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Freundin hat Problem mit meiner Beziehung zu meiner Mutter

14. November 2013 um 0:57

So hallo erstmal.

Ungeachtet des Forennamens schreibe ich bei euch mal als Mann, gerade weil es um ein Problem das die Sichtweise meiner Freundin betrifft.
Vielleicht kann mir die/der ein oder andere ein paar Denkanstösse geben oder kennt sowas selbst.

Ich werds versuchen erstmal in Kurzfassung zu schildern.

Meine Freundin (32) hat ein Problem mit meinem sehr guten Verhältnis zu meiner Mutter.
Warum dies so ist kann ich nicht sagen, lediglich vermuten, genaue Argumente kann sie mir kurioser Weise nicht nennen.

Der Standartsatz von ihr ist sie könne das halt nicht nachvollziehen weil sie selbst keinen Wert auf ein so enges Eltern Verhältnis legt.
Dabei verlange ich auch gar nicht von ihr es nachzuvollziehen, sondern lediglich dass sie akzeptiert das ich eben eine enge Bindung habe, und sie zieht daraus ja keinen Nachteil.
Als wir das erste Mal Streit deswegen hatten dachte ich sie fühlt sich aus irgendeinem Grund zurück gesetzt. Dies ist aber nicht der Fall und sagt sie auch selbst.

Enge Bindung heisst in dem Fall :
Meine Mutter wohnt bei ihrem Freund (der ein ähnliches Problem hat wie meine Freundin aber dazu irgendwann mehr) und ist jeden Tag auf der Autobahn unterwegs.
Demzufolge schreibt sie mir (auf meinen Wunsch) morgens/abends ne Sms dass sie gut angekommen ist, einmal am Tag wird kurz telefoniert. Und einmal in der Woche treffen wir uns.
Nicht übertrieben sollte man meinen, vorallem nicht angesichts der Tatsache dass wir immer füreinander da waren und sie einiges mit mir durchgemacht..

Es ist auch nicht so dass meine Mutter was gegen meine Freundin hätte. Im Gegenteil, sie freut sich dass ich sie habe, sorgt sich wenn sie krank ist um sie und versucht sie auch immer einzubinden wenns mal ne Feier gibt oder wir essen gehen.
Umso mehr verletzt es mich eben dass meine Freundin teilweise doch recht kräftige Ausdrücke über sie mir gegenüber findet.

Das ganze ist einmal vor wenigen Monaten eskaliert, wir hatten einen Riesenkrach haben uns dann aber wieder zusammengerauft, waren auf meinen Vorschlag hin auch bei einer Beziehungsberatung und für mich war die ganze Geschichte eigentlich gegessen und ich dachte wir steuern auf die Normalität zu, sie hat begriffen dass sie nicht hintenansteht sondern lediglich das gute Verhältnis zu akzeptieren hat und somit auch mich wie ich bin eben.

Am Donnerstag hab ich dann zufällig rausgefunden dass sie seit Wochen mit dem Freund meiner Mutter schreibt, der wie gesagt auch ein Problem mit der engen Bindung mit uns hat, und sich mit ihm auslässt warum wieso, warum wir so klammern etc...
Da ich zu ihm nicht gerade ein gutes Verhältnis seit dem Vorfall habe und ich es obendrein als Frechheit und respektlos empfinde hinter meinem Rücken über die Beziehung mit meiner Mutter zu schreiben und teilweise abzulästern ist mir natürlich der Kragen geplatzt und seither frage ich mich was ich noch machen kann, ob ich überhaupt noch was machen kann oder Hopfen und Malz verloren ist....
Ich würde gern verstehen warum sie so ein Problem damit hat, aber da sie es mir nicht schlüssig erklären kann denke ich sie hat sich daran festgebissen und will damit ein problem haben, redet sich auch Dinge ein die nicht stimmen, zb wir würden ständig heimlich mehrmals am Tag telefonieren und all so ein Mist.
Ich liebe sie und will mich nicht von ihr trennen, weiss aber nicht was ich machen soll....
Für mich ist ein Beziehungsbeendigungsgrund immer fehlende Gefühle oder Untreue und dass man nicht zusammenpasst...aber mit der Geschichte leben und das so hinnehmen kann ich nicht...zumal jetzt natürlich auch ein Vertrauensbruch da ist und ich mir ziemlich verraten vorkomme....

Vielleicht kennt ja jemand so was ähnliches, oder eine der anwesenden Frauen kann mir erklären was in ihr vorgeht, ich durchschau es leider nicht...

Gruss

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14. November 2013 um 9:28

Also...
ich seh das aus einer ähnlichen Perspektive.Mein Freund hat ebenfalls ein sehr enges Verhältnis zu seiner Mutter/Familie. Ich selber hör meine Mama auch alle 2 Tage im Schnitt...auch wenns nur kurz me Sms ist. Trotzdem störte es mich zum Beispiel, dass mein Freund wirklich jeden Tag nach Hause telefoniert, selbst an dem Tag wo er die Eltern noch sehen wird...oder sogar in den Ferien am Meer immer Guhause anrufen musste.

Ich versuch dir zu erklären was genau mich stört: Als Frau wünscht du dir einen stabilen Partner, der stark ist und sich um dich und evtl. Kinder kümmern kann. Er soll eigenständig und unabhängig sein, damit er sich ganz seiner neuen Familie widmen wird. Deswegen erzeugt das in einer Frau grosse Bedenken, wenn ihr Freund sich nicht von Mamas Rockzipfel in gesundem Mass lösen kann. Was heisst also gesund? Gesund heisst, dass keine Zwänge oder übertriebenen Ängste bestehen und, dass der Kontakt zwar oft da ist, aber nicht als was vorgegebenes, was einefach sein MUSS weil es einem sonst nicht gut geht dabei. Gesund heisst auch, dass man sich zwar sorgt umeinander, aber nicht total besorgt ist, dass man immer diese kleine Kontrolle haben will. Erst wenn du als Mann es schaffst dich soweit ein klein bisschen emotional abzugrenzen und dein Leben mit gesundem Abstand zu meistern...gibst du eurer Beziehung die Chance in den Augen deiner Freundin als eine gemeinsame NEUE Familie heranzuwachsen...

Natürlich kommt es immer noch auf die Umstände an: Bist du ansonsten sehr selbständig?Wer macht deine Wäsche, mit wem besprichst du eher Probleme? Zu wem stehst du näher? Weiss deine Mama alles über euch oder lebst du doch ein Stück weit ein intimes Leben mit deiner Partnerin? Das sind alles Faktoren, die eine Rolle spielen...Fakt ist, dass sich deine Freundin unbewusst zurückversetzt fühlt und das ist nicht gut in einer Partnerschaft.

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14. November 2013 um 10:06

Weißt du,
auf's erste klingt es nicht so dramatisch, denn SMS schreiben geht schnell und sich 1x pro Woche sehen, ist auch noch im Rahmen, aber wenn man genauer darüber nachdenkt, ist es wohl schon etwas eigen. Jeden Tag ein Anruf ist in deinem Alter schon ganz schön viel und und auch dass sie jeden Tag bescheid geben muss, finde ich speziell. Ich weiß noch, dass ich als ich frisch meinen Führerschein hatte, meiner Mutter anfangs immer eine kurze SMS schreiben musste, dass ich gut angekommen bin, wenn ich allein wo hin gefahren bin mit dem Auto, aber nach den ersten 10 Autofahrten hatte sich das dann erledigt. Du hingegen brauchst diese Kontrolle jahrelang. Da würde ich mich an deiner Stelle mal fragen, warum.

Weiteres Indiz dafür, dass euer Verhältnis doch etwas mehr als nur sehr gut ist: Der Freund deiner Mutter empfindet genauso wie deine Freundin. Wenn 2 Menschen unabhängig von einander etwas gleich wahrnehmen, ist da wahrscheinlich etwas Wahres dran.

Ich frag mich, ob es da nicht noch mehr gibt, was du nur nicht erzählst oder was dir vielleicht auch gar nicht besonders auffällt, was deine Freundin aber stört.

Weißt du, das Problem an Muttersöhnchen ist, dass man sich irgendwann fragt, wie man mit ihnen eine eigene Familie gründen soll, wenn sie so sehr am Rockzipfel ihrer Mutter hängen, dass sie für diese alles stehen und liegen lassen würden nur weil die 1x hustet und sie sich außerdem in alles einmischt und ständig dabei ist.

