie bitte ein wenig mehr auf meine Wünsche eingehen soll. Nach einer längeren Diskussion hat sie mir dann versprochen etwas weniger hart zu mir zu sein, weil sie mich über alles liebt!
Sie hat sogar teilweise auf meine Fragen reagiert, was sie daran findet, mir immer überlegen sein zu müssen.
Ich sei einfach die perfekte Mischung und sie ist süchtig nach diesem Blick in meinen Augen, den sie nur im Bett von mir bekommt, wenn ich wehrlos unter ihr liege. Meine Hilflosigkeit, gemischt mit Abwehr, macht sie sehr an. Es erregt sie angeblich.
Und, sie hat tatsächlich zurück geschalten! Es funktioniert! Sie wird wieder die alte hoffe ich.
Obwohl da sicher noch einiges geht!

Danke noch mal an Gofella und jaja223, vielleicht braucht sie oder ich doch keine Therapie.

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11. November 2014 um 1:23

Dominante Beziehung von ihrer Seite
Hi

ich bin neu hier und habe das gleiche Problem ich liebe meine Freundin doch Sie misst nicht in zweierlei Maß ich gebe ihr Freiräume und kann damit umgehen das sie manchmal die Zeit unserer Verabredung vergisst sie dagegen macht mir die Hölle wenn ich ebenso tue das heißt sie verquatscht sich mit ner Freundin und ich hatte auf Arbeit viel um die Ohren sie kann machen worauf immer sie Lust hat und ich hab's einfach versäumt pünktlich sie zu erreichen um uns zu verabreden ?! es ist nicht leicht alles perfekt zu Gestalten dennoch versuche ich ihr das Gefühl zu geben permanent an sie zu denken was mir nicht schwer fällt weil ich liebe sie ... so ist das halt !

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11. November 2014 um 22:04

...
na ja ich möchte hier nicht so weit ausholen ich kann dich sicherlich verstehen wenn man es so kommentiert bekommt dennoch hatte ich nicht erwähnt das auch sie mich liebt und sie ihre Art und Weise mir gegenüber sehr schrecklich findet und es ihr immer wieder sehr leid tut ich bin keine pussy nur bin ein solcher Typ wenn man in einer Meinungsverschiedenheit kein weiterkommen findet und es immer lauter und temperamentvoller wird lass ich es irgendwann und lass sie stehen damit sie auch mal drüber nachdenkt ob es immer so einen Sinn macht alles zu dramatisieren ! und wie bei William ist es auch bei mir das meine Partnerin sich ändern möchte nur glaub ich aus Erfahrung nicht so richtig dran ob das geht den der Mensch ist doch ein Gewohnheitstier ...

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18. Februar 2015 um 23:17

Dominantes im vertrauen
Hi William ich hatte vor geraumer Zeit meine Ängste und Sorgen geschrieben mittlerweile bin ich 7 Monate mit meiner Freundin zusammen sie hat alles für mich aufgegeben und mir die große liebe gezeigt ich bin zur Zeit sehr entspannt und möchte evtl doch mein Leben behalten ich weiß nich ob ich die Kraft hab mit ihr eine Familie zu gründen das Blatt in meiner Beziehung hat sich geändert du musst ihr gegenüber gleichgültiger werden und nach und nach deine Vorstellungen einer Beziehung ihr offen legen wenn du dich erdrückst fühlst muss du raus und dich frei kämpfen in Räume und Zeit ich könnte mit dieser extremen Art und Weise der Liebe oder des sex nicht um gehen ... ich versuche mittlerweile mein Leben zu ordnen und zu verstehen das solltest du vielleicht auch denk drüber nach !

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19. Februar 2015 um 10:05

Naja...
... zumindest der fritze wird sich bestimmt trotzdem darüber freuen

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