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14. November 2013 um 16:52

Zu extrem...
Ich nehme an du redest selber als Mutter. Kann ich verstehen Alex. Dennoch finde ich, dass dus mit der Aussage übertreibst. Ich zumindest bin überhaupt nicht eifersüchtig, trotzdem finde ich mehrmals tägliches telefonieren mit mama zu viel des Guten. Die Zweisamkeit und Intime Zeit sollte als Paar noch Raum und ungestörte Zeit haben. Wenn mama immer irgendwo dazwischen steht, schlimmstenfalls sogar noch die 30 jährigen Sohn von hinten bis vorne verwöhnt...wird er bald wieder single sein...gutes Verhältnis ja, ohne Einwand...von mir aus 2-3 mal die Woche mit Mutti abmachen...aber nicht tagtägliches Aneinanderkleben...ist ja keine Symbiose...

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15. November 2013 um 0:41

So hier noch mehr Infos
Erstmal danke für die ganzen Antworten, sind ja doch einige Meinungen und Ideen aufgetaucht und auch einige offene Fragen.

Also zuerstmal - das klassische Muttersöhnchensyndrom kann ich denk ich verneinen.

Wo wir auch bei den offenen Fragen wären - Wäsche waschen, verwöhnen, etc.

Ich wasche mein Wäsche selbst seit ich 15 bin und noch zuhause gewohnt habe .
Auch meine sonstigen Angelegenheiten regel ich selbst und eigenständig, ohne meine Mutter um Rat zu fragen oder sonstwas.
Bekochen tut sie mich auch nicht, das krieg ich schon selber hin und mache ich auch jeden Tag, vielleicht bringt sie mir einmal im Monat etwas mit was übrig geblieben ist, mehr nicht.

Mit meinen Problemen komme ich natürlich an erster Linie zu meiner Freundin, sei es Arbeit, Freundschaft, Finanzen...das kriegt als erste Person IMMER sie mit.

Meine Mutter mischt sich auch generell überhaupt nicht in unsere Beziehung ein, natürlich reden wir aufgrund der ganzen Verfahrenen Situation zur Zeit schon darüber, aber vorher war das nicht der Fall und es ist auch nicht so dass sie da nun eine Stellung bezieht oder mir Rät Schluss zu machen oder sonstwas.
Auch in anderen Angelegenheiten hält sie sich raus, zumal ich mit meinen Beziehungsproblemen bzw Streitereien die man immer mal hat sicher nicht zu meiner Mutter renne, wenn ich Redebedarf habe muss meist n Kumpel dran glauben aber das meiste behält man, männertypisch eben, für sich.

Das mal zu dieser Muttersöhnchengeschichte - allerdings verstehe ich dass sich der Eindruck aufgezwängt hat.

Ich habe auch nichts zur Vorgeschichte geschrieben warum diese enge Bindung besteht..

Mein Vater hat sich praktisch um meine Erziehung recht wenig gekümmert, um nicht zu sagen gar nicht. Auch als ich massive Probleme in der Schulzeit/Lehre hatte gab es von dieser Stelle keinen Rückhalt. Dazu kommt dass in früher Kindheit meine Oma durch einen Autounfall gestorben ist, kurz darauf die Mutter eines Schulkollegen.
Wenn ich mich jetzt selbst analysiere denke ich ich habe dadurch einfach eine Verlustangst entwickelt, mit der ich meines Erachtens aber gut umgehe...

Was diesen Rückmeldungswunsch ob alles ok ist noch hervorrufft ist neben der Vorgeschichte auch noch der Freund meiner Mutter....(der uns ein zu enges Verhältnis vorwirft, sein 30jähriger Sohn aber zur Untermiete im selben Haus wohnt und sobald dieser Probleme mit der Freundin hat macht er sich Sorgen und würde am liebsten runtergehen und nachsehen, klarer Fall von Doppelmoral...)

Erstens sind wir nicht sonderlich dick miteinander, noch nie gewesen, und zweitens versucht er mich halt schon gezielt aussen vor zu lassen...
Als sie einen Unfall hatte hat er mir erstens nicht gleich was davon gesagt und im Krankenhaus dann als wir reindurften gleich mich weggeschoben und gemeint "warte mal hier, ich geh jetzt rein".....
Insofern vertrau ich ihm in dem Punkt einfach nimmer.
Manche mögen das nun überfürsorglich nennen, aber das ist soeben meine Art, die wenns um meine Freundin geht im übrigen nicht anders ist..

Mag ja sein dass dieses tägliche Gesimse nicht "normal" ist, wobei "normal" immer relativ ist, aber meine Freundin kriegt davon ja gar nichts mit....Wir schreiben zumeist Abends wenn sie noch gar nicht da ist, und auch das telefonieren findet in ihrer Abweseheit statt. Meist ruf ich halt mal für 5 min in der Mittagspause durch obs was neues gibt, mehr ist da nicht. Am WE lassen wir den Kontakt zumeist ganz ausser es liegt was aussergewöhnliches an, und das seit Monaten, trotzdem stört sie sich an irgendwas ...

Ich denke, meine Freundin hat auch überhaupt keinen Grund sich zurückgesetzt zu fühlen...
Sie ist psychisch leider nicht ganz gesund, Stichwort Depressionen, nimmt auch Tabletten dagegen, dementsprechend ist auch ihre Stimmung teilweise...
Ich stand trotz dessen dass es oft auch schwierig ist hinter ihr, akzeptiere dass sie dafür nichts kann und mache das beste daraus...
Und das gleiche erwarte ich nunmal halt auch von ihr...
wenn sie schon der Meinung ist das wäre alles nicht normal, hätte ich eben gern, dass sie es einfach akzeptiert und sich nicht derart darüber aufregt und mir das gute Verhältnis in meinen Augen zum Teil schon missgönnt....
Letztens war sie in Reha eben aufgrund der Erkrankung...
5 Wochen lang bin ich jedes WE zu ihr gefahren, wenn sie mir während ich auf Arbeit war geschrieben hat dass es ihr schlecht geht hab ich sofort zum Telefon gegriffen und wenigstens für 5 min versucht sie aufzubauen soweit es die Zeit zuließ und habe auch an Infoabenden etc teilgenommen...
Das sind halt alles Sachen wo sie meines Erachtens nach heraus sehen MUSS, dass sie an erster Stelle steht und keineswegs benachteiligt wird von mir...

Ich glaube auch dass ist nicht das Hauptproblem, sie steigert sich da echt in Sachen ein die es gar nicht gibt...letztends hat sie mir an den Kopf geworfen meine Mutter hätte sogar geschrieben als ich sie auf Reha am WE besucht habe....kompletter Unsinn, wir haben an den WE nicht einmal geschrieben...
Manchmal denke ich sie will manche Sachen sehen, damit sie einen Grund hat sich daran zu stören...

Wie gesagt ihr Hauptgesichtspunkt ist immer sie könne es halt nicht nachvollziehen...
Ich verlange das auch nicht, ich verlange lediglich dass sie akzeptiert dass ich halt diesen Fürsorgungsgedanken habe, oder auch Tick in ihren Augen, wie ich sie auch akzeptiere, und mir das nicht madig macht oder dann so Aktionen bringt wie mit dem Freund meiner Mutter hinter meinem Rücken über uns zu schreiben, wonach ich aus allen Wolken gefallen bin, weil ich dachte das ganze wäre geklärt und könne man ruhen lassen....

So das ist erstmal genug Text, hoffentlich liests überhaupt einer...

Gute Nacht

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15. November 2013 um 7:41
In Antwort auf glenda_11863030

So hier noch mehr Infos
Erstmal danke für die ganzen Antworten, sind ja doch einige Meinungen und Ideen aufgetaucht und auch einige offene Fragen.

Also zuerstmal - das klassische Muttersöhnchensyndrom kann ich denk ich verneinen.

Wo wir auch bei den offenen Fragen wären - Wäsche waschen, verwöhnen, etc.

Ich wasche mein Wäsche selbst seit ich 15 bin und noch zuhause gewohnt habe .
Auch meine sonstigen Angelegenheiten regel ich selbst und eigenständig, ohne meine Mutter um Rat zu fragen oder sonstwas.
Bekochen tut sie mich auch nicht, das krieg ich schon selber hin und mache ich auch jeden Tag, vielleicht bringt sie mir einmal im Monat etwas mit was übrig geblieben ist, mehr nicht.

Mit meinen Problemen komme ich natürlich an erster Linie zu meiner Freundin, sei es Arbeit, Freundschaft, Finanzen...das kriegt als erste Person IMMER sie mit.

Meine Mutter mischt sich auch generell überhaupt nicht in unsere Beziehung ein, natürlich reden wir aufgrund der ganzen Verfahrenen Situation zur Zeit schon darüber, aber vorher war das nicht der Fall und es ist auch nicht so dass sie da nun eine Stellung bezieht oder mir Rät Schluss zu machen oder sonstwas.
Auch in anderen Angelegenheiten hält sie sich raus, zumal ich mit meinen Beziehungsproblemen bzw Streitereien die man immer mal hat sicher nicht zu meiner Mutter renne, wenn ich Redebedarf habe muss meist n Kumpel dran glauben aber das meiste behält man, männertypisch eben, für sich.

Das mal zu dieser Muttersöhnchengeschichte - allerdings verstehe ich dass sich der Eindruck aufgezwängt hat.

Ich habe auch nichts zur Vorgeschichte geschrieben warum diese enge Bindung besteht..

Mein Vater hat sich praktisch um meine Erziehung recht wenig gekümmert, um nicht zu sagen gar nicht. Auch als ich massive Probleme in der Schulzeit/Lehre hatte gab es von dieser Stelle keinen Rückhalt. Dazu kommt dass in früher Kindheit meine Oma durch einen Autounfall gestorben ist, kurz darauf die Mutter eines Schulkollegen.
Wenn ich mich jetzt selbst analysiere denke ich ich habe dadurch einfach eine Verlustangst entwickelt, mit der ich meines Erachtens aber gut umgehe...

Was diesen Rückmeldungswunsch ob alles ok ist noch hervorrufft ist neben der Vorgeschichte auch noch der Freund meiner Mutter....(der uns ein zu enges Verhältnis vorwirft, sein 30jähriger Sohn aber zur Untermiete im selben Haus wohnt und sobald dieser Probleme mit der Freundin hat macht er sich Sorgen und würde am liebsten runtergehen und nachsehen, klarer Fall von Doppelmoral...)

Erstens sind wir nicht sonderlich dick miteinander, noch nie gewesen, und zweitens versucht er mich halt schon gezielt aussen vor zu lassen...
Als sie einen Unfall hatte hat er mir erstens nicht gleich was davon gesagt und im Krankenhaus dann als wir reindurften gleich mich weggeschoben und gemeint "warte mal hier, ich geh jetzt rein".....
Insofern vertrau ich ihm in dem Punkt einfach nimmer.
Manche mögen das nun überfürsorglich nennen, aber das ist soeben meine Art, die wenns um meine Freundin geht im übrigen nicht anders ist..

Mag ja sein dass dieses tägliche Gesimse nicht "normal" ist, wobei "normal" immer relativ ist, aber meine Freundin kriegt davon ja gar nichts mit....Wir schreiben zumeist Abends wenn sie noch gar nicht da ist, und auch das telefonieren findet in ihrer Abweseheit statt. Meist ruf ich halt mal für 5 min in der Mittagspause durch obs was neues gibt, mehr ist da nicht. Am WE lassen wir den Kontakt zumeist ganz ausser es liegt was aussergewöhnliches an, und das seit Monaten, trotzdem stört sie sich an irgendwas ...

Ich denke, meine Freundin hat auch überhaupt keinen Grund sich zurückgesetzt zu fühlen...
Sie ist psychisch leider nicht ganz gesund, Stichwort Depressionen, nimmt auch Tabletten dagegen, dementsprechend ist auch ihre Stimmung teilweise...
Ich stand trotz dessen dass es oft auch schwierig ist hinter ihr, akzeptiere dass sie dafür nichts kann und mache das beste daraus...
Und das gleiche erwarte ich nunmal halt auch von ihr...
wenn sie schon der Meinung ist das wäre alles nicht normal, hätte ich eben gern, dass sie es einfach akzeptiert und sich nicht derart darüber aufregt und mir das gute Verhältnis in meinen Augen zum Teil schon missgönnt....
Letztens war sie in Reha eben aufgrund der Erkrankung...
5 Wochen lang bin ich jedes WE zu ihr gefahren, wenn sie mir während ich auf Arbeit war geschrieben hat dass es ihr schlecht geht hab ich sofort zum Telefon gegriffen und wenigstens für 5 min versucht sie aufzubauen soweit es die Zeit zuließ und habe auch an Infoabenden etc teilgenommen...
Das sind halt alles Sachen wo sie meines Erachtens nach heraus sehen MUSS, dass sie an erster Stelle steht und keineswegs benachteiligt wird von mir...

Ich glaube auch dass ist nicht das Hauptproblem, sie steigert sich da echt in Sachen ein die es gar nicht gibt...letztends hat sie mir an den Kopf geworfen meine Mutter hätte sogar geschrieben als ich sie auf Reha am WE besucht habe....kompletter Unsinn, wir haben an den WE nicht einmal geschrieben...
Manchmal denke ich sie will manche Sachen sehen, damit sie einen Grund hat sich daran zu stören...

Wie gesagt ihr Hauptgesichtspunkt ist immer sie könne es halt nicht nachvollziehen...
Ich verlange das auch nicht, ich verlange lediglich dass sie akzeptiert dass ich halt diesen Fürsorgungsgedanken habe, oder auch Tick in ihren Augen, wie ich sie auch akzeptiere, und mir das nicht madig macht oder dann so Aktionen bringt wie mit dem Freund meiner Mutter hinter meinem Rücken über uns zu schreiben, wonach ich aus allen Wolken gefallen bin, weil ich dachte das ganze wäre geklärt und könne man ruhen lassen....

So das ist erstmal genug Text, hoffentlich liests überhaupt einer...

Gute Nacht

Deine Freundin...
... hat evtl. aufgrund ihrer Erkrankung die ja auch noch psychischer Natur ist, grundsätzlich ein Problem damit, dass sie nicht die einzige Person in deinem Leben ist.
Ich glaube noch nicht einmal, dass es ihr speziell um deine Mutter geht. Hättest du nun ein ähnliches Verhältnis zu deiner Schwester/Bruder oder Freund, würde sie das genau so bemängeln.
Vermutlich ist das tatsächlich eine Folgeerscheinung ihrer Erkrankung. Sie will die einzige in deinem Leben sein und niemand anders darf dir nahe stehen. SIE möchte deine ganze Aufmerksamkeit und sonst niemand.
Bin aber keine Psychologin. Dieser Gedanke kam mir wirklich erst, als ich las das deine Freundin eine psychische Erkrankung incl. Depressionen hat.

Schilder diesen Sachverhalt doch mal jemandem der sich mit der menschlichen Psyche auskennt. Da gibt es doch Fachärzte die dir helfen könnten.

Viel Glück und LG

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16. November 2013 um 2:43

So
@ meister stierchen

Weisst du deine Anschuldigungen kannst du dir sparen.
Ich hab von dir hier noch nichts konstruktives gelesen, im ersten Beitrag kam von dir nichts ausser "Muttersöhnchen",
im zweiten eine ähnlich geistreiche Floskel, im dritten unterstellst du mir ich würde nur die halbe Wahrheit erzählen.
Nun was hätte ich davon ?
Na klar ich such mir ein Internetforum um mir von wildfremden Leuten bestätigen zu lassen dass ich recht habe und meine Freundin nicht.
Macht ja auch soviel Sinn...
Wenn es mir um Bestätigung ginge bräuchte ich hier gewiss nicht schreiben, da würden mir auch die Reaktionen meines Bekanntenkreises reichen.
Ich schreibe hier lediglich um Meinungen von Leuten zu erhalten die weder mich noch sie kennen und eventuell ähnliche Situationen erlebt haben, und ich hinter das Verhalten von ihr halt nicht durchsteige.

Also wenn du nix beizutragen hast lass es doch einfach...

Zu der Sache mit der Krankheit :

Ich muss mir gewiss nicht vorwerfen ich würde sie fallen lassen oder sie nicht unterstützen.
Dann würde ich mir sicher nicht seit 2 1/2 Jahren die ein oder andere haarsträubende Geschichte bieten lassen, bei denen andere Kerle schon lange auf und davon wären.

Die Sache ist halt immer die wieviel lädt man auf sich ohne selbst daran kaputt zu gehen..Insofern gibts da kein Allheilrezept, alles ertragen weil der Partner für die Krankheit nix kann ist halt net immer so einfach, zumal ich ja nicht weiss welche Verhaltensmuster der Depression geschuldet sind und welche nicht. Auch wenn ich mich mit der Krankheit befasse und die Symptome kenne - in sie reinschauen kann ich nicht.

Zitat " Und da sie es nicht als Einzige so eng sieht, es dem Partner der Mutter genauso geht, muss wohl etwas dran sein..."

Ich glaube das hat die Schreiberin Alex gut erklärt - "Diese Art Beziehung nennt man Zweckbündnis. Einzig deshalb geschlossen um ein gemeinsames Ziel zu verfolgen. Wenn die beiden erkennen, dass sie nichts bewirken können, wird sich das Verhältnis genauso schnell lösen wie es entstanden ist."

Ich schätze ihn noch dazu so ein dass er in der Tat in ihr eine Verbündte gesucht hat und sie ist direkt drauf angesprungen als es das erste mal zum Streit kam und seitdem das ganze erst ein Thema ist. Bei Gelegenheit und wenn gewünscht schildere ich das ganze mal.

Weder aus meinem Bekanntenkreis noch aus dem meiner Freundin oder meiner Mutter sieht das irgendwer auch nur halb so kritisch wie die zwei.
Man könne nun argumentieren, was meine Freundin tut, die kriegen das ja nicht direkt mit aber damit macht man sichs dann doch ein bisschen leicht.
Zumal keine von meinen Ex-Freundinnen je ein Problem in der Richtung hatte, auch wenn ich mit denen meist nicht solange zusammen war.

Jedenfalls danke euch für die vielen Antworten, ich lass das mal auf mich wirken.

Zur Zeit verfall ich leider in ein Verhaltensmuster dass mir nicht passt. Die erste Wut ist abgeklungen, zu einer Entscheidung kann ich mich nicht durchringen...der Verstand sagt keine Zukunft, das Gefühl halt wie so oft was anderes...lasse es grad so laufen und schaue was passiert...aber eine Lösung ist das sicher nicht ..

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16. November 2013 um 2:53

Hallo Alex
dir noch mal ganz besonders Danke für deine Worte.
Weisst du das Ding mit dem realisieren dass sie mich verlieren kann/wird ist sie weiss das.
Ich hab ihr nach unserem jetzigen Streit als ich die Schreiberei entdeckt habe und bei der anschliessenden "Diskussion" schon gezeigt dass sie mit mir sowas nicht machen kann und irgendwann auch mal gut ist mit den Hirngespinsten, Vorwürfen und Sticheleien.
Das ist nun schon das zweite mal das wir einen Riesenkrach hatten und sie kanns einfach nicht sein lassen mir da immer wieder Spitzen reinzudrücken...
Das läuft meist so ab dass sie verallgemeinert und meine Mutter für alles mögliche verantwortlich macht, ich widerlege ihr das sachlich mit Argumenten, sie fühlt sich kritisiert und weiss nix zu erwidern dann kommen sachen wie "jaja ich bin wieder die böse und sie ist niiiee schuld, heirate doch sie"...
Ist für mich einfach Kindergarten der mich auf die Palme bringt...Ich hab ihr schon oft gesagt sie soll das bitte lassen weil ichs a)respektlos finde und b)sie mich damit halt auch verletzt aber sie sagt von sich selbst sie ist halt so, im Streit und unter Kritik nimmt sie die Sachen womit sie mich verletzen kann und sie weiss nicht ob sie es jemals lassen kann...
Ich will nciht sagen dass sie sich jetzt nicht bemüht, und ich muss mich schon auch anstrengen ihr so ein bisschen auf Abstand zu begegnen, eben weil die Gefühle noch da sind, aber wenn ich sie nun gleich wieder ständig in den Arm nehmen würde käme mir das halt einfach so vor als würde ich ihr zeigen es kann so weiter gehen....
Und ich bin mir halt sicher dass sie es immer noch nicht eingesehen hat und wohl auch nie wird..

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16. November 2013 um 6:00
In Antwort auf glenda_11863030

Hallo Alex
dir noch mal ganz besonders Danke für deine Worte.
Weisst du das Ding mit dem realisieren dass sie mich verlieren kann/wird ist sie weiss das.
Ich hab ihr nach unserem jetzigen Streit als ich die Schreiberei entdeckt habe und bei der anschliessenden "Diskussion" schon gezeigt dass sie mit mir sowas nicht machen kann und irgendwann auch mal gut ist mit den Hirngespinsten, Vorwürfen und Sticheleien.
Das ist nun schon das zweite mal das wir einen Riesenkrach hatten und sie kanns einfach nicht sein lassen mir da immer wieder Spitzen reinzudrücken...
Das läuft meist so ab dass sie verallgemeinert und meine Mutter für alles mögliche verantwortlich macht, ich widerlege ihr das sachlich mit Argumenten, sie fühlt sich kritisiert und weiss nix zu erwidern dann kommen sachen wie "jaja ich bin wieder die böse und sie ist niiiee schuld, heirate doch sie"...
Ist für mich einfach Kindergarten der mich auf die Palme bringt...Ich hab ihr schon oft gesagt sie soll das bitte lassen weil ichs a)respektlos finde und b)sie mich damit halt auch verletzt aber sie sagt von sich selbst sie ist halt so, im Streit und unter Kritik nimmt sie die Sachen womit sie mich verletzen kann und sie weiss nicht ob sie es jemals lassen kann...
Ich will nciht sagen dass sie sich jetzt nicht bemüht, und ich muss mich schon auch anstrengen ihr so ein bisschen auf Abstand zu begegnen, eben weil die Gefühle noch da sind, aber wenn ich sie nun gleich wieder ständig in den Arm nehmen würde käme mir das halt einfach so vor als würde ich ihr zeigen es kann so weiter gehen....
Und ich bin mir halt sicher dass sie es immer noch nicht eingesehen hat und wohl auch nie wird..

Für ...
... was macht sie deine Mutter denn verantwortlich? Nenn mal ein paar Beispiele bitte! Wenn du das näher ausführen könntest wäre es glaub ich ganz nützlich

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16. November 2013 um 12:14

Ein tolles und enges Verhältnis zu den Eltern ist grundsätzlich...
... perfekt, wunderbar, erstrebenswert, selbstverständlich!
Basta!!!
In südländischen Familien würde darüber NIEMALS diskutiert werden. Da tun die Familien alles füreinander.
In deutschen Familien sieht das leider ganz anders aus. Der Familiensinn wird leider hier nicht groß geschrieben und das ist sehr traurig.
Warum ich das weiß? Ich habe einen australischen Vater und eine deutsche Mutter. Kenne also die Unterschiede und beobachte sie ebenfalls bei den Nationaitäten um mich herum.
Grundsätzlich finde ich es sehr schade, dass sich Steve hier rechtfertigen muss, dass er ein so wundervolles Verhältnis zu seiner Mutter hat. Für mich ist das das wertvollste und absolut selbstverständlichste überhaupt und es besteht nicht die geringste Veranlassung sich dafür auch noch erklären zu müssen oder sogar als Muttersöhnchen etc. abstempeln zu lassen.
Meine Partner wussten immer ganz genau, das sie bei einer Entscheidung Er oder meine Eltern, den Kürzeren gezogen hätten. Nichtzuletzt auch wegen der Aufforderung mich zwischen ihnen entscheiden zu müssen. Wenn ein Partner DAS verlangt, weiß ich was ich von ihm zu halten habe und distanziere mich automatisch von ihm. Vor eine derartige Wahl stellt ein Mensch der seinen Partner liebt, ihn einfach nicht!
Natürlich kann man auch alles übertreiben aber den Eindruck habe ich vom TE überhaupt nicht. Er macht sich Sorgen wegen der langen Fahrstrecke seiner Mutter und will einfach nur täglich hören ob es ihr gut geht.
Das mache ich mit meiner Mutter genau so. Bin ich jetzt auch ein Mamakindchen weil ich mich um meine Mutter kümmere und sorge, so wie sie es viele Jahre lang um mich tat?
Nicht der TE sollte sich hier für sein vorbildliches Verhältnis zu seiner Mutter rechtfertigen, sondern die Poster die ihn dafür beleidigen und als sonst was abstempeln sollten sich selbst einmal hinterfragen, ob sie überhaupt Familiensinn und Fürsorge den Eltern gegenüber kennen?
In südländischen Familien werden die Älteren bei den Jüngeren aufgenommen und versorgt. In deutschen Familien werden die eigenen Eltern aufs Altenheim abgeschoben

DAS wollte ich hier jetzt mal grundsätzlich erwähnen, unerheblich seines Problems mit seiner Freundin, die für mich auch völlig überzogen reagiert aber gut, sie hat ja auch ihre Krankheit und man weiß eben nicht, ob es der Krankheit geschuldet ist oder ob sie generell eifersüchtig auf die Mutter ist. Ich vermute fast Letzteres.

Mein Rat an dich Steve: egal was du mit deiner Freundin gedenkst zu tun, lass dich bitte bloß nicht nur um des lieben Friedens willen, von ihr von dem guten Verhältnis zu deiner Mutter abbringen. Wenn sie das erst mal geschafft hat, wird es was anderes sein was sie stört. Diese Lady scheint mir, aufgrund deiner Schilderungen, generell ein etwas seltsamer Typ Mensch zu sein

LG und alles Gute für dich...

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16. November 2013 um 12:54

Ich kann eher sie verstehen als dich
Dass deine Ma dir täglich schreiben soll, wenn sie heil irgendwo ankommt, klingt nach überhöhter Sorge, die ich aufgrund eures Verhältnisses und Alters schon recht merkwürdig finde.

Finde ihr Verhalten zwar nicht korrekt, aber schon normal, dass sich der Kontakt zu dem Menschen eröffnet und verfestigt hat, der wie sie, im gleichen Boot sitzt.

Sie verstehen einander, während ihre jeweiligen Partner mit Missverständnis reagieren. Da ist es auch gar nicht so unwahrscheinlich, dass sich zwischen den Beiden irgendwann mehr entwickelt und du mit deiner Ma auf der Strecke bleibt.

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16. November 2013 um 13:39

Gehts noch?
Was soll dieser ständige Quatsch mit der "Wahl" oder "Entscheidung"?
Mutter ist Mutter und wird es immer bleiben und Partner ist Partner. Der TE macht mir durchaus den Eindruck, dass er das ganz gut unterscheiden kann.
Wieso schließt denn bitte ein enges Verhältnis zur Mutter eine glückliche Partnerschaft aus? Er hat doch bereits mehrfach erwähnt, dass er seine Freundin sehr liebt und nie zuvor so lange mit einer Frau zusammen war wie mit ihr. Weiterhin sagt er auch, dass andere Männer sich längst von so einer Freundin getrennt hätten. Dieser ewige Eifersuchtskrieg den sie mit seiner Mutter betreibt scheint also nicht das einzige Hämmerchen zu sein was sie sich heraus nimmt.
Ein vernünftiger liebender Partner mit Menschenverstand stellt einen Partner einfach nicht vor die Wahl ich oder deine Mutter. Auf diese Idee kommen wirklich nur besitzergreifende, krankhaft eifersüchtige Menschen die ein gestörtes Selbstwertgefühl haben.
Und zum Beispiel wenn beide gleichzeitig krank wären: dann kümmert man sich um beide gleichermaßen und wenn ich sie zusammen in ein Bett stecken würde. Außerdem hat die Mutter ja auch einen Partner der das übernehmen könnte.

Also ihr stellt dem TE aber auch extreme Gewissensfragen und alles das nur weil er sich um seine Mutter sorgt, aufgrund von vergangenen Erlegnissen und weil er täglich mit ihr telefoniert oder simst?
Das mache ich mit meiner Mutter auch und finde das normal. Habe ich unten auch getextet. Deutsche haben, bis auf wenige Ausnahmen, einfach keinen Familiensinn.

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16. November 2013 um 13:43
In Antwort auf hal_12880048

Ich kann eher sie verstehen als dich
Dass deine Ma dir täglich schreiben soll, wenn sie heil irgendwo ankommt, klingt nach überhöhter Sorge, die ich aufgrund eures Verhältnisses und Alters schon recht merkwürdig finde.

Finde ihr Verhalten zwar nicht korrekt, aber schon normal, dass sich der Kontakt zu dem Menschen eröffnet und verfestigt hat, der wie sie, im gleichen Boot sitzt.

Sie verstehen einander, während ihre jeweiligen Partner mit Missverständnis reagieren. Da ist es auch gar nicht so unwahrscheinlich, dass sich zwischen den Beiden irgendwann mehr entwickelt und du mit deiner Ma auf der Strecke bleibt.

Dann hätte der TE nichts an ihr verloren
und könnte endlich seinen Weg gehen und eine Partnerin finden die eine genau so gesunde Einstellung zur Familie hätte wie er.

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16. November 2013 um 14:10
In Antwort auf nena_12073226

Dann hätte der TE nichts an ihr verloren
und könnte endlich seinen Weg gehen und eine Partnerin finden die eine genau so gesunde Einstellung zur Familie hätte wie er.

Beruhig dich mal wieder
Auch ohne irgendwelche Fremdgehszenarien sieht's schlecht für ihre Zukunft aus, sollte sich das Problem nicht lösen lassen.

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16. November 2013 um 17:41

Du nennst natürlich die extremsten Beispiele
die in der Realität in der geballten Form sicherlich nicht auftreten würden und die sich beim TE auch nicht in der Konstellation ergeben werden.

Zu der Bettgeschichte (lach): wenn es nicht anders geht und ich beiden gerecht werden müsste, warum nicht? Bliebe mir doch nichts anderes über oder meinst du ich würde meine Mutter alleine und total krank zu Hause liegen und sich selbst überlassen und mich nur um den Partner kümmern? Um Gottes Willen
Und wer weiß... evtl. würde die gemeinsame Nähe im Bett sich ja positiv auf ihr Verhältnis auswirken hehe

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17. November 2013 um 0:36

Also
ganz ehrlich, ich gebe deiner freundin recht.

gegen die sms hat ja noch keiner was, das haben wir damals mit meiner mutter auch so gemacht.

ABER

sich als erwachsener mensch jede woche da einzufinden und dann noch ständig auf familienfeiern zu hocken, da wäre ich weg wie schmitts katze wenn es blitzt!

das ginge gar nicht. und das ist auch eindeutig zu viel. ich gehe mal davon aus, das ihr beide berufstätig seit und dann habt ihr ohnehin nur das wochenende, wenn das dann für die eltern/familie drauf geht, dann kann man sich das als frau sparen.

die beziehung wäre für mich wertlos.

da bin ich wieder einmal mehr froh über meine drei affairen.

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17. November 2013 um 0:38


das halte ich aktuell mit meinem vater auch so und es wäre ja anders gar nicht möglich.

da er aber seinen eigenen bekanntenkreis hat und pensionäre eh nie zeit haben (und ich auch wenig lust, da hin zu fahren), halten wir es so, dass wir uns etwa alle 3-6 monate einmal sehen,denn immerhin sind das etwa 800 km weg.

zu dem rest der familie habe ich ohnehin nur sehr spärlichen bzw. teilweise keinen kontakt - zum glück.

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17. November 2013 um 0:39

Nein
das problem ist seine übertriebene familienabhängigkeit.

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17. November 2013 um 0:42
In Antwort auf nena_12073226

Gehts noch?
Was soll dieser ständige Quatsch mit der "Wahl" oder "Entscheidung"?
Mutter ist Mutter und wird es immer bleiben und Partner ist Partner. Der TE macht mir durchaus den Eindruck, dass er das ganz gut unterscheiden kann.
Wieso schließt denn bitte ein enges Verhältnis zur Mutter eine glückliche Partnerschaft aus? Er hat doch bereits mehrfach erwähnt, dass er seine Freundin sehr liebt und nie zuvor so lange mit einer Frau zusammen war wie mit ihr. Weiterhin sagt er auch, dass andere Männer sich längst von so einer Freundin getrennt hätten. Dieser ewige Eifersuchtskrieg den sie mit seiner Mutter betreibt scheint also nicht das einzige Hämmerchen zu sein was sie sich heraus nimmt.
Ein vernünftiger liebender Partner mit Menschenverstand stellt einen Partner einfach nicht vor die Wahl ich oder deine Mutter. Auf diese Idee kommen wirklich nur besitzergreifende, krankhaft eifersüchtige Menschen die ein gestörtes Selbstwertgefühl haben.
Und zum Beispiel wenn beide gleichzeitig krank wären: dann kümmert man sich um beide gleichermaßen und wenn ich sie zusammen in ein Bett stecken würde. Außerdem hat die Mutter ja auch einen Partner der das übernehmen könnte.

Also ihr stellt dem TE aber auch extreme Gewissensfragen und alles das nur weil er sich um seine Mutter sorgt, aufgrund von vergangenen Erlegnissen und weil er täglich mit ihr telefoniert oder simst?
Das mache ich mit meiner Mutter auch und finde das normal. Habe ich unten auch getextet. Deutsche haben, bis auf wenige Ausnahmen, einfach keinen Familiensinn.

Und
ausländer sind auch keine klammeräffchen, sofern sie nicht komplett gestört sind.

also ich bin KEINE deutsche und meine eltern hätten sich das streng verbeten, das ich ihnen so am huf hänge - um das mal ganz klar zu sagen.

obwohl ich zu meiner mutter ein sehr gutes verhältnis hatte und ich denke, mein vater genießt seine pensionärs- und witwerfreiheiten. der hat seine bekannten, ich habe meine. zudem leben wir etwa 800 km (eine tur, zurück muss man auch noch!) entfernt. da fahre ich einmal im jahr hin oder bestens zweimal, wenn es sein muss und es gibt irgendein problem auch mal 3oder 4mal, aber sicher nicht öfter.

und telefoniert wird einmal pro woche oder auch einmal pro monat, je nachdem, ob es was wichtiges gibt.

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17. November 2013 um 0:43
In Antwort auf nena_12073226

Ein tolles und enges Verhältnis zu den Eltern ist grundsätzlich...
... perfekt, wunderbar, erstrebenswert, selbstverständlich!
Basta!!!
In südländischen Familien würde darüber NIEMALS diskutiert werden. Da tun die Familien alles füreinander.
In deutschen Familien sieht das leider ganz anders aus. Der Familiensinn wird leider hier nicht groß geschrieben und das ist sehr traurig.
Warum ich das weiß? Ich habe einen australischen Vater und eine deutsche Mutter. Kenne also die Unterschiede und beobachte sie ebenfalls bei den Nationaitäten um mich herum.
Grundsätzlich finde ich es sehr schade, dass sich Steve hier rechtfertigen muss, dass er ein so wundervolles Verhältnis zu seiner Mutter hat. Für mich ist das das wertvollste und absolut selbstverständlichste überhaupt und es besteht nicht die geringste Veranlassung sich dafür auch noch erklären zu müssen oder sogar als Muttersöhnchen etc. abstempeln zu lassen.
Meine Partner wussten immer ganz genau, das sie bei einer Entscheidung Er oder meine Eltern, den Kürzeren gezogen hätten. Nichtzuletzt auch wegen der Aufforderung mich zwischen ihnen entscheiden zu müssen. Wenn ein Partner DAS verlangt, weiß ich was ich von ihm zu halten habe und distanziere mich automatisch von ihm. Vor eine derartige Wahl stellt ein Mensch der seinen Partner liebt, ihn einfach nicht!
Natürlich kann man auch alles übertreiben aber den Eindruck habe ich vom TE überhaupt nicht. Er macht sich Sorgen wegen der langen Fahrstrecke seiner Mutter und will einfach nur täglich hören ob es ihr gut geht.
Das mache ich mit meiner Mutter genau so. Bin ich jetzt auch ein Mamakindchen weil ich mich um meine Mutter kümmere und sorge, so wie sie es viele Jahre lang um mich tat?
Nicht der TE sollte sich hier für sein vorbildliches Verhältnis zu seiner Mutter rechtfertigen, sondern die Poster die ihn dafür beleidigen und als sonst was abstempeln sollten sich selbst einmal hinterfragen, ob sie überhaupt Familiensinn und Fürsorge den Eltern gegenüber kennen?
In südländischen Familien werden die Älteren bei den Jüngeren aufgenommen und versorgt. In deutschen Familien werden die eigenen Eltern aufs Altenheim abgeschoben

DAS wollte ich hier jetzt mal grundsätzlich erwähnen, unerheblich seines Problems mit seiner Freundin, die für mich auch völlig überzogen reagiert aber gut, sie hat ja auch ihre Krankheit und man weiß eben nicht, ob es der Krankheit geschuldet ist oder ob sie generell eifersüchtig auf die Mutter ist. Ich vermute fast Letzteres.

Mein Rat an dich Steve: egal was du mit deiner Freundin gedenkst zu tun, lass dich bitte bloß nicht nur um des lieben Friedens willen, von ihr von dem guten Verhältnis zu deiner Mutter abbringen. Wenn sie das erst mal geschafft hat, wird es was anderes sein was sie stört. Diese Lady scheint mir, aufgrund deiner Schilderungen, generell ein etwas seltsamer Typ Mensch zu sein

LG und alles Gute für dich...

Sei
dir da nicht so sicher.

ich kenne genügend südländer, die übrigens meine meinung zum thema familie teilen.

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17. November 2013 um 0:44

Das kann ich dir sagen
frau braucht keinen freund - sei es nun beziehung, affaire oder sonstwas - der nur bei mutti hockt und die gemeinsame zeit lieber mit der familie verbringt.

man kann nichts mehr unternehmen und das würde ICH mir keinen einzigen monat anschauen.

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17. November 2013 um 0:48


eben, aber ich würde mir das auch in einer reinen freizeitbeziehung bzw. affaire nicht antun wollen.

zum glück hat keiner meiner drei aktuellen männer solche anhänglichen familienmitglieder, auch wenn die alle von mir wissen und gegenüber den schwiegertöchtern nichts verlauten lassen.

die einen eltern kennen mich seit meiner teeny-zeit, die eltern der zweiten affaire sind auch beruflich mit mir verbunden (also man weiß voneinander und sieht sich ab und an) und die eltern von nr. 3 mögen mich nicht, aber das tut nichts zur sachen, denn ich mag sie auch nicht.

aber ich kenne das vom te genannte szenario nur zu gut aus einer früheren beziehung und nichts ist schlimmer als diese hockerei bei der familie. jede woche! da geht soviel wertvolle zeit für schöne gemeinsame unternehmungen verloren, dass man eigentlich die ganze beziehung/affaire vergessen kann. das lohnt sich dann nicht, wenn man als frau aktiv und kein familienmensch ist, der nur auf seinem hintern sitzen will.

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17. November 2013 um 0:50

Hallo Steve !
Ich denke dass sich deine Freundin als Nebenbuhlerin deiner Mutter sieht- zumindest würde ich mich so an ihrer Stelle fühlen. Es ist eigentlich gut dass du so eine gute Beziehung zu deiner Mutter hast - doch wie ihr diese Beziehung lebt ist ,denke ich , echt zuviel des Guten.Wenn du mehr hinter deiner Mutter stehst, musst du dich eben von deiner Freundin trennen - das fände ich echt schade, denn gerade aus diesen Gründen sind bereits schon viele Beziehungen kaputt gegangen. Gruß Katrin

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17. November 2013 um 9:47
In Antwort auf wicca031

Sei
dir da nicht so sicher.

ich kenne genügend südländer, die übrigens meine meinung zum thema familie teilen.

Ausnahmen gibt es natürlich immer
Grundsätzlich ist die Einstellung zur Familie aber bei südländischer Herkunft eine wesentlich innigere/fürsorglichere als die bei den Deutschen (nicht abwertend gemeint).
Klar, man sollte auch diese Fürsorge nicht übertreiben, erwähnte ich aber oben auch und es kommt auch immer darauf an welche Ansprüche die Familie oder wie hier die Eltern bzw. die Mutter stellen.
Gegen den Strich würde mir jetzt auch z.B. gehen wenn meine Mutter das regelrecht von mir verlangen würde, dass ich sie täglich mal kurz kontaktiere, um mich nach ihrem Befinden zu erkundigen oder, wenn sie von mir grundsätzlich erwartet, dass ich alles stehen, fallen und liegen lassen würde weil es sie mal eben unter dem linken Fußnagel juckt.
Wenn sie mich also mit Haut und Haar vereinnahmen würde.
Dieses Verhalten finde ich ganz klar überzogen und würde auch nicht von mir akzeptiert werden.
So habe ich den TE aber nicht verstanden, dass seine Mutter das von ihm regelrecht erwartet, sondern so, dass er das aus freien Stücken macht weil er sich sorgt.

Sicherlich gibt es auch Eltern die ihre Kinder regelrecht aussaugen sogar hin bis zu finanziellen Unterstützung und sich ihr gesamtes Dasein nur darauf beschränkt, dass die Kinder sich komplett für sie aufopfern. Diese Variante hört man ja sehr oft bei den islamischen Familien.
So war mein Statement zu Familie natürlich NICHT gemeint aber nochmal, grundsätzlich empfinde ich es als selbstverständlich, bei einer gesunden Haltung der Eltern den Kindern gegenüber, dass man sich um sie kümmert auch wenn man inzwischen auf eigenen Füßen steht.

LG

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17. November 2013 um 17:22
In Antwort auf nena_12073226

Ausnahmen gibt es natürlich immer
Grundsätzlich ist die Einstellung zur Familie aber bei südländischer Herkunft eine wesentlich innigere/fürsorglichere als die bei den Deutschen (nicht abwertend gemeint).
Klar, man sollte auch diese Fürsorge nicht übertreiben, erwähnte ich aber oben auch und es kommt auch immer darauf an welche Ansprüche die Familie oder wie hier die Eltern bzw. die Mutter stellen.
Gegen den Strich würde mir jetzt auch z.B. gehen wenn meine Mutter das regelrecht von mir verlangen würde, dass ich sie täglich mal kurz kontaktiere, um mich nach ihrem Befinden zu erkundigen oder, wenn sie von mir grundsätzlich erwartet, dass ich alles stehen, fallen und liegen lassen würde weil es sie mal eben unter dem linken Fußnagel juckt.
Wenn sie mich also mit Haut und Haar vereinnahmen würde.
Dieses Verhalten finde ich ganz klar überzogen und würde auch nicht von mir akzeptiert werden.
So habe ich den TE aber nicht verstanden, dass seine Mutter das von ihm regelrecht erwartet, sondern so, dass er das aus freien Stücken macht weil er sich sorgt.

Sicherlich gibt es auch Eltern die ihre Kinder regelrecht aussaugen sogar hin bis zu finanziellen Unterstützung und sich ihr gesamtes Dasein nur darauf beschränkt, dass die Kinder sich komplett für sie aufopfern. Diese Variante hört man ja sehr oft bei den islamischen Familien.
So war mein Statement zu Familie natürlich NICHT gemeint aber nochmal, grundsätzlich empfinde ich es als selbstverständlich, bei einer gesunden Haltung der Eltern den Kindern gegenüber, dass man sich um sie kümmert auch wenn man inzwischen auf eigenen Füßen steht.

LG


okay, dann haben wir uns hier komplett missverstanden, weil DAS kenne ich nämlich auch.

meine oma war so eine und ich denke, dass meine eltern - bewusst oder unbewusst - genau das versucht haben zu vermeiden. wir sind/waren aber alle keine so innigen familienmenschen.

so, wie du das jetzt beschrieben hast, gebe ich dir natürlich recht, sofern man sich mit der familie versteht und den kontakt wünscht (was bei mir aber klar nichtd er fall ist, denn da hätte ich dann - bis auf meinen vater - leute am hals, die eben genau so vereinnahmen würden).

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17. November 2013 um 19:57

@stierchen
wir sind mal einer meinung

wer hätte je daran geglaubt! aber in diesem fall geb ich dir recht, zumal da ja schon zwei personen das verhalten von mutter und sohn überzogen finden.

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17. November 2013 um 20:01
In Antwort auf glenda_11863030

So hier noch mehr Infos
Erstmal danke für die ganzen Antworten, sind ja doch einige Meinungen und Ideen aufgetaucht und auch einige offene Fragen.

Also zuerstmal - das klassische Muttersöhnchensyndrom kann ich denk ich verneinen.

Wo wir auch bei den offenen Fragen wären - Wäsche waschen, verwöhnen, etc.

Ich wasche mein Wäsche selbst seit ich 15 bin und noch zuhause gewohnt habe .
Auch meine sonstigen Angelegenheiten regel ich selbst und eigenständig, ohne meine Mutter um Rat zu fragen oder sonstwas.
Bekochen tut sie mich auch nicht, das krieg ich schon selber hin und mache ich auch jeden Tag, vielleicht bringt sie mir einmal im Monat etwas mit was übrig geblieben ist, mehr nicht.

Mit meinen Problemen komme ich natürlich an erster Linie zu meiner Freundin, sei es Arbeit, Freundschaft, Finanzen...das kriegt als erste Person IMMER sie mit.

Meine Mutter mischt sich auch generell überhaupt nicht in unsere Beziehung ein, natürlich reden wir aufgrund der ganzen Verfahrenen Situation zur Zeit schon darüber, aber vorher war das nicht der Fall und es ist auch nicht so dass sie da nun eine Stellung bezieht oder mir Rät Schluss zu machen oder sonstwas.
Auch in anderen Angelegenheiten hält sie sich raus, zumal ich mit meinen Beziehungsproblemen bzw Streitereien die man immer mal hat sicher nicht zu meiner Mutter renne, wenn ich Redebedarf habe muss meist n Kumpel dran glauben aber das meiste behält man, männertypisch eben, für sich.

Das mal zu dieser Muttersöhnchengeschichte - allerdings verstehe ich dass sich der Eindruck aufgezwängt hat.

Ich habe auch nichts zur Vorgeschichte geschrieben warum diese enge Bindung besteht..

Mein Vater hat sich praktisch um meine Erziehung recht wenig gekümmert, um nicht zu sagen gar nicht. Auch als ich massive Probleme in der Schulzeit/Lehre hatte gab es von dieser Stelle keinen Rückhalt. Dazu kommt dass in früher Kindheit meine Oma durch einen Autounfall gestorben ist, kurz darauf die Mutter eines Schulkollegen.
Wenn ich mich jetzt selbst analysiere denke ich ich habe dadurch einfach eine Verlustangst entwickelt, mit der ich meines Erachtens aber gut umgehe...

Was diesen Rückmeldungswunsch ob alles ok ist noch hervorrufft ist neben der Vorgeschichte auch noch der Freund meiner Mutter....(der uns ein zu enges Verhältnis vorwirft, sein 30jähriger Sohn aber zur Untermiete im selben Haus wohnt und sobald dieser Probleme mit der Freundin hat macht er sich Sorgen und würde am liebsten runtergehen und nachsehen, klarer Fall von Doppelmoral...)

Erstens sind wir nicht sonderlich dick miteinander, noch nie gewesen, und zweitens versucht er mich halt schon gezielt aussen vor zu lassen...
Als sie einen Unfall hatte hat er mir erstens nicht gleich was davon gesagt und im Krankenhaus dann als wir reindurften gleich mich weggeschoben und gemeint "warte mal hier, ich geh jetzt rein".....
Insofern vertrau ich ihm in dem Punkt einfach nimmer.
Manche mögen das nun überfürsorglich nennen, aber das ist soeben meine Art, die wenns um meine Freundin geht im übrigen nicht anders ist..

Mag ja sein dass dieses tägliche Gesimse nicht "normal" ist, wobei "normal" immer relativ ist, aber meine Freundin kriegt davon ja gar nichts mit....Wir schreiben zumeist Abends wenn sie noch gar nicht da ist, und auch das telefonieren findet in ihrer Abweseheit statt. Meist ruf ich halt mal für 5 min in der Mittagspause durch obs was neues gibt, mehr ist da nicht. Am WE lassen wir den Kontakt zumeist ganz ausser es liegt was aussergewöhnliches an, und das seit Monaten, trotzdem stört sie sich an irgendwas ...

Ich denke, meine Freundin hat auch überhaupt keinen Grund sich zurückgesetzt zu fühlen...
Sie ist psychisch leider nicht ganz gesund, Stichwort Depressionen, nimmt auch Tabletten dagegen, dementsprechend ist auch ihre Stimmung teilweise...
Ich stand trotz dessen dass es oft auch schwierig ist hinter ihr, akzeptiere dass sie dafür nichts kann und mache das beste daraus...
Und das gleiche erwarte ich nunmal halt auch von ihr...
wenn sie schon der Meinung ist das wäre alles nicht normal, hätte ich eben gern, dass sie es einfach akzeptiert und sich nicht derart darüber aufregt und mir das gute Verhältnis in meinen Augen zum Teil schon missgönnt....
Letztens war sie in Reha eben aufgrund der Erkrankung...
5 Wochen lang bin ich jedes WE zu ihr gefahren, wenn sie mir während ich auf Arbeit war geschrieben hat dass es ihr schlecht geht hab ich sofort zum Telefon gegriffen und wenigstens für 5 min versucht sie aufzubauen soweit es die Zeit zuließ und habe auch an Infoabenden etc teilgenommen...
Das sind halt alles Sachen wo sie meines Erachtens nach heraus sehen MUSS, dass sie an erster Stelle steht und keineswegs benachteiligt wird von mir...

Ich glaube auch dass ist nicht das Hauptproblem, sie steigert sich da echt in Sachen ein die es gar nicht gibt...letztends hat sie mir an den Kopf geworfen meine Mutter hätte sogar geschrieben als ich sie auf Reha am WE besucht habe....kompletter Unsinn, wir haben an den WE nicht einmal geschrieben...
Manchmal denke ich sie will manche Sachen sehen, damit sie einen Grund hat sich daran zu stören...

Wie gesagt ihr Hauptgesichtspunkt ist immer sie könne es halt nicht nachvollziehen...
Ich verlange das auch nicht, ich verlange lediglich dass sie akzeptiert dass ich halt diesen Fürsorgungsgedanken habe, oder auch Tick in ihren Augen, wie ich sie auch akzeptiere, und mir das nicht madig macht oder dann so Aktionen bringt wie mit dem Freund meiner Mutter hinter meinem Rücken über uns zu schreiben, wonach ich aus allen Wolken gefallen bin, weil ich dachte das ganze wäre geklärt und könne man ruhen lassen....

So das ist erstmal genug Text, hoffentlich liests überhaupt einer...

Gute Nacht

Uff,
okay, dann ziehe ich meinen kommentar da erstmal zurück, denn das liest sich nun doch anders als der eingangsthread.

danke für die hintergrundinfo.

aber kannst du die sms vielleicht so senden und empfangen (z.b. ton abstellen), dass deine freundin das nicht mitbekommt? dann sollte das problem doch schon gelöst sein, oder?

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17. November 2013 um 23:54


du sagst es!

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17. November 2013 um 23:56


bei uns ist das genau anders herum, aber seit mein vater witwer ist, ist der auch nur auf achse.

aber ich gönn es ihm!

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18. November 2013 um 0:09

Also
da hat sich ja einiges getan übers WE. Hab nur kurz Zeit zum Antworten aber Leute Leute über manche Texte hier muss ich dann doch den Kopf schütteln und frage mich ob überhaupt alles gelesen wurde was ich geschrieben hab.

Ich zitiere mal :
Regelmässig sehen muss sein sonst gibts böses Blut ?
Ich hafte an ihr wie Klebeband ?
Regelmässige Familienfeiern und jedes WE dort einfinden ?

Wo zum Teufel hab ich das geschrieben ?
Woraus zieht man denn so n Unfug ?

Das Treffen verhält sich so dass wir beide in der gleichen Stadt arbeiten, ca 10 min voneinander entfernt und mit ner halben Stunde Unterschied Feierabend haben.
Einmal in der Woche treffen wir uns dann halt nach Feierabend, gehen ne Kleinigkeit essen oder n Kaffee trinken bevor wir heimfahren und das wars.
Nix am Wochenende, nix ständige Familienfeiern. *Kopfschüttel*
Und wenn ich Spätschicht hab sehn wir uns auch mal 2 Wochen nicht, was NATÜRLICH nicht schlimm ist. Habe nie was anderes behauptet.

Sowohl meine Freundin hat davon in der Vergangenheit nie was mitbekommen weil ich längst daheim war bis sie Feierabend hatte. Sie hatte also keinen Nachteil, von wegen ich würde meine Freizeit mit meiner Mutter verbringen statt mit meiner Freundin. Hat ja auch irgendwer geschrieben...
Und der Freund meiner Mutter hatte an dem Tag an dem wir das gemacht haben auch immer Programm und war sowieso nicht daheim. Auch er hat daraus keinen Nachteil gezogen, darum haben wir auch den Tag gewählt weils am besten gepasst hat.

Nun ist es nur so dass der Freund meiner Mutter nun doch desöfteren an dem Tag daheim ist und meine Freundin mittlerweile nicht mehr Vollzeit arbeitet und dementsprechend auch schon daheim ist. Aber das ist lediglich EINE Stunde die ich später heimkomme.
Ich denke dass ist kein Weltuntergang einmal die Woche...

Das WE haben wir wie gesagt komplett für uns, natürlich gehen wir auch öfters mal unabhängig voneinander weg, resultierend aus unterschiedlichem Freundeskreis und Musikgeschmack...

Das wollte ich nur mal eben klarstellen, morgen äussere ich mich zu den anderen Sachen.

Für die konstruktiven Antworten danke ich euch.

Gute Nacht

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18. November 2013 um 0:17

@eldestino
Was du da über den Familiensinn in Deutschland bzw im Ausland geschrieben hast dem kann ich nur zustimmen, interessanter Text.

Ich habe viele Freunde aus dem Ostes des Landes wo der Familiensinn bekanntlich auch noch eine andere Bedeutung hat als hier im Westen.
Also gut möglich dass das auch eine Rolle spielt - heutzutage lebt man individuell, die Familie genießt bei vielen nichtmehr die Priorität wie früher, natürlich auch dem Geist der Zeit geschuldet und dass man beruflich mehr belastet ist und weniger Freizeit hat um sich um die Eltern/Großeltern zu kümmern.

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18. November 2013 um 0:42


Hätte noch keinen Bock mehr auf so ein Muttersöhnchen. Wenn der Partner nicht die Nr. 1 ist, dann braucht man keinen, finde ich.

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18. November 2013 um 11:24


genau so, ich denke, da sind wir uns sehr ähnlich.

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18. November 2013 um 11:25


du, ich habe eben auch angerufen und da war er schon wieder auf dem sprung.

das ganze telefonat hat nicht mal 2 min gedauert

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18. November 2013 um 13:42
In Antwort auf wicca031


okay, dann haben wir uns hier komplett missverstanden, weil DAS kenne ich nämlich auch.

meine oma war so eine und ich denke, dass meine eltern - bewusst oder unbewusst - genau das versucht haben zu vermeiden. wir sind/waren aber alle keine so innigen familienmenschen.

so, wie du das jetzt beschrieben hast, gebe ich dir natürlich recht, sofern man sich mit der familie versteht und den kontakt wünscht (was bei mir aber klar nichtd er fall ist, denn da hätte ich dann - bis auf meinen vater - leute am hals, die eben genau so vereinnahmen würden).

Kein Problem Wicca
beim Schreiben kommt es häufiger zu Missverständnissen. Man drückt sich auch nicht immer so exakt bzw. ausführlich aus, da man den Beitrag ja nicht zu lang werden lassen möchte.

LG

P.S. warst du das nicht mit den 3 Lovern? Falls ja, wow... ganz schön cool Lady

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19. November 2013 um 2:20

Bei erwachsenen Menschen...
Mutter ist Mutter genau, und Freundin ist Freundin.

Wenn man erwachsen ist, dann hat man sich von seiner Mutter normalerweise abgelöst, d.h. ist nicht mehr auf sie angewiesen. D.h. auch nicht auf den täglichen Kontakt mit ihr!

Ich finde, die Partnerin bzw. der Partner sollte ganz einfach direkt nach der Existenz an 1. Stelle stehen. Einem der wichtigste Mensch sein, derjenige, mit dem man am meisten (Frei-) Zeit verbringt, nach dem man sich auch mal richtet etc.

Viele führen eine Beziehung so nach dem Motto: "Ach, etwas mehr als nur F* will ich, aber dafür etwas tun - neee danke!" Viele Menschen sind nicht bereit, auch mal auf den Partner Rücksicht zu nehmen, sich generell auch mal einzuschränken.

So wie der Threadsteller, der weiß, dass sein Verhalten seine Freundin verletzt, und es dennoch weiterhin praktiziert.
Seine Freundin ist genau deswegen verletzt: Weil sie weiß, dass ihr Partner sie nicht so wichtig nimmt und dass sie hinter seiner Mutter ansteht.

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